Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Malzknecht
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Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#1

Beitrag von Malzknecht » Sonntag 13. Mai 2018, 11:52

Moin zusammen,
da ich immer gerne die Braudokus hier im Forum lese, möchte auch ich einmal wieder was zurückgeben. Gebraut wurde ein Belgisches Blonde Ale nach dem Rezept von flying: Bruder Spülwasser
Einen Tag vorm Brautermin kam mein neuer 25l Thermoport, den ich direkt einweihen wollte :redhead Aufgrund des berechtigten Urlaubs von Brauhardware.de, fehlt zwar noch die Läutervorrichtung, aber als Bottich für die absteigende Infusion, sollte er schon reichen.
Ich habe mich möglichst genau an das Rezept gehalten und somit auch 10l HG 10L NG und insgesamt 13l Ausschlag bei 14,4°P geplant.
Das Wasser wurde durch Milchsäure, entmineralisiertes Wasser, entkarbonisiertes Wasser und Aufsalzen entsprechend angepasst.
Aber nun zur Doku:

Als erstes wurde das Malz aus meinem neuen Malzlager entnommen und abgewogen...
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... und durch meine ebenfalls neue motorisierte Mattmill Student gemahlen.
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Das Rezept beschreibt eine absteigende Infusion. Das habe ich in der Form noch nicht gemacht. Eigentlich ist es ja nicht viel mehr, als hoch einzumaischen und dann warten, bis die Zeit abgelaufen ist :Bigsmile Im Thermoport lief das übrigens perfekt. Natürlich ohne Deckel. Eingemaischt bei 74°C, durchs Einmaischen auf 69°C gefallen und nach 90 Minuten war ich bei ca. 61°C. Hin und wieder hatte ich die Temperatur kontrolliert und dann ggfs. etwas gerührt um den Temperaturabfall zu beschleunigen. Abgemaischt wurde nach Kontrolle der Jodnormalität - nach 90 Minuten.
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Wie gesagt, fehlt die Läutervorrichtung noch. Daher kurzerhand in den Läutereimer umgefüllt.
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Während der Läuterruhe noch schnell mein Theresien Ur-Märzen gezwickelt. Wow schmeckt das schon gut, aber 4 Wochen Reifezeit fehlen noch. :redhead
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Dann gings Läutern los. Auch hier das erste Mal: Läutern nach Batchsparging .
Erst einmal ganz normal: Vorschießen, dann läutern bis es klar ist und dann zurück in den Bottich.
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Dann Vorderwürze in die Pfanne läutern und zwar komplett. Ich muss schon sagen: Es war ein ungewohntes Gefühl denTreber einfach so trocken laufen zu lassen :Shocked :puzz
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Als der Treber "trocken" war und nichts mehr nachlief, wurden 10l Wasser bei 80°C auf den Treber geschüttet und dieser dann noch einmal gut verrührt. Leider etwas zu viel Geplätscher beim draufschütten. Das wird beim nächsten Mal besser gemacht.
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Jetzt wieder Läuterruhe und wie gewohnt läutern. Es sieht schon deutlich heller aus :thumbup
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Die Trappist High Gravity hatte ich einen Tag zuvor aus dem Activator Pack auf NaCl eingelagert und mit dem Rest einen Starter begonnen. Leider hatte ich nur noch dunkles Malzextrakt. Daher hatte ich schon Angst, dass ich aufgrund der kurzen Zeit zwischen Starter ansetzten und Hefegabe (30 Stunden), die Hefe nicht dekantieren kann und den ganzen Starter in die Würze kippen muss. Aber nach 3 Stunden Kühlschrank war die Hefe schon gut sedimentiert und konnte dekantiert werden. Beim Läutern habe ich etwas abgezwackt, gekocht, gekühlt und mit dem Hefeboden wieder angestellt. Es ging direkt los und ich war nicht mal mit dem Brauen fertig, da war schon eine Schaumdecke auf dem neuen Ansatz.
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Derweil wurden alle Hopfengaben, Sirup und Koriander bereitgelegt...
18.JPG
.. und entsprechend dem Rezept gegeben.
19.JPG
20.JPG
Die Koriandersamen habe ich jetzt einfach nur zerstoßen und nicht angeröstet. Nach Rückfrage mit flying sollen die Orangenaromen nur leicht dezent im Hintergrund sein, daher diese Entscheidung.
21.JPG
22.JPG
Der Rest ist entweder uninteressant oder zu stressig dabei noch Fotos zu machen :P Also unter 80°C Kühlen, Whirlpool, Abseihen, im Gäreimer auf Anstelltemperatur kühlen und Hefegabe.

