Bier nach Art eines "Kölsches"

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Stubbi_33
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Bier nach Art eines "Kölsches"

#1

Beitrag von Stubbi_33 » Sonntag 6. Dezember 2020, 13:15

So, dann will ich mich auch mal hier versuchen...gestern meinen erst 5ten Sud gemacht. Gebraut werden sollte das folgende Rezept von MMuM
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... torha2=5.6

Meine Mischung waren
3,21 kg PiMa
1,34 kg MüMa
0,8 kg WeiMa
31,9 g Hallertauer Tradition 5,4%
13,8g Cascade 5,6%

29,8 l Brauwasser mit 11ml 80%iger Milchsäure versetzt um Restalkalität auf ca. -0,5 zu bekommen
Nottingham Hefe OG
Edith sagt Wiens nicht gleich WeiMa..daher korrigiert
Und nun mal die Bilder:
Dateianhänge
IMG-20201205-WA0022.jpg
Mischung zusammengestellt
IMG-20201205-WA0039.jpg
Ab in die Mühle
IMG-20201205-WA0037.jpg
Ergebnis
IMG-20201205-WA0038.jpg
glaube ok..war die erste Selbermahlung
IMG-20201205-WA0036.jpg
eingemaischt..
IMG-20201205-WA0035.jpg
15min vor Läutern war es Jodnormal
IMG-20201205-WA0032.jpg
auf dem Weg zum kochen
IMG-20201205-WA0033.jpg
kurz vorm kochen 11,9°BRIX
IMG-20201205-WA0024.jpg
schön am kochen
IMG-20201205-WA0030.jpg
nach 5min etwas Sud entnommen für die Hefe anzustellen
IMG-20201205-WA0031.jpg
nachc10min kochen den ersten Hopfen dazu..CASCADE dann 10min vor Schluss
IMG-20201205-WA0029.jpg
runterkühlen auf 20°
IMG-20201205-WA0028.jpg
13,9° BRIX nachdem kochen...OH JE..das sollte nicht sein eher 12,9 aber kein Wasser zum verdünnen da also bleibt es so
IMG-20201205-WA0026.jpg
Anstellwürze - warum bloß so dunkel???----
IMG-20201205-WA0027.jpg
Hefe gut angegangen und kommt dann dazu..Deckel drauf und...
IMG-20201205-WA0025.jpg
bei 16 Grad im Keller stehen lassen
Zuletzt geändert von Stubbi_33 am Sonntag 6. Dezember 2020, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#2

Beitrag von Kurt » Sonntag 6. Dezember 2020, 13:17

Sehr schön aber das ist mit Cascade und der Nottingham eher ein Pale Ale denn ein Kölsch :) wird bestimmt trotzdem lecker!

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#3

Beitrag von Stubbi_33 » Sonntag 6. Dezember 2020, 14:38

@Kurt
Danke - soweit hatte ich mal wieder nicht recherchiert....(Hefe)

Will das gleiche in 2 Wochen mal mit UH Hefe machen (Sw34/70) da steht noch Ernte von vor 2 Wochen im KS...mal gespannt was das dann geschmacklich mit dem Bier macht.

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#4

Beitrag von guenter » Sonntag 6. Dezember 2020, 15:04

Kein Wasser zum Verdünnen? Cool wäre Eiswasser (kühlt auch ordentlich), aber Leitungswasser tut es auch.
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#5

Beitrag von Stubbi_33 » Sonntag 6. Dezember 2020, 15:14

@guenther.

meine mal gelesen zu haben, dass man nicht einfach Leitungswasser nehmen sollte...und Eiswasser hatte ich auch nicht..also lebe ich potentiell mit ein paar % mehr Alk...auch nicht das schlimmste..
Passiert ist das ganze, da ich das erste mal selber gemahlen habe und ich denke das hat die Ausbeute zu den vorherigen Suden entsprechend erhöht...wenn man das weiß kann man sich drauf einstellen und kann eben weniger Malz verwenden....

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#6

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Sonntag 6. Dezember 2020, 16:28

Stubbi_33 hat geschrieben:
Sonntag 6. Dezember 2020, 15:14
@guenther.

meine mal gelesen zu haben, dass man nicht einfach Leitungswasser nehmen sollte...
Da gab es hier schon die unterschiedlichsten Ansichten. Nachdem die Empfehlung für Leitungswasser die Mehrheit hatte, habe ich das so eingeführt und ca. 20 Sude ohne negative Auswirkungen durchgezogen.
Grüßle Dieter
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#7

Beitrag von guenter » Sonntag 6. Dezember 2020, 17:43

Wenn man unser recht keimarmes Leitungswasser in fast kochende Würze gibt, was soll da schon viel passieren? Außer dass die Nachisomerisierungszeit kürzer wird :P
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#8

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Sonntag 6. Dezember 2020, 18:13

guenter hat geschrieben:
Sonntag 6. Dezember 2020, 17:43
Wenn man unser recht keimarmes Leitungswasser in fast kochende Würze gibt, was soll da schon viel passieren? Außer dass die Nachisomerisierungszeit kürzer wird :P
Handhabe ich übrigens auch so wenn ich das fertig vergorene Jungbier vor dem Abfüllen noch leicht Verdünnen möchte.

