Meine bescheidene Erstanschaffung

Hier können Braubegeisterte ihre selbstgebastelten Heimbrauanlagen in Bild und "Ton" vorstellen.

Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#1  Beitragvon Der Titan » Donnerstag 6. Oktober 2016, 14:40

Moin zusammen,

Heute ist endlich mein Paket von Hopfen & mehr angekommen. Bevor es an den Brautag und die Dokumentation geht hier eine kurze Vorstellung der Utensilien als kleine Rarität zwischen euren ganzen High-Tech-Anlagen :Greets

Sorry für die schlechte Qualität schonmal im Voraus, konnte es nur mit Handy fotografieren.

Monofilamentfilter, Spindel, Thermometer (zeigt leider bei niedrigen Temperaturen ca. 3° zuviel, bei Temperaturen um die 100° ca. 5° zu wenig an), Maischepaddel habe ich vergessen dazu zu legen
IMG_0137.JPG


Läutereimer mit MattMill Läuterhexe (ist das OK so? Habe etwas Bedenken, da die Bohrung/T-Stück sich deutlich über der Liegehöhe der restlichen Hexe befinden)
IMG_0136.JPG


Weck-Einkochautomat und Gäreimer
IMG_0134.JPG


Jetzt dürft ihr mir alle für mein Brauvorhaben die Daumen drücken :thumbsup

e: ich weiss nicht, warum das letzte Bild gedreht ist und leider auch nicht, wie ich es ändern kann :Grübel
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#2  Beitragvon nordsee0815 » Donnerstag 6. Oktober 2016, 15:22

Das sieht doch schon gut aus, fast wie bei mir. Ich habe da noch einen extra Gärbottich und nicht die hexe sonder einen Mattmil läuterblech. Viel spaß beim brauen und wie hier fast alle immer sagen, Bier wird es immer.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#3  Beitragvon Maulwurfmann » Donnerstag 6. Oktober 2016, 15:28

Mache dir keinen Kopf. Ich habe genauso angefangen. Alles gut.

Ich habe das gleiche Thermometer, konnte die von dir genannten Abweichungen aber nicht feststellen. Ich habe das Thermometer aber auch nur zu den üblichen Rasttemperaturen mit zwei anderen Digitalthermometern gegengecheckt. Eine punktegenaue Grad-Celsius-Landung wird dir am Anfang eh nicht gelingen, da du deine Anlage nicht kennst und daher kein Gefühl für ein - ich nenne es mal - Rühr-Paddel-Heiz-Verhältnis hast. Das ist aber auch erstmal sekundär. Du musst am Anfang erst ein Gefühl für den ganzen Brauprozess bekommen. Bier wird's am Ende auch mit einem Grad mehr oder weniger.

Hast du evtl. noch irgendwo eine olle Isomatte rumfliegen? Wenn ja, dann schnall (Gürtel, Gummiband, Hosenträger, irgendwas) die Isomatte um den Einkocher und schneide für die Griffe und für den Hahn entsprechende Löcher. Der Unterschied ist deutlich spürbar. Der Weg zur Kochtemperatur ist wesentlich kürzer und die Rasttemperaturen können länger gehalten werden.

Als kleiner Tipp nebenbei. Der Weck Einkocher heizt etwas nach. Bei mir bis zu 2° C. Ich schalte daher 2° C vor erreichen der Zieltemperatur den Einkocher ab.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#4  Beitragvon Der Titan » Donnerstag 6. Oktober 2016, 16:04

Isomatte muss ich mal schauen. Brautag wird wohl Samstag werden, also noch ein bischen Zeit, werde den Tipp berücksichtigen, wenn sich eine ranschaffen lässt. Der Tipp mit dem Weck-Einkocher ist auch gut, danke.

Was sagt ihr denn zu der Problematik mit der Läuterhexe?
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#5  Beitragvon hyper472 » Donnerstag 6. Oktober 2016, 16:16

Der Titan hat geschrieben:Was sagt ihr denn zu der Problematik mit der Läuterhexe?


