Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Gandalf15
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Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#1

Beitrag von Gandalf15 » Sonntag 14. Oktober 2018, 11:33

Guten Tag Braufreunde. Nachdem ich 1 Bier mit Trockenmalzextrakt (war ein Geburtstagsgeschenk und gut 3 Jahre abgelaufen), ein Mangrove Jack Cider und ein Mangrove Jack IPA vergärt habe, habe ich nach einigen Wochen Vorbereitung gestern das erste Bier mit Malz von Grund auf gebraut. Gerne möchte ich euch mit einer Dokumentation zeigen, was so alles passiert ist :)

Als erstes Bier wurde dieses Rezept gewählt: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... torha3=5.2

Hier noch die Übersicht aus dem Brauhelfer:
screenshot.JPG
An dieser Stelle möchte ich dem User Adrian S danken. Zuerst hat er mir wichtige Tipps zum Einkocher gegeben und dann durch Zufall gestern selbst gebraut. Somit hatte ich eine Liveunterstützung über Whatsapp und einen sehr guten Supporter!

Viel Spass beim lesen!

Der erste Brautag also, Samstag Morgen 09:15. Isolierter Einkocher, Kühler, Schläuche, Gärtank, Läuterbottich, Malz und Hefe stehen bereit. Bereits etwa 2 Wochen habe ich mich mit dem kleinen Brauhelfer beschäftigt und dachte ich behersche ihn. Durch den Tag hindurch wurde ich aber eines besseren belehrt :)

Hier ein kleiner Überblick zu den Gerätschaften:
20181013_113313.jpg
Als erstes mal alles abgewogen: Dabei merkte ich schnell, dass die grob 5kg Malz doch mehr platz brauchen als gedacht. Abgewogen sah das so aus:
20181013_124511.jpg
Nach dem Brauhelfer also Wasser gefüllt mit einem 1 Liter Messkrug. Da merkte ich schon, dass ein grösserer her muss, sonst dauert das alles ewig. Vom Zählen (war ich nun bei 14 oder sind schon 15 Liter drin?...) ganz zu schweigen :)
Nach dem Zählen Einkocher angemacht und Termometer rein, auf die 63 Grad gestellt und auf das Piep gewartet. Ging bereits ganz schön lange, piepte dann aber doch :) Also Kocher aus und Malz vorsichtig reingeschüttet.

Der Maischepegel stieg kontinuirlich an, je mehr Malz ich zugab. Ich dachte schon "Mist, das hat nie platz da drin!". Das Glück war aber auf meiner Seite, hatte etwa noch 1 cm Platz zum Rand. Ich hab einfach gehoft, dass sich nicht viel Schaum bildet. Hat es auch nicht, Glück gehabt:
20181013_124759.jpg
Nach Rezept hätte man dann 57 Grad haben sollen. Denkste, ging nur 1 Grad auf 62 runter :) Aber ich hab mir gedacht, da kühle ich jetzt nicht. Der Würzekühler ist noch nicht bereit... Der braucht auch 3 Adapter damit ich den überhaupt anschliessen kann bei mir :) Also einfach mal die erste Rast durchgerührt, habe ja noch kein Rührwerk :) Und da machte sich bereits Adrian bemerkbar und meinte "du musst nur rühren, wenn du nachheizen musst, sonst kannste stehen lassen. Alle 5 min reicht". Gut, die ersten 15 Min hab ich halt gerührt, aber das war auch die kurze Rast :)

Nach der ersten Rast ging es dann ans aufkochen auf 67 Grad. Ging mit Rühren super über die Bühne, nicht mal geklekert, kein Anbrennen, nichts. Nun also 1 Stunde stehen lassen. Auf Adrians Rat hin hab ich alle 5 Min mal gerührt.

