Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#301  Beitragvon Marek » Donnerstag 8. Januar 2015, 01:31

Hallo Dennis,

1) Hefe kann man selbst herstellen: Obst oder Gemüse mit Honig oder Zucker gären lassen. Die kann man dann auch vermehren oder verlängern. Die Frage ist, ob sich mit der Methode auch eine Hefe erzeugen lässt, die sich zum Bier brauen eignet. Ich habe gelesen, dass normale Backhefe nicht funktioniert.
2) Selbst anbauen wäre die extreme Variante. Zutaten zu kaufen ist für mich natürlich genug.
3) Zu selbst Mälzen und Darren habe ich noch nichts finden können. Würde ich probieren, wenn´s zuhause machbar ist.

Malz und Hefe sind bereits bearbeitete Rohstoffe, im Gegensatz zu Gemüse. Und das meinte ich: Ob es zuhause möglich ist, aus unbehandelten Zutaten mit akzeptablem Aufwand ein Bier zu brauen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#302  Beitragvon Marek » Donnerstag 8. Januar 2015, 01:49

@Alt-Phex / Thomas

MIr geht´s darum, aus den ursprünglichen Zutaten ein Bier zu brauen (nein, ich hab´s noch nicht probiert). Selbst zum Brot backen mahle ich mir das Mehl selbst (in gekauftem ist Gleitmittel enthalten, was nicht weiter schlimm ist), Hefe ist auch selbst gezüchtet. Sicher gibt es eine Grenze, wo man dann doch auf industriell erzeugte Zutaten zurückgreifen muss. Nur wo ist die?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#303  Beitragvon gulp » Donnerstag 8. Januar 2015, 01:57

Eine Grundsatzdiskussion hat in diesem Fred eigentlich nichts verloren. Marek mach halt was eigenes auf. :Greets

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#304  Beitragvon danduril » Freitag 9. Januar 2015, 09:28

Sollte man Trockenhefe zum rehydrieren (und anschließenden Anfüttern mit Würze) in einen offenen oder geschlossenen Behälter geben?

Ich habe oft Deckel oder ähnliches gesehen... Ist das nur damit kein Schmutz/Schädlinge hineingelangen? Eine ausreichende Sauerstoffversorgung wäre doch eigentlich nicht schlecht zur Hefevermehrung, oder nicht?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#305  Beitragvon JanBr » Freitag 9. Januar 2015, 09:37

in gekauftem ist Gleitmittel enthalten, was nicht weiter schlimm ist


Kannst du das belegen? Würde mich sehr interessieren wie man das nach der neuen Fertigverpackungsverordnung deklarieren muss und warum ich es nicht auf der Packung finde.....
JanBr
 

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#306  Beitragvon cyme » Freitag 9. Januar 2015, 09:59

danduril hat geschrieben:Sollte man Trockenhefe zum rehydrieren (und anschließenden Anfüttern mit Würze) in einen offenen oder geschlossenen Behälter geben?

Ich habe oft Deckel oder ähnliches gesehen... Ist das nur damit kein Schmutz/Schädlinge hineingelangen? Eine ausreichende Sauerstoffversorgung wäre doch eigentlich nicht schlecht zur Hefevermehrung, oder nicht?

Rehydrieren ist keine Vermehrung und bedarf auch keiner Belüftung. Hefezellen vermehren sich ohnehin nicht so schnell, dass in den 30min der Rehydrierung eine nennenswerte Vermehrung möglich wäre. Ein Deckel sollte aber nur aufliegen und nicht luftdicht verschließen, es kann zur Gasbildung kommen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#307  Beitragvon cyme » Freitag 9. Januar 2015, 10:04

Marek hat geschrieben:Hefe kann man selbst herstellen: Obst oder Gemüse mit Honig oder Zucker gären lassen. Die kann man dann auch vermehren oder verlängern. Die Frage ist, ob sich mit der Methode auch eine Hefe erzeugen lässt, die sich zum Bier brauen eignet. Ich habe gelesen, dass normale Backhefe nicht funktioniert.

Backhefe soll funktionieren, nur nicht sonderlich gut schmecken. Wildhefen kann man leicht einfangen (manchmal passiert das auch unfreiwillig), und wer genau und sauber arbeitet kann diese auch mit einem Nährmedium auf Petrischalen isolieren: http://bootlegbiology.com/diy/isolating-yeast/
PHP Fatal error: Uncaught exception 'Exception' with message 'The requested file does not exists.'
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#308  Beitragvon buschi90 » Freitag 9. Januar 2015, 22:10

Hallo Zusammen

Meine Frage: habe je ca 20l von eine Bock (Stammwürze 15.6, Restextrakt 4.2, Hefe ist S-23 bei 18-19 Grad) und einem Hellen (Stammwürze 12.3, Restextrakt 3.0, Hefe ist Wyeast 1007 bei 12 Grad) im Gäreimer. Angestellt habe ich beide am 20. Dezember. Gärung verlief normal, Restextrakt seit mehreren Tagen unverändert. Bei beiden stelle ich aber noch einen starken Gärgeruch ("kitzeln" in der Nase) fest. Ist das normal? Kann ich trotzdem abfüllen?

Danke für eure Hilfe und ein schönes, erholsames Wochenende. Und gut Sud für alle Weekend-Brauer:)
Buschi
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#309  Beitragvon Ladeberger » Freitag 9. Januar 2015, 22:26

Das Kitzeln ist CO2, da es schwerer als Luft ist, verbleibt es auch nach abgeschlossener Gärung noch lange im Gäreimer. Das ist also kein Hinweis darauf dass es noch gärt. Die Messwerte und die Umstände sprechen dafür, dass es ausgegoren ist. Ich denke du kannst abfüllen!

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#310  Beitragvon buschi90 » Freitag 9. Januar 2015, 22:35

Vielen Dank für die schnelle Antwort Andy!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#311  Beitragvon flying » Freitag 9. Januar 2015, 22:44

Hefen selber machen... :Grübel Nicht ganz aber es gibt ja die Spontangärung. Für ein Lambic braucht man nur rund die Hälfte an (selbstgemachtem) Malz. Der Rohfruchtgehalt ist traditionell hoch. Man kann dafür auch wilden Hopfen pflücken und künstlich altern. Kein Problem.

Wenn Du unter Bier ein lagerbierähnliches Standardgetränk meinst? Nein, dass bekommt man so nicht hin!
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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#312  Beitragvon Marek » Samstag 10. Januar 2015, 13:14

JanBr hat geschrieben:
in gekauftem ist Gleitmittel enthalten, was nicht weiter schlimm ist


Kannst du das belegen? Würde mich sehr interessieren wie man das nach der neuen Fertigverpackungsverordnung deklarieren muss und warum ich es nicht auf der Packung finde.....


http://de.wikipedia.org/wiki/Mehl#Zusat ... smittel.29

Gut, von Gleitmittel steht da nichts, aber gekauftes Mehl ist eben nicht unbehandelt, wie man meint.

cyme hat geschrieben:
Marek hat geschrieben:Hefe kann man selbst herstellen: Obst oder Gemüse mit Honig oder Zucker gären lassen. Die kann man dann auch vermehren oder verlängern. Die Frage ist, ob sich mit der Methode auch eine Hefe erzeugen lässt, die sich zum Bier brauen eignet. Ich habe gelesen, dass normale Backhefe nicht funktioniert.

