Hopfenanbau 2017

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Re: Hopfenanbau 2017

#151

Beitrag von ggansde » Montag 10. Juli 2017, 08:37

Moin,
sieht nach Spinnmilben aus. Grund ist meist zu trockenen Luft in Zimmern. Hole Dir ein Mittel aus dem Gartencenter.
VG, Markus
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Re: Hopfenanbau 2017

#152

Beitrag von TKA » Montag 10. Juli 2017, 18:37

Danke Dir Markus! Wir werden es ausprobieren.
Viele Grüße,
Toby
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Re: Hopfenanbau 2017

#153

Beitrag von Hobbyhopfenbauer » Mittwoch 12. Juli 2017, 21:43

Hat jemand eine Idee woher ich einen großen Pfosten/Pfahl bekommen kann? Selbst mein Hopfen im 1. Jahr hat jetzt die 2m erreicht und der Cascade im 3. Jahr hat 8m erreicht.
Ich würde das nächstes Jahr eher vertikal Wachsen lassen als horizontal mangels höhe.

Ich dachte so an einem runden mind. 5m hohem Pfosten oder länger. Die Ortlichen Baumärkte sinnd hier nicht so gut sortiert.

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Re: Hopfenanbau 2017

#154

Beitrag von hopfabaua » Mittwoch 19. Juli 2017, 23:16

Ich würde mal bei einem Sägewerk nachfragen. Oder du kennst vllt. Einen Waldbauern bei dem du mit ins Holz gehen kannst.

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Re: Hopfenanbau 2017

#155

Beitrag von grüner Drache » Donnerstag 20. Juli 2017, 08:39

Hobbyhopfenbauer hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juli 2017, 21:43

Ich würde das nächstes Jahr eher vertikal Wachsen lassen als horizontal mangels höhe.

Hallo!

Das kann funktionieren, muss aber nicht.
Wenn der Standort noch andere nicht ideale Bedingungen aufweist ( Wind, wenig Sonne, Störende Pflanzen o.ä) wird es schwierig
Ich selber ziehe meine ältesten ( 3Jahre ) Hopfenpflanzen an in ner hohen Fichte befestigten Schnüren hoch.
Leider hat es da auch kräftigen Wind, und der Haut die Pflanzen auch schonmal gegen den Zaun.
Man muss schon oft nachhelfen, und die Ranken um die Schnur wickeln....
Allzeit gut Sud!
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Ciao,Alex!
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Re: Hopfenanbau 2017

#156

Beitrag von PsychoBrew » Donnerstag 20. Juli 2017, 13:28

Hobbyhopfenbauer hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juli 2017, 21:43
Hat jemand eine Idee woher ich einen großen Pfosten/Pfahl bekommen kann? Selbst mein Hopfen im 1. Jahr hat jetzt die 2m erreicht und der Cascade im 3. Jahr hat 8m erreicht.
Ich würde das nächstes Jahr eher vertikal Wachsen lassen als horizontal mangels höhe.

Ich dachte so an einem runden mind. 5m hohem Pfosten oder länger. Die Ortlichen Baumärkte sinnd hier nicht so gut sortiert.

Ich habe einen 6 Meter langen Pfahl bei einem örtlichen Sägewerk gekauft. Dieser war zwar nicht rund aber das ist prinzipiell ja egal.

In einem Baumarkt findet man so etwas glaube ich garnicht.
Bilder zu meinem Pfahl findest du im Kommentar #81

Grüße

Jannik

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Re: Hopfenanbau 2017

#157

Beitrag von Aki » Donnerstag 20. Juli 2017, 14:39

Feines Teil. Aber den Platz, das Ding nach allen Seitrn abzuspannen musst du erstmal haben...

