Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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helix
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Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#1

Beitrag von helix » Mittwoch 15. März 2017, 23:19

Ich eröffne einmal ein neues Thema, das uns wohl alle betrifft.


Heute kam ich auf die Idee unvermälzte, geschälte Gerste zu Röstgerste zu verarbeiten. Weshalb eigentlich? Ja, weil der Baba kein Carafa Spezial zu Hause hat und am Freitag ein dunkles Stout brauen will.

Ja, da macht man mal zwei Bleche mit den Körnchen voll und heizt den Ofen auf ca. 210°C. Tolle Wurst, sag ich da nur. Der Mist Qualmt wie der Teufel. Meine Frau kam nach Hause und mußte in den Nebelschwaden ihr Abendesen einnehmen. Die Rauchmelder haben lustig Lambada getanzt und wir waren einem oder zwei Erstickungsanfällen sehr nah. Der Ofen hat durch die Rauchschwaden am Rand ziemliche Ablagerungen eingefangen und ich befürchte, daß die frisch gestrichene Bude auch um eine Belagsschicht reicher ist.
Das Ergebnis läßt sich allerdings sehen.

Zumindest kann ich jetzt am Freitag das gewünschte Bier brauen. Künftig würde ich meinen Brautag so weit nach hinten verschieben, bis ich das benötigte Material habe. Nie, aber sowas von NIE und überhauptnicht, würde ich das noch einmal im Haus machen.

Da stinkt alles wie ein Iltis.

Was habt Ihr für Prozeduren, die Euch künftig gestohlen bleiben können?

LG
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Micha Ale
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#2

Beitrag von Micha Ale » Donnerstag 16. März 2017, 00:06

Schöner Thread!
Exakt denselben Fehler!
Auf der Suche nach dem heiligen Red Ale einem Rezept gefolgt, in dem selbstgeröstete Gerste verwendet wurde.
Schmeckte wie aus dem Aschenbecher geleckt (was sicher eher mein Fehler war als der des Rezeptes...).

Ansonsten: Nicht mehr ALLZU penibel brauen... sprich zb ALLES IMMER zu desinfizieren (zb Flaschen...), nie mehr Dolden zum Hopfenkochen geben,
nie mehr Spindelproben aus dem Hahn nehmen, nie mehr betrunken Brauen :redhead.
Nie mehr einfach blind Rezepte nachbrauen (die offensichtlich schwachsinn sind).
Öftermal den eigenen Kopf verwenden!

Gut Sud,
Micha

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#3

Beitrag von §11 » Donnerstag 16. März 2017, 01:24

Ich hab schon oft gesagt:

"Nie wieder Alkohol!"

Geholfen hat's nix.....

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#4

Beitrag von beryll » Donnerstag 16. März 2017, 04:39

Kein Alkohol vor dem Befüllen des Gärfass.. Definitiv!
Obwohl KEIN zu extrem ausgedrückt ist... Ein oder zwei Bierchen während der 8h Arbeit geht schon :-)
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-und Südwest Brauer

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#5

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 16. März 2017, 05:50

Bei meinen aller ersten Suden munter und fröhlich gebraut und ein Humpen jagte den nächsten...
Da bin ich dabei nie wieder betrunken Bzw angeschossen brauen, habe mich von Stammwürze überHhopfengabe
etc. einfach alles verrechnet.

Resultat war am nächsten Tag hatte ich ein sehr sehr unübersichtliches Brauprotokoll und dazu keine Ahnung zu meinem Sud.

Absoluter Blindflug, das macht kein Spaß!

LG Chris
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#6

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 16. März 2017, 07:34

Ein Glas Läuterbier und Eins während der Würzekühler "schuftet" sind im Limit.