Backhefe soll funktionieren, nur nicht sonderlich gut schmecken. Wildhefen kann man leicht einfangen (manchmal passiert das auch unfreiwillig), und wer genau und sauber arbeitet kann diese auch mit einem Nährmedium auf Petrischalen isolieren: http://bootlegbiology.com/diy/isolating-yeast/


flying hat geschrieben:Hefen selber machen... :Grübel Nicht ganz aber es gibt ja die Spontangärung. Für ein Lambic braucht man nur rund die Hälfte an (selbstgemachtem) Malz. Der Rohfruchtgehalt ist traditionell hoch. Man kann dafür auch wilden Hopfen pflücken und künstlich altern. Kein Problem.

Wenn Du unter Bier ein lagerbierähnliches Standardgetränk meinst? Nein, dass bekommt man so nicht hin!


Danke für eure Antworten. Ich werde das mit der selbst gemachten Hefe mal probieren. Malz herstellen scheint da schon etwas aufwändiger zu sein; von der Idee werde ich mich wohl verabschieden. Wenn ich ein schmackhaftes Bier hinbekomme, reicht mir das. Es soll ja kein Massenbierstandardbier werden. :Wink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#313  Beitragvon Ladeberger » Samstag 10. Januar 2015, 13:43

Die Reinzuchthefen von Zymoferm werden eigenen Aussagen nach ohne Hilfs- und Zusatzstoffe hergestellt, was sich in einer recht geringen Haltbarkeit auswirkt. Mit ein wenig Planung allerdings kein Problem.

Meine Mehle von der Adler Mühle Bahlingen sind im übrigen unbehandelt (wobei ich sie nicht deshalb kaufe).

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#314  Beitragvon buschi90 » Sonntag 11. Januar 2015, 19:18

Hallo allerseits

Ich bin auf der Suche nach einer Tabelle zur Bestimmung des passenden CO2-Gehaltes für verschiedene Bierstile. Immer wieder stosse ich auf diesen Link, leider funktioniert dieser aber nicht. Gibt es irgendwo etwas ähnliches?
http://hb.ikma.de/index.php?title=Typischer_CO2-Gehalt_verschiedener_Biersorten

Danke für die Hilfe.

Gruss
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#315  Beitragvon Berlius » Sonntag 11. Januar 2015, 20:04

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#316  Beitragvon Gustav » Sonntag 11. Januar 2015, 20:13

Hallo,

ich plane mein erste bier zu brauen und meine frage wäre: wie lang kann dauern bis ein batch fertig für die erste gärung ist? ich habe mir mit hilfe ca.4 stunden geschätzt. Dazu kommt die zweite frage: kann optimal gesehen 2 batch an einem tag gemacht sein?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#317  Beitragvon PabloNop » Sonntag 11. Januar 2015, 20:23

Also normalerweise heißt das Brautag. :Bigsmile

Beim ersten Mal war ich rund 8 Stunden beschäftigt bis die Würze im Gärfass abkühlen konnte und die Küche wieder sauber war.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#318  Beitragvon PabloNop » Sonntag 11. Januar 2015, 20:27

Berlius hat geschrieben:@buschi: wiki/doku.php/co2-gehalt_verschiedener_biersorten?s[]=co2


Da schließt sich gleich eine Frage von mir an: ich habe ein Manometer auf einer meiner Flaschen in der Nachgärung. Kann ich dann mit den üblichen Spunddrucktabellen direkt auf den CO2-Gehalt in meinem Bier schließen oder ist das bei Fässern eine andere Geschichte (z.B. wegen anderem Freiraum)?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#319  Beitragvon doldi » Sonntag 11. Januar 2015, 21:04

PabloNop hat geschrieben:
Da schließt sich gleich eine Frage von mir an: ich habe ein Manometer auf einer meiner Flaschen in der Nachgärung. Kann ich dann mit den üblichen Spunddrucktabellen direkt auf den CO2-Gehalt in meinem Bier schließen oder ist das bei Fässern eine andere Geschichte (z.B. wegen anderem Freiraum)?


Hier steht alles was du wissen musst:
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#320  Beitragvon Holger-Pohl » Montag 12. Januar 2015, 00:03

Nunja, wir begeben uns dann zurück ins Mittelalter und arbeiten wie die Mönche und Handwerker im eigenen Garten.

Betrachtet man das Prozedere - noch einmal im Glas einschenk :moredrama sollten wir die Zutaten betrachten:

Nummer 1: Wasser: Bekommt man aus jedem Hahn oder Brunnen
Nummer 2: Malz: Auch kein Problem: ein paar Halme findet man überall, diese dann hegen und pflegen, zur passenden Zeit aussähen, über mehrere WOchen und Monate keimen und wachsen lassen, dann ohne Analyse ernten nach gut düngen. Anschließend einweichen - keimen lassen - mehrmals täglich wenden und dann über den offenen Lagerfeuer oder im Backofen?? nach eigenem gut düngen darren.
Nummer 3: Hopfen Auch kein Problem, wird überall als Pflanze verkauft: Drahtgestell bauen mit ca. 4 m hohen Stecken und Drähten, täglich nachziehen, düngen und auf Schädlinge überprüfen. (Hopfen ist im Gegensatz zur Gerste sehr anspruchsvoll) anschließend ernten - ggf. trocknen und ohne Bestimmung des Bitterwertes mal aufheben.
Nummer 4: Hefe: Hmmm! Gibt es jetzt nicht so wirklich überall - also bleibt nur die Möglichkeit die Würze hinzustellen und drauf zu hoffen, dass die richtige Hefe reinfliegt. Bäckereien waren damals ja auch die besten Brauereien, weil relativ wenige Sude - so sagt man - sauer geworden sind.

Aber betrachten wir das Prozedere.

Aufgrund der Tatsache, dass man sehr wahrscheinlich kein hochgelöstes Malz hat - würde ich ein Drei-Maisch-Verfahren empfehlen. Also EInmaischen bei 50 Grad ggf. 35 Grad?? Dann zubrühen auf die 50 Grad und nach einer Rast zubrühen auf 63 Grad und dann noch mal zubrühen auf 72 Grad - oder welche Rasttemperatur man dann eben nehmen will.

Das Kochen wird dann auch ein wenig Lotterie, weil man ja ohne Alphawert einen Blindflug macht. Das Bier kann passen, zu süß oder extrem zu hopfig werden. Also mal sehen.

Nach einem ganzen Tag Arbeit alleine im Sudhaus bleibt dann das abschließende Glücksspiel... Die Gärung.

Wir lassen also unsere Würze - das Paradies aller Erreger, Hefen etc. - offen einfach bei bester Temperatur stehen und hoffen!!, dass das Richtige in den Sud hineinfliegen möge.....

Spätestens hier sollte man die Möglichkeiten, die sich heute durch die industriell vorbereiteten Zutaten bieten, annehmen, außer man mag vielleicht 50 Liter Bieressig herstellen - auch gut.

Abschließend gehe ich davon aus, dass sich der EIngangspost auf das Brauen mit Extraktkits bezieht und sich sehr wahrscheinlich weniger auf das "All-Grain-Brauen " bezieht.

Ich Prinzip sage ich es wie Alt-Phex "Hast du überhaupt schon mal ohne Kit gebraut?