Grüße Aki
Da braut sich was zusammen.
Oh, Bier?
Nein, etwas schlimmes.
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Re: Hopfenanbau 2017

#158

Beitrag von Carbid! » Montag 24. Juli 2017, 20:47

Hallo zusammen,
hier mal ein Bild von meinem Hopfen.
Links Cascade, rechts Saphir, beide neu in diesem Jahr.
Die Regenrinnen der Scheunen sind ca. 6m hoch.
Nun sind auch schon Blüten dran, wir sind gespannt, was wohl draus wird.
VG
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Re: Hopfenanbau 2017

#159

Beitrag von CptCalamari » Montag 24. Juli 2017, 22:18

Abend zusammen,

mein Magnum hat sich trozt Frost gut gemacht und trägt auch schon Blüten.
Bei Cascade und Spalter Sellect (beides Stecklinge von diesem Jahr) tut sich in Sachen Blüten noch nichts, sind aber auch schon auf 5m angemommen :thumbsup
IMG_20170717_122957.jpg
Magnum
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Re: Hopfenanbau 2017

#160

Beitrag von monsti88 » Montag 24. Juli 2017, 23:09

Der Saphir geht im ersten Jahr bei mir schon so ab, dass ich einen Draht bis unters Dach spannen musste. Das hatte ich eigentlich erst fürs nächste Jahr vorgesehen... Dafür dankt er mir mit den ersten Blüten! :thumbup
IMG_5783.JPG
Draht gespannt
IMG_5784.JPG
Blüten!
Der Cascade hat es da noch etwas schwer, er muss sich auch am Zucchini vorbeikämpfen. Außerdem ist Mais in der Nähe, schätze dass ich etwas häufiger düngen sollte...
Anfänger in der 20l-Klasse

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Re: Hopfenanbau 2017

#161

Beitrag von omitz » Montag 31. Juli 2017, 21:49

Hallo zusammen!

Wie in diesem Thread weiter vorne zu sehen ist, habe ich dieses Jahr auch erstmalig Hopfen (Cascade) im Garten. Seit ich den Hopfen im April gepflanzt habe, ist er bis übers Dach gewachsen. In den letzten Jahren haben die beiden Reben - laut Vorbesitzer - wohl getragen. Natürlich bin ich auch sehr scharf auf die erste Ernte. Anbei mal zwei Bilder. Sieht das soweit ok aus? Kommen da Dolden? Wie bewertet ihr das Wachstum? Theoretisch ist es jetzt bis zur Erntezeit nur noch knapp ein Monat? Bin über jeden Tipp dankbar, da es wie gesagt meine Premiere ist. :redhead

hopfen01.jpg
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Re: Hopfenanbau 2017

#162

Beitrag von grüner Drache » Montag 31. Juli 2017, 22:06

Hallo omitz!

Sieht doch super aus!
Das sind die ersten "Vor-Blüten" -also die feinen weissen Häärchen da dran, die sollen den Pollen auffangen, sozusagen die weiblichen Geschlechtsorgane vom Hopfen. Später wachsen die Doldenblättern diese wieder zu ... ( ganz grob erklärt)
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Re: Hopfenanbau 2017

#163

Beitrag von grüner Drache » Dienstag 1. August 2017, 19:30

Hallo!

Komm grad vom Spaziergang zurück, wo ich auf Hopfenpflanzen traf, die man nicht in der Nähe seiner eigenen, weiblichen Pflanzen habe will:
20170801_185452.jpg
20170801_185447.jpg
20170801_185457.jpg
So sehen sein aus die männlichen Blüten ...
gottseidank kommt aus der Richtung einrichten nie der Wind, eigentlich. ...
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Re: Hopfenanbau 2017

#164

Beitrag von zamke » Mittwoch 2. August 2017, 06:38

Hier mein Northern Brewer, ich denke, dass bald Erntezeit sein wird! Habe ihn Ende März in einen 60l Topf gesetzt und er voilà, reicht bis unters Dach!
Was meint ihr?
Gruß
Oliver
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Re: Hopfenanbau 2017

#165

Beitrag von Thokar1 » Mittwoch 2. August 2017, 08:04

Mein Magnum geht im 2. Jahr richtig gut ab. Er steht auf schwerem, lehmigen Boden.
Hopfen2017_Magnum.jpg
Gruß

Thomas

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Re: Hopfenanbau 2017

#166

Beitrag von Eikonal » Dienstag 15. August 2017, 13:00

Hallo Zusammen,

mein Hopfen ist trotz dem ersten Jahr auch gerade fleissig am Dolden bilden :Smile .

