ein Schwabe

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ein Schwabe

#1

Beitrag von Hpm » Mittwoch 19. April 2017, 13:58

Hallo erstmal
Wollte mich mal kurz vorstellen :Greets , heiße Klaus, bin 47 und komme aus dem Süden der Republik, BaWü (Raum TÜ) und braue seit letztem Sommer – dank dieses Forums mit Erfolg.

Jetzt soll es ein Pale Ale werden mit 5,6% IBU 45

5000g Pale Ale Malz (weil Pale Ale)
500g Weizenmalz hell (so halt – noch da)
300g CaraPils (wegen Schaum)
200g CaraMünch dunkel Typ II (wegen der Farbe)

Rasten:
Einmaischen bei 76°C  Ziel 68°C.
1. Rast 68°C 45 Minuten
2. Rast 72°C 15 Minuten
aufheizen auf 78°C und abmaischen wenn Jodnormal

Hopfen
9g Citra Pellets 12%α zur Vorderwürze, 90min Kochen (11 IBU)
17g Cascade Pellets 5.5%α zur Vorderwürze, 90min Kochen (9 IBU)
9g Simcoe Pellets 13%α zur Vorderwürze, 90min Kochen (11 IBU)

Bitterung:
14g Perle Pellets 6.5%α 80min Kochen (10 IBU)

Whirlpool
10g Citra Pellets 12%α Whirlpool (1 IBU)
22g Cascade Pellets 5.5%α Whirlpool (1 IBU)
11g Simcoe Pellets 13%α Whirlpool (2 IBU)

Stopfen
10g Citra Pellets 12%α 5 Tage Stopfen
21g Cascade Pellets 5.5%α 5 Tage Stopfen
11g Simcoe Pellets 13%α 5 Tage Stopfen



Hefe:
Mangrove Jack M44

So und nun meine 3 Fragen dazu.

1. Passen die Rasten – es soll nicht gar zu malzig werden?

2. Ich habe den Hopfen so verteilt, das er immer dem Aromaanteil entspricht (laut Müggelland Berechnung), also dass der Citra Anteil der Casade Antei und der Simcoe Anteil bei jeder Hopfengabe gleich viel zum Aroma beiträgt
Vorderwürze je 5 %; Whirpool je 11%; Stopfen je 17 %
hpfn.jpg

2.a Vertragen sich diese 3 Hopfensorten überhaupt ????

3. Ist die Hefe wirklich so eine Schnarchnase wie beschrieben und doch lieber die US-05 nehmen?


Danke Vorab
HPM (Klaus)

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holledauer
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Re: ein Schwabe

#2

Beitrag von holledauer » Mittwoch 19. April 2017, 14:46

Willkommen im Forum :Greets

Rezepe an sich würde ich mal sagen passt.
Zur hefe kann ich nichts sagen. Die M44 hab ich noch nie probiert. Die US-05 hat sich aber schon oft bewährt :thumbup
Gruß Martin aus der Hallertau

+++++++++++++

Meine Vorstellung:
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Hpm
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Re: ein Schwabe

#3

Beitrag von Hpm » Donnerstag 20. April 2017, 16:30

Hallo

kann mir keiner meine Fragen beantworten :Waa

Frage 1: bei den Rasten bin ich mir unsicher - wird es zu trocken oder zu malzig oder passt es - die Rasten wie sie jetzt sind, ist ein Mittelwert aus 5 MMUM Rezepten - ohne eigene Erfahrung.

Frage 2: die Hopfengabe ist auch nur die pure Idee von mir, ich weiß nicht ob es Klug ist die Hopfen als Anteil des angegebenen Aromawertes zu verteilen und ob sich die 3 Sorten vertragen (zumal ich einen davon Geschenkt bekommen habe). Meine Geschmacksvorstellung ist irgendwo bei: zitronig, grassig, frisch

Frage 3: ich habe mich schon für die US-05 entschieden - die hat schon mal bei mir funktioniert, es gibt noch genug unbekanntes für mich.


