Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Brewie
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Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#1

Beitrag von Brewie » Montag 5. Februar 2018, 21:20

Hallo erstmal, hier das Rezept für den Braumeister20l +

Es war Samstag der 03.02.2018 - da trug es sich zu das sich Hopfen und Malz vereinten in der Hoffnung ein lecker Bier zu werden.. Also machten sich zwei fiese kleine Wichtel ans Werk, verursachten viel Rauch um nix und brauten dabei ihr erstes Bier im Neuen Jahr. Was aber sollte es sein? Stout? IPA? Oder doch was anderes?

Die Entscheidung fiel auf ein Simples Bier. Etwas das man zwischendurch gut trinken könne. Also reifte der Gedanke:

Warum nicht einfach ein Obergäriges Pils zu brauen? Ja wie was wo da schrie ein Wichtel auf, das darf man aber dann nicht Pils nennen.. also entschied sich das Arschloch Wichtelchen es Kölsch zu nennen. Und sah sich bitter böser Kritik ausgesetzt: Denn Kölsch darf nur Kölsch genannt werden, wenn es auch ein in KÖLN gebrautes Bier nach Kölscher Art ist.

Frustriert von derlei Stumpfsinn entschied sich der Wichtel dafür ein Pils Rezept zu nehmen und schlichtweg die Hefe aus zu tauschen.
Weil ihm der ganze Kram eh egal war. Fakt ist - Pils würde Untergärig und kälter vergoren. Dazu fehlte dem Wichtel das Kleingeld also machte er halt ein Obergäriges draus & nahm eine Deutsche Alt Hefe, welche ihm für die Art des Bieres empfohlen wurde.

Ein Dankeschön an Suzi von den Kesselbrauern welche mir kurz mit einer Malzmühle ausgeholfen hat. :thumbsup

Es folgt nun das Rezept:

23 Liter Wasser
4,12 Kg Pilsner Malz geschrotet.
42g Tettnanger Dolden getrocknet 4,2%
Gozwana German Altbier 9 Hefe 1 Päckchen
1/2 Teelöffel Hefe Nahrung
3,5g Islandisch Moss

MAISCHESCHEMA
38 °C › Einmaischen
52 °C › 0 min
63 °C › 40 min
73 °C › 25 min
78 °C › 10 min

Kochen 80 Min
- 1 Hopfung bei 0 min ca. 30g
- 2 Hopfung bei 70 min ca. 12g
Bei 75min Hefenahrung und Islandisch Moss dazu & umrühren.
Kochende nach 80 Min
Zeit bis 21 Grad ~30 min

Teil abgenommen für Hefe Starter
Sud in Eimer stark umrühren um Luft ins Bier zu bringen Hefe dazu geben.
Messung ergibt 15 Liter. Geplante Abfüll Menge 0.5 oder 0,33l Flaschen.