Ist nicht das Riesen-Problem. Du musst den Eimer beim Läutern halt schräg stellen, lege Dir dafür rechtzeitig einen Holzscheit bereit. Und ein Eimer kostet ja nicht die Welt, irgendwann kommt ein neuer.
Ich würde mir noch ein zweites Thermometer anschaffen, es gibt sehr günstige digitale mit Temperaturfühler in der Bucht oder auch Eintauchthermometer in den üblichen Braushops. Ich bin mit dem Bratenthermometer von IKEA auch zufrieden, aber das fällt wohl gerne mal aus. Also Kassenzettel aufheben.
Die nächste Steigerung wäre dann ein zweiter Einkocher für Nachgusswasser und ein Rührwerk. Vor allem aber suche den live-Kontakt zu Brauern in Deiner Nähe, da lernst Du am meisten.
Gut Sud!
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#6  Beitragvon omitz » Donnerstag 6. Oktober 2016, 16:17

Bei mir liegt die Hexe im Thermoport auch so. Klappt prima. Alles gut!

Du bist gut aufgestellt! Jetzt ran! :thumbsup

Gut Sud!
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#7  Beitragvon cyme » Donnerstag 6. Oktober 2016, 16:24

Das ist eine völlig ausreichende Brauausstattung, ich betreibe das Hobby jetzt schon seit mehreren Jahren mit kaum mehr Equipment. :thumbup
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#8  Beitragvon omitz » Donnerstag 6. Oktober 2016, 16:35

Was mir grad noch aufgefallen ist: Du hast den Weck ohne Hahn. In der Brauanleitung (die auf Bild 1 zu sehen ist) geht es ab Schritt 14 über den Hahn ins Gärfass. Da musst du einen anderen Weg gehen und ich würde dir raten die Würze von oben abzuziehen. Dafür wäre dann ein Silikonschlauch (lebensmittelecht!) sehr hilfreich.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#9  Beitragvon Schickermann » Donnerstag 6. Oktober 2016, 17:08

Zum Abziehen der Würze habe ich das Abziehrohr inkl. Silikonschlauch und Klemme von schnapssbrenner.eu. Hat mit Hilfe des Sogs wunderbar geklappt. Habe ein ähnliches Equipment.
37 Bier decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Gesunde Ernährung kann so einfach sein...
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#10  Beitragvon Der Titan » Donnerstag 6. Oktober 2016, 17:16

Dann bin ich ja beruhigt bzgl Hexe.

omitz hat geschrieben:Was mir grad noch aufgefallen ist: Du hast den Weck ohne Hahn. In der Brauanleitung (die auf Bild 1 zu sehen ist) geht es ab Schritt 14 über den Hahn ins Gärfass. Da musst du einen anderen Weg gehen und ich würde dir raten die Würze von oben abzuziehen. Dafür wäre dann ein Silikonschlauch (lebensmittelecht!) sehr hilfreich.


Der Plan war eigentlich, die Würze mit einem (keimfreien) Messbecher vorsichtig von der Oberfläche abwärts in den Gäreimer umzufüllen. Dafür auch der Filter. Was spräche denn dagegen? :Waa
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#11  Beitragvon floflue » Donnerstag 6. Oktober 2016, 17:29

Der Titan hat geschrieben:Dann bin ich ja beruhigt bzgl Hexe.

omitz hat geschrieben:Was mir grad noch aufgefallen ist: Du hast den Weck ohne Hahn. In der Brauanleitung (die auf Bild 1 zu sehen ist) geht es ab Schritt 14 über den Hahn ins Gärfass. Da musst du einen anderen Weg gehen und ich würde dir raten die Würze von oben abzuziehen. Dafür wäre dann ein Silikonschlauch (lebensmittelecht!) sehr hilfreich.


