Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.

Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#1  Beitragvon whatwouldjesusbrew » Mittwoch 15. März 2017, 00:06

So, nachdem ich lange hier gelesen und den ersten Brautag lange vorbereitet hab, möchte ich euch als kleinen Dank einen Einblick in die Brauaktivitäten vom letzten Sonntag gewähren. Rezept siehe http://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?t=12918. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Tipp, was beim nächsten Mal anders/besser gemacht werden kann. Here we go:

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Das komplette Setup. 25 Liter Weck-Topf, Gärbottich + Läuterbottich von Amihopfen, Töpfe für die Nachgüsse.
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Einmaischen.
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Eingemaischt auf Kombirast-Temperatur von 67°C - wurde im isolierten Topf eine Stunde fast konstant gehalten, zuletzt 66°C.
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Nach einer Stunde: jodnormal.
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Läutern mit Strain Buddy. Klappte super!
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Das Läutersetup. Verbesserung beim nächsten Mal: Trichter mit Schlauch, hat doch ziemlich geplätschert.
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Wie gesagt - plätschert.
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Die Würze lief weitestgehend klar - allerdings noch immer mit kleinen Resten, daher bereits hier Filtereinsatz (ist das überhaupt nötig, oder reicht's auch nach dem Würzekochen?)
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Erste Messung: temperaturkorrigiert 15,53°P (geplant nach Rezept 15,68°P - läuft).
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Die drei Hopfengaben warten auf den Einsatz: 3x Mandarina Bavaria
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Wallendes Kochen - hat auf dem Cerankochfeld leider etwas gedauert.
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Whirlpool...
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...und schließlich Hefegabe bei 22°C
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Die Safale S-05 ist gut angekommen, es blubbert inzwischen eifrig und riecht schon ganz gut. Über den Geschmack werde ich bei Zeiten berichten :Drink
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#2  Beitragvon freeflyer201 » Mittwoch 15. März 2017, 00:45

Sieht für einen ersten Versuch schon sehr gut aus.
Die Hefe sollte aber in Wasser rehydriert werden, auch wenn auf der Packung manchmal etwas anderes steht. Durch das simple aufstreuen gehen schon einige Zellen flöten.
Um schneller aufzuheizen könntest du den läutereimer höher stellen (zB. auf Bierkisten) dann kannst du während dem läutern schon aufheizen. Das filtern mit dem Monofilament beim läutern brauchst du nicht. Gieße die ersten 1-2 Liter wieder zurück in den läutereimer bis es klar läuft.
LG
Yannick
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#3  Beitragvon Felix83 » Mittwoch 15. März 2017, 00:53

Vorallem geht der Monofilament Filter auch 3 Nummern kleiner :Shocked :Bigsmile
Das Kochen sieht schon eher sprudelnd aus. Da kannst ruhig ein klein wenig zurückfahren. Mein Einkocher schafft diese Oberflächenbewegung nicht annähernd und ich hab 0 DMS im Pils nach 75 min Kochzeit.
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#4  Beitragvon t3k » Mittwoch 15. März 2017, 09:10

Moin,

Schicke Doku. Wie bereits gesagt brauchst du. Ein läutern nicht filtern.
Einige Kollegen filtern nach dem Hopfenkochen.
Ich für meinen Teil mache das nicht mehr ;)

Cheers
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#5  Beitragvon kabelbrand » Mittwoch 15. März 2017, 10:03

freeflyer201 hat geschrieben:Die Hefe sollte aber in Wasser rehydriert werden, auch wenn auf der Packung manchmal etwas anderes steht. Durch das simple aufstreuen gehen schon einige Zellen flöten.
Yannick

Klasse Doku!

Zur Hefe: die US-05 kommt prima mit dem Aufstreuen zurecht. Ich mache das nur noch so, nachdem ich anfangs auch rehydriert habe. Alles Quatsch, spar die den Aufwand. Es dauert vielleicht einen Tag länger, aber so what...

Grüße
Markus
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#6  Beitragvon coyote77 » Mittwoch 15. März 2017, 10:13

Schöne Doku! Ich guck mir so was immer gerne an, und lernen tut man auch dabei. :Wink
Was ich mich Frage: wie kannst du an der Spindel einen Wert von 15,53°P ablesen? Das sind doch eher so grobe Schätzeisen, ich tue mich schon mit der erste Stelle hinter dem Komma schwer. Oder hast du noch ein Refrakto?

Grüße, Andreas
Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#7  Beitragvon butascratch » Mittwoch 15. März 2017, 11:43

kabelbrand hat geschrieben:Klasse Doku!

