Hopfenanbau 2017

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Re: Hopfenanbau 2017

#101

Beitrag von CptCalamari » Donnerstag 20. April 2017, 19:17

holledauer hat geschrieben:
CptCalamari hat geschrieben:Ja, da wachsen 2 pro gerüst.
Ich habe pessimistisch 50% Verlust gerechnet :redhead
Ist ja auch das erste Jahr, wenn die Gerüste zu instabil sind, werden sie nächstes Jahr verstärkt :thumbup
Selbst bei 50% Verluste (was unwahrscheinlich ist) werden die Stangen nicht halten. Wenn da einmal der Wind reinfährt, dann......


Ja einmal schauen wie es hält, die Bambusstangen stecken 30-40 cm im Boden und ich habe sie jetzt noch zusätzlich verankert.
Wenn die Gerüste dieses Jahr fallen, dann muss ich nächstes Jahr halt größere Geschütze auffahren :Wink
Nüchtern betrachtet, war es betrunken besser!

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Re: Hopfenanbau 2017

#102

Beitrag von DrSchwob » Freitag 21. April 2017, 22:37

holledauer hat geschrieben:
Einfach nicht anfassen. Der erholt sich normal wieder
Ich hoffe es, denn die Triebe hängen um 180° Grad gedreht nach unten :crying
Cheers! :Drink
Gerd

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Re: Hopfenanbau 2017

#103

Beitrag von Hopfenprinz » Samstag 22. April 2017, 18:11

Moin,

Mein Hopfen ist im zweiten Jahr. Besonders "Tradition und "Perle" wirft so viele kleine Triebe, dass bestimmt die Hälfte davon weg muss. Nun ich mache mal den Versuch, die Triebe wurzeln zu lassen - unten abgeschnitten und in sandige Erde gesteckt, mit Hüllen gegen Austrocknung geschützt.

Einige Triebe, weit genug unten abgetrennt, haben sogar weiter oben schon kleine Wurzeln.
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Re: Hopfenanbau 2017

#104

Beitrag von omitz » Mittwoch 26. April 2017, 09:21

Hopfenprinz hat geschrieben:Moin,

Mein Hopfen ist im zweiten Jahr. Besonders "Tradition und "Perle" wirft so viele kleine Triebe, dass bestimmt die Hälfte davon weg muss. Nun ich mache mal den Versuch, die Triebe wurzeln zu lassen - unten abgeschnitten und in sandige Erde gesteckt, mit Hüllen gegen Austrocknung geschützt.

Einige Triebe, weit genug unten abgetrennt, haben sogar weiter oben schon kleine Wurzeln.
Ich habe von meinem Cascade einige Stecklinge erst ins Wasser gestellt und Wurzeln gezogen und nun eingepflanzt. Das einige austrocknen habe ich auch schon festgestellt. Was bewirkt diese Hülle genau? Ist das ein muss, damit die Pflanzen überlegen?

Sorry bzgl. der Nachfrage aber ich bin Hopfenbauer im ersten Jahr! :redhead

Grüsse, Timo
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Re: Hopfenanbau 2017

#105

Beitrag von KeePon » Mittwoch 26. April 2017, 09:56

Ich hab auch voll Bock mal selbst anzupflanzen und zu ernten. Ich frage mich aber wie ihr erkennt das die Dolden erntereif sind?

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Re: Hopfenanbau 2017

#106

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 26. April 2017, 10:54

omitz hat geschrieben: Ich habe von meinem Cascade einige Stecklinge erst ins Wasser gestellt und Wurzeln gezogen und nun eingepflanzt. Das einige austrocknen habe ich auch schon festgestellt.
Bei mir sind auch in vergangenen Jahren sämtliche auf diese Weise vorbereiteten Stecklinge eingegangen. Dann hab ich bei Eickelmann angerufen und sie sagten mir, dass man Hopfen in Erde vermehren soll. Vielleicht braucht die Pflanze einfach irgendwas an dem sie sich festhalten kann? Die Verlustmenge ist dann von 8 bei 8 Pflanzen im Wasser auf 4 bei ~50 Pflanzen in der Erde (2 Jahre zusammengerechnet) runter gegangen. Möglicherweise hilft die Hülle dann auch dagegen.

