Mein erster Brautag, SNPA Klon

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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jonnie_bb
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Mein erster Brautag, SNPA Klon

#1

Beitrag von jonnie_bb » Samstag 19. Dezember 2020, 20:50

Hallo zusammen,

heute war mein erster Brautag. Ich habe diesen SNPA Klon gebraut.

Das hoffe ich zumindest :Bigsmile

Meine Ausrüstung
bild1.png

Malz
bild2.png

Habe das ganze als BIAB gebraut und. Als Hauptguss habe ich die 19l aus dem Rezept genommen. Da aber dran steht dass der Nachguss von 14 1/2l viel zu viel ist habe ich einfach den brewbag in einen Eimer getan und ca.10l über den vollen Sack gegossen und dass dann als Nachguss gegeben, wieviel genau weiss ich nicht mehr, einfach solange bis die Messung gepasst hat.

bild3.png
bild4.png
bild4.1.png
bild5.png

Beim Hopfen Kochen, nebenher das erste Bier getrunken.

bild6.png

Die 1. Messung vor Kochbeginn war: 10,9°P
Die 2. Messung nach dem Hofenkochen war: 13,4°P

Auf dem Papier passt das glaub so.


Gekühlt habe ich direkt im Topf auf knapp unter 80°und dann die letzte Hopfengabe gemacht.
Whirpool habe ich keinen Gemacht und gehofft dass ganze setzt sich durchs Kühlen ab.

bild7.png

Weiter gekühlt auf ca 22°, sah dann am Ende so aus

bild8.png


Abschlauchen durch einen Filter in den Gäreimer

bild9.png

Sieht schon sehr trüb aus im Eimer. Was meint ihr? Hoffe das legt sich noch. Anstelltemperatur war 21,4°

bild10.png


Gegen 16 Uhr war ich fertig. Jetzt kommt der harte Teil. Warten.

bild11.png


Rausgekommen sind ca. 14l Ich denke ich habe viel beim Nachguss verloren, da hät ich den Sack vielleicht besser auswaschen können. Außerdem hab ich beim Abschlauchen glaub auch viel verloren da der Hahn recht weit oben sitzt und ich den Topf nicht kippen wollte um alles rauszuholen weil ich Angst hatte den Trub aufzuwirblen.

Naja die Menge macht mir beim ersten Mal nichts aus. Ich hoffe ich habe sonst alles richtig gemacht.


Was meint ihr soll ich morgen mal nachschauen ob die Hefe angekommen ist? Und dann wieder nach 5 Tagen?


Ich hab trotz der geringeren Menge die ganze Packung US-05 drüber gestreut. Ist das Schlimm?


Ich bin für weitere Tips und Verbesserungsvorschläge sehr dankbar.

Gruß

Dennis

Tommi123
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#2

Beitrag von Tommi123 » Samstag 19. Dezember 2020, 21:07

Hi,

Wieviel malz war das denn?

Wenn du direkt mit mehr wasser den "HG" machst, kannst du dir den NG sparen. Full volume no sparge biab, kannste mal googeln.

Habe da, als anhaltspunkt für deine Berechnung für die Menge, ca 55% SHA (stärkere Biere eher weniger, schwächere eher mehr).

Der HG besteht dann aus volumen nach dem kochen + Verdampfungsmenge + menge, die im Malz bleibt. Bei den Amis kannste dich da auch gut einlesen, da ist BIAB verbeiteter als hier.

Ganzes päckchen us05 ist ok, hast ziemloch warm angestellt. Aber bier wirds ;)

Reinschauen sollst du erst mal garnicht. Wenns blubbert kam die hefe an.


LG

jonnie_bb
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#3

Beitrag von jonnie_bb » Samstag 19. Dezember 2020, 21:15

Hi,

ok schau ich mir mal an :)

Waren 4,8kg Malz. Ja hab ich schon gelesen gehabt dass man sich den Nachguss sparen kann aber da ich hier irgendwo gelesen hatte dass das als Nachguss viel zu viel ist hat ich bisschen Angst die ganzen 14 1/2 liter zum Hauptguss dazu zu nehmen, nicht dass es nachher zu dünn wird.

Ok wenn ichs nicht aufmachen muss, umso besser dann kommt schon nix rein.

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Kurt
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#4

Beitrag von Kurt » Samstag 19. Dezember 2020, 22:32

Ob die Nachgussmenge passt oder nicht hängt natürlich von der Effizienz der eigenen Anlage ab. 14L Bier bei 4,8 kg Malz ist ziemlich mau. Nicht wundern wenn das Ergebnis zu bitter wird, falls die komplette Hopfenmenge verwendet wurde. Auf jeden Fall ne schöne Anlage mit Potential! Da würde sich ein Thermoport mit Läuterspitale anbieten. Grüße!

