Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.

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Post Nr.:#201  Beitragvon SIK » Sonntag 7. Dezember 2014, 22:34

Ich kippe den Schmoder auf eine brachliegende Wiese vor meinem Grundstück. Die Schnecken freut das. Danach Hochdruckreiniger und fertig.
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Post Nr.:#202  Beitragvon dingenz » Montag 8. Dezember 2014, 17:27

Mein subjektiver Eindruck: Warum gibt es so wenige Rezepte die sich auf 2-3 Malzsorten beschränken?
Würde z. B. ein Weizen aus 60 % Weizenmalz und 40 % Münchner Malz nicht schmecken?
Ich verstehe nicht (um an dem Beispiel zu bleiben) warum sich vergleichbar viele Weizen-Rezepte mit Weizenmalz, Pilsener Malz, Münchner Malz, Karamellmalz und Farbmalz finden lassen.
Warum so kompliziert? Gilt da das Prinzip "weniger ist oft mehr" etwa nicht? Klingt für mich nämlich oft eher nach "viel hilft viel" oder "warum einfach, wenn's auch kompliziert geht".
Denke ich zu naiv? Hat da jemand Erfahrungswerte? :Grübel
Viele Grüße
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Post Nr.:#203  Beitragvon Berlius » Montag 8. Dezember 2014, 17:50

Servus dingenz,

also ich habe zwar erst 10 Sude hinter mir, aber ich habe erst einmal Cara hell verwendet.
Ansonsten habe ich ausschliesslich Basismalze verwendet (PiMa, MüMa, WiMa und Weizen hell).
Man muss aber dazu sagen, dass ich eigentlich mehr auf der "altmodischen" Tour bin.
Sprich erstmal vernünftige Biere aus den Basismalzen herstellen für die Sorten: Lager, Pils, Märzen und Weizen.
Obwohl es "nur" Basismalze sind, lässt sich damit sehr viel am Rezept verändern.
Gruß
Berlius
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Post Nr.:#204  Beitragvon dingenz » Montag 8. Dezember 2014, 17:53

Hey Berlius,

das ist auch mein Ansatz. Erstmal handwerklich auf ein gewisses Niveau kommen und eben auch die Zutaten für sich kennen lernen, bevor man mit komplexen Schüttungen arbeitet.
Viele Grüße
dingenz

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Post Nr.:#205  Beitragvon Uwe12 » Montag 8. Dezember 2014, 17:56

Um beim Beispiel Weizenbier zu bleiben: die meisten meiner Weizenbiere bestehen nur aus 2 Basismalzen.
Möchte man mehr "Malzigkeit", gibt man halt noch ein Schäufelchen Cara dunkel dazu, ist mehr Süßlichkeit gewünscht, halt etwas Cara hell.
Will man dunkler "abtönen", als das mit Müncher/Weizen dunkel und vielleicht noch Cara dunkel geht, kann man das nur mit Farbmalz/Farbebier machen.

Ich schätze, so einfache Schüttungen sind dem Hobbybrauer nicht "raffiniert" genug, sie in einer Rezeptsammlung zu veröffentlichen - so was ist ja keine Kunst! :Wink

Uwe
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Post Nr.:#206  Beitragvon afri » Montag 8. Dezember 2014, 23:03

Mein subjektiver Eindruck: Warum gibt es so wenige Rezepte die sich auf 2-3 Malzsorten beschränken?

Vielleicht täuscht dich dein Eindruck, oder du liest nur die mit vielen Malzen. Ich halte das wie Uwe12, maximal zwei Basismalze verwenden und darauf aufbauend, sobald man sein Handwerk beherrscht, kann man nach und nach mit den Spezialitäten herummaischen.

Ich braue mich gerade in die verschiedenen C-Hopfen hinein und kann allein darum nicht allzuviele Malze verwenden, allerdings auch, weil mir das Aroma wichtiger als der Körper ist. Sobald ich auf diesem Gebiet genügend Sicherheit habe, kann ich an den Malzen herumspielen. Ich habe mir gerade erst überlegt, warum ich überhaupt Wie und Mü da habe und braue sie halt einfach so mit, damit sie alle werden. Farbe kann ich mit Röstmalz erzeugen. Meine nächsten Malzbestellungen werden aus Pi und Wei bestehen. Zumindest solange, wie ich noch für mich interessante Hopfen finde, die ich noch nicht kenne.

Neue Frage: ich will von Plastik auf Edelstahl hochrüsten, im Gärbereich. Hat jemand Vorschläge abseits von Polsinelli? So richtig gut finde ich die "Kannen" beim Herkommer ebenfalls nicht... Meine Gäreimer setzen so langsam ihre Patina an, die nicht mehr einfach beseitigt werden kann, daher mein Gedanke an die nächst höhere 50-L-Klasse, auf die ich mich sicher irgendwann bald zubewegen werde.
Achim
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Post Nr.:#207  Beitragvon Jorgl » Sonntag 14. Dezember 2014, 18:49

Hallo zusammen,

Mein Hefeweizen ist grad aus der Nachgärung und einen Tag im Keller.

Kann man es jetzt schon trinken oder soll ich lieber noch 2 Wochen warten?


Achim
Wenn Dir die von Polsinelli u. Herkommer nicht gefallen, schau mal dort http://www.schnapsbrenner.eu/Gaertanks_7

Grüße

Jürgen
Zuletzt geändert von Jorgl am Sonntag 14. Dezember 2014, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
"Ein Bier entsteht nicht einfach so von alleine. Dazu gehören auch ein Quäntchen Zauberei und gewisse Dinge, die niemand so recht versteht."
(Fritz Maytag, amerikanischer Braumeister)
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Post Nr.:#208  Beitragvon Bankster » Sonntag 14. Dezember 2014, 18:55

Hallo Jürgen,

schau mal Punkt 13 --> viewtopic.php?f=7&t=212&view=unread#p1569
Gruß Kevin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#209  Beitragvon Tyrion » Sonntag 14. Dezember 2014, 19:14

Jorgl hat geschrieben:
Kann man es jetzt schon trinken oder soll ich lieber noch 2 Wochen warten?




Das ist wieder so eine dieser Frage. :Wink

Du wirst dich doch, wie (fast) alle anderen, nicht zurückhalten können und schon morgen das Erste probieren. :Bigsmile

Und wenns schmeckt, gibts das halt täglich. Wenn nicht,wartet man mal ab.

Manchmal stellt man fest, dass man besser noch 4 Wochen (oder länger) gewartet hätte, weils erst dann richtig gut schmeckt, wenn schon mehr als die Hälfte getrunken ist. :redhead

Gruss
Matthias
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#210  Beitragvon Boludo » Sonntag 14. Dezember 2014, 19:42

Hab grad ne Ladung samt Stopfhopfen in der Dusche entsorgt.
Wenn ich Glück hab, riechts morgen früh angenehm.

Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#211  Beitragvon cyme » Sonntag 14. Dezember 2014, 23:07

Tyrion hat geschrieben:Manchmal stellt man fest, dass man besser noch 4 Wochen (oder länger) gewartet hätte, weils erst dann richtig gut schmeckt, wenn schon mehr als die Hälfte getrunken ist. :redhead

Dagegen hilft nur eins, regelmäßiges Brauen. Dann kann man sich alle paar Wochen über ein neues, trinkreifes Bier freuen und die Zeit dazwischen mit einem Keller voller Auswahl vertreiben. Dann fällt's auch mit dem reifen lassen nicht mehr so schwer. Ich bin hier wohl eher einer der Wenigbrauer (~8 Sude im Jahr, <= 20l), hab im Keller aber gerade 8 verschiedene Biere zur Auswahl, Nummer 9 in der Nachgärung und Nummer 10 heute angestellt.
PHP Fatal error: Uncaught exception 'Exception' with message 'The requested file does not exists.'
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#212  Beitragvon SIK » Montag 15. Dezember 2014, 00:50

Ich habe mir auf dem Weihnachtsmarkt eine Tüte Orangenblüten gekauft. Etwa 0,5 Liter. Ich werde mir jetzt noch Orangenblütenhonig bestellen und damit zwischen den Feiertagen was brauen. Würdet ihr die Blüten vorher in den Backofen tun oder einfach damit stopfen?
Gruß, Siegfried
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Post Nr.:#213  Beitragvon Ladeberger » Montag 15. Dezember 2014, 10:46

In der trockenen Hitze eines Ofens sind die ätherischen Öle wahrscheinlich schon lange verdampft, bevor es den Mikroorganismen an den Kragen geht. Ich würde Problemzutaten nach der Methode von Randy Mosher in kräftigem Vodka oder Kornbrand mehrere Tage bis Wochen extrahieren. Das ist in aller Regel auch dem Aroma zuträglich, da Ethanol ein gutes Lösungsmittel ist.