Der Plan war eigentlich, die Würze mit einem (keimfreien) Messbecher vorsichtig von der Oberfläche abwärts in den Gäreimer umzufüllen. Dafür auch der Filter. Was spräche denn dagegen? :Waa


- Alles was in der Würze schwimmt, landet im Filter -> Filter setzt sich zu
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#12  Beitragvon hyper472 » Donnerstag 6. Oktober 2016, 17:33

Der Titan hat geschrieben:Dann bin ich ja beruhigt bzgl Hexe.

omitz hat geschrieben:Was mir grad noch aufgefallen ist: Du hast den Weck ohne Hahn. In der Brauanleitung (die auf Bild 1 zu sehen ist) geht es ab Schritt 14 über den Hahn ins Gärfass. Da musst du einen anderen Weg gehen und ich würde dir raten die Würze von oben abzuziehen. Dafür wäre dann ein Silikonschlauch (lebensmittelecht!) sehr hilfreich.


Der Plan war eigentlich, die Würze mit einem (keimfreien) Messbecher vorsichtig von der Oberfläche abwärts in den Gäreimer umzufüllen. Dafür auch der Filter. Was spräche denn dagegen? :Waa


Außerdem der Sauerstoffeintrag, der dem Bier bzw. der Würze schadet.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#13  Beitragvon Snowman » Donnerstag 6. Oktober 2016, 17:36

Hi "Titan",

Herzlichen Glückwunsch für die tolle Ausstattung und ich drück schon mal die Daumen für den Erstsud!

Ich würde nach dem Whirlpool mit dem Schlauch am Rand abziehen, da dann der Trubkegel weniger zerstört wird. Halte am besten auch einen Tortenring bereit, den du um den Trubkegel legst, sobald dieser sichtbar wird. Das hält nochmal ein bisschen was an Eiweiß-Hopfen-Ausfällung zurück... (Achtung, der Schlauch wird auch sofort heiß, also halte Handschuhe oder ein Isoliertuch bereit.)

LG Björn

PS: Bin kein "Einkocher", aber schafft dieser Weckomat das Durchkochen ohne Unterstützung?
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#14  Beitragvon Der Titan » Donnerstag 6. Oktober 2016, 17:59

Mit dem Weck bin ich eigl optimistisch, der hat 2000W, habe auch schon von Brauversuchen mit 1800W gelesen, die erfolgreich waren.

Dann werde ich wohl mal einen Silikonschlauch auf die Einkaufsliste setzen, mal schauen, ob ich den hier im Baumarkt kriege.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#15  Beitragvon cicero85 » Donnerstag 6. Oktober 2016, 18:09

Hallo,
das sieht doch schon mal nach einer sehr brauchbaren Ausstattung aus. Hast du auch einen Zylinder zu der Spindel?
Für das Abziehen der Würze hat sich bei mir ein Silikonschlauch mit einem Kupfer-T-Stück bewährt. Den Schlauch führe ich durch den Draht einer "Foldback-Klammer" und befestige diese am Topfrand.
viele Grüße

Kilian
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#16  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Donnerstag 6. Oktober 2016, 18:47

Ist das der Weck WAT-14A ? Den hatte ich auch. Das Kochen hat geklappt, wenn auch etwas schwach. Als ich ihn dann mit 10mm Armaflex umklebt hatte konnte er deutlich besser kochen.
Kannst Du das Thermometer noch zurückschicken? Wenn es in fast allen Temperaturbereichen ungenau ist, und zudem noch aus Glas (soweit ich das erkennen kann), dann ist es zum Brauen eher ungeeignet. Bei den Rasten muss man die Temperaturen recht genau treffen und damit sich die Wärme gleichmäßig in der Maische verteilt muss man ordentlich rühren. Rühren und Glasthermometer >> da ist ein Missgeschick vorprogrammiert.

