Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5301  Beitragvon der_dennis » Freitag 5. Mai 2017, 18:28

DerDallmann hat geschrieben:
der_dennis hat geschrieben:Die kann man auskochen, schmelzen nicht. Ich reinige vorher und spüle sie gründlich durch, bis nichts mehr zu sehen ist. Dann wird der Filter 10min gekocht.

Ich hab mir vor kurzem die Wyeast 3711 French Saison bestellt. Erhalten hab ich eine Packung, die am 04.12.2016 hergestellt wurde, also knapp vor 150 Tagen. Lässt sich damit was anfangen oder soll ich zur Sicherheit eine zweite bestellen? Wollte einen Starter machen aber ich hab irgendwie Angst, dass die Hefe nicht mehr taugt.


Starter und Ausprobieren, mehr als kannst du nicht machen. Backup Hefe würde ich besorgen.


Ok danke, dachte ich schon. Ist irgendwie ärgerlich
We have joy, we have fun
we have Bratwurscht in the Pfann!
Benutzeravatar
der_dennis
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 843
Registriert: Freitag 12. Dezember 2014, 13:59
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5302  Beitragvon Brauwolf » Freitag 5. Mai 2017, 18:32

Taim hat geschrieben:Moin,

wie desinfiziert/reinigt Ihr Eure Monofilamentfilter, wenn Ihr denn welche benutzt?
Kann man die auskochen/autoklavieren, oder schmelzen die dann?
Beste Grüße,
taim

So:
https://youtu.be/Y2Zpz3lePdA

Danach zum Trocknen aufhängen. Wenn du die nur zum Hopfenseihen nimmst und heiße Würze durchjagst, dann reicht das.

Cheers, Ruthard
Solum duri in hortum veniunt
Mein Blog: Brew24.com
Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 5190
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 22:07

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5303  Beitragvon BierTouristMS » Freitag 5. Mai 2017, 20:34

Kann ich meinen Monofilamentfilter zum stopfen benutzt?
und wenn ja, muss ich die Dosierung erhöhen?
Lebt Euer Leben, lustvoll und tollkühn!!!!
Benutzeravatar
BierTouristMS
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 44
Registriert: Mittwoch 9. November 2016, 13:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5304  Beitragvon Taim » Freitag 5. Mai 2017, 23:08

Brauwolf hat geschrieben:
Taim hat geschrieben:Moin,

wie desinfiziert/reinigt Ihr Eure Monofilamentfilter, wenn Ihr denn welche benutzt?
Kann man die auskochen/autoklavieren, oder schmelzen die dann?
Beste Grüße,
taim

So:
https://youtu.be/Y2Zpz3lePdA

Danach zum Trocknen aufhängen. Wenn du die nur zum Hopfenseihen nimmst und heiße Würze durchjagst, dann reicht das.

Cheers, Ruthard


Danke Dir!
Würde ich wohl auch so machen. Leider ist meine Würze schon kalt. Da meine Kühlspirale nicht durch die Öffnung vom Gärfass passt, kühle ich direkt in der Würzepfanne und seihe dann erst durch den Filter.
---Don't panic---
Taim
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag 24. Juli 2016, 21:47

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5305  Beitragvon Brauwolf » Samstag 6. Mai 2017, 19:57

Danke Dir!
Würde ich wohl auch so machen. Leider ist meine Würze schon kalt. Da meine Kühlspirale nicht durch die Öffnung vom Gärfass passt, kühle ich direkt in der Würzepfanne und seihe dann erst durch den Filter


Du kannst das gleiche machen wie mit deiner Kühlspirale - 10 Minuten vor Koch-Ende in die Würze hängen.
Es langt aber auch, wenn die den Filter in einem Extragefäß mit kochendem Wasser übergießt.

Cheers, Ruthard
Solum duri in hortum veniunt
Mein Blog: Brew24.com
Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 5190
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 22:07

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5306  Beitragvon Chrissi_Chris » Samstag 6. Mai 2017, 22:23

Ich braue 25 Liter pro Sud
Das teile ich wie folgt auf ....

3x 5L Partyfass
1x Kasten Flaschenbier

Flaschen zum kosten und für kurze Abende und Fässchen für längere Abende.

LG Chris
Keine Signatur ist auch eine Signatur
Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 528
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:51

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5307  Beitragvon Alt-Phex » Samstag 6. Mai 2017, 23:14

Chrissi_Chris hat geschrieben:Ich braue 25 Liter pro Sud
Das teile ich wie folgt auf ....

3x 5L Partyfass
1x Kasten Flaschenbier

Flaschen zum kosten und für kurze Abende und Fässchen für längere Abende.

LG Chris


Ich kann die Frage auf deine Antwort nicht finden :Grübel
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"
Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 5622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 02:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5308  Beitragvon Chrissi_Chris » Sonntag 7. Mai 2017, 06:01

Alt-Phex hat geschrieben:
Chrissi_Chris hat geschrieben:Ich braue 25 Liter pro Sud
Das teile ich wie folgt auf ....

3x 5L Partyfass
1x Kasten Flaschenbier

Flaschen zum kosten und für kurze Abende und Fässchen für längere Abende.

LG Chris


Ich kann die Frage auf deine Antwort nicht finden :Grübel



Ich auch nicht :redhead bin wohl im Thread verrutscht, merkwürdig ...

LG
Keine Signatur ist auch eine Signatur
Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 528
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:51

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5309  Beitragvon BierTouristMS » Sonntag 7. Mai 2017, 14:18

BierTouristMS hat geschrieben:Kann ich meinen Monofilamentfilter zum stopfen benutzt?
und wenn ja, muss ich die Dosierung erhöhen?


:Greets
Lebt Euer Leben, lustvoll und tollkühn!!!!
Benutzeravatar
BierTouristMS
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 44
Registriert: Mittwoch 9. November 2016, 13:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5310  Beitragvon Chrissi_Chris » Sonntag 7. Mai 2017, 20:27

Habe mir heute die App zum KBH für IOS geholt und die Datei vom Pc mit Dropbox und dem IPhone synchronisiert...
Nun kommt diese Fehlermeldung und ich kann die App nicht benutzen, dabei habe ich schon immer eine Anlage angelegt, weiß jemand Rat ?

Vielen Dank

LG Chris




Fehler ist behoben, nun läuft es lag an der drop Box App
Dateianhänge
IMG_3179.PNG
Keine Signatur ist auch eine Signatur
Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 528
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:51

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5311  Beitragvon hyper472 » Sonntag 7. Mai 2017, 23:05

Nicht konkret auf Deine Frage, aber generell zum kbh auf zwei Rechnern: Schau, dass Du immer eine Sicherungskopie der Datenbank hast!
Ich habe sie mit der iOS-Version zerschossen und musste sie aus einem Backup wiederherstellen.
Viele Grüße, Henning
Ich braue getreu dem Nürnberger Gerstengebot von 1303 - meistens :Bigsmile
Benutzeravatar
hyper472
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1135
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5312  Beitragvon Chrissi_Chris » Montag 8. Mai 2017, 15:25

Ich wollte heute Abend wenn es mein Tagesablauf mit den Kindern zulässt, mein erstes Starkbier brauen..

Schüttung wird eine 100% ige Pale Ale Malz Schüttung, Ausschlag sind 20 Liter bei einer Stammwürze von 17°P.

Meine Frage nun:

Normalerweise stelle ich Obergärig immer mit einer Tüte Rehydrierter Trockenhefe an bei 20 Liter, macht es bei Starkbier einen großen unterschied sodass ich 2 Tütchen brauche bei 20 Liter ?
Angedacht war mit der Safale Us 05 zu vergären.

LG Chris
Keine Signatur ist auch eine Signatur
Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 528
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:51

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5313  Beitragvon DerDallmann » Montag 8. Mai 2017, 15:28

17P haut die US05 weg, 1 Tüte reicht.
Habe ich so schon mehrfach gemacht, sogar mit 18P. sVG in dem Fall ca. 80%.
Unser facebook-blog: tales from the fridge
https://www.facebook.com/TobaccoTownBrewing/
Nur zum Spaß, pics, news, etc, alles rund ums (Craft)Bier. "All hail to the ale!"
Benutzeravatar
DerDallmann
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 684
Registriert: Montag 5. Oktober 2015, 10:11

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5314  Beitragvon Chrissi_Chris » Montag 8. Mai 2017, 16:29

Super , vielen Dank ...
HG wird dann jetzt erwärmt :thumbsup

LG Chris
Keine Signatur ist auch eine Signatur
Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 528
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:51

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5315  Beitragvon tommes » Donnerstag 11. Mai 2017, 10:29

Habe soeben 19l 13P mit 2 Päckchen W34/70 bei 10°C angestellt. Nachgärung erfolgt später bei Zimmertemperatur in Flaschen, Bier soll Ende Juli getrunken werden.
Frage: ist eine explizite Diacetylrast erforderlich oder reicht die Nachgärung aus?