Im Forum wird oft zu doppelter Isolation des Einkochers geraten. Ich habe eine einfache Isoliermatte zugeschnitten. Die 67 Grad konnte die Isolation genau 22 Minuten halten, dann sprang der Termometer runter auf 66, gleich hin, deckel ab und etwa 1 min nachheizen, danach war ich schon wieder auf 67, Deckel drauf und gut. Dies musste hich gegen Ende noch 2 mal wiederholen. Es geht also auch so, aber villeicht hau ich doch ne 2te drum :)

Super, bis jetzt klappt das doch! Dann plötzlich hatte ich das Gefühl die Stunde dauert irgendwie lange... Da habe ich gemerkt, dass ich den Timer aus Versehen beim ersten Nachheizen ausgeschaltet hatte :) Halb so schlimm, durch meine Kommunikation mit Adrian konnte ich nachrechnen wann etwa 60 min durch sind. War auf 50 erst :) Nochmal Schwein gehabt :P

Ohne Zwischenfälle gings dann hoch bis 76 Grad. Hier noch ein kleines Bild von der normalen Rast und wie die Maische aussah:
20181013_133922.jpg
20181013_135104.jpg
Gut, weiter geht es: Abmaischen und Läutern.
Nach der Anleitung von der Wiki, habe ich die Maische schön mit dem 1 Liter Messkrug geschöpft. Fünktioniert eigentlich super :)
20181013_144455.jpg
Als alles drüben war also Nachguss angesetzt. Wieder musste ich merken, dass 10.85 Liter doch viel ist :) 3 Töpfe hats gebraucht hihihi
Moment, da war doch noch was? Stimmt! Die Jodprobe vergessen... Gut, ich wüsste eh nicht was tun, wenn diese negativ ausfällt... Also noch nachgeholt:
20181013_144609.jpg
Glück gehabt, sieht perfekt aus :)

Nach der Läuterruhe habe ich angefangen über mein Sios Läutersystem langsam in den 1 Liter Messzylinder abzulassen, daneben ne Pfanne. Wenn ich also zurück schöpfe, Schlauch in die Pfanne, damit nichts daneben geht. Für jehne die das System nicht kennen: Ist halt ein Kessel mit einem Loch für einen PVC-Schlauch mit soner Klemme zum regulieren. Darüber ein Lochblech. Das Loch sollte dicht sein durch den Schlauch. War es zuerst auch, dann, als ich rumregulierte um etwa 1 Liter pro Minute zu treffen, habe ich den Schlauch wohl zu oft rumgedreht und plötzlich wars nicht mehr dicht :S Gab bisschen ne Sauerei, hat sich aber in Grenzen gehalten. Villeicht 1 bis 2 dl die sich da auf den Boden ergossen. Nach paar Liter kam es wieder klar.

Was ich gelernt habe? Beim nächsten mal versuchen direkt in den Einkocher zu läutern, macht es einfacher :) Wieder ein kleines Beispielbild:
IMG-20181013-WA0022.jpeg
Lief so gut bis zum Nachguss, wo ich lernen musste, dass man mit nur einem Thermometer beim Läutern und schöpfen in den Kocher, nicht bei 3 Pfannen die Temparatur prüfen kann... War ein riesen Stress, hat aber geklappt. Schlauch nach schöpfen von Pfanne in den Krug, Thermometer in Nachgusspfanne, zu warm, nächste pfanne, zu kalt, dritte pfanne gut, abschalten, mist Krug ist fast voll, mist Treber läuft trocken etc etc.... :) hat aber geklappt *lach* Musste den Treber aber 3 mal einschneiden, da sonst nichts mehr geflossen ist. Ausserdem habe ich den Treber oft aufgewirbelt, mit der Pfanne über einen gelöcherten Kochlöffel zu giesen geht nicht wirklich gut... Muss ich was anderes finden. Habe schon Tipps von Adrian erhalten :)

Am Ende war der einkocher auch schön voll, hatte sogar zuviel Würze übrig...
20181013_162324.jpg
Irgendwo zwischen drin habe ich mit Adrian über die Nachisomesierung gequatscht, da ich das nicht wirklich verstanden habe. So habe ich das Rezept angepasst, da ich ja einen Kühler habe. Dabei kamen wir auf die Diskussion Whirpool nötig, ja/nein. Aus seiner Erfahrung hat sich ergeben das die Hopfen mit dem Kühlen sowieso absickern, aber ich könne beides machen.

