Willkommen bei Hobbybrauer.de - Bier brauen, Selbstbrauen, Hausbrauen und Heimbrauen Willkommen bei Hobbybrauer.de - Bier brauen, Selbstbrauen, Hausbrauen und Heimbrauen
  Hallo  [ _NEWUSER ] Startseite Deine Benutzerdaten Gästebuch Forum Impressum  
Hauptmenü
Allgemein
 Dortmunder Bier
 Themenbereiche
 Bier- und Braubücher
 Rezepte / Datenbank
 Hobbybrauer-Handbuch
 Bierlexikon
 Redaktionelles
 Testberichte
 Brau-FAQ
 Downloads
 Web-Links
 Bilder/Etiketten
 Uns Weiterempfehlen
 Verlinkt uns!

Community
 Mitgliedsliste
 Hobbybrauerkarte new
 Statistiken
 Top 10

Persönlich
 Private Nachrichten
 Deine Benutzerdaten
 Artikel beitragen
 Bildupload


Suche
Hobbybrauer.de mit Google durchsuchen:

Eigene Suchfunktion

Wer ist Online
www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 7 115
Registriert Heute: 1
Registriert Gestern: 6
Mitglied(er) online: 9
Gäste Online: 15

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.

Nächste 1 Termine
10.11.10 - 12.11.10
49. BRAU 2010 Nürnberg

Termin vorschlagen Termin vorschlagen

Ausstellungen
Geburtstage
Konzerte
Messen
Sonstige
Treffen
Veranstaltung

Board Index FAQ Du bist nicht eingeloggt
Forum
Beiträge des Tages | Statistik
· Suchen
Als letztes aktiv: 9/9/2010 um 15:47
« vorheriges  nächstes »
Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren      print
Autor: Betreff: Ich sag hallo und stell mich vor
Junior Member
Junior Member

Thomator
Beiträge: 47
Registriert: 5/5/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/7/2010 um 01:14 New
Servus alle miteinander :)

Seit einiger Zeit les ich hier mit und hab mich nun entschlossen mich auch anzumelden. Ich hatte im April diesen Jahres einen Braukurs der VHS besucht, ein Abend Theorie, am Tag drauf brauen mit sieben Mann/einer Frau. Seitdem hat's mich erwischt, ich bin begeistert von der Selbstbrauerei. Möglicherweise hat auch unser Verkostungsabend noch dazu beigetragen. Wir haben fast das ganze Selbstgebraute (es war ein Märzen) weggemacht, so lecker war das.
Inzwischen hab ich mir etwas Ausstattung besorgt: Drei 30 Liter Eimer, einer mit Ablaufhahn, einen Läuterboden von Mattmill, Thermometer, Bierspindel (die ist aber net grad gut), Maischepaddel (oder sagt man Riesenkochlöffel?), Brauerjod und Filtertuch. Alles halt was man zum ersten Sud braucht. Den hab ich mittlerweile auch gebraut, und dazu hab ich auch gleich 'ne Frage an Euch:

Ich hab ein Hefeweizen gebraut, weils so warm war und weil ich Weizen liebe. Das war vor guten drei Wochen, fast vier. Schüttung waren drei Kilo Weizenmalz und zwei Kilo Wiener Malz. Hauptguss war 16 Liter, Nachguss 14 Liter. Hopfen hab ich 13 Gramm Perle mit 10% gegeben, alles gleich kurz nach Kochbeginn auf einmal rein. Das gab dann zwanzig Liter mit 14°P (musste ich mit etwas Wasser noch einstellen, sonst wär's stärker geworden). Hab als Hefe die Safbrew WB-06 verwendet. Hauptgärung dauerte fast sieben Tage bei 18°C, dann hab ich 2,5 Liter Speis dazu und in Flaschen abgefüllt. Ich hab's dann noch acht Tage auch bei 18°C nachgären lassen und dann kalt gestellt. Bei 8 Grad im Kühlschrank. Natürlich konnt ich's nicht abwarten und hab das erste schon nach vier Tagen im Kühlschrank aufgemacht. Seitdem hab ich immer wieder eins probiert. Die Spritzigkeit ist super, da bin ich echt zufrieden, das perlt sehr schön, ploppt ordentlich beim Aufmachen, kommt aber nicht rausgeschossen. Schaum ist auch klasse, sehr stabil. Das Weizen schmeckt auch gut, was mich aber stört ist eine Bittere im Abgang die da nicht hingehört. Ich hab einmal den Bodensatz aufgeschüttelt und mit eingeschenkt, da war's noch viel schlimmer. Meint ihr das könnte an der Hefe liegen? Über die WB-06 hab ich sowas hier schon gelesen, allerdings auch viel gutes über die Hefe. Oder was könnte sonst die Ursache sein? Sollte ich vielleicht einfach noch warten mit dem Trinken? Gibt sich das noch?

