Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#401  Beitragvon GregorSud » Sonntag 1. Februar 2015, 14:35

Ich habe hier ein 10L Fass mit bayrischem Anstich (Rückschlag) und Flachfitting. Sonst nichts. Gibt es einen Trick zum Reinigen und Befüllen, oder muss ich das durch die kleine Öffnung des Anstichs machen?
GregorSud
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#402  Beitragvon JanBr » Sonntag 1. Februar 2015, 17:12

GregorSud hat geschrieben:Ich habe hier ein 10L Fass mit bayrischem Anstich (Rückschlag) und Flachfitting. Sonst nichts. Gibt es einen Trick zum Reinigen und Befüllen, oder muss ich das durch die kleine Öffnung des Anstichs machen?


Normal werden die durch den Fitting gereinigt und befüllt. Da du aber wahrscheinlich keine Reinigungsanlage hast,mwürde ich den Fitting rausschrauben zum Reinigen und befüllen.

Such mal hier im Forum

Gruß

Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#403  Beitragvon Trooper » Sonntag 1. Februar 2015, 17:39

Mist, habe gestern 21 Liter Altbier gebraut und gerade die Hefe angestellt. Vorgang wie üblich: ca. 120 ml Wasser abgekocht und im Messbecher auf 25 Grad abkühlen lassen. 2 Päckchen Brewferm TOP aufgestreut und 20 Minuten ruhen lassen ohne Umrühren. Dann aufgeschwenkt, wobei ein dickerer Klumpen entstand :puzz Habe diesen dann durch verrühren verkleinert, trotzdem schwammen nach dem Anstellen jetzt einige kleine Hefeklumpen in der Würze herum.

Lösen sich die Klumpen mit der Zeit noch von selbst auf oder kann ich diese jetzt quasi abschreiben, was die Gäraktivität angeht? Werden die 2 x 6g Brewferm TOP (laut Beschreibung für je 10 Liter Würze) also reichen oder sollte ich lieber noch ein drittes Päckchen rehydrieren und zugeben?

Gruß, Franky
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#404  Beitragvon Liquidminer » Sonntag 1. Februar 2015, 17:42

Ich habe neulich bei meinem UG hellem Lager zum ersten Mal Irish Moss verwendet und das anscheinend mit sehr gutem Erfolg. Jedenfalls liegt das Bier so klar in der Gärkanne, dass ich bis auf den Bodenbelag blicken kann, blank wie filtriert. Muss ich mich jetzt auf eine schleppende Flaschengärung gefasst machen und sollte evtl. noch ein Tütchen W34/70 zum Einsatz vor Abfüllung bringen?
Beste Grüße,
Torsten

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#405  Beitragvon Beerbrouer » Sonntag 1. Februar 2015, 19:40

Liquidminer hat geschrieben:Ich habe neulich bei meinem UG hellem Lager zum ersten Mal Irish Moss verwendet und das anscheinend mit sehr gutem Erfolg. Jedenfalls liegt das Bier so klar in der Gärkanne, dass ich bis auf den Bodenbelag blicken kann, blank wie filtriert. Muss ich mich jetzt auf eine schleppende Flaschengärung gefasst machen und sollte evtl. noch ein Tütchen W34/70 zum Einsatz vor Abfüllung bringen?


Nein, keine Angst. Das ist normal und bei mir auch so. Es ist trotzdem noch genug Hefe in der Schwebe.

Gruß

Gerald
Die Würze des Bieres ist unantastbar!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#406  Beitragvon Liquidminer » Sonntag 1. Februar 2015, 19:59

Supi, danke. Bin schon baff wie gut das Zeugs gewirkt hat. freue mich jedenfalls auf ein sehr klares helles Bier.
Zuletzt geändert von Liquidminer am Sonntag 8. März 2015, 18:40, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße,
Torsten

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#407  Beitragvon franknbraeu » Sonntag 1. Februar 2015, 23:16

Ihr Lieben,

gebraut wie immer, diesmal 28l Belgian Wit - Hefeweizen sollen es werden, jedoch will die Hefe nicht (White Labs WLP500).
Der Gaerbottich steht vor der Heizung, die Temperatur etwa 24 Grad, beim Anstellen waren es kurz unter 30 Grad.

Ich habe leider keine Backup Hefe (ich Torfkopf), meine Frage nun: Bottich rausstellen und kuehlen, bis Ersatz Hefe kommt?
Evtl. die Wuerze vor dem erneuten anstellen noch einmal aufkochen um Infektion zu vermeiden?

Oder hat im Raum Kiel zufaellig jemand noch ne Trockenhefe rumliegen?

Freue mich auf Ratschlaege...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#408  Beitragvon PabloNop » Sonntag 1. Februar 2015, 23:17

Falls Du niemanden findest: amihopfen.com hat einen Hefenotdienst.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#409  Beitragvon schnapsbrenner » Sonntag 1. Februar 2015, 23:31

franknbraeu hat geschrieben:Ihr Lieben,

gebraut wie immer, diesmal 28l Belgian Wit - Hefeweizen sollen es werden, jedoch will die Hefe nicht (White Labs WLP500).
Der Gaerbottich steht vor der Heizung, die Temperatur etwa 24 Grad, beim Anstellen waren es kurz unter 30 Grad.

Ich habe leider keine Backup Hefe (ich Torfkopf), meine Frage nun: Bottich rausstellen und kuehlen, bis Ersatz Hefe kommt?
Evtl. die Wuerze vor dem erneuten anstellen noch einmal aufkochen um Infektion zu vermeiden?

Oder hat im Raum Kiel zufaellig jemand noch ne Trockenhefe rumliegen?

Freue mich auf Ratschlaege...


Moin,

Vorstellung holst du bestimmt nach :Bigsmile
wann hast du angestellt ?
Hast du gemessen?
Woher weist du das der Hefe nicht angekommen ist?
Hast du ein Starter gemacht?

MfG

Simon
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#410  Beitragvon franknbraeu » Sonntag 1. Februar 2015, 23:56

Danke erstmal fuer die schnellen Tips.

Ich heisse Frank (wer haette das gedacht) und habe bisher in Asien gelebt und beim dortigen Klima liebend gern in der Styroporkiste kuehlend Weizenbier gebraut.
Gemessen habe ich nicht, mein Refraktometer liegt noch in Singapur, allerdings sind meine Sude immer Weizen mit den gleichen Zutaten, bisher hat es immer mit
lediglich verschiedener Hefe funktioniert.
Ich sehe in meinem Gaerbottich keinerlei Andeutungen auf eine startende Fermentation.
Starter habe ich keinen gemacht, diesmal hab ich die Hefe direkt zugegeben, vielleicht der Fehler?!

