Endlich ein Stout gebraut

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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idefix
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Endlich ein Stout gebraut

#1

Beitrag von idefix » Sonntag 6. Dezember 2015, 22:15

Nach dem mir ein defekter Kocher letzte Woche Samstag meine Maische versaut hat habe ich diesen Sonntag die Zeit genutzt um mit neuem Kocher endlich ein Stout zu brauen. Nebenbei konnte eich mein Rührwerk einweihen.

Es ist, den Fehlversuch nicht mit eingerechnet, mein 6. Sud.

Das Rezept habe ich mir aus mehreren Stoutrezepten aus dem Netz zusammengestellt:

4000g Pale Ale Malz für Lagerbiere und Ales EBC 5,5-7,5
500g Gerstenflocken
200g Caramelmalz Caraaroma für Braunbiere EBC 300-400
200g Farbmalz Carafa 2 für dunkle Biere EBC 1100-1200
200g Chocolate Malt
20g Columbus 2014 Hopfenpellets zum Bierbrauen, Alphasäuregehalt: 15,5%
25g Target Hopfenpellets zum Bierbrauen, Alfasäuregehalt 10%
11,5g Fermentis Safale S-04

Bei 40°C 20min einmaischen und bei 66°C 90 min rasten.
Bei 78°C 5 min halten und dann läutern
Hopfenkochen 90min, 1. Hopfung 5min nach Kochbeginn (20g Columbus), 2. Hopfung 20min nach Kochbeginn (25g Target).

Stammwürze 14%P
100g Farbmalz mit den anderen Zutaten einmaischen, die anderen 100g erst beim erhitzen auf Läutertemperatur dazugeben.
Dateianhänge
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Die Maischezutaten
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Ist das etwa doch Latte Macchiato ;-)
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Braune Farbe nach 20min Rast
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Nach weiteren 40min sieht es schon deutlich dunkler aus
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Bisschen schwerz zu erkennen ob das Jod normal ist muss ich sagen...
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Fast wäre es wieder schief gegangen. da muss ich wohl noch am Rührwerk optimieren
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dem Nächst werde ich einen anderen Hahn einbauen und dann bit einem Schlauch ablassen
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Denke die Farbe passt schon mal

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Trisman
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Re: Endlich ein Stout gebraut

#2

Beitrag von Trisman » Sonntag 6. Dezember 2015, 22:52

Schöne Dokumentation. Ein kleiner tipp von mir. Wenn du so dunkle Maischen hast kannst du für die Jodprobe einfach mit Wasser mischen. Wenn Stärke vorhanden ist bleibt die ja auch in der zwei oder dreifach verdünnten Maische vorhanden. So ist die Jodprobe viel einfacher zu erkennen.

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Cpt_Dirk
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Re: Endlich ein Stout gebraut

#3

Beitrag von Cpt_Dirk » Sonntag 6. Dezember 2015, 23:01

Sehr schön! Ich bin auch gerade dabei ein Nikolaus-Stout zu brauen. Hopfenkochen ist bald durch.

idefix
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Re: Endlich ein Stout gebraut

#4

Beitrag von idefix » Montag 7. Dezember 2015, 10:03

Ah das geht, cool danke für den Tipp!!!!!

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tauroplu
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Re: Endlich ein Stout gebraut

#5

Beitrag von tauroplu » Montag 7. Dezember 2015, 10:30

Und noch ein weiterer Tipp: Bitte nicht mehr mit diesem windelähnlichen Gebilde filtern, das ist nicht mehr...ähm...Stand der Technik. Optimal ist ein sog. Sputnikfilter oder ein Monofilamentfilterbeutel, zu haben bei den üblichen hier bekannten Hobbybrauershops.
Beste Grüße
Michael michael.plum@arcor.de

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Endlich ein Stout gebraut

#6

Beitrag von Sauhamml Seppl » Montag 7. Dezember 2015, 11:20

Hallo!
Interessantes Rezept und schöne Dokumentation! :Smile
Wenn ich dir aber einen Tip für dein nächstes Stout geben darf: Lass das Carafa II weg und nimm stattdessen 3% unvermälzte Röstgerste, die du dafür aber von Anfang an mitmaischt. Dann hast du einen schönen Röstgeschmack im Stout, der sich durch das Carafa II nicht einstellt. Die Differenz würde ich dann beim Pale Ale Malz draufschlagen.
LG, Seppl
"Wenn du dir das Leben nehmen willst, musst du hier schön warten, bis ich wieder rauskomme."

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Re: Endlich ein Stout gebraut

#7

Beitrag von ZeroDome » Montag 7. Dezember 2015, 11:37

tauroplu hat geschrieben:Und noch ein weiterer Tipp: Bitte nicht mehr mit diesem windelähnlichen Gebilde filtern, das ist nicht mehr...ähm...Stand der Technik. Optimal ist ein sog. Sputnikfilter oder ein Monofilamentfilterbeutel, zu haben bei den üblichen hier bekannten Hobbybrauershops.
Meiner Meinung nach, ist ein Verzicht auf einen Hopfenfilter sogar noch besser. Kein Infektionsrisiko durch den Filter, und ein Mehrnutzen durch den Filter ist eigentlich auch nicht gegeben. Bei einem guten Whirlpool schon gar nicht. Ein paar Fitzerl Trub im Gäreimer schaden auch nicht ;)

Ansonsten klingt das lecker.

idefix
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Re: Endlich ein Stout gebraut

#8

Beitrag von idefix » Freitag 25. Dezember 2015, 22:45

So,
nach einer Wochen auf der Flasche und im 4°C kalten Kühlschrank habe ich mir mal eine Flasche zum Testen geöffnet... :Drink
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Re: Endlich ein Stout gebraut

#9

Beitrag von iamsebastian » Donnerstag 10. März 2016, 10:45

Wie lange hast Du es reifen lassen, bis es geschmeckt hat? Bzw., konntest Du in verschiedene Reifegraden abstecken, wie es von wann bis wann besser geschmeckt hat?

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Re: Endlich ein Stout gebraut

#10

Beitrag von idefix » Freitag 11. August 2017, 21:36

Ich habe ca alle drei Wochen eins auf gemacht. Würde sagen es braucht schon so seine 8 Wochen.

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