Kurzerhand Rezept angepasst, Nachiso auf 0 gesetzt, die paar Gramm mehr Hopfen hatte ich durch Zufall sowieso mitbestellt :)

Beim Hopfenkochen gab es dann nicht mehr viel spezielles, lief wie am Schnürchen. Der Kocher hat perfekt wallend gekocht, obwohl es ein 1800W Kocher ist :) Laut Anleitung habe ich noch schnell gespindelt:
20181013_162142.jpg
Etwa 13-14 Plato. War also schon hier zu hoch. Aber mehr Wasser hatte halt nicht Platz... Einfach weiter gemacht.

Kurz vor Ende den Gärbottich mit Oxi vorbereitet, ein Hopfensäcklein ausgekocht, dass als Filter dienen soll und den Kühler angeschlossen. M16 auf M22, M22 auf einen Schlauchadapter, danach Schlauchadapter dran und Schlauch drauf. Leider war der eine Schlauch zu Kurz, wo das Wasser rückfliesst... Kurzerhand den Läutersystemschlauch genommen, hat gerade drüber gepasst.

Kochen durch, Kühler rein und Wasser Marsch! Musste nur merken, dass sich Kupfer doch sehr schnell erwärmt, kaum reingehalten schon Finger verbrannt :) Nebenbei die Nottingham rehydriert. Auch schön durchgerührt, erst nachher in der Anleitung gesehen, dass man nicht rühren sollte :) Ooopps :)

Nun zum Hopfenseihen. Ich habe einfach ein Hopfensäcklein über die Öffnung des Gärbottichs gespannt, befestigt mit einem Haargummi. Dann durch den Ablaufhahn abgelassen. Das erste Problem war, dass die Form des Bottichs nicht gerade passt. Der Auslaufhahn ist nicht lange genug, der Rand des Bottichs kommt an den Einkocher, die Öffnung ist aber noch 10 cm weg vom Hahn :) Musste dann halt den Bottich schräge hin halten, so hats geklappt, ging aber in die Arme. Gegen Ende hin haben aber die Hopfen doch den Hahn verstopft.... Muss den wohl auch ersetzten. Habe am Ende schlicht den Kocher geneigt, den Hahn abgeschraubt und durch das Loch ausgelassen. War bisschen verkrampft machbar :) Das Säcklein war danach voll und verstopft. Da habe ich etwa 2 bis 3 dl Würze verloren wieder, aber seis drum, damit kann ich leben :) Das nächste Mal villeicht doch mit Whirlpool und Nachiso :)
20181013_194827.jpg
So nochmal Spindeln: Mit Tempkorrektur war ich auf 15.98 Plato. Also gut über das Ziel hinausgeschossen. Egal, Hefe rein und Deckel mit Gärspund drauf. Und dann der Schock: Ich habe nicht "Gott gebe Glück und Segen drein" gesprochen nach Hefezugabe :Shocked Hätte ich die Anleitung doch besser gelesen :Ahh Spass bei Seite, weiter gehts :)

Ein weiteres Problem: Ich kannte die Ausbeute nicht, denn auf meinem Gärbottich habe ich von früher nur eine Linie mit 23 Liter drauf. Handgelenk mal Pi: 20 Liter:
IMG_20181013_220020_216.jpg
Nach Rücksprache mit Adrian und Konsultation des Kleinen Brauhelfers habe ich noch 4.2 Liter Wasser nachgefüllt, um auf auf die gewünschten 13.2 Plato zu kommen. Direkt aus dem Wasserhahn. Laut Adrians Erfahrung kein Problem, ich werde es sehen :) Hatte nebenbei den Vorteil, dass ich nach 3 Liter Wasser auf meiner Linie war, sprich es waren wirklich etwa 20 Liter vor dem Verdünnen :)

Wärend des Schreibens blubbert es neben mir bereits im 3-5 Sekunden Takt. Bis jetzt scheint es also zu laufen. Wie das Bier wird, werde ich sehen :) Bier wird es immer, oder? :Bigsmile Laut Adrian ist das erste Bier sowieso immer das Beste :thumbsup Die Gärtemparatur ist bisschen zu warm, sagt mir 25 Grad. Ändern kann ich es leider nicht im Moment. Mal schauen, dann lerne ich villeicht Esther-aromen kennen...