Noch kein Ziel % vol exakt zu bestimmen. Bauchgefühl sagt aber um die 4-5 % vol sind durchaus machbar.
Dateianhänge
Kölschart_1.jpg
Der Braumeister steht wieder, ready to Start.
Kölschart_2.jpg
So das Zubehör und all das Zeug
Kölschart_3.jpg
Tettnanger Hopfen niedriger Alpha Wert. Links als Dolden, rechts als Pellet.
Kölschart_4.jpg
Die verwendete Hefe ist eine Obergärige "Old German Altbier 9" Hefe. Soll recht geschmacksneutral sein und gute Ergebnisse liefern. Braucht länger zum ausflocken so stand es dran.
Brau Jod zur Bestimmung ob Reststärke vorhanden ist oder nicht, und Islandisch Moss zur Klärung des Bieres.
Kölschart_5.jpg
Tettnanger Dolden :D Duftet lecker wenn auch nicht wie Typische Aroma Hopfen (is ja au keiner).
Kölschart_6.jpg
Da der genaue Hopfen mit den Details
Kölschart_7.jpg
hier beide Hopfengaben insg. 42g, Im Orignal Rezept stand 30g doch das bezog sich auf Pellets ergo habe ich mehr genommen ohne groß zu berechnen. Denke das wird so passen :) Zu Bitter geht eigentlich nicht...
Kölschart_8.jpg
Das Wasser, insg. 23l heizt auf
Kölschart_9.jpg
Nun ist das Malz drin und die Temperatur Rasten laufen voll automatisch ab.
Kölschart_10.jpg
Hier ist der ausgelassene Treber, normal würden nun Nachgüsse folgen. Diese habe ich aber nicht gemacht, da diese nicht im Rezept standen. Voll schäbig aber lieber etwas mehr Stammwürze als zu wenig.
Kölschart_11.jpg
Lecker :) Wie das geduftet hat. Es ist bereits locker auf 21 Liter runter.
Kölschart_12.jpg
Der erste Hopfen bei Kochbeginn..
Kölschart_13.jpg
der zweite bei 70Min. Also 10 Min vor Kochende
Kölschart_14.jpg
So schaut das aus wenns runter gekühlt ist.
Kölschart_15.jpg
Insgesammt 15Liter im Eimer :) Verdunstung also bei 8 Litern !! Das ist massiv. Gespindelte Stammwürze passt aber bei 12P. Das wird was gescheits.
Kölschart_16.jpg
Hier nochmal der Schmodder welcher überbleibt.
Kölschart_17.jpg
Wieder sauber Aufgeräumt - muss sein.
Kölschart_18.jpg
Hier mal der Versuch einer schnell vergär Probe.
Kölschart_19.jpg
Wozu? Nun zum einen um zu sehen wie die Hefe abgeht..
Kölschart_20.jpg
Zum Anderen weil die Probe schneller durch sein sollte als der Große Eimer. Man nehme also dies und messe am schluss den Plato Wert und kann sagen wieviel Alkohol im Bier ist und evtl. ob man den Richtigen Abfüllzeitpunkt erwischt hat. Es muss erwähnt werden, das das Tilt Hydrometer wohl LEIDER schneller Batterien frisst als mir lieb ist, weswegen der Tilt regungslos komatös im Bier herumschwimmt & keinerlei Daten sendet :/ dummer Fehler.. aber egal :)
Kölschart_21.jpg
Hier die Probe 24 Stunden später, schöne Schaumkrone und es sieht richtig lecker aus :)

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#2

Beitrag von ctiedtke » Montag 5. Februar 2018, 21:30

Schöne Braudoku! Nennt es doch Wieß! Das ist dass Natürtrübe "Kölsch" ohne in Gewissenskonflikte zu kommen :Wink.
---
Gruß Christian

Schwester Doris (Mallersdorfer Klosterbrauerei) zu IPA: "Das ist kein Bier zum normal trinken, vielleicht ein Apperetif".

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#3

Beitrag von Skaari » Dienstag 6. Februar 2018, 15:24

Die Schnellvergärprobe macht man eigentlich bei lange gärenden Hefen, sprich untergärig. Hier wird deine Probe in etwa so schnell durch sein wie der Eimer ;)

Max

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#4

Beitrag von Malzknecht » Dienstag 6. Februar 2018, 17:57

Skaari hat geschrieben:
Dienstag 6. Februar 2018, 15:24
Die Schnellvergärprobe macht man eigentlich bei lange gärenden Hefen, sprich untergärig. Hier wird deine Probe in etwa so schnell durch sein wie der Eimer ;)

Max
stimm wohl, trotzdem mache ich das auch gerne bei allem was <20°C vergärt. Dann nenne ich sie nicht SVP, sondern nur VP :P Für Einsteiger ist das ganz nett um die Gärung zu beobachten, ohne ständig den Deckel öffnen zu müssen. Außerdem ist sie dann bei Zimmertemperatur zumind. mal gleichschnell fertig als der Sud bei <20°C und ich brauche dann für die Messungen nicht extra in den Keller rennen. :Smile
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#5

Beitrag von Brewie » Donnerstag 8. Februar 2018, 20:36

Also ich kann die Aussage bestätigen wie der Gärverlauf ist. Aktuell also nach 5 Tagen hat der Eimer aufgehört zu blubbern. Die Probe klärt allmählich auf. So oder so war es interessant es als Probe parallel zu vergären. Ich finde die hätten ruhig ein Durchsichtiges Fenster in die Eimer einbauen können........ so einen Eimer fänd ich klasse. Werde es vermutlich bis Mitte nächste Woche im Eimer lassen. Ich fühl mich total verunsichert weil ich mich an den Tilt bereits gewöhnt hatte. Hab mit diesem jetzt erst mein 4tes Bier gebraut. Wie würdet ihr vorgehen es richtig in 0,5er ab zu füllen? ohne Speise. Ich bin gerade was das abfüllen angeht noch sehr äh.. ich suche einen funktionierenden Weg. Wie also kann ich so den richtigen Augenblick für die Abfüllung ermitteln?

