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Autor: Betreff: Samba Pale Ale mit Dekoktion?
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comfetti
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 13:44  
Hallo,

auch ich will nun mal Dekoktion ausprobieren und das mit dem Samba Pale Ale, das ich schon immer mal testen wollte.
Dafür habe ich einen 70l Thermoport mit Siebboden.
Mein Plan für 80l: 13kg PiMa, 2kg Weizen-Malz, 2kg Mais-Gries (Polenta), 300g CaraHell; 100g Cascade; Hefe SAFALE S-04; HG 50l, NG 37l

Einmaischen ohne Mais mit 45l 60°C; den Mais mit 5l Wasser 10min kochen und dann zubrühen --> ergibt ca. 64l maische mit 63°C nun 60min Rast;
18l Dünnmaische ziehen, bei 72°C bis jodnormal verzuckern, 10min kochen und dann zubrühen --> ergibt 72°C nun 20min Rast
dann abmaischen bei 72°C
90min Würzekochen Hopfengabe nach 15min komplett

Was haltet ihr von diesem Plan? Gibt es Verbesserungsvorschläge?
Was meint ihr, um wieviel Grad sinkt die Maischtemperatur beim Einmaischen von 15kg Malz in 45l Wasser? Gibt es dafür auch eine allgemeine Rechenregel?

Gruß

Jens


[Editiert am 18.6.2010 um 09:54 von comfetti]
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Uwe12
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 14:42  
Hallo Jens!

> den Mais mit 5l Wasser 10min kochen und dann zubrühen
Ich glaube, da wirst Du in Schwierigkeiten kommen.
Bei meinem Maisbier mache ich eine Vormaische mit techn. α-Amylase wobei ich 2kg Maisgrieß in 8l Wasser verarbeite.
Als ich Dussel mal die Amylase mit Glukosidase verwechselt hatte (falsches Fläschchen gegrabscht) habe ich mich über die dickliche Konsistenz
gewundert, die die Masse bei der Rast (70-80°C) annahm. Hätte ich es zu kochen versucht, wäre das ein schöner Brei geworden, fürchte ich.

Ich würde versuchen, den Mais in einer Rohfrucht-Vormaische mit einem Teil vom Pilsener (oder Weizen) durch zu maischen, bevor ich es koche und dann zur Hauptmaische gebe.
Als Nicht-Dekoktierer weiß ich aber nicht, wie Du das dann am besten in Deinen Maischplan einbaust. :redhead:

Uwe

Edit: waren m.W. keine 12l Wasser sondern nur deren 8, müßte es erst heute Abend nachschauen...


[Editiert am 17.6.2010 um 14:53 von Uwe12]



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Slidem1
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 15:43  
Hallo,

wenn hier jemand mit Erfahrung eine Antwort schreibt, dann fände ich es auch schön, wenn mal die Vorteile dieser Methode erläutert würden. Bisher weiß ich nur, dass sie aufwendiger zu schein scheint und dass man 2 beheizte Töpfe braucht. Doch warum dieser Mehr an Aufwand ?

LG STEFFEN
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 16:03  
Bessere Ausbeute und kerniger Gesschmack (angeblich).
Hab´s aber noch nie selber ausprobiert.
Ob es komplizierter ist, sei mal dahin gestellt.

Stefan
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comfetti
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 16:48  

Zitat von Slidem1, am 17.6.2010 um 15:43
fände ich es auch schön, wenn mal die Vorteile dieser Methode erläutert würden. Bisher weiß ich nur, dass sie aufwendiger zu schein scheint und dass man 2 beheizte Töpfe braucht. Doch warum dieser Mehr an Aufwand ?


Hallo Steffen,
warum zwei beheizbare Töpfe? Ich koche die Kochmaischen in einem Kessel und brühe sie immer zur Restmaische im Thermoport, der nicht beheizbar ist, aber die Temperatur hält. Vorteil: Ich brauche nicht vom Kessel in den Läuterbottich umfüllen, wenn es ans Läutern geht, was alleine ohne Partner bei ca 80-100 Liter echt anstrengend ist (heben und umschütten fällt aus!)
Ich glaube nicht, daß es wesentlich mehr Aufwand ist, da ich mich ja nur um einen kleinen Teil der Maische (Kochmaische) kümmere, wärend der Rest im Bottich bleibt.
Außerdem wollte ich es unbedingt ausprobieren, da der Geschmack anders sein soll und eben die Ausbeute besser.
Gruß

Jens
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comfetti
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 16:56  
@Uwe

Das kann natürlich sein! Vielleicht ist 2kg Polenta auf 5 Liter Wasser tatsächlich eine echte dicke Polenta?! :redhead:
Dann bliebe nur mehr Wasser vom HG zum Mais nehmen und dementsprechend niedriger einmaischen?