Die Dolden sind aber unterschiedlich weit vom Entwicklungsstadium her, deswegen mal die Frage: Sollte ich die dann Etappenweise ernten oder schadet es nicht, wenn einige Dolden wenige Tage länger dran bleiben?
Den wirklichen Erntezeitpunkt erkenne ich doch eh nur am Lupulin Gehalt in der Dolde oder?

Viele Grüße
Tim

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Re: Hopfenanbau 2017

#167

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 15. August 2017, 15:21

Hallo Zusammen,

letztes Jahr habe ich mir ein paar Hopfenpflanzen vom Dehner geholt.
Dieses Jahr tragen diese schöne Hopfendolden. Laut Beschreibung sei es der "Echte Hopfen".
Hat jemand eine Idee, was man damit anstellen kann?
Ich würde ihn gerne zum Brauen verwenden.. wenn auch nur zum testen.
Hat dieser Hopfen ein bestimmtes "Gesmachsprofil" oder lässt sich das garnicht sagen, da die genaue Sorte nicht bekannt ist.
Gruß
Felix

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Re: Hopfenanbau 2017

#168

Beitrag von Maex » Mittwoch 16. August 2017, 18:46

14 Pflanzen, 10 verschiedene Sorten. Gerade konnte ich die Edelstahlseile nicht führen, aber schräg gefällt dem Hopfen auch gut.
Hopfen201712.JPG

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Re: Hopfenanbau 2017

#169

Beitrag von happyhibo » Mittwoch 16. August 2017, 23:28

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 15. August 2017, 15:21
Ich würde ihn gerne zum Brauen verwenden.. wenn auch nur zum testen.
Hat dieser Hopfen ein bestimmtes "Gesmachsprofil" oder lässt sich das garnicht sagen, da die genaue Sorte nicht bekannt ist.
Du hast Dir die Antwort ja schon selber gegeben.
Wenn Du nicht weist welche Hopfensorten Du hast, kannst Du Dich auch nicht an den Geschmacksprofilen orientieren.
Zum Bittern würde ich den eh nicht nehmen, da ja keine Alphawerte bekannt sind, ausser Du gibst ihn zum analysieren in ein Labor.

Wenn Du experimentieren willst, dann bittere den Sud mit einen bekannten Bitterhopfen und mach eine oder mehrere Aromagaben.

Viel Spaß dabei...
:Drink
Gruß
Alex / HappyHibo

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Re: Hopfenanbau 2017

#170

Beitrag von Mikros » Donnerstag 17. August 2017, 08:19

Mein Hopfen, welcher nun 2 Jahre alt ist, hatte einen Spinnenmilben Befall und ich konnte darauf nicht sofort reagieren, da ich beruflich länger im Ausland war. Als ich zurück kam, waren die Pflanzen schon komplett ausgetrocknet und war voll mit den Viechern. Einsprühen mit einer Wasser/Rapsöl Lösung hat auch nichts mehr gebracht.
Hatte mich schon auf die Ernte gefreut, da ich im ersten Jahr schon einen Ertrag von insgesamt ca. 150g Trockengewicht bei 3 Pflanzen hatte...

Naja meine eigentliche Frage ist, ob hier jemand eine Methode kennt wie man Spinnenmilben vorbeugen kann, damit ich nächstes Jahr vielleicht ein Paar Dolden ernten kann. Die andauernde Hitze wird den Pflanzen dieses Jahr warscheinlich besonders geschwächt und damit anfälliger gemacht haben. Hatte letztes Jahr auch schon Spinnenmilben aber nur kurz und habe es mit besprühen in den Griff bekommen.

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Re: Hopfenanbau 2017

#171

Beitrag von grüner Drache » Donnerstag 17. August 2017, 08:36

Hallo Mikros !