Obwohl bei der Beschreibung der Rubrik steht "In der Kürze liegt die Würze", habe ich einen echten Roman verfasst. Ich hoffe einige nehmen sich die Zeit, diesen Bericht zu lesen. Spass hats auf jedenfall gemacht. Verbesserungspotential ist vorhanden. Zusammengefasst hat der Tag zwar lange gedauert, aber ging eigentlich Problemlos vonstatten. Weitere Sude werden folgen, soviel ist klar!

Achja, wenn ihr denkt, dass ich die Speise für die Karbonisierung vergessen habe, dem ist nicht so :) Ich werde mit Zucker karbonisieren, wie zuvor bei den Sets :thumbup

Vielen Dank auch an euch im Forum, ohne die super Beiträge hier wäre ich nie soweit gekommen! Ich habe nämlich kein Buch oder ähnliches gekauft! Tipps nehme ich gerne entgegen :)

Und nun werde ich ein Treberbrot backen.

Ich wünsche einen schönen Sonntag!

Edit: Wieso paar Bilder falsch rum sind weiss ich leider nicht :) Hoffe man sieht es dennoch :)

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#2

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Sonntag 14. Oktober 2018, 14:54

Gratuliere, ist doch top gelaufen für den ersten Sud.
Doch eines hätte ich mir nicht getraut : Mit Wasser aus der Leitung zu verdünnen! Ich koche dieses immer ab. Vielleicht kommen zu diesem Thema noch ein paar Kommentare, wäre hilfreich.

Schönen Sonntag und guten Gärverlauf,
Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#3

Beitrag von Gandalf15 » Sonntag 14. Oktober 2018, 14:57

schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 14:54
Gratuliere, ist doch top gelaufen für den ersten Sud.
Doch eines hätte ich mir nicht getraut : Mit Wasser aus der Leitung zu verdünnen! Ich koche dieses immer ab. Vielleicht kommen zu diesem Thema noch ein paar Kommentare, wäre hilfreich.

Schönen Sonntag und guten Gärverlauf,
Dieter
Ja, das habe ich mir gedacht :) Laut Adrian ist dies bei uns kein Problem, da Wasser keimarm aus dem Hahn kommt. Bei uns in der Schweiz ist die Wasserqualität ja top. Denke der Alkohol und das Biermilieux tötet den Rest selbst ab :) Zum schöpfen habe ich den Massbecher noch schnell mit Oxi behandelt. Ich werde es sehen, im schlimmsten fall gabs ne Infektion. Ich werde berichten :)
Zuletzt geändert von Gandalf15 am Sonntag 14. Oktober 2018, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#4

Beitrag von Gryps » Sonntag 14. Oktober 2018, 14:58

Ich nehme auch einfach Leitungswasser! Seit 3 Jahren, noch nie Probleme.
Gruß Lutz
________
Es gibt keine warmen oder kalten Temperaturen! :Mad2Temperatur ist hoch oder tief!:P
* 27l-Proficook-digital m. Isolierg., Rührwerk u. Läuterhexe * Klarstein Beerfest 30l * 2x30l Kunststoff-Gärfass * MattMill Student elektr. *

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#5

Beitrag von zweifelson » Sonntag 14. Oktober 2018, 15:25

Gratuliere dir zum bestimmt besten bier...😁
Auch bei mir war nicht alles so reibungslis abgelaufen. Das gehört zum lernprozess dazu.

Dein bericht war sehr kurzweillig und spannend.
Mfg aus dem glarnerland
Remo

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#6

Beitrag von Gandalf15 » Sonntag 14. Oktober 2018, 15:57

zweifelson hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 15:25
Gratuliere dir zum bestimmt besten bier...😁
Auch bei mir war nicht alles so reibungslis abgelaufen. Das gehört zum lernprozess dazu.

Dein bericht war sehr kurzweillig und spannend.
Mfg aus dem glarnerland
Remo
Danke, wenn alles säuber läuft wars doch eh langweilig :)

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#7

Beitrag von Wintermuffel » Sonntag 14. Oktober 2018, 16:13

Das sieht ja gut fürs praktisch erste Mal.
Ich schau mir so was immer gerne an.