Ist mein erstes UG... :Drink
Benutzeravatar
tommes
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 631
Registriert: Montag 24. August 2015, 18:18
Wohnort: Grevenbroich

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5316  Beitragvon der_dennis » Donnerstag 11. Mai 2017, 10:34

Nachgärung reicht aus, so mach ichs jedenfalls immer.
We have joy, we have fun
we have Bratwurscht in the Pfann!
Benutzeravatar
der_dennis
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 843
Registriert: Freitag 12. Dezember 2014, 13:59
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5317  Beitragvon tommes » Donnerstag 11. Mai 2017, 11:09

der_dennis hat geschrieben:Nachgärung reicht aus, so mach ichs jedenfalls immer.

Danke!
Benutzeravatar
tommes
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 631
Registriert: Montag 24. August 2015, 18:18
Wohnort: Grevenbroich

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5318  Beitragvon Traceur » Donnerstag 11. Mai 2017, 14:12

Welches Whitelabs Brettanomyces Kultur benötigt am wenigsten Zeit um seine Arbeit zu verrichten?
Habe nur ca. 4 Monate Zeit bis ich das Bier abfüllen möchte/muss.
Traceur
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 25
Registriert: Dienstag 23. Oktober 2012, 15:54

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5319  Beitragvon stefan9113 » Freitag 12. Mai 2017, 19:13

Hallo zusammen,

ich hab mal eine kurze Frage. Ich hab jetzt schon mal ne Zeit im Forum gesucht, weiß aber nicht so genau nach was ich da wirklich suchen soll.
Wenn ich am Samstag 20 Liter braue und die abkühlen und mit Hefe impfe, kann ich dann am Sonntag dazu nochmal 20 Liter dazugeben oder sollte ich die Hefe dann erst am Sonntag komplett dazugeben?
Oder ist das totaler Quatsch und ich sollte die Finger von sowas lassen?

viele Grüße Stefan
stefan9113
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 123
Registriert: Montag 10. Juli 2006, 15:59

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5320  Beitragvon scne59 » Freitag 12. Mai 2017, 21:14

stefan9113 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich hab mal eine kurze Frage. Ich hab jetzt schon mal ne Zeit im Forum gesucht, weiß aber nicht so genau nach was ich da wirklich suchen soll.
Wenn ich am Samstag 20 Liter braue und die abkühlen und mit Hefe impfe, kann ich dann am Sonntag dazu nochmal 20 Liter dazugeben oder sollte ich die Hefe dann erst am Sonntag komplett dazugeben?
Oder ist das totaler Quatsch und ich sollte die Finger von sowas lassen?

viele Grüße Stefan


Moin. Such mal nach "drauflassen". Das ist in Brauereien gängige Praxis.

J.
scne59
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 39
Registriert: Freitag 20. März 2015, 00:15
Wohnort: Gladbeck

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5321  Beitragvon knutole » Freitag 12. Mai 2017, 21:22

stefan9113 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich hab mal eine kurze Frage. Ich hab jetzt schon mal ne Zeit im Forum gesucht, weiß aber nicht so genau nach was ich da wirklich suchen soll.
Wenn ich am Samstag 20 Liter braue und die abkühlen und mit Hefe impfe, kann ich dann am Sonntag dazu nochmal 20 Liter dazugeben oder sollte ich die Hefe dann erst am Sonntag komplett dazugeben?
Oder ist das totaler Quatsch und ich sollte die Finger von sowas lassen?

viele Grüße Stefan


Das ist quasi der Königsweg. Super Starter für den zweiten Sud. :Bigsmile
Benutzeravatar
knutole
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 608
Registriert: Sonntag 3. März 2013, 19:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5322  Beitragvon stefan9113 » Freitag 12. Mai 2017, 21:25

danke für die Infos
stefan9113
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 123
Registriert: Montag 10. Juli 2006, 15:59

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5323  Beitragvon Taim » Samstag 13. Mai 2017, 10:25

Muss ich bei der Restextraktmessung mittels Refraktomerer beim Hefestarter eigentlich auch den Alkoholfehler korrigieren?!
Dank und Gruß, Taim
---Don't panic---
Taim
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag 24. Juli 2016, 21:47

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5324  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Samstag 13. Mai 2017, 10:49

Taim hat geschrieben:Muss ich bei der Restextraktmessung mittels Refraktomerer beim Hefestarter eigentlich auch den Alkoholfehler korrigieren?!
Dank und Gruß, Taim

Ja. Das Refraktometer kann zwischen Zucker und Alkohol nicht richtig differenzieren. Daher muss immer gerechnet werden, wenn die Lösung Alkohol enthält.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
--------------------
Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens
Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1309
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5325  Beitragvon Taim » Samstag 13. Mai 2017, 11:06

Ja. Das Refraktometer kann zwischen Zucker und Alkohol nicht richtig differenzieren. Daher muss immer gerechnet werden, wenn die Lösung Alkohol enthält.


Die Frage ist halt, ob bei einem Hefestarter überhaupt signifikant Alkohol entsteht, weil aerobe Bedingungen herrschen?!
---Don't panic---
Taim
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag 24. Juli 2016, 21:47

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5326  Beitragvon Chrissi_Chris » Samstag 13. Mai 2017, 14:05

Mein Abgefüllter Sud mit meinem Citrilla Weizen was ich schon öfter gebraut habe, habe ich vor 4 Tagen in den Flaschen in die Nachgärung geschickt bei 21 Grad Celsius. Innerhalb des ersten Tages schoss das Flaschenmanometer auf 2,2 Bar ziemlich genau wie berechnet,so schnell habe ich es noch nie erlebt innerhalb 24 std.

Seitdem steht es 3 Tage still bei 2,2 Bar.
Nun zu meiner Frage, soll ich es noch eine gute Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen um Gärnebenprodukte abzubauen oder baut sich das genauso gut bei der Kalten Reifung, Bzw. Kühlen Lagerung ab?

Ich habe weder Zeitdruck noch Platzmangel hatte so ein rasches Vorgehen nur noch nie da meistens 1-2 Wochen nötig waren bis das Manometer still stand.

Vielen Dank

Chris
Keine Signatur ist auch eine Signatur
Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 528
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:51

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5327  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Sonntag 14. Mai 2017, 08:30

Hi Chris,
ich würde sagen es hängt davon ab, wie viel Zeit Du der Hefe am Ende der HG gegeben hast. Wenn Du direkt beim Erreichen des EVG abgefüllt und mit der NG begonnen hast (würde für die schnelle NG sprechen), dann werden dem Bier ein paar warme Tage sicher gut tun. Hatte das Jungbier nach der HG genug Zeit, um Nebenprodukte anzubauen, dann lass es jetzt kalt stehen. Die Hefemenge ist am Ende der HG wesentlich größer. Daher werden die Gärnebenprodukte im Gäreimer schneller abgebaut als bei der NG in der Flasche.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
--------------------
Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens
Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1309
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5328  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Sonntag 14. Mai 2017, 08:33

Wie erntet man eigentlich UG Hefe in der LOG Phase? Auch einfach die Kräusen abschöpfen oder muss man mit einem langen "Löffel" versuchen die obere Schicht des Bodensatzes zu erwischen?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
--------------------
Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens
Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1309
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5329  Beitragvon barniey » Sonntag 14. Mai 2017, 08:48

Ich habe einen Notfall.

Ich habe hier fertige Anstellwürze eines Witbiers stehen und wollte heute die Hefe anstellen. Die Hefe meiner Wahl ist die WLP023 sind. Dazu hatte ich mal einen Tipp bekommen.

Die Hefe in der letzen Woche bestellt und heute beim vorbereiten gemerkt das mir der Online Händler die falsche Hefe geschickt hat, es ist die WLP029.

Wenn ich den Sud retten möchte werde ich wohl die Sache als Experiment angehen und die 029 draufgeben. Könnte das was werden ?

Wieviel Tage kann man so eine Würze ohne Hefe stehen lassen ohne das was passiert. Sollte ich Sie kalt stellen. Wenn ich Online neue Hefe bestelle kommt die frühestens am Dienstag.