Wo hast Du denn den Hopfen stehen?
Im Freiland hat man da eher selten mit zu tun, Es sei denn er steht sehr geschützt und/Oder es regnet wenig.
Manchmal hat das Besprühen mit einem Tabak-Aufguss bei mir im Treibhaus geholfen.
Jedoch sind nicht alle Pflanzen da widerstandsfähig genug für, vllt. an Dosierung und Verträglichkeit langst herantasten, aber früh genug anfangen und oft genug anwenden.
Raubmilben können auch vorbeugend helfen, aber im Freiland ist der Erfolg fraglich. ...
Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao, Alex!
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Re: Hopfenanbau 2017

#172

Beitrag von hopfabaua » Donnerstag 17. August 2017, 08:41

Spinnmilben bevölkern die Pflanze vom Boden her. Vorbeugen ist schwierig. Du könntest ab ca. Anfang Juni den ersten Meter Blätter(unten) abstreifen, damit verzögert sich die Besiedlung. Auch solltest du ganzjährig darauf achten, dass Brennnesseln im Umfeld des Hopfens nicht vorhanden sind, denn diese sind Wirtspflanzen der Spinnmilben.
Gruß Thomas

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Re: Hopfenanbau 2017

#173

Beitrag von Jomsviking » Donnerstag 17. August 2017, 09:41

happyhibo hat geschrieben:
Mittwoch 16. August 2017, 23:28
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 15. August 2017, 15:21
Ich würde ihn gerne zum Brauen verwenden.. wenn auch nur zum testen.
Hat dieser Hopfen ein bestimmtes "Gesmachsprofil" oder lässt sich das garnicht sagen, da die genaue Sorte nicht bekannt ist.
Du hast Dir die Antwort ja schon selber gegeben.
Wenn Du nicht weist welche Hopfensorten Du hast, kannst Du Dich auch nicht an den Geschmacksprofilen orientieren.
Zum Bittern würde ich den eh nicht nehmen, da ja keine Alphawerte bekannt sind, ausser Du gibst ihn zum analysieren in ein Labor.

Wenn Du experimentieren willst, dann bittere den Sud mit einen bekannten Bitterhopfen und mach eine oder mehrere Aromagaben.

Viel Spaß dabei...
:Drink
Alles klar, Dankeschön.
Hätt ja sein können, dass der "Echte Hopfen" eine eigenständige Sorte ist, welche auf irgendeine bekannte Hopfensorte zurückzuführen oder zumindest vergleichbar ist.
Gruß
Felix

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Re: Hopfenanbau 2017

#174

Beitrag von Mikros » Donnerstag 17. August 2017, 13:50

Hallo Mikros !

Wo hast Du denn den Hopfen stehen?
Im Freiland hat man da eher selten mit zu tun, Es sei denn er steht sehr geschützt und/Oder es regnet wenig.
Manchmal hat das Besprühen mit einem Tabak-Aufguss bei mir im Treibhaus geholfen.
Jedoch sind nicht alle Pflanzen da widerstandsfähig genug für, vllt. an Dosierung und Verträglichkeit langst herantasten, aber früh genug anfangen und oft genug anwenden.
Raubmilben können auch vorbeugend helfen, aber im Freiland ist der Erfolg fraglich. ...
Allzeit gut Sud!
Die Lage ist vielleicht nicht die beste, da er auf dem Balkon bei meiner Arbeit steht (wohne in der Stadt und habe auch keinen Garten). Jede Pflanze hat einen eigenen Kübel (mindestens 60 Liter eher mehr). Volle Südseit ist vielleicht zu viel, vorallem dieser Sommer war/ist sehr heftig bei uns.. Habe jeden Tag gegossen bzw. Kollegen gefragt ob sie es für mich tun. Hab hier noch Wasserpumpen rumliegen, vielleicht mach ich für nächstes Jahr eine automatische Bewässerungsanlage...
Spinnmilben bevölkern die Pflanze vom Boden her. Vorbeugen ist schwierig. Du könntest ab ca. Anfang Juni den ersten Meter Blätter(unten) abstreifen, damit verzögert sich die Besiedlung. Auch solltest du ganzjährig darauf achten, dass Brennnesseln im Umfeld des Hopfens nicht vorhanden sind, denn diese sind Wirtspflanzen der Spinnmilben.
Die unteren Blätter abmachen klingt gut. Brennessel sollte es keine in der Nähe geben. Ich habe ganz normale Blumenerde aus dem Baumarkt genommen, vielleicht sind die quasi mitgekommen.

