Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5201  Beitragvon NiCoSt » Mittwoch 19. April 2017, 16:08

Oder über dekoktion nachdenken; da muss das größte Gefäß keinen Brenner haben.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5202  Beitragvon Flothe » Donnerstag 20. April 2017, 13:07

Hilfe! :Greets

Habe gerade einen kleinen Hefe-Notfall.

Bin gerade dabei ein Irish Red Ale zu brauen.

Möchte das eigentlich mit der MJ M79 Burton Union brauen. Habe gerade mal auf das MHD geschaut: 12/2016

Ich braue ca. 11 L und habe 10 g Hefe zur Verfügung, soll ich es einfach versuchen? Habe alternativ noch die S-33, die BRY-97 oder die K-97 zur Verfügung. Von denen würde ich eher zur K-97 tendieren.

Hoffe auf schnelle Hilfe, danke :Bigsmile

LG Florian
Zuletzt geändert von Flothe am Donnerstag 20. April 2017, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5203  Beitragvon DerDallmann » Donnerstag 20. April 2017, 13:10

Ich würde es riskieren! Hat bei mir in ähnlicher Konstellation schon funktioniert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5204  Beitragvon PabloNop » Donnerstag 20. April 2017, 13:12

Ja, Trockenhefe, die leicht "drüber" ist, hatte ich auch schon erfolgreich verwendet.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5205  Beitragvon Flothe » Donnerstag 20. April 2017, 13:18

DerDallmann hat geschrieben:Ich würde es riskieren! Hat bei mir in ähnlicher Konstellation schon funktioniert.

Alles klar :) Werde sie auf jeden Fall mal rehydrieren und daran schnüffeln :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5206  Beitragvon NiCoSt » Donnerstag 20. April 2017, 20:21

Aber dann nicht wundern, wenn es wie im anderen Thread ewig dauert oder ähnliches :)

Frage meinerseits:
reicht ein "billiges" Refraktometer aus, wie das für 20€ von Amazon: https://www.amazon.de/Refraktometer-Sch ... meter+plto

oder gibt es einen signifikanten, wichtigen Unterschied zu dem für 40€ im Hobbybrauversand?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5207  Beitragvon der_dennis » Donnerstag 20. April 2017, 20:28

Meiner Meinung nach nicht, die kommen eh alle aus China. Ich würd allerdings eins mit ner anderen Skala nehmen, 0-20 Brix oder so
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5208  Beitragvon NiCoSt » Donnerstag 20. April 2017, 20:50

Ok, danke für den hinweis.
Hab jetzt 'auf risiko' eins für 15€ bei einem chinesischem Händler bestellt... letztendlich gleichen die sich alle auf den bildern, nur die Skalen sind etwas unterschiedlich.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5209  Beitragvon scne59 » Donnerstag 20. April 2017, 21:14

Flothe hat geschrieben:Möchte das eigentlich mit der MJ M79 Burton Union brauen. Habe gerade mal auf das MHD geschaut: 12/2016


Wenn das zufällig die aus dem Sonderangebot von Amihopfen war, meine vier Päckchen waren letzte Woche mausetot (gekauft im Dezember).

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5210  Beitragvon Alt-Phex » Donnerstag 20. April 2017, 21:24

scne59 hat geschrieben:
Flothe hat geschrieben:Möchte das eigentlich mit der MJ M79 Burton Union brauen. Habe gerade mal auf das MHD geschaut: 12/2016


Wenn das zufällig die aus dem Sonderangebot von Amihopfen war, meine vier Päckchen waren letzte Woche mausetot (gekauft im Dezember).

J.


Jupp, die ist aus dem Sonderangebot. (Florian hat die Hefe von mir)
Ich hatte aber irgendwie NHD von 2018 in Kopf - vlt. nur verlesen.

Bei mir war die Hefe allerdings die ganze Zeit im Kühlschrank.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5211  Beitragvon Braueule89 » Freitag 21. April 2017, 08:22

Moin in die Runde, ich habe eine kurze Frage zur EVG bzw Abfüllung. Mein "Lemon Lager" ist jetzt gut 4 Wochen bei 12 Grad vergärt, gestern abend gemessen mit Refraktometer : 5,9 Brix....

Nach dem Würze kühlen damals und bevor ich mit der Hefe 34/70 angestellt habe, hatte ich eine Stammwürze von 12,1 Brix.

Mit dem MaischeundMalz Tool habe ich jetzt mal den EVG Wert berechnet und komme auf Scheinbarer Endvergärungs­grad: 78%
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... fgbrix=5.9


Stimmt das so wie ich das gerechnet habe, 78% reichen und ich kann abfüllen oder?


(EDIT : das mit dem Alkoholgehalt hab ich kapiert, aber mit EVG noch nicht... :thumbsup DANKE! Was heisst eigentlich Alkoholgehalt: 3.9 Gew.% bzw. 4.9 Vol.% ?)


Grüße Steffen und Danke im voraus
Zuletzt geändert von Braueule89 am Freitag 21. April 2017, 10:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5212  Beitragvon Kobi » Freitag 21. April 2017, 08:32

Braueule89 hat geschrieben:Moin in die Runde, ich habe eine kurze Frage zur EVG bzw Abfüllung. Mein "Lemon Lager" ist jetzt gut 4 Wochen bei 12 Grad vergärt, gestern abend gemessen mit Refraktometer : 5,9 Brix....

Nach dem Würze kühlen damals und bevor ich mit der Hefe 34/70 angestellt habe, hatte ich eine Stammwürze von 12,1 Brix.

Mit dem MaischeundMalz Tool habe ich jetzt mal den EVG Wert berechnet und komme auf Scheinbarer Endvergärungs­grad: 78%
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... fgbrix=5.9


Stimmt das so wie ich das gerechnet habe, 78% reichen und ich kann abfüllen oder?
Was heisst eigentlich Alkoholgehalt: 3.9 Gew.% bzw. 4.9 Vol.% ?

Grüße Steffen und Danke im voraus


Moin, die Antwort auf die erste Frage findest Du im Wiki wiki/doku.php/abfuellung unter Ziffer 2.
Der Alkoholgehalt kann entweder auf das Gewicht bezogen gemessen werden, das sind die Gew.%, oder auf das Volumen, die Vol.%.
Viele Grüße
Andreas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5213  Beitragvon Advanced » Freitag 21. April 2017, 09:34

Brauwolf hat geschrieben:
Firmeninternen Betriebsfest


wie oft soll das firmeninterne Betriebsfest denn stattfinden? wöchentlich?
Zahlen die Mitarbeiter das getrunkene Bier selbst oder stiftet das die Firma?

Cheers, Ruthard


Servus Ruthard,
Das Betriebsfest findet zirka 1-2x im Jahr statt. Das Bier soll natürlich kostenfrei ausgeschenkt werden und alle Kosten werden von der Firma getragen.
lg,
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5214  Beitragvon Flothe » Freitag 21. April 2017, 09:55

Alt-Phex hat geschrieben:
scne59 hat geschrieben:
Flothe hat geschrieben:Möchte das eigentlich mit der MJ M79 Burton Union brauen. Habe gerade mal auf das MHD geschaut: 12/2016


Wenn das zufällig die aus dem Sonderangebot von Amihopfen war, meine vier Päckchen waren letzte Woche mausetot (gekauft im Dezember).

J.