Beste Grüße
Thomas
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen
Senior Member
Senior Member

frikadellenschmied
Beiträge: 457
Registriert: 25/7/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/7/2010 um 07:19 New
Moin moin und herzlich Willkommen.


Fein, was Du alles berichtest, bisher kann ich keine Fehler entdecken. Die Bittere wird erst mit längerer Reifezeit harmonischer. also: take it easy, das wird!



Gruss aus dem Kohlenpott

frika


____________________
"Das Bier macht das Fleisch des Menschen
durchwachsen und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe
durch die Kraft und den guten Saft des Getreides. Das
Wasser aber schwächt, weil das Wasser schwach ist und
keine große Kraft besitzt.”
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Posting Freak
Posting Freak

Uwe12
Beiträge: 614
Registriert: 5/4/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 23/7/2010 um 07:30 New
Hallo Thomas!

Willkommen im Forum! :)

Der Sud dürfte eine Bittere um 16-17 EBU haben, für ein Weizenbier in Ordnung.
Der bittere Geschmack, den Du bemängelst könnte sehr wohl von der WB-06 kommen.
Im Vergleich mit einer anderen Weizenhefe bei einem geteilten Sud erwies sich das Bier aus dieser Hefe auch bei mir bitterer.
Da wird sich auch mit längerer Lagerung (was man beim Weizen ja eh' nicht möchte) wenig tun. Ich würde versuchen, so wenig wie möglich Hefe mit einzuschenken.

Die WB-06 wird recht kontrovers diskutiert. Für mich ist sie nichts.

Weiterhin viel Spaß mit diesem Hobby!
Uwe


edit: dem Thomas ein 's' gegeben.


[Editiert am 23/7/2010 um 09:35 von Uwe12]



____________________
Ronon Dex: Ich bevorzuge das!
John Sheppard: Ich kann auch verstehn wieso!
Profil anzeigen E-mail senden Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Posting Freak
Posting Freak

ZeroDome
Beiträge: 500
Registriert: 3/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/7/2010 um 09:12 New

Zitat:
Das Weizen schmeckt auch gut, was mich aber stört ist eine Bittere im Abgang die da nicht hingehört. Ich hab einmal den Bodensatz aufgeschüttelt und mit eingeschenkt, da war's noch viel schlimmer. Meint ihr das könnte an der Hefe liegen? Über die WB-06 hab ich sowas hier schon gelesen, allerdings auch viel gutes über die Hefe. Oder was könnte sonst die Ursache sein? Sollte ich vielleicht einfach noch warten mit dem Trinken? Gibt sich das noch?


Herzlich Wilkommen hier im Forum ;)

Hast ja scheinbar alles richtig gemacht bei deinem ersten Sud, Gratulation!
Ich habe schon einige Weizen Sude hinter mir, alle in etwa mit der gleichen Schüttung. Nur der mit der WB-06 war leider auch bei mir recht bitter. Trinkbar ja, nach längerer Lagerung allerdings verschwinden die fruchtigen Aromen und die bittere fällt noch mehr ins Auge. Das Bier war zum Ende klar wie ein Kristallweizen, schmeckte auch in die Richtung sofern keine Hefe mitkam.
Also ich würde sagen, das liegt klar an der Hefe :(

lg Dominic


____________________
*Allzeit gut Sud* ~ *Hopfen und Malz Gott erhalt´s*
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Posting Freak
Posting Freak