Die Hefe sagt MHD 20.03.15.

Angestellt heute morgen gegen 2:00Uhr

Lieben Dank fuer weitere Tips.
franknbraeu
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#411  Beitragvon schnapsbrenner » Montag 2. Februar 2015, 00:25

Moin Frank,

ich würde noch ein bissel abwarten.
WLP ohne Starter kann ein bissel dauern.

das wird schon.

MfG

Simon
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#412  Beitragvon franknbraeu » Montag 2. Februar 2015, 00:35

Hi Simon,

danke dir. Ich schaue morgen vor und nach der Arbeit und werde dann gg.f in Aktion treten.
Trotz allem vielleicht schon mal vorab: Sollte es nichts werden, die Wuerze noch einmal aufkochen und
in PET Flaschen bis zum Anstellen zwischenparken?

Schoenen Abend noch!
franknbraeu
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#413  Beitragvon franknbraeu » Montag 2. Februar 2015, 11:41

kurzer Zwischenstand bevor es heut zur Arbeit ging: Temperatur am Gaerfass unten 20 Grad oben 24 Grad (steht vorm Heizkoerper)...
Geschmacksprobe gibt mir eine evtl. Grundidee, dass da was am gaehren sein koennte.
Des weiteren hab ich 2-3 Mal ein Blubbern vernommern, alles in allem sehe ich aber noch keine Kraeusen, bin aber etwas beruhigter.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#414  Beitragvon philipp » Montag 2. Februar 2015, 13:31

franknbraeu hat geschrieben:Trotz allem vielleicht schon mal vorab: Sollte es nichts werden, die Wuerze noch einmal aufkochen und
in PET Flaschen bis zum Anstellen zwischenparken?


Ne, würde ich nicht tun.

Wenn du Angst wegen der Hefe hast: Heute noch Hefenotdienst bei amihopfen.com bestellen und morgen zugeben.

Oder warten.

Wenn du bei !30°C! angestellt hast, ist das schon eine Hausnummer, da kann das auch ein einem Tag durch sein - wobei du dann mit Sicherheit was von den Kräusen mitbekommen hättest.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#415  Beitragvon Bierwisch » Montag 2. Februar 2015, 13:36

Wie sieht das Gärfass von innen aus? Hopfenharze? Heferester?
Manchmal (bei hohen Temperaturen zum Beispiel) ist so eine Gärung in Nullkommanix durch...
Der klügere kippt nach!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#416  Beitragvon franknbraeu » Montag 2. Februar 2015, 17:05

yay, feinst heute von der Arbeit zurueck musste ich feststellen, dass es wie verrueckt blubbert mei mir auf Stube.

Alles roger also wuerd ich sagen und mal wieder war es die liebe Geduld ;)
Jedoch muss ich sagen, hatte ich bisher seit Anstellzeitpunkt nie etwa 36h warten muessen...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#417  Beitragvon PabloNop » Montag 2. Februar 2015, 21:29

Hi,

ich habe hier etwa 25 Liter Würze mit 16.5P stehen und gerade mit einem Päckchen Nottingham Hefe angestellt. Sollte ich wegen der menge und der hohen Stammwürze noch ein zweites Päckchen nehmen? Ich habe nämlich noch eines hier liegen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#418  Beitragvon DerDennis » Montag 2. Februar 2015, 21:32

Kann, muss aber nicht.

Ich würds machen, mehr Hefe = reintönige Vergärung, wobei die Notti schon ein "Kraftpaket" ist, und sowieso ziemlich neutral vergärt...

Grüße
*"Männer-Malzbier": Magnum/Select/Tettnanger auf 26 IBU, WLP2308, ca 70-80 EBC, 6 % vol (Nachgärung)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#419  Beitragvon FloMeGue » Dienstag 3. Februar 2015, 18:07

Was glaubt ihr: Klappt es ein Bier nur mit einer großen Aromagabe zu brauen, also nur eine Gabe direkt nach dem Kochen? Es soll ein fruchtiges Weizen mit gutem Hopfenaroma werden, das etwa 10-20 IBU hat. Oder glaubt ihr dass es keine so gute Idee ist?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#420  Beitragvon -CK_AKS- » Dienstag 3. Februar 2015, 18:14

Gemäss IBU-Rechner müsste es gehen. Es ist halt ziemliche Hopfenverschwendung - davon abgesehen gehe ich davon aus, dass Du dann nicht nur "gutes Hopfenaroma" hast, sondern die absolute Hopfenbombe. Bei ca. 25l wären es ca. 50g, die Du zum Kochende für ca. 20 IBUs geben müsstest.
Viele Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#421  Beitragvon PabloNop » Dienstag 3. Februar 2015, 20:06

DerDennis hat geschrieben:Ich würds machen, mehr Hefe = reintönige Vergärung, wobei die Notti schon ein "Kraftpaket" ist, und sowieso ziemlich neutral vergärt...


Zur Rückmeldung: ich hatte etwa eine Stunde später auch die zweite Packung Hefe noch dazugegeben. Inzwischen ist die Gärung angekommen. Es hat diesmal fast 24h gedauert, deutlich länger als gewohnt aber noch im Rahmen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#422  Beitragvon FloMeGue » Dienstag 3. Februar 2015, 20:36

-CK_AKS- hat geschrieben:Gemäss IBU-Rechner müsste es gehen. Es ist halt ziemliche Hopfenverschwendung - davon abgesehen gehe ich davon aus, dass Du dann nicht nur "gutes Hopfenaroma" hast, sondern die absolute Hopfenbombe. Bei ca. 25l wären es ca. 50g, die Du zum Kochende für ca. 20 IBUs geben müsstest.