Jupp, die ist aus dem Sonderangebot. (Florian hat die Hefe von mir)
Ich hatte aber irgendwie NHD von 2018 in Kopf - vlt. nur verlesen.

Bei mir war die Hefe allerdings die ganze Zeit im Kühlschrank.

Florian, sag mal bescheid ob die was tut.


Hmmmm...ich war eigentlich gestern der Meinung, dass sie während der Rehydrierung leichte Aktivität gezeigt hat. Nach nunmehr 18 h im Gärfass tut sich allerdings nüscht :thumbdown
Ich weiß, brauen ist Geduldssache, aber ab 16 Uhr bin ich fürs ganze WE nicht mehr im Hause, also bis dahin muss ich entscheiden was zu tun ist. Hatte mir gedacht, wenn sich bis 14 Uhr nichts tut, dann rehydriere ich mal langsam die K97. Noch jemand andere Ideen? (Außer, dass ich einfach von vornherein eine fitte Hefe hätte nehmen sollen.......)

LG Florian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5215  Beitragvon Braueule89 » Freitag 21. April 2017, 10:10

Moin in die Runde, ich habe eine kurze Frage zur EVG bzw Abfüllung. Mein "Lemon Lager" ist jetzt gut 4 Wochen bei 12 Grad vergärt, gestern abend gemessen mit Refraktometer : 5,9 Brix....

Nach dem Würze kühlen damals und bevor ich mit der Hefe 34/70 angestellt habe, hatte ich eine Stammwürze von 12,1 Brix.

Mit dem MaischeundMalz Tool habe ich jetzt mal den EVG Wert berechnet und komme auf Scheinbarer Endvergärungs­grad: 78%
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... fgbrix=5.9


Stimmt das so wie ich das gerechnet habe, 78% reichen und ich kann abfüllen oder?

Danke Kobi für die Antwort mit der Alkrechnung!
Danke Fabian!

Grüße Steffen und Danke im voraus
Zuletzt geändert von Braueule89 am Freitag 21. April 2017, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5216  Beitragvon Advanced » Freitag 21. April 2017, 10:15

Braueule89 hat geschrieben:Moin in die Runde, ich habe eine kurze Frage zur EVG bzw Abfüllung. Mein "Lemon Lager" ist jetzt gut 4 Wochen bei 12 Grad vergärt, gestern abend gemessen mit Refraktometer : 5,9 Brix....

Nach dem Würze kühlen damals und bevor ich mit der Hefe 34/70 angestellt habe, hatte ich eine Stammwürze von 12,1 Brix.

Mit dem MaischeundMalz Tool habe ich jetzt mal den EVG Wert berechnet und komme auf Scheinbarer Endvergärungs­grad: 78%
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... fgbrix=5.9


Stimmt das so wie ich das gerechnet habe, 78% reichen und ich kann abfüllen oder?

Danke Kobi für die Antwort mit der Alkrechnung!

Grüße Steffen und Danke im voraus


Wenn du über mehrere Tage keine Gäraktivität mehr sehen konntest (z.B. konstanter Refaktometerwert 5.9Brix) dann kannst du natürlich abfüllen. Ggf. macht es Sinn noch ein Tag warm zu stellen zum Diacetylabbau? Ich weiß nicht ob dass nach 4 Wochen noch nötig ist.
Da du natürlich komplett durchvergoren bist musst du die Kohlensäure beim Abfüllen einstellen (Gasflasche, Dextrose, Speise, ...)

Viel Erfolg,
Fabian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5217  Beitragvon scne59 » Freitag 21. April 2017, 11:31

Flothe hat geschrieben:
Hmmmm...ich war eigentlich gestern der Meinung, dass sie während der Rehydrierung leichte Aktivität gezeigt hat. Nach nunmehr 18 h im Gärfass tut sich allerdings nüscht :thumbdown
Ich weiß, brauen ist Geduldssache, aber ab 16 Uhr bin ich fürs ganze WE nicht mehr im Hause, also bis dahin muss ich entscheiden was zu tun ist. Hatte mir gedacht, wenn sich bis 14 Uhr nichts tut, dann rehydriere ich mal langsam die K97. Noch jemand andere Ideen? (Außer, dass ich einfach von vornherein eine fitte Hefe hätte nehmen sollen.......)

LG Florian


Also bei mir hat sich mit der Hefe aus dieser Charge auch in mehr als 48 Stunden nichts gerührt.
Hab dann drei Päckchen S04 hinterher geworfen und 4 Stunden später war Stimmung im Gärfass.

J.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5218  Beitragvon Flothe » Freitag 21. April 2017, 13:05

scne59 hat geschrieben:
Also bei mir hat sich mit der Hefe aus dieser Charge auch in mehr als 48 Stunden nichts gerührt.
Hab dann drei Päckchen S04 hinterher geworfen und 4 Stunden später war Stimmung im Gärfass.

J.

Danke für deine Informationen. Hätte ich das mal gestern um 16 Uhr gewusst, dann hätte ich die tote Hefe gleich verworfen. Naja, seis drum. Wieder eine Erfahrung mehr. Habe jetzt die K97 zugegeben und hoffe, dass der Sud jetzt ohne meine Aufsicht am WE gut durchgärt.

LG Florian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5219  Beitragvon 2bas2 » Samstag 22. April 2017, 12:10

Hallo zusammen. Wollte spontan das SNPA brauen. Nun habe ich leider kein Caramünch II hier, jedoch helles Karamalz... Wie würde sich das auswirken, wenn ich das Malz ersetze?
Liebe Grüße aus Hamburg - Tobi
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5220  Beitragvon Alt-Phex » Samstag 22. April 2017, 14:00

2bas2 hat geschrieben:Hallo zusammen. Wollte spontan das SNPA brauen. Nun habe ich leider kein Caramünch II hier, jedoch helles Karamalz... Wie würde sich das auswirken, wenn ich das Malz ersetze?


Es wird farblich und geschmacklich etwas anders ausfallen. Sehe aber keinen Grund das nicht zu machen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5221  Beitragvon koenigsfeld » Samstag 22. April 2017, 18:59

2bas2 hat geschrieben:Hallo zusammen. Wollte spontan das SNPA brauen. Nun habe ich leider kein Caramünch II hier, jedoch helles Karamalz... Wie würde sich das auswirken, wenn ich das Malz ersetze?


Nimm die vorgeschriebene Menge Kara lt Rezept und weiche es in reichlich Wasser ein.
Nach etwa 30 Minuten verteile es auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und karamellisiere das Malz bei 120 Grad Umluft bis zur entsprechenden Farbtiefe.
Siehe hierzu auch das wiki.

Funktioniert wirklich und ist weder Hexenwerk noch Zauberei !!!!


Grüße Jürgen
Ich braue nur mit Roggen.
Warum ?
Weil ichs kann...und weils mir schmeckt !



