Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

Alles, was mit dem Thema Historische Biere, Grut- bzw. Kräuterbiere, Gewürzbiere, aber auch mit Sake Brauen oder Brauen mit ungewöhnlichen Fermentationsarten zu tun hat
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Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#1

Beitrag von flying » Dienstag 18. April 2017, 17:15

Hi Leute,

hab mal ein Bier gebraut, welches sich vermutlicher jeglicher Stilbeschreibung verweigert.

5 kg Pilsnermalz
20 L HG

Standardmaischprogramm

20 L Nachguss 1 x Batchsparging

Kochen 80 Minuten. Ausschlag 25- 30 L. 12° P.

Würzung:

15 g Taurus 18%- Vorderwürze
15 g frischgemörserter indischer Koriander-10 Minuten vor Kochende
25 Teebeutel Hagebuttentee mit Hibiskus- 10 Minuten vor Kochende
15 g Salz- 5 Minuten vor Kochende
50 ml 80%-ige Milchsäure- 5 Minuten vor Kochende

Vergärung mit K- 97 bei 15° C.

Das Bier gärt gut vor sich hin. Mörderkräusen und ein megafetter Dreckrand im Gärfass. Die Würze hat lecker geschmeckt. Das Bier wird entweder "Spei und Schrei" oder ...?

Mal schauen :Greets

m.f.g
René
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#2

Beitrag von docpsycho » Dienstag 18. April 2017, 17:24

Gude,

interessant, hast du vorm anstellen den PH-Wert gemessen? Wie schaut das ganze denn farblich aus?

Grüße, der Doc
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Wilhelm Busch

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#3

Beitrag von flying » Dienstag 18. April 2017, 17:29

Nö, solche unchristlich- fortschrittlichen Geräte benutze ich (z. Z.) nicht. Hab nur meine Geschmackspapillen zur Analyse benutzt. Die Würze schmeckte nur wenig säuerlich und eher frisch-fruchtig nach Hagebuttentee.. :Smile

Die Farbe der Würze war schön rot in Richtung magenta.

m.f.g
René

PS
Leider hab ich keine magentafarbenen Kronkorken gefunden und muss orange nehmen... :Ahh
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#4

Beitrag von docpsycho » Dienstag 18. April 2017, 20:23

Gude,

stelle ich mir sehr interessant vor. Besonders weil ich ungesüßten Hagebuttentee immer im Geschmack recht trocken empfinde, könnte das dem rel. niedrigen EVG der K-97 gut anstehen. Außerdem ist ja Tee-Bier der neue Sommertrend :Bigsmile
Berichte bitte mal wie es denn schlussendlich schmeckt.
flying hat geschrieben:Nö, solche unchristlich- fortschrittlichen Geräte benutze ich (z. Z.) nicht
Ich schon...Jehova Jahova :Bigsmile

Grüße, der Doc
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#5

Beitrag von Hopfenprinz » Dienstag 18. April 2017, 20:35

...ein Sud voller Mut - das gefällt mir!

DAS Reszept für die Goslarsche Gose ist nach meinen Erkenntnissen nicht überliefert. Mag sein, dass Dein "Männlein" näher an das Original kommt, wie das Original selbst -hää ? Egal, wir sind auf Deinen Bericht gespannt!
Grüße - André

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#6

Beitrag von bergbiere » Dienstag 18. April 2017, 20:46

Hallo Rene,
liest sich ja wieder mal ungewöhnlich; macht aber auch neugierig.
Du bringst doch von dem Drobben was nach Kulmbach mit??!!

Bis bald.

Gunnar

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#7

Beitrag von flying » Dienstag 18. April 2017, 21:31

Logo! :Greets
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#8

Beitrag von flying » Samstag 29. April 2017, 16:59

Gerade abgefüllt. Von der Farbe her könnte es als Pink Grapefruit Saft durchgehen..?

IMG_20170429_164116_resized_20170429_044639386.jpg

Geschmacklich kann man noch nicht viel sagen. Das Jungbier ist fruchtig und nur leicht säuerlich. Aber nicht hefefruchtig. Die K-97 ist bei 15° wirklich sehr neutral. Man schmeckt alle Komponenten raus. Salz und Koriander sind angenehm undominant. Mir noch einen Tick zu bitter und unrund. Meine Kochung war wieder mal stärker als geplant und so sind aus den geplanten 15 BE sicherlich 20 geworden. Könnte sicher 2- 3 Wochen Reifung vertragen aber bis zum MDHT dürfte es verkostbar sein :Greets

m.f.g
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#9

Beitrag von Blancblue » Samstag 29. April 2017, 17:48

Die Farbe ist schon mal Hammer - könnte ein super Sommerbier werden!
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#10

Beitrag von negme » Sonntag 30. April 2017, 08:57

Das klingt echt extrem interessant, vielen Dank! Bin schon auf den finalen Bericht gespannt, eventuell werd ich das dann auch mal nachmachen :thumbup

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#11

Beitrag von flying » Sonntag 7. Mai 2017, 16:30

Hi Leute,

Hier ein erster Verkostungsbericht nach einer Woche Lagerung.

