kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Exedus
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kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#1

Beitrag von Exedus » Sonntag 7. Mai 2017, 09:48

Hi Leute,

gestern haben wir uns mal daran versucht ein Maisels & Friends Citrilla Clone Bier zu erstellen. Weil meine Anlage dafür etwas zu groß ist, haben wir die Ausrüstung der Einkocherklasse von meinem Kumpels benutzt.

Gebraut wurde folgendes Rezept:
Rezept.PNG
Hier mal das Herzstück seiner Brauanlage:
_DSC2331.jpg
Ein Bielmeier Einkochtopf
Geläutert wird in einem 35L Filterbottich von Braupartner:
_DSC2333.jpg
Die vorhandene Filtereinrichtung wurde gegen eine Läuterhexe ausgetauscht.
Hier wurden insgesammt 5,4KG Malz in ~21L Hauptguss eingemascht:
_DSC2337.jpg
Die ersten 2 KG
_DSC2342.jpg
Mehr sollte auch wirklich nicht rein, passt aber so wie es war sehr gut!
Nachdem alle Rasten wie im oben genannten Rezept gefahren wurden, haben wir geläutert. Dazu schöpften wir die Würze in den hier oben stehenden Läuterbottich:
_DSC2345.jpg
Nach 20 Minuten Läuterruhe wurde dann geläutert
Nach zwei Litern Würze lief es schon sehr klar, habe davon leider kein Bild, daher mal hier die Würze im Schlauch, auf dem Weg in die Sudpfanne:
_DSC2346.jpg
Bisher leider nur ein Schlauch, ein Läutergrant ist auch hier in Planung
Hier zu sehen eine Läuterspindel direkt in der Sudpfanne:
_DSC2347.jpg
Es wurde geläutert, bis wir in etwa 1,5°Plato unter unserer Ziel Stammwürze von 13,7°Plato waren.
Als wir den gewünschten Plato Wert annähernd erreicht hatten (Sudpfanne war voll, daher etwas früher aufgehört):
_DSC2350.jpg
Der eingeschnittene Treberkuchen
Auf dem Weg zum kochen:
_DSC2352.jpg
Puhh, das dauert ewig...
Daher hab ich halbherzig ne alte Isomatte drumgelegt, dann ging es langsam bergauf...:
_DSC2354.jpg
Es kocht leicht wallend, mehr ist in dem Einkocher ohne vernünftige Isloierung nicht möglich
Nun hab ich es leider versäumt die ganzen Hopfengaben zu fotografieren, hier aber ein Bild gegen Ende des Hopfen kochens:
_DSC2357.jpg
Schon einiges verdampft
Hier der Aufbau zum Hopfensaien:
_DSC2359.jpg
Ein Monofilament einfach an dem Auslaufhahn des Einkochers befesttigt
Der angedrehte Whirlpool:
_DSC2362.jpg
Nach dem andrehen haben wir 20 Minuten gewartet
Hier erscheint langsam der Trubkegel:
_DSC2364.jpg
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert... :D
Hier der Trubkegel am zerfallen:
_DSC2367.jpg
Angestellt wird das ganze nachher mit der Maisels Weiße Strip Hefe. Bin da sehr gespannt, habe bisher noch nie gestript. Scheint aber ganz gut funktioniert zu haben :thumbup

Werde demnächst dann mal Rückmeldung geben, wie das Bier so schmeckt!
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

fg100
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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#2

Beitrag von fg100 » Sonntag 7. Mai 2017, 10:32

Hallo Steven,
normalerweise schreibe ich ja nichts zu den unzähligen Braudokus, da ich häufig einiges zum Aussetzen hätte.
Aber deine gefällt mir jetzt mal besonders gut. Einfach deshalb, weil es so schön minimalistisch und mit typischer Einsteigerausrüstung gemacht ist.

Kurze Anmerkungen:
Wenn beim Kochen so etwa 10% der Menge verdampfen, dann ist das schon i.O. ohne das es sprudelt wie wild.
Für das Aufheizen zum Kochen würde ich mir (falls euch das zu lange dauert) noch einen 2000W Tauchsieder zulegen. z.B. den hier
Damit bist du dann bei fast 4 kW Leistung. Das kocht dann schneller als du je mit Hendi schaffst. Zum Kochen aber wieder raus nehmen.
Zudem ggf. an eine Steckdose anstecken, die an einem anderen Sicherungskreis hängt. Die Stromstärke für Einkocher + Tauchsieder ist für eine Sicherung zu hoch.

Damit das beim Ablasssen nach dem Kochen nicht so plätschert. Silikonschlauch an den Hahn und den Filter in den Eimer geben. So eine Federzwinge leistet da gute Dienste.

Läutergrant ist bei der Höhe und der Menge unnötig. Einfach den Schlauch nicht eintauchen lassen. Dazu sind die oben verlinkten Federzwingen auch ganz nützlich.