Höflichkeit ist oberstes Gebot - denn dadurch offenbart man seine Kinderstube :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5222  Beitragvon Chrissi_Chris » Sonntag 23. April 2017, 12:38

Habe die Möglichkeit die Handdessinfektion zu bekommen, kann mir einer sagen ob ich das bedenkenlos anstelle von ISO verwenden oder ist von der Zusammensetzung irgend etwas nicht geeignet um Meine Brau Utensilien zu Desinfizieren ?
LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5223  Beitragvon beryll » Sonntag 23. April 2017, 12:41

Chrissi_Chris hat geschrieben:Habe die Möglichkeit die Handdessinfektion zu bekommen, kann mir einer sagen ob ich das bedenkenlos anstelle von ISO verwenden oder ist von der Zusammensetzung irgend etwas nicht geeignet um Meine Brau Utensilien zu Desinfizieren ?
LG Chris

Hi Chris,

Handdesinfektionsmittel sind immer rückfettend, das kannst Du hier nicht gebrauchen!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5224  Beitragvon Chrissi_Chris » Sonntag 23. April 2017, 12:46

beryll hat geschrieben:
Handdesinfektionsmittel sind immer rückfettend, das kannst Du hier nicht gebrauchen!
VG Peter


Vielen Dank Peter dann weiß ich bescheid
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5225  Beitragvon Sura » Sonntag 23. April 2017, 14:49

Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, aber sollte das dann nicht irgendwo bei den Inhaltsstoffen aufgeführt sein? Hier ist lediglich "Wasser und 2-Propanol" aufgeführt...
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5226  Beitragvon beryll » Sonntag 23. April 2017, 15:55

Naja, aus meiner früheren beruflichen Tätigkeit im OP kenn ich solch ein Zeug, die waren immer rückfettend - allerdings hab ich auch nie auf die Inhaltsstoffe geschaut - ich hab auch aktuell nichts mehr davon zuhause.
Grundsätzlich geb ich Dir aber auch recht, da sollte schon was von draufstehen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5227  Beitragvon Chrissi_Chris » Sonntag 23. April 2017, 16:17

Hm, wäre interessant das zu klären denn laut Inhaltsstoffen ist es doch wirklich nichts anderes als ISO oder?
Allerdings steht drauf nicht zur Desinfektion offener Wunden geeignet, diese Einschränkung steht bei ISO nicht drauf

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5228  Beitragvon Mödels » Sonntag 23. April 2017, 18:42

Bei dem refrakto Rechner der Müggeland Brauerei:
Ist da der Wert mit dem Alkoholfehler schon berücksichtigt oder muss ich den selber noch errechnen?
Habe die stammwürze in Plato und den Rest in Brix gemessen. Mehr kann man ja auch nicht eingeben
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5229  Beitragvon M0ps » Sonntag 23. April 2017, 20:44

Was spricht gegen den Refraktometer-Rechner von MMuM ? Der rechnet auf jeden Fall mit dem Fehler
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5230  Beitragvon morcalavin » Dienstag 25. April 2017, 11:42

Hallo zusammen,
könnt ihr mir bitte ein Rezept für ein nicht zu bananiges Weizenrezept (keine Nelken) empfehlen.

Danke + Grüße
Joachim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5231  Beitragvon Kobi » Dienstag 25. April 2017, 12:42

morcalavin hat geschrieben:Hallo zusammen,
könnt ihr mir bitte ein Rezept für ein nicht zu bananiges Weizenrezept (keine Nelken) empfehlen.

Danke + Grüße
Joachim


Hallo, Joachim,
dann lass doch einfach die dafür einschlägigen Rasten und die Weizenhefe weg und nimm stattdessen eine Alehefe?!
Viele Grüße
Andreas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5232  Beitragvon Frudel » Dienstag 25. April 2017, 13:04

morcalavin hat geschrieben:Hallo zusammen,
könnt ihr mir bitte ein Rezept für ein nicht zu bananiges Weizenrezept (keine Nelken) empfehlen.

Danke + Grüße
Joachim



Ist zwar ein Weizenbock aber bisher eins der besten Biere die ich gemacht habe .
Die 50 l sind einfach verpufft....
http://maischemalzundmehr.de/index.php? ... weizenbock

LG
Markus
Wenn man etwas oft genug zerlegt und zusammengebaut hat , hat man irgendwann 2 davon
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5233  Beitragvon HubertBräu » Dienstag 25. April 2017, 13:12

Kann ich Markus nur zustimmen .. habe den Weizenbock auch schon mehrfach gebraut. Unbedingt die Wyeast 3638 nehmen.

Gut Sud!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5234  Beitragvon Crocodile Dundee » Mittwoch 26. April 2017, 21:12

Hallo zusammen,
wollte gerade bei hobbyrauerversand Pilsner Malz bestellen, ist aber zur Zeit nicht verfügbar. :Angry :Angry
Gibt nur noch "Bohemian Pilsner Malz". Ich möchte das Samba Pale Ale nachbrauen. Kann ich das dafür auch verwenden?
Ist das ein anderes Malz oder nur ein anderer "Markenname"?

Gruß
Frank
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5235  Beitragvon Sura » Mittwoch 26. April 2017, 21:15

Nimm doch das Bio-Pilsenermalz.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5236  Beitragvon Alt-Phex » Mittwoch 26. April 2017, 21:26

Sura hat geschrieben:Nimm doch das Bio-Pilsenermalz.


Das kostet ja das dreifache.

Crocodile Dundee hat geschrieben:Hallo zusammen,
wollte gerade bei hobbyrauerversand Pilsner Malz bestellen, ist aber zur Zeit nicht verfügbar. :Angry :Angry
Gibt nur noch "Bohemian Pilsner Malz". Ich möchte das Samba Pale Ale nachbrauen. Kann ich das dafür auch verwenden?
Ist das ein anderes Malz oder nur ein anderer "Markenname"?


Das ist ein bißchen heller und evt. enzymstärker als normales Pilsener Malz, sonst nichts.
Kannst du also ruhig nehmen, bei dem Rohfruchtanteil vieleicht sogar besser.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5237  Beitragvon Sura » Mittwoch 26. April 2017, 21:51

Das 1,7fache .... gutes Gewissen war schon immer etwas teurer. Früher hieß das Ablasshandel, heute heisst das Bio. :Wink
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5238  Beitragvon Stewe » Mittwoch 26. April 2017, 22:24

Servus zusammen,

neu auf diesem Forum und bisher begeisterter "Mitleser". Nun haben wir jedoch eine Frage zu unserem 2.Sud der sich gerade in der HG befindet.
Nach elendiger Tuchläuterung sind wir umgestiegen auf Fliegengitter (Läuterblechersatz) und Panzerschlauch (vielen Dank für die Anleitungen hierzu!).
Beim Läutern haben wir gemerkt, dass es deutlich trüber ist als beim 1.Mal...Nun haben wir noch den Panzerschlauch im Gärfass, wobei wir der Meinung sind, dass der nicht viel bringen wird und durch seine Position (unter Ablasshahn) möglicherweise sogar noch kontraproduktiv ist.

Was meint ihr?
a) Panzerschlauch rausholen und mit Ablasshahn über dem Sediment ablassen
b) Auf den Panzerschlauch hoffen
c) von oben abziehen


Sud ist mit Notti angesetzt sollte nach unserer Recherche bei gewisser Standzeit also gut sedimentieren und aufklaren - korrekt?

Vielen Dank im Voraus - die Antwort kann dann ja ganz kurz erfolgen ;)

VG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5239  Beitragvon Sura » Mittwoch 26. April 2017, 22:31

Hallo Steve.