Unglaublich fand ich es, dass die Wyeast 3787 Trappist High Gravity schon nach 3 Stunden deutliche Gäranzeichen im Gäreimer zeigte. Nach 12 Stunden ist schon eine komplette Schaumdecke zu sehen. (Natürlich nur von außen beobachtet ohne den Deckel zu öffnen :P )

So, ich hoffe es gefällt euch. Vielleicht zeigt der ein oder andere auch mal wieder einen Brautag, damit wir alle was zum schauen haben :Drink
Ich melde mich dann wieder, sobald das Bier im Glas ist und letztendlich mit einer Bewertung auf meinem Blog.
Schönen Sonntag noch!
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#2

Beitrag von flying » Sonntag 13. Mai 2018, 12:24

Klasse Doku, Tobi. Achte darauf das die Wyeast 3787 ordentlich bei Temperatur bleibt. Ein Abfall der Gärtemperatur auf unter 20° kann durchaus zum Einschlafen der Hefe führen. Bestenfalls lässt man zum Ende der Hauptgärung die Temperatur noch ansteigen.

m.f.g
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#3

Beitrag von Malzknecht » Sonntag 13. Mai 2018, 12:38

flying hat geschrieben:
Sonntag 13. Mai 2018, 12:24
Klasse Doku, Tobi. Achte darauf das die Wyeast 3787 ordentlich bei Temperatur bleibt. Ein Abfall der Gärtemperatur auf unter 20° kann durchaus zum Einschlafen der Hefe führen. Bestenfalls lässt man zum Ende der Hauptgärung die Temperatur noch ansteigen.

m.f.g
René
Hi René, danke!

Die Gärung wird im Kühlschrank gesteuert. Im Moment versuche ich die 24°C zu halten, in dem ich die Steuerung auf Kühlen eingestellt habe (Die Hefe produziert gerade richtig Wärme. Ohne Kühlung wären es schon >25°C). Die nächsten 3 Tage bin ich auf Dienstreise und kann erst am Mittwoch Abend die Temperatur kontrollieren. Ich denke aber, dass ich sie morgen früh eher auf Heizen stelle, damit die 24°C nicht unterschritten werden. Am Mittwoch Abend wird dann die Temperatur erhöht. Soweit mein Plan ;-)
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#4

Beitrag von Ursus007 » Montag 14. Mai 2018, 10:11

Schöne Doku. Dieses "Spülwasser" war mein vorletzter Sud, ist bei mir schon abgefüllt und wartet auf die Etikettierung.

Benamst bei mir: B4 - sprich BiiFoor, in Langform: "B...s Beautiful Belgisch Blonde" (Das erste "B" steht für meinen Kollegen, der an diesem Brauvorgang mitgewirkt hat.)

Beim batch sparging hättest Du nicht mal anschwänzen müssen. Einfach die trübe Vorschuß-Brühe für den 2. Durchgang aufheben.

Ansonsten: Deine Anschwänzmethode (mit einer geköpften Plastikflasche) mach ich übrigens auch. Aber ich denke, dass die zusätzlichen Tupperdeckel da doppelt gemoppelt sind. Durch die kleinen Löcher in der Flasche kommen die Strahlen bei mir so dünn, dass die Maische nur oberflächlich etwas aufgewühlt wird und unten der Treber volle Filterwirkung hat.

Summa summarum: Alles richtig gemacht!

Möge es ein tolles Bier werden!