Grüßele
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#321  Beitragvon buschi90 » Montag 12. Januar 2015, 00:08

Berlius hat geschrieben:@buschi: wiki/doku.php/co2-gehalt_verschiedener_biersorten?s[]=co2


Danke Berlius. Im Grunde genau wonach ich suche. Aber: gibt es eine ähnliche, aber umfangreichere (also mit mehr Biersorten) Tabelle? :Grübel

Danke euch und Gruss
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#322  Beitragvon Holger-Pohl » Montag 12. Januar 2015, 00:17

Hallo Gustav,

was ist ein bähdsch????

Solltest du Sud meinen, dann bist du mit vier Stunden irgendwie noch nicht bei den Vuhllkräin Brauern angekommen.

Nein, Spaß beiseite.

Also, selbst bei einer kleinen leichten Infusion musst du für die Maischearbeit mindestens 2 Stunden und für das Kochen schon mal 90 Minuten anrechnen. Das Läutern kann sich über mindestens auch 90 Minuten hinziehen - außerdem fehlen noch alle Aufheizzeiten, etc. etc.

Ich habe ein Expressbier gebraut, da habe ich um kurz vor 8 Uhr eingemaischt und die Brauerei war um kurz nach 14 Uhr wieder sauber - das darfst du nämlich nicht vergessen - das ständige Sauber machen.

An einem Brautag mache ich in der Regel zwei Sude à 1 hl und da stehe ich in meiner Brauerei von ca. 7.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr. Das geht aber auch nur durch die Doppelbelegung von Geräten und dem Parallen Brauen. Heißt während der erste Sud gerade Hopfen kocht für 90 min, wird der zweite Sud schon eingemaischt.

Solltest du das dir mal anschauen wollen, dann suche mal bei den Hobbybrauervorstellung nach meiner Brauerei "die Brauerei auf 100 Rollen"

Gutes Gelingen
Holger
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#323  Beitragvon woernersen » Montag 12. Januar 2015, 00:21

PabloNop hat geschrieben:
Berlius hat geschrieben:@buschi: wiki/doku.php/co2-gehalt_verschiedener_biersorten?s[]=co2


Da schließt sich gleich eine Frage von mir an: ich habe ein Manometer auf einer meiner Flaschen in der Nachgärung. Kann ich dann mit den üblichen Spunddrucktabellen direkt auf den CO2-Gehalt in meinem Bier schließen oder ist das bei Fässern eine andere Geschichte (z.B. wegen anderem Freiraum)?


Der CO2 -Gehalt wird ja pro Liter angegeben (prinzipiell ist dann wurst, ob es sich um ne 0,33L-Flasche, oder ein 150l Fass handelt). Verhältnismäßig Biervolumen-Freiraumvolumen, wirst du bei beiden ca. auf das Selbe kommen, deshalb kann man diese Spunddrucktabelle sowohl für Flaschen, als auch für Fässer nehmen.

Bitte verbessern, falls ich hier falsch liege :Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#324  Beitragvon maloep » Montag 12. Januar 2015, 07:58

@buschi90:

Keine Tabelle, aber eine Übersicht mit den typischen Merkmalen jeder Biersorte. U.a. auch der Rezenz: http://www.besser-bier-brauen.de/bier-b ... iersorten/
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#325  Beitragvon cyme » Montag 12. Januar 2015, 11:26

Holger-Pohl hat geschrieben:Nummer 4: Hefe: Hmmm! Gibt es jetzt nicht so wirklich überall - also bleibt nur die Möglichkeit die Würze hinzustellen und drauf zu hoffen, dass die richtige Hefe reinfliegt. Bäckereien waren damals ja auch die besten Brauereien, weil relativ wenige Sude - so sagt man - sauer geworden sind.

Echt? Bei soviel Mehlstaub in der Luft und Sauerteig auf den Gerätschaften hätte ich auf genau das Gegenteil getippt, dass praktisch überall Lactobazillen unterwegs sind.
PHP Fatal error: Uncaught exception 'Exception' with message 'The requested file does not exists.'
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#326  Beitragvon buschi90 » Montag 12. Januar 2015, 23:24

maloep hat geschrieben:@buschi90:

Keine Tabelle, aber eine Übersicht mit den typischen Merkmalen jeder Biersorte. U.a. auch der Rezenz: http://www.besser-bier-brauen.de/bier-b ... iersorten/


Genau danach habe ich gesucht. Vielen Dank!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#327  Beitragvon GregorSud » Dienstag 13. Januar 2015, 11:45

Wie seihe ich die Würze möglichst elegant aus einer Sudpfanne ohne Ablaufhahn ins Gärfass? Mit dem Messbecher vorsichtig in den Sputnik schöpfen? Zurück in den Läuterbottich und durch den Panzerschlauch?

Hintergrund ist, dass ich den Kessel eines Wäschekochers gefunden habe. Diesen, so bisher die fixe Idee, könnte man aufs Feuer stellen und einen größeren Sud per Dekoktion brauen. Ich habe noch einen größeren Panzerschlauch rumliegen, den ich in ein 60L (oder auch 120L) Fass bauen könnte, welches ich dann erst zum Läutern und später zum Gären benutzen könnte :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#328  Beitragvon Bierjunge » Dienstag 13. Januar 2015, 11:52

GregorSud hat geschrieben:Wie seihe ich die Würze möglichst elegant aus einer Sudpfanne ohne Ablaufhahn ins Gärfass?

Nach dem Saugheber-Prinzip.

Bild

Solche Konstruktionen sind hier (und v.a. im alten Forum) z.T. unter "Schwanenhals-Hopfenseiher" bekannt, such mal ruhig danach.
Du musst das Rohr, den Schlauch und den Kühler mit Wasser vorfluten, dann läuft es von selber an.


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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#329  Beitragvon -CK_AKS- » Dienstag 13. Januar 2015, 11:53

GregorSud hat geschrieben:Wie seihe ich die Würze möglichst elegant aus einer Sudpfanne ohne Ablaufhahn ins Gärfass? Mit dem Messbecher vorsichtig in den Sputnik schöpfen? Zurück in den Läuterbottich und durch den Panzerschlauch?

Hintergrund ist, dass ich den Kessel eines Wäschekochers gefunden habe. Diesen, so bisher die fixe Idee, könnte man aufs Feuer stellen und einen größeren Sud per Dekoktion brauen. Ich habe noch einen größeren Panzerschlauch rumliegen, den ich in ein 60L (oder auch 120L) Fass bauen könnte, welches ich dann erst zum Läutern und später zum Gären benutzen könnte :Grübel

Also wir machten das bislang immer mit einem mit Wasser gefüllten Silikonschlauch. Da ist man aber am besten zu zweit, wobei es mit ein bisschen Übung auch allein geht:
1. Whirlpool andrehen, so dass sich (nach etwa 15min) der Trubkegel bildet.
2. mit Wasser gefüllten Silikonschlauch kurz unterhalb der Würzeoberfläche eintauchen, Wasser aus dem Schlauch in ein anderes Gefäß oder Abfluss abfließen lassen und sobald Würze kommt, den Schlauch in den Sputnik oder (in unserem Fall) Monofilamentfilter gesteckt und in den Gärbottich ablaufen lassen

Vorteil:
Man kann immer von oben her abziehen, dort wo sich nahezu keine Trubpartikel mehr befinden nach dem Whirlpool. Und das bisschen Trub, was zum Schluss dann abgezogen wird, bleibt sicher im Sputnik.
Diese Methode haben wir auch angewandt, obwohl unser Einkocher einen "Ablaufhahn" hat. Die eingebauten Plastikhähne verstopfen ja derart schnell, dass es nicht sinnvoll ist, Würze mit Trub dadurch ablaufen zu lassen.

