Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4101  Beitragvon Braueule89 » Dienstag 3. Januar 2017, 20:40

Kurze Frage kurze Antwort?!

Guten Abend liebe Hobbybrauer, ich habe mir eben auf dem Heimweg von der Arbeit einen Kühlschrank von ebay-kleinanzeigen ergattert und heim geschleppt.
Brauche diesen um Lager bzw. generell Untergäriges zu gären und zu reifen ( 8 C° - 12 C°). Leider ist der Kühlschrank nicht ganz so hoch wie gedacht....(wegen der schei** Schublade am Boden).
So bekomme ich nicht zwei Gäreimer gleichzeitig mit samt deren Gärröhrchen rein, gerade bei dem Speidelfass ist es extrem hoch mit Gärröhrchen... gibt es eine einfache Lösung?

Kürzung der Gärröhrchen oder so?

Kann ich diese auch ganz weg lassen und einfach mit einem sauberen Tuch bedecken o.ä. und mit dem Refraktometer messen? Der Kühlschrank ist sauber soweit....

Um die Temperatur bei der Gärung zu überwachen reicht ein einfaches Thermometer oder?

Bevor es jemand ausspricht :D Ja, ich weiß, die Glasplatten halten nicht stand, ich werde diese die kommenden Tage mit Siebdruckplatten ersetzen, sollte genügen für 20 - 23 liter Inhalt pro Eimer.

Gerne Tipps und Kritik von euch ,
Grüße Steffen
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Kühlschrank
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4102  Beitragvon Alt-Phex » Dienstag 3. Januar 2017, 20:49

Anstelle von dem Gärspund kannst du auch einen Schlauch nehmen
und den in eine Flasche mit Wasser führen. Ganz weglassen und
anderweitig abdecken, damit nichts reinkommt, geht natürlich auch.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4103  Beitragvon Braueule89 » Dienstag 3. Januar 2017, 20:52

Ouh man, so einfach ist die Lösung, deshalb hab ich kurz gefragt :D

Dann schau ich mal nach passenden Silikon-Schläuchen...

Ich danke dir!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4104  Beitragvon Corky » Dienstag 3. Januar 2017, 22:56

Hallo,
ich habe einen Flaschenspüler Blast, den ich am Waschbecken im Keller verwende. Dazu muss ich den Auslaufhahn an der mit Pfeil markierten Stelle abbauen und den Blast stattdessen dran schrauben.
Das mit dem Auslaufhahn abschrauben würde ich mir gerne sparen und den Blast direkt an den Auslauf dran schrauben.

Da ich in der Bucht und sonstwo nichts dergleichen gefunden habe: Gibt es Auslaufhähne für gewöhnliche Wasserarmaturen, die am Ende auch dieses Gewinde haben? Ich weiß auch nicht wirklich, nach welchen Suchbegriffen ich suchen sollte.
VG, Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4105  Beitragvon Kanni » Dienstag 3. Januar 2017, 23:04

Ich habe im Baumarkt diverse Adapter dafür gefunden. Im Sanitärbereich gab es dazu viel und in der Gardena Ecke. Habe an meinem Auslaufhahn das Sieb entfernt und dort direkt ein Gardenaadapter drauf. So kann man den Blaster jederzeit schnell an- und abbauen.
Hoffe das hilft weiter.
Beste Grüße
Christoph
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4106  Beitragvon Brauwolf » Dienstag 3. Januar 2017, 23:22

Meine Empfehlung ist eine sogenannte Badewannenarmatur.
Das Ding sieht so aus wie dein vorhandener Hahn, hat aber noch zusätzlich einen Anschluss für einen Duschschlauch, auf den der Wasserzufluss umgeschaltet werden kann.
Statt Duschschlauch montierst du deinen Blast.
Vorteil dieser Konstruktion: Du kannst deinen Wasserhahn wie gewohnt benutzen und wenn du mal blasten willst, legst du einfach einen Hebel um. Kein an- und abschrauben des Blast.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4107  Beitragvon Tozzi » Dienstag 3. Januar 2017, 23:23

Martin S hat geschrieben:Im BruNWater Sheet werden die Brausalze auf HG und NG aufgeteilt.
Ich habe aber irgendwo mal gelesen, dass man die ganzen Mineralien gleich in den HG geben kann.
Wie ist es richtig? Bzw. wie macht ihr das?!

Hallo Martin,

das kannst Du handhaben wie Du willst.
Es geht letztlich darum, den Nachguss auf einen pH von ca. 5,6 zu bringen, um nicht zu viele Gerbstoffe rauszulösen.
Die Maischarbeit ist zu dem Zeitpunkt bereits gelaufen, so dass der pH der Würze nicht mehr so wichtig ist.
Ich persönlich mache das auch tatsächlich so. Ich stelle die meisten Parameter im Hauptguss ein und senke den pH im Nachguss dann mit Milchsäure.
Viele Grüße aus München
Stephan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4108  Beitragvon Bierokrat » Dienstag 3. Januar 2017, 23:35

Brauwolf hat geschrieben:Meine Empfehlung ist eine sogenannte [url=http://www.ebay.de/itm/Badewannenarmatur-Wanne :thumbsup n-Bad-Armatur-Einhebelmischer-Wasserhahn-mit-Handbrause-/291634035322?]Badewannenarmatur[/url].
Das Ding sieht so aus wie dein vorhandener Hahn, hat aber noch zusätzlich einen Anschluss für einen Duschschlauch, auf den der Wasserzufluss umgeschaltet werden kann.
Statt Duschschlauch montierst du deinen Blast.
Vorteil dieser Konstruktion: Du kannst deinen Wasserhahn wie gewohnt benutzen und wenn du mal blasten willst, legst du einfach einen Hebel um. Kein an- und abschrauben des Blast.

Cheers, Ruthard

:Ahh Manchmal sind die einfachsten Lösungen die Besten! Nur draufkommen muss man halt.
(Oder hier lesen :thumbsup Danke!)
Prost!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4109  Beitragvon Corky » Dienstag 3. Januar 2017, 23:50

Brauwolf hat geschrieben:Meine Empfehlung ist eine sogenannte Badewannenarmatur.

Das ist ein super Vorschlag, danke! Genau so werden ich's machen.

Und direkt noch ne Frage: Ich habe das Rührwerk von Brauhardware. Im Deckel ist ein Loch, durch das man eine Temperatursonde führen kann. Was benutzt ihr, um die Temperatursonde in dem Loch zu fixieren?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4110  Beitragvon Martin S » Mittwoch 4. Januar 2017, 09:05

Tozzi hat geschrieben:Es geht letztlich darum, den Nachguss auf einen pH von ca. 5,6 zu bringen, um nicht zu viele Gerbstoffe rauszulösen.


Danke Stephan für deine Einschätzung.
Ich frage nur deshalb, weil lt. Berrechnung der pH im HG durch die Salze zum Teil gesenkt wird, was ja auch richtig so ist.
In den NG werden zwar die Hälfte der Salze gegeben aber der pH nicht entsprechend gesenkt!
Daher würde ich die ganzen Salze gleich in den HG geben und so den pH schon entsprechend senken. Den Rest mit Milchsäure.
Den NG dann nur mit Milchsäure behandeln?
Martin S
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4111  Beitragvon sonnenstich66 » Mittwoch 4. Januar 2017, 09:45

Corky hat geschrieben:
Und direkt noch ne Frage: Ich habe das Rührwerk von Brauhardware. Im Deckel ist ein Loch, durch das man eine Temperatursonde führen kann. Was benutzt ihr, um die Temperatursonde in dem Loch zu fixieren?