Beim läutern ist weder ein Schlauch, noch ein Blech, noch eine Windel, noch eine Spirale der Filter. Der Filter ist das Malz, bzw. die Spelzen. Alles andere ist nur etwas, was sich zwischen die Spelzen und dem Loch stellt. Von daher ist es fast egal womit du läuterst, solange das nicht zu fein ist (verstopft) und nicht so grob das die Körner dauernd durchrutschen.
Hier findest du zwei Links die Läutertechniken ansprechen. Liess dir das bitte mal durch, da erklärt sich alles. Und ein wenig trüb macht im übrigen auch nichts. :)


edit:
Ich hatte das überlesen: Du läuterst ja nicht im Gäreimer, die hast tatsächlich den Panzerschlauch im Jungbier.....

OK. Rausholen würde ich den jetzt nicht. Vor dem abfüllen wirst du eh nochmal umschlauchen.
Zuletzt geändert von Sura am Donnerstag 27. April 2017, 08:24, insgesamt 1-mal geändert.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5240  Beitragvon whatwouldjesusbrew » Mittwoch 26. April 2017, 22:55

beryll hat geschrieben:
Chrissi_Chris hat geschrieben:Habe die Möglichkeit die Handdessinfektion zu bekommen, kann mir einer sagen ob ich das bedenkenlos anstelle von ISO verwenden oder ist von der Zusammensetzung irgend etwas nicht geeignet um Meine Brau Utensilien zu Desinfizieren ?
LG Chris

Hi Chris,

"Handdesinfektionsmittel sind immer rückfettend"


--> Nicht alle sind rückfettend, weder die Eigenschaft, noch eine rückfettende Substanz sind angegeben. Solltest du nehmen können. Grüße aus der Klinik :Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5241  Beitragvon Chrissi_Chris » Donnerstag 27. April 2017, 06:22

whatwouldjesusbrew hat geschrieben:
beryll hat geschrieben:
Chrissi_Chris hat geschrieben:Habe die Möglichkeit die Handdessinfektion zu bekommen, kann mir einer sagen ob ich das bedenkenlos anstelle von ISO verwenden oder ist von der Zusammensetzung irgend etwas nicht geeignet um Meine Brau Utensilien zu Desinfizieren ?
LG Chris

Hi Chris,

"Handdesinfektionsmittel sind immer rückfettend"


--> Nicht alle sind rückfettend, weder die Eigenschaft, noch eine rückfettende Substanz sind angegeben. Solltest du nehmen können. Grüße aus der Klinik :Drink



Super Danke das du es noch einmal aufgegriffen hast, dann werde ich es mal benutzen :thumbsup

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5242  Beitragvon Exedus » Donnerstag 27. April 2017, 08:14

Stewe hat geschrieben:Servus zusammen,

neu auf diesem Forum und bisher begeisterter "Mitleser". Nun haben wir jedoch eine Frage zu unserem 2.Sud der sich gerade in der HG befindet.
Nach elendiger Tuchläuterung sind wir umgestiegen auf Fliegengitter (Läuterblechersatz) und Panzerschlauch (vielen Dank für die Anleitungen hierzu!).
Beim Läutern haben wir gemerkt, dass es deutlich trüber ist als beim 1.Mal...Nun haben wir noch den Panzerschlauch im Gärfass, wobei wir der Meinung sind, dass der nicht viel bringen wird und durch seine Position (unter Ablasshahn) möglicherweise sogar noch kontraproduktiv ist.

Was meint ihr?
a) Panzerschlauch rausholen und mit Ablasshahn über dem Sediment ablassen
b) Auf den Panzerschlauch hoffen
c) von oben abziehen


Sud ist mit Notti angesetzt sollte nach unserer Recherche bei gewisser Standzeit also gut sedimentieren und aufklaren - korrekt?

Vielen Dank im Voraus - die Antwort kann dann ja ganz kurz erfolgen ;)

VG
Stewe


Ich denke, dass das mit dem Panzerschlauch im Gäreimer ne schlechte Idee ist. Die ganze Hefe setzt sich darauf ab und wird beim abfüllen zuerst eingezogen... Oder er setzt sich sogar ganz zu.

Wenn Du die Möglichkeit hast schlauch nach dem Gärende von oben ab. Dann in einen anderen Gäreimer und füll von dort aus ab.
mit freundlichen Grüßen

Steven
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5243  Beitragvon Stewe » Donnerstag 27. April 2017, 11:07

@sura

Vielen Dank für die lehrreichen Artikel. Waren meine Gute Nacht Lektüre gestern abend ;)

@exedus

Genau das war auch unsere Sorge. Werden es versuchen von oben abzunehmen ohne es groß aufzuwirbeln. Haben leider keine Pumpe zur Verfügung.

Danke euch beiden für eure Einschätzung :)

Gruß
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5244  Beitragvon Lenzbaer » Donnerstag 27. April 2017, 11:41

Stewe hat geschrieben:Genau das war auch unsere Sorge. Werden es versuchen von oben abzunehmen ohne es groß aufzuwirbeln. Haben leider keine Pumpe zur Verfügung.

Mit so etwas ist das eine saubere Sache. Gibt es in (fast) jedem Hobbybrauerbedarfsshop.

Gruß
Carsten
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5245  Beitragvon tommes » Donnerstag 27. April 2017, 11:49

Lenzbaer hat geschrieben:
Stewe hat geschrieben:Genau das war auch unsere Sorge. Werden es versuchen von oben abzunehmen ohne es groß aufzuwirbeln. Haben leider keine Pumpe zur Verfügung.

Mit so etwas ist das eine saubere Sache. Gibt es in (fast) jedem Hobbybrauerbedarfsshop.

Gruß
Carsten

und mit sowas gleich in die Flaschen, von Alt-Phex hier beschrieben.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5246  Beitragvon rayman » Donnerstag 27. April 2017, 13:14

Hallo, hatte letztens mein Malz mit ca. 3% Wasser konditioniert. Ca. 10-15min gewartet. Dann ab in die manuelle Schrotmühle a la Porkert. Leider war die Mühle andauernd verstopft und ich musste immer wieder mit dem Finger im Trichter bohren, um für Nachschub bzw. Vorschub zu sorgen. Wie lange wartet ihr nach der Wassergabe? Habt ihr das Problem auch schon mal gehabt. Ein paar Hinweise wären super, dann spare ich mir ggf. die Probleme beim nächsten Mal.

Danke vorab, Grüße, Raimund

edit: die 3% habe ich mittels Zerstäuber während des Umrühren auf das Malz gegeben. Also extrem gleichmäßig.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5247  Beitragvon DerDallmann » Donnerstag 27. April 2017, 14:22

Moinsen.

Welche Hefe würdet ihr empfehlen für ein "all german IPA", also nur dt. Zutaten?
Eine Kölsch Hefe eventuell?

Gruß, Johst
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5248  Beitragvon Sura » Donnerstag 27. April 2017, 14:29

rayman hat geschrieben:Hallo, hatte letztens mein Malz mit ca. 3% Wasser konditioniert. Ca. 10-15min gewartet. Dann ab in die manuelle Schrotmühle a la Porkert. Leider war die Mühle andauernd verstopft und ich musste immer wieder mit dem Finger im Trichter bohren, um für Nachschub bzw. Vorschub zu sorgen. Wie lange wartet ihr nach der Wassergabe? Habt ihr das Problem auch schon mal gehabt. Ein paar Hinweise wären super, dann spare ich mir ggf. die Probleme beim nächsten Mal.

Danke vorab, Grüße, Raimund

edit: die 3% habe ich mittels Zerstäuber während des Umrühren auf das Malz gegeben. Also extrem gleichmäßig.


