Messen mit Digitalrefraktometern

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Messen mit Digitalrefraktometern

#1

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 3. Dezember 2014, 20:16

Bei Beachtung der folgenden Punkte sollte es problemlos möglich sein, verlässliche Messwerte von Würze und Jungbier zu ermitteln:


1. Obwohl diese Digitalrefraktometer eine eigene Lichtquelle mit definierter Wellenlänge besitzt, sollten Messungen nicht in direktem Sonnenlicht durchgeführt werden (Tageslicht, Kunstlicht ist ok, wenn es nicht direkt von oben auf die Messmulde fällt).

2. Die zu vermessenden Lösungen sollten keine groben Partikel enthalten (z.B. Hopfenpartikel direkt nach dem Hopfenkochen. Am besten kurz absetzen lassen und klare Würze in eine Spritze einziehen. Unter kaltem Wasser mit verschlossener Spitze auf 30 - 40°C abkühlen, das geht rel. schnell). Feinverteilter Trub stört nicht.

3. Digitalrefraktometer enthalten eine ATC = Automatic Temperature Compensation, meist im Bereich von 10 - 40°C. Messungen im Bereich von 30 - 35°C führen erfahrungsgemäß zu verlässlichen Messwerten.

4. Vor der Messung mit destilliertem Wasser kalibrieren.

5. Die Messmulde stets blasenfrei und gut füllen. Dadurch ergibt sich eine rel. große Schichtdicke. Da die Messung am Glasboden der Mulde erfolgt, gibt es keine ständig wechselnden Messerte durch Verdunstung von Wasser (bzw. Alkohol beim Vermessen von Jungbier).

6. Im Abstand von 5 Sekunden drei Messungen durchführen. Dabei sollte immer der gleiche Wert angezeigt werden. Wenn nicht, solange weitermessen, bis das der Fall ist. Das wird aber meist in längstens 5 Messungen erreicht.


Wichtig: Werden Jungbierproben vermessen, ist zu beachten, dass aus dem abgelesenen Brixwert noch der Fehler durch den vorhandenen Alkohol herausgerechnet werden muss.

Dazu eignen sich Onlinerechner wie z.B. der Refraktometerrechner auf der MaischeMalzUndMehr Webseite vom Sandro (Muldengold) oder
mit der Refraktometerkorrektur auf der Müggeland Brauereiseite vom Jörg (Berliner).


Weitere Infos und Erfahrungen von anderen Hobbybraukollegen sind hier nachzulesen.

Gruß
Michael
Beste Grüße
Michael michael.plum@arcor.de

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#2

Beitrag von braugnom » Mittwoch 3. Dezember 2014, 22:39

Nabend zusammen,

kann ich 1-zu-1 unterschreiben. Die Anleitung ist stimmig und passt! Vielen Dank für's zusammenschreiben!

Grüße,
Max
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#3

Beitrag von FloMeGue » Freitag 13. Februar 2015, 18:53

Welches digitales Refraktometer könnt ihr denn empfehlen? Habe meine Spindel gerade geschrottet... :Angry :Mad2

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#4

Beitrag von tauroplu » Freitag 13. Februar 2015, 19:07

Ich persönlich habe das Hanna HI 96811 im Einsatz, dass seit 2 Jahren zuverlässig seinen Dienst tut. Etwas teuer, lohnt sich aber. Der Bereich geht von 0 - 50% Brix, was völlig ausreicht, außer man will unbedingt solche Unsinnigkeiten wie Sink the Bismarck basteln.

Gruß
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#5

Beitrag von Bierolo » Freitag 13. Februar 2015, 19:10

FloMeGue hat geschrieben:Welches digitales Refraktometer könnt ihr denn empfehlen? Habe meine Spindel gerade geschrottet... :Angry :Mad2
Interessiert auch mich !
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#6

Beitrag von peka76 » Freitag 13. Februar 2015, 19:28

tauroplu hat geschrieben:Ich persönlich habe das Hanna HI 96811 im Einsatz,
Hallo Michael!