Eine Muffe aus Edelstahl:

http://www.rst-versand.de/Edelstahl-Muffe

alternativ geht auch ein Edelstahlreduzierstück:

http://www.rst-versand.de/Edelstahl-Reduzierstueck

Gruß
Hartmut
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4112  Beitragvon Brauwolf » Mittwoch 4. Januar 2017, 11:08

eigentlich ist dieses Loch für den Verbau von Tauchhülsen vorgesehen. Gibt es in verschiedenen Längen und Materialien. Edelstahl ist hier vorzuziehen. Zur Montage braucht es noch eine Mutter.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4113  Beitragvon gaelen » Mittwoch 4. Januar 2017, 11:25

Hallo Zusammen,

ich wollte mich einfach mal erkundigen....
Hat von Euch schonmal irgendwer ein Braggot gebraut?

Wenn "Ja", kann er mir seine Erfahrung dazu (gerne auch per PN) mitteilen? Ich bin an einem solchen "Mix-Bier" interessiert... :Bigsmile

vg,alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4114  Beitragvon Braueule89 » Mittwoch 4. Januar 2017, 11:45

Moin zusammen, habe wegen meinem neu angeschafften Kühlschrank eine kurze Frage. Überlege mir ob ich mir einen Inkbird Thermostat und eine Wärmematte zulege, habe aber eine kurze Verständnisfrage dazu.

Der Inkbird hat zwei Output-Steckdosen (Doppelrelais), in den einen steck ich den Kühlschrank, in den anderen die Wärmematte. Anschließend werf ich die Wärmematte in den Schrank und auch den Temperaturfühler. Dann stelle ich den Kühlschrank auf die höchste Stufe und beim Inkbird die gewünschte Temperatur ein, dieser regelt anschließend selbst, ob gekühlt oder gewärmt werden muss und wie stark oder?! So stell ich mir das zumindest vor :D :puzz

Grüße Steffen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4115  Beitragvon Corky » Mittwoch 4. Januar 2017, 12:11

sonnenstich66 hat geschrieben:Eine Muffe aus Edelstahl:

http://www.rst-versand.de/Edelstahl-Muffe

alternativ geht auch ein Edelstahlreduzierstück:

http://www.rst-versand.de/Edelstahl-Reduzierstueck

Danke für die Anregungen! Dadurch bin ich bin nun letztendlich auf Schlauchtüllen gestoßen.
Diese hier z. B. passt vom Innendurchmesser gut zu meinem Ink-Bird Temperatursensor (6 mm Durchmesser).

Alternativ sehe ich mir gleich mal diesen Reduzierungs-Doppelnippel an, ob der einen vernünftigen Innendurchmesser hat.

Spricht etwas gegen Messing oder vernickeltes Messing für diesen Einsatzzweck? Das Teil hängt ja nicht in der Würze, sondern bekommt allenfalls dessen Kondensat ab. Bevorzugen würd ich natürlich Edelstahl... die Suche geht weiter.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4116  Beitragvon floflue » Mittwoch 4. Januar 2017, 12:18

Braueule89 hat geschrieben:Moin zusammen, habe wegen meinem neu angeschafften Kühlschrank eine kurze Frage. Überlege mir ob ich mir einen Inkbird Thermostat und eine Wärmematte zulege, habe aber eine kurze Verständnisfrage dazu.

Der Inkbird hat zwei Output-Steckdosen (Doppelrelais), in den einen steck ich den Kühlschrank, in den anderen die Wärmematte. Anschließend werf ich die Wärmematte in den Schrank und auch den Temperaturfühler. Dann stelle ich den Kühlschrank auf die höchste Stufe und beim Inkbird die gewünschte Temperatur ein, dieser regelt anschließend selbst, ob gekühlt oder gewärmt werden muss und wie stark oder?! So stell ich mir das zumindest vor :D :puzz

Grüße Steffen


1. Ich würde gar nicht mit Wärmematte arbeiten, das Kühlen sollte aus meiner Sicht reichen. Habe den ITC-1000 an einem Kühlschrank zu hängen. Habe damit erfolgreich vor Weihnachten die Weihnachtspute bei 1°C gehalten. Aufwärmen tut sich der Kühlschrank von alleine. Aktuell steuere ich so den Kühlschrank bei 6°C, auch hier wieder ohne Wärmematte.
2. die zwei Output-Steckdosen sind beschriftet, eine mit Heating, die andere mit Cooling. Ansonsten sollte das mit deiner Vorstellung passen, wobei ich der Meinung bin, dass mir mind. ein Brauer bekannt ist, der kontrolliert vergärt und dafür auch nur die Kühlfunktion verwendet und kein Heizelement im Kühlschrank hat.
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4117  Beitragvon der_dennis » Mittwoch 4. Januar 2017, 12:21

Ernsthaft, bevor du mit Messing oder anderem Material-Mix rumhantierst, investier doch lieber ein paar Euro mehr und kauf eine Tauchhülse wie Brauwolf vorgeschlagen hat.
So eine zB
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4118  Beitragvon Braueule89 » Mittwoch 4. Januar 2017, 12:34

Danke @ floflue , dann fang ich mal ohne Wärmematte an :thumbsup

Aber es stimmt schon das ich den Kühlschrank auf höchste Stufe stellen sollte und der Thermostat dann regelt, sprich die Kühlung an und aus schaltet oder habt ihr den Kühlschrank auf mittlerer Stufe?!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4119  Beitragvon tommes » Mittwoch 4. Januar 2017, 12:39

@Braueule89: den Kühlschrank stellst du auf "so kalt wie geht", der Inkbird schaltet ihn ab, wenn kühl genug. Zur Heizung: sobald du Gärtemperaturen benötigst die über der Raumtemperatur liegen, die den Kühlschrank umgibt, kannst du über Heizung nachdenken (Beispiel: Kühlschrank im Keller bei 10°, du möchtest aber OG bei 17° machen).
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4120  Beitragvon sonnenstich66 » Mittwoch 4. Januar 2017, 13:02

Corky hat geschrieben:Danke für die Anregungen! Dadurch bin ich bin nun letztendlich auf Schlauchtüllen gestoßen.
Diese hier z. B. passt vom Innendurchmesser gut zu meinem Ink-Bird Temperatursensor (6 mm Durchmesser).

Alternativ sehe ich mir gleich mal diesen Reduzierungs-Doppelnippel an, ob der einen vernünftigen Innendurchmesser hat.

Spricht etwas gegen Messing oder vernickeltes Messing für diesen Einsatzzweck? Das Teil hängt ja nicht in der Würze, sondern bekommt allenfalls dessen Kondensat ab. Bevorzugen würd ich natürlich Edelstahl... die Suche geht weiter.
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Eine Tauchhülse hatte ich eigentlich vorausgesetzt und die von Ruthard verlinkte 1/2 Zoll Mutter ist noch günstiger.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4121  Beitragvon Corky » Mittwoch 4. Januar 2017, 14:23

Meine Sonde steckt schon in einer Tauchhülse, nur leider ohne Verschraubung. Ich habe dieses Teil hier. Deswegen muss ich irgendwie tricksen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4122  Beitragvon Frudel » Mittwoch 4. Januar 2017, 14:27

Steck die Sonde in eine 6 mm Tauchhülse ( Innendurchmesser )
Wenn man etwas oft genug zerlegt und zusammengebaut hat , hat man irgendwann 2 davon
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4123  Beitragvon Kay » Mittwoch 4. Januar 2017, 15:26

Hallo alle zusammen, ich hab mal ne Frage vor einer Woche hab ich ein Stout gebraut mit einer Stammwürze von 15 % es hat diesmal diese extreme Schaumentwicklung an der Oberfläche beim gären gefehlt.
Ich wollte bis 4% runter gehen und dann schlauchen, aber der Wert blieb bei 8% stehen. Könnt ihr mir einen Tip geben

Liebe Grüße Kay
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4124  Beitragvon Alt-Phex » Mittwoch 4. Januar 2017, 15:28