Ursus
Aus der Kehle dringt ein Schrei:
Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#5

Beitrag von Malzknecht » Montag 14. Mai 2018, 18:40

Hi Ursus,
ja cool. Ich kanns auch kaum erwarten es zu kosten. Hab bisher immer nur Leffe blonde (und irgendein anderes blonde, an den Namen ich mich nicht mehr erinnere) getrunken und bin gespannt ob ich eine Ähnlichkeit heraus schmecke. Wenn nicht ists auch nicht schlimm ;-)

Der Tipp bein Batch sparging ist gut und wird berücksichtigt. Wenn ich das nochmal so mache. In Summe habe ich es noch nirgends in einem Rezept gelesen, ausser hier. Eigentlich recht einfach :)
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#6

Beitrag von flying » Montag 14. Mai 2018, 19:10

Dieses Bier wurde ja mal als Versuch gebraut. Es sollte in möglichst kurzer Zeit, mit möglichst geringsten Aufwand und mit haushaltsüblichen (vorhandenen) Materialien herstellbar sein. Der Versuch sollte beweisen, dass man auch mal 21:00 Uhr einen Braugang starten kann und dennoch halb Eins in der Kiste ist. Weiterhin das Brauen, bzw. das dafür erforderliche Equipment nicht viel kosten muss. Und es hat funktioniert.
Der Maisch/Läuterbottich war eine simple 25 L Oskartonne für 4,99 € (war vorhanden). Da hab ich ein Stück Panzerschlauchgewebe eingebaut. Die übliche Größe wie sie unter jeder Spüle sind (war vorhanden). Damit die Temperatur bei der "absteigenden Infusion" nicht zu schnell abfällt wurde bei der "Rast" eine Decke drumgewickelt. Gekocht wurde in Omas alten Windeltopf. Nachguss im 10 L Spaghettikochtopf.
Hat alles ziemlich gut funktioniert. 21:00 Uhr gestartet und ca. 01:00 Uhr war alles fertig. Die verwendete "Brauanlage" hatte in meinen Fall, ein paar Kleinteile hatte ich aus dem Schrottcontainer, keinen Cent gekostet.

m.f.g
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#7

Beitrag von Malzknecht » Montag 14. Mai 2018, 22:01

Diesen Hintergrund zu diesem Bier kannte ich nicht. Sehr interessant! Gibt es zu dem Experiment noch irgendwo eine Doku, René?
Hat auf jeden fall geklappt. Wenns jetzt auch noch schmeckt, dann wird das mein After-work Braurezept :P
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#8

Beitrag von flying » Montag 14. Mai 2018, 22:19

Klar, die Doku gibt es! Allerdings ist bei dieser ersten Version die Gärung mit der 3787 abgekackt und ich habe eine hochspezielle Weinhefe hinterhergeschmissen. Dabei ist etwas "Sektartiges" rausgekommen. Hat auch geschmeckt ist aber geschmacklich nicht vergleichbar.

https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... &tid=11752
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#9

Beitrag von Schwarze Berge » Dienstag 15. Mai 2018, 08:07

Morgen,

wow schöne Doku.
Auch die Farbe des Kellerbieres, ein Traum.

Freut mich das die fallende Infusion im Gespräch bleibt.


Gruß
Seb

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#10

Beitrag von Malzknecht » Samstag 28. Juli 2018, 11:47

Soo nach der Reifezeit kam jetzt endlich die Verköstigung :Bigsmile

Das Bier schmeckt richtig lecker. Es ist fruchtig, süßlich und duftet nach Orange, Banane, Zitrus,... eine sehr schöne Kombination.
Mit dem Schaum habe ich allerdings meine Probleme. Er ist nicht gerade stabil. Meine Erklärung dafür: Zu viel Fett. (weitere Infos in meiner Bewertung hinter dem Link)

Passend dazu habe ich noch eine Rezession auf meiner Seite geschrieben. Viel Spaß damit :Greets
https://malzknecht.de/rezeptbewertung/b ... uelwasser/

Und hier noch ein paar Bilder:
IMG_9241.JPG
IMG_9245.JPG
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#11

Beitrag von flying » Samstag 28. Juli 2018, 13:05

Hi Tobi,

das ist eine sehr schöne Doku auf Deiner Webseite :thumbup Deine Erklärung mit dem Fettgehalt und dem Schaum möchte ich nicht gänzlich in Abrede stellen aber sie etwas relativieren. Du zitiert aus dem Buch das 1 mg/L Fett im "Bier" dem Schaum abträglich sein kann. Im Bier ja aber nicht unbedingt in der Würze. Würze wird vergoren und die Hefe ist in der Lage einiges an Fetten zu verstoffwechseln. In jeder Würze gibt es mehr oder weniger Fette. Hafergaben sollen sogar für besonders stabilen, cremigen Schaum sorgen und Hafer hat 4% Fett.
Schaumprobleme können vielfältig sein und bei Dir kommen möglicherweise mehrere Faktoren zusammen. Die recht schwache Karbonisierung von 4,5 g/L ist eine davon.
Auf jeden Fall freue ich mich sehr, dass euch das Bierchen so gut schmeckt :Drink

m.f.g
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#12

Beitrag von Malzknecht » Samstag 28. Juli 2018, 13:50

Hi René,
danke für das Feedback und die Hinweise. Wieder etwas dazu gelernt. Meine Seite habe ich auch direkt mal geupdatet :P
Beim nächsten Mal karbonisiere ich es höher. Kannst du dich noch dran erinnern, wie viel g/l du gegeben hast?
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#13