Beste Grüße,
Alex

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Re: Hopfenanbau 2017

#107

Beitrag von sonnenstich66 » Mittwoch 26. April 2017, 11:58

Die "Hülle" wirkt wie ein Klein-Gewächshaus und erzeugt ein Mikroklima. Da drin hat man eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, was die Pflanze vor Austrocknung schützt. Gerade am Anfang ist das bei Schnittfechsern wichtig, da sie ja noch nicht ausreichend / keine Wurzeln besitzt, aber schon einige Blätter zu versorgen hat.

Gruß
Hartmut

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Re: Hopfenanbau 2017

#108

Beitrag von omitz » Mittwoch 26. April 2017, 13:47

chaos-black hat geschrieben:
omitz hat geschrieben: Ich habe von meinem Cascade einige Stecklinge erst ins Wasser gestellt und Wurzeln gezogen und nun eingepflanzt. Das einige austrocknen habe ich auch schon festgestellt.
Bei mir sind auch in vergangenen Jahren sämtliche auf diese Weise vorbereiteten Stecklinge eingegangen. Dann hab ich bei Eickelmann angerufen und sie sagten mir, dass man Hopfen in Erde vermehren soll. Vielleicht braucht die Pflanze einfach irgendwas an dem sie sich festhalten kann? Die Verlustmenge ist dann von 8 bei 8 Pflanzen im Wasser auf 4 bei ~50 Pflanzen in der Erde (2 Jahre zusammengerechnet) runter gegangen. Möglicherweise hilft die Hülle dann auch dagegen.

Beste Grüße,
Alex
Ein Glück bin ich zweigleisig vorgegangen: Dh ich habe die grössten und längsten Triebe in Wasser gestellt und eine Vielzahl an kleinen direkt in Töpfe mit Erde gesteckt. Die aus dem Wasser mit ersten Wurzeln habe ich erst vor Kurzem eingepflanzt. Ich lasse mich mal überraschen. Die Idee mit der Hülle werde ich ggf. noch Umsetzen.

Grüsse, Timo
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Re: Hopfenanbau 2017

#109

Beitrag von Hopfenprinz » Mittwoch 26. April 2017, 22:21

Ich habe das mit der Erde und den Plastikhüllen hier irgendwo gelesen oder aufgeschnappt. Die Erde sollte sogar relativ Nährstoffarm sein, damit die Wurzelbildung gefördert wird.

Bei meinen ersten Versuchen sind einige Sorten besser angegangen, als andere (Tettnanger, Merkur und Target schlecht/gar nicht - Perle und Tradition besser/gut).
Junge, kleine Triebe (ca. 20-25 cm) gingen besser als größere.
Anfangs hatte ich keine Hüllen (Kinder mussten erstmal paar Saftflaschen leeren), da habe ich die Töpfe in dein altes Aquarium gestellt - als Kleingewächshaus. Die Methode mit den PET-Flaschen-Hüllen funktioniert bei mir jedoch wesentlich besser. Bei Trieben mit kleinen Wurzel (Bild oben) geht das sehr gut!

Habe schon viele Stecklinge in Petto und werde demnächst in näherer Umgebung mal welche auspflanzen.
Grüße - André

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Re: Hopfenanbau 2017

#110

Beitrag von schwarzwaldbbq » Mittwoch 3. Mai 2017, 23:21

Mal sehen, was das wird.
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Re: Hopfenanbau 2017

#111

Beitrag von grüner Drache » Donnerstag 4. Mai 2017, 09:59

schwarzwaldbbq hat geschrieben:Mal sehen, was das wird.
Hallo!