Gruß
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#214  Beitragvon SIK » Montag 15. Dezember 2014, 17:14

Danke. Das werde ich testen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#215  Beitragvon philipp » Montag 15. Dezember 2014, 17:23

SIK hat geschrieben:Ich habe mir auf dem Weihnachtsmarkt eine Tüte Orangenblüten gekauft. Etwa 0,5 Liter. Ich werde mir jetzt noch Orangenblütenhonig bestellen und damit zwischen den Feiertagen was brauen. Würdet ihr die Blüten vorher in den Backofen tun oder einfach damit stopfen?


Mosher empfiehlt, wenn man Angst vor Infektionen hat, einen Alkoholaufguss auszuprobieren: Sprich mit rein schmeckendem Wodka oder Korn auffüllen, stehen lassen und dass dann später dem Sud beigeben.

Edit: @Ladeberger: Sorry, hast du ja schon empfohlen - habe ich übersehen ;-)
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#216  Beitragvon Horsti » Dienstag 16. Dezember 2014, 08:37

Frage zum Zapfen aus Kaufbier Kegs mit Kompensatorhahn:


Das Fass ist gut gekühlt und wird aus dem Kühlschrank gezapft (wir weihen unsere neue Zapfanlage ein). Länge des BierSchlauches 1m, Durchmesser habe ich vergesse. Glaube 7mm bis 10mm. Habe jedenfalls mit den gängigen Rechnern einen Spunddruck von 0.9bar bei 5 g/l CO2 berechnet.
Der Braumeister hat gesagt, zum Zapfen auf Ca. 2.5 bar zu erhöhen. Kompensator öffnen bis das Bier rundfließt bzw auch keine Gasblasen im Schlauch zu sehen sind.
Nach dem Zapfen (also am Ende des Abends) würden wir den Hahn zur spülen und den Druck auf 0.9 bar zurückstellen, damit das restliche Bier nicht bis zum nächsten Feierabendbier aufcarbonisiert.

Ist die Vorgehensweise so korrekt?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#217  Beitragvon JanBr » Dienstag 16. Dezember 2014, 09:32

Horsti hat geschrieben:Frage zum Zapfen aus Kaufbier Kegs mit Kompensatorhahn:


Das Fass ist gut gekühlt und wird aus dem Kühlschrank gezapft (wir weihen unsere neue Zapfanlage ein). Länge des BierSchlauches 1m, Durchmesser habe ich vergesse. Glaube 7mm bis 10mm. Habe jedenfalls mit den gängigen Rechnern einen Spunddruck von 0.9bar bei 5 g/l CO2 berechnet.
Der Braumeister hat gesagt, zum Zapfen auf Ca. 2.5 bar zu erhöhen. Kompensator öffnen bis das Bier rundfließt bzw auch keine Gasblasen im Schlauch zu sehen sind.
Nach dem Zapfen (also am Ende des Abends) würden wir den Hahn zur spülen und den Druck auf 0.9 bar zurückstellen, damit das restliche Bier nicht bis zum nächsten Feierabendbier aufcarbonisiert.

Ist die Vorgehensweise so korrekt?


Nein.

Ohne die Drücke erneut berechnet zu haben sind 2,5bar bei 0,9bar Spundungsdruck zu hoch wenn dein Schlauchnur 1m lang ist. Dein Zapfdruck sollte dem Spundungsdruck plus dem Druckabfall im System entsprechen.

Zweites Problem, einen Kompensatorhahn macht man immer komplett auf, sonst gibt es Schaum. Die Durchflussmenge regelt man mit dem kleinen Hebel, der die Lage des Kompensators verändert.

Gruß

Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#218  Beitragvon JanBr » Dienstag 16. Dezember 2014, 09:36

Ergänzung:

Hab grad noch mal in meine Unterlagen geschaut:

Die Verluste im System berechnest du überschlägig wie folgt:

0,1bar je 1m Höhenunterschied gemessen ab Fassboden
bei 7mm Leitungen 0,1bar je 2m Leitung
bei 10mm Leitungen 0,1bar je 6m Leitung
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#219  Beitragvon Horsti » Dienstag 16. Dezember 2014, 09:52

Vielen Dank!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#220  Beitragvon Horsti » Donnerstag 18. Dezember 2014, 11:42

JanBr hat geschrieben:
Horsti hat geschrieben:Frage zum Zapfen aus Kaufbier Kegs mit Kompensatorhahn:


Das Fass ist gut gekühlt und wird aus dem Kühlschrank gezapft (wir weihen unsere neue Zapfanlage ein). Länge des BierSchlauches 1m, Durchmesser habe ich vergesse. Glaube 7mm bis 10mm. Habe jedenfalls mit den gängigen Rechnern einen Spunddruck von 0.9bar bei 5 g/l CO2 berechnet.
Der Braumeister hat gesagt, zum Zapfen auf Ca. 2.5 bar zu erhöhen. Kompensator öffnen bis das Bier rundfließt bzw auch keine Gasblasen im Schlauch zu sehen sind.
Nach dem Zapfen (also am Ende des Abends) würden wir den Hahn zur spülen und den Druck auf 0.9 bar zurückstellen, damit das restliche Bier nicht bis zum nächsten Feierabendbier aufcarbonisiert.

Ist die Vorgehensweise so korrekt?


Nein.

Ohne die Drücke erneut berechnet zu haben sind 2,5bar bei 0,9bar Spundungsdruck zu hoch wenn dein Schlauchnur 1m lang ist. Dein Zapfdruck sollte dem Spundungsdruck plus dem Druckabfall im System entsprechen.

Zweites Problem, einen Kompensatorhahn macht man immer komplett auf, sonst gibt es Schaum. Die Durchflussmenge regelt man mit dem kleinen Hebel, der die Lage des Kompensators verändert.

Gruß

Jan


So, nächste Frage ;)

Also, die Anlage wurde eingeweiht, das Zapfen lief super...allerdings erst bei besagten 2.5 bar.
Wir haben den Spundungsdruck und den Druckabfall im System durch Schläuche/Förderhöhe berechnet, den entsprechenden Druck eingestellt und es lief ausschließlich Schaum.
Was haben wir falsch gemacht?

Aber wie gesagt, bei 2.5bar lief es rund.

Zweite Frage: Im Fass sind noch ein paar Liter, die wahrscheinlich über die Weihnachtstage stehen bleiben (gekühlt). Wie gehen wir vor?

1. Idee: CO2-Flasche komplett zudrehen und überschüssigen Druck über das Sicherheitsventil ablassen. Danach steigt der Druckanzeiger relativ flott wieder auf den Innendruck, der im Fass herrscht. (~1.5 bar). Einfach so stehen lassen?

2. Idee: CO2-Flasche auflassen und auf den entsprechenden Innendruck einstellen (um eventuelle Undichtigkeiten auszugleichen).

Danke und Gruß
Simon
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#221  Beitragvon hoggel1 » Donnerstag 18. Dezember 2014, 15:06

Horsti hat geschrieben:
So, nächste Frage ;)

Also, die Anlage wurde eingeweiht, das Zapfen lief super...allerdings erst bei besagten 2.5 bar.
Wir haben den Spundungsdruck und den Druckabfall im System durch Schläuche/Förderhöhe berechnet, den entsprechenden Druck eingestellt und es lief ausschließlich Schaum.
Was haben wir falsch gemacht?

Aber wie gesagt, bei 2.5bar lief es rund.

Zweite Frage: Im Fass sind noch ein paar Liter, die wahrscheinlich über die Weihnachtstage stehen bleiben (gekühlt). Wie gehen wir vor?

1. Idee: CO2-Flasche komplett zudrehen und überschüssigen Druck über das Sicherheitsventil ablassen. Danach steigt der Druckanzeiger relativ flott wieder auf den Innendruck, der im Fass herrscht. (~1.5 bar). Einfach so stehen lassen?

2. Idee: CO2-Flasche auflassen und auf den entsprechenden Innendruck einstellen (um eventuelle Undichtigkeiten auszugleichen).

Danke und Gruß
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Ich gehe davon aus, das du einen Zapfkopf mit Lippenventilen hast, da funktioniert No. 1 Nicht.

Ich würde dir empfehlern, die CO2 Flasche zu schließen, dann so lange zu Zapfen, bis der Innendruck erreicht ist (Weiter oben hast du 0,9 bar geschrieben) und dann den Zapfkopf entfernen und das ganze Spülen. Eigentlich sollten dann keine Undichtigkeiten vorhanden sein. Die Zapfgarnitur ist dann nämlich sauber und du musst das Fass nicht kühlen.

MfG
Thomas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#222  Beitragvon philipp » Donnerstag 18. Dezember 2014, 15:21

hoggel1 hat geschrieben:Ich gehe davon aus, das du einen Zapfkopf mit Lippenventilen hast, da funktioniert No. 1 Nicht.