Hopfen habe ich genug - daran wird es nicht scheitern werden :thumbsup :Smile
50g bei welchem durchschnittlichem Alphagehalt?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#423  Beitragvon FloMeGue » Dienstag 3. Februar 2015, 22:52

Ich habe bei einem Brauversuch nach 4 Tagen Gärung (33 Liter auf 6650g Malz) 1000g Zucker gegeben. Am Ende des BRAUPROZESSES lag die Stammwürze bei 15%, danach 4 Tage Gärung & dann die 1000g Zucker gegeben um den Alkoholanteil nochmal zu erhöhen. Kann man in etwa sagen wie viel an Alkohol mein Bier am Schluss (nach 4 Wochen) durch die Zugabe des Zuckers gewonnen hat?
Danke für die evtl. Antworten
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#424  Beitragvon Brauwolf » Dienstag 3. Februar 2015, 23:01

Aus 1000g Zucker werden 500g Alkohol und 500g CO2, bei 33 Liter Ausschlag werden das mal 3, durch 100 = 1,5 Gewichtsprozent zusätzlich zu dem Alkohol aus der Stammwürze.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#425  Beitragvon FloMeGue » Dienstag 3. Februar 2015, 23:15

Brauwolf hat geschrieben:Aus 1000g Zucker werden 500g Alkohol und 500g CO2, bei 33 Liter Ausschlag werden das mal 3, durch 100 = 1,5 Gewichtsprozent zusätzlich zu dem Alkohol aus der Stammwürze.

Cheers, Ruthard




Wären es bei 33 Liter Gesamtbrauwasser & daraus entstandenen 20 Liter Endwürze nicht 20*3/100 = 0,6 Gewichtsprozent zusätzlichem Alkohol oder liege ich da falsch?
Weil wenn man 1000g auf 20 Liter Endwürze gibt, würde sich doch eigentlich mehr Alkohol in % bilden als 1000g auf 33 Liter oder nicht?
Entschuldigung der blöden Frage
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#426  Beitragvon Berlius » Dienstag 3. Februar 2015, 23:20

Ich denke Brauwolf hat ebenso wie ich gedacht, dass du 33l Ausschlag hattest und nicht 33l Gesamtbrauwasser
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#427  Beitragvon FloMeGue » Dienstag 3. Februar 2015, 23:22

Weiß ich, deswegen frage ich - ist ja nicht schlimm, aber mich würde trotzdem interessieren wie ich auf meinen Alkoholgehalt komme .. auch wenn ich nur eine grundsätzliche Formel bekommen könnte .. finde da im Internet nichts. :Mad2
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#428  Beitragvon Brauwolf » Dienstag 3. Februar 2015, 23:26

Berlius hat geschrieben:Ich denke Brauwolf hat ebenso wie ich gedacht, dass du 33l Ausschlag hattest und nicht 33l Gesamtbrauwasser

genauso habe ich gedacht.
Bei 20 Liter Ausschlag und 500g Alkohol mehr sind das mal 5 durch 100 gleich 2,5 Gewichtsprozent mehr Alkohol.

Alles überschlägig mit meinem grauen Eiweißcomputer geschätzt und ohne Gewähr.


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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#429  Beitragvon FloMeGue » Dienstag 3. Februar 2015, 23:36

Darf man dann ganz grob sagen pro 5 Liter einen Auf- bzw. Abschlag von 1, die man mit dem reinen Alkoholgehalt multipliziert & danach durch 100 teilt?
Vielen Dank schon mal für die ganzen hilfreichen Antworten! :thumbup

& sieht es genauso aus wenn ich den Zucker mitgekocht hätte oder muss man dann einen bestimmten Wert von abziehen?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#430  Beitragvon Brauwolf » Dienstag 3. Februar 2015, 23:51

FloMeGue hat geschrieben:Darf man dann ganz grob sagen pro 5 Liter einen Auf- bzw. Abschlag von 1, die man mit dem reinen Alkoholgehalt multipliziert & danach durch 100 teilt?
Vielen Dank schon mal für die ganzen hilfreichen Antworten! :thumbup

Nein. Aus dem zugegebenen Zucker wird hälftig Alkohol, aus 1000g Zucker also 500g Alkohol.
Gibst du den Zucker in 10 Liter Würze, sind die 500g Alkohol 5% mehr.
Gibst du den Zucker in 100 Liter Würze, sind die 500g Alkohol 0,5% mehr.
Bei 20 Litern macht das 2,5% aus. Alles Dreisatz.
& sieht es genauso aus wenn ich den Zucker mitgekocht hätte oder muss man dann einen bestimmten Wert von abziehen?

Im Prinzip ja, abzüglich dem was am Kochlöffel kleben bleibt und am Topfboden festbrennt.


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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#431  Beitragvon BrauFuchs » Mittwoch 4. Februar 2015, 00:06

Such mal nach Tabellen für Most im Weinbereich da findest du was brauchbares zb. für "Anreicherung".
Guck mal hier.
http://www.dlr-mosel.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/1eabb65dcddc4614c125700a00339849/b9cb0613b6ddc930c12570430052a4cd?OpenDocument

Du hast ja 50 g/L Zucker (1000g/20L) der sagen wir zu 47% zu Alkohol wird --> ca. 23 g Alkohol geteilt durch 8 (auf ein Liter und die Dichte für Alkohol von 0,8 kg/L) --> 2,875 % vol. Alkoholerhöhung.

Ruthards Antwort ist somit ebenso richtig.

Gruß Lukas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#432  Beitragvon dingenz » Mittwoch 4. Februar 2015, 10:53

Welches Volumen nimmt ein 25 kg Sack ungeschrotetes Malz in etwa ein?
Habt ihr konkrete Tipps für die luftdichte Aufbewahrung? (PP-Eimer, etc.)

Danke! :Smile
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#433  Beitragvon JanBr » Mittwoch 4. Februar 2015, 11:00

Schüttdichte Gerstenmalz 570 Kg/m^3
Schüttdichte weizenmalz 670 kg/ m^3

:Pulpfiction

Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#434  Beitragvon Brauwolf » Mittwoch 4. Februar 2015, 12:00

Habt ihr konkrete Tipps für die luftdichte Aufbewahrung? (PP-Eimer, etc.)


Meine Empfehlung sind die 30 Liter Hobbocks, die auch als Gäreimer beliebt sind.
Leer lassen die sich platzsparend stapeln.
Ein 25kg Sack Malz passt in zwei Hobbocks.
Wenn der erste leer ist, kannst du schon mal einen Strich auf der Einkaufsliste machen.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#435  Beitragvon -CK_AKS- » Mittwoch 4. Februar 2015, 12:02

FloMeGue hat geschrieben:
-CK_AKS- hat geschrieben:Gemäss IBU-Rechner müsste es gehen. Es ist halt ziemliche Hopfenverschwendung - davon abgesehen gehe ich davon aus, dass Du dann nicht nur "gutes Hopfenaroma" hast, sondern die absolute Hopfenbombe. Bei ca. 25l wären es ca. 50g, die Du zum Kochende für ca. 20 IBUs geben müsstest.



Hopfen habe ich genug - daran wird es nicht scheitern werden :thumbsup :Smile
50g bei welchem durchschnittlichem Alphagehalt?