Nichts wie raus damit!
Bei soviel Blattwerk auf der Fensterbank handelst Du dir bei meist zu trockenen Raumklima ganz fix Spinnmilben ein. Zwar kann der Hopfen auf die kühleren Temperaturen mit Stressfleckrn und Wachstumsstopp reagieren, aber selbst wenn er Frost abkriegen sollte berappelt er sich in der Regel recht gut.
Hier ein Bild von meinen zweifährigen Hopfenpflanzen im Freilauf. Die stark hellen Blätter sind dem Frost vor 2 Wochen geschuldet, jetzt wächst er wieder ...
IMG-20170501-WA0005.jpg
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Re: Hopfenanbau 2017

#112

Beitrag von holledauer » Donnerstag 4. Mai 2017, 10:06

naja... so tragisch ist es noch nicht.
Er ist schon noch ziemlich klein.
Hast du ein Gewächshaus? Würde ihn mal für eine Woche da rein stellen. Er braucht jetzt Feuchte und Wärme.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#113

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Donnerstag 18. Mai 2017, 17:48

Hallo Alex,
wieso hast du den einen Hopfen draußen in Töpfen? Angst davor das er alles zuwuchert?
Frank

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Re: Hopfenanbau 2017

#114

Beitrag von grüner Drache » Freitag 19. Mai 2017, 06:25

Hobbyhopfenbauer hat geschrieben:Hallo Alex,
wieso hast du den einen Hopfen draußen in Töpfen? Angst davor das er alles zuwuchert?
Frank
Moin!

Keine Angst, ich hab die Böden vorher rausgesägt! :Wink
Wie Du schon vermutest, klar diese "Töpfe" sind eine Wurzelsperre. Und meine nun dreijährigen Pflanzen, die in etwas größeren Pflanzsteinen stehen, zeige mir, dass diese Angst nicht unbegründet ist.
Im ersten/zweiten Jahr geht der Hopfen noch gemächlich, aber der "alte" treibt immer noch überall aus dem Boden aus ...
Also, besser so ne Wurzelsperre setzen ! :thumbup
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Re: Hopfenanbau 2017

#115

Beitrag von monsti88 » Freitag 19. Mai 2017, 09:23

So, mein Hopfen ist nun auch endlich im Garten! Vielen Dank an Balanbraeu für die Fechser!

Der Saphir links im Bild kommt schon gut und fängt an zu klettern, der Cascade rechts ist noch etwas schwach auf der Brust. Ich hoffe, dass zumindest einer der drei Fechser was wird...
IMG_5244.JPG
Die Wurzelsperre wurde mir auch von Balanbraeu ans Herz gelegt, leider habe ich sie beim Pflanzen vergessen. Wie wichtig ist so eine Sperre? Kann ich die noch nachträglich setzen und bis wann sollte ich das tun? Wie tief muss die gehen?
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Re: Hopfenanbau 2017

#116

Beitrag von grüner Drache » Samstag 20. Mai 2017, 09:05

monsti88 hat geschrieben:
IMG_5244.JPG
Die Wurzelsperre wurde mir auch von Balanbraeu ans Herz gelegt, leider habe ich sie beim Pflanzen vergessen. Wie wichtig ist so eine Sperre? Kann ich die noch nachträglich setzen und bis wann sollte ich das tun? Wie tief muss die gehen?
Morgen!

Ich würde mir da schon was überlegen, ich habe an meinen dreijährigen Anfang/Mitte Mai die ersten "Fechser" entfernt und finde nun immer noch neue, kräftige Triebe, die sich auch erstmal seitlich unter der Erde im Kübel schlängeln.
Im Freilauf ist das tückisch, weil der so mal schnell 50-100 cm entfernt vom eigentlichen Platz eine eigene Residenz gründet.
Kommt natürlich auch daran an, wie dein Garten aufgebaut ist, wie Du Ordnung hälst und willst.
Gibt man den Pflanzen aber zuviel Freiheit muss man fast immer Abschnitte beim Ertrag machen.
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Re: Hopfenanbau 2017

#117

Beitrag von monsti88 » Dienstag 30. Mai 2017, 11:10

Moin!

Nach dem langen Wochenende wieder im Garten zurück habe ich gestern nach dem Hopfen gesehen. Der Cascade kommt nun auch so langsam in die Gänge, es haben sich zwei neue Triebe gebildet, die hoffentlich bald ihren Weg an die Stange finden.

Aber Oh Schreck: der bisher gut gewachsene Saphir war von der Stange abgerutscht und lag am Boden. Ich hab den dann wieder um die Stange herumgetüddelt. Sollte ich den noch mit Blumendraht festbinden? Ich dachte, der hält sich von alleine?