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Re: Hopfenanbau 2017

#175

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 17. August 2017, 14:38

Wenn du irgendwie die Möglichkeit hast ihn aus dem Topf nach draußen zu setzen dann tu es. Macht wirklich einen riesigen Unterschied in Sachen Pflegeaufwand, Widerstandsfähigkeit und auch Ertrag (meine Topf Dolden wurden nur so groß wie der Fingernagel am kleinen Finger, draußen ganz normal)

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Re: Hopfenanbau 2017

#176

Beitrag von grüner Drache » Donnerstag 17. August 2017, 19:25

Mikros hat geschrieben:
Donnerstag 17. August 2017, 13:50
Hallo Mikros !

Wo hast Du denn den Hopfen stehen?
Im Freiland hat man da eher selten mit zu tun, Es sei denn er steht sehr geschützt und/Oder es regnet wenig.
Manchmal hat das Besprühen mit einem Tabak-Aufguss bei mir im Treibhaus geholfen.
Jedoch sind nicht alle Pflanzen da widerstandsfähig genug für, vllt. an Dosierung und Verträglichkeit langst herantasten, aber früh genug anfangen und oft genug anwenden.
Raubmilben können auch vorbeugend helfen, aber im Freiland ist der Erfolg fraglich. ...
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Die Lage ist vielleicht nicht die beste, da er auf dem Balkon bei meiner Arbeit steht (wohne in der Stadt und habe auch keinen Garten). Jede Pflanze hat einen eigenen Kübel (mindestens 60 Liter eher mehr). Volle Südseit ist vielleicht zu viel, vorallem dieser Sommer war/ist sehr heftig bei uns.. Habe jeden Tag gegossen bzw. Kollegen gefragt ob sie es für mich tun. Hab hier noch Wasserpumpen rumliegen, vielleicht mach ich für nächstes Jahr eine automatische Bewässerungsanlage...
Hallo Mikros !

Wenn der Balkon kein Regen abbekommt fühlen sich die Spinnmilben so richtig wohl, da hilft auch häufiges Gießen nicht wirklich viel.
Dann würde ich es aber mal mit Raubmilben versuchen, einfach mal Google, "Raubmilben gegen Spinnmilben kaufen".
Fang damit an, sobald die Temperaturen es zulassen (mind. 15 Grad) und wiederhole den Besatz.
Aber erst nächstes Jahr. ...
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Re: Hopfenanbau 2017

#177

Beitrag von CptCalamari » Montag 21. August 2017, 20:46

Guten Abend liebe Hopfengärtner :)

Ich habe mich dieses Jahr das erste Mal an dem Hopfenanbau gewagt (2x Magnum, 2x Spalter Select und 2x Cascade).
Der Magnum trägt schon gewaltige Dolden, riecht auch schon sehr aromatisch und hat schönen orangenen Staub, die anderen beiden sind eher noch Nachzügler, riechen auch noch nicht sehr intensiv und der Blütenstaub ist auch noch grün.
IMG_20170820_161648.jpg
Magnum
Meine Frage an euch, kann der Magnum schon geerntet werden? Was meint ihr?

Gruß

Felix
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Re: Hopfenanbau 2017

#178

Beitrag von Aki » Montag 21. August 2017, 21:28

Hallo Felix,

Zitat Eickemann:

"Die Ernte der Hopfendolden ist sinnvoll, wenn die Dolden fest und geschlossen sind und im inneren der Dolden das Lupulin (gelblicher "Puder") aromatisch duftet und klebrig ist. Dies dürfte zwischen Ende August und Mitte September der Fall sein.