Ich konditioniere mit 2% Wasser. Ich vermische das Malz und das Wasser ein einem "Mischeimer", und warte ca. 20min. Dabei schüttel und dreh ich den Eimer alle 5 Minuten um alles gut zu durchmischen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5249  Beitragvon DerDallmann » Donnerstag 27. April 2017, 16:35

Hat ma jemand mit dieser Hopfenmischung gebraut?
https://www.hopfen-der-welt.de/hopfen-des-monats/ (bißchen runter scrollen)
Hopsteiner Unique. Preislich auch interessant, das werde ich mal ausprobieren.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5250  Beitragvon DerDallmann » Freitag 28. April 2017, 06:54

DerDallmann hat geschrieben:Moinsen.

Welche Hefe würdet ihr empfehlen für ein "all german IPA", also nur dt. Zutaten?
Eine Kölsch Hefe eventuell?

Gruß, Johst


Ich nehm die K-97 und gebe es auf, hier was zu fragen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5251  Beitragvon Ducktale17 » Freitag 28. April 2017, 07:38

Hi,

mir wurde ein Clatronic EKA 3338 geschenkt.
Hat der einen Überhitzungsschutz den man abklemmen muss oder kocht der ohne meckern wallend durch?

Grüße
Ducktale
Ducktale17
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5252  Beitragvon DerDallmann » Freitag 28. April 2017, 11:04

DerDallmann hat geschrieben:Hat ma jemand mit dieser Hopfenmischung gebraut?
https://www.hopfen-der-welt.de/hopfen-des-monats/ (bißchen runter scrollen)
Hopsteiner Unique. Preislich auch interessant, das werde ich mal ausprobieren.


Falls es jamenden interessiert, hier die Antwort auf meine Frage an Hopsteiner:

...vielen Dank für Ihre Rückfrage. Die "Unique-Selection" ist ein Blend aus Versuchshopfen und besteht aus insgesamt 1.845 Zuchtstämmen. Einzigartig eben.Die in der Selection enthaltenen Hopfen wurden ausschließlich in Deutschland produziert.
Sie werden mit der Lieferung ein Analyse-Zertifikat erhalten, auf dem weitere Informationen enthalten sind.

Ich hoffe, Ihnen damit weiter geholfen zu haben.

Nachtrag: Die Hopfen werde alle hier in der Hallertau angebaut und auch hier verarbeitet.

Mit hopfigen Grüßen
Team Hopsteiner
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5253  Beitragvon schwarzwaldbbq » Freitag 28. April 2017, 14:25

DerDallmann hat geschrieben:

...vielen Dank für Ihre Rückfrage. Die "Unique-Selection" ist ein Blend aus Versuchshopfen und besteht aus insgesamt 1.845 Zuchtstämmen. Einzigartig eben.Die in der Selection enthaltenen Hopfen wurden ausschließlich in Deutschland produziert.
Sie werden mit der Lieferung ein Analyse-Zertifikat erhalten, auf dem weitere Informationen enthalten sind.

Ich hoffe, Ihnen damit weiter geholfen zu haben.

Nachtrag: Die Hopfen werde alle hier in der Hallertau angebaut und auch hier verarbeitet.

Mit hopfigen Grüßen
Team Hopsteiner


Witzig.
Liest sich fast so als ob die alle Reste zusammen gekippt haben.

Berichte doch bitte, was es geworden ist.

Joe
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5254  Beitragvon DerDallmann » Freitag 28. April 2017, 15:02

Ja, kreative Resteverwertung! :) Mach ich.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5255  Beitragvon Manuel.dl » Freitag 28. April 2017, 15:07

Ducktale17 hat geschrieben:Hi,

mir wurde ein Clatronic EKA 3338 geschenkt.
Hat der einen Überhitzungsschutz den man abklemmen muss oder kocht der ohne meckern wallend durch?

Grüße
Ducktale


Habe von den meisten gelesen/gehoert das er abschaltet und wallend kochen nicht moeglich war. Du solltest den abklemmen. Ist total easy. https://zwieselbrau.files.wordpress.com ... bk3338.pdf

Hier der Link zur Beschreibung!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5256  Beitragvon Manuel.dl » Freitag 28. April 2017, 15:08

DerDallmann hat geschrieben:
DerDallmann hat geschrieben:Moinsen.

Welche Hefe würdet ihr empfehlen für ein "all german IPA", also nur dt. Zutaten?
Eine Kölsch Hefe eventuell?

Gruß, Johst


Ich nehm die K-97 und gebe es auf, hier was zu fragen.



K-97 soll sich hervorragend eignen!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5257  Beitragvon Ducktale17 » Freitag 28. April 2017, 15:52

Manuel.dl hat geschrieben:
Ducktale17 hat geschrieben:Hi,

mir wurde ein Clatronic EKA 3338 geschenkt.
Hat der einen Überhitzungsschutz den man abklemmen muss oder kocht der ohne meckern wallend durch?

Grüße
Ducktale


Habe von den meisten gelesen/gehoert das er abschaltet und wallend kochen nicht moeglich war. Du solltest den abklemmen. Ist total easy. https://zwieselbrau.files.wordpress.com ... bk3338.pdf

Hier der Link zur Beschreibung!


Super, Danke!
Da steht etwas von einer Brausteuerung. Gibt es dazu eventuell auch noch eine Teileliste mit Bauanleitung?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5258  Beitragvon steko » Freitag 28. April 2017, 22:15

Ich hatte hier mal eine sehr günstige Bezugsquelle für lebensmittelechte 30 Liter Eimer gesehen, die ich leider nicht mehr finde. Hat die zufällig jemand in seinen Favoriten?
Vielen Dank.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5259  Beitragvon schwarzwaldbbq » Freitag 28. April 2017, 22:20

steko hat geschrieben:Ich hatte hier mal eine sehr günstige Bezugsquelle für lebensmittelechte 30 Liter Eimer gesehen, die ich leider nicht mehr finde. Hat die zufällig jemand in seinen Favoriten?
Vielen Dank.
Stephan


http://m.ebay.de/itm/62L-Mostfass-Maisc ... 0408.m2460

Oder Auer Packaging.

LG. Joe
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5260  Beitragvon Exedus » Samstag 29. April 2017, 16:49

Hiho,

habe mal ne Frage zum Hopfenstopfen, wollte keinen neuen Thread eröffnen.

Ich hab nun gestern zum ersten Mal gestopft.

Ca. 3.5g Pellets auf den Liter Jungbier. Einfach ohne Sack, direkt in das Jungbier gegeben (HG war nach 8 Tagen durch)

Nun schwimmt der Hopfen als dichte Decke auf der Würzeoberfläche. Dazu habe ich zwei Fragen:

1. Sollte man den Hopfen mal vorsichtig unterrühren, um eine bessere "Ausbeute" zu bekommen
2. Wie funktioniert das beim abfüllen? Ich dachte ursprünglich, dass der Hopfen recht schnell zum Boden sinkt und ich abfüllen kann, wie gewohnt.

