Strippen: Wann genug Hefe da

Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#1  Beitragvon christianf » Mittwoch 11. Januar 2017, 18:37

Die Suchfunktion schlägt mich mit Treffern tot, aber nichts zu meiner speziellen Fragestellung (obwohl es sicher schon irgendwo diskutiert wurde):

Wie stelle ich beim Stippen fest, dass ich jetzt genug Hefe habe für meinen Sud (20l)?

Habe Schneiderhefe vor ein paar Wochen gestrippt und erstmal (kalt) beiseite gestellt, nachdem sie sich schön entwickelte. Jetzt habe ich sie wieder aufgeweckt und will sie ein bisschen füttern. Wie merke ich, dass ich genug Hefe habe (ohne Mikroskop u.Ä.)?
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#2  Beitragvon Boludo » Mittwoch 11. Januar 2017, 19:06

Das ist immer schwierig.
Aber wenn der Starter schon ein paar Wochen alt ist, gehört er in den Abguss.

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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#3  Beitragvon Bierjunge » Mittwoch 11. Januar 2017, 19:50

Einen pragmatischen Vorschlag von Uli, die Hefemenge über die Sedimentdicke in einem Proberöhrchen abzuschätzen, findest du unter http://braumagazin.de/article/hefebank-weihenstephan/#Erkennen_der_Hefevermehrung.

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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#4  Beitragvon christianf » Mittwoch 11. Januar 2017, 21:29

Boludo hat geschrieben:Das ist immer schwierig.
Aber wenn der Starter schon ein paar Wochen alt ist, gehört er in den Abguss.

Was ist der Unterschied, zwischen der Hefe in der Flasche (die vermutliche schon vor ein paar Wochen abgefüllt wurde) und der Hefe in einem Starter, der verschlossen und kalt aufbewahrt wurde. Sollten da in letzterem nicht noch mehr lebende Hefezellen drinn sein?

Edit: Eigentlich ging es ja um die Frage, wann genug Hefe da ist. Wie entscheidet ihr das?
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#5  Beitragvon Boludo » Mittwoch 11. Januar 2017, 21:36

Ja, aber auch viel totes Gelumpe, das Du nicht im Bier haben willst.
Mach besser neu. Immerhin ein Grund ein paar Flaschen Schneider zu trinken.

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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#6  Beitragvon christianf » Mittwoch 11. Januar 2017, 21:38

Wieviele Flaschen braucht man denn? Ich hatte mal von vier gelesen, habe mein Experiment aber erstmal mit dem Bodensatz von einer begonnen und das ging schon ganz schön los. Die Reserverflasche habe ich noch (weiß nicht, ob ich Getränkemarkt was neueres finde, müsste ich mal schauen).
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#7  Beitragvon BierBauer » Mittwoch 11. Januar 2017, 21:40

Boludo hat geschrieben:Ja, aber auch viel totes Gelumpe, das Du nicht im Bier haben willst.
Mach besser neu. Immerhin ein Grund ein paar Flaschen Schneider zu trinken.


Stimmt. Wobei Schneider, ne ne ne :-) Nimm Gutmann und es wird wunderbar!

Spässle: Alles Geschmacksache!
Viele Grüße,
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#8  Beitragvon Boludo » Mittwoch 11. Januar 2017, 21:48

Du solltest noch sagen, für wie viel Bier der Starter sein soll.
Ich hab für 50 Liter immer 4 Flaschenbodensätze eine Woche lang mit ca 2 L Oettinget Malzbier angefüttert.
Und dann kommt es noch drauf an wie alt die Flaschen sind.
Ohne Labor ist das alles eher eine Gefühls bzw Erfahrungssache

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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#9  Beitragvon Boludo » Mittwoch 11. Januar 2017, 22:23

Du könntest auch einen Starter aus einem kleinen Teil von deinem alten Starter machen. Das wäre dann wieder ok.
Dann must Du aber halt auch kein Schneider trinken.

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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#10  Beitragvon christianf » Mittwoch 11. Januar 2017, 22:29

Ich bin in der 20l-Einkocherklasse unterweg und wollte demnächst die Porter Weisse aus MMuM brauen. Da steht die Schneider-Hefe in der Zutatenliste.
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#11  Beitragvon christianf » Mittwoch 11. Januar 2017, 22:48

Einen neuen Starter aus dem alten Starter zu ziehen ist natürlich eine gute Idee, wo ich die Hefe ja schon einmal habe. Wie gehe ich dabei am geschicktesten vor? Ich habe heute 1l 5%- ige Malzlösung zugegeben, die jetzt erkennbar gärt. Ich habe einen Bodensatz und darüber ein trübe Flüssigkeit. Ich vermute, ich verwende die trübe Flüssigkeit weiter.

