Mein zweites gebrautes Bier

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Kalendin
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Mein zweites gebrautes Bier

#1

Beitrag von Kalendin » Montag 25. März 2019, 18:25

Hallo liebe Brauergemeinde.
Hier mal eine kleine Dokumentation meines zweiten Brauversuchs.
Nachdem mein erstes Bier (ein Klosterbier) so gut gelungen ist, habe ich nun ein weiteres Rezept versucht zu brauen und möchte dies zumindest an Hand ein paar Bildern dokumentieren.
Vielleicht fält ja etwas auf wo noch Verbesserungsbedarf ist:

Gebraut wurde ein Amarillo Weizebock.
Zunächst habe ich meine neu erstandene Maltmülle (eine Mattmill Kompakt) ausprobiert.
K1600_1.JPG
K1600_2.JPG

Da ich das ganze mit der Kurbel gemacht habe, war ich erstmal erstaunt, wie anstrengend das ist. Nach rund 10 Minuten war aber alles wunderbar gemahlen.

Hier das Rezept und meine Braulektüre:
K1600_3.JPG


Hefe und Hopfen:
K1600_4.JPG
K1600_5.JPG
Einmaischen:
K1600_6.JPG
K1600_7.JPG

Jodprobe:
K1600_8.JPG


Mein Läutereimer:
K1600_9.JPG

Die Läuterung:
K1600_10.JPG
K1600_11.JPG


Nachgusswasser steht bereit:
K1600_12.JPG

Das Läutern geht weiter:
K1600_13.JPG
K1600_14.JPG
Das Läutern hat diesmal deutlich länger gedauert als beim Klosterbier. Ich nehme an, das liegt an dem recht hohen Anteil Weizen. Vielleicht habe ich aber auch etwas zu fein gemahlen. Die Läuterung dauerte jedenfalls gut 1 Stunde.



Hier mal eine Stammwürzemessung nach dem Hauptguss und nach dem Hopfenkochen. Ziel war etwa 16,5. Ich bin bei 17 gelandet, habe es aber so gelassen und nicht verdünnt:
K1600_15.JPG
K1600_16.JPG


Hopfenkochen:
Die Ummantelung des Einkochers hat einiges gebracht, die Würze kocht jetzt wallend. Zuvor war es ein sehr leises dahinköcheln (beim Klosterbier)
Man kann es durch das zusätzliche Handtuch kaum sehen, aber es ist eine Isomatte um den Einkoche befestigt.
K1600_17.JPG


Ebenfalls eine neue Errungenschaft meine Spirale. Ich war ganz verblüfft wie schnell sich damit die Würze auf 24 Grad Celsius abkühlen lies. Und das bei ca. 60 Liter "Wasserverbrauch" welches ich aber aufgefangen habe und als Gießwasser verwenden werde.
K1600_18.JPG


Das Abfüllen in den Gärbehälter war dann leider etwas problematisch. Ich hatte vergessen den Hahn beim sauber machen des Einkochers abzumontieren und zu reinigen, daher war der Hahn komplett verstofft als ich umfüllen wollte. Habe es dann mit einem Bierheber gemacht.
Ich hoffe allerdings das ich da nicht einen Fehler gemacht habe, da der Schaluch nicht steril war. Wir werden sehen...
Da ich bei der Aktion etwas in Hektik war gibt es davon kein Foto.

Hier noch ein Foto von der aktuellen Gärung ca. 20 Stunden nach Einfüllung in den Gärbehälter. Die Hefe ist auf jeden Fall schön angekommen und steht bei 21 Grad Celsius. Der Gärbehälter wurde nur für das Foto dem Licht ausgesetzt. Ansonsten fristet er ein dunkles Dasein. :thumbup
K1600_19.JPG

Das wars erstmal.
Vielen Dank an alle, die es bis hierhin geschafft haben. Ich bin was das Brauen angeht noch ganz grün hinter den Ohren, aber es macht mir bereits mordsmäßig Spaß. Der nächste Brautag kommt bestimmt :Smile

StofföMax
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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#2

Beitrag von StofföMax » Montag 25. März 2019, 19:08

Hallo Kalendin,

schöne Doku :thumbup
Hast du die im Rezept angegebene W3638 verwendet? Die find ich richtig geil, hab ich bei unserem letzten Weizen auch verwendet :thumbup