Kay hat geschrieben:Hallo alle zusammen, ich hab mal ne Frage vor einer Woche hab ich ein Stout gebraut mit einer Stammwürze von 15 % es hat diesmal diese extreme Schaumentwicklung an der Oberfläche beim gären gefehlt.
Ich wollte bis 4% runter gehen und dann schlauchen, aber der Wert blieb bei 8% stehen. Könnt ihr mir einen Tip geben

Liebe Grüße Kay


Ja, Geduld. Einfach noch mal eine Woche abwarten und dann erneut messen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4125  Beitragvon Corky » Mittwoch 4. Januar 2017, 16:33

Frudel hat geschrieben:Steck die Sonde in eine 6 mm Tauchhülse ( Innendurchmesser )

Endlich, ich hab's: Das Anschraubteil an einer Tauchhülse nennt sich "Schneidringverschraubung". Und das brauche ich in der Größe 6mm Leitungsanschluss, 1/2" Einschraubgewinde. Gefunden z. B. hier
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4126  Beitragvon hyper472 » Mittwoch 4. Januar 2017, 16:47

Corky hat geschrieben:Ich habe das Rührwerk von Brauhardware. Im Deckel ist ein Loch, durch das man eine Temperatursonde führen kann. Was benutzt ihr, um die Temperatursonde in dem Loch zu fixieren?


Weniger elegant als die Lösung vom Brauwolf:
Ich habe den Gummipömpel eines Gärspundes verkleinert und reingesteckt; darin ist ein Loch, in dem die Sonde vom Bratenthermometer steckt. Damit es nicht durchrutscht mit einem Stück Silikonmatte (blau) fixiert. Funktioniert seit einigen Suden ohne Problem, da das Kabel so außerhalb der feucht-heißen "Gefahrenzone" liegt.
Sieht zugegebenermaßen zusammengefriemelt aus, und irgendwann werde ich wohl mal einen passenden Korken einsetzen. Für die Verwendung einer Tauchsonde sehe ich keinen Anlass; meine liegt ungenutzt in der Ecke mit dem überflüssigen Braugedöns.
Grüße,
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4127  Beitragvon Tozzi » Mittwoch 4. Januar 2017, 18:36

Martin S hat geschrieben:Daher würde ich die ganzen Salze gleich in den HG geben und so den pH schon entsprechend senken. Den Rest mit Milchsäure.
Den NG dann nur mit Milchsäure behandeln?

Ja, das kannst Du auf jeden Fall so machen. Ich bin ein fauler Hund und mache das meistens so.
Solange das keine extremen Abweichungen gibt ist es sicher OK.
Die Vorgehensweise hat noch den weiteren Vorteil, dass sichergestellt ist, dass der Nachguss nicht zu alkalisch wird, auch wenn der HG nur zurückhaltend behandelt wird (z.B. weil sehr viel Röstmalz in der Schüttung ist).
Viele Grüße aus München
Stephan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4128  Beitragvon Frudel » Mittwoch 4. Januar 2017, 18:40

Gummipömpel kenne ich nur wenn " Das Örtchen " verstopft ist ......... :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4129  Beitragvon Frudel » Mittwoch 4. Januar 2017, 18:44

Corky hat geschrieben:
Frudel hat geschrieben:Steck die Sonde in eine 6 mm Tauchhülse ( Innendurchmesser )

Endlich, ich hab's: Das Anschraubteil an einer Tauchhülse nennt sich "Schneidringverschraubung". Und das brauche ich in der Größe 6mm Leitungsanschluss, 1/2" Einschraubgewinde. Gefunden z. B. hier



Ich hätte sowas genommen und die den ganzen Sensor reingerammt ( habe ich bei einem Kurzen ) auch wegen dem Schutz knicken etc......

http://www.ebay.de/itm/SONTEC-800-038-T ... SwU9xUUXpG


LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4130  Beitragvon hyper472 » Mittwoch 4. Januar 2017, 18:47

Frudel hat geschrieben:Gummipömpel kenne ich nur wenn " Das Örtchen " verstopft ist ......... :Grübel


Du hast Recht. Ich meinte natürlich "Phenökel" :P
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4131  Beitragvon der_dennis » Mittwoch 4. Januar 2017, 18:49

Corky hat geschrieben:Meine Sonde steckt schon in einer Tauchhülse, nur leider ohne Verschraubung. Ich habe dieses Teil hier. Deswegen muss ich irgendwie tricksen.


Musst du nicht!

Die Tauchhülse hier in 300mm nehmen und fertig ist der Lack. Das dünne Röhrla vom Inkbird ist doch super schnell verbogen wenn du mal dran kommst. Aber macht, was ihr wollt :puzz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4132  Beitragvon gaelen » Donnerstag 5. Januar 2017, 10:56

Nur nochmal als Versuch; vielleicht ist es ja "untergegangen"....

gaelen hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ich wollte mich einfach mal erkundigen....
Hat von Euch schonmal irgendwer ein Braggot gebraut?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4133  Beitragvon SingleUser » Donnerstag 5. Januar 2017, 11:36

Wieviel Tage soll ich Hopfen Stopfen. Sind 5 Tage o. K.?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4134  Beitragvon Ernie » Donnerstag 5. Januar 2017, 11:38

Moin,

kommt drauf an:

- welchen Bierstiel
- welcher Hopfen
- welche Menge
.....

LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4135  Beitragvon Frudel » Donnerstag 5. Januar 2017, 13:55

SingleUser hat geschrieben:Wieviel Tage soll ich Hopfen Stopfen. Sind 5 Tage o. K.?



viewtopic.php?f=7&t=6927

LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4136  Beitragvon DerDallmann » Donnerstag 5. Januar 2017, 16:31

Moinsen.

Folgende Hefe will ich beim nächsten Sud benutzen:
http://www.theyeastbay.com/brewers-yeas ... ermont-ale

Würdet ihr hier in jedem Fall einen Starter machen? (Lt. Beschreibung nicht erforderlich)
Das sind die gleichen Gebinde wie die von White Labs, habe ich bisher noch nie benutzt. Magnetrührer und Erlenmeyer vorhanden.

Gruß, Johst
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4137  Beitragvon Mystic-G » Donnerstag 5. Januar 2017, 16:49

Hallo Miteinander
Sobald mein Equipment fürs Einkocherbrauen eingetroffen ist, möchte ich als ersten 20L Sud den Maronenbock aus meinsudhaus.de nachbrauen.
Da habe ich jetzt zum Rezept noch ein paar Grundfragen, welche ihr mir sicher kurz beantworten könnt:

Die 2kg Maronen werde ich mit dem Malz mitmaischen, (nicht beim kochen) ist das Richtig? (werden bei den Sudhausrezepten immer alle Zutaten gemaischt, oder wie erkennt man Zutaten die man kochen muss?)

zum Läutern ist der Ablauf im Rezept wie folgt beschrieben:
Abläutern:
Läuterruhe 20min
Nachguss 13l
Läuterruhe 10min

wird nach der ersten Läuterruhe von 20min sobald die Würze klar läuft dann der Hauptguss in den Kochtopf geläutert, und erst wenn der Treber sichtbar wird mit den 13L angeschwänzt,
oder wirft man die 13L Nachguss schon auf den Hauptguss bevor man überhaupt etwas Vorderwürze abläutert?

schwänzt man mit den 13L an, währenddem man unten schon wieder rauslässt, oder ist es so gedacht, dass man die 13L auf einmal in den Bottich wirft und vor dem läutern des Nachgusses wieder die 10min wartet?