Was meinst Du?

Gruß

Jens
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Uwe12
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 17:35  
Hallo Jens!

Du tust Dir viel leichter, wenn Du die Stärke der Rohfrucht, die schon vor dem Kochen verkleistert (also nur ein gewisser Teil, aber trotzdem...), gleich von den Enzymen einer kleinen Malzgabe spalten läßt (ich mach's halt mit Enzymen aus der Flasche).
Die Vormaische wird dadurch dünnflüssiger, schon das Aufheizen zum Kochen wird dabei streß- und rührärmer, es hängt nicht so leicht an.
Auf 2kg Rohfrucht sollte 1kg Pilsener reichen, evt. auch weniger, man will ja keine echte Jodneutralität, die Sache soll nur dünnflüssig sein um beim Kochen keine Probleme zu bekommen.

Uwe


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comfetti
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 18:21  
Hi Uwe,
also koche ich den Mais mit 1kg PiMa und brühe dann zum Rest zu. Dann reichen aber die ursprünglichen 5l garantiert nicht. Ich werds mal neu berechnen...
Und du meinst, dass die Enzyme aus 1kg PiMa beim Kochen der Maismaische einen solchen gravierenden Unterschied ergeben?! Naja schaden kann es ja auf keinen Fall!

Gruß

Jens
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Hefeknuddler
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 18:48  
Hallo zusammen,
habe keine Erfahrung mit dem Dekoktionsverfahren (siehe aber Bierjunges Beitrag im Original Samba&Bier Pale Ale Thread, der braut glaub ich nur so) aber: ich habe gestern das Pale Ale gebraut. Mein erstes Waterloo!... :mad:

Biermenge (angestrebt) 20l. Also alles um den Faktor 1/4 runter gerechnet, den Hopfen extra, auf meine Alpha-Säure hin. Schüttung: 4,3 kg (3,25 Pima, 0,5 Weizen, 0,5 Mais und ca 0,1 CaraHell), alles geschrotet und in einen Eimer, die Bio-Polenta dazu (steht zwar "Gries" auf der Packung, das ist aber geringfügig feiner als Zucker gewesen). HG: 12,5 Liter, NB: 10 Liter. Das kam mir schon ziemlich wenig vor...

Maischprogramm: nach Samba&Bier. Ergab eine recht dicke Brühe mit viel Schaum. Wurde aber nach einer halben Stunde in der ersten 63°C-60'-Rast dünner und der Schaum legte sich dann auch...

Dann in der 72°C-20'-Rast: keine Jodnormalität. Weiter gehalten für 20'. Immer noch nicht jodnormal. Was tun, hab ja nicht ewig Zeit. Mein blaues Wunder sollte aber noch kommen...

Läutern: Diese Wort ist seit gestern für mich mit einem *Mcihael-Jackson-Thriller-hönisches-Lachen* unzertrennbar zusammen gewachsen (da werden einige Psychiater Jahre brauchen um das wieder raus zu kriegen... Scherz..). Ca. 30 Sekunden vorschießen und dann war dicht. Maximal in der Dicke eines Schaschlick-Spießes. Habe dann für die Nachgüsse immer alles neu aufgewirbelt, damit überhaupt irgend was ging. Zeit: 17:30 - 21:00 Uhr. Das spricht für sich. Ergebnis: 11 Liter brackigster Brühe.

Als um Mitternacht das Zeug im Gärbottich war, hab ich noch nicht mal mehr den Hopfenkochtopf ausgespült: Fehler!!! ;) Das mach ich nie wieder, das ist eine lästige Schrubberei am Tag danach... nur so am Rande.