Muss ich vor dem Abfüllen die Hopfendecke abschöpfen?
mit freundlichen Grüßen

Steven
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5261  Beitragvon Sura » Samstag 29. April 2017, 17:09

Bei mir ist die Hopfendecke irgendwann abgesunken. Spätestens wenn ich den Eimer bewegt habe. Mir ist es aber noch nicht gelungen das der Hopfen dann am Boden bleibt. Beim umschlauchen in den Abfülleimer musste ich bis jetzt immer noch einmal den Microfilamentfeilter benutzen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5262  Beitragvon Exedus » Samstag 29. April 2017, 17:11

Hmmm, hatte eigentlich nicht geplant umzuschlauchen :Grübel

Aber da komme ich dann wohl nicht drum herum, oder?
mit freundlichen Grüßen

Steven
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5263  Beitragvon cmd » Samstag 29. April 2017, 17:15

Ich habe kürzlich ebenfalls zum ersten Mal gestopft. Ich hatte das erst gar nicht probiert, bis ich einen großen Kühleschrank hatte. Ein paar Tage Cold Crush und dann von oben abgezogen. Das hat sehr gut funktioniert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5264  Beitragvon Jeff » Samstag 29. April 2017, 18:04

Ich habe für meinen ersten Sud noch nicht so viel Equipment angeschaft...
Wie erkenne ich, dass die Hauptgärung beendet ist, ohne Spindel oder Refraktometer?
Jeff
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5265  Beitragvon gulp » Samstag 29. April 2017, 18:08

Jeff hat geschrieben:Ich habe für meinen ersten Sud noch nicht so viel Equipment angeschaft...
Wie erkenne ich, dass die Hauptgärung beendet ist, ohne Spindel oder Refraktometer?


Gar nicht, oder nur mit viel Erfahrung! Im Ernst, ohne geeignetes Equipment kann mal halt nicht richtig brauen. :Greets

Gruß
Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5266  Beitragvon Jeff » Samstag 29. April 2017, 18:27

gulp hat geschrieben:
Jeff hat geschrieben:Ich habe für meinen ersten Sud noch nicht so viel Equipment angeschaft...
Wie erkenne ich, dass die Hauptgärung beendet ist, ohne Spindel oder Refraktometer?


Gar nicht, oder nur mit viel Erfahrung! Im Ernst, ohne geeignetes Equipment kann mal halt nicht richtig brauen. :Greets

Gruß
Peter


Das habe ich schon vor, dachte nur es geht vielleicht auch anders.
In der Brauanleitung (Black IPA von besserbrauer.de) ist eine Zeit von 1 Woche angegeben, ich bin mir nun aber nicht sicher, da sich auf meiner Würze keine dicke Schaumschicht gebildet hat, wie ich es schon oft auf Bildern oder Videos gesehen habe oder muss das gar nicht immer so sein?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5267  Beitragvon gulp » Samstag 29. April 2017, 18:32

Was die bei besserbrauer machen, geht uns hier nichts an. Frag halt mal bei denen nach. Ich rate dir, sofort eine Spindel zu bestellen und das Jungbier noch so lange stehen zu lassen bis sie da ist.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5268  Beitragvon arne » Samstag 29. April 2017, 18:37

Welches Bier ist euer Meinung nach der beste Vertreter für den Typ "Münchner Dunkel"? Also die Referenzklasse sozusagen.

Grüße,
Arne
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5269  Beitragvon Jeff » Samstag 29. April 2017, 18:46

gulp hat geschrieben:Was die bei besserbrauer machen, geht uns hier nichts an. Frag halt mal bei denen nach. Ich rate dir, sofort eine Spindel zu bestellen und das Jungbier noch so lange stehen zu lassen bis sie da ist.


Werde ich machen, danke für die freundlichen Antworten... :thumbup
Jeff
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5270  Beitragvon Blancblue » Samstag 29. April 2017, 21:28

arne hat geschrieben:Welches Bier ist euer Meinung nach der beste Vertreter für den Typ "Münchner Dunkel"? Also die Referenzklasse sozusagen.

Grüße,
Arne


Ayinger Altbairisch Dunkel
Weltenburger Kloster Barock Dunkel
Andechser Export Dunkel
50% beim Brauen ist Kunst, 50% ist Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5271  Beitragvon flensdorfer » Samstag 29. April 2017, 22:07

Alt-Phex hat geschrieben:
flensdorfer hat geschrieben:Ich habe bewusst bisher nur von Stopfen mit Aromahopfen gelesen. Kann sein, dass ich es übersehen oder nicht wahrgenommen habe, aber man kann doch sicher auch mit Bitterhopfen wie Herkules oder Magnum stopfen?
Was würde das geschmacklich bringen?


Grundsätzlich hat natürlich auch ein Bitterhopfen ein Aroma. Meistens geht das aber eher in Richtung Grasig/Erdig.
Ob man das zum stopfen nehmen will ist fraglich. Ich habe mal ein Bier mit Herkules als VWH und als Aromagabe 5min
vor Kochende gebraut. Das war ausgewogen gebittert und hatte grasige Aromen. Lecker aber unspektakulär.

Aber wie so oft, einfach mal versuchen und hier berichten. Viele Bitterhopfen werden aromatisch unterschätzt.


Das habe ich dann auch und möchte vom Ergebnis berichten. Ich hatte das "Pils fürs Volk" in der Gärung, die sich schon sehr dem Ende entgegen neigte mit ca. 70% sEVG. Davon habe ich dann gute 3l in die Besserbrauer-Glasflasche umgeschlaucht und mit 2g/l Magnum gestopft.
Während die nicht gestopfte Variante von der Bitterkeit her eher in Richtung Flens Gold geht, ist die gestopfte Version nah am normalen Flens. Deutlich hopfiger und auch herber. Harzig und Pinie schmecke ich nicht, aber wohl deutlich kräuterig und ganz ganz leicht fruchtig. Und absolut trinkbar! Gefällt mir sehr gut und ich ärgere mich schon ein bischen, nicht mehr abgezwackt zu haben.

Und ich nehme mit, dass man damit noch etwas an den IBU drehen könnte, wenn einem die Würze nach dem Kochen "zu lasch" ist.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5272  Beitragvon DarkUtopia » Sonntag 30. April 2017, 10:16

Was würdet ihr zur Erstreinigung von einem Direktzapfhahn empfehlen? Gut mit heißem Wasser spülen? Oxi? Spüli? Danke schon mal!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5273  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Sonntag 30. April 2017, 11:42

Warmes Wasser, wenn Du Dir halbwegs sicher bist, dass keine Fette von der Herstellung vorhanden sind. Anderenfalls irgendein stark entfettender Reiniger.
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5274  Beitragvon whatwouldjesusbrew » Sonntag 30. April 2017, 13:00

Kennt jemand einen gute Adresse für Craft Beer in der Nähe vom Hbf Hamburg, die man im Rahmen einer 40-minütigen Umsteigeunterbrechung erreichen kann?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5275  Beitragvon butascratch » Montag 1. Mai 2017, 16:10

Kennt jemand dieses Teil und weiß auch noch wo es hingehört?
20170501_160535.jpg

Ich vermute dass es irgendwie von meinem Druckminderer abgefallen ist, es lag knapp neben diesem. :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5276  Beitragvon tommes » Montag 1. Mai 2017, 16:26

Das ist ein Sinterfilter, die sitzen bei Lungenautomaten (der "Druckminderer" in der Taucherei) am Zufluß von der Pressluftflasche, um Brocken (Rost) zurückzuhalten. Wird wohl bei deinem CO2-Regler auch so sein.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5277  Beitragvon butascratch » Montag 1. Mai 2017, 16:35

tommes hat geschrieben:Das ist ein Sinterfilter, die sitzen bei Lungenautomaten (der "Druckminderer" in der Taucherei) am Zufluß von der Pressluftflasche, um Brocken (Rost) zurückzuhalten. Wird wohl bei deinem CO2-Regler auch so sein.