Gib Deine Werte doch einfach selbst in einen Hopfenrechner ein, dann siehst Du was dabei rauskommt. Ich habe nur mal die voreingestellten Grundwerte eingegeben.
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#436  Beitragvon dingenz » Mittwoch 4. Februar 2015, 12:11

Danke euch! :Greets

JanBr hat geschrieben:Schüttdichte Gerstenmalz 570 Kg/m^3
Schüttdichte weizenmalz 670 kg/ m^3

Das bedeutet, dass 25 kg Gerstenmalz etwa 44 Liter Volumen einnehmen! :thumbup
Code: Alles auswählen
    570 kg  /  m ^ 3 = 25 kg / x             | / kg
    570     / 1000 l = 25    / x             | * x
x * 570     / 1000 l = 25                    | * 1000 l
x * 570              = 25 * 1000 l           | / 570
x                    = 25 * 1000 l / 570
x                    ~ 43,86 l


Schätze dann wird es entweder eine PP-Tonne mit etwa 60 Litern Volumen werden oder zwei Hobbocks-Eimer à 30 Liter werden.
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#437  Beitragvon -CK_AKS- » Mittwoch 4. Februar 2015, 12:19

Wir haben uns für die Hobbocks entschieden (kommt auch ein bisschen auf die Malzmenge an, die man lagern will). Wie schon gesagt sind diese super stapelbar (sowohl leer als auch voll), "von Hand" noch gut zu bewegen und m.E. vielseitiger (wenn in einem 60l Fass noch 10kg Malz drin sind kann ich kein anderes dazu schütten, in den 2. Hobbock könnte man anderes Malz dazuschütten).
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#438  Beitragvon Boludo » Mittwoch 4. Februar 2015, 12:23

Ein Hefeweizen mit 100% Whirlpoolhopfung hat der Hotte (aegir) mal gemacht.
Steht irgend wo im alten Forum.
Das geht, ist aber meiner Meinung nach eine kleine IBU Lotterie.

Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#439  Beitragvon -CK_AKS- » Mittwoch 4. Februar 2015, 12:29

http://www.ebay.de/itm/30-ltr-Kunststoffeimer-Hobbock-aus-PP-mit-Deckel-10-Stuck-im-Karton-/201278468758?pt=de_haus_garten_tierbedarf_hunde&hash=item2edd21b296

Edith meint noch, weder verwandt noch verschwägert :Wink . Habe auch nur einmal dort bestellt, war aber zufrieden.
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#440  Beitragvon Greg0r » Donnerstag 5. Februar 2015, 14:33

Hallo Zusammen,
Ich hatte am 24.1 meinen ersten Sud Klosterbräu obergärig aufgesetzt. Nach 4 Tagen Hauptgärung und gespindelt von 12.5 auf 3.5 änderte sich nichts mehr.
Etwas ungeduldig hab ich es am 5 Tag in Flaschen abgefullt. Hatte 50g Zucker in 90ml abgekocht Wasser aufgelöst und 10ml je Literflasche zugegeben.
Ich hatte jetzt seit 5 Tage nachgarung bei 20 Grad und heute mal die erste Flasche in den Kühlschrank bei 6 Grad gestellt. Reicht die Zeit für die Flaschengärung und wie lange noch im Kühlschrank? Reicht bis Sonntag? Hab doch jetzt schon Durst
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#441  Beitragvon fg100 » Donnerstag 5. Februar 2015, 14:50

Greg0r hat geschrieben: Reicht die Zeit für die Flaschengärung und wie lange noch im Kühlschrank? Reicht bis Sonntag? Hab doch jetzt schon Durst


Wenn du einen Sonntag Anfang März meinst dann ja. Wenn du den kommenden Sonntag 8. Feb. meinst dann nein.
Allg. Zu früh abgefüllt. Da durften gut noch mindestens eine halbes Plato drin sein. Etwas wenig Zucker nach meiner Meinung. Aber ggf.gleicht das die zu frühe Abfüllung aus.
Nachgärung wohl auch zu kurz.
Probieren kannst natürlich immer. Schmecken wirds nur vermutlich nicht.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#442  Beitragvon dingenz » Donnerstag 5. Februar 2015, 15:34

Greg0r hat geschrieben:(...) Nach 4 Tagen Hauptgärung und gespindelt von 12.5 auf 3.5 änderte sich nichts mehr.
Etwas ungeduldig hab ich es am 5 Tag in Flaschen abgefullt. (...)

Woher willst du das denn wissen?
Viele Grüße
dingenz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#443  Beitragvon -CK_AKS- » Donnerstag 5. Februar 2015, 15:45

Das war auch unser erster Sud. Wir haben es "urlaubsbedingt" 3 oder 4 Wochen reifen lassen und dann probiert. Es war ganz lecker. Nächsten Sonntag kannst Du schon eins probieren.
Wie oben schon beschrieben bezweifle ich stark, dass es schon gut schmeckt. Gib ihm noch 1-2 Wochen...sei geduldig.
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#444  Beitragvon Kanni » Donnerstag 5. Februar 2015, 22:04

Beste Grüße
Christoph
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#445  Beitragvon PabloNop » Donnerstag 5. Februar 2015, 22:07

Ja, der Perle-Hopfen kommt in die Pfanne und Du läuterst dann darauf. Er wird auch bis zum Ende mitgekocht.
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Armaflex HT für Terminator

Post Nr.:#446  Beitragvon Bierolo » Donnerstag 5. Februar 2015, 22:52

Hallo in die Runde,
ich suche eine günstige Bezugsquelle für Armaflex HT für Einkocher.
Gibt es auch Anbieter mit "Fertig-Schnitten" speziell für "Terminator" ? (in der Bucht lese ich nur 100cm, brauche aber wohl >130cm)
Danke !
Bierolo startet in der 20L Einkocher-Liga.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#447  Beitragvon Liquidminer » Donnerstag 5. Februar 2015, 23:00

http://hobbybrauer.de/modules.php?name= ... &tid=17580
Wie im 2. Post geschrieben mal bei Isowoll nachfragen. Die haben schon viele hier glücklich gemacht.
Beste Grüße,
Torsten

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#448  Beitragvon Morena von Nürnberg » Freitag 6. Februar 2015, 11:58

Hallo Braukollegen,

Ich bin nur neugierig und möchte das verstehen...deshalb

Was machen die Amerikaner anders bei der Berechnung der Mashhouse efficiency im Vergleich zu unserer Sudhausausbeute?
Oder ist die Brewhouse efficiency mit der Sudhausausbeute vergleichbar? Die liegt allerdings auch höher. :Grübel
Sie liegen bei gleichem Sud 15% - 20% höher. (Weiss ich von jemandem der Beersmith benutzt)
Hat vielleicht jemand einen link?

