Der norddeutsche Bierreiseführer

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Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#1  Beitragvon kabelschmidt » Montag 30. Mai 2016, 16:34

Der norddeutsche Bierreiseführer von Jo von Bahls, ISBN 978-3-356-02015, 192 Seiten im Format 17x24,5cm, gebunden im Flexicover. Erschienen im Hinstorff Verlag Rostock zum Preis von 19,99 Euro.

Eigentlich hatte ich mich auf das Buch gefreut. Jetzt (nach wenigen Tagen) bereue ich fast den Kauf. Eigentlich liest es sich ganz gut und Historisches und Aktuelles zu den über 150 Brauereien der Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist ja wirklich interessant. Aber ... Sagen wir mal so: der Vorname Karl-Theodor würde besser zum Autor passen, da vieles aus Webseiten wie Wikipedia kopiert wurde.
Wer Interesse hat, sollte vor dem Kauf mal kritisch im Buch blättern.
Gruß aus Berlin
kabelschmidt
Zuletzt geändert von kabelschmidt am Mittwoch 8. Juni 2016, 08:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#2  Beitragvon Holger-Pohl » Montag 30. Mai 2016, 21:37

Wenn du es los werden willst.... ich fahre wohl irgendwann mal rauf. Ein bisschen infomaterial könnte nicht schaden...
Grüßele Holger
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#3  Beitragvon Bilbobreu » Dienstag 31. Mai 2016, 00:14

Hallo Holger,

und wenn Du es bis nach Mecklenburg schaffst, in die Gegend zwischen Güstrow und Rostock, dann bist Du auf ein paar Selbstgebraute herzlich willkommen. Schon als Dank für Deine Beiträge, aus denen ich viel gelernt und mit denen ich mich oft gut unterhalten habe.

Gruß
Stefan :Drink
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#4  Beitragvon Holger-Pohl » Dienstag 31. Mai 2016, 21:31

Danke Stefan,

ob wir es bis dahin schaffen, wenn und wie und überhaupt, wage ich nicht vorherzusagen. Zurzeit haben wir ja noch nicht mal einen Termin, nur Ideen.
Aber vielen Dank für das nette Angebot.

Grüßele
Holger
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#5  Beitragvon Brunnenbraeu » Samstag 15. April 2017, 13:23

kabelschmidt hat geschrieben:(...) da vieles aus Webseiten wie Wikipedia kopiert wurde. (...)


Nicht nur aus Wikipedia, wie ich heute feststellen musste:

http://blog.brunnenbraeu.eu/?p=8674
https://www.facebook.com/Brunnenbraeu/photos/a.1005874392793439.1073741828.1005873912793487/1307262589321283/?type=3&theater

Doktor Plagiarius lässt grüßen!

Mit bestem Gruß,

Volker
Volker R. Quante: Bier vor Ort - Reisen durch Europas Bierwelt
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#6  Beitragvon philipp » Samstag 15. April 2017, 22:25

Das ist dreist.

Weiß der Verlag Bescheid?
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/1817246

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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#7  Beitragvon Brunnenbraeu » Sonntag 16. April 2017, 06:34

Ich hab meine Rezension wie immer auch bei Facebook eingestellt, und zusätzlich mit dem Verlag verlinkt. Sollte eigentlich reichen, aber nach den Feiertagen werde ich meinen Text noch direkt hinschicken. Vielleicht auch als Kundenrezension bei Amazon veröffentlichen, mal sehen.

Gruß,

Volker
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#8  Beitragvon philipp » Sonntag 16. April 2017, 17:39

Amazon Kundenrezensionen sind verdammt wirkungsvoll...

Fakten (aus der Wikipedia und anderen Büchern) abzuschreiben ist das Eine, aber ganze Passagen zu übernehmen und sich damit sowohl die Recherche vor Ort, als auch das Schreiben an sich zu Sparen ist unter aller Sau.

Mich wundert da, was für eine Art von Verlag das ist und ob die kein anständiges Lektorat da haben - das hätte doch auffallen müssen...
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#9  Beitragvon §11 » Montag 17. April 2017, 00:42

philipp hat geschrieben:Amazon Kundenrezensionen sind verdammt wirkungsvoll...

Fakten (aus der Wikipedia und anderen Büchern) abzuschreiben ist das Eine, aber ganze Passagen zu übernehmen und sich damit sowohl die Recherche vor Ort, als auch das Schreiben an sich zu Sparen ist unter aller Sau.

Mich wundert da, was für eine Art von Verlag das ist und ob die kein anständiges Lektorat da haben - das hätte doch auffallen müssen...