Super, danke.
Also nett zu haben aber nicht notwendig, oder?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5278  Beitragvon Seidlamacherei » Mittwoch 3. Mai 2017, 09:23

Servus Zusammen,

irgenwie stehe ich gerade auf den Schlauch, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Ich habe mein Weizen mit Traubenzucker nachgären lassen.
Spunddruck bei 20 Grad rund 3,2 bar. Passt für ungefähr 7g Co2 pro Liter.
Nach der Nachgärung habe ich das Fass kühler gestellt. Steht nun bei 8 Grad.

Komischerweise zeigt mir mein Manometer nun 2,6 bar an. Müsste der Druck nicht eigentlich automatisch durch die Anpassung der Temperatur auf rund 1,9 Bar sinken oder verstehe ich das falsch? Jetzt karbonisiere ich ja über, da ich über den Sättigungsdruck lagere :Grübel
Laut dem Spunddruckrechner auf MMuM komme ich nun auf 8,6 g pro Liter. Aber warum ist das so? Ursprünglich hat es ja gepasst.

Danke und Grüße,
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5279  Beitragvon rayman » Mittwoch 3. Mai 2017, 09:41

Seidlamacherei hat geschrieben:Komischerweise zeigt mir mein Manometer nun 2,6 bar an. Müsste der Druck nicht eigentlich automatisch durch die Anpassung der Temperatur auf rund 1,9 Bar sinken oder verstehe ich das falsch?

Wie lange steht das Fass denn schon kalt? Ggf. braucht es noch ein bisschen mehr Zeit, damit sich ein Gleichgewicht einstellt. Abwarten! Wenn es beim Raumtemperatur den richtigen Druck hatte und definitiv ausgegärt war, wird der Druck schon stimmen...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5280  Beitragvon Seidlamacherei » Mittwoch 3. Mai 2017, 10:10

Rund 1,5 Wochen. Aber grundsätzlich ist es doch so, dass sich der Druck dann selber anpasst, oder? War mir nämlich nicht sicher und ich dachte ich habe da einen Denkfehler drin.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5281  Beitragvon rayman » Mittwoch 3. Mai 2017, 13:28

Wenn du zwangskarbonisieren würdest, würde ich sagen, schüttel mal das Fass. Aber ggf ist das bei der Nachgärung (wegen Sedimentation) nicht gewünscht. Falls der Gasraum im Fass sehr gering ist, dauert es auch grundsätzlich länger, bis sich das Gleichgewicht eingestellt hat. Bin hier aber auch nicht besonders erfahren...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5282  Beitragvon LocRock » Mittwoch 3. Mai 2017, 21:29

Abend!
Eine Frage zwischendurch:

Kann ich zum Kühlen der Würze einen stabilen Tupper oder z.B. einen Gefrierbeutel mit Wasser füllen, ihn einfrieren und ihn dann in die Würze hängen?
Für den ersten Sud ist das Equipment noch nicht vollständig und ich müsste nicht zum nächsten Morgen warten :)

Vor- oder Nachteile? Nogo?

DANKE!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5283  Beitragvon DarkUtopia » Mittwoch 3. Mai 2017, 21:45

Ich würde kein Plastik in die kochende Würze hängen, vorher abkühlen lassen oder Wasser in petflaschen gefrieren lassen und rießen Eiswürfel machen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5284  Beitragvon MachdenDeckelRund » Mittwoch 3. Mai 2017, 21:55

@LocRock:

Stell den Sud über Nacht nach draussen. Abgedeckt. Es ist derzeit kalt genug. Kühlt sehr schnell runter.

Falls das nicht geht: Ich hätte kein Vertrauen in tupperähnliche Dosen. Falls der Deckel aufspringt, hast Du das Wasser im Sud. Neben der Verdünnung kämpfst Du dann mit Keimen. Deshalb kochen viele das Wasser vorher ab, bevor sie es später als Eis dem Sud zusetzen.

Was ich machen würde: Einen Edelstahltopf schmal und hoch, z.B. Spargeltopf von aussen desinfizieren. Innen mit Eiswasser füllen und in die Würze stellen. Über Nacht abgedeckt stehen lassen...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5285  Beitragvon LocRock » Mittwoch 3. Mai 2017, 22:12

Alles klar, die PET-Eiswürfel sind schon mal eine Idee...
Ich werde ihn dann über Nacht auskühlen lassen... Muss mir die Ungeduld mal abgewöhnen :D

Danke euch Beiden!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5286  Beitragvon hyper472 » Mittwoch 3. Mai 2017, 22:25

LocRock hat geschrieben: Muss mir die Ungeduld mal abgewöhnen :D


Lass nur, beim Abkühlen ist Ungeduld tatsächlich in Ordnung. Schneller ist hier besser, da weniger Zeit für feindliche Keime bleibt.
Du könntest auch High Gravity brauen und die anschließende Verdünnung mit 0,5l-Riesen-Eiswürfeln vornehmen. HG ist mit dem kbh kein Hexenwerk.
Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5287  Beitragvon Fuldabraeu » Mittwoch 3. Mai 2017, 23:06

Frage: Hat jemand einen Anhaltswert für das Brauwasser eines American Wheat?
D.h. ich gehe von 50% Weizenmalz, 50% Pilsner Malz aus auf 12°P, dazu 25IBU VWH und Whirlpool mit Centennial. Hopfenaroma ja, aber nicht zu viel, gehe mal von So4/Cl=1,5 aus. Hefe ist US-05.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5288  Beitragvon Mystic-G » Donnerstag 4. Mai 2017, 10:13

hyper472 hat geschrieben:
LocRock hat geschrieben: Muss mir die Ungeduld mal abgewöhnen :D


Lass nur, beim Abkühlen ist Ungeduld tatsächlich in Ordnung. Schneller ist hier besser, da weniger Zeit für feindliche Keime bleibt.
Du könntest auch High Gravity brauen und die anschließende Verdünnung mit 0,5l-Riesen-Eiswürfeln vornehmen. HG ist mit dem kbh kein Hexenwerk.
Viele Grüße, Henning


Meine Version des Eiskühlens: nimm einen Waschzuber der gross genug ist, um deinen Gärbottich aufzunehmen.
Füll ihn mit Wasser, stell den Gärbottich rein und gib Schubweise 2-3 Eiswürfel in Litergrösse dazu. (bei mir haben in der Regel 10 Stk. Frischhaltedosen mit 1L Volumen ausgereicht.)
Man muss dann halt ab und zu den Bottich im Zuber schwenken um das ganze innen wie aussen etwas durchzumischen um die Kühlung zu beschleunigen.
Das runterkühlen von 20L Würze mittels 10L Eis dauerte bei mir in der Regel um die 2h

Das war mir dann auf dauer zu lange, zu umständlich und ich vermute dass 10L Eis in der Selbsthersterstellung teuerer ist als das Wasser was man in einem Spiralkühler durchjagt.
Mit dem jetzt angeschafften Spiralkühler dauert das runterkühlen von 20L Würze auf 25° nur noch 15min
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2018, 08:15, insgesamt 3.14-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5289  Beitragvon void17 » Donnerstag 4. Mai 2017, 11:17