Gruss Ralf
Zuletzt geändert von Morena von Nürnberg am Montag 9. Februar 2015, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#449  Beitragvon FloMeGue » Samstag 7. Februar 2015, 15:33

Hallo Braugemeinde,
Ich braue morgen mein erstes Stout, bin aber noch unschlüssig darüber Milchzucker ins Bier zu geben und es so zu einem Milk Stout zu machen.
Habe noch nie ein Milk Stout getrunken & frage euch deshalb: Milchzucker ja oder doch lieber beim Standart Stout bleiben?
Gruß Flo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#450  Beitragvon Ladeberger » Samstag 7. Februar 2015, 15:40

Verschiedene Stile, kann beides gutes Bier werden. Wenn du nicht weißt, was du geschmacklich willst, dann werf eine Münze.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#451  Beitragvon der Onkel » Sonntag 8. Februar 2015, 16:10

Hey Leute,

ich habe zur Zeit ein Pils mit der W34/70 in der Hauptgärung. In dem Raum wo das Gärfass steht ist die Temperatur zur Zeit bei etwa 5 Grad und schwankt leicht. Ist das für den Geschmack ein Problem oder verlängert sich nur die Zeit der Hauptgärung? lg
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#452  Beitragvon gulp » Sonntag 8. Februar 2015, 18:42

oder verlängert sich nur die Zeit der Hauptgärung? l


Falls die überhaupt anspringt dauert es sicher länger. 5° ist zu kalt.

Gruß
Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#453  Beitragvon FloMeGue » Sonntag 8. Februar 2015, 21:54

Ists sehr schlimm wenn ich für ein Stout 7,2% Chocolate Malt & 2,8% Röstgerste benutzt habe? Oder kann ich damit trotzdem mit nem gutem Ergebnis rechnen? :redhead
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#454  Beitragvon schnapsbrenner » Sonntag 8. Februar 2015, 21:59

Moin

abhängig von welches Röstmalz, könnte es röstig und bitter werden.
Beim Chocolate sehe ich keine Probleme.

Kommt auch auf die komplette Schüttung an.

VG

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#455  Beitragvon FloMeGue » Sonntag 8. Februar 2015, 22:23

Sind 150g Röstgerste (letzte 15 Minuten mitgemaischt) auf 5500g Schüttung (55% Pale Ale, 25% Münchner, 10% Haferflocken, 7,2% Chocolate, 2,8% Röstgerste)
Röstgerste wurde selbst hergestellt - Nacktgerste im eigenen Ofen geröstet & danach geschrotet.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#456  Beitragvon schnapsbrenner » Sonntag 8. Februar 2015, 22:29

Moin FloMeGue

bei selbsthergestellte Röstgerste ist es ziemlich schwierig da eine Prognose zu geben.
Ich glaube aber das durch die späte Zugabe das schon gut wird.

VG

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#457  Beitragvon der_dennis » Dienstag 10. Februar 2015, 22:05

Mal eine Frage an Metallbauer bzw. Leute, die sich mit Metallverarbeitung auskennen:

Viele Gärtanks o.ä. haben eine kreismattierte Oberfläche außen, also auf der Oberfläche sind viele Kreise eingefräst. Hat das "nur" die Funktion eine matte Oberfläche zu erzeugen oder hat das noch einen Vorteil? Warum bürstet man die Oberfläche nicht wie zB. bei Edelstahl Sudpfannen?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#458  Beitragvon Brauwolf » Dienstag 10. Februar 2015, 22:19

Reine Optik, ohne wirkliche Funktion, Macken in der Oberfläche werden so "übertüncht".
Weit verbreitet im Behälterbau, findet man auch an Eisenbahnwaggons, die cowling der "Spirit of St.Louis", Charles Lindberghs Flugzeug mit dem er den Atlantik überquert hat, war so verziert, das Armaturenbrett des Bugatti Veyron ebenfalls. Läßt sich relativ einfach ausführen durch ein einzelnes rundes Schleifwerkzeug.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#459  Beitragvon Boromsel » Donnerstag 12. Februar 2015, 09:43

Ich hab es geschafft, den Dichtungsring meiner Läuterhexe zu verlegen... weiß jemand wo ich am einfachsten Ersatz bekomme? Bzw. aus welchem Material das Ding sein muss um unbedenklich zu sein?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#460  Beitragvon FloMeGue » Donnerstag 12. Februar 2015, 21:35

Wird der Restextrakt nach der Vergärung der Hefe mithilfe einer Spindel ermittelt?
Habe nämlich das Problem, dass ich bei einem 15% Stw. Stout nach 4 Tagen mit der S04 immer noch einen Restextrakt von über 10% habe. Kann das sein?
Beste Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#461  Beitragvon hanfkante » Donnerstag 12. Februar 2015, 21:48

FloMeGue hat geschrieben:Wird der Restextrakt nach der Vergärung der Hefe mithilfe einer Spindel ermittelt?
Habe nämlich das Problem, dass ich bei einem 15% Stw. Stout nach 4 Tagen mit der S04 immer noch einen Restextrakt von über 10% habe. Kann das sein?
Beste Grüße



ja, das empfiehlt sich. Spindel passt da ganz gut. Am besten eine die nur bis 7°P geht, die ist dann etwas genauer.
refrakto geht auch, muss aber umgerechnet werden.

zur zweiten Frage kann ich leider nichts antworten, weil meine Kompetenz bei 12% Stw aufhört.
aber 4 Tage ist ja noch nicht sooooo lange...

gruss
schorsch
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#462  Beitragvon der Onkel » Freitag 13. Februar 2015, 10:20

Moin,

Gibts den Kleinen Brauhelfer für Android? Oder gibt es ähnlich Apps?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#463  Beitragvon noerdler » Freitag 13. Februar 2015, 10:56

Moin,

Morgen möchte ich mein zweites Bier brauen, nachdem mein erster Versuch für mich recht erfolgreich war. Ich hatte ein Kellerbier aus der maischemalsund mehr Datenbank genommen.
Wär aber ja langweilig, dasselbe nochmal zu machen, also möchte ich diesmal zu denselber Zutaten noch Engelwurz/Angelikawurzel hinzufügen.
Jetzt die Frage: was meint ihr, bei dem Rezept für helles Kellerbier bei MaischeMalzundMehr (ich weiß nicht, ob ich das hier direkt verlinken darf): zu Beginn und am ENde des Würzekochens jeweils 6 Gramm kleingehackte Wurzeln dazugeben?