Und sollte dein Freund mal erweitern. Den Läuter-/Gär-Kombieimer durch eine Edelstahlvariante ersetzen und er hat Jahrzehnte ein minimalistisches und funktionierendes System.

Grüße Franz

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#3

Beitrag von Exedus » Sonntag 7. Mai 2017, 10:37

Hey Franz,

danke für die Tipps :)

Hatte auch überlegt nen Tauchsider reinzuhängen, habe meinen alten aber auf die Schnelle leider nicht gefunden :redhead

Das mit der Federzwinge ist nen guter Tipp, danke :thumbup Hab mir auch schon überlegt, dass das geplätschere beim Hopfensaien eher schlecht ist, wird das nächste Mal direkt so umgesetzt :Greets
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#4

Beitrag von Sauhamml Seppl » Sonntag 7. Mai 2017, 10:52

Grüß dich,
Eine schöne Dokumentation hast du da gemacht!
Eine Frage habe ich: Wann hast du den Treberkuchen eingeschnitten und wie tief?
Beste Grüße,
Seppl
"Wenn du dir das Leben nehmen willst, musst du hier schön warten, bis ich wieder rauskomme."

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#5

Beitrag von Exedus » Sonntag 7. Mai 2017, 11:17

Hi,

zum einschneiden habe ich ein etwas größeres Küchenmesser genommen. Der Einschnitt darf aber nicht zu tief gehen, 3-4cm vor der Filterschicht höre ich auf mit dem einschneiden.

Damit anfangen tu ich meistens, wenn es etwas langsamer läuft. Also nach den ersten Nachgüssen. Habe das bisher immer nach Gefühl gemacht.

Insgesammt schneide ich so 3-4 mal den Treber ein, jenachdem wie gut es läuft :Greets Ob das nun die beste Vorgehensweise ist, weiß ich nicht :Grübel

Gefühlt fahre ich damit aber ganz gut :thumbup
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#6

Beitrag von Chrissi_Chris » Sonntag 7. Mai 2017, 12:27

Exedus hat geschrieben: Ob das nun die beste Vorgehensweise ist, weiß ich nicht :Grübel

Gefühlt fahre ich damit aber ganz gut :thumbup
Genauso mache ich es auch und komme damit sehr gut zurecht.

LG Chris

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#7

Beitrag von fg100 » Sonntag 7. Mai 2017, 13:01

Ich schneide gar nichts ein.

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#8

Beitrag von wfritz » Sonntag 7. Mai 2017, 14:21

Ich habe praktisch die gleiche Brauanlage wie Du und komme ganz gut damit zurecht. Die lange Aufheizphase bis zum Kochpunkt nervt mich auch. Deshalb habe ich auch schon an eine Zusatzheizung gedacht. Allerdings muss man dabei noch folgendes Bedenken: Die theoretische Aufheizphase, also ideale Isolierung vorausgesetzt, beträgt bei 1800 W 0,9 K/min. Soweit ich informiert bin, sollte man aber nicht höher gehen als 1,0 K/min. Bin allerdings nicht sicher, ob das nur für das Maischen gilt oder auch für das Aufheizen. Vielleicht weiß da jemand was genaueres. Sollte es generell gelten, wäre es wohl besser u. auch sparsamer, den Kessel mit einer Isoliermatte einzuhüllen und beim Aufheizen den Deckel draufzusetzen.
Bezüglich Einschneiden des Trebers wäre ich skeptisch, da dann eine Kanalbildung für den Nachguss gebaut wird. Ich würde lieber den gesamten Treber leicht durchmischen. Bislang war das bei mir aber nicht erforderlich, da ich beim Schroten möglichst wenig Feinkorn erzeuge.
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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#9

Beitrag von fg100 » Sonntag 7. Mai 2017, 15:53

Das mit 1°C/min ist nur eine Empfehlung für die Spünge zwischen den Raststufen. Aufheizen zum Kochen kannst du schneller. Da ist die Gefahr das etwas anbrennt, auch bei höherer Heizleistung, nicht mehr gegeben.

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#10

Beitrag von Sura » Sonntag 7. Mai 2017, 16:07

Und selbst zwischen den Rasten ist 1°C/min wohl auch nur deshalb empfohlen, damit man die Maische gleichmäßig heizen kann. Sonst hätte man ja mit allen historischen Maischeverfahren Probleme. Wegen dem einschneiden und dem Zeitpunkt kannst du dir ein Läutermanometer basteln. Damit kann man recht gut sehen wann ein Treber anfängt dichtzumachen.
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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#11

Beitrag von afri » Sonntag 7. Mai 2017, 22:12

fg100 hat geschrieben:Ich schneide gar nichts ein.
Ich auch nicht. Und ich habe zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich das tun müsste. Eimer mit Hexe, immer genügend NG auf dem (nicht vorhandenen) Oberteig und gut ist's.
Achim
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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#12

Beitrag von Der Unterhopfte » Montag 8. Mai 2017, 00:15

Schöne Doku, berichte vom Resultat :) Liebe das Bier!