Grüßle Dieter
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#9

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 6. Dezember 2020, 18:20

Gleich kommt der Gartenschlauch ins Spiel
3-2-1 :Bigsmile
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#10

Beitrag von Juergen_Mueller » Sonntag 6. Dezember 2020, 19:07

Hallo Stubbi_33, im Rezept bei MMuM ist Weizenmalz enthalten. Du schreibst aber von 0,8kg Wiener Malz. Vertippt oder vertan?
Gruß Jürgen

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#11

Beitrag von Stubbi_33 » Sonntag 6. Dezember 2020, 19:50

Vertippt :redhead

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#12

Beitrag von Stubbi_33 » Freitag 11. Dezember 2020, 20:14

sooo..seit 3 Tagen zeigt der "Schätzometer" (TILT) den gleichen Wert..daher wird morgen Probe genommen - Refraktometer Messung gemacht und dann auch abgefüllt wenn es passt.

Danach wird das gleiche Bier nochmal mit UG Hefe gemacht - einfach Interessehalber was dann besser/anders schmeckt.

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#13

Beitrag von bierhistoriker.org » Freitag 11. Dezember 2020, 21:48

Kurt hat geschrieben:
Sonntag 6. Dezember 2020, 13:17
Sehr schön aber das ist mit Cascade und der Nottingham eher ein Pale Ale denn ein Kölsch :) wird bestimmt trotzdem lecker!
25% MüMa sind auch nicht kölschtypisch :Bigsmile

cheers

Jürgen
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#14

Beitrag von Innuendo » Samstag 12. Dezember 2020, 08:56

D'kölsche Jung is da flexibel, sulang et nit nohm alde Gebräu usem Nohberdorf ussinn

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#15

Beitrag von Stubbi_33 » Samstag 12. Dezember 2020, 17:38

Hat jemand eine Idee warum mein Bier bei der o.g. Schüttung so "dunkel" wird - kann doch net am MüMa liegen..und im Vergleich zum Rezept...viel dunkler...
Was kommt denn ins Kölsch?-Carahell?
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#16

Beitrag von Commander8x » Samstag 12. Dezember 2020, 17:47

Stubbi_33 hat geschrieben:
Samstag 12. Dezember 2020, 17:38
Hat jemand eine Idee warum mein Bier bei der o.g. Schüttung so "dunkel" wird - kann doch net am MüMa liegen...
25% Münchner Malz, das sieht durchaus so aus. Das wird kein helles Bier.

Gruß Matthias
-----------------------------------------
Illegitimis non carborundum.

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#17

Beitrag von bierhistoriker.org » Samstag 12. Dezember 2020, 17:56

Stubbi_33 hat geschrieben:
Samstag 12. Dezember 2020, 17:38
Was kommt denn ins Kölsch?
Pilsnermalz und 0%-10% Weizenmalz

cheers


Jürgen
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#18

Beitrag von Stubbi_33 » Samstag 12. Dezember 2020, 18:30

Danke danke...dann werde ich das übernächste Bier mal so probieren..das nächste wird nochmals das gleiche aber mir UG Hefe..

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#19

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 12. Dezember 2020, 19:11

Stubbi_33 hat geschrieben:
Samstag 12. Dezember 2020, 18:30
Danke danke...dann werde ich das übernächste Bier mal so probieren..das nächste wird nochmals das gleiche aber mir UG Hefe..
Mit ug Hefe wird es aber auch niemals Kölsch.
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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#20

Beitrag von Stubbi_33 » Samstag 12. Dezember 2020, 21:14

solls auch nicht...Kölsch ist schließlich OG - will aber wissen was OG vs UG im Geschmack macht...

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Re: Bier nach Art eines "Kölsches"

#21

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 12. Dezember 2020, 22:15

Den Vergleich hab ich auch schon gemacht, bei Hellem. Der Unterschied ist gravierend. Hauptsächlich wenn das untergärige bei sehr kühlen Temperaturen, also unter 10° gärt. Und danach natürlich die Reifezeit auch viel länger ist wie im allgemeinen bei og.

Grüßle Dieter
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