Der Rest sieht gut aus. Schönes Equipment für den Anfang. So habe ich auch angefangen (naja, das erste mal mit Windel anstatt Monofilamentfilter :redhead ). Beim zweiten Sud kam dann der Monofilamentfilter, ein zweiter Eimer und ein langer Holzlöffel als Brauerpaddel dazu.
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#17  Beitragvon Yalaia » Donnerstag 6. Oktober 2016, 19:11

Hallo Titan (pfui, ich mag ja den Neuer aus jungen Jahren bei S04 lieber),

die Ausstattung reicht völlig. Alles was du da zusammen hast, kann auch nach vielen Jahren noch ausreichen. Automatiserung sieht toll aus, ist aber nicht wirklich notwendig. Sie erleichtert manches, bringt dann aber vielleicht ein neues Problem an den Tag (ich sag nur mal Sauerstoffeintrag beim Maischen durch intensives Rührwerk). Doch das sind vielleicht spätere Problemstellungen. Die Ausstattung, die du benutzt, benutze ich auch nach einigen Jahren (leicht ergänzt) noch immer.

Und bevor du in ein Rührwerk oder sonstige technische Sachen investiert, dann denk eher über eine Schrotmühle nach und schrote direkt vorm Einmaischen. Und schau aufs Wasser und den pH. Dies wäre mein Rat für nächste Anschaffungen/Optimierungen. Weniger ist manchmal mehr, sprich effektiver. Doch ich bin hier vielleicht schon zu weit voran in der Zeit.

Genieße den ersten Sud, er wird spannend und das Ergebnis wird für dich toll!
Viel Spaß

Markus
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#18  Beitragvon schollsedigger » Donnerstag 6. Oktober 2016, 19:19

Hi,

besorg oder bastel Dir ein Abziehrohr (Kupfer oder Edelstahl). Das Umscheppen gibt neben den og. Nachteilen eine ziemlich pappige Sauerei.
Ich habe den 14A (mit Hahn), der nach Isolierung zwar gur gekocht, aber dafür nicht reproduzierbar immer mal wieder für ein paar Minuten abgeschaltet hat.
Beim Isolieren unbedingt den Plastikunterbau frei lassen, sonst schaltet er noch eher ab.

Mittlerweile bin ich zum Kochen auf einen Gas-Hockerkocher und Edelstahltopf mit selbstangebautem Hahn umgestiegen. Seitdem kostet das Kochen weniger Nerven. Alternativ mit einem max. 1000W-Tauchsieder unterstützen.

Egal, probieren geht über studieren. Brauen kann man mit Deinem Equipment gut, komfortabler und weniger stressig ist das Ganze mit den genannten Verbesserungen.

Das kriegste schon hin! Viel Erfolg!

Grüße

Matze
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#19  Beitragvon Der Titan » Donnerstag 6. Oktober 2016, 19:24

Yalaia hat geschrieben:pfui


Bin auch kein Bayernfan, aber er ist halt ne Marke :Bigsmile

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:Kannst Du das Thermometer noch zurückschicken?


Das würde sich bei Übernahme der Versandkosten meinerseits und dem Preis, den das Ding gekostet hat, nicht lohnen.

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:Ist das der Weck WAT-14A ?


Jo isser. Wenn sich hier noch eine Isomatte findet, werde ich ihm etwas zusätzlichen Wumms verpassen, siehe oben.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#20  Beitragvon Schnitzelkauer » Donnerstag 6. Oktober 2016, 21:23

Toll was man mit einfachen Mitteln herstellen kann.
Ich habe viel Material aus der Herstellung von Fruchtweinen.
Fehlt nur ein Einkocher bzw. ich habe am Grill nen 4KW Gaskocher, der sollte reichen.
Macht es eigentlich immer Sinn nur Ansätze ab 20l zu machen, oder reichen auch 5l um mehrere kleine Ansätze zu machen ?
Ich verspreche mir davon einfach eine größere Auswahl an Biersorten.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#21  Beitragvon afri » Donnerstag 6. Oktober 2016, 21:51

Schnitzelkauer hat geschrieben:Macht es eigentlich immer Sinn nur Ansätze ab 20l zu machen, oder reichen auch 5l um mehrere kleine Ansätze zu machen ?
Ich verspreche mir davon einfach eine größere Auswahl an Biersorten.