Nicht zwangsläufig. Der Autor unterschreibt mit dem Autorenvertrag das das Werk auf seiner geistigen Leistung beruht und Niemands Urheberrecht verletzt. Zitate sind ja eher das Ding eines wissenschaftlichen Werks und nicht eines Reiseführers, denn worin besteht denn die Leistung bei einem Reiseführer? Genau, ich recherchiere vor Ort oder nimm zumindest Kontakt mit den Brauereien auf. Das ist sehr dreist dem Kunden gegenüber.

Gruß

Jan
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#10  Beitragvon §11 » Montag 17. April 2017, 00:49

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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#11  Beitragvon Brunnenbraeu » Montag 17. April 2017, 06:52

philipp hat geschrieben:Fakten (aus der Wikipedia und anderen Büchern) abzuschreiben ist das Eine, aber ganze Passagen zu übernehmen und sich damit sowohl die Recherche vor Ort, als auch das Schreiben an sich zu Sparen ist unter aller Sau.


Ich kann bei meinen eigenen Blog-Beiträgen auch nicht ausschließen, dass ich das eine oder andere Mal nicht nur Fakten aus Wikipedia und anderen öffentlichen Quellen oder den Websites der Brauereien übernommen habe, sondern unbeabsichtigt auch die eine oder andere Formulierung. Wenn ich Hintergrundwissen (Gründungsdaten, Eigentumsverhältnisse, Ausstoß, Geschichte der Immobilie) zu Brauereien suche, die ich besucht habe und beschreiben möchte, dann lese ich Wikipedia und andere Artikel, und wenn ich dann später meinen eigenen Bericht schreibe, dann mag die eine oder andere prägnante Formulierung oder Wortwahl noch bei mir im Hinterkopf herumgeistern und Eingang in meine eigene Geschichte finden. Kann passieren. Dann handelt es sich aber mal um einen Satz oder um zwei, vielleicht auch mal um einen kurzen Absatz, aber nicht um einen mehr oder weniger komplett übernommenen und nur geringfügig umformulierten Artikel.

philipp hat geschrieben:... ob die kein anständiges Lektorat da haben - das hätte doch auffallen müssen...


Das wiederum glaube ich nicht unbedingt. Der Verlag ist nicht auf die Thematik spezialisiert, und so hätte es sicherlich einiger aufwändiger Recherche bedurft, Übereinstimmungen mit Wikipedia zu finden. Und das weitegehende Übernehmen meines eigenen Blog-Beitrags hätte der Verlag auch nur entdecken können, wenn das Lektorat die Sätze von Jo von Bahs einzeln in eine Suchmaschine eingegeben hätte.

Insofern sehe ich kaum Verantwortung beim Verlag - eher beim Autor, der sich "auf die billige Tour" Inhalt für sein Buch verschafft hat.

Mit bestem Gruß,

Volker
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#12  Beitragvon Sura » Montag 17. April 2017, 07:29

Hat eigentlich Mal jemand diesen Jo van Bahl um eine Stellungnahme gebeten, oder wird (wie ja mittlerweile üblich) nur _über_ ihn gesprochen? Und gab es noch mehr oder gehts um zwei Sätze auf hundert Seiten?
In den meisten Fällen ist ein Post von mir ganz ruhig, entspannt und mit interessiertem Gesichtsausdruck geschrieben.... und darf auch gerne so gelesen werden :Greets
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#13  Beitragvon philipp » Montag 17. April 2017, 19:13

Sura hat geschrieben:oder wird (wie ja mittlerweile üblich) nur _über_ ihn gesprochen? Und gab es noch mehr oder gehts um zwei Sätze auf hundert Seiten?


Äh, watt?

Das ist kein Streit zwischen zwei Personen - ein objektives Plagiat ist kein "wir müssen erst die andere Seite hören". Selbst wenn es nur 2 Seiten von 200 sind (und damit 1 %) ist das schon dreist - denn man plagiiert nicht aus Versehen, sondern mit voller Absicht.

"Ich bin aus Versehen auf STRG-C und STRG-V gekommen" oder was erwartest du dir als Antwort? ;-)

Das Schlimme ist ja, das so etwas ja vermeidbar ist. Ein Satz ala "Volker Quante berichtet in seinem Blog über die Brauerei, dass..." und die Sache wäre ja geritzt. Niemand könnte sich dann mehr ernsthaft beschweren, und man hat trotzdem die Reise gespart. Vielleicht gibt es ja auch praktische Gründe, weswegen die Brauerei nicht besichtbar war (Umbau, kurzzeitige Schließung etc.).