Boludo
Beiträge: 1026
Registriert: 12/11/2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/7/2010 um 10:15 New
Mir hat die WB 06 auch gar nicht gefallen und im Abgang ist sie wirklich seltsam bitter.
Eine kratzige Bittere kann aber auch mit sehr hartem Brauwasser zusammenhängen, wobei ein Hefeweizen einiges verträgt.
Versuch doch mal den Bodensatz einer Schneider Weisse mit Malzbier hochzupäppeln, das ist gar nicht so schwer wie man denkt und man bekommt astreine Ergebnisse.
Alternativ ist die Flüssighefe 3068 genau so gut, eine für meinen Geschmack geeignete Weizentrockenhefe ist mir leider nicht bekannt.

Stefan
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Posting Freak
Posting Freak

Erlenmeyer
Beiträge: 682
Registriert: 24/8/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/7/2010 um 10:16 New
Willkommen Thomator,

dein Name klingt verheißungsvoll, jenseits von 16° Plato. Jedenfalls ist dein Weizensud ein sehr dankbares Beginnerbier und sollte schnell weggetrunken werden, siehe unten.

Zum Mitteldeutschen Hobbybrauertreffen hatte ich Berliners Hefeweißbier (ein geniales Rezept !) als Flaschengärung und als Keggärung, dann in Flaschen abgefüllt, dabei. Bei den letzten Fg-Flaschen war ein deutlicher Fehlgeschmack spürbar, der bei der Abfüllung aus dem Keg wenn überhaupt nur erahnbar war.

Die Produkte der WB-06 sollten wirklich schnell "entsorgt" werden, sofern Flaschengärung.

Grüße

Hans


____________________
"Bier, mein Lebenselixier !"
(Alfred Katzka 1976)
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Junior Member
Junior Member

Nirvana
Beiträge: 25
Registriert: 12/3/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/7/2010 um 19:19 New
Hallo Thomas
sitze gerade vor einem Bier ähnlich wie du das auch gemacht hast.
Schüttung 2,75 kg WeiMa und 2,25 WiMa ,Hefe WB-06 und Hopfendolden Select 26 gr mit 5,5%.
Gebraut mit BM.
Nach zwei Wochen Flaschengärung gleich wieTemperatur der HG(22°C) und eine Woche Kühlschrank habe ich es auch nicht mehr augehalten und getestet und es war lecker.Heute ist es 4 Wochen alt und es wurde sogar noch besser.Die Hefe geht mit ins Glas.Von Bittere keine Spur aber das ist halt alles Geschmacksache.Ich werde sie weiterhin zu meinen Favoriten zählen.Probier mal die Brefwern Blanche aus,die hat auch einen super fruchtigen Geschmack.
Gut Sud und gutes gelingen.
Gruß
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Junior Member
Junior Member

Thomator
Beiträge: 47
Registriert: 5/5/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/7/2010 um 01:48 New
Danke für die vielen Antworten :) Ich denk schon auch das die Bittere von der Hefe kommt. Die WB-06 scheint bei einigen gut zu "funktionieren", bei anderen wiederum nicht. Ich werd für mein nächstes Weizen erstmal nichts am Rezept ändern außer die Hefe. Die 3068 ist schon bestellt. Dann werd ich ja sehen ob's anders wird. Unser Wasser hier ist zwar schon ziemlich hart, aber bei dem Braukurs hatten wir das gleiche Wasser und das Bier hatte keinen bitteren Nachgeschmack. Aber ich will mal nicht jammern, so ganz schlecht ist's auch wieder nicht, für den ersten Sud bin ich schon ganz zufrieden :)
Und alt wird das Bier bestimmt nicht mehr, bald hab ich Geburtstag, den wird es nicht überleben ;)

Das mit der Schneider Hefe ist auch interessant, möcht ich auch mal versuchen, aber eins nach dem andern. Bin ja noch blutiger Anfänger. Ginge das auch mit der Gutmann Hefe? Das ist für meinen Geschmack die Weißbier-Referenz.