Bleibt die Frage: Wann habe ich genug Hefe für die Porter Weisse (Rezept von dir?). Gibt es da eine Faustregel?
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#12  Beitragvon Tozzi » Mittwoch 11. Januar 2017, 23:10

Porter Weisse ist ein super Rezept. :thumbup
Die Schneider Weisse Hefe ist eigentlich recht unkompliziert.
Mach einfach einen neuen Starter (für 20 Liter Bier reicht in dem Fall normalerweise 1 Liter Starter) und kippe einen Schluck von Deinem alten Starter rein (vorher aufschütteln).
Bei mir ist die damals abgegangen wie eine Rakete. Gab Riesen Sauerei, trotz Magnetrührer.
Viele Grüße aus München
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#13  Beitragvon cyme » Mittwoch 11. Januar 2017, 23:41

Hör auf Tozzi. Als Faustregel nehmenich auch immer einen 1L-Starter für 20L OG, das doppelte für UG. Ausgehend von einer Stammwürze um die 12°P. Bei höheren Stammwürzen sind größere Starter/mehr Hefe zu empfehlen.
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#14  Beitragvon DerDerDasBierBraut » Donnerstag 12. Januar 2017, 00:53

Das lange Füttern kann durchaus auch gut gehen. Meine erste gestrippte Schneider hatte ich 3 Wochen lang mit Vitamalz aufgepeppelt. Immer wenn der Erlenmeyer zu voll war kam er 2-3 Tage in den Kühlschrank bis sich die Hefe gut abgesetzt hatte. Dann wurde der klare Teil vorsichtig abgegossen und der Starter weiter gefüttert. Nach 3 Wochen roch die Hefe noch frisch, war richtig aktiv und das Weizen ist mit dem Starter super lecker geworden.
Über die Hefemenge braucht man sich nach 3 Wochen auch keine Gedanken machen. Ist garantiert overpitched. :Bigsmile
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
--------------------
Viele Grüße aus Ahrensburg
Jens
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#15  Beitragvon Tozzi » Donnerstag 12. Januar 2017, 02:55

Klar kann das gutgehen.
Aber ideal ist es halt bei weitem nicht, denn so hast Du jede Menge toter und gestresster Hefezellen mit drin und somit Autolyse.
Alles über 24 Stunden ist normalerweise kontraproduktiv, siehe auch hier:
https://youtu.be/ng0Ib7n4DIA
Quintessenz: "Don't run your starters for too long"...
Viele Grüße aus München
Stephan
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#16  Beitragvon christianf » Freitag 13. Januar 2017, 10:52

Das Ende vom Lied: Hefe wegen Schimmelinfektion entsorgt :(
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#17  Beitragvon Kobi » Freitag 13. Januar 2017, 10:56

Erstaunlich! Schimmelinfektion nach angekommener Gärung? Ist Schimmel nicht aerob? Oder war der Schimmel woanders als auf der Würze, am Flaschenhals o.ä.?
Viele Grüße
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#18  Beitragvon Kurt » Freitag 13. Januar 2017, 11:00

Da kann man sich die notwendige Startermenge ausrechnen lassen.
Für ein Bier mit "normaler" Stammwürze passt der Ansatz von cyme sehr gut. 1L Starter um die 10°P für 20L Bier. Der Starter sollte dabei gerührt werden.
Für so eine Starter reicht dann auch der Bodensatz einer Flasche Schneider. Die Porter-Weiße hat allerdinge 17°P, da benötigst Du schon 1,5L Startermenge.
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#19  Beitragvon Kobi » Freitag 13. Januar 2017, 11:08

Kurt hat geschrieben:Da kann man sich die notwendige Startermenge ausrechnen lassen.
Für ein Bier mit "normaler" Stammwürze passt der Ansatz von cyme sehr gut. 1L Starter um die 10°P für 20L Bier. Der Starter sollte dabei gerührt werden.
Für so eine Starter reicht dann auch der Bodensatz einer Flasche Schneider. Die Porter-Weiße hat allerdinge 17°P, da benötigst Du schon 1,5L Startermenge.