Da hilft ein Zahnstocher oder ein Schaschlikspieß.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#223  Beitragvon Horsti » Donnerstag 18. Dezember 2014, 15:38

hoggel1 hat geschrieben:
Horsti hat geschrieben:
So, nächste Frage ;)

Also, die Anlage wurde eingeweiht, das Zapfen lief super...allerdings erst bei besagten 2.5 bar.
Wir haben den Spundungsdruck und den Druckabfall im System durch Schläuche/Förderhöhe berechnet, den entsprechenden Druck eingestellt und es lief ausschließlich Schaum.
Was haben wir falsch gemacht?

Aber wie gesagt, bei 2.5bar lief es rund.

Zweite Frage: Im Fass sind noch ein paar Liter, die wahrscheinlich über die Weihnachtstage stehen bleiben (gekühlt). Wie gehen wir vor?

1. Idee: CO2-Flasche komplett zudrehen und überschüssigen Druck über das Sicherheitsventil ablassen. Danach steigt der Druckanzeiger relativ flott wieder auf den Innendruck, der im Fass herrscht. (~1.5 bar). Einfach so stehen lassen?

2. Idee: CO2-Flasche auflassen und auf den entsprechenden Innendruck einstellen (um eventuelle Undichtigkeiten auszugleichen).

Danke und Gruß
Simon


Ich gehe davon aus, das du einen Zapfkopf mit Lippenventilen hast, da funktioniert No. 1 Nicht.

Ich würde dir empfehlern, die CO2 Flasche zu schließen, dann so lange zu Zapfen, bis der Innendruck erreicht ist (Weiter oben hast du 0,9 bar geschrieben) und dann den Zapfkopf entfernen und das ganze Spülen. Eigentlich sollten dann keine Undichtigkeiten vorhanden sein. Die Zapfgarnitur ist dann nämlich sauber und du musst das Fass nicht kühlen.

MfG
Thomas


Ach das geht? Irgendwie war ich im Glauben, dass ein angestochenes Fass nur frisch bleibt, wenn es weiterhin an der Zapfgarnitur hängt. Fragt mich aber nicht, wieso ich das glaubte.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#224  Beitragvon hoggel1 » Donnerstag 18. Dezember 2014, 15:57

Horsti hat geschrieben:
Ach das geht? Irgendwie war ich im Glauben, dass ein angestochenes Fass nur frisch bleibt, wenn es weiterhin an der Zapfgarnitur hängt. Fragt mich aber nicht, wieso ich das glaubte.


Hallo Horst:

da gibt es 2 Antworten: :Bigsmile
Früher gab es Fässer, die wurden mit einem Degen angestochen. Da musst du alles dran lassen.

Ich bin davon ausgegangen, das du ein "neuers" Fass hast, mit Flach- Korb- oder Kombifitting. Da kannst du den Zapfkopf abnehmen und das Fass ist dicht.
(gleiches gilt auch für die CC/NC Fässer)

MfG
Thomas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#225  Beitragvon Horsti » Donnerstag 18. Dezember 2014, 16:23

Ein Traum :) Ist ein Fass mit Flachfitting.

Vielen Dank.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort (letzter Post = neue Frage)

Post Nr.:#226  Beitragvon GregorSud » Donnerstag 18. Dezember 2014, 17:17

Habe gerade ein IPA nach einem Rezept von 1868 gebraut. Im Rezept steht, man könnte als Hefe die Notti benutzen, die Thames Valley Ale oder jede andere, die nicht zu hoch vergärt und am besten noch den malzigen Charakter betont. Aber die Notti hat doch einen besonders hohen EVG, oder? Ich könnte ein anderes Bier bald abfüllen und die 1968er benutzen :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#227  Beitragvon PabloNop » Samstag 20. Dezember 2014, 22:39

Woran kann es liegen, wenn einige Flaschen eines Sudes irgendwie "muffig" riechen? Die meisten haben ein zitrusartiges Hopfenaroma (Amarillo). Bei manchen fehlt es aber und sie riechen eher muffig. Geschmacklich ist wenig bis kein Unterschied, auch die Karbonisierung scheint gleich.

Edit: das Bier ist so etwa 8 Wochen gelagert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#228  Beitragvon marsabba » Samstag 20. Dezember 2014, 23:36

Hallo,

das kann enige Ursachen haben...
-> Flaschen nicht richtig dicht -> Oxidation -> pappkartongeschmack
-> Flaschen nicht sauber -> Infektion ->sauer oder andere Fehlgeschmäcker
-> Zu viel Hefe in der Flasche -> Autolyse -> Maggie/Selleriegeschmack
Ich tippe auf ersteres...

Viele Grüße
Martin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#229  Beitragvon PabloNop » Sonntag 21. Dezember 2014, 00:49

Hm. Vom Geruch her würde ich auch auf Pappe tippen; aber die Flasche hatte Druck, d.h. sie müssten eigentlich dicht gewesen sein. Säuerlich war es definitiv nicht. Unterschiedliche Mengen Hefe in den Flaschen könnte ich mir vorstellen, vor allem, weil die aktuell getrunkenen Flaschen zuletzt abgefüllt wurden. Evtl. ist da mehr Hefe aus dem Abfüllgefäß mit drin?

Die zuerst abgefüllten Flaschen hatten wir schon vor etwa vier Wochen getrunken und da war von "Muffigkeit" keine Spur. Beim nächsten Sud morgen werden die Flaschen auf jeden Fall zweimal gereinigt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#230  Beitragvon HansMeiser » Sonntag 21. Dezember 2014, 13:33

Machts was wenn in der Kühlspirale (Kupfer) Wasser nach Benutzung zurückbleibt? Ich kriegs nicht rausgeschüttelt und durchpusten ist ein Akt. Da kann ich auch Wärmflaschen aufpusten...


Danke,
Hans
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#231  Beitragvon comi » Sonntag 21. Dezember 2014, 13:46

Nö, macht nix. Wasserleitungen sind ja auch aus Kupferrohr.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#232  Beitragvon Bierjunge » Sonntag 21. Dezember 2014, 14:33

comi hat geschrieben:Nö, macht nix. Wasserleitungen sind ja auch aus Kupferrohr.

Leitungswasser ist aber auch nicht sauer. Ich versteh aber eh noch nicht, ob an Hans Spirale die Würze innen oder außen ist.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#233  Beitragvon comi » Sonntag 21. Dezember 2014, 16:53

HansMeiser hat geschrieben:Machts was wenn in der Kühlspirale (Kupfer) Wasser nach Benutzung zurückbleibt?


Ich lese Wasser. Nicht Würze. Und bei Wasser gibt es hier kein Problem.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#234  Beitragvon HansMeiser » Sonntag 21. Dezember 2014, 20:02

Ja, ganz normale Kupferspirale innen Wasser, außen Würze. Also lass ich den Rest Wasser drin, der da nicht von allein rausläuft.

Danke,
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#235  Beitragvon Bierjunge » Montag 22. Dezember 2014, 12:44

comi hat geschrieben:Ich lese Wasser. Nicht Würze.

Auch bei einem würzedurchströmten Rohr bliebe nach dessen Spülen innen Wasser zurück (oder wolltest Du so etwas etwa noch mit Würzeresten einlagern?). Wodurch es während des Lagern innen oxidiert, und diese Oxidschicht bei neuerlicher Verwendung durch die saure Würze gelöst würde.
Deswegen meine (nun aber hinfällige) Frage.

HansMeiser hat geschrieben:Ja, ganz normale Kupferspirale innen Wasser, außen Würze. Also lass ich den Rest Wasser drin, der da nicht von allein rausläuft.

Ja, was soll da schon passieren? Kupferoxid bildet (etw im gegensatz zu Eisenrost) eine feste Schicht, so dass das nicht weiterkorrodieren wird. Du brauchst also keine Angst zu haben, dass das Rohr irgendwie durchrostet. Außen würde ich es halt vor Verwendung gründlichst reinigen. Und aufpassen, dass nicht von den gammligen Wasserresten im Inneren die Würze kontaminiert.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#236  Beitragvon HansMeiser » Montag 22. Dezember 2014, 13:01

Alles klar, danke. Ich wollte nur sichergehen. Ist meine erste Spirale... :redhead


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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#237  Beitragvon dingenz » Montag 22. Dezember 2014, 15:10

Gehe ich recht in der Annahme, dass diese Wasseranalyse keine Werte zur Bestimmung der Karbonathärte enthält?
Also auch keine synonymen Ausdrücke und/oder Möglichkeiten diese zu berechnen? :Grübel
Viele Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#238  Beitragvon marsabba » Montag 22. Dezember 2014, 16:50

Du gehst recht in dieser Annahme.