Übrigens, der Thomator muss erst noch kreiert werden, aber ich werd ihn auf jeden Fall mal machen :)

Beste Grüße
Thomas
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 7
Senior Member
Senior Member

gulp
Beiträge: 143
Registriert: 20/7/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/7/2010 um 10:02 New
Hallo Thomas,

Zitat:
Das mit der Schneider Hefe ist auch interessant, möcht ich auch mal versuchen, aber eins nach dem andern. Bin ja noch blutiger Anfänger. Ginge das auch mit der Gutmann Hefe? Das ist für meinen Geschmack die Weißbier-Referenz.


Gutmann Hefe hatte ich letztes Jahr im Einsatz. Heuer mal Schneider. Die Gutmann Hefe war etwas schneller im Vergären als die Schneider-Hefe und hat ein wunderbares Weissbier gebracht.

Über das Heurige Weissbier kann ich noch nicht viel sagen, weil ich heute erst abfülle - riecht aber wunderbar. Hefe strippen ist wie der Stefan schon erwähnte einfacher als man denkt.

1/4 l Karamalz akochen, auf Anstelltemperatur bringen, die Bodensätze von 2 Flaschen dazu (Flaschenhals ganz oben mit Alkohol reinigen) gut schütteln, und wenn das nach Banane riecht bzw. wenn sich deutlich Hefe am Boden geildet hat wieder füttern. Kann man nebenei experimentieren und wenns nichts wird hat man immerhin gutes Weissbier getrunken. Die Hefe-Päckchen hast du ja in Reserve.

Gruß
Peter


____________________
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier
Profil anzeigen E-mail senden Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Junior Member
Junior Member

Thomator
Beiträge: 47
Registriert: 5/5/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/7/2010 um 10:39 New
Das hört sich ja eigentlich ganz einfach an, danke für die super Beschreibung, Peter. :thumbup: Das probier ich auf jeden Fall aus, und wenn's klappt teil ich mal meinen nächsten Sud und nehm für einen Teil die 3068 und für den anderen Teil die Gutmann Hefe. Ach, ist das spannend, ich kann's garnet erwarten wieder zu brauen :D
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
Posting Freak
Posting Freak

Boludo
Beiträge: 1026
Registriert: 12/11/2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/7/2010 um 11:15 New
Gutmann hat jede Menge Hefe in der Flasche und die lässt sich ganz hervorragend vermehren.
Maisel´s geht übrigens auch.
Es gibt nicht viele käufliche Weizenbierem die die orginal Hefe lebend in der Flasche haben, oft ist die Hefe tot oder es wurde eine untergärige für die Flaschengärung eingesetzt oder es ist wie bei Paulaner gar keine Hefe enthalten (nur Eiweißtrübung).
Gutmann ist mir zu "bananig", ich mag es eher nelkig, darum nehm ich lieber die Schneider Hefe.
Wobei mein letzter Sud bei 24°C vergoren wurde und jetzt jede Menge Banane (Isoabutylacetat) hat.
Du kannst das mit dem Starter einfach mal üben, kostet ja nicht viel, zwischen durch die Hefe immer wieder mal absitzen lassen und das Malzbier erneuern.
Sollte der Starter eine Infektion bekommen, dann schmeckt und riecht man das normalerweise.
Malzbier kannst Du das billige Oettinger nehmen, es soll auch welche geben, die nur Süßstoff enhalten und nicht gehen.
Ein Magnetrührer beschleunigt die Hefevermehrung immens und auch sterile Luft einblasen ist sehr hilfreich, muss aber nicht unbeding sein.
Bei Hefeweizen reicht meiner Meinung nach eine recht geringe Hefemenge und Du kannst die Hefe nach der Vergärung auch ernten und im Kühlschrank ein paar Wochen unter Bier für den nächsten Sud aufbewahren.
Einfach mal üben ;)

Stefan
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Junior Member
Junior Member