Anscheinend habe ich für meinen Weizenbock am Wochenende dann doch deutlich zu wenig Starter verwendet - na gut, underpitching soll ja bei Weizen die von mir gewünschte Esternote unterstützen.
Meine Frage: Ich habe mir angewöhnt, die gestrippte Hefe am Brautag zu Läuterbeginn mit etwas Vorderwürze zu versetzen, um sie auf die neue Heimat schon mal vorzubereiten. Dieser alte Hanghofer-Tipp hat sich m.E. immer bewährt. Zählt diese Menge Würze, in der die Hefe ja immerhin rund 3 bis 4 Stunden vor dem Anstellen schon in die Vermehrung gehen kann, eigentlich auch zum Starter...?
Viele Grüße
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#20  Beitragvon Boludo » Freitag 13. Januar 2017, 11:12

Kobi hat geschrieben:
Meine Frage: Ich habe mir angewöhnt, die gestrippte Hefe am Brautag zu Läuterbeginn mit etwas Vorderwürze zu versetzen, um sie auf die neue Heimat schon mal vorzubereiten. Dieser alte Hanghofer-Tipp hat sich m.E. immer bewährt.


Vorderwürze ist eine ganz schlechte Idee, außer Du kochst sie vorher ab.
Da kann noch einiges drin leben.

Schneider Starter in Bieren mit hoher Stammwürze haben bei mir immer ziemlich niedrige Vergärungsgrade erzeugt. Eventuell wäre eine aerobe Vermehrung mit steriler Luft und Hefenahrung kein Fehler, damit die Hefe vitaler wird.

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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#21  Beitragvon DevilsHole82 » Freitag 13. Januar 2017, 11:26

Nebenbei nur zur Info: Ein Maisel's Hefe Strip hat bei meinem Weizen IPA mit 16,3°P einen SVG von 84% hinbekommen. Mit einem 0,5 L Starter.
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#22  Beitragvon Kobi » Freitag 13. Januar 2017, 11:33

Boludo hat geschrieben:
Kobi hat geschrieben:
Meine Frage: Ich habe mir angewöhnt, die gestrippte Hefe am Brautag zu Läuterbeginn mit etwas Vorderwürze zu versetzen, um sie auf die neue Heimat schon mal vorzubereiten. Dieser alte Hanghofer-Tipp hat sich m.E. immer bewährt.


Vorderwürze ist eine ganz schlechte Idee, außer Du kochst sie vorher ab.
Da kann noch einiges drin leben.

Schneider Starter in Bieren mit hoher Stammwürze haben bei mir immer ziemlich niedrige Vergärungsgrade erzeugt. Eventuell wäre eine aerobe Vermehrung mit steriler Luft und Hefenahrung kein Fehler, damit die Hefe vitaler wird.

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Stimmt natürlich, da gibt es gar keine Diskussion. Tatsächlich habe ich bisher nicht abgekocht, aber jahrelang offenbar Glück gehabt; werde ich das nächste Mal überdenken. Das mit der Vorderwürze hat meiner Beobachtung nach immer einiges an Beschleunigung gebracht, aber abkochen ist natürlich sinnvoll.
Ist die denn Teil meines Starters?
Ich habe bisher mit der Schneider-Hefe erst einmal vor ein paar Jahren einen dunklen Weizendoppelbock gebraut, kann mich aber über Faulheit der Hefe (weil besoffen am Feiern, statt zu arbeiten) nicht erinnern. Ich habe jetzt den EVG nicht mehr parat, fand das aber für den Stil erstaunlich und angenehm trocken.
Viele Grüße
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#23  Beitragvon PabloNop » Freitag 13. Januar 2017, 12:52

Boludo hat geschrieben:
Kobi hat geschrieben:Schneider Starter in Bieren mit hoher Stammwürze haben bei mir immer ziemlich niedrige Vergärungsgrade erzeugt. Eventuell wäre eine aerobe Vermehrung mit steriler Luft und Hefenahrung kein Fehler, damit die Hefe vitaler wird.


Was heißt bei Dir niedrig? Ich hatte im Dezember den Tap 5 Klon von MMuM gebraut und mit 4 Bodensätzen auf 22l mit 17P letztlich einen Vergärungsgrad von etwa 75% erreicht.
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Re: Strippen: Wann genug Hefe da

Post Nr.:#24  Beitragvon christianf » Freitag 13. Januar 2017, 20:27

Kobi hat geschrieben:Erstaunlich! Schimmelinfektion nach angekommener Gärung? Ist Schimmel nicht aerob?

Ich hatte ja ordentlich belüftet, da ich die Hefe vermehren wollte und schon mal etwas abgekochte Würze zugesetzt. Erst gärte es ein bisschen (jedenfalls schien es mir so), dann tat sich nicht mehr viel. Und nach einer Nacht stehen lassen (Magnetrührer habe ich noch nicht) habe ich dann zwei ziemlich eindeutige kleine Schimmelinselchen gefunden. Also weg damit und neu anfangen.
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