Nie wieder tun werde ich - kalter Wirlpool - merken das klappt nicht - gleich danach versuchen 40 Liter "Trubsuppe" durch den Microfilamentfilter tröpfeln zu lassen.
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#7

Beitrag von mcl » Donnerstag 16. März 2017, 07:48

1. Spindelwürze kurz probieren und zurück in den Gäreimer geben, "wird schon nix passieren". Pustekuchen, einmal gemacht, einmal den kompletten Sud weggeschüttet.
2. Nie wieder denken "Ach, so schnell kocht hier nix, ich lasse den Deckel noch kurz drauf". Einen Kaffee später sah der Einkocher+Isolierung aus wie in Eiweißbruch gewälzt, mache den heute noch sauber.
3. "Ich hab kurz Zeit, ich fange schon mal an und braue zwischendrin weiter". Absoluter bullshit, von diesem Sud weiß ich bis auf den mäßigen Geschmack gar nichts mehr. Keine Stammwürze => kein EVG, kein Alk.%, ...
4. "Keinen Bock auf Whirlpool, hab ja eh den Monofil-Filter". Ging schon, hat aber gefühlte 2h gedauert und viele Nerven gekostet. Zwischenzeitlich dachte ich, dass der Filter bei dem Gewicht irgendwann reißen wird.

Wie Ihr seht alles Anfängerfehler, aber so lernt man echt schnell dazu :Bigsmile

Matthias

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#8

Beitrag von Eifelbauer » Donnerstag 16. März 2017, 08:12

Ich bat letzten Vatertag meinen Kumpel, er hatte schon leichte Schlagseite, 30 min die Maischtemperatur auf 63 C zu halten. Als ich wieder kam, war er schon bei 73 C angelangt und meinte, dass die paar Grad doch wohl nicht ins Gewicht fallen würden. Und das bei einem Westvletern 12 Versuch....Das war auch dann für mich der letzte Brautag, an dem es vor dem Abkühlen Alkohol gibt.
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#9

Beitrag von Beerkenauer » Donnerstag 16. März 2017, 08:17

Nie wieder mit Molton Tuch filtern und dabei "kurz" weglaufen.
So habe ich mal meinen halben Sud wegplätschern sehen :puzz

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#10

Beitrag von kabelbrand » Donnerstag 16. März 2017, 08:39

Mit der Hand schroten! So lernt man ganz schnell, den Akkuschrauber immer vorher aufzuladen :puzz

Grüße
Markus

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#11

Beitrag von danieldee » Donnerstag 16. März 2017, 09:27

Whirlpool, warum auch? Nach Flame Out direkt Hahn öffnen und ab in den Monofilament.

Mit Speise aufkarbonisieren. Mit Zucker ist viel einfacher und genauer.

Ohne Rührwerk maischen, die Temeraturwerte lassen einen schon ab und zu in Panik geraten wenn die Temp. in der Maische nicht homogen ist
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#12

Beitrag von bierkind » Donnerstag 16. März 2017, 09:31

Immer vorher checken in welche Richtung der Scheibenventilhahn aufgeht. Durfte während dem Maischen den Hahn am Topf zerlegen, weil der "arm" zum Topf schaute, und somit kein Läutern möglich gewesen wäre :Ahh
Wos I zum Umweltschutz beitrog? I trenn des Bier vom Glas.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#13

Beitrag von Mystic-G » Donnerstag 16. März 2017, 09:39

1kg Schüttung im 28cm Küchensieb läutern (1 Gallon Bier-Brau-Set zum selbermaischen)
Der Treber füllt das Sieb gestrichen voll, läuft trocken und zieht sich zusammen.
Wenn man dann den Nachguss drübergeben will, bildet sich oben drauf ein hübscher See und alles läuft neben dem Sieb in die Pfanne runter.
von 1 US Gallon (3.8L) wurde dann nach der Gärung über dem abgesetzten Satz ca. 3L Jungbier abgeschlaucht.
Und das nach einem 6h Brautag. = 1h Arbeit pro Halbliterflasche
Die Entscheidung schnellstmöglichst in die Einkocherklasse mit anständigem Läuterkübel aufzusteigen ist an diesem Tag rasch gefällt worden.
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2018, 08:15, insgesamt 3.14-mal geändert.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#14