Nachdem du anständig viel Ca+ im Wasser hast, aber dafür kaum Cl- und SO4 liegt der verdacht nahe, dass da noch ordentlich HCO3 drin sein muss. Der Wert ist aber leider nicht angegeben, auch nicht als Säurekapazität oder temporäre Härte.
Eine grobe Abschätzung ist jedoch drin: die Leitfähigkeit ist bestimmt durch die Summe aller pos+neg. Ionen im Wasser.
Als Faustformel kann man sagen, dass 90 µS/cm (bei 25 °C) einer Carbonathärte von 1 mval/l (2,8°dH) entspricht, wobei in der Regel ca. 80±60 µS/cm auf andere Ionen zurückgehen (Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Wasseranalyse#Wassertemperatur.2C_elektrische_Leitf.C3.A4higkeit_und_pH-Wert)
Demnach solltest du so auf ca. (570-80)/90 *2.8 = ca 11 Grad dH karbonathärte haben. Es wäre interessant, wenn du das bestätigen könntest, entweder mit einer Nachfrage beim Wasserwerk oder Nachmessen mit einem Bestimmungsset (für Aquarianer).

Viele Grüße
Martin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#239  Beitragvon dingenz » Montag 22. Dezember 2014, 17:36

Hallo Martin,

vielen lieben Dank für die Antwort! :Smile
Die Mail an den Versorger ist schon lange raus, glaube ich muss da mal nachhaken. :Mad
Wenn ich was dazu erfahre (bestätigend oder nicht), schreibe ich das hier rein!

Mit einer groben Schätzung kann man ja zumindest mal was anfangen. Habe (schätze mit auf's Wasser zurückzuführende) Probleme mit einer betonten Bitterkeit bei hellem Selbstgebrauten.
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#240  Beitragvon PabloNop » Montag 22. Dezember 2014, 23:00

Hi,

ich habe heute das zweite Mal einen Sud mit der Blanche-Trockenhefe angesetzt. Mir ist aber aufgefallen, dass bei beiden Blanche-Päckchen ein Teil der Hefe innen an der Wand des Päckchens haften blieb - so als wären sie minimal feucht. Von anderen Trockenhefen kenne ich das nicht. Zufall oder ist das bei der Blanche so?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#241  Beitragvon hoggel1 » Montag 22. Dezember 2014, 23:54

Hallo,

Das hatte ich auch schon, ich denke eher das es eine statische Aufladung ist. Wenn die Hefe feucht wird, quillt sie eigentlich auf.

MfG
Thomas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#242  Beitragvon dingenz » Dienstag 23. Dezember 2014, 16:51

marsabba hat geschrieben:(...)
Demnach solltest du so auf ca. (570-80)/90 *2.8 = ca 11 Grad dH karbonathärte haben. Es wäre interessant, wenn du das bestätigen könntest, entweder mit einer Nachfrage beim Wasserwerk oder (...)

Ich habe mittlerweile mehrfach auch telefonisch versucht die Zuständigen zu erreichen, leider erfolglos. :Mad

Über eine Näherung basierend auf der Ionen-Bilanz komme ich je nachdem ob ich Nicht-Erdalkalimetalle berücksichtige auf eine Karbonathärte von etwa 12,88 °dH. Also sogar einen noch höheren Wert, als den von dir näherungsweise ermittelten. Bei Gelegenheit werde ich das per Schnelltest mal validieren. :Smile

Ich habe meine noch nicht bestätigten Werte mal in den Rechner bei MaischeMalzundMehr gepackt, und ein bisschen gespielt. Was haltet ihr von diesen Brauwasserwerten für ein mild-fruchtiges (American) Pale Ale?

Und in welcher Reihenfolge ist beim Aufbereiten vorzugehen?
Geplant wäre: 30L Wasser mit 2g Calciumoxid (CaO) versetzen. Nach einem Tag abziehen.
Dann mit 3g Calciumsulfat (Braugips; CaSO4), 12ml 33%iger Calciumchloridlösung (CaCl2) und 2ml 80%iger Milchsäure (C3H6O3) vermischen. Wieder mindestens einen Tag warten.
Brauen.
:Grübel

Hat sonst noch jemand Chemie abgewählt? :redhead

Wenn ich grundsätzlich irgendetwas falsch mache, ich lasse mich gerne belehren. Arbeite mich gerade erst in das Thema Wasseraufbereitung ein.
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#243  Beitragvon hufpfleger » Mittwoch 24. Dezember 2014, 12:19

Hallo,

heute Abend gibt es ein Bio Barrique Klosterbier.

Das ist lt Beschreibung aber in gepichten Fässern gereift. Hier die Beschreibung:

Das Barrique Klosterbier aus der fränkischen Klosterbrauerei Weißenohe besticht durch seinen gereiften würzig herben Geschmack den es im Laufe des Reifungsprozesses in gepichten Eichenholzfässern (Barrique) entwickelt. Das zur Abdichtung der Fässer verwendete Kiefernpech verleiht dem Bier seinen unnachahmlichen Geschmack, ähnlich dem Fasseinbrand, dessen Stärke den Geschmack eines Weines prägt. Noch heute verwendet die fränkische Brauerei Weißenohe, Eichenfässer die schon vom Großvater des Braumeisters Urban Winkler gekauft wurden. In diesen Fässern lagert das, mit kalkhaltigem Quellwasser aus der fränkischen Schweiz gebraute Bier. Während der Lagerung verhelfen der Hopfen und der Malz aus lokalem Anbau, dem Bier zu seiner eleganten Herbe.
Um den traditionellen Biergenuss abzurunden, wird dieses urige Feinschmeckerbier in einer rustikalen Tonflasche mit Bügelverschluss geliefert. Na’ dann Prost!


Ich dachte bisher immer, das Pech wäre ziemlich geschmacksneutral, aber lt. Beschreibung gibt es einen "unnachahmlichen Geschmack, ähnlich dem Faßeinbrand" ab.
Ich war früher öfter beim Lommy in Köln (für die, die den noch nicht kannten, http://de.wikipedia.org/wiki/Lommerzheim ), da gab es das Päffgen immer direkt aus dem Holzfaß gezapft. Mir ist aber nie ein Geschmack nach -> Holz -> Eiche -> Barrique -> Pech aufgefallen. Ist das hier nur eine Werbestrategie? :Grübel
Gruß Dieter

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#244  Beitragvon Alt-Phex » Montag 29. Dezember 2014, 01:37

Viele dieser Holzfässer, die heutzutage in den Hausbrauereien benutzt werden, haben innen eine Edelstahl-Blase.
Richtige Holzfässer müssen regelmäßig ausgepicht werden, das verursacht kosten. Um die Optik und den rustikalen
Schein zu erhalten, gibt es solche Stich-Fässer halt auch in Holz-Ausführung.

Was nicht heissen muss, das die im Päffgen (oder anderen Brauereien) solche Fässer benutzen, aber es würde deinen
Geschmackseindruck bestätigen.

Andererseits werden die Fässer ja frisch befüllt und gleich ausgeschenkt, die Kontaktzeit des Bieres wäre daher sowieso
viel zu kurz um da geschmacklich irgendwas aus dem Holz/Pech ins Bier zu transportieren.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#245  Beitragvon Alt-Phex » Montag 29. Dezember 2014, 01:46

So, jetzt habe ich aber auch mal eine Frage. Ich weiß das es dazu Informationen gibt.
Ich kann sie aber einfach nicht finden, daher frag ich hier mal nach.

Ich möchte Anfang nächsten Jahres auf Malz aus der Mälzerei umstellen und selber schroten.
Lagern möchte ich das Malz dann in Deckelfässern oder Hobbocks.

Wieviel Kilo Malz bekomme ich denn in ein 60L Deckelfass oder einen 30L Hobbock ?

Danke im vorraus für die Antworten :Bigsmile
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#246  Beitragvon SIK » Montag 29. Dezember 2014, 02:15

Ich nutze zwei ca. 120L große Fäschen. Genau kann ich es nicht sagen. Die Dinger sind Konisch. Ich kann sie nicht umdrehen um zu messen oder die Liter abzulesen. Sind schließlich nicht leer. Ein Sack mit 25kg + zwei Sack mit 5kg passen rein. Der Restraum ist dann fast nicht mehr nutzbar. Bei 60Liter wird höchsten ein Sack mit 25kg reinpassen. Wenn überhaupt.
Gruß, Siegfried
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#247  Beitragvon hufpfleger » Montag 29. Dezember 2014, 09:50

Alt-Phex hat geschrieben:Viele dieser Holzfässer, die heutzutage in den Hausbrauereien benutzt werden, haben innen eine Edelstahl-Blase.
Richtige Holzfässer müssen regelmäßig ausgepicht werden, das verursacht kosten. Um die Optik und den rustikalen
Schein zu erhalten, gibt es solche Stich-Fässer halt auch in Holz-Ausführung.

Was nicht heissen muss, das die im Päffgen (oder anderen Brauereien) solche Fässer benutzen, aber es würde deinen
Geschmackseindruck bestätigen.

Andererseits werden die Fässer ja frisch befüllt und gleich ausgeschenkt, die Kontaktzeit des Bieres wäre daher sowieso
viel zu kurz um da geschmacklich irgendwas aus dem Holz/Pech ins Bier zu transportieren.