Aber Sätze eins zu eins zu übernehmen ist immer dreist.
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#14  Beitragvon §11 » Montag 17. April 2017, 19:55

Es geht hier meiner Meinung nach auch nicht um eine "Plagiats- Geschichte". Hier hat niemand bei seiner Hausarbeit oder der Diplomarbeit geschummelt, hier hat jemand bewusst Persönlichkeitsrechte verletzt, denn das ist das Urheberrecht, und verdient damit Geld.

Die die geistige Leistung nun in Form eines Bildes, Musik oder eben Prosa vorliegt, ist erstmal vollkommen egal. Es ist und bleibt eine Verletzung des Urheberrechts, zumal einer relativ dreisten und dazu noch unnötigen, denn hätte er den Text nur inhaltlich abgekuppelt, nicht aber kopiert, wäre es bei einem Fachtext egal. Hat er aber nicht, sondern er hat es sich leicht gemacht.

Zumal der gute Mann angeblich Chefredakteur einiger Printmedien ist und in der Welt am Sonntag schreibt. Von jemanden der "als freier Autor" lebt, also von seinen Werken lebt, erwarte ich schon das er sich im Urheberrecht auskennt.

Jan
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#15  Beitragvon Ladeberger » Montag 17. April 2017, 20:26

In der Amazon-Leseprobe habe ich mit schnellem Copy & Paste alleine bei vier beschriebenen Brauereien Texte von deren eigener Homepage gefunden. Nicht dass die im Zweifelsfall der Verbreitung ihrer eigenen Werbetexte widersprechen würden, aber ich halte das für eine Irreführung des Lesers. Der Autor hat auch bei sich selbst recycled, man vergleiche die Einleitung hiermit: http://www.baesslerverlag.de/buecher/re ... rbuch.html

Oder dann die "23 Gründe" Bier zu trinken auf den nächsten Seiten stammen 1-zu-1 von: http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/ ... .bild.html

Von der Bild zu klauen zeugt von ganz besonderem journalistischen Gespür! Im Ernst: Als Käufer würde ich da mal etwas auf den Putz hauen. Das kann keinesfalls den Ansprüchen eines seriösen Verlagshauses genügen.

Gruß
Andy
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#16  Beitragvon Sura » Montag 17. April 2017, 20:55

philipp hat geschrieben:
Sura hat geschrieben:oder wird (wie ja mittlerweile üblich) nur _über_ ihn gesprochen? Und gab es noch mehr oder gehts um zwei Sätze auf hundert Seiten?


Äh, watt?

Das ist kein Streit zwischen zwei Personen - ein objektives Plagiat ist kein "wir müssen erst die andere Seite hören". Selbst wenn es nur 2 Seiten von 200 sind (und damit 1 %) ist das schon dreist - denn man plagiiert nicht aus Versehen, sondern mit voller Absicht.

"Ich bin aus Versehen auf STRG-C und STRG-V gekommen" oder was erwartest du dir als Antwort? ;-)

Das Schlimme ist ja, das so etwas ja vermeidbar ist. Ein Satz ala "Volker Quante berichtet in seinem Blog über die Brauerei, dass..." und die Sache wäre ja geritzt. Niemand könnte sich dann mehr ernsthaft beschweren, und man hat trotzdem die Reise gespart. Vielleicht gibt es ja auch praktische Gründe, weswegen die Brauerei nicht besichtbar war (Umbau, kurzzeitige Schließung etc.).

Aber Sätze eins zu eins zu übernehmen ist immer dreist.


Könnt ich jetzt auch Fragen: "Äh, watt?"

Zuerst mal ist das ein Streit zwischen zwei Personen. Wenn man das aber ins Internet trägt kommt dann sowas bei raus:
- Sätze wurden mittels copy&paste direkt kopiert. Stimmt so nicht, es wurde jeder Satz umformatiert und teilweise inhaltlich geändert. Die Formulierungen wurden sehr, sehr stark inspiriert, das ist richtig. (Finde ich jetzt auch nicht in Ordnung, nicht das hier ein falsches Bild entsteht!)
- Es sind jetzt auch nicht ein paar Sätze die angeblich 1:1 von Brunnenbräu kopiert wurden, sondern laut deiner Aussage schon zwei ganze Seiten.
- Das bei Brunnenbräu fehlende Bier wurde bei von Bahls besprochen, von daher ist deine Unterstellung das er nicht da war eventuell wackelig.