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#5

Beitrag von jonnie_bb » Sonntag 20. Dezember 2020, 07:51

Oh je, ja ich hab leider die ganze Hopfenmenge verwendet :/ Hoffentlich muss ich jetzt nicht 6 Wochen auf ungenießbares Bier warten :crying

Ich frage mich wo ich die Menge verloren habe. Nach dem Abtropfen vom Sack waren laut Foto noch 15l im Topf. Also habe ich 4l vom Hauptguss im Sack verloren. Macht dass den Ausschlag dass ich den hätte besser ausdrücken sollen und dann mehr nachgießen? Normal wären glaub 2l gewesen.

Das mit dem Nachguss bei BIAB hab ich in einigen Videos gesehen dass da die SHA sogar höher wird.

Ich glaub ich hab irgendwo nen Denkfehler drin :Mad2

Ich hoffe dass ich zu viel am Ende nach dem schlauchen in den Eimer weggegossen habe und da ist der Hopfen ja schon drin... und es dadurch vielleicht nicht ganz schrecklich wird.

Thermoport und Läuterhexe war der ursprüngliche Plan. Dann dacht ich, ich machs mir leicht und fang mit BIAB an...

Positiv ist, die Hefe ist angekommen und es blubbert.

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#6

Beitrag von Tommi123 » Sonntag 20. Dezember 2020, 09:36

Hallo,

Abwarten und bier trinken! Wenn du literweise würze im topf noch hattest, dann wirds nicht zu bitter.

Es ist im übrigen völlig unschädlich, wenn ein bisschen (oder fast der komplette!) Trub mit in den gäreimer kommt! Das fertige bier wird genauso klar wie ohne trub. Hast danach halt mehr schmodder im Gäreimer.

Bleib erst mal bei biab und lerne die Arbeitsweise kennen, das System limitiert dich nicht!

Ich quetsche übrigens den Sack immer aus, manchmal mache ich auch dunksparge. Dann aber auch den ganzen NG mit rein!

Ist die würze dann zu viel und zu schwach kannste länger kochen (bevor du die hopfengaben nach der bei kochbeginn gibst!), die dampft dann ein. Ist sie zu stark, verdünnst du einfach nach dem kochen im gäreimer oder im Topf.

Da ich meist ähnliche Mengen wie du braue kannste gerne vor dem nächsten brautag mal nachfragen wegen Wassermenge! Klar ist nur, dass die angaben bei den normalen rezepten (für nicht-biab) bezüglich der hg/ng menge nicht passen!

LG Thomas

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#7

Beitrag von fg100 » Sonntag 20. Dezember 2020, 13:53

Hallo Dennis,
ich kann dir eine Excel Tabelle zukommen lassen. Bei der trägst du Topfvolumen, gewünschte Stammwürze, Kochdauer und SHA ein und bekommst nötige Wassermenge, Malzmenge sowie Volumen vor und nach Kochen (für die Berechnung der IBU) raus. Bei reinem BIAB ohne Nachguss würde ich mit 50% SHA annehmen.
Grüße Franz

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#8

Beitrag von jonnie_bb » Sonntag 20. Dezember 2020, 14:11

@Tommi123 Danke, da komm ich gerne drauf zurück. Ich halte also die Füße still und berichte was draus geworden ist.

Ich hab da noch so einen Rechner gefunden
https://biabcalculator.com/

Allerdings muss ich da trub und boil-off rate eintragen. Boil-off rate schreiben die in den US Foren dass man auf seinem System Wasser Kochen soll und dann hochrechnen. Oder gibts da nen Schätzwert? Wieviel Trub in Litern übrigbleibt weiß ich leider nicht. Was kann man da so ca bei 20l Ausschlagsmenge rechnen?

Bzw. Wieviel Wasser hättest du für Full Volume BIAB für dieses Rezept jetzt genommen? Vielleicht hilfts ja anderen auch noch die mit dem anfangen wollen mit BIAB. Ist ja nicht gerade unpopulär das Rezept :)

@fg100
Danke sehr gerne, ich schreib dir mal ne PN dazu.

Gruß
Dennis

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#9

Beitrag von Tommi123 » Sonntag 20. Dezember 2020, 14:30

Hi,

Pro kg malz bleibt ca 0,5l wasser im Treber.

Für 20l hast du also bei 5kg malz 2,5l wasser, dass verschwindet.

Du brauchst also 22,5l für deine 20liter würze im kochtopf zu Kochende.

Dann die boil off rate, das kommt total auf deine topft - herd-Kombi an, sowie die kochdauer. Bei der Größe echt am leichtesten ausprobiert, 4l pro Stunde vielleicht. Der Test lohnt aber. Zur Not eher geringer annehmen, dann kannst du am ende auf zielstammwürze verdünnen.