Edit: Moritz war schneller :thumbsup !
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#330  Beitragvon -CK_AKS- » Dienstag 13. Januar 2015, 11:56

@Moritz:
Woher hast Du die Messing-Fittings an Deinem PWT?
Habe mir vor Kurzem so einen gekauft mit 3/4" Anschlüssen und benötige diese noch, wobei ich Edelstahl ja bevorzugen würde.
Was für einen Silikonschlauch hast Du dort verwendet?
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#331  Beitragvon Ladeberger » Dienstag 13. Januar 2015, 11:58

Kannst du aktiv in der Sudpfanne abkühlen? Denn heiße Würze würde ich generell nicht herumschütten, das trägt zu viel Sauerstoff ein. Wenn die Würze noch heiß ist, wäre Schlauchen am schonendsten. Dazu muss nur die Unterkante Sudpfanne höher als Oberkante Gärfass stehen. Ansaugen natürlich nur mit Bierheber oder vorgefülltem Schlauch (erfordert etwas Übung).

EDIT: Merke, bei "kurze Frage, kurze Antwort" darf man vor dem Absenden kein Telefonat mehr annehmen ;-)

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#332  Beitragvon GregorSud » Dienstag 13. Januar 2015, 12:05

Aaaah, na klar, ich Idiot :Ahh

So habe ich es ja selbst schon mit dem Einkocher gemacht, als der Hahn zugesetzt war. Bzw. habe ich es versucht und hatte nach ein paar Sekunden ein u-förmig gebogenes Abfüllröhrchen in der Hand :D

@-CK_AKS-
Gute Idee, mit dem Schlauch unter der Oberfläche!

@Moritz
Von dir ist doch das Tutorial im aktuellen Brau!Magazin, oder? Der Artikel hat mich erst auf die Idee gebracht. Sehr gut geschrieben :thumbup

@Ladeberger
Nein, Kühlung nicht möglich. Ich wollte die Pfanne direkt auf einen alten o. ä. Ofen stellen. Muss mir noch etwas überlegen, wie ich den Rasen möglichst schone...

Danke euch!
GregorSud
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#333  Beitragvon Bierjunge » Dienstag 13. Januar 2015, 17:19

-CK_AKS- hat geschrieben:@Moritz:
Woher hast Du die Messing-Fittings an Deinem PWT?
Habe mir vor Kurzem so einen gekauft mit 3/4" Anschlüssen und benötige diese noch, wobei ich Edelstahl ja bevorzugen würde.
Was für einen Silikonschlauch hast Du dort verwendet?

Die hatte mein hiesiger Baumarkt im Gartenwasserregal, nennt sich Winkel-Schlauchverschraubung. Ich verwende die dutzendfach. So etwas müsste es u.U. auch in Edelstahl geben, wobei das das bei derart kurzen Kontaktzeiten eigtl. Wurscht ist. Der Schlauch ist ganz normaler 10mm-Silikonschlauch von hum.

Moritz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#334  Beitragvon -CK_AKS- » Dienstag 13. Januar 2015, 17:32

Servus Moritz,
danke für die Info. Hehe, Edelstahl nehme ich trotzdem - das schreibt mir mein Ingenieursherz quasi schon vor... :Wink
Das Thema "Kontaktzeiten" ist hier schon oft behandelt worden, ich weiß. Aber nicht nur deswegen ziehe ich hochlegierten Chromnickelstahl vor.
Viele Grüße
Christian
-CK_AKS-
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#335  Beitragvon JanBr » Dienstag 13. Januar 2015, 17:43

Die hatte mein hiesiger Baumarkt im Gartenwasserregal, nennt sich Winkel-Schlauchverschraubung. Ich verwende die dutzendfach. So etwas müsste es u.U. auch in Edelstahl geben, wobei das das bei derart kurzen Kontaktzeiten eigtl. Wurscht ist. Der Schlauch ist ganz normaler 10mm-Silikonschlauch von hum.


Und ich werde nicht müde zu sagen das Messing auch kein Problem darstellt, im Gegenteil, das enthaltene Zink ist gut für die Hefeernährung :thumbup
JanBr
 

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#336  Beitragvon DerDennis » Dienstag 13. Januar 2015, 18:00

Und ich hoffe, dass die bei mir in Verwendung befindlichen Messingteile idealerweise gar keine unedlen Metalle ans Medium abgeben - weder Blei noch Zink. :)

(ich hab ebenfalls diese abgewinkelten Schlaucholiven aus dem Baumarkt im Einsatz).

Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#337  Beitragvon Liquidminer » Freitag 16. Januar 2015, 22:12

Es gab im alten Forum in einem der vielen Beiträge über das Rehydrieren von Trockenhefe ein schönes Diagramm, in dem die Überlebensrate der Zellen in Abhängigkeit von der Rehydrierungstemperatur aufgezeigt ist. Hat das jemand parat? Ich finde es irgendwie nicht....
Beste Grüße,
Torsten
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#338  Beitragvon Johannes_Bernhard » Samstag 17. Januar 2015, 14:10

Bzgl. Flach-Fitting KEG


Habe das Problem, dass ich Steigrohr und Fitting nicht mehr verbunden bekomme. Gibt es dort eine Vorgabe wie es zusammengebaut gehört? Habe 4 Rasten am Fitting (eine die nach oben geht und drei nach unten). Auseinander bauen ließ es sich.

mfg Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#339  Beitragvon chixxi » Samstag 17. Januar 2015, 15:13

Hat jemand noch ein gute Idee wo man in Deutschland gebrauchte NC Keg's beziehen kann ausser in der Bucht? Muss den starken Franken ausnützen :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#340  Beitragvon JanBr » Samstag 17. Januar 2015, 15:38

chixxi hat geschrieben:Hat jemand noch ein gute Idee wo man in Deutschland gebrauchte NC Keg's beziehen kann ausser in der Bucht? Muss den starken Franken ausnützen :thumbsup


Albin Halbritter oder Keghandel.de wäre ein Versuch wert.

Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#341  Beitragvon comi » Samstag 17. Januar 2015, 16:40

Die üblichen Verdächtigen wie Candirect oder HUM haben auch gebrauchte NCs im Sortiment.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#342  Beitragvon chixxi » Samstag 17. Januar 2015, 17:14

Danke für die Hinweise! Habe mich für Candirect entschieden, die liefern gemäss Beschrieb mit neuem Deckel und neuen Ventilen. Ausserdem hatten die noch alles andere an Lager was ich bestellen wollte. Und die liefern für vernünftiges Geld in die Schweiz, dann fällt noch die Mehrwertsteuer aus Deutschland weg :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#343  Beitragvon JanBr » Samstag 17. Januar 2015, 19:15

den starken Franken


Meinst Holger Pohl damit? :Pulpfiction
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#344  Beitragvon wwwcom » Sonntag 18. Januar 2015, 21:40

Wie wirken sich Weizenflocken gegenüber Weizenmalz auf den Geschmack von Bier aus? Bei Wit und anderen Belgischen Bieren wird das ja so gemacht.