Beitrag von M0ps » Donnerstag 16. März 2017, 09:46

Mystic-G hat geschrieben:1kg Schüttung im 28cm Küchensieb läutern (1 Gallon Bier-Brau-Set zum selbermaischen)
Der Treber füllt das Sieb gestrichen voll, läuft trocken und zieht sich zusammen.
Wenn man dann den Nachguss drübergeben will, bildet sich oben drauf ein hübscher See und alles läuft neben dem Sieb in die Pfanne runter.
von 1 US Gallon (3.8L) wurde dann nach der Gärung über dem abgesetzten Satz ca. 3L Jungbier abgeschlaucht.
Und das nach einem 6h Brautag. = 1h Arbeit pro Halbliterflasche
Die Entscheidung schnellstmöglichst in die Einkocherklasse mit anständigem Läuterkübel aufzusteigen ist an diesem Tag rasch gefällt worden.
Lass mich raten - ein Beer Brew Kit vom Brookly Brew Shop?
Ja das Sieb war auch das erste was ich an meinem Prozess optimiert habe - allerdings hab ich mir eine Läuterdose gebaut, da ich in absehbarer Zeit nicht über 10L pro Sud gehen werde

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#15

Beitrag von tomenek » Donnerstag 16. März 2017, 10:11

mcl hat geschrieben: 2. Nie wieder denken "Ach, so schnell kocht hier nix, ich lasse den Deckel noch kurz drauf". Einen Kaffee später sah der Einkocher+Isolierung aus wie in Eiweißbruch gewälzt, mache den heute noch sauber.
War bei mir genau das gleiche ... hab den Deckel gar nicht ganz drauf gehabt .. ist dann aber anscheinend komplett draufgerutscht. Der Einkocher + Isolierung komplett voll .. alles verklebt ... das Reinigen nachher ein Horror!
:thumbdown
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#16

Beitrag von Dinkhopf » Donnerstag 16. März 2017, 10:29

Unerfahreneren Mitbrauern zu viel zutrauen: Weil mein kleiner Bruder schon bei zwei Suden dabei war, hab ich ihm beim dritten Mal die Vorderwürzehopfung anvertraut. Ich habe kurz nicht hingesehen, da schwamm die komplette Ladung im Läuterbottich.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#17

Beitrag von Brauladi » Donnerstag 16. März 2017, 10:39

... nach dem Whirlpool schön ins Gärfass laufen lassen und von dem der Hahn auf. Man hätte super einfach nur Fliesen legen müssen, hätten festgeklebt. :Ahh
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#18

Beitrag von Fuji » Donnerstag 16. März 2017, 10:42

...den GDA aus der Flasche ziehen, mit noch offenem CO2 Ventil. :Shocked
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#19

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 16. März 2017, 10:54

Fuji hat geschrieben:...den GDA aus der Flasche ziehen, mit noch offenem CO2 Ventil. :Shocked
Oh je! Mach bloß nicht das GDA Thema auf. Erinnert mich an 3x Küche streichen:)
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#20

Beitrag von santacruz » Donnerstag 16. März 2017, 10:56

Während dem Brauen Ö3 hören!
Das wird nix ...
Hefe nice day! lgmax

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#21

Beitrag von schwarzwaldbbq » Donnerstag 16. März 2017, 11:16

Fuji hat geschrieben:...den GDA aus der Flasche ziehen, mit noch offenem CO2 Ventil. :Shocked
CO2 Ventil auflassen ist für Anfänger :Wink
Bei mir war letzten Sonntag das Bierventil noch auf beim Rausziehen. :P

LG

Joe
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#22

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 16. März 2017, 11:27

Braukurs ca. 15 Teilnehmer.
Braumeister erklärt GDA damit jeder sein (quasi) eigenes Bier abfüllen kann.
Danach der Satz: "Einen erwischts aber immer!"


....


Jep! Zum Glück nicht ich. :Bigsmile
Der Held kam dann ordentlich Hopfengeduscht zurück zur Gruppe. :thumbup
Prost!