Also: ich weiß nicht wie Samba&Bier das braut, aber
1. scheint für's Infusionsverfahren nicht geeignet zu sein (wenn's andere hinkriegen, bitte bitte den Trick verraten, muss irgendwas mit dem Mais sein, oder?).
2. ich meine, zumindest z.B. nach den Faustformeln für Schüttung und Brauwasser hier im Wiki, dass das zu wenig Wasser ist.

Hoffe , es geht niemandem anderen so wie mir!


Edit: Jens, als Polenta-Fan kann ich Dir bestätigen, dass 5 Liter auf 1 kg sehr knapp sind: das wird ein sehr dicker Brei.


Gruß von Davide
der sich davon vom brauen nicht abhalten läßt - wär ja noch schöner :thumbup:


[Editiert am 17.6.2010 um 18:50 von Hefeknuddler]



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Erlenmeyer
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 19:36  
Hi Davide,

das war Waterloo und Scapa Flow zusammen.

Mein Samba-und-Bier-Clone mit dem kleinen Braumeister war zwar nicht ganz so schlimm, aber Jodnormalprobleme, vor allem mit dem Nachguss, hatte ich auch. Das Läutern war auch eine ausgesprochen ätzende Angelegenheit. Knapp zwei Stunden hat es gedauert und ich bin sicher, daß der Polentazusatz verantwortlich dafür war.

Allerdings ist mir schleierhaft, warum du diese Hauptguss-/Nachgussmengen genommen hast. Bei einer Schüttung von insgesamt 4,8 kg hatte ich im Verhältnis 24 l zu 14 l gearbeitet und eine Ausbeute von 25 l bei 12,5° Brix erreicht.

Im Herbst möchte ich das Rezept im Dekoktionsverfahren wiederholen - ist ja gerade eine aktueller thread unterwegs. Hoffentlich wird dein Sud was, ich drück´ dir die Daumen !

Grüße

Hans


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"Oh Bier, manchmal reichst du mir!"
Alfred Katzka
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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 19:52  

Zitat von comfetti, am 17.6.2010 um 13:44

auch ich will nun mal Dekoktion ausprobieren und das mit dem Samba Pale Ale, das ich schon immer mal testen wollte.


Was für ein Zufall!
Ich komm erst jetzt dazu, in den Rechner zu schauen, weil ich genau das (eine Dekoktions-Samba) am Herd habe, und jetzt beim Würzekochen etwas Pause habe...

Ich habe das schon 2 mal gemacht, und das Verfahren jeweils leicht variiert. Bei mir für 6,12 kg Schüttung (4,5 kg WieMa, 0,75 kg WeiMa, 0,75 kg Polenta und 0,12 kg CaraHell), 20 l HG und ca. 27 l Bier; Du müsstest es also für Deine Menge ungefähr mal 3 nehmen.

Variante 1: Erst Bottichinfusion, dann eine Dekontion:
Die Polenta und 0,15 kg vom Malz mit 5 l Wasser kalt einmaischen, bei 70° 15' verzuckern und 30' kochen.
Derweil den Rest Malz mit 15 l Wasser von 62° (gibt 57°) einmaischen, 30' Rast.
Polentasuppe zubrühen, gibt 65°, 30' Rast.
Ca. 9 l (40%) Dünnmaische ziehen, 30' kochen.
Zubrühen, gibt 75°, 20' Rast.
Abmaischen.

Variante 2: Zweimaischverfahren:
Alles Malz mit 20 l Wasser 46° einmaischen, gibt 44°, 30' Rast.
Ca. 9 l (40%) Dickmaische ziehen, dazu die Polenta geben, bei 70° 15' verzuckern und 30' kochen.
Zubrühen, gibt 65°, 30' Rast.
Ca. 9 l (40%) Dünnmaische ziehen, 30' kochen.
Zubrühen, gibt 75°, 20' Rast.
Abmaischen.

Zitat:
Was haltet ihr von diesem Plan? Gibt es Verbesserungsvorschläge?


Bei Rohfrucht-Teilmaischen (wie bei mir im ersten Verfahren) sollte man, wie die anderen schon schrieben, als Faustregel nicht dicker als 1:5 einmaischen, sonst wird es zu anbrenngefährdet.
Ich kann aber verbürgen, dass meine beiden Varianten gut funktioniert haben, wenngleich die Dickmaische kräftig gerührt werden wollte.