Hallo,

die Päffgen-Fässer waren waren diese alten Bauchfässer, die wurden auch richtig angeschlagen, da war kein "Federdruckventil" wie in den holzummantelten Kegs drin.
Gestern Abend in Abenteuer Leben kam ein Bericht über Bier, da wurden auch Fässer innen mit Harz beschichtet. Sollte auch geschmacklos sein.
Andererseits, warum trebt man dann den Aufwand mit den Holzfaß gereiften Bieren?
:Grübel Ich glaube, ich muß mal auf den Speicher, da stehen noch 3 50ltr Germaniafässer. Mal eins neu gepicht und ausprobiert, bekanntlich Versuch macht kluch :Wink
Gruß Dieter

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#248  Beitragvon Brauwolf » Montag 29. Dezember 2014, 10:21

Alt-Phex hat geschrieben:So, jetzt habe ich aber auch mal eine Frage. Ich weiß das es dazu Informationen gibt.
Ich kann sie aber einfach nicht finden, daher frag ich hier mal nach.

Ich möchte Anfang nächsten Jahres auf Malz aus der Mälzerei umstellen und selber schroten.
Lagern möchte ich das Malz dann in Deckelfässern oder Hobbocks.

Wieviel Kilo Malz bekomme ich denn in ein 60L Deckelfass oder einen 30L Hobbock ?

Danke im vorraus für die Antworten :Bigsmile

Genau diese Kombination nutze ich. In die 60l Fässer gehen je ein Sack Malz rein, in die 30l Hobbocks je ein halber. Zwei Sack Pilsener fülle ich also in ein Fass und zwei Hobbocks und arbeite die von der Hobbockseite her ab. Vorteil der Hobbocks: wenn sie leer sind, sind sie ineinander stapelbar und nehmen weniger Platz weg. So merkt man auch schneller wann nachbestellt werden muss, handlicher sind sie auch.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#249  Beitragvon Malzwein » Montag 29. Dezember 2014, 10:26

Im TV war gerade ein Beitrag über Norwegen und dem Julfest. Dort hat ein älterer Norweger sein selbstgemachtes Julbier verkostet und mit süß, stark und mit der richtigen Dosis Gewürzen beschrieben. Es war dunkel und recht schaumlos. Kennt jemand ein Rezept? Ich bin scheinbar zu blöde, adhoc etwas bei Tante Gugel zu finden.

Gezapft hat er es übrigens aus einem Faß mit montiertem Wasserhahn, geht auch. Soweit zum hier üblichen Perfektionismus . :Wink
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#250  Beitragvon Trooper » Montag 29. Dezember 2014, 11:24

Mein Sud vom Wochenende (erst mein 2. Sud) befindet sich gerade voll in der Hauptgärung. Ist es sinnvoll, den bräunlichen Schaum vorsichtig abzutragen? In meinen Büchern und im Internet findet man dazu völlig widersprüchliche Meinungen.

Bei meinem ersten Sud hatte ich darauf verzichtet, das finale Bier ist aber auch deutlich bitterer geworden als zu erwarten war. Könnte das mit dem fehlenden Abtragen des braunen Schaums zusammen hängen?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#251  Beitragvon gulp » Montag 29. Dezember 2014, 11:34

Ist es sinnvoll, den bräunlichen Schaum vorsichtig abzutragen?


Aus meiner Sicht nicht.

In meinen Büchern und im Internet findet man dazu völlig widersprüchliche Meinungen.


So wird es dir auch hier ergehen.

Bei meinem ersten Sud hatte ich darauf verzichtet, das finale Bier ist aber auch deutlich bitterer geworden als zu erwarten war. Könnte das mit dem fehlenden Abtragen des braunen Schaums zusammen hängen?


Wenn du die IBUs richtig berechnet hast nicht.

Ich lasse die Würze tunlichst in Ruhe. Das ganze rumgepantsche erhöht nur das Infektionsrisiko. Und mit in Ruhe lassen meine ich, dass ich noch nicht mal Proben entnehme um irgendwas zu messen.

Gruß
Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#252  Beitragvon Brauwolf » Montag 29. Dezember 2014, 11:37

Könnte das mit dem fehlenden Abtragen des braunen Schaums zusammen hängen?

Das kann man so einfach nicht sagen. Wenn du einen 12°P Sud mit 60 IBU hast und dazu noch hartes Wasser, muss die Bitterkeit nicht vom bräunlichen Schaum her kommen. Ich schöpfe grundsätzlich nie ab, weil ich eine faule Sau bin. Probleme mit Bitterkeit hatte ich nie, wenn die anderen aufgeführten Faktoren stimmten.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#253  Beitragvon comi » Montag 29. Dezember 2014, 11:48

Brauwolf hat geschrieben:
Alt-Phex hat geschrieben:So, jetzt habe ich aber auch mal eine Frage. Ich weiß das es dazu Informationen gibt.
Ich kann sie aber einfach nicht finden, daher frag ich hier mal nach.

Ich möchte Anfang nächsten Jahres auf Malz aus der Mälzerei umstellen und selber schroten.
Lagern möchte ich das Malz dann in Deckelfässern oder Hobbocks.

Wieviel Kilo Malz bekomme ich denn in ein 60L Deckelfass oder einen 30L Hobbock ?

Danke im vorraus für die Antworten :Bigsmile

Genau diese Kombination nutze ich. In die 60l Fässer gehen je ein Sack Malz rein, in die 30l Hobbocks je ein halber. Zwei Sack Pilsener fülle ich also in ein Fass und zwei Hobbocks und arbeite die von der Hobbockseite her ab. Vorteil der Hobbocks: wenn sie leer sind, sind sie ineinander stapelbar und nehmen weniger Platz weg. So merkt man auch schneller wann nachbestellt werden muss, handlicher sind sie auch.

Cheers, Ruthard


Da ist dann aber schon noch ein bisschen Luft im 60l-Fass oder?
Nach meiner Erfahrung ist 1,6 ein ganz guter Faustwert für die Umrechnung. Also 1kg Malz entspricht etwa 1,6l Volumen.

Gruß,
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#254  Beitragvon Brauwolf » Montag 29. Dezember 2014, 11:53

Da ist dann aber schon noch ein bisschen Luft im 60l-Fass oder?
Nach meiner Erfahrung ist 1,6 ein ganz guter Faustwert für die Umrechnung. Also 1kg Malz entspricht etwa 1,6l Volumen.

Das hängt wiederum von der Malzsorte und weiteren Faktoren ab. 25kg frisches Pilsener Malz von meinem Lieferanten haben 55l Volumen.
Ein 60l Fass, bzw. zwei 30l Hobbocks sind dann optimal.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#255  Beitragvon Beerbrouer » Montag 29. Dezember 2014, 12:17

Trooper hat geschrieben:Mein Sud vom Wochenende (erst mein 2. Sud) befindet sich gerade voll in der Hauptgärung. Ist es sinnvoll, den bräunlichen Schaum vorsichtig abzutragen? In meinen Büchern und im Internet findet man dazu völlig widersprüchliche Meinungen.

Bei meinem ersten Sud hatte ich darauf verzichtet, das finale Bier ist aber auch deutlich bitterer geworden als zu erwarten war. Könnte das mit dem fehlenden Abtragen des braunen Schaums zusammen hängen?


Dazu wirst du auch hier unterschiedliche Meinungen bekommen :Bigsmile . Ich persönlich schöpfe nicht (mehr) ab. Die Hopfenharze setzten sich mit dem Rest am Boden ab. In Lösung gehen sie nicht mehr. Deine Bittere muss daher andere Gründe haben.

Viele Grüße

Gerald

EDIT: huch, dieser Beitrag wurde mir als letzter Beitrag angezeigt, ist aber bereits ausführlich beantwortet worden...
Die Würze des Bieres ist unantastbar!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#256  Beitragvon Trooper » Montag 29. Dezember 2014, 12:33

Vielen Dank für Eure Meinung. Dann werde ich auch diesmal von einem Abschöpfen des braunen Schaums absehen und die Gärung in Ruhe lassen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#257  Beitragvon alexbrand » Montag 29. Dezember 2014, 12:36

Laß es.
Man kann und darf es, aber es ist nicht zwingend notwendig.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#258  Beitragvon alexbrand » Montag 29. Dezember 2014, 12:36

Welche Trockenhefe empfehlt Ihr für ein irisches Stout?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#259  Beitragvon Liquidminer » Montag 29. Dezember 2014, 14:12

Malzwein hat geschrieben:Im TV war gerade ein Beitrag über Norwegen und dem Julfest. Dort hat ein älterer Norweger sein selbstgemachtes Julbier verkostet und mit süß, stark und mit der richtigen Dosis Gewürzen beschrieben. Es war dunkel und recht schaumlos. Kennt jemand ein Rezept? Ich bin scheinbar zu blöde, adhoc etwas bei Tante Gugel zu finden.