Wie wichtig ist es, dass während dieser Läuterruhe von 20min plus Läutern und Nachgussläuterruhe 10min plus Läutern (sicher total 2x mehr als 30min) die Temperatur von 78°C gehalten werden kann?
Ich frage das, weil die meisten Einsteiger-Läuterbottiche ja eigentlich nur lasche Malerkübel sind und die kalten doch sicher recht schnell ab... (klar, ich habe schon von Isomatten-gebastel gelesen, aber ist das so wichtig?

Nun zu den Hopfengaben:
Im Rezept steht eigentlich nur wieviel Hopfen man total braucht, und wann die erste/zweite Gabe stattfinden soll.
Wie weiss ich aber, wieviel von welcher Hopfensorte da in der ersten/zweiten nun rein muss?

Bis auf diese Fragen konnte ich das Rezept anhand Klingscher Bibel deuten und denke mal den Rest habe ich soweit verstanden.

Grüsse aus der Schweiz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4138  Beitragvon Alt-Phex » Donnerstag 5. Januar 2017, 17:03

Die Rezepte von meinsudhaus.de sind für Anfänger denkbar ungeeignet.

Brau für den Anfang erstmal Rezepte von http://www.maischemalzundmehr.de/
nach. Die sind alle nötwendigen Angaben vorhanden und man kann die direkt
umrechnen. Da dir die Abläufe beim brauen anscheinend auch noch nicht ganz
klar sind, empfehle ich dir folgende Lektüre:

https://brauanleitung.wordpress.com/
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4139  Beitragvon Jarrid » Donnerstag 5. Januar 2017, 17:26

Hallo,

zu welchem Zeitpunkt messt ihr die Maische um noch evtl eine Korrektur vorzunehmen?
direkt nach dem einmaischen oder zu einem späteren Zeitpunkt?

VG

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4140  Beitragvon beryll » Donnerstag 5. Januar 2017, 17:28

Jarrid hat geschrieben:Hallo,

zu welchem Zeitpunkt messt ihr die Maische um noch evtl eine Korrektur vorzunehmen?
direkt nach dem einmaischen oder zu einem späteren Zeitpunkt?

VG

Jarrid


Was genau meinst Du? Die Temperatur? pH-Wert? Menge?
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-und Südwest Brauer
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4141  Beitragvon Jarrid » Donnerstag 5. Januar 2017, 17:35

ups.

den pH-Wert
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4142  Beitragvon 2bas2 » Donnerstag 5. Januar 2017, 19:13

Es gibt grade bei Kaufland 42l Plastikboxen mit Deckel für 4,50 EUR in denen man im Prinzip super Malz lagern könnte.... Nun verschließen die zwar aber sie sind nicht wirklich luftdicht verschlossen. Deswegen die Frage: Wie wichtig ist es, dass das Malz luftdicht verschlossen gelagert wird?
Liebe Grüße aus Hamburg - Tobi
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4143  Beitragvon Bierokrat » Donnerstag 5. Januar 2017, 19:26

Nachdem ich mal Lebensmittelmotten in der Küche hatte, ist mein Malz (das zum Glück im Keller lag) in luftdichte Eimer verschwunden.
Diese Mistviecher wieder los werden ist alles andere als leicht. Und wenn ich mir jetzt vorstellen müsste, wie es aussieht, wenn ein, zwei Zentner besten Malz loskrabbeln.... :thumbdown
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4144  Beitragvon der_dennis » Donnerstag 5. Januar 2017, 21:02

2bas2 hat geschrieben:Es gibt grade bei Kaufland 42l Plastikboxen mit Deckel für 4,50 EUR in denen man im Prinzip super Malz lagern könnte.... Nun verschließen die zwar aber sie sind nicht wirklich luftdicht verschlossen. Deswegen die Frage: Wie wichtig ist es, dass das Malz luftdicht verschlossen gelagert wird?


Malzsäcke sind von Haus aus luftdurchlässig, da das Malz "atmen" soll. Luftdicht verpacken würde ich es nicht. Stand hier auch irgendwo mal im Forum
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4145  Beitragvon Bierokrat » Donnerstag 5. Januar 2017, 21:43

der_dennis hat geschrieben:
2bas2 hat geschrieben:Es gibt grade bei Kaufland 42l Plastikboxen mit Deckel für 4,50 EUR in denen man im Prinzip super Malz lagern könnte.... Nun verschließen die zwar aber sie sind nicht wirklich luftdicht verschlossen. Deswegen die Frage: Wie wichtig ist es, dass das Malz luftdicht verschlossen gelagert wird?


Malzsäcke sind von Haus aus luftdurchlässig, da das Malz "atmen" soll. Luftdicht verpacken würde ich es nicht. Stand hier auch irgendwo mal im Forum

Sicher? Wenn das Malz trocken ist, sollte doch nichts passieren? Lasse mich aber lieber was besseren belehren, als ewig viel Malz zu kompostieren.
Langt schon, wenn ich den Treber hinterher auf den Kompost hau.

Btw. Treber. Wohin schafft ihr das Zeug?
Verbacken kann ich es bei ner 12-15 kg Schüttung nicht mehr.
Der Hase der Nachbarn verweigert das Zeug (und es wäre auch schon etwas viel für das Vieh)
Der einzige Landwirt der infrage kommt, das Zeug in größeren Mengen abzunehmen, wohnt etwas zu weit weg um noch mal schnell am Brautag vorbei zu guggen.
Am Komposthaufen muss das Zeug zumindest anständig untergehoben werden.
Stinkt ja wie'd Sau. :Ahh
Spätestens am Wochenende, wenns draußen -15°C hat, wird's lustig werden, das Zeug unter den Kompost zu bekommen. :crying
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4146  Beitragvon Alt-Phex » Donnerstag 5. Januar 2017, 21:48

Bierokrat hat geschrieben:Btw. Treber. Wohin schafft ihr das Zeug?


Treber in Müllsack und Müllsack in Mülltonne, fertig.

Ich achte halt im Sommer darauf immer Montags/Dienstags zu brauen,
da der Müll Mittwochs abgeholt wird. Dann "passiert" da auch nichts.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4147  Beitragvon Chrissi_Chris » Donnerstag 5. Januar 2017, 21:55

Bierokrat hat geschrieben:Btw. Treber. Wohin schafft ihr das Zeug?


Den Treber meiner überschaubaren Brautage hat mir dankend der Bauer aus dem Ort abgenommen auch wenn es füe das Vieh nur was für den hohlen Zahn war :Wink


LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4148  Beitragvon chaos-black » Donnerstag 5. Januar 2017, 22:06

500g des Trebers landet bei mir i.d.R. im Treberbrot. Der Rest in der Biotonne. Würds natürlich lieber verschenken, aber kenne leider niemanden mit Tieren, die solches Kraftfutter wollen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4149  Beitragvon quasarmin » Donnerstag 5. Januar 2017, 22:18

Moin

besitzt jemand hier aus dem Forum den Party KEG Master Zapfhahn und kann bitte mal nachsehen wie da die Dichtung für die CO2-Patrone aussieht?
Bei mir waren beim letzten Gebrauch die CO2 Patronen immer ganz schnell leer.
Ich habe für ein 10l Fass so 6-7 Patronen verbraucht, die Abdichtung scheint nicht zu funktionieren, ich vermute mal das ich eine Dichtung verloren habe.

Bei meinem Party KEG Master sieht das jetzt so aus:

Bild

Es handelt sich übrigens um diesem Zapfhahn:

Bild

Vielen Dank schon mal fürs Nachschauen.

Gruß
Armin
Zuletzt geändert von quasarmin am Freitag 6. Januar 2017, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4150  Beitragvon gerold » Donnerstag 5. Januar 2017, 22:23

HI,

ich tausche den Treber gegen Schweinewurstdosen. :thumbsup Die Schweine auf einem Bekannten Hof mögen es sehr. Leider ein paar km entfernt, aber immer eine Reise wert. (ist auf der Schwäbischen Alb.)