Wo, außer in Amerika gibts das denn zu kaufen? Ich finde nur ein extrem teures bei Conrad und Voelkner.
Und in welchem Temperaturbereich korrigiert das Teil automatisch.

Gruß
Peter

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#7

Beitrag von tauroplu » Freitag 13. Februar 2015, 19:47

Oben in meinem post habe ich ja einen link gesetzt, wo ich dat Dingen vorgestellt habe, da sind alle Infos drin.

Wie kommst Du denn auf Amerika? Ich habe das in DE gekauft für 178 Euro, aber ich sagte ja, dass es teuer ist. Etwas preiswerter gibt es das bei Schnapsbrenner.

Qualität hat halt seinen Preis und ist mit Spindelpreisen (selbst professionellen) nicht vergleichbar.

Gruß
Michael
Beste Grüße
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#8

Beitrag von auftauer » Dienstag 17. Februar 2015, 18:26

tauroplu hat geschrieben:Oben in meinem post habe ich ja einen link gesetzt, wo ich dat Dingen vorgestellt habe, da sind alle Infos drin.

Wie kommst Du denn auf Amerika? Ich habe das in DE gekauft für 178 Euro, aber ich sagte ja, dass es teuer ist. Etwas preiswerter gibt es das bei Schnapsbrenner.

Qualität hat halt seinen Preis und ist mit Spindelpreisen (selbst professionellen) nicht vergleichbar.

Gruß
Michael
Hallo Michael,

denkst du das von Schnapsbrenner tut es auch, oder soll ich lieber den Fuffi für den bei Conrad drauflegen?
Gruß


Helmut

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#9

Beitrag von Rudiratlos » Dienstag 17. Februar 2015, 18:56

Ich kann das MA885 von Schnapsbrenner aus deinem link absolut empfehlen.
Ich hatte bei Simons Forum-Sonderpreis-Aktion zugeschlagen und bin 100% zufrieden mit dem Teil.

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#10

Beitrag von tauroplu » Dienstag 17. Februar 2015, 18:58

Das ist natürlich jetzt eine knifflige Frage, denn ich weiß, wie das ausgehen kann. Da empfehle ich Dir das Hanna, weil das grüne öfter mal Probleme gemacht hat und prompt erwischst Du ein Hanna Montagsgerät.
Aber ich weiß, dass einige mit dem grünen Teil so ihre Probleme hatten. Ob das jetzt nun ein Montagsgerät war, kann ich nicht sagen. Aber da Du mich gefragt hast: Ja, investiere das Mehrgeld, Ich kann das von Hanna empfehlen, da ich es seit geraumer Zeit ohne Probleme einsetze. Kannst ja hier nochmal in aller Ruhe durchgehen, ich glaube, da sind auch die Erfahrungen mit dem grünen Teil beschrieben (und weitere positive Meldungen zum Hanna).

Viele Grüße
Michael
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#11

Beitrag von Bierolo » Dienstag 17. Februar 2015, 19:57

Bei <22 EUR Chianateilen ohne Einfuhrumsatzsteuer
ist es manchmal Lehrgeld, wer billig kauft, kauft 2 mal.

Jenseits der 100 EUR sind natürlich beide digitalen nicht mehr billig.
Generell würde ich mal schauen, wie es mit Service bestellt ist.
Generalvertrieb in D / EU / "Reisfeld".

OT: Unser Miele-Staubsauger (Kauf beim Fachhändler) war mal vor ca. 8 Jahren nach 4 Jahren digital geworden (nur Aus / kein Sog , kein Ton).
wurde auf Kulanz repariert. (Der saugt immer noch, nach 12 Jahren, ich klopf auf Holz)
Oder Bosch grün vs Bosch blau, wenn ich mal die Farbsprache zweckentfremdet erwähne.

Rein vom Design bin ich für das Hana.
Und da ich noch kein optisches Refraktometer habe, ist es auch für mich eine "schlaflose" Überlegung ein "Geld vesenken in "teurer" zu machen.
siehe 2 mal Kaufen oder nicht billig aber preiswert ?

Es ist auch eines der letzten offenen Positionen auf meiner Einkaufsliste.