Gezapft hat er es übrigens aus einem Faß mit montiertem Wasserhahn, geht auch. Soweit zum hier üblichen Perfektionismus . :Wink

Das Stichwort heisst Juleøl und bei unseren Norwegischem Schwesterforum gibt es eine Liste mit preisgekrönten Juleøl rezepten http://forum.norbrygg.no/forums/spesial-juleol.26/
Beste Grüße,
Torsten
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#260  Beitragvon Malzwein » Montag 29. Dezember 2014, 17:26

Danke
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#261  Beitragvon Ladeberger » Montag 29. Dezember 2014, 18:08

alexbrand hat geschrieben:Welche Trockenhefe empfehlt Ihr für ein irisches Stout?

Mir gefällt geschmacklich, wegen der guten Klärung und dem minimal-säuerlichen "Biss" die Fermentis S-04 sehr gut. Mein Tipp: Betonte Maltoserast und im unteren Temperaturbereich vergären.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#262  Beitragvon alexbrand » Montag 29. Dezember 2014, 18:20

Danke
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#263  Beitragvon Yeffie » Donnerstag 1. Januar 2015, 12:36

Guten Tag, ich habe noch eine Frage..

Kann man UG auch im Keller lagern? Oder wird das dann zu schnell schlecht?

(Der Plan: Wiener Lager, Stammwürze um die 11.7, Hefe Wyeast Bohemian Lager, Gärtemperatur 8 Grad, Lagerung 8 Wochen bis 8 Monate bei 13 Grad, traditionelle Flaschengärung, ist schnuppe wenn's nicht klar wird)

Vielen Dank !
Planung: Baltic Porter
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Reifung: Quittenbier, Rye Porter, Oud Bruin
Trinkreif: Bière de garde, Vanilla Milk Stout, Russian Imperial Stout, Cider, Lager Hell, Lager Hell
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#264  Beitragvon afri » Donnerstag 1. Januar 2015, 22:34

Das wird gar nicht schlecht, jedenfalls nicht innerhalb eines Jahres und so lange wirst du es vermutlich nicht aufheben wollen. Das gilt aber auch für OG.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#265  Beitragvon Yeffie » Donnerstag 1. Januar 2015, 23:09

Vielen herzlichsten Dank Afri!
Das erste Lager wird gebraut. Man liest immer so von Lagerbieren und Kaltlagerung bei 0 Grad und so. Deshalb die Bedenken, doch die sind weggefegt. Versuch macht kluch. Filtriererlerlen tun wa' ja eh nich

Also mir fallen noch mehr Fragen ein, und ein paar Meinungen dazu würden mich intressieren..

Wie setzt man Irish Moss korrekt ein? Habe schon unterschiedliche Mengen ausprobiert, aber jedesmal kommen beim Schlauchen diese $%&*-Flocken hoch, und es ist unmöglich, dass davon nichts in den Flaschen landet. Gibt's jemand hier, der das Zeug erfolgreich anwendet? Voll für den #$%*, das Zeug, obwohl schon ein gewisser Reiz darin liegt, sehr klare Biere damit herstellen zu können.

Warum benützen so viele hier einen Sputnik-Filter? Das braucht doch sicher eine aufwändige Reinigungsprozedur?! Ein gescheiter Whirlpool und gut ist! Ich versteh das nicht. Und ein paar Spuren Heisstrub in der Anstellwürze, das merkt man doch geschmacklich nicht. Hätte mit so 'nem Stofffilter eher Angst um Infektionen oder Zellulose- resp. Waschmittel-Geschmack. Die Hopfendolden filtert man doch besser mit einem Teesieb o.Ä. raus.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#266  Beitragvon marsabba » Freitag 2. Januar 2015, 00:17

Wenn die Hefe flockt, dann wars zu viel irish Moss. 5g auf 20 Liter reichen Dicke.

Ich gehöre auch zur Filterfraktion.
Vorteile:
+ man muss nicht auf den Whirlpool warten und kann damit auch besser die Nachisomerisierungszeit steuern
+ Man hat nicht so viel Matsch im Gärfass und damit eine sauberere Hefeernte (Erntehefe ?)

Infektionen kommen im Heissbereich kaum vor. Der Filter solte jedoch dennoch gründlich gereinigt werden, am besten bei 95 Grad in die Waschmaschine. Wenn meine Frau aus versehen Waschmittel mit Parfüm verwendet, weiche ich den Filter vor Verwendung ne Halbe Stunde in warmes Wasser ein, dann gibts auch keine Probleme mit dem Parfüm.

Grüße
Martin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#267  Beitragvon jenses » Freitag 2. Januar 2015, 01:49

Yeffie hat geschrieben:Man liest immer so von Lagerbieren und Kaltlagerung bei 0 Grad und so.

Geh' doch mal zu dem Getränkehändler deiner Wahl und messe die Temperatur in seinem Lager / Verkaufslokal / LKW des Lieferanten.
Liegt die bei annähernd 0 Grad oder so? :Mad2
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#268  Beitragvon Ladeberger » Freitag 2. Januar 2015, 11:33

jenses hat geschrieben:
Yeffie hat geschrieben:Man liest immer so von Lagerbieren und Kaltlagerung bei 0 Grad und so.

Geh' doch mal zu dem Getränkehändler deiner Wahl und messe die Temperatur in seinem Lager / Verkaufslokal / LKW des Lieferanten.
Liegt die bei annähernd 0 Grad oder so? :Mad2

Diese Biere sind aber auch meist filtriert, pasteuerisiert/kurzzeiterhitzt, mit PVPP stabilisiert und sauerstoffarm abgefüllt. Bier sollte bis auf ganz wenige Vintage Geschichten so kalt wie möglich gelagert werden.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#269  Beitragvon Yeffie » Freitag 2. Januar 2015, 12:08

jenses hat geschrieben:Geh' doch mal zu dem Getränkehändler deiner Wahl und messe die Temperatur in seinem Lager / Verkaufslokal / LKW des Lieferanten.
Liegt die bei annähernd 0 Grad oder so? :Mad2


Houps, sorry, ich meinte natürlich die Reifung.

Ladeberger hat geschrieben:Bier sollte bis auf ganz wenige Vintage Geschichten so kalt wie möglich gelagert werden.


Ja, stimmt schon, doch ich lagere meine selbstgebrauten Biere im Keller, und der hat zwischen 4 und 17 Grad (je nach Jahreszeit). Die Biere sind auch nach 1 1/2 Jahren noch topp! Bisher nur OG gebraut. Wollte halt wissen, ob das bei UG-Hefen auch so ist..
Planung: Baltic Porter
Gärung:Basmati Stout, Best Bitter
Reifung: Quittenbier, Rye Porter, Oud Bruin
Trinkreif: Bière de garde, Vanilla Milk Stout, Russian Imperial Stout, Cider, Lager Hell, Lager Hell
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#270  Beitragvon afri » Samstag 3. Januar 2015, 00:15

Auf das entstandene Lebensmittel hat die Hefeart keinen Einfluss, da sie zur Lagerzeit ja schon inaktiv oder tot ist. Lass mal ruhig liegen, da passiert nix dran.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#271  Beitragvon Boludo » Samstag 3. Januar 2015, 00:20

Kräusen abschöpfen wird auch hier kontrovers diskutiert.
Diejenigen, die davon abraten tun dies vor allem aus Angst vor einer Infektion.
Das kann ich aber nicht nachvollziehen, man kann ja schließlich sauber arbeiten.
Ob es letztendlich was bringt, kann ich auch nicht sagen, ich weiß nur, dass das Zeug widerlich bitter schmeckt und ich daher froh bin, wenn es draußen ist.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#272  Beitragvon JanBr » Samstag 3. Januar 2015, 00:33

Boludo hat geschrieben:Kräusen abschöpfen wird auch hier kontrovers diskutiert.
Diejenigen, die davon abraten tun dies vor allem aus Angst vor einer Infektion.
Das kann ich aber nicht nachvollziehen, man kann ja schließlich sauber arbeiten.
Ob es letztendlich was bringt, kann ich auch nicht sagen, ich weiß nur, dass das Zeug widerlich bitter schmeckt und ich daher froh bin, wenn es draußen ist.

Stefan


Wie hat es Michael letztes Jahr auf dem Seminar bei Doemens so passend ausgedrückt: Jeder der schon mal die Decke verkostet hat, wird sich fragen warum man das im Bier haben will......
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#273  Beitragvon Vagabund » Samstag 3. Januar 2015, 05:57

Alt-Phex hat geschrieben:So, jetzt habe ich aber auch mal eine Frage. Ich weiß das es dazu Informationen gibt.
Ich kann sie aber einfach nicht finden, daher frag ich hier mal nach.

Ich möchte Anfang nächsten Jahres auf Malz aus der Mälzerei umstellen und selber schroten.
Lagern möchte ich das Malz dann in Deckelfässern oder Hobbocks.