Kompostieren habe ich versucht, das fängt aber schnell an zu stinken, bei 20l kann man es ja noch mit Hasenmist mischen, aber bei der 50l Ausschlagmenge wirds schnell halt 3 10l Eimer voll Treber.

Ab Frühjahr haben wir dann eine Biotonne wo auch gekochte Abfälle entsorgt werden dürfen. Dann kommt es halt da rein.

Grüße

Gerold
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4151  Beitragvon Bierokrat » Donnerstag 5. Januar 2017, 22:28

gerold hat geschrieben:ich tausche den Treber gegen Schweinewurstdosen. :thumbsup

:thumbup Das will ich auch! :Bigsmile
Glaub bloß, dass mir da der Schnabel sauber bleiben wird. :puzz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4152  Beitragvon Aki » Donnerstag 5. Januar 2017, 23:00

Hallo liebe Leute,

ich möchte im KEG mit Spundeventil Karbonisieren. Die Dingeer kann man in der Regel bis 2 bar einstellen.
Wenn ich nun ein Weizen braue, sollte das mindestens 6,5 g/L haben, eher mehr. Bei 20 ° rechnet MMuM mir einen Spunddruck von 2,9 bar aus.
Rechne oder denke ich falsch odas kann ich so nur UG brauen?

Danke für Eure Antworten, gerne auch als Link, ich habe nur partout nichts dazu gefunden...

Gruß Aki
Da braut sich was zusammen.
Oh, Bier?
Nein, etwas schlimmes.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4153  Beitragvon hyper472 » Donnerstag 5. Januar 2017, 23:35

Bierokrat hat geschrieben:
Btw. Treber. Wohin schafft ihr das Zeug?

Ich gebe meins einem befreundeten Jäger. Das Thema hat aber auch irgendwo einen eigenen Thread hier.
Viele Grüße, Henning
Zuletzt geändert von hyper472 am Sonntag 8. Januar 2017, 02:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4154  Beitragvon Bierokrat » Freitag 6. Januar 2017, 00:06

hyper472 hat geschrieben:
Bierokrat hat geschrieben:
Btw. Treber. Wohin schafft ihr das Zeug?

Ich gebe meins einem befreundeten Jäger. Das Thema hat aber auch irgendwo einen eigenen Thrad hier.
Viele Grüße, Henning

Hatte jetzt nur ne Diskussion um Treberbriketts gefunden. Mag aber auch sein, dass meine Recherche dazu zu kurz war. :redhead
Und nein. Im Kachelofen möchte ich das Zeug nicht haben. Zumal die Zeit, bis das Zeug trocken ist, geruchstechnisch nicht so der Hit ist. :Wink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4155  Beitragvon der_dennis » Freitag 6. Januar 2017, 00:22

Biotonne?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4156  Beitragvon Bierokrat » Freitag 6. Januar 2017, 00:30

Dank Komposthaufen habe ich keine. Aber allein der Gedanke an Treber aus 12 Kilo Malz für ne Woche in der Tonne... :puzz
Hab auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, dass Zeug zu Kanalrattenfutter zu verarbeiten. Genug Wasser vom Kühlen und Putzen wäre ja vorhanden... :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4157  Beitragvon der_dennis » Freitag 6. Januar 2017, 01:22

Bierokrat hat geschrieben:Dank Komposthaufen habe ich keine. Aber allein der Gedanke an Treber aus 12 Kilo Malz für ne Woche in der Tonne... :puzz


Und? Ist halt Biomüll, das riecht manchmal etwas. Die Tonne hast du ja nicht in der Wohnung oder? Wohin kommen denn deine Küchenabfälle?
Das mit den Kanalratten würde ich lassen, kann Rohre verstopfen, die Ratten vermehren sich dadurch und kommen unter Umständen durchs Klo zurück und es macht die Arbeit der Kläranlage schwieriger, die müssen den Kram ja auch irgendwie wieder rausfiltern.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4158  Beitragvon hyper472 » Freitag 6. Januar 2017, 02:07

Bierokrat hat geschrieben:Hatte jetzt nur ne Diskussion um Treberbriketts gefunden. Mag aber auch sein, dass meine Recherche dazu zu kurz war. :redhead
Und nein. Im Kachelofen möchte ich das Zeug nicht haben. Zumal die Zeit, bis das Zeug trocken ist, geruchstechnisch nicht so der Hit ist. :Wink


viewtopic.php?f=4&t=8388&start=50&hilit=jäger+treber

Briketts hört sich interessant an :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4159  Beitragvon hyper472 » Freitag 6. Januar 2017, 02:16

hyper472 hat geschrieben:
Bierokrat hat geschrieben:Hatte jetzt nur ne Diskussion um Treberbriketts gefunden. Mag aber auch sein, dass meine Recherche dazu zu kurz war. :redhead
Und nein. Im Kachelofen möchte ich das Zeug nicht haben. Zumal die Zeit, bis das Zeug trocken ist, geruchstechnisch nicht so der Hit ist. :Wink


viewtopic.php?f=4&t=8388&start=50&hilit=jäger+treber

Briketts hört sich interessant an :thumbsup


Edit: Gerade bisschen dazu gelesen. Doch nicht interessant :thumbdown
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4160  Beitragvon MalteHah » Freitag 6. Januar 2017, 10:14

Moin,

mit der Suchfunktion war ich nicht erfolgreich, deshalb folgende kurze Frage:

Ich habe ein fabrikneues und lebensmittelechtes 60 Liter Spannringdeckelfass (diese blauen). Nun habe ich festgestellt, dass ich da nicht mal eben den 25 kg Malzsack dort reinstecken kann, weil die Öffnung zu eng ist (hätte ich Dussel ja auch vorher wissen können...) :puzz

Da sich das Fass luftdicht verschließen lässt, könnte ich doch einfach den Malzsack in das Fass entleeren, oder seht Ihr da Probleme?

Gruß
Malte
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4161  Beitragvon diapolo » Freitag 6. Januar 2017, 10:23

MalteHah hat geschrieben:Moin,

mit der Suchfunktion war ich nicht erfolgreich, deshalb folgende kurze Frage:

Ich habe ein fabrikneues und lebensmittelechtes 60 Liter Spannringdeckelfass (diese blauen). Nun habe ich festgestellt, dass ich da nicht mal eben den 25 kg Malzsack dort reinstecken kann, weil die Öffnung zu eng ist (hätte ich Dussel ja auch vorher wissen können...) :puzz

Da sich das Fass luftdicht verschließen lässt, könnte ich doch einfach den Malzsack in das Fass entleeren, oder seht Ihr da Probleme?

Gruß
Malte


Hi,
ich lagere mein Malz auch in diesen Tonnen ohne Sack, ist kein Problem!

mfg

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4162  Beitragvon chimchim » Freitag 6. Januar 2017, 15:18

Hallo Hobbybrauer,

leider habe ich bei der Bestellung für folgendes MMuM Rezept vertan. Anstatt den Herkules zu bestellen habe ich nun folgenden Hopfen bestellt: Klick mich.

Kann man auch nehmen, oder lieber den Herkules bestellen?

Danke

Gruß
chimchim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4163  Beitragvon chaos-black » Freitag 6. Januar 2017, 16:23

Welchen du zur Bitterung nimmst ist wahrscheinlich nicht so wichtig. Für die Aromagabe gehe ich davon aus, dass es einen deutlicheren Unterschied machen wird. Ich kenne zwar die beiden Hopfen noch nicht, aber der Ariana als einer der neuen deutschen Versuche Hopfen mit typischerweise amerikanischem oder neuseeländischem Geschmacksprofil zu züchten setzt sich zumindest in meiner Erwartung vom Herkules ab, auch wenn sie verwandt sind. Das muss aber nicht heißen, dass das nicht trotzdem ein leckeres Bier werden kann. Ich schätze es wird dann einfach fruchtiger daherkommen. Ich persönlich würde es jetzt, da du den Hopfen schon da hast, einfach so brauen. Ich bin mir sicher, viele Leute hier würden sich dann für deinen Bericht interessieren, da der Ariana gerade in seinem ersten Erntejahr vertrieben wird und die Erfahrungswerte entsprechend gering sind.