Gut ich könnte noch versuchen die Hefe in Heilbronn zu bekommen sprich zu holen, dann könnte ich morgen Nachmittag/Abend anstellen.
Viele Grüße

Bernhard
barniey
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 116
Registriert: Dienstag 22. September 2015, 10:17

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5330  Beitragvon Chrissi_Chris » Sonntag 14. Mai 2017, 09:16

Danke Jens, ja du hast recht ich habe nach der HG nach erreichen des Evg sehr zügig abgefüllt, Danke für die ausführliche Antwort, ich werde es jetzt noch 1-2 Wochen bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Lieben Gruß Chris
Keine Signatur ist auch eine Signatur
Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 528
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 11:51

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5331  Beitragvon butascratch » Sonntag 14. Mai 2017, 17:31

Kurze Frage:
Ich bin gerade beim Abfüllen eines Sudes in Kegs, wozu ich wie folgt vor gehe:
Zuerst habe ich das Fass mit CO2 über das Steigrohr befüllt um etwas Sauerstoff auszutreiben.
Danach den Sud ebenso über das Steigrohr in das Keg gefüllt.
Dann habe ich um den Deckel des Kegs abzudichten das Fass an die CO2 Flasche angeschlossen und am Druckminderer bei geschlossener CO2 Leitung 1 bar eingestellt.
Nachdem ich das Ventil der CO2 Leitung geöffnet hatte, ist der Druck (selbstverständlich) zunächst einmal abgefallen, hat sich dann langsam wieder aufgebaut, hat dabei aber nicht die 1 Bar erreicht, die ich vorher eingestellt hatte, sondern nur ca. 0,7 Bar.
Erst nachdem ich am Druckminderer nachjustiert habe, stellte sich der Druck von 1 Bar ein.
Ist das normal oder ist mein Druckminderer Mist?
Der Reiche, der Gold besitzt, der Mann, dem Lapislazuli gehört, [...] sie alle warten am Tor auf den, der Gerste hat.
- babyl. Sprichwort
Benutzeravatar
butascratch
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 248
Registriert: Sonntag 17. April 2016, 19:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5332  Beitragvon DarkUtopia » Sonntag 14. Mai 2017, 20:14

Wie bekommt man am besten den Hahn von einem Polsinelli dicht?
DarkUtopia
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 286
Registriert: Dienstag 31. März 2015, 11:29

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5333  Beitragvon DerDallmann » Montag 15. Mai 2017, 09:11

barniey hat geschrieben:Ich habe einen Notfall.

Ich habe hier fertige Anstellwürze eines Witbiers stehen und wollte heute die Hefe anstellen. Die Hefe meiner Wahl ist die WLP023 sind. Dazu hatte ich mal einen Tipp bekommen.

Die Hefe in der letzen Woche bestellt und heute beim vorbereiten gemerkt das mir der Online Händler die falsche Hefe geschickt hat, es ist die WLP029.

Wenn ich den Sud retten möchte werde ich wohl die Sache als Experiment angehen und die 029 draufgeben. Könnte das was werden ?

Wieviel Tage kann man so eine Würze ohne Hefe stehen lassen ohne das was passiert. Sollte ich Sie kalt stellen. Wenn ich Online neue Hefe bestelle kommt die frühestens am Dienstag.

Gut ich könnte noch versuchen die Hefe in Heilbronn zu bekommen sprich zu holen, dann könnte ich morgen Nachmittag/Abend anstellen.


Und? Was ist draus geworden?
Ich hätte das mit der 029 angestellt, so lange warten wäre mir zu gefährlich gewesen. Wird natürlich kein Wit, stelle ich mkr trotzdem ganz interessant vor.
Unser facebook-blog: tales from the fridge
https://www.facebook.com/TobaccoTownBrewing/
Nur zum Spaß, pics, news, etc, alles rund ums (Craft)Bier. "All hail to the ale!"
Benutzeravatar
DerDallmann
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 684
Registriert: Montag 5. Oktober 2015, 10:11

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5334  Beitragvon MarkOfHops » Montag 15. Mai 2017, 11:40

Moin.

Gibt es irgendwelche geschmacklichen Probleme, wenn man sein Sudhaus in einen Keller packt, wo es nach Heizöl riecht? Könnte einen großen Raum bekommen, der aber neben einem Öltank steht (kurzer, offener Flur dazwischen). Es riecht dort schon recht ordentlich nach Diesel... :)
Und wenn man das lassen sollte, dann gibt es doch sicher die Möglichkeit, nur seinen Gärtank in den Keller zu stellen und den fertig abgekühlten Sud von oben (Küche oder draußen) in den Keller zu pumpen oder nicht?

Danke für die Antworten!
Olli
MarkOfHops
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 29
Registriert: Dienstag 6. Oktober 2015, 08:43

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5335  Beitragvon gulp » Montag 15. Mai 2017, 11:52

dann gibt es doch sicher die Möglichkeit, nur seinen Gärtank in den Keller zu stellen und den fertig abgekühlten Sud von oben (Küche oder draußen) in den Keller zu pumpen oder nicht?


Ich würde in so einer Atmosphäre nicht brauen wollen und schon gar nicht irgendwas vergären. Die Gärung ist der wichtigste Schritt im Brauvorgang, da wird nicht unnötig was riskiert auch wenn es evtl. nur mystischer Natur ist..Das Diesel- Gefrickel raushauen, jawoll... :Bigsmile

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!
Benutzeravatar
gulp
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 7826
Registriert: Montag 20. Juli 2009, 21:57
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5336  Beitragvon LocRock » Montag 15. Mai 2017, 18:29

Eine Frage:
Hat schon mal Jemand für den Merten & Storck Einkocher "Kochstar Automat 2500" eine Messlatte erstellt / geeicht, um die Menge in Litern zu messen? Bevor ich das Wasser und die Mühe verschwende, vielleicht hat Jemand Werte zuhause oder Infos, wo ich sowas herbekomme.

Suche nach diversen Stichwörtern leider erfolglos.
Danke! :-)
LocRock
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 17
Registriert: Donnerstag 2. März 2017, 12:13
Wohnort: Vechta

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5337  Beitragvon knutole » Montag 15. Mai 2017, 20:43

Ich konnte bisher immer das Bier kalt aus dem Picknickhahn zapfen und hatte da bisher nicht ganz so die Probleme. Musste gerade testweise 16 Grad warmes Bier anzapfen, wobei der Druck bei 2,2bar lag und das Ergebnis sah wie folgt aus. Feinporiger, fester Schaum und die Flüssigkeit nahezu ohne Kohlensäure.

Wollte das Bier übermorgen auf der Arbeit ausschenken, wobei es dort Kühlschranktemperatur hätte -- hab aber halt nur die Möglichkeit mit diesem Picknickhahn zu zapfen. Besteht die Hoffnung, dass die starke Schaumbildung primär mit der Temperatur zu tun hat? :P

Danke und beste Grüße,
Carsten
Dateianhänge
IMG_20170515_WA0025.jpg
Zuletzt geändert von knutole am Montag 15. Mai 2017, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
knutole
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 608
Registriert: Sonntag 3. März 2013, 19:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5338  Beitragvon MachdenDeckelRund » Montag 15. Mai 2017, 21:00

LocRock hat geschrieben:Eine Frage:
Hat schon mal Jemand für den Merten & Storck Einkocher "Kochstar Automat 2500" eine Messlatte erstellt / geeicht, um die Menge in Litern zu messen? Bevor ich das Wasser und die Mühe verschwende, vielleicht hat Jemand Werte zuhause oder Infos, wo ich sowas herbekomme.

Suche nach diversen Stichwörtern leider erfolglos.
Danke! :-)


Überschlagsmäßig kannst Du wie folgt vorgehen:
Die innere Höhe des "Kochstars" messen. Das Volumen soll 27 Liter betragen. Dann kannst Du im Dreisatz die Liter pro cm berechnen. Oder die 27 Striche in gleichen Abständen auf dem Messstab verteilen. Ich schätze mal, dass der Fehler vernachlässigbar klein gegenüber einer Auslitterung ist.

Vg
Ralf.
Brauen ist Wellness für die Seele.
Benutzeravatar
MachdenDeckelRund
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 106
Registriert: Freitag 13. Mai 2016, 20:51
Wohnort: Ingolstadt

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5339  Beitragvon PabloNop » Dienstag 16. Mai 2017, 00:00

Ich hätte mal eine Frage zu Refraktometern: ich habe es jetzt schon bei mehreren Suden bemerkt, daß eine Refraktometer-Messung unmittelbar vor dem Hopfenseihen und eine vor dem Anstellen unterschiedliche Werte anzeigen. Ich kühle über Nacht ab, zwischen den Messungen liegt also etwas Zeit.

Mein Vorgehen: mit einer sauberen Pipette ziehe ich eine Probe der heißen Würze und kühle die Pipette unter fließendem Wasser ab. Ich achte auch darauf, daß kein Wasser in die Pipette gelangt. Hier messe ich z.B. 12.8 Bx. Die zweite Messung am nächsten Tag beim Anstellen liefert mir z.B. 13.4 °Bx, also etwa ein halbes Plato höher.