Grüße aus dem Süden
Klaus

inem
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Re: ein Schwabe

#4

Beitrag von inem » Freitag 21. April 2017, 13:37

Hpm hat geschrieben:Frage 1: bei den Rasten bin ich mir unsicher - wird es zu trocken oder zu malzig oder passt es - die Rasten wie sie jetzt sind, ist ein Mittelwert aus 5 MMUM Rezepten - ohne eigene Erfahrung.
Kommt halt darauf an, was du bezweckst. Da du nicht sagst, wie es werden soll, kann dir auch keiner sagen, ob du übers Ziel schießt. 68°C sind jedenfalls eher in die malzige Richtung, wobei bei so etwas meiner Meinung nach sowieso die Hefe eine größere Stellschraube ist.
Hpm hat geschrieben:Frage 2: die Hopfengabe ist auch nur die pure Idee von mir, ich weiß nicht ob es Klug ist die Hopfen als Anteil des angegebenen Aromawertes zu verteilen und ob sich die 3 Sorten vertragen (zumal ich einen davon Geschenkt bekommen habe). Meine Geschmacksvorstellung ist irgendwo bei: zitronig, grassig, frisch
Die Hopfung scheint mir halbwegs passend.
Hpm hat geschrieben:Frage 3: ich habe mich schon für die US-05 entschieden - die hat schon mal bei mir funktioniert, es gibt noch genug unbekanntes für mich.
Die Hefe kenne ich nicht, mit der US 05 für ein Pale Ale ist man auf der sicheren Seite.

Hpm
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Re: ein Schwabe

#5

Beitrag von Hpm » Freitag 21. April 2017, 14:11

Hallo
inem hat geschrieben: Kommt halt darauf an, was du bezweckst. Da du nicht sagst, wie es werden soll, kann dir auch keiner sagen, ob du übers Ziel schießt. 68°C sind jedenfalls eher in die malzige Richtung, wobei bei so etwas meiner Meinung nach sowieso die Hefe eine größere Stellschraube ist.
Es soll eine dem Stille nach, ein trockenes fruchtiges "West Coast Pale Ale" werden. Ich habe auch schon weiter gelesen und dachte mir nun, die Rasten auf


1. Rast 64°C 60 Minuten
2. Rast 72°C 10 Minuten
aufheizen auf 78°C wenn Jodnormal

zu verändern. Aber wie gesagt bei den Rasten tappe ich im dunkeln, wenn ich auch etliches nun gelesen habe, die Erfahrung fehlt.

beid er Hopfung ist es noch unvorhersagbarer für mich
brewcraft.de hat geschrieben: Der richtige Hopfen für das richtige Bier

Noch etwas komplizierter wird es mit dem Hopfen.....
.... Hier empfiehlt es sich erst einmal bei den bierstiltypischen Sorten zu bleiben und wenn man viele Sorten einmal unter der Nase hatte, nach Gefühl die Gaben zu verändern. Anders macht es der Brauer auch nicht.
an dieses habe ich mich versucht zu halten, zumindest bei der Biertypische Auswahl nach der Theorie, aus Mangel an Gefühl dafür aber eine simple Rechenregel angewendet, ob's taugt kann ich nicht sagen.

Wie schon erwähnt wegen des Biertyps "West Coast Pale Ale" hatte ich mich ursprünglich für die "M44 West Coast" denke aber ich bleibe bei der mir bekannten US-05

Danke und Grüsse aus dem Süden
Klaus.

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Re: ein Schwabe

#6

Beitrag von DrSchwob » Freitag 21. April 2017, 22:13

Hallo Klaus,

leider keine Hilfe von meiner Seite aus zu deinem Rezept, aber dafür ein herzliches Willkommen hier im Forum aus
dem Nachbarkreis Reutlingen :Greets
Cheers! :Drink
Gerd

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Re: ein Schwabe

#7

Beitrag von inem » Samstag 22. April 2017, 20:09

Hpm hat geschrieben: Es soll eine dem Stille nach, ein trockenes fruchtiges "West Coast Pale Ale" werden. Ich habe auch schon weiter gelesen und dachte mir nun, die Rasten auf

1. Rast 64°C 60 Minuten
2. Rast 72°C 10 Minuten
aufheizen auf 78°C wenn Jodnormal

zu verändern.
Klingt passender, muss aber nicht so lange. Schadet aber nicht.

Hpm
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Re: ein Schwabe

#8

Beitrag von Hpm » Sonntag 23. April 2017, 00:20

Hallo

Grüße nach Reutlingen

inem hat geschrieben:
Klingt passender, muss aber nicht so lange. Schadet aber nicht.
Oder ich raste nach dem hier viel Zitiertem Atlantik Ale Clone
Brauwolf hat geschrieben:
Brauwolfs Atlantik Ale Clone


Maischplan:
57°C - Einmaischen
57°C - 5 Minuten (Eiweißrast)
62°C - 30 Minuten (Maltoserast)
67°C - 10 Minuten (Narzißrast)
72°C - 20 Minuten (Verzuckerung)
78°C - 0 Minuten (Abmaischen)
Das ja auch den Anspruch hat trocken ausgeprägt zu sein.

Grüße aus dem Süden
Klaus

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Re: ein Schwabe

#9

Beitrag von inem » Montag 24. April 2017, 09:23

Ebenso eine Möglichkeit. Am besten machst du alle drei Varianten und vergleichst den Unterschied.

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