Zitat:
Was meint ihr, um wieviel Grad sinkt die Maischtemperatur beim Einmaischen von 15kg Malz in 45l Wasser? Gibt es dafür auch eine allgemeine Rechenregel?


Die Wärmekapazität von Wasser ist 4,2 kJ/(kg*K), die von Malz etwa 1,7 kJ/(kg*K).
T_Gemisch=(T_Wasser*m_Wasser*4,2+T_Malz*m_Malz*1,7)/(m_Wasser*4,2+m_Malz*1, 7)


Zitat von Slidem1, am 17.6.2010 um 15:43

wenn hier jemand mit Erfahrung eine Antwort schreibt, dann fände ich es auch schön, wenn mal die Vorteile dieser Methode erläutert würden. Bisher weiß ich nur, dass sie aufwendiger zu schein scheint und dass man 2 beheizte Töpfe braucht.


Nö, ein isolierter Läuterbottich reicht.
Der Hauptvorteil der Dekoktion für mich:
Dekoktion macht Spaß!
Außerdem soll es angeblich kernigere, vollmundigere Biere geben, da der Zucker beim Kochen teilweise karamellisiert (kann bei Infusion *gähn* durch Caramalz kompensiert werden).


Zitat von Hefeknuddler, am 17.6.2010 um 18:48
Hallo zusammen,
habe keine Erfahrung mit dem Dekoktionsverfahren (siehe aber Bierjunges Beitrag im Original Samba&Bier Pale Ale Thread, der braut glaub ich nur so) aber: ich habe gestern das Pale Ale gebraut. Mein erstes Waterloo!...


Hmm. Meine beiden Sambas waren sofort jodneutral, und das Läutern musste ich durch willkürliches Androsseln auf 45' ausdehnen, sonst wäre alles schon in vielleicht 15' durchgerauscht.
Das Kochen zumindest der Polenta als Teilmaische scheint also schon Vorteile zu haben!

Viel Spaß noch,

Moritz
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gulp
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 19:58  
Hallo Davide,

möglicherweise hast du ein falsches Rezept verwendet. Schau mal hier

Gruß
Peter


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Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier.
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 20:34  
Hi Leute,

also im Original arbeitet Samba ja mit dem High Gravity-Verfahren. Das hat er ja auch so geschrieben. 1 : 2,9 Einmaischen ist schon ziemlich dicke und dann noch die Rohfrucht....
Dann hat er ja auch noch ein (wahrscheinlich recht kräftiges) Rührwerk im Gange gehabt. Dadurch wurde die Maische sicherlich viel besser verzuckert und dünnflüssiger.
Dieses Bier mit Vor- und Kochmaischen zu machen ist natürlich jedem selbst überlassen aber es ist dann sicher kein Pale Ale mehr.
Kochmaischen machen das Bier dunkler und kerniger. Ist es eben dann nur noch ein Ale...
Beim Einkocher-brauen würde ich den HG u. NG erhöhen. So einmaischen um die 1 : 4 und kräftig rühren. Dann sollte es funktionieren!


m.f.g
René


[Editiert am 17.6.2010 um 20:35 von flying]



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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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Uwe12
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 20:53  
...so, hier ist der Brauzettel...<hüstel>...es waren tatsächlich 16l Wasser, in denen ich 2kg Maisgrieß gemaischt habe!
Da habe ich mich vorhin satt verschätzt, schuldigung! :redhead:

Es war aber auch keine gekaufte Polenta, sondern durch meine neue Billy 100 gejagter Maisbruch (probehalber auf Stufe 3,5 - ist aber zu fein!).

Ich schreib' mal das Verfahren auf:
16l Wasser auf 80°C aufheizen, 2kg Maisgrieß dazu (klumpte ziemlich), etwas Braugips (α-Amylase mag Calcium!)...und dann statt Amylase die Glukosidase erwischt (Temp.max ~58°C --> R.I.P.)!
Rast von 60min und gewundert, daß das so andickt (etwa wie eine Grießsuppe). Beim Wiederaufheizen um 75°C gemerkt, daß es das falsche Enzym war und Amylase zugegeben: Verflüssigung!
Aufheizen zum Kochen und bei 92°C wieder ein kleines Löffelchen Braugips und Amylase-HT (Erbslöh) rein.