Grüße Max
Huan-Bräu

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#3

Beitrag von Kalendin » Montag 25. März 2019, 19:20

Hey Max.
Ja, genau die W3638 habe ich genommen. Habe mich streng an das Rezept gehalten:-)

HubertBräu
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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#4

Beitrag von HubertBräu » Montag 25. März 2019, 19:30

Schöne Bilder .. und Du kannst sicher sein, daß es ein richtig leckeres Weizen wird :thumbup :Drink

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#5

Beitrag von StofföMax » Montag 25. März 2019, 19:42

HubertBräu hat geschrieben:
Montag 25. März 2019, 19:30
Schöne Bilder .. und Du kannst sicher sein, daß es ein richtig leckeres Weizen wird :thumbup :Drink
Da hast du Recht :thumbsup ich hab das Rezept abgewandelt zu eine m normalen Weizen mit sonst gleichen Zutaten, war bisher das beste Weizen das ich gebraut habe...

Grüße Max
Huan-Bräu

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#6

Beitrag von StefanK » Dienstag 26. März 2019, 08:32

Eine schöne Doku. Sieht sehr vielversprechend aus. Poste beizeiten dann mal Bilder des fertigen Bocks.

Cheers
Stefan
"Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, daß Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will."
Benjamin Franklin (1706 - 1790)

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#7

Beitrag von HubertBräu » Dienstag 26. März 2019, 09:22

Ja .. zum Abschluß einer Doku finde ich ein Bild vom fertigen Bier immer gut :Drink

Kalendin
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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#8

Beitrag von Kalendin » Dienstag 26. März 2019, 16:53

Ich stelle gerne ein Bild von dem fertigen Bier ein.

Aktuell passiert leider wieder, was bei meinem ersten gebrauten Bier passiert ist. Das Hochkräusen ist wirklich hoch !
Leider ist auch wieder etwas durch den Gärspund gekommen. Habe das Fermonster jetzt in einen kühleren Raum gestellt (ca. 19 Grad) und hoffe es beruhigt sich etwas. Das Fermonster hat einen max. Volumen von 27l. Und ich habe "nur" 18 Liter drin.

Kann man sonst irgendwas sinnvolles dagegen machen ?

Hier ein aktuelles Bild nach ziemlich genau 48 Stunden:
48.jpg

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#9

Beitrag von afri » Dienstag 26. März 2019, 21:40

Kalendin hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 16:53
Kann man sonst irgendwas sinnvolles dagegen machen ?
Kühler stellen.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#10

Beitrag von Eowyn » Dienstag 26. März 2019, 22:15

Kalendin hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 16:53
Ich stelle gerne ein Bild von dem fertigen Bier ein.

Aktuell passiert leider wieder, was bei meinem ersten gebrauten Bier passiert ist. Das Hochkräusen ist wirklich hoch !
Leider ist auch wieder etwas durch den Gärspund gekommen. Habe das Fermonster jetzt in einen kühleren Raum gestellt (ca. 19 Grad) und hoffe es beruhigt sich etwas. Das Fermonster hat einen max. Volumen von 27l. Und ich habe "nur" 18 Liter drin.

Kann man sonst irgendwas sinnvolles dagegen machen ?

Hier ein aktuelles Bild nach ziemlich genau 48 Stunden:

48.jpg
Blow off tube.
Der macht zwar nix gegen Hochkräusen, aber imo weniger "sauerei".
Ich nehm das Airlock nur für die secondary nie für die primary.
Da hab ich immer nen Blow off dran.
Women have been brewing beer since the days of ancient Egypt, and it was only after the Black Plague that it fell into the hands of men

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#11

Beitrag von chickenfarmer » Dienstag 26. März 2019, 22:20

Bist du sicher das der Sud vor deinem Heizkreisverteiler nur 21 Grad hatte ?

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#12

Beitrag von Kalendin » Mittwoch 27. März 2019, 08:22

Ok, Gärbehälter steht jetzt in einem kälteren Raum und der Schaum ist inzwischen auch nur noch auf halber Höhe.

@chickenfarmer
Kann sein, dass der Boden etwas zu warm war. Allerdings gefühlt immer noch recht kühl der Boden.

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#13

Beitrag von Malzknecht » Donnerstag 28. März 2019, 12:33

Schöne Doku!