Aber eine Sache...wie ist die volle Sudpfanne nach dem Kochen auf den Tisch gekommen ?...Bitte hebt sowas nicht an den Griffen hoch, bitte.

MfG
Alex
Wer seine Schwerter zu Pflugscharen schmiedet, wird für die pflügen, die dies nicht getan haben.

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#13

Beitrag von Exedus » Montag 8. Mai 2017, 10:53

Danke :)

Guter Hinweis mit den Griffen vom Einkochtopf, war da Samstag auch sehr skeptisch. Hat aber gehalten. Werde meinem Kollegen aber mal nahe legen, dass besser nicht zu wiederholen :Wink

Hier noch ein paar Updates:
_DSC2369.jpg
Der Starter aus 4 Flaschen Maisels Weiße
Und hier der Gärbottich etwa 16 Stunden nach dem anstellen:
_DSC2371.jpg
Die Hefe hat direkt mal 7 Plato in den 16 Stunden verknuspert :o
Das stripen hat also scheinbar sehr gut funktioniert, ich bin äußerst angetan :Bigsmile
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#14

Beitrag von DevilsHole82 » Montag 8. Mai 2017, 11:06

Super! Sag ich ja immer wieder, dass die Maisel's Hefe ab geht. Die wird nach dem nächsten Weizen Einzug in meine NaCl-Hefebank nehmen.

Bin gespannt auf den Verkostungsbericht.
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#15

Beitrag von Corky » Montag 8. Mai 2017, 14:42

Exedus hat geschrieben:Danke :)

Guter Hinweis mit den Griffen vom Einkochtopf, war da Samstag auch sehr skeptisch. Hat aber gehalten. Werde meinem Kollegen aber mal nahe legen, dass besser nicht zu wiederholen :Wink
Das kann halt ein oder zwei oder x-Male halten mit den Griffen, und irgendwann geht's halt schief.

Meine einfache, billige und portable Lösung dafür sind zwei umgedrehte Bier- oder Wasserkisten, mit denen ich noch eine weitere Ebene auf die Küchen-Arbeitsplatte (in deinem Fall der Tisch) setze. Der Einkocher bleibt dann die ganze Zeit auf der Arbeitsplatte stehen. Zum Läutern nach dem Umschöpfen den Läuterbottich nach oben auf die Bierkisten heben und dann nach der Läuterruhe zurück in den Einkocher läutern. Zum Nachguss Aufbringen brauchst du dann vermutlich einen Hocker oder eine kleine Trittleiter um da oben hin zu kommen.

Viele Grüße
Dirk

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#16

Beitrag von ggansde » Montag 8. Mai 2017, 14:57

Moin,
Die wird nach dem nächsten Weizen Einzug in meine NaCl-Hefebank nehmen.
Warum legst Du Dir eine Hefe, die eigentlich jederzeit in einer Top-Qualität als Bodensatz zu bekommen ist in Deine Hefe-Bank? Klar, es macht irgendwie Spass, aber ist da noch ein fachlicher Grund dahinter?
VG, Markus
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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#17

Beitrag von DevilsHole82 » Montag 8. Mai 2017, 15:06

Einen fachlichen Grund hab ich nicht. Eher aus Bequemlichkeit und Sammlerdrang :Wink

Das Maisel's Weisse ist beim hiesigen Getränkehändler nicht immer verfügbar. Aber auch weil ich zum Propagieren nicht immer vier Flaschen trinken will/kann.
Gruß, Daniel

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Re: kleine Braudoku mit der Anlage eines Freundes - Citrilla

#18

Beitrag von Exedus » Dienstag 20. Juni 2017, 08:47

Sooo,

ich habe das Rezept am 06.05.17 gebraut und am 19.05. nach 4 Tagen stopfen abgefüllt.

4 Wochen nach dem Abfüllen ist das Bier extrem lecker. Es ist geschmacklichdeutlich vom Original zu unterscheiden, schmeckt mir aber tatsächlich deutlich besser.

Bei dem Bier steht der Maracuja Geschmack im Vordergrund, äußerst lecker. Habe das Bier nun einigen Freunden angeboten und alle waren begeistert. (Habe es als Kaufbier serviert, die Leute wollten es direkt kaufen gehen)

Der Schaum ist fein und relativ haltbar, sehr weiß.

Der Geruch ist sehr frisch, hopfig und erinnert aufjedenfall an Maracuja.

Der Geschmack bestätigt die Wahrnehmung der Nase. Ein sehr fruchtiges, wohlriechendes Weizen IPA. Auch im Geschmack ist deutlich Maracuja wahrzunehmen. Die Bittere tritt völlig in den Hintergrund und wird erst nach dem runterschlucken bemerkbar, verweilt dann noch sehr angenehm eine Weile im Mund.
IMAG0241.jpg
Weil das Bier so lecker ist, habe ich es bei MMuM eingestellt:

http://maischemalzundmehr.de/index.php? ... tte=recipe

Viel Spaß beim nachbrauen :Greets
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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