Ach ja, Waterloo: ab 92°C heizt es irgendwie nicht mehr, keine Geräusche, Temperatur geht auf 90°C runter, Einkocher hat am Ohmmeter ∞ Ohm! Sch....! :mad:
Das war am Vorabend: Abkühlen über Nacht, da kann die Amylase schön beißen!

Am nächsten Morgen ziemlich jodneutral, vielleicht etwas rot = Amylopektin! Brühe in einen Gäreimer abgeschöpft und den Einkocher aufgeschraubt um das Desaster zu begucken.
Puh! Nur das Kabel abgeschmort, nicht das Heizelement durchgebrannt! :puzz: ...gleich im Internet eine gute Crimpzange für Steckschuhe bestellt... ;)

Repariert und Kram wieder in den Topf und 30min gekocht. Jodprobe wieder blau - so soll das ja auch sein.
Beim Abkühlen ab 96°C wieder Amylase-HT, ab 81°C "normale" Amylase -> Jodneutral! :)
bei 70°C +5l kaltes Wasser (=21l HG), Restschüttung: 2kg Pils, 250g Cara pils, 250g selbstgerösteter Weizen (nur gebacken, keinesfalls schwarz!).
Bei 53°C ein Enzym gegen Gummistoffe und Amyloglukosidase dazu, 57°C 30min, 62°C + 67°C + 72°C je 30min, prima jodneutral!

Nachguß: 17l mit Milchsäure aufbereitet.
Abläutern geht zäh (Mais zu fein gemahlen), nach Pfannevoll (27l) bleiben noch 2l Glattwasser, von nur 1%brix - habe ich öfter beobachtet, daß das Glattwasser bei so lahmen Läuterungen niedrig ist, die Schüttung wird vielleicht auch besser ausgelaugt.

Auf 20 EBU gehopft, bin gespannt, eine Kornbrandhefe (Sac. cerevisiae) und eine wiedererweckte 1007er kauen am geteilten Sud.
Dichten: VW 15,7 / PV 11,2 / Glatt 1 (2l) / Ausschlag 12,0 (~25l)
...mit Refraktometer, das aus unerfindlichen Gründen genau das anzeigt, was meine Spindel (7-14) auch tut.

Was auffällt: meine Läuterkonstruktion braucht mehr Gußwasser, als andere Konstruktionen - trotzdem habe ich hier um 2l oder mehr Wasser gebraucht, als normalerweise.
Der Mais zieht eine ganze Menge Wasser, habe ich den Eindruck.

Jens: Sofern Du noch keine Erfahrung mit Rohfrucht hast, würde ich es mit der Kochung vorsichtig angehen. Evt. machst Du das als allererstes, bevor Du weiteres Malz eingemaischt hast. Im Falle eine Katastrophe kannst Du reagieren, ohne daß Dein kompletter Brauplan ins Schleudern kommt.

Andernfalls kannst Du bestimmt die Polenta auch ganz normal zur Schüttung zugeben, auch das wird schön jodneutral, die Ausbeute mag ein wenig geringer sein.

Hups, etwas länglich geworden, mein Geschwurbel! :redhead:

> da der Zucker beim Kochen teilweise karamellisiert (kann bei Infusion *gähn* durch Caramalz kompensiert werden
...oder durch Zugabe glühender Steine nach Steinbrauer-Art! ;)

Mir als Schmalspur-Dekokter bietet sich das Earl/Hermann-Verfahren an, mit Kochung einer Teilmaische - was aber meistens ziemlich trübe Läuterwürze ergibt. :(

Trotzdem viel Spaß bei Deinem Sud!
Uwe


[Editiert am 17.6.2010 um 20:58 von Uwe12]



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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 21:24  
Hi Uwe,

ich schätze mal, dass sind ~ 45% Rohfrucht. War das Bier den Einsatz der technischen Amylasen wenigstens Wert?


m.f.g
René


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comfetti
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 22:29  

Zitat von Bierjunge, am 17.6.2010 um 19:52

Ca. 9 l (40%) Dünnmaische ziehen, 30' kochen.
Zubrühen, gibt 75°, 20' Rast.