Woran kann das liegen? Mir fällt nur ein, daß die Temperatur bei der ersten Messung wohl doch noch zu heiß ist.
Benutzeravatar
PabloNop
Posting Senior
Posting Senior
 
Beiträge: 420
Registriert: Sonntag 28. Juli 2013, 11:39
Wohnort: Saarbrücken

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5340  Beitragvon chaos-black » Dienstag 16. Mai 2017, 00:31

Das ergibt Sinn, denn beim Abkühlen über Nacht hat die heisse Würze noch Zeit etwas zu verdampfen und dadurch einzudicken.
Benutzeravatar
chaos-black
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1197
Registriert: Dienstag 10. Juli 2012, 21:38
Wohnort: Göttingen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5341  Beitragvon KCSteevo » Dienstag 16. Mai 2017, 08:35

chaos-black hat geschrieben:Das ergibt Sinn, denn beim Abkühlen über Nacht hat die heisse Würze noch Zeit etwas zu verdampfen und dadurch einzudicken.


Ich weiß nicht ob das wirklcih der Fall ist, um diesen Effekt zu erklären... Klar verdunstet noch etwas aber um 0,6 Brix zu erhöhen? Wie groß war denn deine GEsamte Menge an Würze? Dannkönnte man es ja mal ausrechnen was verdunstet sein müsste um das mit diesem Effekt zu erklären...

Da würde mir eine Temperaturabweichung als warscheinlicher erscheinen. Was für ein Refraktometer hast du?
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink
KCSteevo
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 33
Registriert: Freitag 17. März 2017, 10:52

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5342  Beitragvon derOecher » Dienstag 16. Mai 2017, 09:22

Zum Behandeln von Braugerätschaften, die hitzeempfindlich sind oder wo das Auskochen unpraktikabel ist: Chemipro OXI oder Starsan HB?

Ich fasse mein durch die Suchfunktion erworbenes Wissen zusammen:
Chemipro OXI ist ein Reiniger auf Laugenbasis.
Starsan hingegen ist ein Desinfektionsmittel auf Säurebasis.
Grundsätzlich soll man zuerst reinigen und erst dann desinfizieren.
Bei mir wird alles direkt nach Benutzung mit warmem Wasser ab- bzw durchgegespült. Eimer, Kocher usw werden mit Spüli und Spülbürste mechanisch behandelt.
Will ich danach Abfüllröhrchen, Schläuche, Gärröhrchen, Hähne etc reinigen (-> OXI) oder reicht die beschriebene Reinigung und ich will ich den Kram danach desinfizieren (-> Starsan)
derOecher
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 8
Registriert: Dienstag 4. April 2017, 09:54

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5343  Beitragvon Sura » Dienstag 16. Mai 2017, 09:28

Desinifizieren kannst du nicht. Reinigen kannst du, und da reicht Wasser und ein Lappen direkt nach Gebrauch auch vollkommen. (Für Schläuche gibts Schwammkugeln)
Vor Gebrauch sprühe ich kurz mit StarSan, lege es ne Minute hin, und spüle mit Wasser ab. Aber auch nur das, was nach dem kochen und nach dem abkühlen mit der Ausschlagwürze in Berührung kommt.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
Benutzeravatar
Sura
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1617
Registriert: Montag 2. November 2015, 23:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5344  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Mai 2017, 09:44

PabloNop hat geschrieben:Woran kann das liegen? Mir fällt nur ein, daß die Temperatur bei der ersten Messung wohl doch noch zu heiß ist.

Das liegt sicherlich daran, dass sich das Volumen durch das Abkühlen reduziert. Die Masse bleibt gleich. Kalte Würze hat daher eine höhere Dichte. Kühle die Probe abends gut herunter und lass der Temperaturkorrektur (ATC) des Refraktometers vor dem Ablesen etwas Zeit. Dann sollten die Werte ansatzweise gleich sein.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
--------------------
Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens
Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1309
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5345  Beitragvon Bierbob » Dienstag 16. Mai 2017, 12:56

Moin zusammen,

ich braue ja nun schon seit einiger Zeit aber eines ist mir bis heute noch nicht klar geworden und habe ich auch trotz Suche nicht herausfinden können. Ich hoffe die Frage ist nicht zu blöde und ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht.... :redhead

Und zwar geht es um die Umwandlung der Stärke in Zucker.

- Maltoserast: (ca. 62°C) die β-Amylase wandelt Stärke in vergärbaren Zucker (Maltose) um
- Verzuckerungsrast: (ca. 72°C) die α-Amylase wandelt Stärke in unvergärbaren Zucker (Dextrine) um

Was wäre denn, wenn die Jodnormalität schon während der Maltoserast erreicht wird oder nur noch ein sehr geringer Teil nicht umgewandelter Stärke vorhanden ist? Dann hätte die Enzyme während der Verzuckerungsrast ja nichts mehr/sehr wenig zu tun. Dann hätte die Verzuckerungsrast ja irgendwie ihre Bedeutung verloren... :Grübel

Ist das so oder bleiben bei der Maltoserast "Reste" der Stärke übrig, die die β-Amylase nicht verarbeiten kann, welche nun während der Verzuckerungsrast umgewandelt werden? :Waa

Ich kapier das nicht und wollte mich irgendwann mal von bestehenden Rezepten lösen und versuchen meinen eignen Weg zu finden.

Viele Grüße
Malte
Bierbob
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 41
Registriert: Montag 30. März 2015, 13:34

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5346  Beitragvon Sura » Dienstag 16. Mai 2017, 13:12

Na, ich versuchs mal kurz:
Stärke besteht aus zwei verschieden aufgebauten Glucoseketten: Amylose (ca.30%) und Amylopektin. Amylose sind lange Stränge, Amylopektin kannst du dir wie verzweigte Äste vorstellen. Die beta-Amylase kann nur von hinten abbeissen. Das heisst, sie kann die Amylosen komplett zerlegen, und Amylopektine jeweils bis zum nächsten Astgabel. Die alpha-Amylasen könnten nur wahllos auseinanderhacken aber Amylopektine und Amylasen an fast jeder beliebigen Stelle.
(Die Grenzdextrinasen lasse ich der Übersicht halber mal weg.)

Jod-Neutral heisst übrigens nicht das nichts mehr da ist! Es heisst nur, das die Amyloseketten < 9, bei Amylopektin < ~30 Glucoseeinheiten ist.
(Bitte korrigieren wenn die Zahlen nicht stimmen.)

Bei einer reinen Maltoserast kann es daher garnicht jodneutral werden. Bei einer Verzuckerungsrast hingegen schon.

edit:
Hier ist das ein wenig ausführlicher dargestellt und dann diskutiert:
viewtopic.php?f=4&t=12537
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
Benutzeravatar
Sura
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1617
Registriert: Montag 2. November 2015, 23:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5347  Beitragvon Bierbob » Dienstag 16. Mai 2017, 14:13

Danke dir Sura, das hilt mir doch schon weiter :thumbsup

Den verlinkten Thread habe ich eben überflogen, den muss ich wohl noch 2 bis 3 mal genauer lesen um das alles zu verstehen :redhead
Bierbob
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 41
Registriert: Montag 30. März 2015, 13:34

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5348  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. Mai 2017, 15:01

Ich hole die Frage nochmal kurz aus der Versenkung, weil morgen abgefüllt wird. Mit dem Ernten von Kräusen hat es sich bei diesem Sud inzwischen erledigt. Aber für den nächsten UG Sud sicher wieder von Interesse...

Wie erntet man eigentlich UG Hefe in der LOG Phase? Auch einfach die Kräusen abschöpfen oder muss man mit einem langen "Löffel" versuchen die obere Schicht des Bodensatzes zu erwischen?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
--------------------
Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens
Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1309
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5349  Beitragvon NYG356 » Dienstag 16. Mai 2017, 17:45

Habe soeben mein erstes UG bei 11° im Kühlschrank angestellt. Hefe ist die W34/70.
Aus mehreren Beiträgen habe ich lesen können, dass man bei 11° vergärt bis ca. Hälfte Restextrakt um dann auf 14° für die Diacetylrast zu gehen.
Da ich einige Tage unterwegs bin die Frage ob für den Diacetylabbau noch genügend Restextrakt vorhanden sein muss.
Oder reicht es die Temperatur nach abgeschlossener Hauptgärung für ein paar Tage zu erhöhen?
NYG356
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 17
Registriert: Montag 9. Mai 2016, 18:36

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5350  Beitragvon Boludo » Dienstag 16. Mai 2017, 17:49

Diacetylrast ist eher bei 16 Grad. Man geht auf 14 Grad damit die Gärung besser durchzieht, nicht wegen Diacetyl.
Mach einfach die Nachtärung bei 16-20 Grad und dann hat sich das Diacetyl erledigt.

Stefan
Benutzeravatar
Boludo
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 15447
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 21:55

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5351  Beitragvon Alt-Phex » Dienstag 16. Mai 2017, 17:50

NYG356 hat geschrieben:Habe soeben mein erstes UG bei 11° im Kühlschrank angestellt. Hefe ist die W34/70.
Aus mehreren Beiträgen habe ich lesen können, dass man bei 11° vergärt bis ca. Hälfte Restextrakt um dann auf 14° für die Diacetylrast zu gehen.
Da ich einige Tage unterwegs bin die Frage ob für den Diacetylabbau noch genügend Restextrakt vorhanden sein muss.
Oder reicht es die Temperatur nach abgeschlossener Hauptgärung für ein paar Tage zu erhöhen?