Leider habe ich dabei auch festgestellt, dass Untermieter eingezogen sind: ein paar Ameisen haben doch glatt eine Kolonie Blattläuse angelegt. Was hilft dagegen am besten? Brennesseljauche? Tabaksud? Chemiekeule?

Viele Grüße!

Monsti
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Re: Hopfenanbau 2017

#118

Beitrag von thommy » Dienstag 30. Mai 2017, 13:08

Moinsen,

20% Rapsöl, 80% handwarmes Wasser. Ordentlich schütteln und alle befallenen Stellen mit einer Sprühflasche gut damit benetzen.
Verklebt die Atemorgane, die Sauger gehen ein und es schadet sonst niemandem....
Hab meinen Cascade letzte Woche so behandelt.
Gruß Thommy

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Re: Hopfenanbau 2017

#119

Beitrag von monsti88 » Dienstag 30. Mai 2017, 14:02

thommy hat geschrieben:20% Rapsöl, 80% handwarmes Wasser. Ordentlich schütteln und alle befallenen Stellen mit einer Sprühflasche gut damit benetzen.
Verklebt die Atemorgane, die Sauger gehen ein und es schadet sonst niemandem....
Klingt super einfach und alle Zutaten sind zu Hause vorhanden. Danke für den Tipp! :thumbup
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Re: Hopfenanbau 2017

#120

Beitrag von Aki » Dienstag 30. Mai 2017, 21:03

Meine Kinder setzen jeden Marienkäfer, den sie finden, an die Hopfenpflanzen. Seidem habe ich keine Blattlaus mehr gesehen...

Gruß Aki
Da braut sich was zusammen.
Oh, Bier?
Nein, etwas schlimmes.
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Re: Hopfenanbau 2017

#121

Beitrag von Balanbraeu » Mittwoch 31. Mai 2017, 00:29

Ich würde da bei so kleinen Pflänzchen nicht spritzen. Lieber die Blattläuse öfter mit einem scharfen Wasserstrahl abspühlen bzw. auf die Marienkäfer warten. Wenn der Hopfen von der Stange rutscht, kannst du den festbinden. Es muss aber kein Draht sein, ein Bindfaden langt auch - später hält er sich wieder von alleine fest. Als Wurzelsperre langt in diesem Jahr sicher ein 10l Blumentopf.

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Re: Hopfenanbau 2017

#122

Beitrag von grüner Drache » Mittwoch 31. Mai 2017, 06:26

monsti88 hat geschrieben:Moin!



Aber Oh Schreck: der bisher gut gewachsene Saphir war von der Stange abgerutscht und lag am Boden. Ich hab den dann wieder um die Stange herumgetüddelt. Sollte ich den noch mit Blumendraht festbinden? Ich dachte, der hält sich von alleine?
Morgen!

Womit sollte sich der Hopfen denn festhalten? Der hat ja keine Schlingärmchen oder Saugstempel. Der muss sich einfach um die Rankhilfe herumwinden.
Und Deine Stangen sind da einfach etwas zu dick für. Genau kann ich das ganze nicht abschätzen, vielleicht reicht ja es ja den zwei/dreimal anzubinden, und dann windet er sich fest, aber was ist, wenn er richtig hoch geworden ist, Du ihn aber nur mit viel Aufwand angebunden bekommst?
Allzeit gut Sud! !
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Ciao,Alex !
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Re: Hopfenanbau 2017

#123

Beitrag von holledauer » Mittwoch 31. Mai 2017, 07:47

Früher, bevor es die Drahtgerüste gab, wurde der Hopfen auch nur an Holzstangen mit Ø 8cm hinauf gelassen. Da kletterte er auch von selbst.
Wie alt sind denn deine Pflanzen?
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Re: Hopfenanbau 2017

#124

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 31. Mai 2017, 08:46

Ich glaub auch nicht dass das zu dick ist. Bei mir rankt sich gerade einer einen wadendicken Ablauf der Regenrinne herauf... Ohne dass ich den da herumgewickelt hätte. Echte Kletterkünstler sind das :Greets

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Re: Hopfenanbau 2017

#125

Beitrag von Mödels » Mittwoch 31. Mai 2017, 08:56

Guten Morgen,

was macht ihr mit euren Seitentrieben?