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#23

Beitrag von Fuji » Donnerstag 16. März 2017, 11:49

schwarzwaldbbq hat geschrieben:CO2 Ventil auflassen ist für Anfänger
Bei mir war letzten Sonntag das Bierventil noch auf beim Rausziehen.
Naja, die Putzerfahrung war aber beinahe Profimässig! Ein halber Liter Bier unter 1.5 bar kann sich schon erstaunlich weit und flächendeckend verteilen... :Ahh
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#24

Beitrag von Mystic-G » Donnerstag 16. März 2017, 12:29

M0ps hat geschrieben:
Mystic-G hat geschrieben:1kg Schüttung im 28cm Küchensieb läutern (1 Gallon Bier-Brau-Set zum selbermaischen)
Lass mich raten - ein Beer Brew Kit vom Brookly Brew Shop?
Ja das Sieb war auch das erste was ich an meinem Prozess optimiert habe - allerdings hab ich mir eine Läuterdose gebaut, da ich in absehbarer Zeit nicht über 10L pro Sud gehen werde
Genau so eins.
Das ist ja schon gut, dieses Kit, um sich mal an die Sache mit dem Bierbrauen heranzutasten und abstecken ob einem solch ein Hobby gefällt.
Sicher besser als irgend ein Extraktbraukit-schon-gehopft.

Aber auf längere sicht macht man da kaum über 3 Sude damit.
Ich habe nach dem zweiten aufgerüstet....
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2018, 08:15, insgesamt 3.14-mal geändert.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#25

Beitrag von jay » Donnerstag 16. März 2017, 12:37

Micha Ale hat geschrieben:nie mehr Dolden zum Hopfenkochen geben
Warum? Wegen überlaufen oder was ist dir da passiert?

Übrigens sehr unterhaltsamer Thread! :Bigsmile

Grüße
Jay

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#26

Beitrag von M0ps » Donnerstag 16. März 2017, 12:47

Mystic-G hat geschrieben: Genau so eins.
Das ist ja schon gut, dieses Kit, um sich mal an die Sache mit dem Bierbrauen heranzutasten und abstecken ob einem solch ein Hobby gefällt.
Sicher besser als irgend ein Extraktbraukit-schon-gehopft.

Aber auf längere sicht macht man da kaum über 3 Sude damit.
Ich habe nach dem zweiten aufgerüstet....
Ich hatte es geschenkt bekommen und fands auch echt prima, trotz der einfachen Mittel war das Ergebnis auch überraschend lecker. Für mich ist das Brauen mit Extraktkit genau so wenig brauen, wie Kochen mit Maggitüte kein Kochen ist.
Ich hatte irgendwie immer den Eindruck, dass beim selbst Brauen nix Vernünftiges bei rauskommt (anscheinen unfähige Leute im Bekanntenkreis :Grübel ) und mich daher vorher nie rangewagt.

Aber du hast Recht - nach dem 2. Sud war von dem Kit bei mir auch nix mehr in Benutzung außer der Gärballon, aber trotzdem kriege ich meinen ganzen Krempel inkl Zutaten in einer Plasikbox unter, die in den Keller wandert. Für die Einkockerklasse fehlt mir einfach der Platz (und ich trinke zu wenig :Ahh )

Sry für OT
Aber einen hab ich auch: Versuchen beim Hopfenseien mit nem Kaffeefilter zu filtern :puzz

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#27

Beitrag von Bergbock » Donnerstag 16. März 2017, 13:01

M0ps hat geschrieben:
Mystic-G hat geschrieben: ...
Aber einen hab ich auch: Versuchen beim Hopfenseien mit nem Kaffeefilter zu filtern :puzz
Das ist in der Tat ein Supergau. :thumbsup

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#28

Beitrag von mavro » Donnerstag 16. März 2017, 13:50

- Ich würde nie wieder mit Abfüllröhrchen abfüllen. Denn mit der Abfüllpistole geht es 5 Mal so schnell und sauberer.