Hallo,
ich habe eine Frage zum Braumeister 50 Plus.
Mir scheint, dass beim Ende des Abkühlens nach dem Wirlpool die Temperatur um mehr als 10 Grad zuviel anzeigt, da der Temperatursensor durch den Trubkegel isoliert wird. Stimmt das mit euren Erfahrungen überein?
LG
Tom
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5290  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Donnerstag 4. Mai 2017, 12:59

void17 hat geschrieben:Hallo,
ich habe eine Frage zum Braumeister 50 Plus.
Mir scheint, dass beim Ende des Abkühlens nach dem Wirlpool die Temperatur um mehr als 10 Grad zuviel anzeigt, da der Temperatursensor durch den Trubkegel isoliert wird. Stimmt das mit euren Erfahrungen überein?
LG
Tom

Ja. Die Abweichung kann je nach Trubmenge noch viel größer sein. Die Temperaturanzeige ist daher beim Abkühlen leider weitgehend nutzlos. Bei meinem alten BM50 ist die Würze mit der Kühlspirale meistens schon auf Anstelltemperatur runtergekühlt, während die Anzeige noch irgendwo zwischen 60-70°C steht.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5291  Beitragvon ggansde » Donnerstag 4. Mai 2017, 13:28

Moin,
was für einen Kühler benutzt ihr? Ich verstehe das Problem nicht. Ich rühre, um eine schnellstmögliche Abkühlrate zu bekommen, mit meinem Eintauchkühler so lange bis ich die 75 - 80 °C unterschritten habe. Danach ist es mir doch dann egal, was das Thermometer anzeigt. Ich kühle dann noch, bis die Temperatur konstant bleibt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5292  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Donnerstag 4. Mai 2017, 18:37

Hi Markus, ich mache das ähnlich. Ebenfalls mit dem Eintauchkühler für den BM50.
Bei 75 Grad nehme ich die Spirale raus, drehe den Wirlpool an, stelle die Kühlschlange nach 20-30 Minuten wieder vorsichtig rein und lasse die Würze ganz abkühlen.
Der Trubkegel hält den Sensor die ganze Zeit über warm. Ob das Abkühlen 10 oder 20 Minuten dauert ist mir auch egal. Allerdings stelle ich das Wasser gerne ab, wenn die Würze auf Anstelltemperatur ist. Das bekomme ich nur mit einem externen Thermometer raus, weil der BM Fühler am Boden warm im Trubkegel eingepackt ist.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5293  Beitragvon Taim » Donnerstag 4. Mai 2017, 18:48

Moin,

wie desinfiziert/reinigt Ihr Eure Monofilamentfilter, wenn Ihr denn welche benutzt?
Kann man die auskochen/autoklavieren, oder schmelzen die dann?
Beste Grüße,
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5294  Beitragvon der_dennis » Donnerstag 4. Mai 2017, 18:55

Die kann man auskochen, schmelzen nicht. Ich reinige vorher und spüle sie gründlich durch, bis nichts mehr zu sehen ist. Dann wird der Filter 10min gekocht.

Ich hab mir vor kurzem die Wyeast 3711 French Saison bestellt. Erhalten hab ich eine Packung, die am 04.12.2016 hergestellt wurde, also knapp vor 150 Tagen. Lässt sich damit was anfangen oder soll ich zur Sicherheit eine zweite bestellen? Wollte einen Starter machen aber ich hab irgendwie Angst, dass die Hefe nicht mehr taugt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5295  Beitragvon Stewe » Freitag 5. Mai 2017, 14:50

Hallo zsm,

habe mich für den nächsten Sud zum ersten Mal mit der Wasseraufbereitung beschäftigt und die recht komplizierten Braumagazin-Artikel durchstöbert. Mittels Wasserrechner und Angaben der Stadtwerke habe ich dann folgendes ermittelt -> siehe Bild. Es wird ein Belgium Blond Ale gebraut (laut Liste 0°dH, 50-100 Calcium und 0-20 Magnesium). Ergebnis schaut soweit ganz gut aus - kann ich nun also einfach die Milchsäure reinkippen und gut is? Oder habe ich was übersehen?

Besten Dank schonma'
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5296  Beitragvon MachdenDeckelRund » Freitag 5. Mai 2017, 15:22

Hallo Stewe,

ja, so mache ich das auch. Ziel ist ein pH-Wert der Maische von 5,4 bis 5,6.
Das kannst Du mit der Milchsäure einstellen. Die Michsäure solltest Du sowohl dem Hauptguss als auch dem Nachguss beimengen.
Idealerweise kannst Du den Maische-pH mittels pH-Messer oder Streifen kontrollieren. Das machst Du nach dem Einmaischen (ca. 15 Minuten später). Dann kannst Du ggf. noch korrigieren.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5297  Beitragvon Maulwurfmann » Freitag 5. Mai 2017, 15:49

Hallo Stewe,

das sind ja 1:1 meine Wasserwerte aus Niederrad, Frankfurt. :Greets

Laut Protokoll habe ich bereits 17 obergärige Sude hinter mir. Alle Sude nur mit Milchsäure in Haupt- und Nachguss eingestellt. Die ersten Sude sogar komplett ohne Milchsäure. Bisher war das Ergebnis immer zufriedenstellend.

Magnesium und eine anhaltend kratzige Bittere hatte ich bis jetzt auch noch nicht gehabt.

Gruß

Fabian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5298  Beitragvon Stewe » Freitag 5. Mai 2017, 16:18

Maulwurfmann hat geschrieben:Hallo Stewe,

das sind ja 1:1 meine Wasserwerte aus Niederrad, Frankfurt. :Greets

Laut Protokoll habe ich bereits 17 obergärige Sude hinter mir. Alle Sude nur mit Milchsäure in Haupt- und Nachguss eingestellt. Die ersten Sude sogar komplett ohne Milchsäure. Bisher war das Ergebnis immer zufriedenstellend.

Magnesium und eine anhaltend kratzige Bittere hatte ich bis jetzt auch noch nicht gehabt.

Gruß

Fabian


Was ein Zufall - gut zu wissen, dass ein erfahrener Braukollege in Reichweite ist :thumbsup
Was und wie oft braust du so in welcher Größenordnung? Vlt kann man sich ja mal austauschen!
Na dann werde ich es mal so machen. Bier hat auch schon vorher geschmeckt aber weiter optimieren und tüfteln ist ja gerade der Spaß daran :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5299  Beitragvon Maulwurfmann » Freitag 5. Mai 2017, 16:27

Ich schicke dir eine PN. ;)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5300  Beitragvon DerDallmann » Freitag 5. Mai 2017, 17:06

der_dennis hat geschrieben:Die kann man auskochen, schmelzen nicht. Ich reinige vorher und spüle sie gründlich durch, bis nichts mehr zu sehen ist. Dann wird der Filter 10min gekocht.

Ich hab mir vor kurzem die Wyeast 3711 French Saison bestellt. Erhalten hab ich eine Packung, die am 04.12.2016 hergestellt wurde, also knapp vor 150 Tagen. Lässt sich damit was anfangen oder soll ich zur Sicherheit eine zweite bestellen? Wollte einen Starter machen aber ich hab irgendwie Angst, dass die Hefe nicht mehr taugt.


Starter und Ausprobieren, mehr als kannst du nicht machen. Backup Hefe würde ich besorgen.
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