Du kannst es auch einfach in der Nachgärung warm stellen, dann schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"
Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 5622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 02:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5352  Beitragvon NYG356 » Dienstag 16. Mai 2017, 17:53

Top Danke euch!
NYG356
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 17
Registriert: Montag 9. Mai 2016, 18:36

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5353  Beitragvon PabloNop » Dienstag 16. Mai 2017, 18:58

chaos-black hat geschrieben:Das ergibt Sinn, denn beim Abkühlen über Nacht hat die heisse Würze noch Zeit etwas zu verdampfen und dadurch einzudicken.


Im Prinzip ja, aber das müsste schon in der recht kurzen Phase beim Hopfenseihen passieren. Danach verschließe ich die Gärkanne bis auf das kleine Spundloch.

KCSteevo hat geschrieben:Ich weiß nicht ob das wirklcih der Fall ist, um diesen Effekt zu erklären... Klar verdunstet noch etwas aber um 0,6 Brix zu erhöhen? Wie groß war denn deine GEsamte Menge an Würze? [...] Da würde mir eine Temperaturabweichung als warscheinlicher erscheinen. Was für ein Refraktometer hast du?


Es sind gute 20 Liter Würze. Beim Anstellen findet sich schon etwas Kondenswasser an den Wänden und dem Deckel der Kanne, aber die Menge reicht meiner Meinung nach auch nicht aus um den höheren Wert zu erklären. Wenn ich richtig rechne müsste über ein Liter verdampfen um die Differenz zu erklären.

Das Refraktometer ist das übliche China-Teil mit 0-18 Brix. Die Messungen sind aber hier einigermaßen konsistent und ich habe jeweils die Nulllinie eingestellt.

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:Das liegt sicherlich daran, dass sich das Volumen durch das Abkühlen reduziert. Die Masse bleibt gleich. Kalte Würze hat daher eine höhere Dichte. Kühle die Probe abends gut herunter und lass der Temperaturkorrektur (ATC) des Refraktometers vor dem Ablesen etwas Zeit. Dann sollten die Werte ansatzweise gleich sein.


Ich werde bei den nächsten Suden mal darauf achten die Probe wirklich gut abzukühlen und schauen ob der Messunterschied kleiner wird.

Danke Euch für die Antworten.
Benutzeravatar
PabloNop
Posting Senior
Posting Senior
 
Beiträge: 420
Registriert: Sonntag 28. Juli 2013, 11:39
Wohnort: Saarbrücken

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5354  Beitragvon Mödels » Mittwoch 17. Mai 2017, 10:22

Hallo

Möchte ein Landbier brauen, aber obergärig.

Habt ihr einen guten Tip in Sachen Hefe für mich?

Liebe Grüße
Mödels
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 46
Registriert: Dienstag 13. Dezember 2016, 10:02

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5355  Beitragvon Ladeberger » Mittwoch 17. Mai 2017, 10:35

WY 1007, am Vortag einen 1,5 L Starter für 20L Würze bereiten. Dann bei 14 - 16 °C bei kräftiger Belüftung anstellen und Temperatur frei ansteigen lassen.

Gruß
Andy
Benutzeravatar
Ladeberger
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 4816
Registriert: Dienstag 20. November 2012, 19:29

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5356  Beitragvon red_hammer » Mittwoch 17. Mai 2017, 11:41

Servus, vor Abfüllung meines 3. Sud steht die Reinigung / Desinfizierung der 1 Liter Flaschen an.

Kurze Frage zur richtigen Anwendung von Chemi Pro Oxi: Sollte Flasche bis zum Rand mit einem Liter Lösung (4g) gefüllt werden, oder reicht auch weniger OXI und "schütteln" der Lösung innerhalb der Flasche?

Muss jede Flasche einzeln reinigen, da ich keinen Behälter zum Eintauchen derart großer Flaschen habe.
red_hammer
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 12
Registriert: Montag 9. Januar 2017, 15:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5357  Beitragvon danieldee » Mittwoch 17. Mai 2017, 12:05

Keine Antwort auf deine Frage, aber warum immer die chemische Keule? Kauf dir den Blaster, und warmes Wasser nachspülen fertig. Funktionierte seit je her prima.

Antwort: Schütteln müsste reichen
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin
Benutzeravatar
danieldee
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 279
Registriert: Montag 25. Juli 2016, 12:34
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5358  Beitragvon red_hammer » Mittwoch 17. Mai 2017, 12:39

Einen Blast habe ich. Flaschen wurden bereits damit gespült. Die kommen neu aus der Pappkiste. Also gar kein OXI nötig?

Ich achte darauf, alle Flaschen direkt nach leeren heiß auszuspülen und mit der Öffnung nach unten in die Kiste zu stellen. Sind Also alle quasi "optisch einwandfrei". Ich dachte nur, die "chemische" Reinigung wäre Usus.
red_hammer
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 12
Registriert: Montag 9. Januar 2017, 15:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5359  Beitragvon Lenzbaer » Mittwoch 17. Mai 2017, 13:08

Wenn man hier im Forum mal recherchiert, wirst du feststellen, dass dem nicht so ist. (Evtl. mal http://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=9980 lesen)
Es langt in der Regel die Flaschen nach Benutzung gründlich mit heißem Wasser auszuspülen und vor Verwendung noch mal mit klarem Wasser zu spülen (was mit deinem Blast ja ein Kinderspiel ist).

Das höchste der Gefühle bei mir ist ein Spülen mit Starsan für (optisch einwandfreie) Fremdflaschen von netten Spendern. Dafür, aber auch für deine Oxi-Orgie eignet sich hier so was.

Gruß
Carsten
Benutzeravatar
Lenzbaer
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 32
Registriert: Mittwoch 5. Dezember 2012, 14:13
Wohnort: Klein-Winternheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5360  Beitragvon red_hammer » Mittwoch 17. Mai 2017, 13:15

Danke für die schnellen Antworten!
red_hammer
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 12
Registriert: Montag 9. Januar 2017, 15:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5361  Beitragvon danieldee » Mittwoch 17. Mai 2017, 13:18

Gott sei dank wieder einen gerettet vor dem CHemiewahnsinn :Greets
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin
Benutzeravatar
danieldee
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 279
Registriert: Montag 25. Juli 2016, 12:34
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5362  Beitragvon knutole » Mittwoch 17. Mai 2017, 17:28

knutole hat geschrieben:Ich konnte bisher immer das Bier kalt aus dem Picknickhahn zapfen und hatte da bisher nicht ganz so die Probleme. Musste gerade testweise 16 Grad warmes Bier anzapfen, wobei der Druck bei 2,2bar lag und das Ergebnis sah wie folgt aus. Feinporiger, fester Schaum und die Flüssigkeit nahezu ohne Kohlensäure.

Wollte das Bier übermorgen auf der Arbeit ausschenken, wobei es dort Kühlschranktemperatur hätte -- hab aber halt nur die Möglichkeit mit diesem Picknickhahn zu zapfen. Besteht die Hoffnung, dass die starke Schaumbildung primär mit der Temperatur zu tun hat? :P

Danke und beste Grüße,
Carsten


Update: aus dem kalten Fass lief es wie geschmiert.

Beste Grüße,
Carsten
Benutzeravatar
knutole
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 608
Registriert: Sonntag 3. März 2013, 19:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5363  Beitragvon Taim » Mittwoch 17. Mai 2017, 23:18

Moin,
wieviel °C höher als den Hauptsud sollte man eine SVP i.d.R. vergären lassen?

Dank und Gruß,
Taim
---Don't panic---
Taim
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag 24. Juli 2016, 21:47

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5364  Beitragvon der_dennis » Mittwoch 17. Mai 2017, 23:20

Servus Taim,
das hat mMn mit dem Hauptsud nichts zu tun. Vergär die SVP einfach an einem warmen Platz, irgendwas um die 20-25° oder so. Ob du dein UG Bier jetzt bei 8 oder 12°C vergärst spielt dabei keine Rolle.
We have joy, we have fun
we have Bratwurscht in the Pfann!
Benutzeravatar
der_dennis
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 843
Registriert: Freitag 12. Dezember 2014, 13:59
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5365  Beitragvon Taim » Mittwoch 17. Mai 2017, 23:27

Sorry, ich habe vergessen zu erwähnen, dass es um einen OG Sud geht.
Die Gärtemperatur ist 23°C (geregelt).
---Don't panic---
Taim
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag 24. Juli 2016, 21:47

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5366  Beitragvon der_dennis » Mittwoch 17. Mai 2017, 23:36

Achso! Ändert auch nichts, hier der Auszug aus der/dem(?) Wiki:
Die SVP sollte immer wärmer stehen als der Hauptsud, um ein rasches Vergären zu ermöglichen . Am besten sind etwa 30°C - diese Temperatur sollte aber nicht wesentlich überschritten werden.
We have joy, we have fun
we have Bratwurscht in the Pfann!
Benutzeravatar
der_dennis
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 843
Registriert: Freitag 12. Dezember 2014, 13:59
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5367  Beitragvon MachdenDeckelRund » Donnerstag 18. Mai 2017, 06:58

Taim hat geschrieben:Moin,
wieviel °C höher als den Hauptsud sollte man eine SVP i.d.R. vergären lassen?