Kannst du so machen. Aber bedenke, dass bei nur fünf Litern beispielsweise eine Spindelprobe von 150ml ungleich mehr schmerzt, als bei 20 oder mehr Litern.

Meiner Meinung nach dauert ein Brautag so oder so die gleiche Zeit, wenn ich dann ein Maximum an Bier herausholen kann, werde ich das tun, auch wenn ich dann länger brauche, um verschiedene Biere zu testen. Denn gelegentlich ist so ein Einkochersud schnell ausgetrunken, wenn man vielleicht eine Geburtstagsfeier oder Silvester mit eigenem Bier versorgen will.

Gut, wenn man nur selbst brauen und probieren will, ist ein kleiner Sud von fünf Litern natürlich praktisch für viele Testbiere, das hat Berechtigung und kommt in einer durchschnittlich ausgestatteten Küche vielleicht sogar ohne große Anschaffungen aus.
Achim (von Anfang an im Einkocher gemaischt habend)
Bier ist ein Stück Lebenskraft!
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#22  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Donnerstag 6. Oktober 2016, 22:04

Unter 10-12 Liter Würze lohnt sich das Brauen IMHO auch nicht für Testsude. Beim Kochen verdampfen in den kleinen Töpfen locker 20%-30% Würze. Dann bleibt beim Ausschlagen noch ein Teil zurück und beim Abziehen von der Hefe nochmal. Wenn man dann mangels Refraktometer noch Spindelproben nehmen muss oder Schnellvergärproben anlegt, dann fragt man sich nach den ersten langen Brautagen, ob sich der ganze Aufwand für 4-5 Flaschen Bier überhaupt lohnt.
Meine 20 Liter Sude waren immer frustrierend schnell alle. Mit weniger würde ich nicht starten.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#23  Beitragvon SingleUser » Freitag 7. Oktober 2016, 08:28

@Schnitzelkauer.
Hab auch erst grade meinen ersten Sud durch.....aber fang nicht unter 20 Litern an. Das ist soooo schnell weg ....

@Titan.
- Zunächst würde ich den Topf mal Testen, ob er überhaupt 20 Liter "wallend" zum Kochen bringen kann.... sonst ein Tauchsieder rein ....meiner hat es nämlich nicht geschafft....(zum Glück hab ich einen 9,5 KW Gasbrenner...)

- Isolier den Einkocher beim Einmaischeneinigermaßen (Handtuch, Isomatte, Malerflies o- ä.), das war ein echt hilfreicher Tip. Beim Maischen heizt Du auf die Temperatur hoch (-1 Grad Zieltemperatur wegen der Nachhitze des Automaten!), rührst noch 2-3 Minuten, bis die Nachhitze des Automaten weg ist, Deckel drauf und kannst Pause machen....(der Automat hält die Temperatur die Zeit recht locker, ggf. 1-2x kontrollieren)
>>> @Schnitzelkauer: auch das spricht für ein gößeres Volumen....

- Besorg Dir einen seperaten Topf in entsprechender Größe für das Nachgusswasser. Notfalls 3 Kochtöpfe. Erleichtert das Läutern ungemein....

So hatte ich jedenfalls einen sehr entspannten Brautag...
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#24  Beitragvon Sura » Freitag 7. Oktober 2016, 08:40

Hm, ich hatte zuerst immer 25l Sude. Mittlerweile braue ich so das ich ca. 10-12l in Flaschen füllen kann. Das entspricht 1-2 Kisten Bier. Mehr schaffe ich sowieso nicht im Monat, und kann so öfters brauen ohne das sich der Kram irgendwo stapelt.

