Brauen bei Frost

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danduril
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Brauen bei Frost

#1

Beitrag von danduril » Montag 17. August 2015, 08:18

Hallo zusammen,

mal so eine theoretische Frage für die warme Jahreszeit... :Smile

Wirkt sich eigentlich die Außentemperatur merklich auf den Energiebedarf beim Hopfenkochen aus? Angenommen, für meine 30 Liter Anlage reichen mir bei Raumtemperatur 2000 Watt aus, um die Würze zu erhitzen und wallend zu kochen. Wie sähe das im Winter bei Minusgraden aus? Gibt es da merkliche Unterschiede bzw. hat da jemand Erfahrungswerte? :Grübel

Viele Grüße
Daniel

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hutschpferd
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Re: Brauen bei Frost

#2

Beitrag von hutschpferd » Montag 17. August 2015, 09:07

ja klar!
formeln hab ich nicht bei der hand, aber das merkt man sehr deutlich

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danduril
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Re: Brauen bei Frost

#3

Beitrag von danduril » Montag 17. August 2015, 09:14

Hmm, schade. Letzten Winter habe ich noch immer drinnen gebraut, aber seit diesem Sommer draussen. Das ist alles so schön unkompliziert mit dem Brüdenabzug und diverser Kleckereien :Wink

Aber ich denke, dass dann die 2000W wohl nicht mehr ausreichen würden...

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Re: Brauen bei Frost

#4

Beitrag von Bierwisch » Montag 17. August 2015, 09:19

Dann benutzt Du halt zusätzlich einen Tauchsieder und das Problem ist keins mehr...

Gruß,
Bierwisch
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wannenbraeu
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Re: Brauen bei Frost

#5

Beitrag von wannenbraeu » Montag 17. August 2015, 09:36

Mein BM20 hats letzten Winter auch geschafft. Ich hatte einfach eine Isolation um den Kessel. Draussen herrschten Minus grade.

Auch das abkühlen des Biers ist etwas einfacher als sonst ;-)
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Rudiratlos
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Re: Brauen bei Frost

#6

Beitrag von Rudiratlos » Montag 17. August 2015, 09:38

Nach meiner Erfahrung mehr Auswirkungen als die Aussentemperatur hat Wind/Zugluft, vor allem bei Gasfeuerung.

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holledauer
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Re: Brauen bei Frost

#7

Beitrag von holledauer » Montag 17. August 2015, 12:54

Rudiratlos hat geschrieben:Nach meiner Erfahrung mehr Auswirkungen als die Aussentemperatur hat Wind/Zugluft, vor allem bei Gasfeuerung.
Kann ich bestätigen. Aber daß kann z.T. auch im Sommer schon ein Problem werden.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Brauen bei Frost

#8

Beitrag von Wombat-Brewing » Montag 17. August 2015, 13:38

Wie schon vorher angemerkt, ein Tauchsieder um etwa 20 Euro löst das Problem recht gut!

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Re: Brauen bei Frost

#9

Beitrag von danduril » Montag 17. August 2015, 13:40

Es ist ja nicht so, dass ich keinen Tauchsieder hätte. Die Frage war auch mehr theoretischer Natur...

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Re: Brauen bei Frost

#10

Beitrag von Malzwein » Montag 17. August 2015, 13:48

Hmm, schade. Letzten Winter habe ich noch immer drinnen gebraut, aber seit diesem Sommer draussen. Das ist alles so schön unkompliziert mit dem Brüdenabzug und diverser Kleckereien
Geht mir genau so, weswegen mein halbfertiger Braukeller auch wohl halbfertig bleiben wird. Wie schon gesagt, ist Wind das größere Problem. Windschutz und Isolierung sind m.E. unerläßlich.

Der Tauchsieder ist leider nur eine Lösung, wenn der Stromkreis das noch hergibt. Die Zuführung eines weiteren Stromkreises durch ein geöffnetes Fenster entspricht leider nicht der Vorstellung meiner Frau von einem entspannten Brautag (ich draußen brauen, sie drinnen im Warmen die Ruhe genießend).
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.

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Re: Brauen bei Frost

#11

Beitrag von WQeizenbraeu » Montag 17. August 2015, 14:24

Moin zusammen,

da ich mit dem BM20 braue, habe ich folgende Feststellung gemacht, es sind nicht die Außentemperaturen sondern Wind und Zug sehr von Bedeutung. Ich habe im Winter schon bei -5° auf dem Balkon gebraut, Windstille, im Vergleich dann mal im Sommer bei fast 30°C und sehr windig.
Fazit: der Energieverbrauch hat sich bis auf 0,056 KW/H Unterschied fast gleich verhalten. Natürlich ist das Brauen bei den jetzigen Temperaturen draußen wesentlich angenehmer aber nichts desto trotz wird auch fast die gleiche Energiemenge verbraucht. :Shocked

Gruß Meik
Ein klares NEIN zur EU und TTIP :thumbup

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Re: Brauen bei Frost

#12

Beitrag von Homer » Mittwoch 25. November 2015, 12:00

Moin zusammen !

An den Thread würde ich mich gerne mit einer weiteren Frage zum "Brauen bei Frost" anhängen.
Wie sieht das mit dem Erreichen der Rasttemperatueren aus, wenn die durch das kalte Wetter länger dauern, wie wirkt sich das dann auf das fertige Bier aus ?
Hat da jemand Erfahrungen gemacht ?

Grüße,
Homer

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Re: Brauen bei Frost

#13

Beitrag von Ursus007 » Mittwoch 25. November 2015, 14:19

Homer hat geschrieben:Wie sieht das mit dem Erreichen der Rasttemperatueren aus, wenn die durch das kalte Wetter länger dauern, wie wirkt sich das dann auf das fertige Bier aus ?
Das sollte eigentlich keine Rolle spielen. Da dauert das Erreichen der nächsten Rast-Temp. eben 5 Min. Länger. Wer das am Ende rausschmeckt, bekommt sicher den Bierverkostungs-Nobelpreis.

Aber zum Gegenteil: Dem Abkühlen.
Ich hab auch im letzten Winter beinen Gärbehälter zum Abkühlen in den Schnee gestellt und ordentlich Schnee drumrum aufgeschüttet. Ergebnis: Die warme Würze hat um den Behälter eine Luftschicht freigetaut, der iglo-mäßig wie eine Isolationsschicht wirkt. Also schneller gehts sicher mit Wind!

Ursus
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Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Brauen bei Frost

#14

Beitrag von Fridurener » Mittwoch 25. November 2015, 14:24

Rudiratlos hat geschrieben:Nach meiner Erfahrung mehr Auswirkungen als die Aussentemperatur hat Wind/Zugluft, vor allem bei Gasfeuerung.
kann ich ebenfalls bestätigen
Emsländischer Faxe-Lochbier Champion 1994 der unter 16-jährigen

Homer
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Re: Brauen bei Frost

#15

Beitrag von Homer » Mittwoch 25. November 2015, 14:33

Ursus007 hat geschrieben: Das sollte eigentlich keine Rolle spielen. Da dauert das Erreichen der nächsten Rast-Temp. eben 5 Min. Länger. Wer das am Ende rausschmeckt, bekommt sicher den Bierverkostungs-Nobelpreis.

... na dann steht meinem Brau-Samstag ja nichts im Wege !
Ich werd mich aber um eine bessere Isolierung meines SilverCrest kümmern. :thumbsup

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