Gruß wwwcom
Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#345  Beitragvon Ladeberger » Sonntag 18. Januar 2015, 22:09

Weizenrohfrucht hat im fertigen Bier kaum mehr Geschmack, d.h. auch nicht die leicht malzige Süße eines Weizenmalzes. Dadurch macht es das Bier schlanker/spritziger und gibt Aromen von Hefe oder Hopfen etwas mehr Raum. Man darf es natürlich nicht übertreiben, sonst schmeckt das Bier leer.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#346  Beitragvon SINS » Sonntag 18. Januar 2015, 22:22

Ist eine Glaubensfrage.
Poste mal Deine Sudwerte und Deine Wasserwerte, dann kann Dir geholfen werden.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#347  Beitragvon Chris » Montag 19. Januar 2015, 11:12

Mal was anderes:
Könnte ich eine Bierspindel auch zum Säuremessen bei der Essigherstellung missbrauchen?
Wobei das "Messen" sich darauf beschränken würde, festzustellen ob sich der Säuregehalt nicht mehr ändert.

Gruß Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#348  Beitragvon Jorgl » Montag 19. Januar 2015, 21:40

Kurze Frage :Wink

Besteht ein Zusammenhang zwischen geringen Malz/Wasser Verhältnis zur Sudhausausbeute bei hellen Bieren.
Sprich 1/3 statt 1/4 ?

Danke

Gruß

Jürgen :Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#349  Beitragvon gulp » Montag 19. Januar 2015, 21:41

Nein.

Gruß
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#350  Beitragvon Marek » Dienstag 20. Januar 2015, 01:46

Holger-Pohl hat geschrieben:... Mittelalter ... aussähen ... Lagerfeuer ... Drahtgestell bauen ... etc.


Das mit dem Lagerfeuer in der Küche habe ich nach langem Überlegen dann doch verworfen. :-) Mir ging´s um weitgehend unbehandelte Zutaten. Die muss ich nicht säen, pflegen und ernten; kaufen reicht.

Wie´s scheint, muss ich´s halt probieren. Dabei mal zehn Liter zu versemmeln, macht mich nicht übermäßig traurig. :-)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#351  Beitragvon cyme » Dienstag 20. Januar 2015, 09:35

Jorgl hat geschrieben:Besteht ein Zusammenhang zwischen geringen Malz/Wasser Verhältnis zur Sudhausausbeute bei hellen Bieren.
Sprich 1/3 statt 1/4 ?

The brewhouse efficiency of the tick mashes remained almost constant between 58 and 60% over the temperature range of the experiments, but the brewhouse efficiency for the thinner mash showed a strong dependency on the temperature and was always better than the efficiency of the tick mash. That leads to the conclusion that thinner mashes perform better and allow for better extraction of the grain.

Siehe http://www.braukaiser.com/wiki/index.ph ... _thickness
PHP Fatal error: Uncaught exception 'Exception' with message 'The requested file does not exists.'
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#352  Beitragvon DerDennis » Dienstag 20. Januar 2015, 09:42

Wobei zu dünne Maischen auch wieder nicht effizient sind, da die Enzyme ab einem gewissen Verdünnungsgrad nicht mehr so gut arbeiten (sollen).

Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#353  Beitragvon gulp » Dienstag 20. Januar 2015, 10:43

Kunze:

"In dünnen Maischen geht mehr Extrakt in Lösung, aber dickere Maischen schützen die Enzyme vor einer zu schnellen thermischen Inaktivierung (= Schutzkolloidwirkung der Maischeteile und der gelösten Stoffe). Dadurch wird in dickeren Maischen die Menge an vergärbaren Zuckern und damit der Endvergärungsgrad erhöht.
Dieser Einfluß der Maischekonzentration auf den Stärkeabbau ist aber geringer als der Einfluß der anderen Faktoren."

Wobei dünn für mich 1:6 (BIAB) und dick 1:2,6 bedeuted. Bei 1:6 hatte ich schon mal einen Blausud. Ich denke die Unterschiede zwischen 1:3 und 1:4 werden für die Sudhausausbäute für uns (Hobbybrauer) messbar nicht ins Gewicht fallen.

Gruß
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#354  Beitragvon Jorgl » Dienstag 20. Januar 2015, 18:26

Dann liegt es wahrscheinlich doch am zu groben schroten ?
Läuterdauer 2 1/4 Std.

So sah der Treber nach dem läutern aus

Gruß

Jürgen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#355  Beitragvon wwwcom » Dienstag 20. Januar 2015, 21:20

SINS hat geschrieben:Ist eine Glaubensfrage.
Poste mal Deine Sudwerte und Deine Wasserwerte, dann kann Dir geholfen werden.


Ok. War auch eher eine allgemeine Frage hab das im Unterton schon immer so raus gelesen gehabt. Was für einen Unterschied machen da meine Wasserwerte? Hab halt das altbekannte mega schlechte Leitungswasser von München. Musste erst bei der swm nachfragen ob das auch für meinen Stadtteil gilt aber is wohl in ganz muc das selbe.
http://www.swm.de/dms/swm/dokumente/m-wasser/trinkwasser-analysewerte.pdf
Ja mir ist bewusst das muss man auf bereite. Mich darüber zu informieren wird der nächste Schritt fürs erste muss das unbehandelt herhalten.

Und das Rezept über das ich ins Grübeln gekommen bin war das hier:
https://brauerei.mueggelland.de/rezeptdetails/items/106.html

Gruß Manu
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#356  Beitragvon Nilssina » Mittwoch 21. Januar 2015, 17:52

Wo bekomme ich günstig einen Druckminderer für CO2?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#357  Beitragvon 4enja » Freitag 23. Januar 2015, 15:17

Hallo,

auf meinem Jungbier im Gärbehälter (Zelebrator-Weizenbock nach Hanghofer) liegt bereits seit sieben Tagen ein dicker Schaumteppich. Der Extraktgehalt hat sich jedoch die letzten Tage nicht geändert, obwohl wahrnehmbar Gase entstanden sind (Gärröhrchen). Bei meinen bisherigen Gärungen war der Schaumteppich recht schnell verschwunden (4-5 Tage). Sollte ich noch etwas abwarten oder die Hefe von oben einfach abschöpfen und das Bier Umschlauchen?

Danke und Gruß
4enja


Edit: Ne, das ist eine 3068 Hefe... Werde die Hefe dann aber einfach von oben entnehmen.
Zuletzt geändert von 4enja am Sonntag 25. Januar 2015, 13:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#358  Beitragvon JanBr » Freitag 23. Januar 2015, 15:36

Chris hat geschrieben:Mal was anderes:
Könnte ich eine Bierspindel auch zum Säuremessen bei der Essigherstellung missbrauchen?
Wobei das "Messen" sich darauf beschränken würde, festzustellen ob sich der Säuregehalt nicht mehr ändert.

Gruß Chris


Wenn sich bei der Essigherstellung die Dichte ändert schon
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#359  Beitragvon Blancblue » Freitag 23. Januar 2015, 16:39

4enja hat geschrieben:Hallo,

auf meinem Jungbier im Gärbehälter (Zelebrator-Weizenbock nach Hanghofer) liegt bereits seit sieben Tagen ein dicker Schaumteppich. Der Extraktgehalt hat sich jedoch die letzten Tage nicht geändert, obwohl wahrnehmbar Gase entstanden sind (Gärröhrchen). Bei meinen bisherigen Gärungen war der Schaumteppich recht schnell verschwunden (4-5 Tage). Sollte ich noch etwas abwarten oder die Hefe von oben einfach abschöpfen und das Bier Umschlauchen?