Gruß,
nördler
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#464  Beitragvon -CK_AKS- » Freitag 13. Februar 2015, 11:05

der Onkel hat geschrieben:Gibts den Kleinen Brauhelfer für Android?

Nein, gibt es leider (noch) nicht...hätte ich auch gerne :Wink .
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#465  Beitragvon -CK_AKS- » Freitag 13. Februar 2015, 11:08

noerdler hat geschrieben:Moin,

Morgen möchte ich mein zweites Bier brauen, nachdem mein erster Versuch für mich recht erfolgreich war. Ich hatte ein Kellerbier aus der maischemalsund mehr Datenbank genommen.
Wär aber ja langweilig, dasselbe nochmal zu machen, also möchte ich diesmal zu denselber Zutaten noch Engelwurz/Angelikawurzel hinzufügen.
Jetzt die Frage: was meint ihr, bei dem Rezept für helles Kellerbier bei MaischeMalzundMehr (ich weiß nicht, ob ich das hier direkt verlinken darf): zu Beginn und am ENde des Würzekochens jeweils 6 Gramm kleingehackte Wurzeln dazugeben?

Gruß,
nördler

Ja, Du darfst hier direkt zu MMum verlinken.
Keine Ahnung, was die Wurzeln für Aromen enthalten. Da es Dir aber sicher um genau diese geht, solltest Du die Wurzeln wie alle Kräuter/Aromagaben zum Ende des Kochens zugeben.
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#466  Beitragvon t3k » Freitag 13. Februar 2015, 20:18

Moin in die Runde,

ich hadere etwas mit meinem ersten Sud und bräuchte mal kurz eine 2. Meinung.
Mein Märzen ist aktuell von 13.5 auf 4 % Stammwürze runter u. seid Mittwoch tut sich nichts mehr. Jetzt wollte ich am Samstag oder Sonntag abfüllen.
Also fix die benötigte Speise ausgerechnet u. für 5.5 g/liter Co2 bräuchte ich knapp 2. Liter Speise für meine 20 Liter Bier. Mist ich hab nur 1.5 Liter Speise ;)
Damit komme ich auf ca. 4.8 g/Liter.

Bei der Rechnerei ist mir aufgefallen, dass ich gar kein Gefühl dafür hab was 5.5 g/Liter bedeuten ;) Wie haltet Ihr das ? Ich würde lieber mit Speise arbeiten.

Gruß
T3K
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#467  Beitragvon DerDennis » Freitag 13. Februar 2015, 20:20

5,5g CO2/L sind sowieso zu viel für ein Märzen, 4,8g CO2/L ist schon eher angemessen - und so gesehen reicht dann auch deine Speisemenge. :Wink

edit - und mein 2500ster Beitrag hier. :Smile

Grüße
*"Männer-Malzbier": Magnum/Select/Tettnanger auf 26 IBU, WLP2308, ca 70-80 EBC, 6 % vol (Nachgärung)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#468  Beitragvon t3k » Freitag 13. Februar 2015, 20:38

Moin DerDennis,

vielen Dank für die Fixe-Rückmeldung. Und meinen Glückwunsch ... Posting Freak ... Titel ist wohl berechtigt.

Gruß
T3K
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#469  Beitragvon Westvleteren » Freitag 13. Februar 2015, 20:47

Thema meiner kurzen Frage: Berechnung des Vergärungsgrads/Alkoholgehalts

Die Hauptgärung meines Weizenbocks scheint zum Ende zu kommen (seit zwei Tagen haben sich die mit der Spindel bzw. dem Refraktometer gemessenen Werte nicht mehr geändern).
Nun würde ich gerne den momentanen Alkoholgehalt berechnen. Nur bekomme ich je nach Rechner sehr unterschiedliche Werte heraus.

Beispiel:
http://fabier.de/biercalcs.html
Stammwürze (%): 17.5
Restextrakt (%): 5.5
Alkoholgehalt: 6,11 Vol. %

https://brauerei.mueggelland.de/vergaerungsgrad.html
Stammwürze 17.5°P
Scheinbarer Restextrakt: 5.5°P
Alkoholgehalt: 6.7 %vol

Sind die benutzten Formeln (Terril, etc.) wirklich so unterschiedlich bzw. an welchem Wert sollte ich mich orientieren?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#470  Beitragvon Berlius » Freitag 13. Februar 2015, 22:28

Kann es sein, dass du einfach Brix und Plato gleich setzt???
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#471  Beitragvon afri » Freitag 13. Februar 2015, 23:25

Westvleteren hat geschrieben:Sind die benutzten Formeln (Terril, etc.) wirklich so unterschiedlich bzw. an welchem Wert sollte ich mich orientieren?

Also ich würde behaupten, dass die Formel von fabier eher richtig ist. Überschlägig gerechnet hast du einen Unterschied von 12°P, die Hälfte davon wird zu Alk, also ~ 6% Alc. vol.

Bitte, das ist sehr vereinfacht, daher gibt es ja auch exakte Formeln, aber überschlägig gerechnet kommt das halbwegs hin. Insofern nochmal die Frage, ist hier Brix (direkt vom Refrakto abgelesen) mit Plato (von der Spindel abgelesen) verwechselt worden? Das erklärte allerdings noch nicht den Rechner auf mueggelland, der ja auch Plato verlangt...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#472  Beitragvon Ladeberger » Freitag 13. Februar 2015, 23:42

afri hat geschrieben:
Westvleteren hat geschrieben:Sind die benutzten Formeln (Terril, etc.) wirklich so unterschiedlich bzw. an welchem Wert sollte ich mich orientieren?

Also ich würde behaupten, dass die Formel von fabier eher richtig ist. Überschlägig gerechnet hast du einen Unterschied von 12°P, die Hälfte davon wird zu Alk, also ~ 6% Alc. vol.

Nein, so einfach ist das leider nicht. Zum einen kannst du nicht einfach den (alkoholverfälschten) scheinbaren Restextrakt von der Stammwürze abziehen. Zum anderen kommst du selbst mit tatsächlichem Restextrakt höchstens zu einer Information über die Masseprozente an Alkohol, die dann weiterhin zu Volumenprozenten umzurechnen wären.

