Unregelmäßige Kalthopfung?

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Unregelmäßige Kalthopfung?

#1

Beitrag von Braubastard » Dienstag 19. Juli 2016, 18:00

Hallo zusammen!

Ich glaube ich spinne. Das ist ja an sich nix Neues, aber...

...wundern tu ich mich schon. Mein Eindruck ist, dass meine Biere unterschiedlich starkes Hopfenaroma haben.
Ein Ale wurde mit 4g/ l mit Simcoe, Kazbek und Mandarina Bavaria nach der Hauptgärung für eine Woche bei ca. 20 Grad gestopft.
Anschließend wurde abgefüllt.
Ich habe die Vermutung, dass sich das Aroma nicht gleichmäßig verteilte.
Der Gärbehälter hat eine zylindrokonische Form. Aus Faulheit hängte ich die Hopfensiebe nicht wie gewohnt schwebend auf Tankmitte, sondern ließ sie auf den Rackingarm sinken. Man kann also sagen, dass ca. 40 cm Würze über dem Hopfen parkten. Erst nach der Abfüllung kamen die Siebe raus. Flaschengärung.

Könnte dies ursächlich für eine schlechte Aromaverteilung sein?

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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#2

Beitrag von Diplomat » Dienstag 19. Juli 2016, 19:10

Hi,
ich kenne das auch. Meine Tanks sind 1,95 m hoch. Hast du einen dry hopping port? Ich habe so einen und habe mir auf die Blindkappe eine kleine Halterung schweißen lassen. An diese hänge ich eine mit Edelstahlteilen beschwerte Edelstahlkette, die fast bis auf den Boden des Konus reicht. An die Edelstahlkette hänge ich den Hopfen in verschiedenen Höhen mit Hopfensäckchen auf. Seitdem klappt es.
Gruß,
Philipp

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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#3

Beitrag von Braubastard » Dienstag 19. Juli 2016, 19:22

Danke Philipp! Also einen solchen Port habe ich nicht. Noch nicht!
So eine Kette ist allein schon gut, da sie gut gegen den Auftrieb wirkt und leicht zu reinigen ist.
Wird umgesetzt.
Du füllst sicher unter Druck ab, oder?
Gruß Lutz

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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#4

Beitrag von Diplomat » Dienstag 19. Juli 2016, 20:39

Ja genau. Ich vergäre im ZKG, aber lagere und stopfe dann in einem zweiten ZKG. Von da gehe ich nochmal zurück in den ersten ZKG und benutze diesen als Drucktank. Abgefüllt wird dann unter Druck auf Kegs oder Flaschen.
Grüße,
Philipp

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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#5

Beitrag von Braubastard » Dienstag 19. Juli 2016, 21:02

Hmmm...ist das nicht eine ziemliche CO2-Verschwendung?

Diplomat
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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#6

Beitrag von Diplomat » Dienstag 19. Juli 2016, 21:22

Weshalb? Es braucht CO2, klar, aber was wäre deiner Meinung nach die Alternative? Da ich im Lagertank kalthopfe, aber den Hopfen nicht länger als 7 Tage im Bier belasse, trotzdem klare Biere möchte, muss ich zwangsweise nochmal umdrücken. Bei einem ungestopften Bier mache ich das nicht- da schieße ich nur das Sediment regelmäßig ab.

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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#7

Beitrag von Braubastard » Mittwoch 20. Juli 2016, 23:43

Nee, eine Alternative zu dem was Du machst kenne ich nicht.
Ich kenn da aber einen, der drückt sein Endbier aus dem Tank mithilfe einer Druckluftpumpe.
So musser halt nicht den ganzen Leertank mit Co2 füllen

Ich danke für einen Einblick in deine Welt!

Ahoi
Lutz

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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#8

Beitrag von glassart » Donnerstag 21. Juli 2016, 11:49

Hi Lutz,
nur eine Frage zur Druckluftpumpe - ergibt sich dadurch keine Oxidationsgefahr und ist da ein Steril-Filter zwischengeschaltet? Ich habe ähnliches vor und wollte es mit CO2 machen -wenn Druckluft auch geht würde man doch einiges an CO2 sparen können.

gut Sud und Grüße Herbert :Drink

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Re: Unregelmäßige Kalthopfung?

#9

Beitrag von Diplomat » Donnerstag 21. Juli 2016, 15:55

Hi Lutz.
Ich spanne nur den Zieltank vor auf den selben CO2 Wert wie den abzufüllenden Tank. Dann verbinde ich beide CO2 Leitungen und pumpe von einem Tank in den anderen.
Philipp

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