Liebe Grüße

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Re: Hopfenanbau 2017

#126

Beitrag von monsti88 » Mittwoch 31. Mai 2017, 09:28

holledauer hat geschrieben:Wie alt sind denn deine Pflanzen?
Das sind Fechser aus diesem Frühjahr, welche ich von Balanbraeu bekommen habe. Der Saphir ist schon ca. 70cm hoch, der Cascade hat gerade noch mal zwei Seitentriebe gebildet, da die Spitze abgebrochen war. Ich hoffe, der kommt nun auch in die Gänge...

Die Stangen sind 2,40m hoch und haben ca. 1,5 cm Durchmesser. Fürs erste Jahr dachte ich, reicht das. Im nächsten Jahr wollte ich dann Drähte bis unters Dach spannen, da hätte ich dann ca. 3,50m. Ich hab den Trieb jetzt mit zwei Ringen an der Stange festgebunden, ich hoffe das hält. Ansonsten binde ich den mit Faden oder Draht noch mal fester an.

Die Blattläuse habe ich gestern Abend mal mit dem Öl-Gemisch besprüht und dabei gleich auch mit scharfem Strahl geschossen. Gegen die Ameisen habe ich Köder gelegt. Jetzt können die Marienkäfer kommen! Leider hab ich von denen in meinem Garten noch keinen gesehen...
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Re: Hopfenanbau 2017

#127

Beitrag von Aki » Mittwoch 31. Mai 2017, 13:02

Mödels hat geschrieben:Guten Morgen,

was macht ihr mit euren Seitentrieben?

Liebe Grüße
Unbedingt wachsen lassen, daran bilden sich die Dolden!

Grüße Aki
Da braut sich was zusammen.
Oh, Bier?
Nein, etwas schlimmes.
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Re: Hopfenanbau 2017

#128

Beitrag von Hammerwade » Dienstag 20. Juni 2017, 20:47

Hallo zusammen,

ich will dieses Jahr auch Hopfen (3x Comet auf dem Balkon) anbauen. Aktuell ist es wirklich sehr schön zu beobachten wie der Hopfen wächst. :Smile

Ich habe drei Triebe pro Pflanze stehen gelassen und nun entsehen Seitentriebe. Soll ich diese abschneiden oder stehen lassen? :Waa
(auf dem Bild sind die Seitentriebe erkennbar)
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Re: Hopfenanbau 2017

#129

Beitrag von chaos-black » Dienstag 20. Juni 2017, 23:54

Deine Frage wird doch schon einen Beitrag über deinem beantwortet...
Aki hat geschrieben:
Mittwoch 31. Mai 2017, 13:02
Mödels hat geschrieben:Guten Morgen,

was macht ihr mit euren Seitentrieben?

Liebe Grüße
Unbedingt wachsen lassen, daran bilden sich die Dolden!

Grüße Aki

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Re: Hopfenanbau 2017

#130

Beitrag von holledauer » Mittwoch 21. Juni 2017, 07:00

Ja nicht abschneiden. Das gehört so. Da wachsen später die Dolden.
Sind das junge Pflanzen von heuer und wie hoch sind sie aktuell?

In deinen Töpfen wird ihnen wohl bald der Saft ausgehen.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#131

Beitrag von ggansde » Mittwoch 21. Juni 2017, 07:34

Moin,
mein Gimmli ist jetzt im zweiten Jahr und sieht recht gut aus. Ziel ist es diese weiße Garagenwand zu begrünen. Wenn nebenbei noch ein paar Dolden abfallen, perfekt.
IMGP4270.JPG
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Re: Hopfenanbau 2017

#132

Beitrag von holledauer » Mittwoch 21. Juni 2017, 07:46

Hallo Markus,

ein paar Dolden werden wohl abfallen - kann aber sein, daß nichts ranwächst.
Auch bei dir ist es sehr wenig Platz und sehr wenig "Boden", woraus der Hopfen seine Energie ziehen kann. Recht viel höher wird er wohl nicht mehr werden.
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#133