Hallo Moritz,
vielen Dank für deine Angaben, bin grad am Umstellen und verstehe deine 30min Kochen der Dünnmaische nicht. Bei hellen Bieren sollte nach Hanghofer (S.62) doch nur 5-10min gekocht werden?? Und verzuckerst du die Dünnmaische nicht bei 72°C?
Gruß

Jens
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Uwe12
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red_folder.gif erstellt am: 17.6.2010 um 22:49  
Hallo René!

Klar, der Plunder lungert doch hier eh' rum und wird nur alt! ;)

Uwe


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Bierjunge
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Zitat von comfetti, am 17.6.2010 um 22:29

vielen Dank für deine Angaben, bin grad am Umstellen und verstehe deine 30min Kochen der Dünnmaische nicht. Bei hellen Bieren sollte nach Hanghofer (S.62) doch nur 5-10min gekocht werden??

Geht sicher auch! Hanghofer arbeitet mit auffallend kurzen Kochzeiten.

Im Narziss steht hingegen bei 2.3.3:
Die durch Absitzenlassen oder Abhebern gewonnene Lautermaische (die Rede ist von der dritten Kochmaische) wird (...) 25 Minuten bei dunklen, 10-20 Minuten bei hellen Suden gekocht. Mitunter kann die Kochzeit der Lautermaische auch eine Ausdehnung bis zu einer Stunde erfahren, um die im Maischbottich verbleibenden Teile einer längeren Verzuckerungspause zu unterwerfen.

Letzteres war bei mir die Motivation (mein Samba geht durch WieMa und Dekoktion eher in die goldene Richtung. Pale Ale hat übrigens nichts mit der Farbe des Endprodukts, sondern nur des verwendeten Malzes zu tun!), und wenn ich ins Brauprotokoll schau, waren es eh eher nur 20'. Nimm halt irgendwas dazwischen, du bis da frei, selber zu optimieren.

Zitat:
Und verzuckerst du die Dünnmaische nicht bei 72°C?

Nö. Die Verzuckerung der ersten Kochmaische dient dazu, die Stärkeketten durch die Alpha-Amylasen schon mal in mundgerechte Stücke zu knacken, auf die in der folgenden Maltoserast dann die Beta-Amylasen umso begieriger losgehen.
Bei der letzten Kochung brauchts das nimmer.

Viel Erfolg, Moritz
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 18.6.2010 um 08:14  
Ich mach heut auch noch mal ein Samba Pale Ale, allerdings mit einer gestrippten Schneider Hefe.
Ich hatte damit letzte mal weder Läuter noch Jodnormalprobleme.
Das hängt vermutlich auch mit der Polentasorte zusammen, ich nehm eine ganz gewöhnliche aus dem Supermarkt, nix mit Bio oder so.
Außerdem Cornflakes, die sind aber Öko ohne Emulgatoren usw.
Rasten tu ich 10 min bei 57°C und dann 90 min bei 67°C, 10 min bei 78°C.
Durch durch die etwas höhere Kombirasttemperatur hab ich da eventuell einen Vorteil.
Naja, hoffentlich klappt´s heut nochmal so gut wie letztes mal...

Stefan
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comfetti
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red_folder.gif erstellt am: 18.6.2010 um 10:07  
Danke nochmals an alle! Hier nun der veränderte Plan:

Einmaischen:
den Mais mit 1kg PiMa auf 12l Wasser bei 35°C einmaischen langsam (1°C /min) erwärmen, 40min kochen und dann zubrühen –
im Narziss habe ich dazu tatsächlich folgendes gefunden:

„Der Aufschluss der Rohfrucht kann ohne Druck einfach dadurch geschehen, dass die Rohfrucht für sich, jedoch mit einer Malzgabe von 20-40% bei 35-50°C eingemaischt und langsam (1°C/min) oder unter Einhaltung einer Rast bei 75-78°C zum Kochen gebracht wird. Das Kochen dauert in Abhängigkeit von der Lösung der Rohfrucht 20-40 Minuten.“ (Die Bierbrauerei 2: Die Technologie der Würzebereitung, Band 2 Von Ludwig Narziß,Werner Back S.365)

Restschüttung (14,3kg) mit 45l Wasser bei 60°C einmaischen --> ergibt 55°C
Polenta zubrühen --> ergibt ca. 71l maische mit 63°C nun 60min Rast (das wird dann schon eng, mein Thermoport fasst nur 70l, deshalb auch der etwas geringer HG zur Restschüttung)
20l Dünnmaische ziehen, 20min kochen und dann zubrühen --> ergibt 72°C nun 20min Rast,
dann abmaischen bei 72°C

Rest wie gehabt!
Ich werde vom Ergebnis berichten!