Blow off tube wurde ja bereits als Lösung gegen eine Sauerei erwähnt. Anstelle des Gärröhrchens, stecke ich immer einen Silikonschlauch in das Loch und das andere Ende in eine Flasche mit 1/3 Wasser. Wichtig ist halt, dass über dem Wasser genug Leerraum für die Kräusen bleibt. Wenn ich sehe, wie manche eine 0,33 Bierflasche halbgefüllt als Behälter nutzen, "kräusen" mir die Nackenhaare :Wink
Daher die Flasche nicht zu klein dimensionieren. Bei mir kommt immer ein 1-2 Liter Erlenmeyerkolben zum Einsatz.
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#14

Beitrag von Kalendin » Donnerstag 28. März 2019, 15:45

Malzknecht hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 12:33
Schöne Doku!

Blow off tube wurde ja bereits als Lösung gegen eine Sauerei erwähnt. Anstelle des Gärröhrchens, stecke ich immer einen Silikonschlauch in das Loch und das andere Ende in eine Flasche mit 1/3 Wasser. Wichtig ist halt, dass über dem Wasser genug Leerraum für die Kräusen bleibt. Wenn ich sehe, wie manche eine 0,33 Bierflasche halbgefüllt als Behälter nutzen, "kräusen" mir die Nackenhaare :Wink
Daher die Flasche nicht zu klein dimensionieren. Bei mir kommt immer ein 1-2 Liter Erlenmeyerkolben zum Einsatz.
Das ist ein sehr guter Tipp für mich. Wie einfach die Dinge manchmal sein können...
Werde zukünftig auch mit einem Schlauch arbeiten.
Vielen Dank ! :thumbsup

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#15

Beitrag von Kalendin » Dienstag 2. April 2019, 16:50

So nach nun insgesamt 9 Tagen blubbert es noch immer in ganz regelmäßigen Abständen aus dem Gärspund.
Alle 5-6 Sekunden kommt da ein Blubbern durchs Wasser.
Bei meinem ersten Sud war die Gärung nach 5 Tagen durch und habe dann 3 Tage später in die Flaschen abgefüllt.

Bin ganz erstaunt, dass die Hauptgärung so lange dauert. Der Schaum steht auch noch recht hoch im Gärbehälter. Ca 4-5 cm hoch.
Gärung läuft bei Zimmertemperatur bei etwa 20 Grad Celsius.

Kann das an der W3638 Hefe liegen ?

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#16

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 2. April 2019, 17:38

Bei gleicher Hefe, gleicher Temperatur und gleicher Würzes sollte sich die Dauer nicht sehr unterscheiden. Wenn ich das aus dem ersten Post richtig verstanden habe, war das erste aber ein anderes Bier (eine andere Hefe). Für Weizenhefe kann man auch über 20°C gehen, dann kürzt man die Dauer etwas ab.

Allein da Blubbern sagt auch nicht unbedingt etwas über den Stand/Fortschritt der Gärung aus, Extraktmessungen könnten das. Das heißt jetzt aber nicht, daß man ständig messen sollte. Ich würde immer mindestens 2 Wochen laufen lassen und dann anfangen zu messen. Es gibt Ausnahmen wie die Nottingham-Hefe, die dafür bekannt ist auch schon mal nach 2 Tagen fertig zu sein.

Mit anderen Worten lass mal noch 5 Tage stehen, wenn's wärmer wird schadet's bei der Hefe auch nicht. Viel Erfolg!

Dirk

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#17

Beitrag von Kalendin » Dienstag 2. April 2019, 18:26

Genau, bei dem ersten Sud hatte ich die Safale hefe S-04 verwendet.
Aber dann ist ja alles gut und ich warte noch ein paar Tage ab und messe dann mal, wenn es nicht mehr blubbert.