Beitrag von flying » Samstag 28. Juli 2018, 14:04

Ich meine damals alles mit 5,5 g/L karbonisiert zu haben? Heute tendiere ich aber auch eher zu 5 g/L.
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#14

Beitrag von Pale_Rider » Dienstag 18. August 2020, 09:54

Hallo Zusammen,

Da klinke ich mich als Anfänger mal mit ein :)

Fand das Rezept super für mich um den "ersten" Süd mit allem was dazugehört in meiner heimwerker Selbstbau Anlage :) zu brauen.

Da ich leffe liebe war das Das Rezept.

Leider habe ich das mit der Absteigenden Infusion anfangs Falsch verstanden und habe die Temperatur von 69° Tapfer gehalten 90 min lang :Ahh
Erst dann kapiert was eigentlich getan werden sollte
Dabei war ich so stolz drauf das nach dem "Dämmen" die Temperatur so gut gehalten werden konnte.

So dann absteigen lassen auf 61° in weiteren 60 min :)
Spannend das es so schnell ging trotz Dämmung und bei 28° Außentemperatur (auf der Terrasse gebraut unter der Pergola)

Naja der Rest war fast wie im Rezept, nur das ich auf 25l gerechnet habe, mein Severin Kochtopf aber nur 28l fasst, dachte.. OK sollte reichen :Grübel
Als ich ne Stammwürze von 18,2° hatte sah ich..
Öhm 4l nachguss zum verdünnen, NO Chance... :thumbdown

Dann einfach 2l Nachgegossen auf 16,2° Plato, dann war voll :-)
Demnach 7.5% vol. Bei 2.5° Plato nach 11 Tagen

Nun habe ich den Zucker nicht wie errechnet für 4.8g/l Carboniserung dosiert sonder mangels Löffelwaage auf 4,95g/l.

Das waren so die Abweichungen die sich ergeben haben.

Nun abschließend eine weitere Anfänger Frage bzw. zwei Fragen:

Die Flaschengärung sollte in 7 Tagen vorbei sein? Habe noch kein Flaschenmanometer

Und wie lange sollte ein Belgisch Blond Reifen?
2 Wochen? 2 Monate?

Und René ich hoffe es ist okay wenn ich auf meinen Etikett dein Original Rezept Name gedruckt habe da ich es richtig finde den Erfinder des Rezepts zu würdigen.

Bild

Bild

Ich habe mir mal 2 Flaschen für einen Reife test beiseite gestellt um auch mal nach 4 Monaten und 6 Monaten zu testen :)

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#15

Beitrag von bBrauer » Dienstag 18. August 2020, 15:14

Ich habe schon fleissig gesucht (auch im alten Forum), aber keine Antwort auf folgende Frage gefunden:

Welchen Vorteil hat die absteigende Infusion gegenüber einer Kombirast? Mit einem Thermoport z.B. muss man ja schon etwas Aufwand betreiben, damit die Temperatur von 69 auf 61 Grad absinkt.
viele Grüße Bernd

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#16

Beitrag von flying » Dienstag 18. August 2020, 15:47

bBrauer hat geschrieben:
Dienstag 18. August 2020, 15:14
Ich habe schon fleissig gesucht (auch im alten Forum), aber keine Antwort auf folgende Frage gefunden:

Welchen Vorteil hat die absteigende Infusion gegenüber einer Kombirast? Mit einem Thermoport z.B. muss man ja schon etwas Aufwand betreiben, damit die Temperatur von 69 auf 61 Grad absinkt.
In meinem Fall Faulheit und ein damaliges 5 Euro Equipment zum Maischen!

oder die wissenschaftliche Erklärung vom Narziss:


Die „abwärtsmaischende“ Infusion besteht darin, dass Malzschrot, welches in
einem intensiv arbeitenden Vormaischer mit kaltem oder lauwarmem Wasser
vermischt wurde, in heißes Wasser von 75 C einspringt. Im Laufe des Ein-
maischvorganges ergibt sich dann eine auf ca. 65 C fallende Temperaturkurve.
Der Eiweißabbau und die Verzuckerung werden somit von oben her begonnen
und damit die Wirkung der -Amylase und der Peptidasen abgeschwächt sowie
die der Endo- -Glucanasen praktisch ausgeschaltet, so dass im Wesentlichen die
-Amylase auf die verkleisterte Maische wirken kann.
Das Verfahren ist für sehr stark gelöste Malze und hier wiederum für be-
stimmte obergärige Biere geeignet. Außerdem wird für diese Art der Obergä-
rung (Ale) nur ein geringerer Gehalt an freiem Aminostickstoff benötigt bzw.
wegen der biologischen Stabilität der Biere gewünscht ...


@Pale_Rider,

klar, kannst Du natürlich machen- alles Freeware! Spülwasser allerdings ohne "h" es sei denn das ist künstlerische Freiheit.. :Drink
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#17

Beitrag von Pale_Rider » Mittwoch 19. August 2020, 12:57

Omg, ja lassen wir es bei Künstlerische Freiheit :)))

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#18

Beitrag von Pale_Rider » Donnerstag 20. August 2020, 07:06

Ich Weiss nicht ob es hier her passt aber ich bräuchte einen Rezept Tip, ich möchte zum 1. Geburtstag meiner Tochter ein Bier brauen (natürlich für die Gäste) im Dezember sollte also ein Winterliche Bier sein das auch den Frauen schmeckt und nicht 8 Monate lagerzeit brauch :) habt ihr da ne Idee? Könnte ab September brauen. :)

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#19

Beitrag von daleipi » Donnerstag 20. August 2020, 10:04

Ein belgisches Blonde sollte da immer gehen.

DAS kommt auch sehr gut bei 'nicht BiertrinkernInnen' an: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... nd#p305151

steht bei mir auch auf der Liste als etwas dunklere 'Boludo-Version' mit 100% PaleAle-Malz.

ich hab den Zucker am Ende vom Kochen dazugegeben. Karbonisierung fast wie ein Wit, sonst ist es laaaangweilig.

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#20

Beitrag von Pale_Rider » Donnerstag 20. August 2020, 18:09

:)))
Ein Wit wäre auch was oder is das eher zu Speciell, aber ja ein Belgisch Blond wäre gut evtl mit Hafer und Roggen
Beim Mäuschen wie das Abbey de Voiclair
IMG_20200820_181745.jpg
Lidl
:) kennt ihr das? Da eine Klon Rezept wäre der Hammer (gibt's grad wieder im Lidl, Aktion)

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#21

Beitrag von daleipi » Donnerstag 20. August 2020, 19:26

ein bissl Hafer ginge schon. Roggen in einem Blonde fände ich etwas zu 'rau(h)'.

das Westi Blonde ist aber so wie es ist seeeehr trinkbar ;-)

ein Wit ist eher auf der frischen Seite. der Körper ist viel leichter als bei einem Blonde. zumindest bei mir...

ich hab grad ein Bier in Richtung Tripel Karmeliet in der Flaschengärung. da ist Hafer, Weizen und Gerste drin UND die Gewürze vom Wit. mal schauen wie es wird.

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#22

Beitrag von Pale_Rider » Donnerstag 20. August 2020, 20:27

Halt mich auf dem Laufenden :)
Das wäre toll, okay das Belgisch Blond oder ein Wit wird es werden :) habe ja gerade das Blond Spülwasser in der Reifung das mache ich ja nicht gleich nochmal mit anderem Etikett :)

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#23

Beitrag von Pale_Rider » Donnerstag 20. August 2020, 21:02

Und noch was wichtiges ich finde keine Kuhlmoglichkeit auf die schnelle, die die ich hatte darf nun aus Hygiene Gründen mein Bier nicht lagern...
Geht auch mein Gewölbekeller mit 18°?

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#24

Beitrag von Pale_Rider » Mittwoch 26. August 2020, 09:40

Ich habe jetzt einfach den Keller genommen :)

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#25

Beitrag von daleipi » Mittwoch 26. August 2020, 10:57

welche Hefe nimmst Du bzw. hast Du genommen?