Gruß
Heiner
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#8

Beitrag von Gandalf15 » Sonntag 14. Oktober 2018, 17:13

Wintermuffel hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 16:13
Das sieht ja gut fürs praktisch erste Mal.
Ich schau mir so was immer gerne an.

Gruß
Heiner
Ja, mit den Sets hab ich quasi nur Wasser gekocht und vergärt (und abgefüllt)...

Ich bin selber erstaunt wie gut das verlaufen ist. Eine gute Vorbereitung ist halt doch Gold wert!

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#9

Beitrag von nettermann90 » Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25

Wieso Wasser abkochen? Das kannst du definitiv direkt zum Verdünnen nehmen.

Was mir noch auffällt: In deinem Rezeptkommentar gibst du an, dass du keine Nachisomisierung hättest, da du sofort runter kühlst. Das ist nicht ganz korrekt. Die Nachisomisierung ist die Zeit die du von Kocher aus, bis zum unterschreiten von 80°C der Würze, brauchst. Das sollte bei dir bestimmt auch 5-10 Minuten dauern. Das ist wichtig, wenn du späte Hopfengaben machst. Sonst wird das Bier bitterer als gewünscht.

Gruß

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#10

Beitrag von Dawnrazor » Sonntag 14. Oktober 2018, 17:26

Wie kommt der kleine Brauhelfer in deinem Bild eigentlich auf 20 vol. Prozent Alkoholgehalt? 😀
Grüße aus Dortmund
Jens

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#11

Beitrag von Gandalf15 » Sonntag 14. Oktober 2018, 17:39

nettermann90 hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25
Wieso Wasser abkochen? Das kannst du definitiv direkt zum Verdünnen nehmen.

Was mir noch auffällt: In deinem Rezeptkommentar gibst du an, dass du keine Nachisomisierung hättest, da du sofort runter kühlst. Das ist nicht ganz korrekt. Die Nachisomisierung ist die Zeit die du von Kocher aus, bis zum unterschreiten von 80°C der Würze, brauchst. Das sollte bei dir bestimmt auch 5-10 Minuten dauern. Das ist wichtig, wenn du späte Hopfengaben machst. Sonst wird das Bier bitterer als gewünscht.

Gruß
Danke für die Aufklärung! Tatsächlich dauert es einbisschen, wie Lange weiss ich leider nicht. Muss ich wohl mal beobachten und dann "einbauen"? Beim nächsten Sud schaue ich mal wie lange das dauert. Von da an nehm ich das als Richtwert rein :) Danke für die Hilfe, auch deswegen habe ich den Roman gepostet :)

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#12

Beitrag von Gandalf15 » Sonntag 14. Oktober 2018, 17:41

Dawnrazor hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:26
Wie kommt der kleine Brauhelfer in deinem Bild eigentlich auf 20 vol. Prozent Alkoholgehalt? 😀
Ich gehe davon aus, das der noch irgendwie was rumrechnet von der Karbonisierung/ vor der Abfüllung, denn da habe ich noch nichts eingefüllt. Deswegen auch die seltsame Daten (2014). Kann aber sonst auch gut was anderes falsch eingestellt sein :)

Edit: Habe richtig vermutet, wenn ich den Restextrakt unter der Rubik "Brau und Gärdaten" unter "beim Abfüllen" auf 3 Plato gehe änderet es von 20% auf 6 %. Aber da hab ich ja noch nichts eingetragen, da ich nochnicht so weit bin :)

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#13

Beitrag von Terlon » Sonntag 14. Oktober 2018, 19:04

Schöne Doku. Hat Spaß gemacht sich durchzulesen.
Danke dafür und weiterhin viel Freude am Hobby.
Gruß
Olli
*******
Ich braue nicht nach dem RHG, aber ohne Chemie!