- Ich würde nie wieder mit Bierkits oder mit Malzexktrakt rum machen. Auch Anfängern würde ich diesen Umweg lieber ersparen wollen. Schmeckt nicht oder nur mäßig, kostet Geld.

- Ich würde nie wieder über Nacht kühlen. Mit der Kühlspirale geht das super einfach, schnell. Die Hefe ist direkt am selben Tag schon drin. Und der Trub setzt sich super ab.
Viele Grüße, Andreas

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#29

Beitrag von Seed7 » Donnerstag 16. März 2017, 13:59

Tomatenbier ....
"Wabi-Sabi" braucht das Bier.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#30

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 16. März 2017, 14:06

"Nie wieder" ist in dem Fall schwierig, aber trotzdem: Auf fremden Anlagen brauen bei Nichtanwesenheit desjenigen, dem die Anlage gehört!

Leider lässt sich das Brauen auf fremden Anlagen nicht ganz umgehen, wenn man immer mal wieder mit anderen braut, aber ohne wenigstens eine gründliche Einweisung mache ich das äußerst ungern. Gibt zu viele Fehlerquellen, und dann sind allerlei Katastrophen vorprogrammiert.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#31

Beitrag von danieldee » Donnerstag 16. März 2017, 14:47

Seed7 hat geschrieben:Tomatenbier ....
Tomatenbier ich schmeiß mich weg :Bigsmile :Bigsmile
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#32

Beitrag von Boludo » Donnerstag 16. März 2017, 15:02

Wenn es jemand schafft, ein Tomatenbier zu brauen, dann Ingo! :Smile

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#33

Beitrag von Felix83 » Donnerstag 16. März 2017, 15:11

Seed7 hat geschrieben:Tomatenbier ....
9f11d7f6.gif
9f11d7f6.gif (366.23 KiB) 5873 mal betrachtet
Die Vorderwürzhopfung vergessen...Bald jedes zweite mal...

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#34

Beitrag von Khargoro » Donnerstag 16. März 2017, 15:17

- Zu viele Freunde einladen, die beim Bier brauen zuschauen wollen --> Küche voll, Leute voll, Brauer voll --> Keine gute Idee :thumbdown . Ich musste Leute aus der Küche schicken. Bier dank hoher Alkoholtoleranz trotzdem gut geworden. :Bigsmile
- Heisse Würze mit dem Bierheber + PVC-Schlauch in Speisebehälter abfüllen. Der Bierheber machte den Slalom und der PVC-Schlauch löste noch hübsch en paar Weichmacher in die Speise. Dazu kommen die heissen Finger. Musste die Speise wegwerfen und habe dann nach der Hauptgärung mit Zuckertütchen aus dem Coop aufkarbonisiert. Silikonschläuche und Brauhandschuhe sind für den nächsten Sud bereits bestellt :thumbsup .
- Ohne Badetuch unterlegt abfüllen: Badetuch unter das Harass legen und allfällige Schweinereien werden gleich aufgesogen. Weniger Putzen und man hat wieder einen Grund zum Waschen.

Edith: dritter Punkt hinzugefügt.
Zuletzt geändert von Khargoro am Donnerstag 16. März 2017, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#35

Beitrag von Bierjunge » Donnerstag 16. März 2017, 15:23

In Ermangelung eines Deckels zum schnellern Aufheizen ein Verkehrzeichen (Zeichen 260, Verbot für Kraftfahrzeuge) auf die Pfanne legen um hinterher festzustellen, dass dessen Farbe nicht gegen heißen Wasserdampf resistent war -> Gulli+Sperrmüll.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#36

Beitrag von der_dennis » Donnerstag 16. März 2017, 15:25

Bierjunge hat geschrieben:In Ermangelung eines Deckels zum schnellern Aufheizen ein Verkehrzeichen (Zeichen 260, Verbot für Kraftfahrzeuge) auf die Pfanne legen um hinterher festzustellen, dass dessen Farbe nicht gegen heißen Wasserdampf resistent war -> Gulli+Sperrmüll.

