Gefahr mit Tauchsieder??

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k_simon44
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Gefahr mit Tauchsieder??

#1

Beitrag von k_simon44 » Sonntag 26. Juni 2016, 14:56

Hallo zusammen

Da im Einkocher die Würze im Bereich 90°C aufwärts sehr langsam (ca. 3-5 min pro Grad) zum Siedepunkt kommt, denke ich an einen Tauchsieder für zusätzliche Heizleistung.

Nun hängt man den einfach da rein?? Was wenn der da reinfällt? befestigt ihr den irgendwie?

Denke hier unweigerlich an Föhn + Badewanne = Tod durch Stromschlag.... :Shocked Gemacht sind die ja nicht für 30l Kessel in welchen die ganz untergehen können.

Grüsse
Simon

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#2

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 26. Juni 2016, 15:01

Ja, den sollte man natürlich irgendwie befestigen. :Greets

Meistens haben die Dinger so eine Lasche um am Topfrand aufgehangen zu werden.
Einfachste Lösung ist ein Stück Holz (Dachlatte) die auf deinen topf passt und an
der du den Tauchsieder befestigst, z.b. mit einem Kabelbinder o.ä.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#3

Beitrag von Boludo » Sonntag 26. Juni 2016, 15:01

Mir ist noch keiner reingefallen aber so viel ich weiß ist da eine Sicherung eingebaut. Kann aber sein, dass der dann nachher nicht mehr geht.
Die richtige Leistung ist eine schwierige Frage. Zum schnellen Aufheizen finde ich 1000 Watt ok. Zum Kochen ist das beinahe zu viel. Ich versuch es da nächstes mal mit einem 350 Watt.
Und kauf einen aus Edelstahl.

Stefan

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#4

Beitrag von k_simon44 » Sonntag 26. Juni 2016, 15:56

DAnk für die Rückmeldungen.

Dass der dann nicht mehr geht wäre meine geringste Sorge :P

Und das mit der Dachlatte klingt nach einer guten Lösung.

Betreffend der Leistung habe ich mir jetzt noch keine grossen Gedanken gemacht. Könnte den Rommelsbach mit 1500 watt bekommen. Ist das zuviel Leistung? Und was hätte zu viel resp. zu schnelle Erhitzung zur Folge? Der Einkocher hat 2kw.

Grüsse und einen schönen Sonntag Nachmittag
Simon

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#5

Beitrag von wwwcom » Sonntag 26. Juni 2016, 16:04

Ja 1,5 kw sind zu viel.

Du hättest entweder eine sehr hohe Verdampfungsrate. Die Energie muss ja irgendwo hin oder es kocht dir über.

Gruß Manuel
Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen.

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#6

Beitrag von k_simon44 » Sonntag 26. Juni 2016, 16:19

Also nur damit wir vom selben reden. Ich benötige den Tauchsieder nur um schneller zum Siedepunkt zu kommen. Dannach nehm ich den raus. Der Einkocher kocht selbst wallend einwandfrei. Mir ist einfach aufgefallen, dass die letzen 10° (so ab 90°) sehr sehr zeitintensiv sind.

Also trotzdem geringere Leistung? Was würdet ihr für angemessen halten als Erstanschaffung?

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#7

Beitrag von Boludo » Sonntag 26. Juni 2016, 16:22

Wenn es nur um das Aufheizen geht sind 1500 Watt natürlich genau richtig.
Achte aber bitte darauf, dass die Steckdose so viel Strom abkann. Auf keinen Fall Einkocher und Tauchsieder an einer aufgerollten Kabeltrommel betreiben.

Stefan

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#8

Beitrag von Scarabeo » Sonntag 26. Juni 2016, 16:34

Moin,
ich habe mir den:
https://www.amazon.de/ROMMELSBACHER-TS- ... melsbacher
schenken lassen.
Der ist so lang das er garnicht in meinen 27 ltr, Kocher fallen kann. Dazu habe ich mir im Netzt eine 4000 w Leistungsreglung gekauft. Nun kann ich den Tauchsieder je nach bedarf regeln. Das klappt vorzüglich. Ich lasse den Tauchsieder von Anfang an mitlaufen und regel ihn dann so nach und nach runter. Bei 2 x 2000W sollte man aber 2 getrennte Stromkreise (Steckdosen über 2 Sicherungen) haben. Keinesfalls so eine Steckdosenleiste verwenden, die schmilzt zusammen.
Scarabeo
der im wahren Leben Norbert gerufen wird.

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#9

Beitrag von k_simon44 » Sonntag 26. Juni 2016, 16:49

Scheint mir auch nach einer guten Lösung. Das mit dem Regeler erscheint mir nützlich. Hättest Du einen Link dazu?