Nach der Blüte entwickeln sich die Dolden. Stehen am Anfang die Doldenblätter noch etwas ab, so legen Sie sich im Laufe der Zeit immer mehr wie Fisch-Schuppen übereinander, bis sie eine fast glatte Oberfläche bilden. Im Inneren der Dolde reift entlang der Spindel das Lupulin, welches viele Öle und Harze enthält und dadurch entsprechend "klebrige" ist. Von außen ist das Lupulin aber nicht zu sehen."

Mein Magnum sieh ähnlich aus. Ich würde an Hand der Bilder noch ein paar Tage warten, aber auch nicht mehr so lange.

Gruß Aki
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Re: Hopfenanbau 2017

#179

Beitrag von CptCalamari » Montag 21. August 2017, 21:34

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Dann lass ich den Magnum auch noch ein bisschen hängen.
Gruß
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Re: Hopfenanbau 2017

#180

Beitrag von hopfabaua » Dienstag 22. August 2017, 17:27

Normalerweise kann man mit dem Magnum mindestens bis 1. September warten, da dies normal eine spät reifende Sorte ist.

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Re: Hopfenanbau 2017

#181

Beitrag von Shadow » Dienstag 22. August 2017, 18:12

Hallo Zusammen :Smile

Dieses Monster wächst seit ein paar Jahren an der Fassade des Hauses meines Bruders hoch.
Keine Ahnung welche Sorte das ist, er ist irgendwann mal wild aufgegangen und wächst seither jedes Jahr wie verrückt.
Er wird weder beschnitten noch großartig gedüngt, da er eigentlich nur zur Zierde da ist.
Aber diesmal will ich mir die Dolden genauer angucken, wenn sichs
vom Aroma her lohnt, mach ich mal ein Testsud.

Gruß

Sascha
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IMG-20170821-WA0000.jpg
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Re: Hopfenanbau 2017

#182

Beitrag von Charles » Montag 28. August 2017, 18:40

So weit sind meine Comet Hopfendolden schon, obwohl die Pflanzen (Comet und Fuggles) erst gegen Ende Mai ausgepflanzt wurden.

Werden sie noch größer? Riechen tun sie jetzt schon hervorragend, nur das Lupulin ist wenig zu sehen, und ein wenig klebrig ist ein Testdolden, als ich es zerrieben habe.

Lasse ich sie halt noch einige Tage hängen...

Ach ja, das erstes Foto zeigt meine Hopfenpflanzen vor ca. drei Wochen.


Charles
Dateianhänge
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Re: Hopfenanbau 2017

#183

Beitrag von grüner Drache » Montag 28. August 2017, 19:12

Hallo Charles!

Ja, die werden noch größer und dichter:
IMG-20170827-WA0005.jpeg
die beiden (v.l. Magnum, Aroma) Pflanzen sind drei Jahre alt.
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Re: Hopfenanbau 2017

#184

Beitrag von chaos-black » Sonntag 3. September 2017, 15:34

So, meine Hopfenernte wurde soeben eingefahren. Dabei handelt es sich um fünf Cascadepflanzen, die bereits im dritten Jahr an diesem Standort wachsen und drei Cascadepflanzen, die erst dieses Jahr den Weg aus dem Topf ins Beet gefunden haben. Die Ernte dauerte dank der vielen helfenden Hände (wir waren insgesamt zu fünft) etwa drei Stunden. Ich dachte mal ich zeig euch ein bisschen wie es aussah...
Ernte1.jpg
Kleine Brötchenschmierstation für die Helfer
Ernte2.jpg
Der Hopfen in seiner Pracht, kurz vor der Ernte
Ernte3.jpg
Ein weiteres Foto der Pflanzen vor der Ernte
Ernte4.jpg
Ranken wurden abgeknipst und auf einen Tisch gelegt, damit sie von allen Seiten abgesammelt werden konnte
Ernte5.jpg
Das Ergebnis trocknet jetzt hoffentlich gut auf dem Dachboden
Das Ernten auf dem Tisch ist zwar auch irgendwann anstrengend, aber nichts im Vergleich dazu, die Ranken intakt zu lassen und von einer Leiter die Dolden abzupflücken.