IMG_20170507_155753_resized_20170507_040601846.jpg

Die Gose ist noch etwas zu grün, so viel steht fest. Geruchlich eine Mischung aus fruchtigem Beerencocktail und Kellerpils. Die Hopfung ist mir eher pilstypisch geraten. Es hat was untergäriges obwohl es das nicht ist.
Im Antrunk erwartet einen dann eine herb-bittere, leicht säuerliche Fruchtigkeit, in etwa wie bei Grapefruitsaft. Den Vergleich mir einem Biermischgetränk muss ich mir wohl gefallen lassen aber weniger süß. Gut gekühlt wird das ein bombiger, sommerlicher Durstlöscher.

m.f.g
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#12

Beitrag von Bründel Bräu » Sonntag 7. Mai 2017, 19:00

Guten Abend,

Da ich Hagenbute echt gerne mag bin ich angetan von dem Rezept. Ich frage mich nur was das Salz da für einen Einfluss hat? Schmeckt das dann leicht salzig? Bin mit "Gose" Stil nicht sonderlich vertraut.

Gruss Mattias

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#13

Beitrag von flying » Sonntag 7. Mai 2017, 19:06

Ehrlich gesagt schmecke ich das Salz kaum? Da kann die Wahrnehmung aber durchaus unterschiedlich sein. Ist ein traditioneller Bestandteil der Gose. Macht das Bier isotonisch und durstlöschend. Gleichzeitig wirkt es geschmacksverstärkend.
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#14

Beitrag von hyper472 » Sonntag 7. Mai 2017, 22:57

Hallo René,

da ich schon lange auf der Suche nach einem Fake-Gose-Rezept bin, finde ich das Rezept sehr interessant (die Hagebutten lasse ich erst mal weg). Aber was ist Dein "Standardmaischprogramm "?

Viele Grüße, Henning
Ich braue getreu dem Nürnberger Gerstengebot von 1303 - meistens :Wink

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#15

Beitrag von DarkUtopia » Montag 8. Mai 2017, 08:06

Ich hab am Wochenende ein sehr geiles Sour IPA getrunken und da ich mich noch nicht an Brett usw rantraue wäre das was für mich. Es Klingt vielversprechend vll Zwack ich mal 5liter zum Testen ab!

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#16

Beitrag von Cryzeres » Montag 22. Mai 2017, 13:54

Wow, das sieht ja echt richtig gut aus... Vielleicht mache ich das auch mal. :D

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#17

Beitrag von flying » Montag 22. Mai 2017, 15:20

Hi Leute,

also ich hab auf dem 9. MDHT ausschließlich Lob für das Bier von den Kollegen bekommen. Entweder es hat ihnen geschmeckt oder sie hatten Angst vor Dresche...das weiß ich nicht so genau? :Grübel
Es ist mittlerweile runder und harmonischer. Das Bittere-Säure- Verhältnis ist schön ausgewogen geworden. Die meisten hätten es sogar noch einen Tick saurer haben können. Die Säure ist in etwa so wie bei einem Radler. Schöne Farbe und Fruchtigkeit und die Mädels fanden es toll.
Der allgemeine Tenor war, perfekt für den Sommer bei Durscht und man merkt den Allolol nicht (ca. 5%).

m.f.g
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#18

Beitrag von flying » Montag 22. Mai 2017, 20:06

Das "Männlein" hat es in die heiligen Hallen der Rezeptdatenbank geschafft..

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=recipe
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#19

Beitrag von Tozzi » Montag 22. Mai 2017, 23:50

flying hat geschrieben:Das "Männlein" hat es in die heiligen Hallen der Rezeptdatenbank geschafft..
:thumbsup :thumbsup :thumbsup
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#20

Beitrag von schloemi » Dienstag 23. Mai 2017, 08:06

:thumbup

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#21

Beitrag von Aeppler » Dienstag 23. Mai 2017, 09:49

Danke René, die Verprobung war schon vielversprechend. Das Rezept in MMuM kommt genau zur richtigen Jahreszeit.
Beste Grüße aus Mengelse.
Ulrich

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#22

Beitrag von Neubierig » Dienstag 23. Mai 2017, 12:59

Wie ich schon ein paar Mal gesagt hab, für mich eine der Highlights - genau die richtige Säure für mein Geschmack! Danke für's Rezept, werde ich auf jeden Fall probieren, allerdings mit ne Sauermaische, was es dann etwa schwieriger macht, die Säuregrad beim ersten Nachbrauen festzulegen (habe aber auch ein bisschen Erfahrung dazu gesammelt).