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#14

Beitrag von coyote77 » Sonntag 14. Oktober 2018, 19:57

Hallo,
herzlichen Glückwunsch zum ersten "richtigen" Sud und danke für den ausführlichen Bericht, das war sehr spannend. :thumbup
Zum Thema Verdünnungswasser wurde ja schon genügend gesagt: abkochen ist nicht nötig.
Der Läuterprozess wie du ihn beschreibst, klingt ziemlich stressig, das kann man bestimmt noch anders machen: ein Topf der groß genug ist, z.B. Außerdem musst du nicht ständig Temperatur messen. Anders als beim Maischen kommt es hier nicht auf ein paar Grad weniger an. Manche verzichten ganz auf das Erreichen der Abmaischtemperatur und maischen einfach bei der letzten Rast-Temperatur ab, was bei normalen Gerstenmalz-Schüttungen auch kein Problem ist. Ebenso geben manche das Nachgusswasser einfach aus dem Hang zu (also mit ca.50-55°).
Zum Hopfenseien: ich würde dir empfehlen, den Plastikhahn gegen einen aus Edelstahl zu tauschen (gibt's bei den üblichen Hobbybrauer-Dealern), mit Schlauchtülle und Silikonschlauch. Whirpool oder nicht ist ein wenig Glaubenssache, du musst deinen eigenen Weg finden. Seit ich eine Kühlspirale nutze, mache ich keinen mehr. Klar, am Ende bleibt entweder ein wenig Flüssigkeit zurück oder man hat den Filter voll Schmodder.
25° Gär-Temperatur ist für normale OG-Hefen sicher zu warm. Im Forum gibt's einige Ideen zur Kühlung, der Königsweg ist sicher die aktive Kontrolle der Temperatur z.B. in einem Kühlschrank. Aber es gibt ja immer noch Verbesserungs-Potential :Wink
Weiterhin viel Freude und Berichte mal, wie das Bier geworden ist!
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#15

Beitrag von Gandalf15 » Sonntag 14. Oktober 2018, 20:13

coyote77 hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 19:57
Hallo,
herzlichen Glückwunsch zum ersten "richtigen" Sud und danke für den ausführlichen Bericht, das war sehr spannend. :thumbup
Zum Thema Verdünnungswasser wurde ja schon genügend gesagt: abkochen ist nicht nötig.
Der Läuterprozess wie du ihn beschreibst, klingt ziemlich stressig, das kann man bestimmt noch anders machen: ein Topf der groß genug ist, z.B. Außerdem musst du nicht ständig Temperatur messen. Anders als beim Maischen kommt es hier nicht auf ein paar Grad weniger an. Manche verzichten ganz auf das Erreichen der Abmaischtemperatur und maischen einfach bei der letzten Rast-Temperatur ab, was bei normalen Gerstenmalz-Schüttungen auch kein Problem ist. Ebenso geben manche das Nachgusswasser einfach aus dem Hang zu (also mit ca.50-55°).
Zum Hopfenseien: ich würde dir empfehlen, den Plastikhahn gegen einen aus Edelstahl zu tauschen (gibt's bei den üblichen Hobbybrauer-Dealern), mit Schlauchtülle und Silikonschlauch. Whirpool oder nicht ist ein wenig Glaubenssache, du musst deinen eigenen Weg finden. Seit ich eine Kühlspirale nutze, mache ich keinen mehr. Klar, am Ende bleibt entweder ein wenig Flüssigkeit zurück oder man hat den Filter voll Schmodder.
25° Gär-Temperatur ist für normale OG-Hefen sicher zu warm. Im Forum gibt's einige Ideen zur Kühlung, der Königsweg ist sicher die aktive Kontrolle der Temperatur z.B. in einem Kühlschrank. Aber es gibt ja immer noch Verbesserungs-Potential :Wink
Weiterhin viel Freude und Berichte mal, wie das Bier geworden ist!
Danke, Jepp wegen dem Hahn habe ich schon ideen :) Grösserer Topf wird auch bald gekauft für den Nachguss. Für eine minimale Investition hats wunderbar geklappt :)

Zu der Temparatur: Ich vergäre halt in meiner kleinen Wohnung. Da gibts nicht viel als mit der Temp zu leben... Eigentlich habe ich gedacht das mitte Oktober kühler wäre. Der Keller wäre noch eine option, aber hab da noch nicht die Temp gemessen :) Die letzten haben es hier überlebt. Das Mangrove Jack IPA hatte sogar 27 Grad... Erste Flasche gestern geöffnet und echt gut :) Aber wie gesagt, verbesserungspotential gibts auf jedenfall :)

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#16

Beitrag von Kaso » Sonntag 14. Oktober 2018, 21:38

Hi
War ein super Braubericht, hat Spass gemacht zu lesen und erinnert an mein ersten Sud mit Hopfensäckchen als Filter und Nachguss in kleinen Chargen rühren, vor dem lesen und so etc.