Also trau dich und erzähl uns wie es war :)
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4164  Beitragvon airmail33 » Freitag 6. Januar 2017, 21:18

Hallo,

ich habe vor 4 Monaten das erste mal ein Dark Impakt gebraut. Irgedwas ist da schief gelaufen, das Bier ist so bitter dass man es nicht trinken kann.
Laut den Sudplaner hat es sogar nur 66 IBU statt 85. Habe für 30 Liter Bier insgesamt 175 g Comet Pellet (8,4% Alpa-Säure) und zum Stopfen nochmal 170g Comet
Pellet genommen. Kann mir jemand sagen was ich falsch gemacht habe, würde das Bier gerne nochmal brauen. Aber dann trinkbar.

Danke Armin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4165  Beitragvon philipp » Freitag 6. Januar 2017, 21:42

Wann hast du beim Kochen den Hopfen zugegeben? Mit welcher Nachisomerisationszeit hast du gerechnet?
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4166  Beitragvon airmail33 » Freitag 6. Januar 2017, 21:56

100g Vorderwürze, 25g 10 min, 25g 5 min und 25g 0 min. 170g nach einer Woche Gährung für eine Woche gestopft.
Nachisomerisationszeit ca. 25 min.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4167  Beitragvon Werner » Freitag 6. Januar 2017, 22:02

Hallo zusammen,
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Karamalz, karamünch und
Caraaroma ?
Ich plane am WE ein Rezept , in dem karamünch angegeben ist, das Karamalz zu gleichen Teilen verwenden .

Danke vorab.

Gruß Werner
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4168  Beitragvon Malzwein » Freitag 6. Januar 2017, 22:49

Werner hat geschrieben:Hallo zusammen,
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Karamalz, karamünch und
Caraaroma ?
Ich plane am WE ein Rezept , in dem karamünch angegeben ist, das Karamalz zu gleichen Teilen verwenden .

Danke vorab.

Gruß Werner


Paradebeispiel zu dem Thread "Gefaellt mir nicht", aber immerhin nicht in einem eigenen Thread.

Guckst du hier bei Tante Google. Zweite Eintrag von Oben.
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4169  Beitragvon Blancblue » Freitag 6. Januar 2017, 23:04

Jetzt mal locker bleiben - die Frage ist imho am richtigen Ort gestellt und absolut berechtigt - in vielen Rezepten wird leider einfach nur Karamalz o.ä. angegeben und da stolpert man als Anfänger schnell mal drüber.
50% beim Brauen ist Kunst, 50% ist Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.
Blancblue
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4170  Beitragvon quasarmin » Samstag 7. Januar 2017, 00:08

Werner hat geschrieben:Hallo zusammen,
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Karamalz, karamünch und
Caraaroma ?
Ich plane am WE ein Rezept , in dem karamünch angegeben ist, das Karamalz zu gleichen Teilen verwenden .

Danke vorab.

Gruß Werner



Moin

hier beschreibt der Hersteller diese Malze:

http://www.weyermann.de/ger/gelbe_seite ... &sprache=1

Gruß
Armin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4171  Beitragvon Dr.Edelherb » Samstag 7. Januar 2017, 00:59

Täusch ich mich so sehr oder gab es nicht von einem Hersteller (leider weiß ich eben nichtmehr welcher das war) einen reinen Nachgusserhitzer?

Mir ist schon klar das man das auch problemlos in jeder Art Einkocher etc. machen kann, aber wenn ich mich recht erinnere war der auf 10-15 L ausgelegt und entsprechend handlich und sah schick aus.
Mich würde nur interessieren welcher Hersteller das war, Google hilft mir grad nicht wirklich weiter.
Dr.Edelherb
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4172  Beitragvon hyper472 » Samstag 7. Januar 2017, 01:01

Dr.Edelherb hat geschrieben:Täusch ich mich so sehr oder gab es nicht von einem Hersteller (leider weiß ich eben nichtmehr welcher das war) einen reinen Nachgusserhitzer?

Mir ist schon klar das man das auch problemlos in jeder Art Einkocher etc. machen kann, aber wenn ich mich recht erinnere war der auf 10-15 L ausgelegt und entsprechend handlich und sah schick aus.
Mich würde nur interessieren welcher Hersteller das war, Google hilft mir grad nicht wirklich weiter.


Das war der Grainbrother. Wird aber gerade abverkauft, also ranhalten!
Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4173  Beitragvon Dr.Edelherb » Samstag 7. Januar 2017, 01:05

Danke dir :)
Dr.Edelherb
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4174  Beitragvon Aki » Samstag 7. Januar 2017, 08:46

Aki hat geschrieben:Hallo liebe Leute,

ich möchte im KEG mit Spundeventil Karbonisieren. Die Dingeer kann man in der Regel bis 2 bar einstellen.
Wenn ich nun ein Weizen braue, sollte das mindestens 6,5 g/L haben, eher mehr. Bei 20 ° rechnet MMuM mir einen Spunddruck von 2,9 bar aus.
Rechne oder denke ich falsch odas kann ich so nur UG brauen?

Danke für Eure Antworten, gerne auch als Link, ich habe nur partout nichts dazu gefunden...

Gruß Aki


Guten Morgen Leute,

kann mit hier jemand aufs Pferd helfen?

Danke Aki
Da braut sich was zusammen.
Oh, Bier?
Nein, etwas schlimmes.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4175  Beitragvon Chrissi_Chris » Samstag 7. Januar 2017, 10:05

Ich habe gestern Abend in einem Fachbuch gelesen, das bei dem Gärprozess die die abgestorbene Hefe auf den Kräusen abgeschöpft werden soll.
Das finde ich verwirrend, da ich hier oft gelesen habe, Finger weg, da das Infektionsrisiko drastisch erhöht wird und ausserdem bildet das Co2 ja eine natürliche Schutzschicht über dem Bier, was natürlich verfliegt wenn ich den Deckel öffne.

Ich habe nicht vor diesen Prozess zu machen finde es bloß merkwürdig da spricht meiner Meinung nach so ziemlich alles dagegen..

Bitte einmal eine Expertenmeinung dazu.

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4176  Beitragvon bierfaristo » Samstag 7. Januar 2017, 10:14

Aki hat geschrieben:
Aki hat geschrieben:Hallo liebe Leute,

ich möchte im KEG mit Spundeventil Karbonisieren. Die Dingeer kann man in der Regel bis 2 bar einstellen.
Wenn ich nun ein Weizen braue, sollte das mindestens 6,5 g/L haben, eher mehr. Bei 20 ° rechnet MMuM mir einen Spunddruck von 2,9 bar aus.
Rechne oder denke ich falsch odas kann ich so nur UG brauen?

Danke für Eure Antworten, gerne auch als Link, ich habe nur partout nichts dazu gefunden...

Gruß Aki


Guten Morgen Leute,

kann mit hier jemand aufs Pferd helfen?