Zur Hefe: die US-05 kommt prima mit dem Aufstreuen zurecht. Ich mache das nur noch so, nachdem ich anfangs auch rehydriert habe. Alles Quatsch, spar die den Aufwand. Es dauert vielleicht einen Tag länger, aber so what...

Grüße
Markus

Das ist mal wieder das alte Argument, das funktioniert bei mir, muss also gut sein.
Ist aber letztendlich kein Gegenargument gegen das bisher gesagte, wie man in unendlichen threads nachlesen kann, ist Würze kein geeignetes Medium für die noch getrocknete Hefe.
Dass es trotzdem klappen kann, stimmt zwar schon, ändert aber nichts daran dass in Wasser rehydrieren der Idealfall ist.
Und wenn man dann mal ein höherprozentiges Bier braut und am Besten noch mehr Volumen als sonst hat, braucht man sich später nicht über hohe Esterproduktion, schlechte EVGs und stockende Gärung wundern, wenn man die Hefe immer nur aufstreut.
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#8  Beitragvon Boludo » Mittwoch 15. März 2017, 11:49

kabelbrand hat geschrieben:
Zur Hefe: die US-05 kommt prima mit dem Aufstreuen zurecht. Ich mache das nur noch so, nachdem ich anfangs auch rehydriert habe. Alles Quatsch, spar die den Aufwand. Es dauert vielleicht einen Tag länger, aber so what...


Jetzt fehlt nur noch der Spruch "Bier wird´s immer".
Ich sag da jetzt nichts mehr dazu, hat anscheinend eh keinen Sinn.

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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#9  Beitragvon whatwouldjesusbrew » Mittwoch 15. März 2017, 18:41

freeflyer201 hat geschrieben:Sieht für einen ersten Versuch schon sehr gut aus.
Die Hefe sollte aber in Wasser rehydriert werden, auch wenn auf der Packung manchmal etwas anderes steht. Durch das simple aufstreuen gehen schon einige Zellen flöten.
Um schneller aufzuheizen könntest du den läutereimer höher stellen (zB. auf Bierkisten) dann kannst du während dem läutern schon aufheizen. Das filtern mit dem Monofilament beim läutern brauchst du nicht. Gieße die ersten 1-2 Liter wieder zurück in den läutereimer bis es klar läuft.


a) danke! b) werde gleich mal die Suchfunktion bemühen - oder hat spontan jemand einen guten Tipp zum Rehydrieren? c) so war ursprünglich der Plan, aber auch nach ca. 4-5 Litern kamen noch immer kleine Malzreste mit. Aber stimmt schon - kann man ja auch mittels Whirlpool oder später mit dem Filter entfernen.

coyote77 hat geschrieben:Was ich mich Frage: wie kannst du an der Spindel einen Wert von 15,53°P ablesen?


Ich hab einfach brutal gute Augen. Spaß beiseite: die Spindel war im heißen Wasser, ist aber auf 20°C geeicht, dementsprechend wurde der abgelesene Wert temperaturkorrigiert, daher die krumme Zeit.

Boludo hat geschrieben:Jetzt fehlt nur noch der Spruch "Bier wird´s immer".
Ich sag da jetzt nichts mehr dazu, hat anscheinend eh keinen Sinn.


Doch, ich bin noch lern- und anpassungsfähig ;) In vielen Anleitungen stand sinngemäß zu lesen "aufstreuen reicht", die Diskussionen um Aufstreuen vs. Rehydrieren sind bislang an mir vorbeigegangen. Hast du da vielleicht einen Artikel für mich? Werde mich aber schonmal auf die Suche machen, danke für den Input!

edit: http://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=12254&hilit=rehydrieren&view=unread#unread hier steht ja schon soweit alles mit weiterführenden Links. Aus naturwissenschaftler Sicht ist das mit der Osmose bei Rehydrierung natürlich einleuchtend. Die erste Verbesserung für den nächsten Brauvorgang, danke!
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#10  Beitragvon SchlatzPopatz » Mittwoch 15. März 2017, 20:33

Hallo,
es ist richtig, dass auf der Packung selber was von Aufstreuen steht. Wenn man sich aber mal die Mühe macht und auf der Seite des Herstellers nach einer Anleitung sucht, dann findet man folgendes
http://www.fermentis.com/wp-content/uploads/2016/12/SafAle-US-053.pdf
Dies ist das Datenblatt und dort wird auch das Rehydrieren beschrieben. Allerdings taucht auch dort das Aufstreuen wieder auf :Shocked

Gruß
Markus
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#11  Beitragvon mobilat » Donnerstag 27. April 2017, 19:27

Servus.

sehr schön .. ich habe auch erst vier Sude hinter mir, aber alles per Foto zu dokumentieren war mir immer zu viel 'heckmeck'. Da bin ich doch zu faul.
Weiter so.
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#12  Beitragvon Sura » Freitag 28. April 2017, 08:16

Aufstreuen ist ok, wenn man allgemein noch mit den Prozessen und der Sauberkeit kämpft. Letztendlich kann man sich auf diesem Wege keine Infektion einhandeln und die Hefe steht nicht 5h im offenen Gefäss in der Ecke, weil man halt noch nicht wusste wie lange das abkühlen dauert. (Das rumstehen ist mindestens genauso schlecht!)