Dank und Gruß,
Taim


Hallo Taim,
ich vergäre auch OG. Bei mir funktioniert die SVG nicht wirklich. Trotz höherer Temperatur marschiert die Hefe nicht "noch schneller".
SVG spielt die Stärke meiner Meinung nach nur bei UG aus.

Gruß
Ralf.
Brauen ist Wellness für die Seele.
Benutzeravatar
MachdenDeckelRund
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 106
Registriert: Freitag 13. Mai 2016, 20:51
Wohnort: Ingolstadt

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5368  Beitragvon Freetoast » Donnerstag 18. Mai 2017, 07:37

Hallo,
wie ist der optimale ph-wert einer Weizenmaische?
Danke
Benutzeravatar
Freetoast
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 132
Registriert: Mittwoch 12. November 2014, 11:05
Wohnort: Roskow

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5369  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Donnerstag 18. Mai 2017, 07:50

Freetoast hat geschrieben:Hallo,
wie ist der optimale ph-wert einer Weizenmaische?
Danke

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=4&t=12094
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
--------------------
Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens
Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1309
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5370  Beitragvon gaelen » Donnerstag 18. Mai 2017, 07:51

Moin,

ich habe vor kurzen mein neues Lieblings-Kauf-Bier gefunden, und zwar den Bourbon-Barrel-Bock.
Jetzt ist meine Frage: Kann ich ein solches Aroma ohne Bourbon-Fass auf anderem Weg erzeugen?

vg,alex
gaelen
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 32
Registriert: Dienstag 5. Juli 2016, 08:35

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5371  Beitragvon schwarzwaldbbq » Donnerstag 18. Mai 2017, 08:12

gaelen hat geschrieben:Moin,

ich habe vor kurzen mein neues Lieblings-Kauf-Bier gefunden, und zwar den Bourbon-Barrel-Bock.
Jetzt ist meine Frage: Kann ich ein solches Aroma ohne Bourbon-Fass auf anderem Weg erzeugen?

vg,alex



search.php?keywords=Holzchips&terms=all&author=&sc=1&sf=all&sr=posts&sk=t&sd=d&st=0&ch=300&t=0&submit=Suche
Unsere Vorstellung: Grüße aus dem Schwarzwald
Meine BBQ-Seite: http://www.schwarzwaldbbq.de
Benutzeravatar
schwarzwaldbbq
Posting Senior
Posting Senior
 
Beiträge: 353
Registriert: Montag 7. März 2016, 11:25
Wohnort: VS-Tannheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5372  Beitragvon gaelen » Donnerstag 18. Mai 2017, 08:45

Also ist der "Schlüssel" die Variante Holzchips....
Dann werde ich wohl mal einen Weingeist-Auszug herstellen (müssen) und damit experimentieren. Irgendwie habe ich "Angst" die chips direkt in das Jungbier zur Gärung dazuzugeben.
gaelen
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 32
Registriert: Dienstag 5. Juli 2016, 08:35

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5373  Beitragvon Malzwein » Donnerstag 18. Mai 2017, 11:34

wech wegen Wurstfinger.... falsch geklickt
Zuletzt geändert von Malzwein am Donnerstag 18. Mai 2017, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.
Benutzeravatar
Malzwein
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1718
Registriert: Mittwoch 12. September 2012, 09:39

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5374  Beitragvon danieldee » Donnerstag 18. Mai 2017, 11:53

MachdenDeckelRund hat geschrieben:
Taim hat geschrieben:Moin,
wieviel °C höher als den Hauptsud sollte man eine SVP i.d.R. vergären lassen?

Dank und Gruß,
Taim


Hallo Taim,
ich vergäre auch OG. Bei mir funktioniert die SVG nicht wirklich. Trotz höherer Temperatur marschiert die Hefe nicht "noch schneller".
SVG spielt die Stärke meiner Meinung nach nur bei UG aus.

Gruß
Ralf.


Ich denke auch dass die SVP nur bei untergärig sinn macht. Bei obergärig sind die Unterschiede in der Geschwindigkeit nur marginal.
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin
Benutzeravatar
danieldee
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 279
Registriert: Montag 25. Juli 2016, 12:34
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5375  Beitragvon Advanced » Donnerstag 18. Mai 2017, 12:08

Advanced hat geschrieben:Servus Zusammen,
Kann mir einer kurz folgende Umsetzung skizzieren - wie sähe der Weg aus wenn man in einem Unternehmen Bier brauen möchte um es dann z.B. auf dem Firmeninternen Betriebsfest auszuschenken? (unentgeldlich, geschlossene Gesellschaft) Ich stell mir das ganze so vor:

- Brauerei anmelden
- Anlagen und Räumlichkeiten abnehmen lassen
- Zollrechtliche Dinge regeln
- Ausschenken
?

Sind das die Hürden die man nehmen müsste oder gäb es noch weitere Meilensteine?

Lg,
Fabian


Kann mir hier noch jemand etwas zu sagen?
Advanced
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1455
Registriert: Sonntag 10. April 2011, 17:58

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5376  Beitragvon Malzwein » Donnerstag 18. Mai 2017, 12:21

Hallo zusammen

Am Sonntag habe ich mich mit einem befreundetem Imker an einem Braggot versucht. Zunächst 25 Liter eines einfachen, leicht gehopften Brown Ale mit rund 10,5°P gebraut und mit der Windsor angestellt. Da ganze gärt bei 19°C. Am Dienstag war der stürmischere Teil der Gärung vorbei, so dass ich 2,4 kg Honig untergerührt habe, leider ohne vorher die Stammwürze zu messen. Hinterher war sie bei rund 14,3 Brix. Heute habe ich noch 7,8 Brix. Ich messe mit einem Refraktometer. Zum umrechnen nutze ich RefraktoSP von Earl.

Um den Extraktgehalt des Honigs wenigstens annähernd zu bestimmen, habe ich eine Lösung von 10 g Honig auf 100ml Lösung hergestellt. Sowohl Refraktormeter, als auch die aus der hintersten Ecke herausgekramte Spindel zeigen 8,2 an. Also sollten die 9,6 g Honig pro 100 ml in etwa 7,9 Plato bringen. Insgesamt liegt die Stammwürze also bei etwa 18 Plato. Der Wasseranteil des Honigs ist nicht bekannt, aber er sollte um die 15% liegen. Rein rechnerisch ergibt sich dann ein ähnlicher Extraktwert. Honig hat auch noch andere Bestandteile, die sicher auch ihre Auswirkung auf jedwede Messmethode für Würze haben.

Den Chemiker wird Das durcheinander von Würze und Honig, Brix und Plato, Spindel und Refraktometer vermutlich auf die Palme bringen, aber eine Laboranalyse ist gar nicht das zentrale Thema. Insgesamt werden so eh nur Näherungswerte ermittelt werden können.

1) Liege ich mit den Werten ungefähr im richtigen Bereich oder habe ich einen Fehler in dem Gedankengang?

2) Muss Honig anders berücksichtigt werden?

2) Aus früheren Erfahrungen weiß ich, dass eine Metgärung eher länger dauert. Dass in weniger als zwei Tage ein scheinbarer Vergärungsgrad von 90% und 9 Vol% oder mehr erreicht werden, überrascht mich....

3)... zumal bei der Windsor, mit der ich im Stout eher EVGs < 70% hatte.

Ist das alles Brauers Unbekannte, dem Honig zuzuschreiben?

Schmeckt übrigens bisher schon "saulegger" der Zwitter aus Ale und Honig.
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.
Benutzeravatar
Malzwein
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1718
Registriert: Mittwoch 12. September 2012, 09:39

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5377  Beitragvon Taim » Donnerstag 18. Mai 2017, 12:51

Ich denke auch dass die SVP nur bei untergärig sinn macht. Bei obergärig sind die Unterschiede in der Geschwindigkeit nur marginal.