VG
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#12

Beitrag von Ladeberger » Dienstag 17. Februar 2015, 20:33

Digitale Refraktometer sind super, aber vielleicht als Information für Einsteiger: Das ist einfach nur Komfort und ein schönes Gimmick für alle, die sich nach Jahren der Spindel-Dreherei mal was Schönes gönnen wollen. Ein digitales Refraktometer wird weder euer Hobby professionalisieren, noch das Bier besser machen. Das leistet nur der Erfahrungsaustausch, Brauen und gute Literatur. Von dem Geld kann man sich bei den einschlägigen Braushops oder meinetwegen Amazon 5-10 Bücher kaufen.

Gruß
Andy

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#13

Beitrag von Bierolo » Dienstag 17. Februar 2015, 21:22

Hallo Andy,
danke für den Wink mir der Braukelle,
evtl. war es meinerseits missverständlich, dass ich nicht erwähnt habe, klassich mit einer 20er Spindel anzufangen. Handwerk grob also.
Mein Problem ist halt mit Dioptrien-Handicap (Nasenfahrrad), ob ein Prisma mir helfen würde, oder ein digitales "nice to have - Luxus" doch die bessere Wahl ist.
Insbesondere wenn ich eher Dunkel OG Weizen / Guiness orientiert bin.
(Kristall /Pils war bislang nicht mein Ding)
Und OT: Ich kenne den Spruch, das gute/teure Kochtöpfe nicht einen guten Koch bedeuten.

VG
plopt Reinhard
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#14

Beitrag von auftauer » Dienstag 17. Februar 2015, 21:44

Schon klar, das Bier wird nicht besser, aber damit zu messen ist bestimmt einfacher als zu spindeln, ein wesentlich geringerer Aufwand beim abkühlen und viel weniger Verlust wenn eine Probe aus dem Gärbehälter gemessen werden soll. Die Kohle ist das eine, aber der Komfort das andere.....also schxxxx auf die Kohle ;-)

Ich raff nur noch nicht wo (außer dem Messbereich) der Unterschiede der beiden hier ist....

http://www.conrad.de/ce/de/product/1047 ... archDetail

http://www.conrad.de/ce/ProductDetail.h ... 2-Brix03-C

HILFE :puzz
Gruß


Helmut

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#15

Beitrag von Bierolo » Dienstag 17. Februar 2015, 21:58

Eventuell mag es auch dekadent klingen,
bei einem BM200 Sud sind spindeln mit 200 ml Peanuts,
aber in der eigentlichen Hobby-Brauer-Fraktion mit < 200 Liter/Jahr und Einkocher sind bei 20 L / Brauvorgang mehrere Proben a 200ml echter "Verlust" der kostbaren Ausbeute.
(In Bezug auf Inverst-Kosten von 200-1000 EUR verzichte ich mal auf AFA und Rendite)
VG
Reinhard
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#16

Beitrag von Bierolo » Dienstag 17. Februar 2015, 22:15

auftauet hat geschrieben:...
Ich raff nur noch nicht wo (außer dem Messbereich) der Unterschiede der beiden hier ist....

http://www.conrad.de/ce/de/product/1047 ... archDetail

http://www.conrad.de/ce/ProductDetail.h ... 2-Brix03-C

HILFE :puzz

Mein Zauberwort "Produktvergleich"
u.a.

0 - 50% Brix/0 - 80 °C
0 - 85% Brix/0 - 80 °C

plus die kalibrierten Varianten.

VG Reinhard
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#17

Beitrag von auftauer » Dienstag 17. Februar 2015, 23:05

Bierolo hat geschrieben:Eventuell mag es auch dekadent klingen,
bei einem BM200 Sud sind spindeln mit 200 ml Peanuts,
aber in der eigentlichen Hobby-Brauer-Fraktion mit < 200 Liter/Jahr und Einkocher sind bei 20 L / Brauvorgang mehrere Proben a 200ml echter "Verlust" der kostbaren Ausbeute.
(In Bezug auf Inverst-Kosten von 200-1000 EUR verzichte ich mal auf AFA und Rendite)
VG
Reinhard
Nö, ist nicht dekadent !! Vielleicht ist es dekadent ca. 250 € mal einfach so raus zu hauen, ich mach es trotzdem....