... Und mein erstes Bier wurde super - also wenn man mich fragt, weiter so :thumbup :thumbup :thumbup

Gruss Thilo
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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#17

Beitrag von Adrian S » Montag 15. Oktober 2018, 05:58

Hallo

Sieht super aus und ist schön zu lesen! Es freut mich, dass dein Brautag ohne grosse Komplikationen verlief.
Sicherlich unterschätzt man es am Anfang ein bischen, was da alles für Arbeit drin steckt, jedoch hast du dich gut vorbereitet.

Was das Wasser für das Verdünnen angeht, ist es wie ich dir schon gesagt habe das Gefäss für den Transport des Wassers, was gegebenenfalls nicht sauber ist und man es daher desinfizieren sollte. Gerade im Kaltbereich ist es umso wichtiger saubere Gerätschaften zu haben.

P.S.: Viell Spass und gute Erfahrungen wünsche ich dir beim nächsten Sud!

Grüsse
Adrian

Edit:
nettermann90 hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25
Das sollte bei dir bestimmt auch 5-10 Minuten dauern.
Ich weiss ja nicht wie das bei dir so ist, aber in der Schweiz haste durchschnittlich 7°C bis 9°C wenn du in der kältesten Stellung Wasser aus dem Hahn lässt.
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich nicht länger 1 bis max. 2 Minuten auf besagte 80°C habe.
Auch weil ich die gleiche kühlschlange habe wie er finde ich das für den ersten Sud nicht die wichtigste Stellschraube.
Klar, wenn man 10 Minuten hat, um auf die Temperatur zu kommen fällt dies bei der Bitterstoffausbeute des Hopfens sicherlich ins Gewicht, jedoch läuft dann bei der aktiven Kühlung gewaltig was schief.
Just my 2 cents
Grüsse
Adrian

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#18

Beitrag von StefanK » Montag 15. Oktober 2018, 10:23

Ein schöner Bericht. Hörst sich auch sehr vielversprechend an! :thumbup

Und bei weitem nicht so chaotisch wie mein erster Einkocher-Brautag... :Grübel
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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#19

Beitrag von nettermann90 » Montag 15. Oktober 2018, 10:58

Adrian S hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 05:58

Edit:
nettermann90 hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 17:25
Das sollte bei dir bestimmt auch 5-10 Minuten dauern.
Ich weiss ja nicht wie das bei dir so ist, aber in der Schweiz haste durchschnittlich 7°C bis 9°C wenn du in der kältesten Stellung Wasser aus dem Hahn lässt.
Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich nicht länger 1 bis max. 2 Minuten auf besagte 80°C habe.
Auch weil ich die gleiche kühlschlange habe wie er finde ich das für den ersten Sud nicht die wichtigste Stellschraube.
Klar, wenn man 10 Minuten hat, um auf die Temperatur zu kommen fällt dies bei der Bitterstoffausbeute des Hopfens sicherlich ins Gewicht, jedoch läuft dann bei der aktiven Kühlung gewaltig was schief.
Just my 2 cents
Da hast du aber Glück. Ich habe 15 Grad im Winter und rund 20 Grad im Sommer aus dem Hahn. Ich lass das Wasser aber entsprechend langsam laufen. Maximal 1L pro Minute. Ich muss auch erst die Brüdenhaubr abbauen. Dann dauert das eben 10 Minuten.

Es war auch nicht als Kritik sondern als praktischer Verbesserungsvorschlag gedacht.