Dann wünsch ich euch allen auch mal eine gute Ernte!
Alex

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danieldee
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Re: Hopfenanbau 2017

#185

Beitrag von danieldee » Montag 4. September 2017, 07:37

Hallo,

ich habe gestern meine beiden Pflanzen geerntet. Der Polaris im ersten Jahr ca. 200g getrocknet. Dann der Cascade, der mich und meine Geduld echt herausgefordert hat. Es nahm einfach kein Ende, Resultat 1 1/2 Wäschekörbe voll Dolden. Bedingt durch die Menge muss ich ich lufttrocknen lassen.

Gruß Daniel
k-20170903_160859.jpg
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Re: Hopfenanbau 2017

#186

Beitrag von tischateacher » Samstag 9. September 2017, 11:21

Jetzt will ich doch mal von meinem Hopfenanbau und der Ernte vom Anfang der Woche berichten.

Dieses Jahr hatte ich zum ersten mal zwei Hopfenpflänzchen ausgesetzt (Hallertauer Tradition und Comet), vorher den Boden schön gelockert und mit tonnenweise Pferdemist vermischt. Der Standort des Hopfens war an der Südwestecke des Hauses meiner Eltern und die Hopfenpflanzen gediehen recht ordentlich, wie ich finde :thumbup

Links der Tradition und rechts der Comet. Das war vor ca. 2-3 Wochen.
Hopfenpflanzen.jpg
Als dann am Anfang der letzten Woche doch endlich wieder mal die Sonne rauskam, entschied ich mich dann auch zum Ernten. Hab' gar nicht damit gerechnet, dass man da doch so lange mit Zupfen beschäftigt ist... aber ist ja eigentlich ne recht beruhigende und schöne Arbeit :Smile
Montags kam dann zuerst der Tradition dran und am Dienstag dann der Comet. Leider habe ich nur Erntefotos vom Tradition, aber der Comet hatte gut und Gerne das Doppelte, wenn nicht sogar das Dreifache an Hopfen...
Ernte1.jpg
Ernte2.jpg
Jetzt trocknet der Hopfen in Ermangelung anderer Möglichkeiten schön am Dachboden dahin und wird alle paar Stunden von mir gewendet.
Hier kann man's evtl. auch erkennen... Der links liegende Hopfen vor dem Holzbrettchen ist der Comet. Ist wirklich gut und gerne das Dreifache vom Tradition :Smile
Ertrag.jpg
Ich freue mich schon auf den ersten Brautag damit! Gibts irgendwelche Tipps, wie ich den Hopfen nach der Trocknung aufbewahren sollte? Meine Idee wäre es einfach, den Hopfen portionsweise in Tütchen zu vakuumieren und dann in den Kühli zu werfen?

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Re: Hopfenanbau 2017

#187

Beitrag von grüner Drache » Samstag 9. September 2017, 11:25

Hallo tischateacher!

Ich würde das Fenster noch verdunkeln, falls Du das nich eh schon macht.
Den Gepflückten Hopfen sollte man eigentlich immer vor Licht schützen ...
Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao, Alex!
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

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Re: Hopfenanbau 2017

#188

Beitrag von tischateacher » Samstag 9. September 2017, 11:28

Danke Alex! ;)

Das wusste ich nicht, werde ich gleich mal machen...

Servus, Tom!

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Re: Hopfenanbau 2017

#189

Beitrag von Bierfetischist » Montag 11. September 2017, 00:51

Habe heute auch mein Cascade geerntet.
Der Hallertauer Tradition und der Tettnanger haben wie die letzten zwei Jahre eher wenig Ertrag gebracht.