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#18

Beitrag von Kalendin » Montag 15. April 2019, 20:08

So, am 07.04.19 habe ich nachdem sich nach Messen in den letzten 3 Tagen nichts mehr verändert hat, also alles in die Flaschen gefüllt.
Die Hauptgärung lief also ganze 2 Wochen :Shocked
8 Tage Flaschengärung. Dann habe ich heute morgen eine Flasche in den Kühlschrank gestellt, da ich ja immens neugierig bin.
Hier also das Ergebnis:
Ich bitte das Logo auf dem Glas zu ignorieren :Smile
20190415_194008.jpg

Leider war der Schaum noch recht schwach, aber ich hoffe der wird noch ein bissel besser, wenn das Weizen noch etwas nachreift.
Ich habe auf einer Flasche ein Flaschenmanometer. Der Druck ging während der Flaschenreifung nicht über 1 bar hinaus.
Ist das ggf. zu wenig ? Habe mit der Dosierhilfe für 0,5l Flaschen Haushaltszucker dosiert.
Jedenfalls schmeckt mir das Amarilloweizen seeeeehr gut. Unfassbar wie fruchtig es ist. Fast schon eine Sput zu süß :Bigsmile
Allerdings sieht das Ergebnis dem Original recht ähnlich https://www.maischemalzundmehr.de/index ... Weizenbock

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#19

Beitrag von gulp » Montag 15. April 2019, 20:15

Ist das ggf. zu wenig ? Habe mit der Dosierhilfe für 0,5l Flaschen Haushaltszucker dosiert.
Weizen braucht etwas mehr, nimmste nächstes Mal die 0,75er. Das Glas kann man vor dem Fotografieren drehen, dann sieht man das Logo nicht. :Greets

Gruß
Peter
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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#20

Beitrag von Kalendin » Montag 15. April 2019, 20:55

Ok, danke für den Tipp, (mit der Zuckermenge) :thumbup
Jo, das Glas hätte man drehen können, in dem Moment war ich nur auf mein selbst hergestelltes Bier fixiert und nicht ganz ich selbst :puzz

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#21

Beitrag von Kalendin » Donnerstag 18. April 2019, 20:52

Hmm, habe jetzt bisher 3 Flaschen geöffnet. Leider sind alle recht schwach karbonisiert.
Sie haben wirklich kaum Kohlensäure. Kann mir kaum vorstellen, dass es jetzt an der zu geringen Menge Zucker lag.
Habe dieselbe Menge für das Klosterbier benutzt und das ist schön spritzig.
Was kann da passiert sein, dass sich kaum Kohlensäure gebildet hat ?
Jemand eine Idee ? :Waa

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#22

Beitrag von Bronkhorst » Donnerstag 18. April 2019, 20:57

Dauer der Hauptgärung = Dauer der Nachgärung ist ein guter Richtwert...
Temperatur während der Nachgärung?

Gruß
Jens

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#23

Beitrag von Bronkhorst » Donnerstag 18. April 2019, 20:58

Kloster Bier in 0,33l Flaschen abgefüllt und das Weißbier in 0,5l bei gleicher Zuckermenge?

Kronkorken nicht dicht?

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#24

Beitrag von Braufex » Freitag 19. April 2019, 09:02

Hat sich der Zucker unten abgesetzt?
Wenn ich mit dem Abfüllen fertig bin, schwenke ich jede Flasche mit dem Korken nach unten, so dass sich der Zucker, der am Boden sitzt, aufwirbelt und besser löst. Das wiederhole ich am nächsten Tag. Man kann gut sehen, wie sich der Belag vom Boden löst und in Schwebe geht.
Ist ein bisserl Aufwand, aber ich denke, so kommt die Hefe besser und schneller an den Zucker. Und ich sehe ob meine Flaschen dicht sind.
Gruß Erwin
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Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#25

Beitrag von afri » Freitag 19. April 2019, 22:22

Braufex hat geschrieben:
Freitag 19. April 2019, 09:02
Hat sich der Zucker unten abgesetzt?
Halte ich für nicht sinnvoll. Die Hefe krallt sich jedes Zuckermolekül, dessen sie habhaft werden kann, egal wo in der Flasche das herumliegen mag. Sie selbst sinkt ja auch nach vermeintlich getaner Arbeit nach unten, wo sie ggf. neues Futter findet, wenn es sich dort abgelagert haben sollte.
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Re: Mein zweites gebrautes Bier

#26

Beitrag von Kalendin » Samstag 20. April 2019, 09:19

Vielen Dank schon mal für die vielen Antworten.
Die Hauptgärung dauerte 2 Wochen. Die Nachreifung in der Flasche 8 Tage, da sich über 3 Tage nichts an dem Druck änderte.
Temperatur war wie bei der Hauptgärung ca. 20 Grad Celsius.
Klosterbier und Amarillo Weizenbier sind jeweils in 0,5l Flaschen mit Bügel, wie gesagt bei gleicher Zuckermenge.

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