DAnke und Gruss

fg100
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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#10

Beitrag von fg100 » Sonntag 26. Juni 2016, 17:30

k_simon44 hat geschrieben:Scheint mir auch nach einer guten Lösung. Das mit dem Regeler erscheint mir nützlich. Hättest Du einen Link dazu?
DAnke und Gruss
Wenn dein Einkocher gut kocht ist so ein Regler Quatsch.
Der Tauchsieder mit 2000W ist top. Den hab ich auch. Ich läutere von einem Einkocher in den zweiten. Sobad da beim Läutern ca. 5cm Würze drin ist wird der Einkocher auf Heizen gestellt. Wenn etwa halb voll kommt der Einkocher mit 2000W dazu. Wie weiter oben schon erwähnt kann der eigentlich gar nicht reinfallen, da er schön lang genug ist. Ich hänge den mit den am Griff angespritzten Hacken am Rand fest und fixiere noch das Kabel außen am Griff mit einer Federklemme.
Läutern dauert bei mir meistens so um die 20min. Spätestens nach weiteren 10 kocht dann alles wallend. Tauchsieder raus und Einkocher alleine kochen lassen.
Einkocher + Tauchsieder sind 4000W. Da ist selbst eine Hendi schwachbrüstig.
Allerdings hab ich beide Teile an je einem seperaten Stromkreis. Sonst kann es eng werden mit der Sicherung.

Übrigens noch zum Thema Federklemme. Meiner Meinung nach ein unschlagbar wichtiges Teil beim Brauen. Es gibt immer irgendetwas das man festklemmen kann bzw. muss.

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#11

Beitrag von Braumal » Sonntag 26. Juni 2016, 23:09

k_simon44 hat geschrieben:.
.
.
Denke hier unweigerlich an Föhn + Badewanne = Tod durch Stromschlag.... :Shocked Gemacht sind die ja nicht für 30l Kessel in welchen die ganz untergehen können.

Grüsse
Simon
Ganz unabhängig davon, was für elektrische Geräte beim Brauen betrieben werden, empfehle ich jedem dringend alles über eine Fehlerstromschutzschaltung (FI) anzuschliessen. So ein Teil gibt es in jedem Baumarkt ab ca. 20€ und verhindert, dass Strom irgendwo hinfliesst, wo er nicht hingehört. Mit so einem Schutzschalter kannst du dich sogar in der Badewanne föhnen, ohne einen heftigen Stromschlag befürchten zu müssen.
Bei uns in der Schweiz (in DE bestimmt auch) ist es zwingend vorgeschrieben den Stromkreis in Nasszellen, also z. B. Badezimmer, über FI abzusichern.

Grüsse, David

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#12

Beitrag von k_simon44 » Montag 27. Juni 2016, 20:20

Braue in der Küche. Hoffe da ist ein solcher FI eingebaut... Danke für den Hinweis!

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#13

Beitrag von markrickenbacher » Montag 27. Juni 2016, 20:34

Hallo Simon

Ich arbeite mit einm WECK Einkochtopf, ebenfalls 2000 W und habe den selben Effekt das ab 90 Grad die Heizleistung nicht ausreicht. habe deshalb einen 1500 W Tauchsieder im Einsatz und zuvor einen 2000 Watt Tauchsieder. Auf 1500 Watt bin ich gegangen, weil die 16A Sicherung keinen zusätzlichen Verbraucher mehr ausgehalten hat, wenn ich mit 3500 Watt meinen Sud aufgeheizt habe.

Beide Varianten funktionieren im Prinzip. Leider ist es aber so, dass der Sud im Bereich des Tauchsieders ab 96 Grad schnell sprudelnd ja sogar echt stürmisch kocht. In meinem Weck ist dann nicht genügend Platz und es gibt eine Sauerei. Wenn Du bei Pfannevoll nach oben hin mindestens 10cm bis zum Topfrand hast, dann ist das kein Problem. In meinem Fall musste ich ich via PWM die Leistung reduzieren und liege jetzt bei ca. 700W.

Gruss, Mark

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#14

Beitrag von Braumal » Montag 27. Juni 2016, 22:44

k_simon44 hat geschrieben:Braue in der Küche. Hoffe da ist ein solcher FI eingebaut... Danke für den Hinweis!
Also bei mir ist die Küche nicht abgesichert. Schau mal in deinen Sicherungskasten, einen FI erkennt man gut.
image.jpeg
Unten rechts hat es einen Taster zum Testen der Funktion (blau). So einen müsste man eigentlich bei jedem FI finden.

Grüsse, David

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Re: Gefahr mit Tauchsieder??

#15

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 27. Juni 2016, 23:29

Vielleicht muss es auch nicht unbedingt ein zusätzlicher Tauchsieder sein...
Meinen Weck WAT 14A (2000W) hatte ich mit 10mm starkem selbstklebenden Armacell isoliert. Danach hat der nach der 2. Rast flott bis zum Wallen durchgeheizt und das wallende Kochen war insgesamt auch kräftiger.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens

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