Ich finde das Buch jetzt auch nicht den Brüller. Die Formulierungen und Behauptungen sind an etlichen Stellen falsch, und ich kann die schlechte Rezension von Brunnenbräu unterstreichen auch ohne das ich Detailwissen über die einzelnen Brauereien hätte. Dazu steht zuviel Blödsinn zwischen und teilweise auch in den Zeilen. Aber egal wie nun was ist: Wenn man sich im Copyright verletzt fühlt, dann ist meiner Meinung nicht die Hobbybrau-Community der erste Anprechpartner, sondern der Verlag.

Im Internet gibt es einfach zu viele die dann das ganze lieber Ausschmücken und noch ne Schippe drauflegen oder Vermutungen anstellen ohne sich damit zu befassen. Davon kommen drei nacheinander und dann steht auf einmal im Raum, daß Jo von Bahls gar weder Bier trinken darf noch das Haus verlassen kann und daher alles zusammenkopiert wurde. Und dann kann das Eis andersrum etwas dünn werden.....
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#17  Beitragvon philipp » Dienstag 18. April 2017, 09:11

Sura hat geschrieben:- Sätze wurden mittels copy&paste direkt kopiert. Stimmt so nicht, es wurde jeder Satz umformatiert und teilweise inhaltlich geändert. Die Formulierungen wurden sehr, sehr stark inspiriert, das ist richtig. (Finde ich jetzt auch nicht in Ordnung, nicht das hier ein falsches Bild entsteht!)


Mit Verlaub, das ist Quatsch. Ich habe nur nach "Große, goldene Lettern an der Gebäudefront" gesucht und finde exakt zwei Treffer: Das Buch und Volkers Blog. Und "inspiriert" ist da nichts, das ist kopiert.

Aus Volkers "Große, goldene Lettern an der Gebäudefront weisen stolz darauf hin: Ueckermünder Brauhaus." wurde "Große, goldene Lettern an der Gebäudefront weisen stolz darauf hin: Hier ist das Ueckermünder Brauhaus zu finden.

Danach fehlt im Buch Volkers Beschreibung des Wetters und Datums seines Besichtigungstages. Stattdessen folgt etwas Geschichte.

Nun die Verkostung, die zwar gekürzt wurde, aber Jo hat wohl exakt das Gleiche wie Volker gemschmeckt. Kleiner Gag am Rande: Es wurden nur zwei der Biere verkostet - weil bei Volkers Besuch nicht mehr am Hahn waren...
Die Beschreibung der Sudanlage ist wieder von Volker nahezu eins zu eins übernommen.


Du kannst vielleicht bei ein oder zwei Sätzen von "inspiriert" sprechen, aber nicht bei einer 1zu1-Übernahme mit anschließendem Lektorat. Nur so am Rande: Dass mal ein Satz umgestellt wurde, muss nicht am Autor liegen. Da kann auch der Lektor eventuell eingegriffen haben, um den Stil anzupassen.
Es tut mir leid, aber selbst das Forum hier hat schon wegen weniger Evidenz eine Abmahnung bekommen ;-)
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#18  Beitragvon philipp » Dienstag 18. April 2017, 09:15

Sura hat geschrieben:- Das bei Brunnenbräu fehlende Bier wurde bei von Bahls besprochen, von daher ist deine Unterstellung das er nicht da war eventuell wackelig.


Nö. Er schreibt "die Biere (hell, dunkel, Weizen) sind unfiltriert, naturbelassen und besitzt alle wichtigen Inhaltstoffe, wie Vitamine, Eiweiß, Mineralien und wertvolle Bierhefe" und sonst nichts zum Hellen. Uh, Moment.

Auf https://www.hotel-ueckermuende.de/brauhaus ist zu finden:
Ein besonderes Erlebnis ist unser Ueckermünder Brauhaus ?Stadtkrug? im Hotel Am Markt. Genießen Sie in rustikaler Atmosphäre unser einzigartiges Pils. Das selbstgebraute Bier (hell, dunkel, Weizen) ist unfiltriert, naturbelassen und besitzt alle wichtigen Inhaltstoffe, wie Vitamine, Eiweiß, Mineralien und wertvolle Bierhefe.


Sogar die eigenwillige Groß/Kleinschreibung hat die Kopiermaschine von der Homepage übernommen!

Der war nie da.
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Re: Der norddeutsche Bierreiseführer

Post Nr.:#19  Beitragvon Cryzeres » Mittwoch 24. Mai 2017, 14:53

Ein wirklich sehr informativer Thread! Habe vieles dazu gelernt. Wollte mich einfach mal bedanken!
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