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#6

Beitrag von afri » Donnerstag 8. Februar 2018, 22:22

Brewie hat geschrieben:
Donnerstag 8. Februar 2018, 20:36
Ich bin gerade was das abfüllen angeht noch sehr äh.. ich suche einen funktionierenden Weg. Wie also kann ich so den richtigen Augenblick für die Abfüllung ermitteln?
Für den Anfang: vergiss' es. Dem Hobbybrauer fehlen dafür üblicherweise die Mittel/Wege, das nach Art von "Grünschlauchen" zu machen. Wenn dir die Zeit keine Rolle spielt, bist du mit dem Tilt ganz gut bedient, dann weißt du den Zeitpunkt bei UG relativ gut, weil du aus der SVP recht gut rechnen kannst. Du beobachtest den Gärverlauf halt sehr aufmerksam und kannst den Abfüllzeitpunkt relativ genau bestimmen.

Aber wozu diesen Aufriss? Nimm halt Speise oder meinetwegen Zucker, damit klappt's auf jeden Fall und es ist stressfrei. Ich will dir das Grünschlauchen nicht madig machen, aber es bietet nun einmal nicht besonders viele Vorteile gegenüber "ausgären lassen und aufzuckern".
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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#7

Beitrag von Brewie » Donnerstag 8. Februar 2018, 23:11

Naja der Tilt hat halt das Problem - er hat aktuell KEIN SAFT da die Block Batterie leer ist. Das habe ich dummerweise erst gemerkt als er schon drin war. Und ich halte es so das besser der Tilt inaktiv drin schwimmt und ned juckt. Als ihn raus zu klauben irgendwie viel Sauerstoff rein zu lassen, keime und all das ganze igitt.. nur um dann nach dem akku Wechsel erneut den Deckel auf zu machen und den Tilt rein zu werfen. Denke, es trifft auf Zustimmung das es sinnvoller ist in meinem Fall zu Spindeln. Naja ausgären lassen und aufzuckern war halt so nicht der Plan. Der ging vor die Hunde als der Tilt keinen Saft mehr hatte. Muss nach der letzten Gärung wohl aktiv geblieben sein ohne das ich das merkte :(

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#8

Beitrag von Lumbanraja » Freitag 9. Februar 2018, 08:33

Ein Kölsch, so versicherten mir ein Rudel Kölner Hobbybrauer, muss in Sichtweite des Kölner Doms gebraut werden. In deren Beisein haben wir das in Raum HH folgendermaßen gelöst: Ein Bild vom Dom ausgedruckt und an die Wand neben der Brauanlage gehängt... 1A-Kölsch :Wink
Als er grade grade war, da knickt' er ab, was schade war...

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#9

Beitrag von flying » Freitag 9. Februar 2018, 08:51

Ich dachte in Köln trinken alle nur Prosecco? Für die noch Unentschlossenen vielleicht ein Cross Over wie "Prosch" oder "Köcco"...?
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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#10

Beitrag von Griller76 » Freitag 9. Februar 2018, 09:03

Ich finde: Ein Kölsch am Abend, das geht immer.
Netter Braubericht. Bei mir reifen auch gerade 30 Liter Kölsch in Flaschen heran.
Iss was gar ist, trink was klar ist und sag was wahr ist. (Luther)

Ich bin: Der Seelenbräu – Himmlisches Bier vereint Herz und Seele!

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#11

Beitrag von Brewie » Freitag 9. Februar 2018, 19:00

Es gibt ein neues Foto von der Schnellvergärprobe :) Ach ja und die Hefe am Boden ist ziemlich fest. Man müsste schon stark schütteln um sie zu lösen. Was ich als gutes Zeichen sehe für die spätere Flaschengärung :)
Dateianhänge
20180209_163333-1.jpg
Deutlich zu sehen, es klart wunderbar auf. Die Farbe ist ein Traum.