Moritz

:thumbsup Super!
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#37

Beitrag von Einkoch-Theo » Donnerstag 16. März 2017, 15:37

Hopfenfiltern mit Mullwindel! Knappe 2 Stunden pure Verzweiflung! :crying
Eins der 4 Dinge, ohne die das Anfänger-Buch von Hagen Rudoph wirklich empfehlenswert wäre.
Die anderen sind: Läutern, Speiseberechnung und die Rezepte. Ansonsten hat mir das Buch damals beim Einstieg echt geholfen!

Gruß,
Theo
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#38

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 16. März 2017, 15:40

Bierjunge hat geschrieben:In Ermangelung eines Deckels zum schnellern Aufheizen ein Verkehrzeichen (Zeichen 260, Verbot für Kraftfahrzeuge) auf die Pfanne legen um hinterher festzustellen, dass dessen Farbe nicht gegen heißen Wasserdampf resistent war -> Gulli+Sperrmüll.

Moritz
Dafür nimmt man ja auch so ein Schild:
http://xrot.surfingpartner.net/ebay/sch ... 274-62.gif
Das hällt die 100 (Grad) locker aus. :Ahh
:Drink
Prost!

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#39

Beitrag von Griller76 » Donnerstag 16. März 2017, 15:44

Bier mit alkoholischen Auszug aus Holzchips versetzen. Schmeckte unnatürlich. Die Reifung im Holzfass ist um Längen besser.
Iss was gar ist, trink was klar ist und sag was wahr ist. (Luther)

Ich bin: Der Seelenbräu – Himmlisches Bier vereint Herz und Seele!

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Micha Ale
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#40

Beitrag von Micha Ale » Donnerstag 16. März 2017, 16:20

Micha Ale hat geschrieben:
nie mehr Dolden zum Hopfenkochen geben


Warum? Wegen überlaufen oder was ist dir da passiert?

Übrigens sehr unterhaltsamer Thread! :Bigsmile

Grüße
Jay


Hmm, trau ich mich fast nicht zu schreiben...
beim ausschlagen hats mir die ganze Zeit den Schlauch verstopft.
Aber man kann freilich die Dolden ganz einfach mit einer Schaumkelle abschöpfen, wie mir mittlerweile aufgefallen ist.
Nach paaundreissig Suden mit Pellets bin ich auf den Gedanken gar nicht gekommen :redhead .

Dafür noch ne Ergänzung:
Nie nie NIE wieder läutern mit doppeltem Oskar!!!
Ist wohl neben dem nie mehr Flaschen desinifizieren das wichtigste!
Vergärs Gott,
Micha

forstquelle
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#41

Beitrag von forstquelle » Donnerstag 16. März 2017, 17:11

Eine Flasche altes, heftig überkarbonisiertes Stout bei sommerlichen Temperaturen ungekühlt in der Küchenspüle zwecks Entsorgung öffnen - die Flecken an der Decke sieht man heute noch :crying
Wenn es wenigstens ein helles Bier gewesen wäre, aber ausgerechnet Stout! :Mad2

gruß
Wolfgang

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#42

Beitrag von Eifelbauer » Donnerstag 16. März 2017, 18:13

Bierjunge hat geschrieben:In Ermangelung eines Deckels zum schnellern Aufheizen ein Verkehrzeichen (Zeichen 260, Verbot für Kraftfahrzeuge) auf die Pfanne legen um hinterher festzustellen, dass dessen Farbe nicht gegen heißen Wasserdampf resistent war -> Gulli+Sperrmüll.

Moritz
:thumbsup :thumbsup :thumbsup :thumbsup Mein Tagessieger: It's a long way to the top, if you wanna rock 'n' roll :Greets
Arnd

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#43

Beitrag von M79576 » Donnerstag 16. März 2017, 18:19

In der Liste vermisse ich noch:
Billigschrott z.B. aus China kaufen.....