Ja, vermutlich habt ihr recht. Das bekommt man wahrscheinlich nur durch overpitching in der SvP hin.
War noch meine Frage, im Wiki stand nicht über 30 °C. Warum eigentlich? Ist das schon eine letale Temperatur für die Hefen?
---Don't panic---
Taim
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag 24. Juli 2016, 21:47

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5378  Beitragvon Sura » Donnerstag 18. Mai 2017, 12:57

Taim hat geschrieben:
Ich denke auch dass die SVP nur bei untergärig sinn macht. Bei obergärig sind die Unterschiede in der Geschwindigkeit nur marginal.


Ja, vermutlich habt ihr recht. Das bekommt man wahrscheinlich nur durch overpitching in der SvP hin.
War noch meine Frage, im Wiki stand nicht über 30 °C. Warum eigentlich? Ist das schon eine letale Temperatur für die Hefen?


Für untergärige Hefen, ja. Bei obergärigen ist die Grenze höher.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
Benutzeravatar
Sura
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 1617
Registriert: Montag 2. November 2015, 23:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5379  Beitragvon Schwallack » Donnerstag 18. Mai 2017, 14:51

Hallo zusammen,

ich möchte heute Abend mein Jungbier zur Nachgärung in die Flaschen bringen.
Es handelt sich um ein Münchener Helles. Temperatur Hauptgärung 9 Grad.
Jetzt hab ichs grad bei 18 Grad zur Diacetyrast und mit der Temperatur gehts auch in die Flaschen und dann wieder runter auf 9 Grad.

Meine Frage (ich habe einen Knoten im Gehirn):

Ich karbonisiere mit Speise. Welche Jungbiertemperatur muss ich jetzt zur Berechnung eingeben?
Die 9 Grad aus der Haupt- und Nachgärung oder die 18 Grad aus der Diacetylrast???

Vielen Dank für Eure Hilfe!!

Gruß

Jochen
Traue niemandem, der kein Bier trinkt.
Schwallack
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 30
Registriert: Mittwoch 4. Januar 2017, 08:12
Wohnort: Bremen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5380  Beitragvon schwarzwaldbbq » Donnerstag 18. Mai 2017, 14:53

Schwallack hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich möchte heute Abend mein Jungbier zur Nachgärung in die Flaschen bringen.
Es handelt sich um ein Münchener Helles. Temperatur Hauptgärung 9 Grad.
Jetzt hab ichs grad bei 18 Grad zur Diacetyrast und mit der Temperatur gehts auch in die Flaschen und dann wieder runter auf 9 Grad.

Meine Frage (ich habe einen Knoten im Gehirn):

Ich karbonisiere mit Speise. Welche Jungbiertemperatur muss ich jetzt zur Berechnung eingeben?
Die 9 Grad aus der Haupt- und Nachgärung oder die 18 Grad aus der Diacetylrast???

Vielen Dank für Eure Hilfe!!

Gruß

Jochen



Immer die höchste Temperatur.
Je wärmer Wasser (Bier) ist, desto weniger CO2 kann sich darin lösen.

LG Joe
Unsere Vorstellung: Grüße aus dem Schwarzwald
Meine BBQ-Seite: http://www.schwarzwaldbbq.de
Benutzeravatar
schwarzwaldbbq
Posting Senior
Posting Senior
 
Beiträge: 353
Registriert: Montag 7. März 2016, 11:25
Wohnort: VS-Tannheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5381  Beitragvon Schwallack » Donnerstag 18. Mai 2017, 14:56

Aber zur Nachgärung ghets ja wieder runter auf 9 Grad.....
Traue niemandem, der kein Bier trinkt.
Schwallack
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 30
Registriert: Mittwoch 4. Januar 2017, 08:12
Wohnort: Bremen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5382  Beitragvon Alt-Phex » Donnerstag 18. Mai 2017, 15:13

Schwallack hat geschrieben:Aber zur Nachgärung ghets ja wieder runter auf 9 Grad.....


Das ist egal, du hast ja trotzdem nur die Menge CO2 im Bier die bei 18°C noch gelöst waren.
Ausserdem kannst du die Nachgärung auch bei 18°C machen, geht schneller.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"
Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 5622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 02:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5383  Beitragvon Schwallack » Donnerstag 18. Mai 2017, 16:06

Danke für Eure Hilfe!
Hat die höhere Nachgärtemperatur Einfluss auf den Geschmack?
Die Kaltlagerung kommt ja eh noch bei 1 Grad für 4 Wochen.....

Gruß


Jochen
Traue niemandem, der kein Bier trinkt.
Schwallack
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 30
Registriert: Mittwoch 4. Januar 2017, 08:12
Wohnort: Bremen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5384  Beitragvon Alt-Phex » Donnerstag 18. Mai 2017, 17:39

Schwallack hat geschrieben:Danke für Eure Hilfe!
Hat die höhere Nachgärtemperatur Einfluss auf den Geschmack?
Die Kaltlagerung kommt ja eh noch bei 1 Grad für 4 Wochen.....


Ich glaube nicht, denn die Fehlaromen bilden sich ja zu Beginn der Gärung.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"
Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 5622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 02:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5385  Beitragvon gaelen » Freitag 19. Mai 2017, 10:03

Hallo Zusammen,

nochmal eine Frage zu den Holzchips zur Gärung....
Da ich ein bischen Angst vor einer Infektion durch die Chips habe, wäre es denkbar, dass ich die Chips kurz vorher für X Minuten bei X Grad im Backofen toasten? Würde Das das Risiko reduzieren?

Danke!

gruß,alex
gaelen
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 32
Registriert: Dienstag 5. Juli 2016, 08:35

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5386  Beitragvon KCSteevo » Freitag 19. Mai 2017, 11:50

Wenn du frische Chips hast, würde ich ehr den Weg gehen, sie zu kochen. GErade bei Eiche holst du da schon mal viel von der Gerbsäure raus und du kannst sie dann auch einfacher dosieren/länger drin lassen. Da kommt nachher immer noch genug Geschmack raus.

Trockene Hitze ist einfach nicht so gut zur Keimabtötung und du bekommst logischerweise auch die Smoke-Aromen. Wenn gewollt, dann wäre das natürlch der bessere Weg...
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink
KCSteevo
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 33
Registriert: Freitag 17. März 2017, 10:52

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5387  Beitragvon Bachus » Freitag 19. Mai 2017, 12:32

Guten Tag,
ich habe momentan eine Hauptgärung am laufen. Nach genau 2 Wochen blubbert sie immernoch alle paar Minuten. Das war bisher
noch nicht so bei mir.
Hefe: Nottingham Ale Hefe, bei 12,5°P Circa 10 Liter in 15 Liter Gärbottich. Die Hefe soll wohl bei 20°C gut arbeiten

Liegt das damit zusammen, dass seit 2 Tagen es sehr heiß geworden ist und ich nun 25°C im Raum habe?
Kriege ich jetzt einen unangenehmen Geschmack rein?

Liebe Grüße
Bachus
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 31
Registriert: Sonntag 20. November 2016, 13:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5388  Beitragvon Fauntleroy » Freitag 19. Mai 2017, 12:59

Bachus hat geschrieben:Liegt das damit zusammen, dass seit 2 Tagen es sehr heiß geworden ist und ich nun 25°C im Raum habe?

Vermutlich ja.
Bachus hat geschrieben:Kriege ich jetzt einen unangenehmen Geschmack rein?

Vermutlich nein. Die Esther-Bildung findet hauptsächlich während der Vermehrungsphase der Hefen statt.

Gruß - Martin
Eigentlich ist alles schon gesagt - aber noch nicht von jedem! (frei nach K. Valentin)
Fauntleroy
Posting Klettermax
Posting Klettermax
 
Beiträge: 162
Registriert: Sonntag 12. August 2012, 18:36

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5389  Beitragvon New Brew » Freitag 19. Mai 2017, 13:12

Hi,
ich lese seit Monaten mit und habe auch letztes Jahr bereits meine erste Erfahrung gemacht. Nun plane ich mein Equipment und habe mir den Clatronic EKA 3338 ausgeguckt. Kurze Frage: Kann ich damit nach Umbau (https://zwieselbrau.files.wordpress.com ... bk3338.pdf) trotzdem ohne Brausteuerung brauen, ohne dass durch Überhitzung das Ding anfängt zu qualmen? In der Anleitung steht etwas von einer Stellschraube, aber das habe ich nicht verstanden. :redhead

Danke!
Mfg
Tobi
New Brew
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 3
Registriert: Freitag 19. Mai 2017, 13:07

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5390  Beitragvon bierfaristo » Freitag 19. Mai 2017, 13:18

Bachus hat geschrieben:Guten Tag,
ich habe momentan eine Hauptgärung am laufen. Nach genau 2 Wochen blubbert sie immernoch alle paar Minuten. Das war bisher
noch nicht so bei mir.
Hefe: Nottingham Ale Hefe, bei 12,5°P Circa 10 Liter in 15 Liter Gärbottich. Die Hefe soll wohl bei 20°C gut arbeiten

Liegt das damit zusammen, dass seit 2 Tagen es sehr heiß geworden ist und ich nun 25°C im Raum habe?
Kriege ich jetzt einen unangenehmen Geschmack rein?