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#12

Beitrag von nordsee0815 » Samstag 10. Februar 2018, 08:56

Tolle brau Doku, ich mag auch gerne ein Kölsch besonders im Sommer auf der Terrasse. Zum Glück können wir Hobbybrauer es so nennen wie wir wollen :Bigsmile

Viele Grüße von der Nordseeküste

Stefan

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#13

Beitrag von Brewie » Samstag 10. Februar 2018, 18:38

Danke :D Werde das Rezept evtl. irgendwann noch modifizieren. (zb. mit mehr Hopfen..) aber jetzt ist erstmal abwarten angesagt. Bier klärt sich sehr gut auf. Werde Morgen die Spindel bemühen und die Probe Spindeln & probieren. Als auch aus dem Eimer spindeln und probieren. In der Hoffnung das es naja nächste Woche oder die Messung ist Mo-Mi je nach dem wie ich dazu komme abgefüllt werden kann. Fotos werden folgen, es sei denn ich bin zu verplant XD

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#14

Beitrag von Brewie » Sonntag 11. Februar 2018, 16:25

Ich denke das Bier ist durch.. allerdings bin ich irritiert durch die Hefe. Das Bier riecht krass nach Hefe und schmeckt auch krass danach. Im Eimer ist aber keinerlei Kamm Schicht oder etwas zu sehen das auf Fehlgärung hinweist. Weis jemand ob sich das noch ändert? Weil das riecht so noch nicht sehr lecker.. :Grübel :Grübel kenn ich so nicht von den Ale Hefen. Man kann aber sehr schön sehen das der Eimer (noch) deutlich Trüber ist als die Probe. Temperatur bei Messung 20 Grad Raumtemperatur:

Spindelwert beider Proben = 2,5P wenn ich das richtig lese..
Ursprüngliche Stammwürze 12P
macht also laut dem Kalkulator: http://fabier.de/biercalcs.html
Einen Alkoholgehalt von 4,99%

Was tun? Warten oder abfüllen?
Dateianhänge
Spindel.jpg
Hier wie versprochen gespindelt nach exakt 8 Tagen.

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#15

Beitrag von Griller76 » Sonntag 11. Februar 2018, 19:37

Wenn der tatsächliche Vergärungsgrad mit dem zu erreichenden übereinstimmt, dann würde ich abfüllen, obgleich sehr trüb. Ich denke, dass die Trübung auch dadurch kommt, weil Du die Gäreimerprobe über den Zapfhahn entnommen hast?
Im Idealfall müsste in der Nachgärung in den Flaschen die Hefe noch auf dem Flaschenboden sedimentieren. Hängst Du nach der Karbonisierungsphase auch noch eine Kaltreifungsphase dran?
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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#16

Beitrag von Brewie » Sonntag 11. Februar 2018, 20:08

ja ich habe über den Zapfhahn entnommen (und ihn danach desinfiziert). Wollte nicht unnötig Sauerstoff in den Eimer rein lassen. Eine Kalt Reifung würde halt im Keller statt finden da hats aktuell noch ziemlich gute kälte Grade.

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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#17

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 11. Februar 2018, 20:18

Lass es noch ne Woche stehen, dann wird es sich auch besser klären. Sind ja grade mal acht Tage rum. Wer hier mehr Geduld an den Tag legt wird mit klarerem Bier und weniger Bodensatz belohnt.
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Re: Simples Bier nach Kölsch Art gebraut

#18

Beitrag von Brewie » Montag 12. Februar 2018, 22:31

Mist zu spät gelesen :/ Geduld war noch nie meine Stärke. Mich irritiert nur der seltsam krasse Geschmack. Wieder schwer zu beschreiben. Lecker ist was anderes.. naja aussehen tats eigentlich gut.
Dateianhänge
20180212_205134.jpg
So sahs aus habs mal aufgemacht
20180212_205146.jpg
Nahaufnahme, sieht eigentlich ok aus also für meine unfachmännischen Augen.. riecht nach Bier - schmeckt nach.. anders..
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..scho a weng später..
20180212_214726.jpg
..noch a weng später als vorhin..
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Voll der Hefe Schlonz..
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Feierabend :) 42 Flaschen, 2 Stunden geputzt und noch mal eine abgefüllt Hoffentlich ist der Aufwand am Ende auch Wert.

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