Aber jeder so wie er mag. Wer mehr Durst oder Mittrinker hat braucht einen höheren Ausschlag.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#25  Beitragvon Der Titan » Freitag 7. Oktober 2016, 15:34

SingleUser hat geschrieben:@Titan.
- Zunächst würde ich den Topf mal Testen, ob er überhaupt 20 Liter "wallend" zum Kochen bringen kann.... sonst ein Tauchsieder rein ....meiner hat es nämlich nicht geschafft....(zum Glück hab ich einen 9,5 KW Gasbrenner...)


Hat er geschafft, hat allerdings eine gute Stunde gedauert (allerdings den Deckel erst ziemlich spät draufgemacht). Werde 1-2 Handtücher drumwickeln und hoffe es geht dann etwas flotter.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#26  Beitragvon DeRaMaTeUr » Freitag 7. Oktober 2016, 15:46

Zum Isolieren sehr zu empfehlen eine ISO matte mit glänzender Alu seit. Musst mal bei ebay suchen.
Dann zuschneiden und mit so kleinen Spanngurten oder so expandern rumschnallen.
Geht bei mir hervorragend.
Aber wichtig. Den unteren Teil nicht mit isolieren. Also nur rein den Top. Weil sonst hast du unten wo das heizelement sitzt einen Wärmestau. Im schlimmstenfall schmort dir das ding ab.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#27  Beitragvon SingleUser » Freitag 7. Oktober 2016, 16:33

Hat er geschafft, hat allerdings eine gute Stunde gedauert

.... was die Sache zumindest extrem in die Länge zieht
....und bei geschlossenem Deckel soll Würze ja auch nicht gekocht werden....
... also mit Isolierung testen ....
... sonst ein Tauchsieder rein oder direkt auf Gas gehen (notfalls Topf auf Gasgrill versuchen)


Ich hatte mir noch.... ein paar Kilo Eis eingefroren, um die Würze schnell runterzukühlen
> Würze HEISS in den Gäreimer
> Den dann zumachen
> und den ganzen Topf in eine Schubkarre mit Eiswasser stellen (oder ähnliches ...)
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#28  Beitragvon butascratch » Freitag 7. Oktober 2016, 17:25

Hat er geschafft, hat allerdings eine gute Stunde gedauert


Das kann ich mir jetzt irgendwie nicht so vorstellen, selbst mein NoName Einkocher mit 1800 W hat das schneller geschafft, wie kalt war denn das Wasser als du angefangen hast aufzuheizen?
Du startest nach dem Läutern ja schließlich nicht bei 20° sondern eher irgendwo bei um die 65° (und je nachdem wie du läuterst kannst du ja auch schon IN den Einkocher läutern und direkt anfangen aufzuheizen).
Deckel beim Hopfenkochen ist auf jeden Fall ein wichtiger Tipp, beim Aufheizen zum Hopfenkochen darf der aber auf jeden Fall drauf, dann geht es schon mal bedeutend schneller los mit Kochen :thumbup
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#29  Beitragvon Der Titan » Freitag 7. Oktober 2016, 18:15

War erstmal der Testlauf mit kaltem Wasser aus der Leitung. Morgen wird dann Brautag sein. Habe den Einkocher jetzt noch einmal mit einem großen Handtuch 2lagig umwickelt und denke das wird morgen schon alles passen.
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#30  Beitragvon butascratch » Freitag 7. Oktober 2016, 19:32

Das wird auf jeden Fall, berichte danach, wie es war :Drink
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Re: Meine bescheidene Erstanschaffung

Post Nr.:#31  Beitragvon SingleUser » Freitag 7. Oktober 2016, 20:59

Mach direkt warmes Wasser aus der Leitung rein...

viel Spass!
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