LG

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#26

Beitrag von gaelen » Mittwoch 26. August 2020, 11:07

Hallo Zusammen,

ich würde gerne den "Bruder Spülwasser" zu meinem Geburtstag Ende Januar trinkfertig haben. Daher interessiert mich u.a. die Reifezeit (die Frage wurde meiner Meinung nach nicht beantwortet).

Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.

vg,alexander

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#27

Beitrag von Malzknecht » Mittwoch 26. August 2020, 11:43

gaelen hat geschrieben:
Mittwoch 26. August 2020, 11:07
Hallo Zusammen,

ich würde gerne den "Bruder Spülwasser" zu meinem Geburtstag Ende Januar trinkfertig haben. Daher interessiert mich u.a. die Reifezeit (die Frage wurde meiner Meinung nach nicht beantwortet).

Über eine kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.

vg,alexander
Hi das Blonde wird frisch getrunken. 1-4 Wochen.

An dieser Stelle mache ich mal etwas Werbung für meine Reifezeiten Liste: https://malzknecht.de/lagerzeit-reifezeit

Da kannste auch andere Bierstile nachschauen

Vg
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#28

Beitrag von renzbräu » Mittwoch 26. August 2020, 12:30

Malzknecht hat geschrieben:
Mittwoch 26. August 2020, 11:43
An dieser Stelle mache ich mal etwas Werbung für meine Reifezeiten Liste: https://malzknecht.de/lagerzeit-reifezeit
Kölsch nur im Frühling und Sommer? Lass das die Kölner nicht hören :moredrama
Edith sagt: Schon lange Lesezeichen gesetzt :YLType
Zuletzt geändert von renzbräu am Mittwoch 26. August 2020, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.
Gott gebe Glück und Segen drein!
Johannes

Bottichmaischer und Spaß dabei!

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#29

Beitrag von gaelen » Mittwoch 26. August 2020, 12:45

@Malzknecht: Danke für den link (und die Aufstellung). Die Infos sind wirklich hilfreich.

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#30

Beitrag von Malzknecht » Mittwoch 26. August 2020, 14:01

renzbräu hat geschrieben:
Mittwoch 26. August 2020, 12:30
Malzknecht hat geschrieben:
Mittwoch 26. August 2020, 11:43
An dieser Stelle mache ich mal etwas Werbung für meine Reifezeiten Liste: https://malzknecht.de/lagerzeit-reifezeit
Kölsch nur im Frühling und Sommer? Lass das die Kölner nicht hören :moredrama
Edith sagt: Schon lange Lesezeichen gesetzt :YLType
:Bigsmile ja das ist halt so die Sache mit der Saison. Als Hobbybrauer trinkt man eh immer was man will zu jeder Jahreszeit. Die info brauche ich für den Brauplaner und habs da einfach auch nochmit angezeigt. Den werde ich demnächst auch noch mal ausbauen. https://malzknecht.de/automatischer-brauplaner

:Drink
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#31

Beitrag von Pale_Rider » Freitag 28. August 2020, 07:35

So zurück zum Thema:

Gestern nach 1 Woche Reifung die Erste (einer der letzten abgefüllten) aufgemacht und probiert, Schaum Perfekt, Carboniserungs perfekt.. Geschmack lecker interessant jedoch ungewohnt, eine leichte Süße Schnecke ich heraus aber auch einen eher kurz unangenehmen Hefe Geschmack.. Kann das an der letzten abgefüllten Flasche liegen in denen ich den Gäreimer bereits gekippt habe um abzu füllen? :)
Wenn ich die Rast bei 69° nicht absteigend gemacht habe (da ich ja dachte ich soll sie halten für 90min) und erst danach absteigend, wie kann sich das auswirken? Ausser den verschenken Zeitaufwand ja nicht deutlich oder?

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#32

Beitrag von Pale_Rider » Freitag 28. August 2020, 07:35

daleipi hat geschrieben:
Mittwoch 26. August 2020, 10:57
welche Hefe nimmst Du bzw. hast Du genommen?