Beitrag von ggansde » Mittwoch 21. Juni 2017, 08:55

Moin,
aus Hopfenbauersicht mit den klassischen Sorten im klassischen Anbau hast Du natürlich recht. Gimmli ist eine spezielle Zuchtsorte auf kleinen Wuchs hin getrimmt. Er bekommt aber regelmäßig Wasser und Dünger und war letztes Jahr ca. 4 m hoch. Leider kaum Dolden, weil er mir bei Regen regelmäßig abgesoffen ist. Ein Wildhopfen in dem selben Setup hatte mir einen kleinen Wäschekorb voll Dolden geliefert, die aber wiederlich nach Knoblauch rochen. Ich bin zuversichtlich, wenn die Wurzelmasse einigermaßen stimmt, die Erfolgsfaktoren Wasser, Dünger, Sonne sind gegeben.
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Re: Hopfenanbau 2017

#134

Beitrag von grüner Drache » Mittwoch 21. Juni 2017, 10:28

Hallo !

Mich überrascht auch jedes Jahr aufs Neue ne Freundin von mir mit nem Hopfenwildwuchs, der schon jahrelang in nem Vergleichbar kleinem Topf steht.
Sie weiß nicht wie er heisst, aber er darf machen was er will, und hat auch schon Dolden gehabt.
Und ich prophezeie jedes Jahr sein Eingehen :Wink
offen topic:
@Markus:
willst Du die Feigen bald ins Freilauf setzen, oder sollen die in große Töpfe ( wg. frostsicher überwintern)
die brauchen auch bald mehr Erde, da die bei derzeitigen Temperaturen Wasser aufsaugen wie sonst was ...
Allzeit gut Sud!
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Re: Hopfenanbau 2017

#135

Beitrag von Maex » Mittwoch 21. Juni 2017, 12:05

Zwischenstand. 10 verschiedene Sorten im zweiten Jahr.
Ho 20174.JPG

Hammerwade
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Re: Hopfenanbau 2017

#136

Beitrag von Hammerwade » Mittwoch 21. Juni 2017, 12:44

holledauer hat geschrieben:
Mittwoch 21. Juni 2017, 07:00
Ja nicht abschneiden. Das gehört so. Da wachsen später die Dolden.
Sind das junge Pflanzen von heuer und wie hoch sind sie aktuell?

In deinen Töpfen wird ihnen wohl bald der Saft ausgehen.
Sind junge Pflanzen (Comet) und aktuell würde ich so ca. 50cm sagen und scheinen noch schön zu wachsen.

Ich will einfach mal den Hopfenanbau testen, daher der kleine Topf und Ertrag ist mir auch nicht wichtig. Aktuell würde ich so ca. 50cm sagen und wachsen noch schön. Mal schauen wie sie sich entwickeln :Smile

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Re: Hopfenanbau 2017

#137

Beitrag von holledauer » Mittwoch 21. Juni 2017, 13:55

ggansde hat geschrieben:
Mittwoch 21. Juni 2017, 08:55
Moin,
aus Hopfenbauersicht mit den klassischen Sorten im klassischen Anbau hast Du natürlich recht. Gimmli ist eine spezielle Zuchtsorte auf kleinen Wuchs hin getrimmt. Er bekommt aber regelmäßig Wasser und Dünger und war letztes Jahr ca. 4 m hoch. Leider kaum Dolden, weil er mir bei Regen regelmäßig abgesoffen ist. Ein Wildhopfen in dem selben Setup hatte mir einen kleinen Wäschekorb voll Dolden geliefert, die aber wiederlich nach Knoblauch rochen. Ich bin zuversichtlich, wenn die Wurzelmasse einigermaßen stimmt, die Erfolgsfaktoren Wasser, Dünger, Sonne sind gegeben.
VG, Markus
Ach... Hab überlesen, daß es Gimmli ist. Mein Fehler. Dennoch kann es aber sein, daß es ihm trotzdem zu wenig Boden ist. Berichte bitte. Bin gespannt.
Ebenso kann es gut sein, daß der Wildhopfen mit weniger auskommt.
Hammerwade hat geschrieben:
Mittwoch 21. Juni 2017, 12:44
holledauer hat geschrieben:
Mittwoch 21. Juni 2017, 07:00
Ja nicht abschneiden. Das gehört so. Da wachsen später die Dolden.
Sind das junge Pflanzen von heuer und wie hoch sind sie aktuell?