P.S ich braue mit einem BM 20, und da kann ich den Verlust (bewusst ohne " " geschrieben) nicht verschmerzen...... ;-)

edtit: watt is AFA ?
Gruß


Helmut

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#18

Beitrag von auftauer » Dienstag 17. Februar 2015, 23:07

Bierolo hat geschrieben:
auftauet hat geschrieben:...
Ich raff nur noch nicht wo (außer dem Messbereich) der Unterschiede der beiden hier ist....

http://www.conrad.de/ce/de/product/1047 ... archDetail

http://www.conrad.de/ce/ProductDetail.h ... 2-Brix03-C

HILFE :puzz

Mein Zauberwort "Produktvergleich"
u.a.

0 - 50% Brix/0 - 80 °C
0 - 85% Brix/0 - 80 °C

plus die kalibrierten Varianten.

VG Reinhard
dass habe ich mit Messbereich gemeint....
Zuletzt geändert von auftauer am Dienstag 17. Februar 2015, 23:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß


Helmut

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#19

Beitrag von Bierolo » Dienstag 17. Februar 2015, 23:16

auftauer hat geschrieben:
Bierolo hat geschrieben:...#

edtit: watt is AFA ?

Sorry für die fiskalische Abkürzung für Abschreibung
http://de.wikipedia.org/wiki/Absetzung_ ... _Abnutzung
VG
Reinhard
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#20

Beitrag von auftauer » Dienstag 17. Februar 2015, 23:52

Kein Thema. ....
Gruß


Helmut

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#21

Beitrag von hoepfli » Mittwoch 18. Februar 2015, 00:13

...will unbedingt solche Unsinnigkeiten wie Sink the Bismarck basteln....
ist sicherlich nen lecker Bier, werde es noch etwas lagern.

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#22

Beitrag von Fauntleroy » Mittwoch 18. Februar 2015, 10:43

tauroplu hat geschrieben:2. Die zu vermessenden Lösungen sollten keine groben Partikel enthalten (z.B. Hopfenpartikel direkt nach dem Hopfenkochen. Am besten kurz absetzen lassen und klare Würze in eine Spritze einziehen. Unter kaltem Wasser mit verschlossener Spitze auf 30 - 40°C abkühlen, das geht rel. schnell). Feinverteilter Trub stört nicht.
Hallo Michael,

vielen Dank für den Beitrag. Ich möchte das nur ergänzen mit dem Hinweis, dass die Würze möglicherweise vor der Messung vorsichtig durchgerührt werden sollte (ohne Lufteintrag), z. B. nach dem Läutern bzw. wenn die Würze etwas gestanden hat - sonst misst man sich auch 'ne Naht zurecht ;-)

Gruß - Martin
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#23

Beitrag von Trisman » Mittwoch 18. Februar 2015, 10:58

...will unbedingt solche Unsinnigkeiten wie Sink the Bismarck basteln....
Und selbst solche hohen Stammwürzen lassen sich messen indem man die Würzeprobe 1:1 mit Wasser verschneidet und dann die gemessene Stammwürze verdoppelt. Das ganze geht natürlich auch mit 1:2 verschneiden und mit 3 multiplizieren usw...

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#24

Beitrag von Odin » Mittwoch 18. Februar 2015, 14:29

Wenn es mal wieder eine Sammelbestellung von sowas http://www.schnapsbrenner.eu/Refraktome ... -0-50-Brix gibt, dann wäre ich gerne dabei. Evtl. besteht ja auch bei anderen Interesse? Die letzte SB ist ja nun schon ne Weile her
Bierherstellung beginnt mit dem Ausschlagen der Würze :Drink

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#25

Beitrag von Griller76 » Freitag 10. April 2015, 16:16

Bei Conrad habe ich entdeckt, dass es die Hanna Refraktrometer sowohl in unkalibriert und kalibriert gibt. Macht das Sinn, sich solch ein kalibriertes zu kaufen, oder sind die eh so genau ab Werk auch ohne zusätzliche Kalibrierung?
Iss was gar ist, trink was klar ist und sag was wahr ist. (Luther)