Danke Aki


Wenn ich dich richtig verstehe, dann willst du direkt im KEG vergären oder nachvergären und über ein 2bar-Spundventil das CO2 abblasen. Damit bekommst du bei 20 Grad Celsius tatsächlich keine 6,5 g/l CO2 ins Bier. Du könntest dein ausgegorenes Bier im KEG aber kaltstellen und dann zwangskarbonisieren. Habe selbst keine KEGs. Vielleicht hat einer der KEG-Nutzer noch eine andere Idee.
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4177  Beitragvon Braueule89 » Samstag 7. Januar 2017, 10:59

Kurze Frage, ich wollte morgen abfüllen, Obamas Honey Ale, habe gestern und heute mal mit dem Refraktometer gemessen SG 1024 bleibt gleich.... >Ich geb ihm trotzdem noch einen Tag :Smile
Mich interessiert der Alkoholgehalt, also auf MMuM das Tool benutzt. bei Stammwürze, habe ich den Wert eingetragen den ich nach dem Würzekühlen gemessen habe ( ca 11 Brix, 1044 SG) und bei Extrakt Jungbier den Wert von heute morgen (ca 5,9 Brix , 1024 SG). Als Ergebnis bekomme ich zwei Werte Alkoholgehalt: 3.3 Gew.% bzw. 4.2 Vol.%

:Bigsmile Soll ich mir jetzt den Wert raussuchen der mir besser gefällt oder wie ist das zu verstehen.

Grüße in die Runde,
Steffen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4178  Beitragvon BierBauer » Samstag 7. Januar 2017, 11:03

Google spuckt u.a. folgenden Link bei einer Suche nach dem Unterscheid zwischen Gewichts- und Volumenprozent aus: http://anorganik.chemie.vias.org/konzen ... gaben.html

Die Alkoholangabe in Bier erfolgt in der Regel in Vol. %.
Viele Grüße,
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4179  Beitragvon chaos-black » Samstag 7. Januar 2017, 11:04

hyper472 hat geschrieben:
Dr.Edelherb hat geschrieben:Täusch ich mich so sehr oder gab es nicht von einem Hersteller (leider weiß ich eben nichtmehr welcher das war) einen reinen Nachgusserhitzer?

Mir ist schon klar das man das auch problemlos in jeder Art Einkocher etc. machen kann, aber wenn ich mich recht erinnere war der auf 10-15 L ausgelegt und entsprechend handlich und sah schick aus.
Mich würde nur interessieren welcher Hersteller das war, Google hilft mir grad nicht wirklich weiter.


Das war der Grainbrother. Wird aber gerade abverkauft, also ranhalten!
Viele Grüße, Henning


Nicht ganz, der grainbrother is eine reduzierte Version vom Grainfather für Doppelsude. Was hier gesucht ist heißt Grainfather Nachgusserhitzer und bei dem hab ich noch nicht gehört, dass der Verkauf eingestellt würde.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4180  Beitragvon Chrissi_Chris » Samstag 7. Januar 2017, 11:17

hyper472 hat geschrieben:
Dr.Edelherb hat geschrieben:Täusch ich mich so sehr oder gab es nicht von einem Hersteller (leider weiß ich eben nichtmehr welcher das war) einen reinen Nachgusserhitzer?

Mir ist schon klar das man das auch problemlos in jeder Art Einkocher etc. machen kann, aber wenn ich mich recht erinnere war der auf 10-15 L ausgelegt und entsprechend handlich und sah schick aus.
Mich würde nur interessieren welcher Hersteller das war, Google hilft mir grad nicht wirklich weiter.


Das war der Grainbrother. Wird aber gerade abverkauft, also ranhalten!
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Ich glaube Dr Edelbert meint ein Heißwasserbereiter wie sie in der Gastro üblich sind, hier ein Modell von Bartscher mit 28 L. Die sind natürlich auch kleiner erhältlich .
https://www.hitmeister.de/product/21062 ... Gwod9FcDzQ

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4181  Beitragvon Braueule89 » Samstag 7. Januar 2017, 11:22

chaos-black hat geschrieben:
hyper472 hat geschrieben:
Dr.Edelherb hat geschrieben:Täusch ich mich so sehr oder gab es nicht von einem Hersteller (leider weiß ich eben nichtmehr welcher das war) einen reinen Nachgusserhitzer?

Mir ist schon klar das man das auch problemlos in jeder Art Einkocher etc. machen kann, aber wenn ich mich recht erinnere war der auf 10-15 L ausgelegt und entsprechend handlich und sah schick aus.
Mich würde nur interessieren welcher Hersteller das war, Google hilft mir grad nicht wirklich weiter.


Das war der Grainbrother. Wird aber gerade abverkauft, also ranhalten!
Viele Grüße, Henning


Nicht ganz, der grainbrother is eine reduzierte Version vom Grainfather für Doppelsude. Was hier gesucht ist heißt Grainfather Nachgusserhitzer und bei dem hab ich noch nicht gehört, dass der Verkauf eingestellt würde.



Grainbrother als Nachgusserhitzer kaufen geht schon, wär aber bisschen teuer :Bigsmile

Dafür gibts extra den reinen Nachgusserhitzer, habe ich mir vor Weihnachten zugelegt, ist super, nur stimmt die Literanzahl nicht, glaub ich. Habe bei 15 Liter ( laut Skala) beim Abmaischen 15 x 1 Liter Becher raus und hatte immernoch 2 Liter Rest drin, das werde ich morgen beim Brauen nochmal messen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4182  Beitragvon Dr.Edelherb » Samstag 7. Januar 2017, 11:40

Den Nachgusserhitzer von Grainfather hab ich gemeint ja. Der Grainbrother wäre in der Tat ein wenig teuer als Nachgusserhitzer :Bigsmile
Aber dank dem Hinweis hab ich den auch gleich gefunden.

@chrissy_chriss_christ
Die Hefe in den Kräusen ist so ziemlich die aktivste, glaub eher das da stand das man die Hopfenharze abschöpfen kann.
Manche machen das glaube ich sogar, ich habs noch nie gemacht und habs auch net vor.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4183  Beitragvon Eisenkopf » Samstag 7. Januar 2017, 15:49

Wie wird dieses Forum eigentlich finanziert?
Ich kenne es aus anderen Foren das die Server oder Anbieter oder watt auch immer bezahlt werden müssen.
Bau keine Scheiße mit Bier!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4184  Beitragvon beryll » Samstag 7. Januar 2017, 15:58

Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-und Südwest Brauer
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4185  Beitragvon Beerbrouer » Samstag 7. Januar 2017, 16:04

Chrissi_Chris hat geschrieben:Ich habe gestern Abend in einem Fachbuch gelesen, das bei dem Gärprozess die die abgestorbene Hefe auf den Kräusen abgeschöpft werden soll.
Das finde ich verwirrend, da ich hier oft gelesen habe, Finger weg, da das Infektionsrisiko drastisch erhöht wird und ausserdem bildet das Co2 ja eine natürliche Schutzschicht über dem Bier, was natürlich verfliegt wenn ich den Deckel öffne.

Ich habe nicht vor diesen Prozess zu machen finde es bloß merkwürdig da spricht meiner Meinung nach so ziemlich alles dagegen..

Bitte einmal eine Expertenmeinung dazu.

LG Chris


Abgestorbene Hefe auf den Kräusen? Bist du sicher, dass das da so steht? Ich kenne wohl die Hopfenharze, die manche auch abschöpfen (die braunen Flecken, die bei der Gärung durch die Änderung des pH-Wertes ausgeschieden werden). Kannst du das mal genau zitieren?

Gruß

Gerald
Die Würze des Bieres ist unantastbar!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4186  Beitragvon Felix83 » Samstag 7. Januar 2017, 16:05

klitzekleine Frage:

Mittlerweile sind Eiweißrasten ja fast schon verpönt, weil dadurch das wertvolle Eiweiß für die Schaumstabilität abgebaut wird.
Aber beim Würzekochen gibts doch den Eiweißbruch und das Zeug fällt massenweise aus und wird entfernt über Whirlpool und Filter.