Obwohl vollkommen nüchtern den Thermostaten für Gefriertruhe falsch einstellen: An und Abschalttemperatur. Waren zum Glück nur noch 12 Flaschen drin.


Gruss, Michael K.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#44

Beitrag von emjay2812 » Donnerstag 16. März 2017, 18:50

Flaschen mit Spiritus desinfizieren. Es dauerte ewig, bis ich den Vergällungsgeschmack wieder mit klarem Wasser herausgespült hatte.

Chugx
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#45

Beitrag von Chugx » Donnerstag 16. März 2017, 19:04

Hopfenstopfen im NC-Keg ohne Hopfensack oder so etwas.
Hat beim Umfüllen prompt die Ventile verstopft und es ging nichts mehr, Kohlensäure war schon im Bier...
Mit glück und fast 5 Bar hats irgendwann "Plopp" gemacht.

Ach nie wieder beim Läutern kurz weggehen, ohne zu kontrollieren, dass alle Hähne zu sind. Habe ewig den Boden schrubben dürfen...

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#46

Beitrag von oliver0904 » Donnerstag 16. März 2017, 19:30

Ein CC Keg über Nacht an der Zapfanlage angeschlossen lassen. Durch einen defekten Adapter ist mir das komplette Keg ausgelaufen :Ahh

Oliver
Zuletzt geändert von oliver0904 am Donnerstag 16. März 2017, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
Alkohol ist keine Lösung sondern ein Destillat

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#47

Beitrag von goudi » Donnerstag 16. März 2017, 19:43

Bier mit einer Teichpumpe im Tiefkühlfach kühl halten wollen...

... zuerst ist mir das Resorva eingefroren - dann habe ich das unter Kontrolle bekommen - danach ist doch glatt um die Kühlschlange herum im Gärtopf das noch nicht Bier ausgestockt - der Temp. Fühler war irgendwie hochgerutscht....
Zusammengefasst eine riesige Sauerei gewesen, Kühlschlauch aus dem Gefrierschrank ist irgendwie nicht so recht händelbar - ausserdem schwitzt der Gärbottig ein "wenig", von der Stromrechnung spreche ich mal besser nicht...

Auch ganz oben steht der Versuch Malz rösten zu wollen
1) im Backofen ist ja bereits oben erwähnt worden
2) auf dem Grill in der Garage- - war auch nicht schlecht. Den Geruch habe ich wochenlang nicht aus der Garage bekommen - der Anstrich ist nun eine Nuance dunkler- merkwürdig

einen letzten Versuch habe ich noch:
das Schroten in einer alten Kaffeemühle mit aufgesetztem Akkuschrauber. Die Mühle hatte sich zerlegt und ich habe es nicht bemerkt, aber maischen mit Metallspänen wollte ich dann doch nicht -> Tonne.

Gruß

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#48

Beitrag von crazysonic » Donnerstag 16. März 2017, 20:11

Beim Speidel Braumeister untere Siebeinsätze in Malzohr einsetzen BEVOR man das Malz einschüttet :puzz
Werd ich in Zukunft nie wieder vergessen :Shocked

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Malzwein
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#49

Beitrag von Malzwein » Donnerstag 16. März 2017, 20:20

Zu viele Freunde einladen, die beim Bier brauen zuschauen wollen --> Küche voll, Leute voll, Brauer voll --> Keine gute Idee :thumbdown .
Mein Favorit!

Aber Werderbräu ist die Potenz dazu. Da sind zu viele Brauer da, die alle wissen wie gebraut wird. Nur macht's jeder bei sich anders.

Der Rest mit voll stimmt aber wieder. :Drink
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#50

Beitrag von kochmann » Donnerstag 16. März 2017, 20:38

Beim Speidel Braumeister 20 hab ich mal die oberen Siebe vergessen
Eine Riesen Sauerei,und beim Würze ablassen immer dabei sein , und der Auslasshahn im Gärbehälter immer zu
Sonst sind 10 l in der Küche an Boden,das war echt Mist. :Drink
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!

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