Gruß
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#473  Beitragvon hoepfli » Samstag 14. Februar 2015, 00:02

Ein Vorsud mit üblichen 12-14P wäre ideal gewesen, abfüllen und den Starkbiersud direkt duch einen Plattenkühler drauf lassen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#474  Beitragvon PabloNop » Samstag 14. Februar 2015, 00:12

Westvleteren hat geschrieben:Sind die benutzten Formeln (Terril, etc.) wirklich so unterschiedlich bzw. an welchem Wert sollte ich mich orientieren?


Ja die Formeln geben sehr unterschiedliche Werte aus. Wenn man sich mal anschaut, wie sie zusammengesetzt sind wird auch klar warum: da wird eine Näherungsformel an die nächste gereiht. Exakte Formeln wären schön, gibt es aber leider nicht. Lies Dir am besten mal den Theorieteil zum Refraktometerrechner bei MMuM durch, um eine Vorstellung zu bekommen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#475  Beitragvon Westvleteren » Samstag 14. Februar 2015, 10:44

PabloNop hat geschrieben:
Westvleteren hat geschrieben:Sind die benutzten Formeln (Terril, etc.) wirklich so unterschiedlich bzw. an welchem Wert sollte ich mich orientieren?


Ja die Formeln geben sehr unterschiedliche Werte aus. Wenn man sich mal anschaut, wie sie zusammengesetzt sind wird auch klar warum: da wird eine Näherungsformel an die nächste gereiht. Exakte Formeln wären schön, gibt es aber leider nicht. Lies Dir am besten mal den Theorieteil zum Refraktometerrechner bei MMuM durch, um eine Vorstellung zu bekommen.


Vielen Dank für den Tipp - werde ich machen. Wenn ich dort meine mit dem Refraktometer gemessenen Werte einsetze, komme ich ungefähr auf den Alkoholgehalt heraus, der mir auch vom Mueggeland-Rechner (dort aber in Plato) berechnet wird. Auch mit dem Brew Recipe Developer erhalte ich um die 6.7 %vol. Dort kann man auch zwischen Terril und Standardformel wählen. Die Abweichungen sind jedoch weitaus geringer als z.B. zwischen Terril und Fabier. Den Fabier-Rechner werde ich erstmal nicht mehr nutzen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#476  Beitragvon dingenz » Samstag 14. Februar 2015, 11:45

-CK_AKS- hat geschrieben:
der Onkel hat geschrieben:Gibts den Kleinen Brauhelfer für Android?

Nein, gibt es leider (noch) nicht...hätte ich auch gerne :Wink .

Kleiner Spoiler: Bin gerade an der Entwicklung einer App, die die Grundrechnungen kann... :Pulpfiction
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#477  Beitragvon gulp » Samstag 14. Februar 2015, 12:30

dingenz hat geschrieben:
-CK_AKS- hat geschrieben:
der Onkel hat geschrieben:Gibts den Kleinen Brauhelfer für Android?

Nein, gibt es leider (noch) nicht...hätte ich auch gerne :Wink .

Kleiner Spoiler: Bin gerade an der Entwicklung einer App, die die Grundrechnungen kann... :Pulpfiction


Taschenrechner gibts schon vorinstalliert. Wer was ordentliches wil greift zu beersmith.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#478  Beitragvon Captain Brewley » Samstag 14. Februar 2015, 13:38

Wie heißt das physikalische Gesetzt, demzufolge sich die Skala der Spindel beim Ablesen immer weg dreht?
Hat mich heute wieder wahnsinnig gemacht...

:Wink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#479  Beitragvon gulp » Samstag 14. Februar 2015, 13:51

Captain Brewley hat geschrieben:Wie heißt das physikalische Gesetzt, demzufolge sich die Skala der Spindel beim Ablesen immer weg dreht?
Hat mich heute wieder wahnsinnig gemacht...

:Wink


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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#480  Beitragvon maloep » Samstag 14. Februar 2015, 22:19

Schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Dachte schon, das liegt an den speziellen magnetischen Schwingungen in unserer Wohnung.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#481  Beitragvon Brauwolf » Sonntag 15. Februar 2015, 14:11

Das ist wie mit dem Rauch am Lagerfeuer: Egal auf welcher Seite du stehst und egal wie oft du die Seite wechselst, der Rauch zieht immer zu dir.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#482  Beitragvon der_dennis » Sonntag 15. Februar 2015, 21:58

Hallo,

ich schrote gread mein Malz für morgen - zum ersten Mal selbst in einer Corona.
Ist das Schrotbild so ok?

image.jpg
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#483  Beitragvon Captain Brewley » Sonntag 15. Februar 2015, 22:02

maloep hat geschrieben:Schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Dachte schon, das liegt an den speziellen magnetischen Schwingungen in unserer Wohnung.


Na gut, dann erfinde ich mal die Spindel mit Rundum-Skala und werde damit reich...

:Wink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#484  Beitragvon JanBr » Sonntag 15. Februar 2015, 22:29

Brauwolf hat geschrieben:Das ist wie mit dem Rauch am Lagerfeuer: Egal auf welcher Seite du stehst und egal wie oft du die Seite wechselst, der Rauch zieht immer zu dir.

Cheers, Ruthard


Die Indianer sagen das die Götter dem den Rauch ins Gesicht blasen den sie lieben........
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#485  Beitragvon Brockmann24 » Sonntag 15. Februar 2015, 22:51

der_dennis hat geschrieben:Hallo,

ich schrote gread mein Malz für morgen - zum ersten Mal selbst in einer Corona.
Ist das Schrotbild so ok?

]


Ich schrote auch mit der Corona, habe aber normalerweise keine ganzen Körner mehr im Schrot und dafür mehr Feinanteil. Die meisten Spelzen sind bei mir zumindest halbiert oder zerrissen. Ich läutere mit der Läuterhexe und habe damit dann auch mit etwas feiner geschrotetem Malz keine Läuterprobleme. Es hängt also auch etwas davon ab, wie du läuterst. Soweit das auf dem Bild zu erkennen ist, dürfte es aber so schon in Ordnung sein.
Gruß von der Mosel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#486  Beitragvon Kanni » Montag 16. Februar 2015, 09:55

Hallo zusammen, ich habe gestern mein Märzen gebraut.
Heute soll die Hefe das Werk vollenden allerdings habe ich 16% stammwürze gemessen. Laut Rezept sollten es 14% sein. Sollte ich die Würze noch verdünnen oder es so belassen bevor ich die Hefe dazu gebe?