Danke und Gruß
4enja


Lass mich raten - Du benutzt die US 05 Hefe? Zumindest ist mir das mit der schon öfters passiert. Hängt wohl an der Hefestruktur in Verbindung mit aufsteigendem CO2, dass bei der Gärung produziert wird. Ich empfehle eine sterilisierte Schöpfkelle zu nehmen und die Schaumdecke vorsichtig abzuschöpfen, dann einfach abfüllen.
Bier wird´s immer.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#360  Beitragvon olli75 » Samstag 24. Januar 2015, 14:41

Mahlzeit,

gerade mit Schrecken festgestellt, dass ich eine Zutat für den morgigen Brautag ungeschrotet bestellt habe :puzz

Es sind nur knapp 200 g... eine Idee wie ich diese einigermaßen vernünftig noch gemahlen bekomme? Dachte direkt an ein Nudelholz und dann einfach drüber walzen. Klar wäre das nicht ideal, aber aufbrechen muss ich sie ja irgendwie.

Gibt es noch andere Vorschläge?

Edith: Danke @Bilbobreu.. die Hammermethode hat gut funktioniert.
Zuletzt geändert von olli75 am Samstag 24. Januar 2015, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#361  Beitragvon Bilbobreu » Samstag 24. Januar 2015, 15:18

Mit dem Nudelholz wirst Du wahrscheinlich nicht genug Druck erzeugen können. Ich hab das Problem mal mit einem großen Hammer gelöst. Aber nicht draufschlagen, sondern nur kräftig drücken und dabei leicht quer bewegen.

Gruß
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#362  Beitragvon Greg0r » Samstag 24. Januar 2015, 20:00

Hallo Zusammen,
Bin noch ganz neu hier im Forum, hab aber schon einiges gelesen, aber mir stellt sich bei
meinem ersten Sud in den nächsten Tagen noch ne Frage.
Ich möchte nur 10l brauen. Das Rezept, Klosterbräu, ist für 20l ausgelegt.
Halbiere ich nur alle Zutaten oder muss ich sie anders berechnen?
Bin schon ganz aufgeregt... :-) und freu mich drauf.
Greg0r
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#363  Beitragvon comi » Samstag 24. Januar 2015, 20:33

Greg0r hat geschrieben:Halbiere ich nur alle Zutaten ...?


Hi,
ja genau so funktioniert's.
Viel Spaß und alles Gute für deinen ersten Sud.
comi
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#364  Beitragvon comi » Samstag 24. Januar 2015, 20:39

Hallo zusammen!

Für mein Abfüller-Projekt das ich demnächst beginnen möchte brauche ich mal einen Elektrikrat. Es soll eine Siemens Logo 12/24rc zum Einsatz kommen, versorgt von einem 24v Hutschienennetzteil. Im Handbuch der Logo steht man soll den Spannungseingang mit einer 0,8A Schmelzsicherung absichern.

Könnte mir bitte jemand sagen was da ein geeignetes Teil (Sicherung für die Hutschiene)wäre? Gerne auch mit Link. Ich hab mir jetzt den ganzen Nachmittag einen Knoten nach dem anderen ins Hirn gemacht - ich checks einfach nicht... :puzz

Danke,
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#365  Beitragvon Johannes_Bernhard » Samstag 24. Januar 2015, 22:05

Moin,

wie handled ihr das mit der Nachisomerisierungszeit im kleinen Brauhelfer? Bis wieviel Grad berechnet der Brauhelfer die Nachisomerisierung?

Ich nutze einen Eintauchkühler zum runterkühlen, innerhalb von 20 Minuten bin ich von 100 Grad auf 20 Grad runtergekühlt (also ca. 4 Grad/Minute).

Wenn ich eine Nachisomerisierung bis 90 Grad annehme, käme nach meiner Rechnung eine Nachisomerisierungszeit von 2,5 Minuten raus.

Bei einer Nachisomerisierung bis 80 Grad, läge ich bei 5 Minuten.

Wie seht ihr das?

mfg Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#366  Beitragvon Chris83 » Montag 26. Januar 2015, 11:27

Moin Jungs,

kann mir einer von euch sagen wo der Unterschied zwischen NC und CC Kegs liegt?
Haben die unterschiedliche Kupplungen?

Gruß,
Christoph
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#367  Beitragvon dingenz » Montag 26. Januar 2015, 11:34

Vielleicht ja das Wiki...
Viele Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#368  Beitragvon Greg0r » Montag 26. Januar 2015, 21:26

Naben ehrenwerte Brauer,

ich hatte noch 2-3 Fragen die ich noch nicht ganz verstanden habe, wenns erlaubt ist.
Wenn ich die Zuckerbeigabe mit fabier berechnen möchte, was bedeutet "Gär- und Jungbiertemperatur:"
Ist das die aktuelle Gärtemperatur oder die spätere Nachgärtemperatur in der Flasche oder was ganz anderes?
Dachte die Zuckerbeigabe hängt von dem Restextrakt des Jungbieres ab :puzz

Und wenn ich das Bier umschlauche, wäre ja ein Gefäß mit Hahn auch nicht schlecht oder?
Und meine letzte Frage, wenns noch erlaubt ist, wie lange bleibt das Jungbier nach dem umschlauchen in dem Gefäß?
Wirds dann kurz drauf in die Flaschen gefüllt?

Gruß Gregor
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#369  Beitragvon PabloNop » Montag 26. Januar 2015, 21:36

Gemeint ist die (höchste) Temperatur, die dein Bier während der Gärung hatte. Es geht dabei darum abzuschätzen, wie viel vom entstandenen CO2 sich noch in deinem Bier gehalten hat. Je höher die Temperatur, desto weniger Rest-CO2 bleibt übrig.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#370  Beitragvon Boromsel » Dienstag 27. Januar 2015, 11:17

Ich habe mir letzte Woche nun auch eine Läuterhexe zugelegt und soweit hat auch alles gut geklappt. Ich hatte aber den Eindruck, dass es recht lange gedauert hat, bis die Würze klar lieft.

Daher eine kurze Frage:
Muss man bei der Läuterhexe auch wie bei einem Läuterblech etwas Wasser vorlegen, dass das Innere der Hexe ausgefüllt ist?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#371  Beitragvon Nilssina » Dienstag 27. Januar 2015, 11:37

Nein du mußt nur die Würze so lange laufen lassen und zurück kippen bis sie klar läuft.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#372  Beitragvon Chris » Dienstag 27. Januar 2015, 11:41

Ich möchte demnächst ein Lambic brauen.
Muß/sollte der Hopfen drei Jahre alt sein oder
geht auch ein Hopfen mit geringer Alphasäure (z.B. Saazer)?
Gruß Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#373  Beitragvon dingenz » Dienstag 27. Januar 2015, 11:49

Auch bei der Hexe kommt es auf Läuterruhe und Schüttung an.
Bei einem Weizen brauche ich etwa 3 Liter bis die Würze klar läuft, sonst etwa die Hälfte.
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#374  Beitragvon Ladeberger » Dienstag 27. Januar 2015, 12:05

Chris hat geschrieben:Ich möchte demnächst ein Lambic brauen.
Muß/sollte der Hopfen drei Jahre alt sein oder
geht auch ein Hopfen mit geringer Alphasäure (z.B. Saazer)?