LG
Wie im Rezept die Wyeast high gravity

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#33

Beitrag von Pale_Rider » Montag 7. September 2020, 11:11

Update: Nach 2.5 Wochen Reifung, bombastisch im Geschmack 😍😍😍

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#34

Beitrag von Pale_Rider » Montag 7. September 2020, 14:52

Sollte ich für einen e wiederholten Brauvorgang wieder 90min bei 69° oder war das einfach für die Katz der Rest der absteigenden Infusion würde beibehalten

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#35

Beitrag von flying » Montag 7. September 2020, 17:29

Die absteigende Infusion war im Falle des Spülwassers ein Vorschlag für ein einfaches Maischen im wenig isolierten Maischbottich, ohne Kesselmaischen. Wenn Du in der Lage bist ein temperaturgesteuertes Maischprogramm im Kessel durchzuführen, so kannst du natürlich jedes Maischprogramm durchführen was du willst. Wenn Dir die 90 Minuten bei 69° C geschmacklich zusagen, bleib eben dabei oder fahr ein anderes Programm je ob du es trockener oder restsüsser haben willst.
Die Abkühlung der Maische, nachdem du 90 Minuten bei 69° C gerastet hast, war in dem Fall völlig sinnlos.

Schöne Grüße
René
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#36

Beitrag von Pale_Rider » Montag 7. September 2020, 21:18

Verstehe, Danke, welche Temperatur Rasten wirken sich denn geschmacklich wie aus, ganz grob zusammengefasst, nicht allzu chemisch denn damit kann ich noch nicht den Geschmack ableiten bzw. SÜSSE ODER Herbe :)

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#37

Beitrag von coyote77 » Montag 7. September 2020, 22:04

Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#38

Beitrag von Pale_Rider » Donnerstag 10. September 2020, 07:03

Vielen Dank für den Link,
Is doch recht chemisch ich kann mit den Stoffen nicht viel anfangen aus der Tabelle

Jedoch Weiss ich das die folgenden die sind die wichtig sind nur nicht warum

Enzyme pH-Optima Temperatur-Optima °C Inaktivierungstemperatur °C Bindung Produkt
Amylolyse β-Amylase 5,4 - 5,6 60 - 65 70 α-1,4 (Exo) Maltose
α-Amylase 5,6 5,8 70 - 75 80 α-1,4 (Endo) Dextrine
Grenzdextrinase

Klar is jetzt je mehr Zeit pro rast je mehr Zeit wird gegeben um diese chemische Umwandlung durchzuführen aber was genau was bewirkt verstehe ich noch nicht

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#39

Beitrag von VolT Bräu » Donnerstag 10. September 2020, 08:31

Die Hauptseite ist da nicht besonders aufschlussreich, sondern geht schon sehr tief in die Details.
Hast du mal die Unterseiten zu Maltoserast und Verzuckerungsrast angeschaut? Das sind glaube ich eher die Infos, die Du suchst.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#40

Beitrag von Pale_Rider » Donnerstag 10. September 2020, 12:28

Top, einfach Top, so schnell geht's.. DANKE

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#41

Beitrag von Pale_Rider » Freitag 1. Januar 2021, 10:52

flying hat geschrieben:
Montag 7. September 2020, 17:29
Die absteigende Infusion war im Falle des Spülwassers ein Vorschlag für ein einfaches Maischen im wenig isolierten Maischbottich, ohne Kesselmaischen. Wenn Du in der Lage bist ein temperaturgesteuertes Maischprogramm im Kessel durchzuführen, so kannst du natürlich jedes Maischprogramm durchführen was du willst. Wenn Dir die 90 Minuten bei 69° C geschmacklich zusagen, bleib eben dabei oder fahr ein anderes Programm je ob du es trockener oder restsüsser haben willst.
Die Abkühlung der Maische, nachdem du 90 Minuten bei 69° C gerastet hast, war in dem Fall völlig sinnlos.

Schöne Grüße
René
So is wieder soweit hatte inzwischen etliche side ✌️😂

Aber nun will ich wiederholungen brauen, mit den Rasten habe ich mich natürlich schon beschäftigt :)
Wenn ich es ehr ein wenig Restsüss möchte, sollte ich doch die Maltose Rast kürzer halten bei ca 20 min, die verzuckerungsrast für eine vollmundigkeit dann bei 40 min so der Plan, was meinst du✌️?

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Re: Belgisches Blonde Ale à la Bruder Spülwasser

#42

Beitrag von Pale_Rider » Freitag 1. Januar 2021, 11:18

Und n frohes neues an Alle

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