Hopfenernte 2017-4.jpg
Hopfenernte 2017-1.jpg
Hopfenernte 2017-3.jpg
Hopfenernte 2017-2.jpg
Gruß Heiko

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Re: Hopfenanbau 2017

#190

Beitrag von monsti88 » Montag 11. September 2017, 10:21

Meine Ernte des im Mai neu angepflanzten Cascade: immerhin 60g getrocknet. Der Saphir hat im ersten Jahr noch nichts getragen.
IMG_6157.JPG
IMG_6174.JPG
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Re: Hopfenanbau 2017

#191

Beitrag von omitz » Mittwoch 13. September 2017, 14:55

Ich bin mit meinem ersten Jahr als Hopfenbauer echt zufrieden. Von den beiden alten Reben Cascade habe ich fast 2kg abgeerntet und hab damit am selben Tag ein Grünhopfen Bier gebraut. Das ist jetzt im KEG. Hier in diesem Thread beschrieben.

Von neu hochgezogenen Trieben habe ich noch mal 500g geerntet und die habe ich getrocknete und dann vakumiert eingefroren. Nach dem Trocknen waren es noch 120g.

Im nächsten Jahr werde ich das defintiv weiter verfolgen und würde gerne meine Sorten erweitern. Vielleicht machen wir dazu nen eigenen "Hopfenpflanzen tauschen" Fred? Hätte jemand Interesse zu tauschen?

Grüsse, gute Erne und gut Sud!

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Re: Hopfenanbau 2017

#192

Beitrag von CptCalamari » Mittwoch 13. September 2017, 20:32

2kg vom cascade ist echt gut!
Mein cascade ist noch im ersten Jahr, aus 2 Pflanzen sind 350g getrocknet rumgekommen.
Da war mein Magnum (auch im 1. Jahr) ergiebiger, der hat dagegen 998 g und der spalter select 550g abgeworfen :)
Bin schon auf nächstes Jahr gespannt!

Gruss und allzeit gut Sud

Felix
Nüchtern betrachtet, war es betrunken besser!

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Re: Hopfenanbau 2017

#193

Beitrag von Jürgen » Freitag 15. September 2017, 19:49

Durch den späten Frost diese Jahr hab ich leider einen Trieb verloren. Trotzdem noch 700g Grünhopfen von den verbliebenen zwei Trieben gezupft.
Nächstes Jahr muss ich an zwei Tagen ernten, das war schon grenzwertig zum trocknen und dann hab ich noch zwei Pflanzen :Ahh
Dateianhänge
20170915_134054.jpg

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Re: Hopfenanbau 2017

#194

Beitrag von ggansde » Sonntag 5. November 2017, 09:23

Moin,
mein Hopfen treibt aktuell wieder aus. Muss ich irgendetwas tun? Kann mir nicht vorstellen, dass das eine gute Vorbedingung für den Winter ist.
VG, Markus
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Re: Hopfenanbau 2017

#195

Beitrag von grüner Drache » Sonntag 5. November 2017, 09:39

ggansde hat geschrieben:
Sonntag 5. November 2017, 09:23
Moin,
mein Hopfen treibt aktuell wieder aus. Muss ich irgendetwas tun? Kann mir nicht vorstellen, dass das eine gute Vorbedingung für den Winter ist.
VG, Markus
Hallo Markus!

Ich hab auch schon die ersten Triebe gesehen.
Die letzten Winter hat sich da aber nich viel dran getan, die "verharren" einfach so, und selbst wenn mal welche kaputtfrieren, da kommen immer mehr als genug, sobald es wieder warm wird ....

Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao, Alex!
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Re: Hopfenanbau 2017

#196

Beitrag von Ricard0 » Mittwoch 8. November 2017, 19:06

Hallo zusammen,

ich habe dieses Jahr zwei Fuggles-Pflanzen bei meinen Eltern gepflanzt und bin dann quasi erst zur Ernte wieder dort hin gekommen. Entsprechend waren auch die Bemühungen um die Pflanzen: Es wurde ab und an gegossen und jeden Tag geguckt, ob sie noch da sind.
Dafür haben die beiden aber insgesamt 500g Dolden (nach Trocknung) abgeworfen!

Wie verhindert ihr eigentlich, dass die Rhizome durch den Garten wandern? Nächstes Jahr möchte ich auch bei mir zwei Pflanzen im Garten halten, aber auf keinen Fall riskieren, dass der Nachbarn übernächstes Jahr ernten muss :Wink

Gruß
Ricardo
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