Gruß

Jens
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Bierjunge
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smilies/shocked.gif erstellt am: 18.6.2010 um 11:05  

Zitat von Boludo, am 18.6.2010 um 08:14
Ich mach heut auch noch mal ein Samba Pale Ale, allerdings mit einer gestrippten Schneider Hefe.

Ach nöö, nicht doch.... :o
Nachtigall, ick hör Dir trappsen...
Was glaubst Du, wozu (und mit welcher Hefe) ich meins gestern gebraut habe :redhead:

Bis in 6 Wochen (sehen wir es sportlich :P), Moritz
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comfetti
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red_folder.gif erstellt am: 18.6.2010 um 16:36  
Hallo Moritz,

wie hast du gehopft??

Gruß

Jens
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Hefeknuddler
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red_folder.gif erstellt am: 18.6.2010 um 19:56  
Hi Leute,
das wird hier immer interessanter, vielleicht probier ichs auch mal mit Dekoktion... Das Rezept scheint mir dafür irgendwie geeigneter zu sein, als für Infusion.

@Peter/Gulp: Ja genau den Thread meinte ich und da eben gleich die erste Rezeptur, die mit 80 Litern.
@Hans/Erlenmeyer: Und genau mit der Rezeptur ergeben sich die Wassermengen, wenn man alles durch 4 teilt um auf 20 Liter zu kommen. Es kann jetzt natürlich sein, dass die Umrechnungen von großen Mengen auf kleine nicht linear verlaufen. Dann hätte ich ziemlich falsch gerechnet. Wenn nicht, und die Verhältnisse eben linear verlaufen, dann sind die HG/NG Mengen eben genau nach Rezept. Und an das habe ich mich *sklavisch* gehalten.

Wohlgemerkt: ich hatte mit den Wassermengen gleich ein schlechtes Gefühl, ich hätte mehr genommen.

Gruß Davide


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gulp
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red_folder.gif erstellt am: 18.6.2010 um 20:12  
Hallo Davide,
Zitat:
@Peter/Gulp: Ja genau den Thread meinte ich und da eben gleich die erste Rezeptur, die mit 80 Litern.


genau da haben die ja gemerkt, dass die Wassermengen nicht stimmen....

wenn man da ein wenig scrollt kommt dieser Absatz:

von Vade:

"MEIN REZEPTVORSCHLAG

Schüttung für 20 Liter:
3.25 kg PiMa
0.5 kg Weizen-Malz
0.5 kg Mais-Flocken (ich verwende polenta-gries)
75 g CaraHell
20 g Hallertauer Perle (6,2% alpha)

Hauptguss 13.2 Liter
Einmaischen bei 60°C
Aufheizen auf 63°C, 60 Minuten rasten
Aufheizen auf 72°C, 20 Minuten rasten
Jodprobe
Aufheizen auf 78°C, 10 Minuten rasten
Abläutern (ca 18 Liter Nachgusswasser auch 78°C)
Aufheizen fürs Hopfenkochen, zunächst 15 Minuten köcheln lassen
20g Hopfen in einem Gang zugeben (20g Hallertauer Perle (6,2% alpha))
75 Minuten Kochen (leicht wallend)

ergiebt ca 25-28 liter würze mit ca 12.5°P"

18 l Nachguss.....

Gruß
Peter


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Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier.
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Boludo
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red_folder.gif erstellt am: 19.6.2010 um 09:36  

Zitat:
Ach nöö, nicht doch....
Nachtigall, ick hör Dir trappsen...

Hallo Moritz,

das ist ja mal ein Ding.
Möge der bessere gewinnen :P
Aber irgend wie war die Idee ja auch naheliegend.
Wir sehen uns in 6 Wochen :thumbup:
Hat übrigens prima geklappt mit Iodnormalität und Läutern ging ruck zuck, trotz 375g Seitenbacher Öko Cornflakes und 1 kg Polenta.

Stefan


[Editiert am 19.6.2010 um 13:36 von Boludo]
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