Nach den ersten malen weiss man wie lange was dauert. Eine halben Stunde vorher in 100ml des gleichen Wassers was du auch für das brauen verwendet hast einstreuen. (Nicht in destilliertem oder Osmosewasser.) 15min abgedeckt (Alufolie) stehenlassen, dann vorsichtig einschwenken, nach weiteren 15min aufschwenken und zugeben. Nicht schwierig, in einem Erlenmeyerkolben geht das alles wunderbar.
(Das der Kolben sauber und desinfiziert sein sollte versteht sich von selbst!)

Ansonsten sieht das doch ganz gut aus :)
Auf diesem Weg überleben deutlich mehr Hefezellen als wenn du raufstreust.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#13  Beitragvon omitz » Freitag 28. April 2017, 10:00

Glückwunsch zu deinem ersten Sud! Sieht doch super aus!

Und ansonsten: Hier wird ein erster Brautag dokumentiert! Lasst die Leute doch beim ersten oder bei den ersten Suden Standard Trockenhefen (aka Notti, US05 & S04) aufstreuen. Herrje! Ja, die Hälfte der Zellen stirbt einen grausamen Tod. Ein Massaker! Rehydrieren würde die Welt retten! Lasst uns alle für die Toten Zellen beten! Amen! :Angel

Jeder kann das doch nach ein paar Suden machen, wenn er sich näher damit beschäftigt hat. Und ich weiss, dass viele Anfänger dies auch machen. Oft genug landet die Frage in meinem Posteingang. Aber bei den ersten ein zwei Suden ist das doch echt wurscht, oder? Locker machen! :thumbup

Gut Sud!
Timo
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#14  Beitragvon butascratch » Freitag 19. Mai 2017, 12:07

Es ging ja nicht um das Aufstreuen der Hefe eines Anfängers beim ersten Sud, sondern um diese Aussage hier:

kabelbrand hat geschrieben:
Zur Hefe: die US-05 kommt prima mit dem Aufstreuen zurecht. Ich mache das nur noch so, nachdem ich anfangs auch rehydriert habe. Alles Quatsch, spar die den Aufwand. Es dauert vielleicht einen Tag länger, aber so what...

Grüße
Markus


Es ist nun mal erwiesen, dass die Hefe besser klar kommt wenn sie zunächst rehydriert wird, das als Quatsch darzustellen geht halt nicht.
Darf ja jeder machen wie er will, das macht es aber noch lange nicht richtig.
Außerdem denke ich dass wir alle hier daran interessiert sind uns zu verbessern, ansonsten müssten wir uns hier ja nicht austauschen.
Ich persönlich würde gerne auf Fehler (seien sie noch so klein) In meinem Brauprozess hingewiesen werden wollen, um diese möglichst zu verbessern :Smile
Aber jetzt noch das Wichtigste:
Wie wurde denn das Bier?
Bist zufrieden? :Smile
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#15  Beitragvon kabelbrand » Freitag 19. Mai 2017, 16:45

Hi,

passt hier richtig gut ins Forum, Aussagen zerreißen bis zum Anschlag. Hier geht es um ein Ale, welches mit einer US-05 angestellt wird. Dabei, so bei einem der Links zu lesen, gehen beim Aufstreuen 5% der Zellen flöten. Wie viele Zellen
sind das denn? Ich vertrete weiter meine Meinung, präzisiere sie aber auf Ale und diesen Hefetyp. Mag bei anderen Konstellationen sicher anders sein. Ansonsten einfach mal locker machen :Drink

Grüße
Markus

butascratch hat geschrieben:Es ging ja nicht um das Aufstreuen der Hefe eines Anfängers beim ersten Sud, sondern um diese Aussage hier:

kabelbrand hat geschrieben:
Zur Hefe: die US-05 kommt prima mit dem Aufstreuen zurecht. Ich mache das nur noch so, nachdem ich anfangs auch rehydriert habe. Alles Quatsch, spar die den Aufwand. Es dauert vielleicht einen Tag länger, aber so what...