Ist das eine andere Art von Eiweiß oder was geht da vor sich? Klingt irgendwie nach einem Widerspruch.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4187  Beitragvon Chrissi_Chris » Samstag 7. Januar 2017, 18:25

Hier sind 2 Ausschnitte beschrieben aus dem Buch, die hier überall ganz anders gelehrt werden und dann liest man ein Fachbuch, fragt hier nach und ist gleich wieder der buhmann... ein niemals endender Teufelskreislauf.
Mir wurde hier gesagt Bier 2 Wochen in Ruhe lassen,Finger weg und gut ist.
Und zum 2. habe ich hier im Forum noch nie was von 3-4 Tage Nachgärung gehört schon eher 3-4 Wochen!

LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4188  Beitragvon Malzwein » Samstag 7. Januar 2017, 18:37

Ich habe mittlerweile gelernt, dass es zu den meisten Sacheverhalten keine ultimativen Wahrheiten gibt, wenn ein Prozess nicht mit ja oder nein, 0 und 1 aufgelöst werden kann. Auch wenn immer wieder einzelne von sich behaupten, sie zu kennen. Das gilt hier im Forum und in vielen Fachbüchern.

Oft führen viele Wege nach Rom. Mehr Mut und nicht immer gleich irritieren lassen, wenn mal eine andere Ansicht auftaucht.
Gruß Matthias

Heute brau ich, morgen back ich, übermorgen hol ich einen neuen Sack Malz.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4189  Beitragvon Brauwolf » Samstag 7. Januar 2017, 18:41

Chrissi_Chris hat geschrieben:Ich habe gestern Abend in einem Fachbuch gelesen, das bei dem Gärprozess die die abgestorbene Hefe auf den Kräusen abgeschöpft werden soll.
Das finde ich verwirrend, da ich hier oft gelesen habe, Finger weg, da das Infektionsrisiko drastisch erhöht wird und ausserdem bildet das Co2 ja eine natürliche Schutzschicht über dem Bier, was natürlich verfliegt wenn ich den Deckel öffne.

Ich habe nicht vor diesen Prozess zu machen finde es bloß merkwürdig da spricht meiner Meinung nach so ziemlich alles dagegen..

Bitte einmal eine Expertenmeinung dazu.

LG Chris


Es gibt eine ganze Reihe gewerblicher Brauereien, die offen in schwimmbadgroßen Becken vergären. Die einen schöpfen ab, die anderen nicht.
Eine allgemein gültige Regel gibt es nicht. Beim Hobbybrauer ist eher vom abschöpfen abzuraten, weil die Nachteile die Vorteile überwiegen.
Das Infektionsrisiko ist höher beim Hobbybrauer, weil die gewerbliche Brauerei die Prozesse besser im Griff hat und rund um die Uhr kontrolliert.

Cheers, Ruthard
Solum duri in hortum veniunt
Mein Blog: Brew24.com
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4190  Beitragvon Chrissi_Chris » Samstag 7. Januar 2017, 18:51

Vielen Dank, mit den beiden Aussagen ist meine Frage absolut zufriedenstellend beantwortet.
Aber Flaschengärung 3-4 Tage das funktioniert doch gar nicht oder ?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4191  Beitragvon Ladeberger » Samstag 7. Januar 2017, 18:57

Felix83 hat geschrieben:Mittlerweile sind Eiweißrasten ja fast schon verpönt, weil dadurch das wertvolle Eiweiß für die Schaumstabilität abgebaut wird.
Aber beim Würzekochen gibts doch den Eiweißbruch und das Zeug fällt massenweise aus und wird entfernt über Whirlpool und Filter.

Ist das eine andere Art von Eiweiß oder was geht da vor sich? Klingt irgendwie nach einem Widerspruch.

Da liegst du durchaus richtig, dass beim Würzekochen auch Eiweißfraktionen ausgefällt werden, die für die Schaumhaltbarkeit positiv sind. Dies ist aber ein notwendiges Übel. Die Kochzeit ist daher, auch aus anderen Gründen, so lange wie nötig und so kurz wie möglich zu bemessen. Indikator ist die Gesamtverdampfung.

Gruß
Andy
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4192  Beitragvon Tozzi » Samstag 7. Januar 2017, 20:24

hyper472 hat geschrieben:
Dr.Edelherb hat geschrieben:Täusch ich mich so sehr oder gab es nicht von einem Hersteller (leider weiß ich eben nichtmehr welcher das war) einen reinen Nachgusserhitzer?

Mir ist schon klar das man das auch problemlos in jeder Art Einkocher etc. machen kann, aber wenn ich mich recht erinnere war der auf 10-15 L ausgelegt und entsprechend handlich und sah schick aus.
Mich würde nur interessieren welcher Hersteller das war, Google hilft mir grad nicht wirklich weiter.


Das war der Grainbrother. Wird aber gerade abverkauft, also ranhalten!
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Oder nicht doch eher dieses Teil?
https://www.grainfather.com/shop/access ... eater.html
Ich hab den und bin sehr zufrieden damit.

//EDIT: Oops ich war zu spät, gerade erst gesehen...
Viele Grüße aus München
Stephan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4193  Beitragvon Dr.Edelherb » Samstag 7. Januar 2017, 20:40

Genau der Tozzi, mit 18 Liter hat der aber trotzdem mehr Volumen als gewollt, wollte eigentlich nur was um die 10 Liter.
Wird vll. doch erstmal beim Einkocher bleiben.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4194  Beitragvon Wedebier » Samstag 7. Januar 2017, 22:00

Was kann eigentlich der Grainfather Nachgusserhitzer, was ein Einkocher nicht kann?? Ich nehme, seitdem ich auf einen Gaskocher umgestiegen bin, meinen Einkocher fürs Nachgusswasser...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4195  Beitragvon DerDallmann » Samstag 7. Januar 2017, 22:05

Moinsen.

Ich möchte ein Old school englisches IPA brauen, die Fasslagerung mit Holzchip simulieren und am Ende mit Brett "finishen". Habe von Brett bisher keinen Plan. Habt ihr einen link oder Literatur, die ihr mir empfehlen könnt, wo ich mich da mal einlesen kann?

Gruß, Johst
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4196  Beitragvon Ladeberger » Samstag 7. Januar 2017, 22:09

Guck mal in Michael Tonsmeire - American Sour Beers und auf http://www.milkthefunk.com/wiki/Table_of_Contents

Generell für "brettige" englische Ales ist auch dieser Blog sehr empfehlenswert: www.browneandbitter.com
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4197  Beitragvon Dr.Edelherb » Samstag 7. Januar 2017, 22:20

@ wedebier
Ich hab immer nur 7L Nachguss, dafür jedesmal den 27L Einkocher rumschleifen gefällt mir halt net so hundertprozentig.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4198  Beitragvon Chrissi_Chris » Samstag 7. Januar 2017, 22:22

Edelbert interesse an einem Heißwasserbereiter ca. 9 Liter mit 2ooo Watt Leistung Neu für 29,99€ ?

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4199  Beitragvon barniey » Samstag 7. Januar 2017, 22:24

Unterschied zwischen Ayinger Winterbock und Ayinger Celebrator Doppelbock ist:
Viele Grüße

Bernhard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Post Nr.:#4200  Beitragvon Bierokrat » Sonntag 8. Januar 2017, 10:28

Warum muss ich hier auf "Antworten" klicken wenn ich eigentlich Fragen möchte? :puzz
Ähm, nein. Wollte was anderes wissen:
Sind in Brüdendämpfen irgendwelche Dinge drin, die einem wenn mans länger inhaliert in die Birne knallen?
Die Brüdenentlüftung aus dem Brauraum raus war (und ist) bei mir bisher immer recht rudimentär. Und wegen der drei Bier am Brautag (ja, ich gönn mir da schon was... :redhead ) kann so ein Kopf ja nicht kommen.
Prost!
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