Beste Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#487  Beitragvon -CK_AKS- » Montag 16. Februar 2015, 10:05

Das kannst Du handhaben wie Du möchtest. Beim anschließenden Verdünnen mit Wasser verdünnst Du halt auch die IBUs.
Aber grundsätzlich kannst Du das schon machen, wenn Du auf Nummer Sicher gehen möchtest mit abgekochtem Wasser.
Auf jeden Fall gibts dann mehr Bier :)!
Viele Grüße
Christian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#488  Beitragvon Ladeberger » Montag 16. Februar 2015, 10:10

16% Stammwürze ist für ein Märzen etwas viel, das ist schon eher ein ausgewachsener Bock. Was dir davon besser schmeckt, kann ich dir ebenfalls nicht sagen. Das mit den Bittereinheiten und Verdünnen ist meist unproblematisch, da das Verhältnis Restextrakt zu Bitterkeit ja konstant bleibt.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#489  Beitragvon FloMeGue » Montag 16. Februar 2015, 11:58

Guten Morgen,
Ich habe gestern eins meines Tripels nach 3 Wochen Lagerung zum probieren (1 Woche 19 Grad, 2 Wochen bei 1 Grad) aufgemacht & musste zu meinem Bedauern feststellen, dass sich so viel Hefe am Flaschenende befindet, und dieses dann auch mit ins Bier gelangt ist - heißt also, dass überall kleine Hefeteilchen im Bier rumfliegen und das Ganze somit zu einem nicht angenehmen Anblick macht. Woran kann dies liegen? Vielleicht zu früh die Flaschen abgefüllt oder zu viel Zucker in die Flaschen gegeben? Will zukünftig nicht den gleichen Fehler wieder machen...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#490  Beitragvon cyme » Montag 16. Februar 2015, 12:19

Bei früherem Abfüllen kommt mehr Hefe mit in die Flasche, weil sie noch nicht die Zeit hatte sich im Gärfass abzusetzen. Wie schnell die Hefe sich absetzt, hängt auch sehr vom Stamm ab, wenn dir das wichtig ist kannst du künftig deine Hefe danach auswählen. Manche klären auch vor'm Abfüllen noch mit Gelatine oder anderen Schönungsmitteln. Sauberes Arbeiten beim Abfüllen hilft auch, im Zweifel lieber etwas mehr Jungbier im Gärfass zurücklassen als beim schlauchen noch einen Schwung Hefe wieder aufzuwirbeln.

Die Zuckermenge hat damit eher wenig zu tun.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#491  Beitragvon FloMeGue » Montag 16. Februar 2015, 12:31

Kann man dies verhindern indem man die Flaschen früh ins Kalte stellt, damit die Hefe weniger aktiv ist? Hätte noch ein Bier seit paar Tagen in Lagerung & will es verhindern dass es mir nochmal passiert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#492  Beitragvon Der Rossberger » Montag 16. Februar 2015, 13:10

Moin,

Du drückst Dich da etwas missverständlich aus, hoffe ich hab Dich richtig verstanden.
Wenn das Jungbier aufgespeist (mit Zucker/Speise versetzt) und abgefüllt ist, muss die Gärung definitiv erst wieder beendet sein, alles andere ist grober Unfug.
Nachgärung bei Hauptgärungstemperatur, mindestens 7 Tage bei Speisegabe, mindestens 14 Tage bei Kristallzuckergabe. Besser ist die Kontrolle mit Manometer oder mit 'Opferflaschen'.
Dem Sediment begegnest Du am besten mit einem 'Cold Crash' nach beendeter Hauptgärung oder einem Umschlauchen mit ner Woche Wartezeit. Oder beidem zusammen. Guck Dich mal nach gebrauchten Weinballons um, die taugen dafür prima!
Für 'saubere' Biere brauchts hauptsächlich Geduld.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#493  Beitragvon Kanni » Montag 16. Februar 2015, 17:24

Hallo,
kann ich zur stammwürzeregulierung normales Wasser nehmen oder muss es unbedingt abgekocht sein?

Beste Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#494  Beitragvon comi » Montag 16. Februar 2015, 17:36

Wenn du mit "normalem" Wasser Leitungswasser meinst: Kein Problem. Kannst du machen wie ein Dachdecker.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#495  Beitragvon Hieronymus » Dienstag 17. Februar 2015, 15:04

Blöde Frage: Wie kommt man im alten Forum an die Rezepte?

Gruß
Heinrich
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#496  Beitragvon Brauwolf » Dienstag 17. Februar 2015, 15:14

Hieronymus hat geschrieben:Blöde Frage: Wie kommt man im alten Forum an die Rezepte?

Gruß
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#497  Beitragvon Hieronymus » Dienstag 17. Februar 2015, 18:47

Danke!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#498  Beitragvon kilo » Dienstag 17. Februar 2015, 22:14

Ich nehme 3-4 Bodensätze Weizenhefe fürs Hefestripping, füttere diese über knapp 5-6 Tage mit insgesamt etwa 1 Liter Malzbier.
Nimmt man dann die ganze Menge, also knapp über einem Liter, zum anstellen? (25 Liter Sud)
Oder muss ich die nochmal waschen oder Teile davon verwerfen?
Zuletzt geändert von kilo am Dienstag 17. Februar 2015, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
Einer für Ale, Ale für Einen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#499  Beitragvon Der Bierteufel » Dienstag 17. Februar 2015, 23:29

Nabend allerseits,

ich habe am Wochenende meinen 2ten Sud gebraut. Den Grimbergen Dubbel Clone von MMM:
(http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... rtype=DESC)

Um bei der Flaschenbafüllung in 1-2 Wochen kommt ja Zucker dazu um Kohlensäure aufzubauen, aber wieviel? Gemäß Rezept: Karbonisierung: 5g Zucker pro Liter. Korrekt?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#500  Beitragvon walliserchalet » Dienstag 17. Februar 2015, 23:35

Der Bierteufel hat geschrieben:Nabend allerseits,

ich habe am Wochenende meinen 2ten Sud gebraut. Den Grimbergen Dubbel Clone von MMM:
(http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... rtype=DESC)

Um bei der Flaschenbafüllung in 1-2 Wochen kommt ja Zucker dazu um Kohlensäure aufzubauen, aber wieviel? Gemäß Rezept: Karbonisierung: 5g Zucker pro Liter. Korrekt?


Ja genau es sind 5g Zucker pro Liter. Du kannst die Menge direkt in jeweils in die Flaschen füllen, oder zum Bier geben bzw vorlegen und das Bier nachfüllen.
Aber Achtung, das sind 2.5g Zucker pro 0.5l Flasche :) Habe den Fehler am Anfang auch gemacht und habe die Menge pro Flasche hinzugefügt... :)
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