Liebe Grüße

Das hat vermutlich nichts mehr Gärung zu tun, sondern mit sich aufgrund von Temperaturerhöhung ausdehnendem Gas. Wird es wieder kühler (zB Cold Crash), kann es passieren, dass du dir Wasser aus dem Gärspund in den Gärbehälter ziehst.
Zuletzt geändert von bierfaristo am Freitag 19. Mai 2017, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.
Benutzeravatar
bierfaristo
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 68
Registriert: Freitag 4. November 2016, 20:44
Wohnort: Rheinhessen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5391  Beitragvon tommes » Freitag 19. Mai 2017, 13:32

Bachus hat geschrieben:Liegt das damit zusammen, dass seit 2 Tagen es sehr heiß geworden ist und ich nun 25°C im Raum habe?

Das im Bier befindliche CO2 entbindet sich bei höheren Temperaturen, hinzu kommt die Ausdehnung. Merk dir die höchste Temperatur, ist wichtig für die Speise/Zuckerberechnung für die Nachgärung, ansonsten fehlt dir dann CO2 im Fertigbier.
Benutzeravatar
tommes
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 631
Registriert: Montag 24. August 2015, 18:18
Wohnort: Grevenbroich

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5392  Beitragvon floflue » Freitag 19. Mai 2017, 14:29

New Brew hat geschrieben:Nun plane ich mein Equipment und habe mir den Clatronic EKA 3338 ausgeguckt. Kurze Frage: Kann ich damit nach Umbau (https://zwieselbrau.files.wordpress.com ... bk3338.pdf) trotzdem ohne Brausteuerung brauen, ohne dass durch Überhitzung das Ding anfängt zu qualmen? In der Anleitung steht etwas von einer Stellschraube, aber das habe ich nicht verstanden. :redhead


Ich würde da gar nichts umbauen. Auch wenn ich den Einkocher nicht habe, sollte es nicht so schwer sein, den Plastikknopf (mit dem man die Temperatur einstellen) und dann an der Stellschraube dadrunter die Stellschraube ändern.
Wie möchtest Du denn Maischen? Auf das Thermostat des Einkochers vertrauen oder die Temperatur extern messen und von Hand den Einkocher ein und aus schalten? Habe ich so gemacht, bis ich ein ITC-308S bekommen habe.
(Erfahrungsbericht: viewtopic.php?f=22&t=9091)
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!
floflue
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 630
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 21:17

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5393  Beitragvon New Brew » Freitag 19. Mai 2017, 14:47

floflue hat geschrieben:
New Brew hat geschrieben:Nun plane ich mein Equipment und habe mir den Clatronic EKA 3338 ausgeguckt. Kurze Frage: Kann ich damit nach Umbau (https://zwieselbrau.files.wordpress.com ... bk3338.pdf) trotzdem ohne Brausteuerung brauen, ohne dass durch Überhitzung das Ding anfängt zu qualmen? In der Anleitung steht etwas von einer Stellschraube, aber das habe ich nicht verstanden. :redhead


Ich würde da gar nichts umbauen. Auch wenn ich den Einkocher nicht habe, sollte es nicht so schwer sein, den Plastikknopf (mit dem man die Temperatur einstellen) und dann an der Stellschraube dadrunter die Stellschraube ändern.
Wie möchtest Du denn Maischen? Auf das Thermostat des Einkochers vertrauen oder die Temperatur extern messen und von Hand den Einkocher ein und aus schalten? Habe ich so gemacht, bis ich ein ITC-308S bekommen habe.
(Erfahrungsbericht: viewtopic.php?f=22&t=9091)


Ich würde (wenn da niemand gegenspricht) die Temperatur mit einem externen Thermometer messen, von Hand rühren und dann selber den Einkocher hoch und runter regeln. Das ist mehr Arbeit, aber für meinen ersten Sud für mich auf jeden Fall OK. Nur habe ich noch Bedenken bzgl. der externen Thermometers. Das würde ich ja in die Maische eintauchen, aber mit dem Paddel bestimmt die ganze Zeit dagegen rühren. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Danke für den link. Das schaue ich mir auch mal an.
New Brew
Neuling
Neuling
 
Beiträge: 3
Registriert: Freitag 19. Mai 2017, 13:07

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5394  Beitragvon floflue » Freitag 19. Mai 2017, 14:53

New Brew hat geschrieben:Ich würde (wenn da niemand gegenspricht) die Temperatur mit einem externen Thermometer messen, von Hand rühren und dann selber den Einkocher hoch und runter regeln. Das ist mehr Arbeit, aber für meinen ersten Sud für mich auf jeden Fall OK. Nur habe ich noch Bedenken bzgl. der externen Thermometers. Das würde ich ja in die Maische eintauchen, aber mit dem Paddel bestimmt die ganze Zeit dagegen rühren. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Danke für den link. Das schaue ich mir auch mal an.


Du wirst nicht während des Maischevorgangs durchgehend rühren, wenn doch, Deine Armmuskeln möchte ich haben :Grübel
Ich hab anfangs auch von Hand gerührt, während des Einmaischens durchgehend, während der Rasten so alle 10-15 Minuten mal für 30 Sekunden und während dem aufheizen auf die nächste Rasttemperatur.
Verwendet habe ich das IKEA Bratenthermometer und da habe ich den Sensor mit einer Klammer am Rand des Einkochers fixiert. Ja, beim rühren bin ich immer wieder mal gegen den Sensor gekommen, geschadet hat es dem Sensor aber bis heute nicht :Angel
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!
floflue
Posting Freak
Posting Freak
 
Beiträge: 630
Registriert: Montag 13. Oktober 2014, 21:17

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5395  Beitragvon haefner » Freitag 19. Mai 2017, 17:01

Wie groß muss der Hahn am Kochtopf mindestens sein, damit die Maische durchfließt und diesen nicht verstopft? Sind 2" gerade richtig oder schon zuviel des Guten?
Das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist.
Benutzeravatar
haefner
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 43
Registriert: Montag 12. Dezember 2016, 10:06
Wohnort: Württemberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5396  Beitragvon Bachus » Freitag 19. Mai 2017, 17:31

Vielen Dank für das schnelle beantworten meiner frage.
Schönen Tag euch noch
Bachus
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 31
Registriert: Sonntag 20. November 2016, 13:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5397  Beitragvon Alt-Phex » Freitag 19. Mai 2017, 17:35

haefner hat geschrieben:Wie groß muss der Hahn am Kochtopf mindestens sein, damit die Maische durchfließt und diesen nicht verstopft? Sind 2" gerade richtig oder schon zuviel des Guten?


1,5" sollten reichen, 2" ist natürlich besser. Beachte aber das die passenden Hähne in der Größe ordentlich Gewicht haben.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"
Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 5622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 02:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5398  Beitragvon schwarzwaldbbq » Freitag 19. Mai 2017, 18:29

haefner hat geschrieben:Wie groß muss der Hahn am Kochtopf mindestens sein, damit die Maische durchfließt und diesen nicht verstopft? Sind 2" gerade richtig oder schon zuviel des Guten?


Wir haben einen 2" Anschweißnippel am 50l Topf.
Der 2" Hahn hat jedoch einen verengten Durchgang. In der Summe würde also 1 1/2" mit vollem Durchgang reichen.

LG Joe
Unsere Vorstellung: Grüße aus dem Schwarzwald
Meine BBQ-Seite: http://www.schwarzwaldbbq.de
Benutzeravatar
schwarzwaldbbq
Posting Senior
Posting Senior
 
Beiträge: 353
Registriert: Montag 7. März 2016, 11:25
Wohnort: VS-Tannheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5399  Beitragvon haefner » Freitag 19. Mai 2017, 19:54

Danke euch!
Das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist.
Benutzeravatar
haefner
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 43
Registriert: Montag 12. Dezember 2016, 10:06
Wohnort: Württemberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#5400  Beitragvon Schwallack » Freitag 19. Mai 2017, 20:20

Hallo Leute,

ich schlauche grad in Flaschen und merke, dass die zurückgestellte Speise Kohlensäure enthält.
Hat beim Öffnen der Flaschen auch Pffft gemacht. Die Speise schmeckt süsslich aber hat Kohlensäure drin.

Was tun? Lieber Traubenzucker nehmen oder ist das normal?

LG


Jochen
Traue niemandem, der kein Bier trinkt.
Schwallack
Posting Junior
Posting Junior
 
Beiträge: 30
Registriert: Mittwoch 4. Januar 2017, 08:12
Wohnort: Bremen

VorherigeNächste

Zurück zu Hobbybrauer allgemein

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Kai und 2 Gäste