In deinen Töpfen wird ihnen wohl bald der Saft ausgehen.
Sind junge Pflanzen (Comet) und aktuell würde ich so ca. 50cm sagen und scheinen noch schön zu wachsen.

Ich will einfach mal den Hopfenanbau testen, daher der kleine Topf und Ertrag ist mir auch nicht wichtig. Aktuell würde ich so ca. 50cm sagen und wachsen noch schön. Mal schauen wie sie sich entwickeln :Smile
Auf 3-4 Meter sollten sie schon kommen :)
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#138

Beitrag von Karel » Samstag 24. Juni 2017, 08:15

Hi

Habe Anfang Mai auch Hopfen gekauft, wächst auch sehr gut aber die Blätter machen mir ein bisschen Sorgen, daher Frage an die Profis:

Zuviel gedüngt (2x wöchtenlich) die ersten 3 Wochen jetzt nur noch 1x pro Woche...zuviel Sonne ?? Stehen den ganzen Tag in der Sonne ab 17.30 wird es schattig.

Der Hopfen steht in einem +- 42 cm Durchmesser x35 cm hohen Blumentopf auf der Terrasse wo ich nachhelfe sich ums Geländer zu drehen.
Anbei ein paar Bilder, es handelt sich um eine Hallertau Mittelfrüh.

Gruss
Karel
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Re: Hopfenanbau 2017

#139

Beitrag von ggansde » Samstag 24. Juni 2017, 08:26

Ich tippe auf Chlorose (Eisenmangel). Da du ja eifrig düngst, dürfte der Boden-pH für die Eisenaufnahme evt. zu hoch sein.
VG, Markus
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Re: Hopfenanbau 2017

#140

Beitrag von PsychoBrew » Sonntag 25. Juni 2017, 17:17

Habe auch so gelbe stellen an manchen Blättern. Soll ich das Düngen zeitweilig aussetzen? oder was ist das so die Vorgehensweise?

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Re: Hopfenanbau 2017

#141

Beitrag von Alex84 » Montag 26. Juni 2017, 14:31

eventuell auch falscher Mehltau? Fangen da schon die Triebe teilweise an zu vertrocknen? Ist aber nur eine Vermutung...

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Re: Hopfenanbau 2017

#142

Beitrag von Fritz Fedder » Montag 26. Juni 2017, 16:37

Kann schon auch einfach Alterung oder Sonnenbrand sein, gerade bei den Blättern unten. Die sind vielleicht immer im Schatten gewesen als die Sonne noch niedriger stand bzw. hatten lange einfach nur wenig Sonne und dann kam im Mai gleich mal ne Sommerwoche. Sieht bei meinen Chilis ähnlich aus und die älteren Blätter bei meinem Hopfen waren im Hochsommer auch gerne mal etwas ramponiert.
Nährstoffmangel zeigt sich allerdings auch gerne bei den älteren Blättern zuerst. Aber wenn du dir mal den Wikipediaartikel zur Chlorose anschaust, siehst du, dass da auch so ziemlich jeder Stressor als Ursache in Frage kommt, sieht außerdem meistens anders aus. Auch Mehltau würde man normalerweise daran erkennen, dass es nach Mehltau aussieht. Wir hatten übrigens schon ziemlich viel Mehltau im Garten, aber am Hopfen noch nie. Ich würde mir da erstmal keine Sorgen machen und die erste Ernte abwarten bevor ich Probleme löse, die gar keine sind. Überhaupt ist Hopfen ein ziemliches Unkraut, der wird schon was abwerfen, soweit man das im ersten Jahr erwarten kann.

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Re: Hopfenanbau 2017

#143

Beitrag von hopfabaua » Dienstag 27. Juni 2017, 22:33

Schau mal ob auf der Blattunterseite nicht Spinnmilben drauf sind. Falls nicht würde ich mit dabei nichts denken. Ggf. die Düngung aussetzen.
Gruß Thomas

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Re: Hopfenanbau 2017

#144

Beitrag von Philius » Donnerstag 29. Juni 2017, 14:26

Hey Leute!