Hier wurde die Flasche von Dir am Sonntagabend genossen:
Hagebuttengose.JPG
Cheers,

Keith :-)
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#23

Beitrag von Maex » Samstag 27. Mai 2017, 14:04

Ein etwas verwunderter Blick der Kassiererin und die Frage was ich denn mit so viel Hagebuttentee mache.
Bier.
Hat sie mir nicht geglaubt :Wink
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#24

Beitrag von negme » Sonntag 28. Mai 2017, 09:00

Danke für das Rezept und schonmal sorry fürs eventuell dumme Nachfragen ;)

Zum besseren Verständnis: Die Säure kommt hier rein durch die Zugabe von Milchsäure und nicht durch eine saure Gärung, richtig? Durch das Mitkochen der Säure werden die Bakterien ja abgetötet? Sind 5 Minuten hier echt genug, um auf der sicheren Seite zu sein? Und wie hoch kann man mit der Zugabe raufgehen, ohne dass es bei der Gärung wegen des PH Wertes zu Problemen kommt und um es schön sauer zu haben? 75ml?

Und da ich die K97 auch noch nie verwendet habe: Was bringt die geschmacklich mit, könnte ich die auch einfach durch eine kühl vergärende Notti ersetzen?

Also ich will schon ewig mit Sauerbieren experimentieren, hab mich aber bislang nicht drüber getraut, weil ich mir das Equipment nicht ruinieren will. Das hier scheint ja eine perfekte Alternative zu sein.

Schonmal danke für die Idee und die Hilfe!

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#25

Beitrag von DarkUtopia » Sonntag 28. Mai 2017, 11:08

Milchsäure hat nichts mehr mit Bakterien zu tun. Das ist eine organische Säure, chemisch rein. Keine Panik

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#26

Beitrag von Maex » Mittwoch 7. Juni 2017, 19:49

Mist!
Ausgerechnet in der Endkochphase bekam ich Besuch von 2 Frauen die natürlich dann alles aktuell über Würzekochen etc. wissen wollten.
Und dann habe ich das Salz für das Rezept vergessen zuzugeben!
Kann/soll man da noch was machen?

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#27

Beitrag von flying » Mittwoch 7. Juni 2017, 20:01

Na, ein Beinbruch ist das sicher nicht... :Smile :Greets
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#28

Beitrag von kochmann » Sonntag 9. Juli 2017, 20:26

Habe heute auch mal mein Bier verkostet nach 4 Wochen Reifezeit.
Für mich kann es etwas Saurer sein,aber sehr Lecker .
Passt genau zu diesen Warmen Wetter .
Werde es diese Woche nochmal Brauen ,aber etwas mehr Milchsäure sonnst alles gleich .
Hefe Passt super Keine Nebengeschmäcker aber es war auch eine Themperatur geführte Gärung , bei 17 grad.
Danke für das Rezept :Drink
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#29

Beitrag von Maex » Sonntag 9. Juli 2017, 20:37

Ich hatte drei Gärfässer mit der "Gose".
Das erste wurde mit der Wildherfe von "nacron" vergoren, 1. Führung,
No. 2 mit meiner "Spezialhefe aus der WLP 500 + S05" ( Führung No. 3 ) und
No. 3 mit der "Abbey", 1. Führung.
Das wird sehr interessant!

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#30

Beitrag von kochmann » Sonntag 9. Juli 2017, 20:51

No. 3 mit der "Abbey", 1. Führung
welche ist das
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#31

Beitrag von Maex » Montag 10. Juli 2017, 09:19

Fermentis Safbrew Abbaye

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#32

Beitrag von flying » Dienstag 11. Juli 2017, 22:45

Geile Sache Leute :thumbsup

Das Rezept ist ja extra simpel und interpretierbar gehalten. Deshalb bin ich auch für jede Bewertung hier oder bei maischemalzundmehr dankbar. Mein persönliches Fazit ist. Ein kleines bisschen weniger IBU, dafür hopfenfruchtiger und a bissi Milchsäure mehr..?

Ich hab jetzt noch ca. eine Kiste von dem ursprunglichen Stuff stehen. Ohne Kühlung im Keller bei mittlerweile 25° gelagert. Bald wird auf Reifungsfortschritt kontrolliert...

m.f.g
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