Wieviel Kilo Malz bekomme ich denn in ein 60L Deckelfass oder einen 30L Hobbock ?

Danke im vorraus für die Antworten :Bigsmile

Mir ist aber aufgefallen, dass bei beiden Blanche-Päckchen ein Teil der Hefe innen an der Wand des Päckchens haften blieb.
Vagabund
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#274  Beitragvon afri » Samstag 3. Januar 2015, 22:42

JanBr hat geschrieben:Jeder der schon mal die Decke verkostet hat, wird sich fragen warum man das im Bier haben will......

Da liegt der Fehler: es ist ja nicht im Bier, wenn man es nicht abschöpft. Es sinkt zu Boden, ist dort noch immer ungenießbar, aber im Junbier landet das wenigste davon, weil unlöslich.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#275  Beitragvon Biermann » Samstag 3. Januar 2015, 22:59

Hallo,

ja ich war da früher auch ziemlich pingelig und habe abgeschöpft, bis der ZKF in Betrieb kam. Nun ist das Abschöpfen mit etwas Arbeit verbunden da mein Deckel zugeklebt wird und ich das alles abmachen muß und ich habe, ehrlich gesagt keinen großen Unterschied feststellen können.

Nur, wie Boludo so schön schreibt
ich weiß nur, dass das Zeug widerlich bitter schmeckt
frag ich mich ob das vielleicht einen Grund hat und benötigt wird? (Hopfenbitter).

Wenn ich Suppe von Markknochen mache sieht es mach mal auch nicht so lecker aus und riecht auch oft nicht so super, wenn die Suppe aber auf dem Tisch steht ist das anders.

Cheers, Jörg :Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#276  Beitragvon JanBr » Samstag 3. Januar 2015, 23:09

afri hat geschrieben:
JanBr hat geschrieben:Jeder der schon mal die Decke verkostet hat, wird sich fragen warum man das im Bier haben will......

Da liegt der Fehler: es ist ja nicht im Bier, wenn man es nicht abschöpft. Es sinkt zu Boden, ist dort noch immer ungenießbar, aber im Junbier landet das wenigste davon, weil unlöslich.
Achim


Naja, Holz ist auch unlöslich, gibt aber trotzdem Stoffe ans Bier ab. Auch die Hopfenharze geben Aroma ab.

Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#277  Beitragvon dingenz » Montag 5. Januar 2015, 12:57

Wenn mir das Brauwassertool von MaischeMalzundMehr beim Parameter der Aufbereitung für Kalziumchlorid (CaCl2) den Wert 4 g liefert und ich Kalziumchlorid als 33%ige Lösung habe, ist es dann richtig, dass ich näherungsweise 12 ml davon zur Aufbereitung verwende? :Grübel

Danke vorab!
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#278  Beitragvon Ladeberger » Montag 5. Januar 2015, 15:08

Nein, 12 g der Lösung.

Gruß
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#279  Beitragvon dingenz » Montag 5. Januar 2015, 15:55

Danke, ich werde mal 12ml per Spritze abziehen und dann wiegen. :Smile
Ging mir in erster Linie um den Faktor und ob ich da einen Denkfehler drin habe oder nicht.
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#280  Beitragvon Dale » Montag 5. Januar 2015, 16:18

38,5er passt perfekt zu nem 70l-Topf.. :) Mein 50er ist auf jeden Fall zu klein.. ;)

Beste Grüße,
Dale.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#281  Beitragvon Ricard0 » Montag 5. Januar 2015, 16:33

Kurze Frage:

Bei welcher Temperaturen werden lactobacillus abgetötet?

Hintergrund: ich habe dummerweise beim Läutern 2l zum Anfüttern der Hefe abgezweigt und die natürlich nicht abgekocht. :thumbdown

Meine 50l Weizen ist jetzt ungewöhnlich sauer.

Kann es sein, dass auf dem Malz schon der Keim vorhanden war und durch das Anfüttern und dann das anstellen ins Bier kam?

Beste Grüße
Ricardo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#282  Beitragvon Ladeberger » Montag 5. Januar 2015, 18:12

Ricard0 hat geschrieben:Kann es sein, dass auf dem Malz schon der Keim vorhanden war und durch das Anfüttern und dann das anstellen ins Bier kam?

Ja, das ist gut möglich. Auf hellem Malz leben Lactobacillen, mit denen man Sauermalz oder Sauergut herstellen kann. Diese werden erst beim Kochen zuverlässig abgetötet, in einem Weizen können sie aufgrund der niedrigen Bitterung noch wachsen.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#283  Beitragvon GregorSud » Dienstag 6. Januar 2015, 01:53

Ich möchte das fränkische Braunbier nach Gambrinus brauen (http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... rtype=DESC)

Als Hopfen wird Tradition und Perle eingesetzt. Perle habe ich, Tradition nicht. Womit ersetze ich den am besten? Vorhanden wären neben Perle noch Magnum, Polaris, Zaser, Tettnanger und ein paar Ami- bzw. UK-Hopfen.

Danke :Drink
GregorSud
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#284  Beitragvon -CK_AKS- » Dienstag 6. Januar 2015, 11:55

GregorSud hat geschrieben:Ich möchte das fränkische Braunbier nach Gambrinus brauen (http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... rtype=DESC)

Als Hopfen wird Tradition und Perle eingesetzt. Perle habe ich, Tradition nicht. Womit ersetze ich den am besten? Vorhanden wären neben Perle noch Magnum, Polaris, Zaser, Tettnanger und ein paar Ami- bzw. UK-Hopfen.

Danke :Drink


Hier im Wiki gibt es die Hopfenersatzliste, vielleicht hilft Dir die weiter.
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#285  Beitragvon comi » Dienstag 6. Januar 2015, 12:00

-CK_AKS- hat geschrieben:
GregorSud hat geschrieben:Ich möchte das fränkische Braunbier nach Gambrinus brauen (http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... rtype=DESC)

Als Hopfen wird Tradition und Perle eingesetzt. Perle habe ich, Tradition nicht. Womit ersetze ich den am besten? Vorhanden wären neben Perle noch Magnum, Polaris, Zaser, Tettnanger und ein paar Ami- bzw. UK-Hopfen.

Danke :Drink


Hier im Wiki gibt es die Hopfenersatzliste, vielleicht hilft Dir die weiter.


Oder auch hier
comi
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#286  Beitragvon Ladeberger » Dienstag 6. Januar 2015, 12:56

GregorSud hat geschrieben:Als Hopfen wird Tradition und Perle eingesetzt. Perle habe ich, Tradition nicht. Womit ersetze ich den am besten? Vorhanden wären neben Perle noch Magnum, Polaris, Zaser, Tettnanger und ein paar Ami- bzw. UK-Hopfen.

Dem Rezept am nähesten käme es wohl, alles mit Perle zu ersetzen. Mir würde hier jedoch auch eine Vorderwürzehopfung mit Tettnanger oder Saazer (falls du den mit "Zaser" meinst) und eine Bittergabe mit Magnum gefallen.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#287  Beitragvon GregorSud » Dienstag 6. Januar 2015, 16:41

Ladeberger hat geschrieben:
GregorSud hat geschrieben:Als Hopfen wird Tradition und Perle eingesetzt. Perle habe ich, Tradition nicht. Womit ersetze ich den am besten? Vorhanden wären neben Perle noch Magnum, Polaris, Zaser, Tettnanger und ein paar Ami- bzw. UK-Hopfen.

Dem Rezept am nähesten käme es wohl, alles mit Perle zu ersetzen. Mir würde hier jedoch auch eine Vorderwürzehopfung mit Tettnanger oder Saazer (falls du den mit "Zaser" meinst) und eine Bittergabe mit Magnum gefallen.

Gruß
Andy


Genau, ich meinte Saazer! Da war mal wieder die Autokorrektur am Werke ;) Die Ersatzlisten kenne ich, ich dachte aber mehr an einen Tipp aus Erfahrung.

Danke euch allen!
GregorSud
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#288  Beitragvon Jorgl » Mittwoch 7. Januar 2015, 12:16

Servus Zusammen,

Wo mist man am besten die Gärtemperatur?

Reicht ein Klebethermometer oder ist es besser im Gärfass zu messen?

Gruß

Jürgen
"Ein Bier entsteht nicht einfach so von alleine. Dazu gehören auch ein Quäntchen Zauberei und gewisse Dinge, die niemand so recht versteht."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#289  Beitragvon Bierjunge » Mittwoch 7. Januar 2015, 12:25

Jorgl hat geschrieben:Wo mist man am besten die Gärtemperatur?

Reicht ein Klebethermometer oder ist es besser im Gärfass zu messen?