Vielleicht sowas: http://amihopfen.com/Hopfen/Deutschland ... 5_130.html

Mit 1,8% in 2013 rekordverdächtig wenig Alphasäure, aber trotzdem noch einiges an antimikrobiellem Potenzial, wenngleich das mit der Bitterkeit skaliert. Wobei es bei altem Hopfen nicht nur um Alphasäure geht (sowieso immer zusammen mit Betasäure zu bewerten) geht, sondern auch um oxidierte Bestandteile, die später von Brettanomyces zu den wildesten Aromen umgebaut werden. Es wurden gute Ergebnisse erzielt mit forcierter Alterung bei 40°C für vier Wochen. Vielleicht auf der Heizung?

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#375  Beitragvon Chris » Dienstag 27. Januar 2015, 12:13

Ladeberger hat geschrieben:
Chris hat geschrieben:Ich möchte demnächst ein Lambic brauen.
Muß/sollte der Hopfen drei Jahre alt sein oder
geht auch ein Hopfen mit geringer Alphasäure (z.B. Saazer)?

Vielleicht sowas: http://amihopfen.com/Hopfen/Deutschland ... 5_130.html

Mit 1,8% in 2013 rekordverdächtig wenig Alphasäure, aber trotzdem noch einiges an antimikrobiellem Potenzial, wenngleich das mit der Bitterkeit skaliert. Wobei es bei altem Hopfen nicht nur um Alphasäure geht (sowieso immer zusammen mit Betasäure zu bewerten) geht, sondern auch um oxidierte Bestandteile, die später von Brettanomyces zu den wildesten Aromen umgebaut werden. Es wurden gute Ergebnisse erzielt mit forcierter Alterung bei 40°C für vier Wochen. Vielleicht auf der Heizung?

Gruß
Andy


Danke den Tip. Sowas habe ich gesucht.
Gruß Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#376  Beitragvon dingenz » Dienstag 27. Januar 2015, 12:34

Habt ihr eine Empfehlung für eine Stand-Kronkorkenverschließer?

Bei HuM gibt es drei verschiedene, mit ähnlicher Beschreibung und unterschiedlichen Preisen:
Es kommt mir nicht auf jeden Cent an, aber ich will auch nicht unbedingt mehr zahlen ohne einen Mehrwert zu haben.
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#377  Beitragvon -CK_AKS- » Dienstag 27. Januar 2015, 15:27

Wir haben Regina. Macht nur Sinn, wenn Du Flaschen unterschiedlicher Größe bei zeitgleicher Abfüllung hast. Das nächste Mal würde ich wahrscheinlich ein Nummer kleiner kaufen, einen wirklichen Vorteil der automatischen Schnellverstellung sehe ich nicht.
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#378  Beitragvon Morena von Nürnberg » Mittwoch 28. Januar 2015, 18:05

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#379  Beitragvon ggansde » Mittwoch 28. Januar 2015, 18:12

Moin,
verkauft Halbritter eigentlich auch einzelne Fässer (z.B. 10l Bauchfass) oder nur Konvolute?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#380  Beitragvon Krappi » Donnerstag 29. Januar 2015, 10:51

Moin,

würde gerne beim nächsten Sud meine Temperatursteuerung optimieren. Bislang hängt der Fühler der UT-200 direkt in der Kühltruhe und misst somit nur Umgebungstemperatur. Lieber wäre mir natürlich die Messung der Temperatur im Gärfass.
Kann ich in den Deckel des Gärfasses (nutze die günstigen Hornbach Fässer) einfach eine Edelstahl Tauchhülse einbauen und den Temperaturfühler lose da rein hängen oder welche Möglichkeiten habe ich?

Viele Grüße,
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#381  Beitragvon holledauer » Donnerstag 29. Januar 2015, 10:59

widersprüchliche Meinungen wirst du hier auch bekommen.

Ich mach es nicht. Das Infektionsrisiko ist mir zu hoch.
Das sinkt alles irgendwann zu Boden und weg ist es :)
Gruß Martin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#382  Beitragvon Kernstaedter » Donnerstag 29. Januar 2015, 11:29

Eine Möglichkeit, die glaube ich auch häufiger praktiziert wird:
Beitrag #3

Der Fühler wird an das Fass angelegt und nach außen hin isoliert.
Gruß,
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#383  Beitragvon Horsti » Donnerstag 29. Januar 2015, 17:57

Kurze Frage zum Thema Wasseraufbereitung:

Ich bin mich da momentan viel am Einlesen. Zwar bin ich mit gutem, weichem Wasser gesegnet, allerdings könnte ich es zum Optimum noch etwas tunen. Sprich: Aufsalzen. Etwas mehr Chlorid/Sulfat, Calcium usw.

Was mich da nur beschäftigt: Mal angenommen ich möchte xy mg/ml Chlorid im Wasser haben. Dann rechne ich die Menge z g an CaCl2 (oder welchen Parameter auch immer ich anpassen möchte) aus, die ich pro Liter benötige. Soweit so richtig und sinnvoll.

Sagen wir, ich brauche für 20L fertiges Bier mit Haupt- und Nachguss 32L Wasser. Rechne ich die Menge z dann mal 32 oder rechne ich sie mal 20?

Wenn ich das ganze mal 32 rechne, dann habe ich in den 20 L fertigen Bier natürlich etwa 50% mehr meiner Ionen...

[Für mich macht daher die Rechnung z*20 mehr Sinn - genau erklärt habe ich es allerdings nirgends gefunden. Weiterhin wundert mich, dass man somit nur das Ionenprofil des Wassers im fertigen Bier (ungeachtet der Ionen, die im Malz usw enthalten sind) einstellt, und nicht dasjenige der Maische.]

Danke und Gruß
Simon
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#384  Beitragvon Boludo » Donnerstag 29. Januar 2015, 18:27

Trag Doch Deine Werte einfach in einen Wasserrechner ein, dann gibst Du die Menge an Brauwasser ein, die Du aufbereiten willst und spielst so lange mit den Mengen, bis es passt.
Du musst das Ionenprofil im gesamten Brauwasser einstellen, dann hast Du es auch automatisch im Bier.
Wobei durch das Kochen alles ein wenig aufkonzentriert wird, aber das würde ich mal vernachlässigen.
Was dann noch vom Malz kommt weiß ich nicht so genau, aber mach es doch nicht unnötig kompliziert.

Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#385  Beitragvon hufpfleger » Donnerstag 29. Januar 2015, 18:53

ggansde hat geschrieben:Moin,
verkauft Halbritter eigentlich auch einzelne Fässer (z.B. 10l Bauchfass) oder nur Konvolute?
VG, Markus


Hallo,

ich hab da meine großen Fässer geholt. Mit dem kann man reden, ein sehr umgänglicher Mann. Hat sich auch über 'ne Flasche Bier gefreut :Wink
Ich habe da auch noch einige einzelne Verschraubungen mitgenommen. Deshalb denke ich, da kannst du auch ein einzelnes Faß kaufen.

Gott sei Dank hatte ich nicht viel Geld dabei, ich hätte noch Schubkarren voll Zeug gebrauchen können
Gruß Dieter

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#386  Beitragvon Horsti » Donnerstag 29. Januar 2015, 18:57

Danke Stefan, entweder denke ich echt zu kompliziert oder es kam nicht so genau rüber, was ich wissen wollte:

Du musst das Ionenprofil im gesamten Brauwasser einstellen, dann hast Du es auch automatisch im Bier.


Wenn ich nun mit dem Rechner spiele, was ich schon getan habe, und sage: "32 L Brauwasser auf 50 mg/ml Chlorid einstellen, bitte", dann spuckt der mir eine Menge an CaCl2 aus, die ich dem Haupt- und Nachguss zugeben muss. Das heißt aber dann, dass das fertige Bier nicht mehr 50 mg/ml Chlorid enthält, sondern etwas mehr als 75 mg/ml.

