Zu viel Hopfen

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Zappenduster
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Zu viel Hopfen

#1

Beitrag von Zappenduster » Samstag 23. April 2016, 22:19

Moin Braugemeinde.

Hab mich heute bei der Hofenzugabe total verissen und die doppelte Menge Bitterhopfen zugefügt.
Die Würze schmeckt nun schon ziemlich herb. Ist da noch was zu retten.

3 kg Wienermalz
2 kg Münchner Malz
40 Gramm carafa II
Jetzt der Fehler: 70 Gr. Magnum anstatt 35 Gr. Kochzeit 60 min.
40 Gr. Tetnanger ca. 10 min. Vor Kochende.

Danke vorab

Gruß Zappenduster

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chaos-black
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Re: Zu viel Hopfen

#2

Beitrag von chaos-black » Samstag 23. April 2016, 22:33

Lagerung verlängern hilft, das wird schon

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Re: Zu viel Hopfen

#3

Beitrag von GamZuBo » Samstag 23. April 2016, 22:49

Morgen nochmals brauen und den BH weglassen, verschneiden und gut.

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Re: Zu viel Hopfen

#4

Beitrag von Bilbobreu » Samstag 23. April 2016, 23:06

Ist mir auch mal passiert. Das Bier hatte am Ende etwa 80 IBU statt 35 IBU. Ich hab dann auch etwa zwei Drittel mit einem zweiten sehr viel niedriger gehopften Sud verschnitten und mich später sehr darüber geärgert. Das originale Drittel mit 80 IBU war nach 4 Monaten nämlich eines der besten Biere, die ich bis dahin gebraut hatte. War nun nur leider sehr wenig.
Daher mein Rat: Einfach Geduld und lange lagern. Das wird schon.

Gruß
Stefan

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Re: Zu viel Hopfen

#5

Beitrag von Bierolo » Samstag 23. April 2016, 23:22

Bilbobreu hat geschrieben:Ist mir auch mal passiert. Das Bier hatte am Ende etwa 80 IBU statt 35 IBU. Ich hab dann auch etwa zwei Drittel mit einem zweiten sehr viel niedriger gehopften Sud verschnitten und mich später sehr darüber geärgert. Das originale Drittel mit 80 IBU war nach 4 Monaten nämlich eines der besten Biere, die ich bis dahin gebraut hatte. War nun nur leider sehr wenig.
Daher mein Rat: Einfach Geduld und lange lagern. Das wird schon.

Gruß
Stefan

Klingt für mich wie ein ungewolltes "Weltklasse" IPA ohne jetzt auf die Stammwürze zu schauen und Europa verlassend die Südhalbkugel erreichen zu müssen.
Oder im Gegensatz zu einem schnellen Weizen auch mal seine Zeit braucht, wie früher beim IPA Seeweg nach Indien.
@TO:
Alternativ ein Verschnitt mit hopfenarmen "Kaufbier". grrr.
Bierolo startet in der 20L Einkocher-Liga.

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Re: Zu viel Hopfen

#6

Beitrag von Zappenduster » Sonntag 24. April 2016, 15:02

Ist mittlerweile schon in der Hauptgärung ( Safale K 97 )
Werde einfach mal nach Ende der HG ein wenig probieren und mitteilen.
Stammwürze war übrigens 14,0 Plato

Gruß
Zappenduster

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Re: Zu viel Hopfen

#7

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 24. April 2016, 15:26

Zappenduster hat geschrieben: Stammwürze war übrigens 14,0 Plato
Dann könntest du im Zweifel ja noch auf 11-12°P runterverdünnen.
Aber ich würde es auch erstmal so lassen und entsprechend lange lagern.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Zu viel Hopfen

#8

Beitrag von Zappenduster » Sonntag 24. April 2016, 16:53

Ich lass alles auf mich zukommen.
Mir ist nur aufgefallen, dass die Safale k27 schon nach 4 Std. Ihre Arbeit aufgenommen hat. Tempertur konstant 19 grad.

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Re: Zu viel Hopfen

#9

Beitrag von Zappenduster » Sonntag 24. April 2016, 16:54

:Ahh Meine Safale k97

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Re: Zu viel Hopfen

#10

Beitrag von afri » Sonntag 24. April 2016, 21:59

Lass' das mal ein halbes Jahr stehen, das wird noch. Ich habe um den Jahreswechsel herum ein viel zu bitteres Bier gebraut, das schmeckt jetzt so langsam, ich lasse es dennoch ruhig angehen und verkoste nach und nach, bis es alle ist.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Zu viel Hopfen

#11

Beitrag von Zappenduster » Sonntag 22. Mai 2016, 21:50

Zappenduster hat geschrieben:Moin Braugemeinde.

Hab mich heute bei der Hofenzugabe total verissen und die doppelte Menge Bitterhopfen zugefügt.
Die Würze schmeckt nun schon ziemlich herb. Ist da noch was zu retten.

3 kg Wienermalz
2 kg Münchner Malz
40 Gramm carafa II
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40 Gr. Tetnanger ca. 10 min. Vor Kochende.

Danke vorab

Gruß Zappenduster
Moin,
Habe nach kaltlagerung bei 7 Grad heute die erste Flasche probiert.
Was soll ich sagen ? Sehr lecker :thumbsup
Von der Bitterkeit keine Spur. Eine leichte süße und sehr aromatisch und unheimlich süffig.
Gruß
Zappenduster

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