Adrian S
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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#20

Beitrag von Adrian S » Montag 15. Oktober 2018, 12:34

nettermann90 hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 10:58

Da hast du aber Glück. Ich habe 15 Grad im Winter und rund 20 Grad im Sommer aus dem Hahn. Ich lass das Wasser aber entsprechend langsam laufen. Maximal 1L pro Minute. Ich muss auch erst die Brüdenhaubr abbauen. Dann dauert das eben 10 Minuten.

Es war auch nicht als Kritik sondern als praktischer Verbesserungsvorschlag gedacht.
Uff, 20°C ist schon heftig :Shocked
Wie kommt man denn da auf Anstelltemp?

Jo, ich habs au ned böse gemeint. Haben wohl beide eine falsche Ausgangslage gehabt... Jedoch hat er hier auch keine Brüdenhaube und auch direkt nach flame-out gekühlt...
Da wir beide den selben Einkocher und auch die gleiche Kühlschlange haben, kann ich hier aus der Erfahrung sagen, dass man so schnell auf 80°C ist dass nach meinem Empfinden auch das Nachheizen des Einkochers vernachlässigbar ist.
Auch erhöht sich die Bitterstoffausbeute bei 2 min nur um ca 0.9 IBU btw...
Klar, für einige ist solch eine Differenz erheblich, jedoch für einen Anfänger beim ersten Sud eine Nebensache. Das Hauptaugenmerk sollte man lieber auf die Gärführung und später auf das Wasser werfen.

Grüsse
Adrian
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nettermann90
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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#21

Beitrag von nettermann90 » Montag 15. Oktober 2018, 13:01

Korrekt. Bei dem Sud sollte das keinen großen Unterschied machen. Aber wenn er in Zukunft auch mal Hopfen bei Flameout gibt, sollte man die Nachiso nicht vernachlässigen. Das werden sonst schnell mal 5 IBUs mehr als gewollt.

Ich Kühle mit Wasser nur auf unter 80°C im Topf. Dann Whirlpool, abseihen ins Gärfass und darin mit Aktivem Glykolkühler auf Anstelltemperatur. Das dauert dann je nach Sudgröße und Zieltemperatur nochmal gut eine Stunde.

Gandalf15
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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#22

Beitrag von Gandalf15 » Mittwoch 24. Oktober 2018, 12:01

Kleines Update: Am Sonntag mal gespindelt (Refraktometer ist noch zwischen mir und China im Flughzeug, seit gut 7 Tagen lol ).

Ergebnis: Etwa 2.5 Plato :O Scheint ausgegärt zu sein, werde heute nochmal spindeln und wenn ich wieder da rum bin wird abgefüllt :) Die Farbe hat mich sehr angetan, aber mit so wenig habe ich echt nicht gerechnet hihihi Die Notti scheint gute dienste geleistet zu haben :)

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#23

Beitrag von Braufuzi » Mittwoch 24. Oktober 2018, 12:38

Hallo Gandalf

Tolle Doku von deinem ersten Brauen,wird sicher ein gutes Bier.Selber habe ich schon gut 30 Sude gebraut und Anfangs auch noch Fehler gemacht.Aber mit der Zeit kommt die Erfahrung von selbst und in Forum hier wird einen ja auch gerne geholfen wenn es Probleme gibt.Aber es ist ja noch kein Meister
vom Himmel gefallen :Smile :Smile.

Also dann Allzeit Gut Sud :Drink

Gruss Daniel
Der kluge Mensch,so glaube mir,
der braut und trinkt
sein eigenes Bier!
:Drink

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Re: Mein erstes Selbstgebrautes von Grund auf

#24

Beitrag von Gandalf15 » Donnerstag 25. Oktober 2018, 15:42

So, die Tortur mit Zucker in jede Flasche füllen ist vorbei. Heute wurde das Bier abgefüllt. Ziemlich genau 23 Liter kamen raus!

Nun geht das warten los bis zum ersten verkosten :)

Hier noch mal aus dem Brauhelfer die Übersicht zur Sudhausausbeute und scheinbarer Endvergärungsgrad:
screenshot.JPG
Die Notti hat gasgegeben, ging von 13.2 Plato auf 2.68 runter :)

Cheers!

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