Im Zentrum des Fasses ist es freilich am besten. Dazu braucht man allerdings einen flüssigkeitsdichten Sensor.
Die wahrscheinlich zweitbeste Lösung: Ich bappe den Sensor immer außen mit Paketklebeband ans Gärfass, etwa auf halber Höhe, und klebe noch einen Spülschwamm oder Tempotaschentuch als Isolierung drüber. Dann misst er eher nur die Wandtemperatur des Fasses und nicht die Lufttemperatur in der Truhe.
Diesen Flüssigkristall-Klebetermometern traue ich persönlich nicht über den Weg. Außerdem kann man damit schlecht die Kühlung automatisieren...

Moritz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#290  Beitragvon Boludo » Mittwoch 7. Januar 2015, 12:55

Naja, wer Bier braut, sollte eigentlich ein Thermometer besitzen, das man in eine Flüssigkeit eintauchen kann.
Also Deckel auf, Thermometer rein und ablesen.
Vorher vielleicht noch mit 80% Alkohol einsprühen.

Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#291  Beitragvon Jorgl » Mittwoch 7. Januar 2015, 13:38

Danke für die Antworten. :thumbsup

Ich hab derzeit dieses Thermometer und die Fühler an das Gärfass geklebt. Mir ist das gefühlsmäßig recht ungenau.

Also werde ich euren Tipp befolgen und den Sensor rein hängen. Davor mit isoprob behandeln.

http://www.amazon.de/dp/B004O80DC4/ref=asc_df_B004O80DC423?smid=A2A3BU6ZKCGXB1&tag=ciao-lawngarden-mp-21&linkCode=df0&creative=22534&creativeASIN=B004O80DC4&childASIN=B004O80DC4

Grüße

Jürgen :Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#292  Beitragvon gulp » Mittwoch 7. Januar 2015, 13:38

Die Klebethermometer sind ausreichend genug, da geht es nicht um drei Nachkommastellen. :Greets

Gruß
Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#293  Beitragvon Jorgl » Mittwoch 7. Januar 2015, 13:48

Jetzt sieht es so aus:

Bier ist natürlich in Bayern Grundnahrungsmittel. Deshalb Food = Bier und Barbecue ist der Aussenfühler am Behälter.
Dateianhänge
image.jpg
Zuletzt geändert von Jorgl am Mittwoch 7. Januar 2015, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#294  Beitragvon der_dennis » Mittwoch 7. Januar 2015, 14:00

Welchen Durchmesser hat ein Einkochtopf (speziell der Terminator)?
Fahre gleich zum schwedischen Braubedarf (IKEA :thumbsup ) und wollte mich mal nach einer Abzugshaube umschauen.
Säufste, stirbste, säufste nich, stirbste och. Also säufste!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#295  Beitragvon Jorgl » Mittwoch 7. Januar 2015, 16:30

gulp hat geschrieben:Die Klebethermometer sind ausreichend genug, da geht es nicht um drei Nachkommastellen. :Greets

Gruß
Peter



Hallo Peter,

Da sich die Werte zwischen innen und außen bisher nicht geändert haben, bin ich auch der Meinung, dass ein Klebethermometer ausreicht.


Grüße

Jürgen
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Alles selber machen?

Post Nr.:#296  Beitragvon Marek » Mittwoch 7. Januar 2015, 22:55

Hallo zusammen,

wie der Betreff schon sagt: Ist es möglich, aus unbehandelten Zutaten ein Bier zu brauen? Sprich, Malz und Hefe selbst zu erzeugen?
Ketzerisch ausgedrückt: Eine Tütensuppe zuzubereiten, ginge dann auch unter "selbst gemacht" durch. Würde natürlich niemand behaupten. Richtig selbst gemacht bedeutet, alle Zutaten frisch und unbehandelt kaufen, Salz und Pfeffer dazu - fertig, natürlich, lecker. Oder Brötchen backen: Getreide mahlen, selbst gemachte Hefe, Salz, Honig - ebenfalls natürlich.
Kriegt man so etwas bei Bier auch hin oder ist man auf den Kauf von fertigem Malz und fertiger Hefe angewiesen?

LGM
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#297  Beitragvon DerDennis » Mittwoch 7. Januar 2015, 23:42

1) Hefe vermehrt sich selbsttändig, die kann man nicht "machen" > man braucht also eine Reinzucht-Hefe von irgendwoher (Hefe vermehren machen viele hier)
2) Hopfen kann man selbst anbauen, mit dem Nachteil dann nicht den genauen Alphasäuregehalt zu kennen (Bier wird evtl. lasch oder zu bitter)
3) Gerste anbauen, vermälzen, Darren > theoretisch ja, wenn man sonst nichts zu tun hat (aber nix anderes macht der Bauer und der Mälzer in der Mälzerei > warum nicht dort kaufen?)

Und die "warum nicht kaufen"-Frage erstreckt sich auch auf den Hopfen bzw. den Hopfenbauern und -Händler. Malz, Hopfen und Hefe sind Rohstoffe, vergleichbar mit Gemüse vom Markt. Klar kann man alles selbst machen, aber wozu wenn das spezialisten besser können.

Oder baust du Pfeffer selbst an und machst dein eigenes Salz? :P

Grüße
*"Männer-Malzbier": Magnum/Select/Tettnanger auf 26 IBU, WLP2308, ca 70-80 EBC, 6 % vol (Nachgärung)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#298  Beitragvon Corvus » Donnerstag 8. Januar 2015, 00:23

:goodpost:
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Re: Alles selber machen?

Post Nr.:#299  Beitragvon Alt-Phex » Donnerstag 8. Januar 2015, 00:40

Marek hat geschrieben:Hallo zusammen,

wie der Betreff schon sagt: Ist es möglich, aus unbehandelten Zutaten ein Bier zu brauen? Sprich, Malz und Hefe selbst zu erzeugen?
Ketzerisch ausgedrückt: Eine Tütensuppe zuzubereiten, ginge dann auch unter "selbst gemacht" durch. Würde natürlich niemand behaupten. Richtig selbst gemacht bedeutet, alle Zutaten frisch und unbehandelt kaufen, Salz und Pfeffer dazu - fertig, natürlich, lecker. Oder Brötchen backen: Getreide mahlen, selbst gemachte Hefe, Salz, Honig - ebenfalls natürlich.
Kriegt man so etwas bei Bier auch hin oder ist man auf den Kauf von fertigem Malz und fertiger Hefe angewiesen?

LGM


Was willst du erreichen, das Ultra-Reinheits-Bio-Selblstanbau-Gebot ?

Wie DerDennis schon sagte, ist das eigentlich völliger Quatsch alles selber zu machen.
OK, einige hier bauen eigenen Hopfen an und andere haben auch schon mal selber Malz hergestellt.
Das sind aber in der Regel eher Experimente aus Lust an der Theorie und Praxis.

Hopfen und Malz kannst du auch in BIO Qualität kaufen, falls dir das wichtig ist.

Hefe kann man, wie schon erwähnt, nicht einfach selber herstellen. Es sei denn du hast eine
komplette Laborausrüstung und kennst dich im Microbiologischen Bereich gut aus.

Hast du überhaupt schonmal selber ein Bier gebraut ?
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"
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Re: Alles selber machen?

Post Nr.:#300  Beitragvon hoggel1 » Donnerstag 8. Januar 2015, 01:27

Marek hat geschrieben:Hallo zusammen,

wie der Betreff schon sagt: Ist es möglich, aus unbehandelten Zutaten ein Bier zu brauen? Sprich, Malz und Hefe selbst zu erzeugen?
Ketzerisch ausgedrückt: Eine Tütensuppe zuzubereiten, ginge dann auch unter "selbst gemacht" durch. Würde natürlich niemand behaupten. Richtig selbst gemacht bedeutet, alle Zutaten frisch und unbehandelt kaufen, Salz und Pfeffer dazu - fertig, natürlich, lecker. Oder Brötchen backen: Getreide mahlen, selbst gemachte Hefe, Salz, Honig - ebenfalls natürlich.
Kriegt man so etwas bei Bier auch hin oder ist man auf den Kauf von fertigem Malz und fertiger Hefe angewiesen?

LGM


Hi Marek:

Alles ist möglich :Bigsmile . Die Frage ist halt, was du willst.
Die Kaufbiere in Deutschland sind schon sehr gut (OK. in den meisten Gegenden ist die Auswahl beschrenkt) - Die Messlatte liegt sehr hoch.

Als Beispiel: Ich habe mit kochen und backen angefangen: Einen ordentlichen Sauerteig bekommst du nach 3-4 Generationen hin. Für eine ordentliche Bierhefe benötigst du deutlich mehr Generationen (wer nicht grad auf Sauerbier steht).

Möglich ist alles, die Frage ist, was du möchtest. Bierbrauen ist sehr komplex.

Weil du oben Salz und Pfeffer erwähnt hast:
Kaufzutaten für Brot:
Mehl
Wasser
Salz

Kaufzutaten für Bier:
Hefe
Wasser
Malz

und genau in der Reihenfolge :Bigsmile

MfG
Thomas
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