Ich finds cool, dass es so viele Leute gibt die hier selbst Hopfen anbauen.
Nächstes Jahr würd ich mir auch gern ein paar Pflänzchen holen und die gängigsten Sorten selbst ziehen.

Als Design hätt ich mir vorstellt einen 4m Pfahl rundum abzuspannen und die Abspannung als Rankhilfe zu verwenden.

Gibts im Raum Chiemsee vielleicht jemanden der mir ein paar Stecklinge/Fechser abgeben könnte? :)

Lg, Phil

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Re: Hopfenanbau 2017

#145

Beitrag von Kurt » Donnerstag 29. Juni 2017, 15:19

Frag mal nett bei Camba in Truchtlaching. Die Haben einen Hopfengarten.

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Re: Hopfenanbau 2017

#146

Beitrag von PsychoBrew » Donnerstag 29. Juni 2017, 21:37

Fritz Fedder hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 16:37
Kann schon auch einfach Alterung oder Sonnenbrand sein, gerade bei den Blättern unten. Die sind vielleicht immer im Schatten gewesen als die Sonne noch niedriger stand bzw. hatten lange einfach nur wenig Sonne und dann kam im Mai gleich mal ne Sommerwoche. Sieht bei meinen Chilis ähnlich aus und die älteren Blätter bei meinem Hopfen waren im Hochsommer auch gerne mal etwas ramponiert.
Nährstoffmangel zeigt sich allerdings auch gerne bei den älteren Blättern zuerst. Aber wenn du dir mal den Wikipediaartikel zur Chlorose anschaust, siehst du, dass da auch so ziemlich jeder Stressor als Ursache in Frage kommt, sieht außerdem meistens anders aus. Auch Mehltau würde man normalerweise daran erkennen, dass es nach Mehltau aussieht. Wir hatten übrigens schon ziemlich viel Mehltau im Garten, aber am Hopfen noch nie. Ich würde mir da erstmal keine Sorgen machen und die erste Ernte abwarten bevor ich Probleme löse, die gar keine sind. Überhaupt ist Hopfen ein ziemliches Unkraut, der wird schon was abwerfen, soweit man das im ersten Jahr erwarten kann.
Das könnte sein. so war das bei mir. Alles klar dann fahre ich mal so fort.

Danke :Drink

Jannik

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Re: Hopfenanbau 2017

#147

Beitrag von luppolo » Freitag 30. Juni 2017, 08:08

Hallo zusammen,
hat jemand sich eine kleine Erntemaschine gebastelt? Ich habe eine Pflückleiste der Firma Wolf gekauft aus der ich eine Pflücktrommel basteln will, Dolden und Blätter werden auf eines Förderband runterfallen, das sie abtrennt. Ich habe in 3 wochen Urlaub und werde damit mich beschäftigen :Bigsmile
ciao,
Giovanni

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Re: Hopfenanbau 2017

#148

Beitrag von holledauer » Freitag 30. Juni 2017, 10:20

Hallo Giovanni,

da bin ich gespannt :)
Du brauchst aber zwei Pflücktrommeln. Eine oben und eine unten, die du in der Höhe verstellen kannst
Gruß Martin aus der Hallertau

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Re: Hopfenanbau 2017

#149

Beitrag von danieldee » Freitag 30. Juni 2017, 10:35

Hier meine zwei Pflanzen:

links Polaris (wird heuer wahrscheinlich keine Dolden abwerfen)
rechts Cascade (geht ab wie Schmitz Katze)
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"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin

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Re: Hopfenanbau 2017

#150

Beitrag von TKA » Montag 10. Juli 2017, 00:03

Hallo zusammen,

ein Freund von mir hat Fuggles eines hier beliebten Hopfenversenders angebaut und befürchtet, dass sein Hopfen sich eine Krankheit eingefangen hat.

Könnt ihr mir sagen, was das sein könnte und wie es zu behandeln wäre?

Vielen Dank Euch im Voraus!
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Viele Grüße,
Toby
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