Ist das so gewollt und hab ich das einfach nicht kapiert? Kommt es nur auf das Wasser an, dass ich zum Brauen verwende oder kommt es auf das Wasser an, dass nach dem Einkochen rauskommt?

ungeachtet der Ionen, die im Malz usw enthalten sind

Damit meinte ich, dass sie mir wurscht sind...ich will es mir echt nicht komplizierter machen als nötig ;)

Danke nochmal
Simon

Kaum zu glaube, dass einem Chemiker sowas nicht in den Schädel will... :puzz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#387  Beitragvon Boludo » Donnerstag 29. Januar 2015, 19:03

Horsti hat geschrieben:Wenn ich nun mit dem Rechner spiele, was ich schon getan habe, und sage: "32 L Brauwasser auf 50 mg/ml Chlorid einstellen, bitte", dann spuckt der mir eine Menge an CaCl2 aus, die ich dem Haupt- und Nachguss zugeben muss. Das heißt aber dann, dass das fertige Bier nicht mehr 50 mg/ml Chlorid enthält, sondern etwas mehr als 75 mg/ml.


Du hast da einen Denkfehler.
Man braucht deshalb mehr Gesamtbrauwasser als fertiges Bier, weil jede Menge Wasser im Treber hängen bleibt.
Die Ionen konzentrieren sich also nicht im Bier auf, sondern es gehen auch jede Menge mit dem nassen Treber verloren.
Das bißchen was man verdampft (ca 10%) macht den Kohl nicht fett.
Also findest Du (ohne Berücksichtigung von dem, was aus dem Malz kommt) im Bier die selbe Ionenkonzentration wie im Brauwasser, eventuell um 10% erhöht durch das Verdampfen.
Nach Deiner Logik wäre der Treber mit entionisiertem Wasser und nicht mit Brauwasser befeuchtet.

Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#388  Beitragvon Horsti » Donnerstag 29. Januar 2015, 19:04

Jawohl, danke, Denkfehler, Schande über mein Haupt - die Frage plagte mich echt schon seit Tagen .
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#389  Beitragvon Bierzwillinge » Donnerstag 29. Januar 2015, 20:01

Hallöchen!

Kann ich für einen Milchsäurestarter auch Pale Ale Malz nehmen, oder geht nur PiMa?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#390  Beitragvon JanBr » Donnerstag 29. Januar 2015, 22:58

Bierzwillinge hat geschrieben:Hallöchen!

Kann ich für einen Milchsäurestarter auch Pale Ale Malz nehmen, oder geht nur PiMa?
Christian


Sollte auch gehen. Die Darrtemperatur ist da auch noch moderat.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#391  Beitragvon Fricky » Freitag 30. Januar 2015, 12:33

kannst Du ein Bild von dem Teil reinstellen? Hast du 'ne Druckanzeige dran?

Das Nadelventil ist für die Zapfanlage m.E. nicht brauchbar, dass nimmst Du nur doch her für's Feintuning der CO2-Zugabe im Aquarium (Blasenzähler)

Daran kannst du vermutlich den CO2 Schlauch für die Zapfanlage nicht anschliessen

Denke, du kaufst besser was passendes, soooo teuer ist das auch nicht.

Gruß, Peter.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#392  Beitragvon Fricky » Freitag 30. Januar 2015, 13:52

So wie er ist, passt das nicht zu einer Zapfanlage. Man könnte den vielleicht irgendwie umbauen, aber bis Du sicher weisst, was für Teile du brauchst und ob Du da wirklich was passendes kriegst, ist fraglich.

Ich würde sowas http://www.zapfanlagendoktor.de/store-products.php?pName=bierdruckminderer-1-ltg-3bar-mit-wandhalter-p-201272&cName=druckminderer-con-und-zubehoer-c-10 nehmen.

Gruß, Peter.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#393  Beitragvon Morena von Nürnberg » Freitag 30. Januar 2015, 21:19

Hallo Braukollegen,

hat jemand für mich die Werte zum Zwangskarbonisieren im Keg parat. Gibt es dazu eventuell im Netz ein Tool?

Ich bräuchte den Druck, die Zeit in Abhängigkeit des CO2- Anteils.
Das beim Zwangskarbonisieren das Fässchen geschüttelt werden sollte hab ich irgendwo gelesen, richtig?

Danke für eure Tips
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#394  Beitragvon JanBr » Freitag 30. Januar 2015, 21:22

Morena von Nürnberg hat geschrieben:Hallo Braukollegen,

hat jemand für mich die Werte zum Zwangskarbonisieren im Keg parat. Gibt es dazu eventuell im Netz ein Tool?

Ich bräuchte den Druck, die Zeit in Abhängigkeit des CO2- Anteils.
Das beim Zwangskarbonisieren das Fässchen geschüttelt werden sollte hab ich irgendwo gelesen, richtig?

Danke für eure Tips
Gruss Ralf


Ja, hier http://fabier.de/biercalcs.html

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#395  Beitragvon Morena von Nürnberg » Freitag 30. Januar 2015, 22:40

JanBr hat geschrieben:
Morena von Nürnberg hat geschrieben:Hallo Braukollegen,

hat jemand für mich die Werte zum Zwangskarbonisieren im Keg parat. Gibt es dazu eventuell im Netz ein Tool?

Ich bräuchte den Druck, die Zeit in Abhängigkeit des CO2- Anteils.
Das beim Zwangskarbonisieren das Fässchen geschüttelt werden sollte hab ich irgendwo gelesen, richtig?

Danke für eure Tips
Gruss Ralf


Ja, hier http://fabier.de/biercalcs.html

Jan

Danke Jan, kannte die Seite, hab ich übersehen.
Fässchen schütteln ist richtig?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#396  Beitragvon Ladeberger » Freitag 30. Januar 2015, 22:43

Alle Maßnahmen, die die Oberfläche der Würze vergrößern sind zur schnellen Zwangskarbonisierung brauchbar. Schütteln, wackeln, rollen, ... ich rolle gerne, weil man da schön hört wie das CO2 in die Flüssigkeit blubbert und man keinen Muskelkater bekommt.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#397  Beitragvon Morena von Nürnberg » Freitag 30. Januar 2015, 22:50

Ladeberger hat geschrieben:Alle Maßnahmen, die die Oberfläche der Würze vergrößern sind zur schnellen Zwangskarbonisierung brauchbar. Schütteln, wackeln, rollen, ... ich rolle gerne, weil man da schön hört wie das CO2 in die Flüssigkeit blubbert und man keinen Muskelkater bekommt.

Gruß
Andy

hab einen Versuch mit Partyfässchen geplant, bin gespannt ob ich es bis 1, 5 bar druckdicht bekomme...Danke :thumbup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#398  Beitragvon Biermensch » Samstag 31. Januar 2015, 14:51

Hallo zusammen,

hat jemand eine Tabelle, worauf die geeigneten Gramm CO2/Liter für verschiedene Biersorten angegeben sind?

Sowas würde mir helfen.


Danke schonmal!


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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#399  Beitragvon tauroplu » Samstag 31. Januar 2015, 14:55

Beste Grüße
Michael

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Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#400  Beitragvon Biermensch » Samstag 31. Januar 2015, 15:04

:Ahh
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