Grüße
Markus


Es ist nun mal erwiesen, dass die Hefe besser klar kommt wenn sie zunächst rehydriert wird, das als Quatsch darzustellen geht halt nicht.
Darf ja jeder machen wie er will, das macht es aber noch lange nicht richtig.
Außerdem denke ich dass wir alle hier daran interessiert sind uns zu verbessern, ansonsten müssten wir uns hier ja nicht austauschen.
Ich persönlich würde gerne auf Fehler (seien sie noch so klein) In meinem Brauprozess hingewiesen werden wollen, um diese möglichst zu verbessern :Smile
Aber jetzt noch das Wichtigste:
Wie wurde denn das Bier?
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#16  Beitragvon whatwouldjesusbrew » Freitag 19. Mai 2017, 19:44

butascratch hat geschrieben:Aber jetzt noch das Wichtigste:
Wie wurde denn das Bier?
Bist zufrieden? :Smile


Zurück zum Thema: das Bier wurde definitiv trinkbar, die Mandarinen kommen leider nicht so durch. Mit der Karbonisierung hat es nicht so hingehauen; das wurde bei den nachfolgenden Brauvorgängen aber deutlich besser. Danke für sämtliche konstruktive Kritik!
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#17  Beitragvon butascratch » Freitag 19. Mai 2017, 21:46

kabelbrand hat geschrieben:Hi,

passt hier richtig gut ins Forum, Aussagen zerreißen bis zum Anschlag. Hier geht es um ein Ale, welches mit einer US-05 angestellt wird. Dabei, so bei einem der Links zu lesen, gehen beim Aufstreuen 5% der Zellen flöten. Wie viele Zellen
sind das denn? Ich vertrete weiter meine Meinung, präzisiere sie aber auf Ale und diesen Hefetyp. Mag bei anderen Konstellationen sicher anders sein. Ansonsten einfach mal locker machen :Drink

Grüße
Markus

butascratch hat geschrieben:Es ging ja nicht um das Aufstreuen der Hefe eines Anfängers beim ersten Sud, sondern um diese Aussage hier:

kabelbrand hat geschrieben:
Zur Hefe: die US-05 kommt prima mit dem Aufstreuen zurecht. Ich mache das nur noch so, nachdem ich anfangs auch rehydriert habe. Alles Quatsch, spar die den Aufwand. Es dauert vielleicht einen Tag länger, aber so what...

Grüße
Markus


Dann musst du das aber auch so sagen, wie gesagt beziehe ich mich auf die Aussage "ist alles Quatsch" und die ist und bleibt nun mal Quatsch :Wink :Drink
Bei Ales im normalen Stammwürzebereich ist es wirklich nicht das entscheidende aber wie ich schon sagte, kleine Fehler im Prozess sind auch Stellschrauben :Drink
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#18  Beitragvon brauflo » Samstag 20. Mai 2017, 17:01

Stimme butascratch voll und ganz zu.
Das gehört für mich in die Kategorie "Kannste so machen, dann ist es halt.... suboptimal"

Warum eine Stellschraube ohne Not in Richtung schlechter verstellen!?
Hier eine schöne Erläuterung zu dem Thema:
https://brauerei.mueggelland.de/nachric ... nhefe.html

:Drink

Florian
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... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#19  Beitragvon KeePon » Sonntag 21. Mai 2017, 08:49

kabelbrand hat geschrieben:Hi,

passt hier richtig gut ins Forum, Aussagen zerreißen bis zum Anschlag. Hier geht es um ein Ale, welches mit einer US-05 angestellt wird. Dabei, so bei einem der Links zu lesen, gehen beim Aufstreuen 5% der Zellen flöten. Wie viele Zellen
sind das denn? Ich vertrete weiter meine Meinung, präzisiere sie aber auf Ale und diesen Hefetyp. Mag bei anderen Konstellationen sicher anders sein. Ansonsten einfach mal locker machen :Drink

Grüße
Markus



Fünf Prozent klingt erstmal wenig. Drum hab ich gerade mal überschlagen: ohne den 5%igen Zellenverlust arbeiten in ca. 2,5 Tagen doppelt so viel Hefe an der Vergärung.
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Re: Erster Brautag: Mandarina Bavaria IPA

Post Nr.:#20  Beitragvon kabelbrand » Montag 22. Mai 2017, 07:46

Hi,

dann ist die Fermentation aber auch schneller durch. Wenn man aber in die Gärung hopft, ist ein langsamerer Gärprozess aber durchaus hilfreich :P

Grüße
Markus

KeePon hat geschrieben:Fünf Prozent klingt erstmal wenig. Drum hab ich gerade mal überschlagen: ohne den 5%igen Zellenverlust arbeiten in ca. 2,5 Tagen doppelt so viel Hefe an der Vergärung.
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