Beiträge: 2
Registriert: 24/7/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/7/2010 um 11:54 New
Tag zusammen

ich würde allen raten Hefe aus einer Brauerei zu holen falls dies möglich ist die meisten geben auch gerne etwas ab gegen vielleicht einer kostprobe von euerem Sud
Da Hefe ein lebewesen ist und damit auf Licht, Temperatur usw sehr empfindlich reagiert würde ich immer zu Flüssig hefe greifen die ist einfacher zu handhaben als trockenhefe und hat ist weniger anfällig gegen den umgebungs geschmack der sich darin fest setzen kann

Mfg Brauer :thumbup:
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Posting Freak
Posting Freak

Boludo
Beiträge: 1026
Registriert: 12/11/2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/7/2010 um 12:39 New
Hallo Brauer,

da hast Du sicherlich Recht, aber es hat nicht jeder eine Brauerei um´s Eck, die jede gewünschte Hefesorte auf Lager hat.
Bei Exoten wie belgischen, amerikanischen oder englischen Hefen geht dann gar nichts mehr.
Man kann von Trockenhefen halten was man will, aber das Handling ist wohl das denkbar einfachste, das meiner Meinung nach es gibt.

Stefan
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 12
Posting Freak
Posting Freak

ZeroDome
Beiträge: 500
Registriert: 3/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/7/2010 um 13:46 New

Zitat:
Da Hefe ein lebewesen ist und damit auf Licht, Temperatur usw sehr empfindlich reagiert würde ich immer zu Flüssig hefe greifen die ist einfacher zu handhaben als trockenhefe und hat ist weniger anfällig gegen den umgebungs geschmack der sich darin fest setzen kann

Mfg Brauer :thumbup:


Wenn die Flüssighefe von einer Brauerei kommt, mag das handling einfacher sein. Sonst ist Trockenhefe definitiv bequemer.
Und in Punkto Hefestammvielfalt hat Stefan recht. Da verschiedene Hefestämme immer auch einen eigenen Charakter haben kommt man, wenn man in der Hinsicht Abwechselung haben möchte, mit nur Brauereihefe nicht weit. Trockenhefe ist da etwa vielfältiger, aber auch nicht der krönende Abschluss. Übrigens lässt sich auch aus vielen belgischen Bieren die Hefe ziehen.

Meine zum 3ten mal geführte W34/70 geht grade ab wie sonst was ;)

lg Dominic


____________________
*Allzeit gut Sud* ~ *Hopfen und Malz Gott erhalt´s*
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Junior Member
Junior Member

Thomator
Beiträge: 47
Registriert: 5/5/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30/7/2010 um 11:18 New
Soooo, noch 'n kleiner Nachtrag. Gestern also haben wir das Weizen komplett weggetrunken, und obwohl ich meine Gäste natürlich nicht davon abhalten konnte den Bodensatz aufzuschütteln und reinzugiessen (wir Bayern sind halt von klein auf so erzogen worden) hat kein einziges mehr bitter geschmeckt. Hm, jetzt bin ich erst recht verwirrt. Hat es also doch nicht an der Hefe gelegen und ich war einfach zu ungeduldig? Wahrscheinlich. Ich fass es garnicht, wie kann sich das in ein paar Tagen noch so verändern... na ja, das ist schon 'ne lehrreiche Erfahrung. Kein Wunder dass die Hefe so kontrovers beurteilt wird.
Jedenfalls bin ich echt froh dass mein erster Sud doch noch so gut geworden ist. Beim nächsten werd ich trotzdem mit 'ner anderen Hefe arbeiten, das Gutmann steht schon parat :)

beste Grüße
Thomas
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
« vorheriges  nächstes »        print
 
 0,139 Sekunden - 53 queries 
 

Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter.
Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details findest Du im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 1998 - 2010 by Hobbybrauer.de - Bier brauen, Selbstbrauen, Hausbrauen und Heimbrauen
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.
Die Website oder Teile daraus dürfen nicht ohne ausdrückliche Einstimmung von Thomas Hölting weiterverwendet werden.
© 1998-2010 Thomas Hölting