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#26

Beitrag von Fauntleroy » Freitag 10. April 2015, 18:20

Auf jeden Fall unkalibriert. Man kalibriert selber über die Zero-Taste mit Dest-Wasser.
Gruß - Martin
Zuletzt geändert von Fauntleroy am Freitag 10. April 2015, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#27

Beitrag von prueegg » Freitag 10. April 2015, 18:29

An die iPhone Besitzer:

Ich schätze diese App um die Berechnungen unkompliziert zu machen:
„Refracto - Refraktometerrechner für Hobbybrauer“ von Michael Schmidt
https://appsto.re/ch/-2964.i

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#28

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 19. August 2015, 13:32

Das sehe ich ganz genau so. Ich kalibriere schon seit geraumer Zeit nur noch mit dem Wasser, mit dem ich auch braue, nämlich meinem Leitungswasser.

EDIT: Huch, Beitrag plötzlich weg...aber ich bleibe dabei und empfehle mit Leitungswassser zu kalibrieren.
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#29

Beitrag von chixxi » Mittwoch 19. August 2015, 16:28

tauroplu hat geschrieben: EDIT: Huch, Beitrag plötzlich weg...aber ich bleibe dabei und empfehle mit Leitungswassser zu kalibrieren.
Ich war gerade deinen Beitrag am lesen, leider habe ich dann mal auf Reload geklickt und dein Eintrag war weg (bzw. geändert)...

Ich muss dem mal nach gehen denn mir stellt sich die Frage warum eher mit Leitungswasser als mit destiliertem Wasser kalibriert werden soll. Gibt es dazu Infos?
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#30

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 19. August 2015, 16:40

Nein, nein, bevor ich meinen post geschrieben habe, gab es da einen Beitrag, in dem gesagt wurde, dass mit Leitungswasser kalibriert wurde. Und der war plötzlich weg. Darauf bezog sich das "Huch..."

Das kann ich nicht wissenschaftlich sondern nur praktisch erklären: Ich braue mein Bier mit Leitungswasser und nicht mit destilliertem oder demineratlisiertem Wasser. Da ist es in meinen Augen nicht sinnvoll, mit destilliertem Wasser zu kalibrieren. Ist aber sowieso alles relativ zu sehen, da im Hobbybraubereich die Unterschiede praktisch vernachlässigbar sind. Und weil das so ist, kalibriere ich erst recht nicht mit destilliertem Wasser.
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#31

Beitrag von chixxi » Mittwoch 19. August 2015, 16:54

Ah sorry, war etwas verwirrt.

Habe bis jetzt immer mit destiliertem Wasser kalibriert, habe ich sowieso immer zu Hause für die Venus-Fliegenfallen. Werde beim nächsten brauen mal den Unterschied versuchen zu erörtern, wahrscheinlich hast du recht und der Unterschied wird kaum zu messen sein (übrigens habe ich ein normales Refraktometer, kein digitales...).
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#32

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 19. August 2015, 17:05

Zitat: "(übrigens habe ich ein normales Refraktometer, kein digitales..."

So, so...wäre dann aber der falsche thread, auch wenn das mit dem destillierten Wasser für beide Arten von Refraktometern gilt... :Greets
Beste Grüße
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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#33

Beitrag von Charles » Mittwoch 19. August 2015, 18:30

Ich habe beim Kalibrieren verglichen mit Leitungswasser (einmal im Sommer und einmal im Winter), destillierten Wasser und keimfreies Wasser (aus der Apotheke, für meine Zigarrenhumidore).

Unterschied zeigt das Digitalrefraktometer: Null. Niente. Nada.

Seitdem tu ich nur noch mit Leitungswasser kalibrieren.

Charles

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Re: Messen mit Digitalrefraktometern

#34

Beitrag von Fauntleroy » Mittwoch 19. August 2015, 18:41

Ach, mir fällt noch ein Grund ein, warum man ein Hanna-Digitalrefraktometer mit destilliertem Wasser kalibrieren sollte: Es steht im Handbuch ;-)

Gruß - Martin
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