Wenn wir 4l rechnen, dann hast du 26,5l HG, ohne NG.

Dann hast du 20l im Topf, hast da aber noch Trub drin. Das ist aber egal, denn das ist die Menge, für die du die Hopfengaben berechnen musst (und Malzmenge zu rezeptbeginn). Wenn davon 1,5 -2l im Topf bleiben hast du ca. 18l im Gärbottich. Also 16-17l, wenn die Hefe fertig geknuspert hat.

LG Thomas

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#10

Beitrag von jonnie_bb » Sonntag 20. Dezember 2020, 20:02

Alles klar, danke.

Den Test mach ich vor dem nächsten Sud mal.

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#11

Beitrag von Brewpilot » Sonntag 20. Dezember 2020, 22:11

Schöne Doku! Keep brewing! Ich hoffe das Bier wird ein Erfolg, auch wenn es immer was zu verbessern gibt.
Cheers :Drink,

Harry
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#12

Beitrag von jonnie_bb » Freitag 25. Dezember 2020, 14:32

So, nach 6 Tagen habe ich heut das erste Mal aufgemacht und gemessen.
27740801-8CB5-4B59-951A-15FB5ACE2CEF.jpeg

Riechen tuts schonmal wie Bier :) Was sind denn die kleinen Brösel zwischen dem Schaum? Hefe die nicht vergoren ist?

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Das kam bei meiner Messung raus. Sollte eigentlich auch OK sein.


Schöne Weihnachten
Dennis

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#13

Beitrag von fg100 » Freitag 25. Dezember 2020, 15:16

Ich denke Hopfenharz. Kannst ja mal probieren. Seeeehr bitter.

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#14

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Freitag 25. Dezember 2020, 17:09

[quote=jonnie_bb post_id=407580 time=1608903165 user_id=1Was sind denn die kleinen Brösel zwischen dem Schaum? Hefe die nicht vergoren ist?


Das sind Hopfenharze. Am besten in diesem Stadium mit steriler Schaumkelle abschöpfen.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#15

Beitrag von jonnie_bb » Freitag 25. Dezember 2020, 17:12

Alles klar, Danke. Dann mach ich die mal weg.

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#16

Beitrag von fg100 » Freitag 25. Dezember 2020, 17:46

schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Freitag 25. Dezember 2020, 17:09
[quote=jonnie_bb post_id=407580 time=1608903165 user_id=1Was sind denn die kleinen Brösel zwischen dem Schaum? Hefe die nicht vergoren ist?


Das sind Hopfenharze. Am besten in diesem Stadium mit steriler Schaumkelle abschöpfen.
Grüßle Dieter
Ich würde da jetzt nicht im Gäreimer rumpantschen.
Einfach lassen und beim Um- bzw. Abfüllen aufpassen, dass die im Gäreimer verbleiben.

jonnie_bb
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#17

Beitrag von jonnie_bb » Montag 28. Dezember 2020, 12:02

So, heute nochmal gemessen und der Wert ist immer noch gleich.

Ich warte aber glaub vorsichtshalber noch bis Silvester bzw. 1. Januar bevor ich abfüll. Nur um sicher zu gehen.
1BB8857E-0AD9-4A95-B57A-C6148CBA6553.jpeg

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#18

Beitrag von Tommi123 » Montag 28. Dezember 2020, 12:59

Hi,

tu dir einen Gefallen und mach den Gäreimer nicht so oft und nicht so weit auf!

Da bekomme ich vom Zusehen schon eine Infektion.

LG Thomas

integrator
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#19

Beitrag von integrator » Montag 28. Dezember 2020, 14:20

jonnie_bb hat geschrieben:
Samstag 19. Dezember 2020, 20:50
Jetzt kommt der harte Teil. Warten.

Außerdem hab ich beim Abschlauchen glaub auch viel verloren da der Hahn recht weit oben sitzt und ich den Topf nicht kippen wollte um alles rauszuholen weil ich Angst hatte den Trub aufzuwirblen.

Was meint ihr soll ich morgen mal nachschauen ob die Hefe angekommen ist? Und dann wieder nach 5 Tagen?
Jo ... wenn du ein ergebnisorientierter Mensch bist wird das Warten hart, sehr hart :Wink

Wenn du ein Filter beim umschlauchen einsetzt, kannst du doch ruhig den Topf kippen. :Pulpfiction

Warum willst du so früh in den Eimer schauen? War das Warten so hart :Bigsmile
Wenn du nicht stark genug fürs Warten bist ... es gibt Gäreimer mit transparentem Deckel. Aber bitte vorm Licht verstecken.
Wenn die Gärung angekommen ist reicht es wenn du nach 10 deine erste Messung machst. Ansonsten mal nach SGP suchen.

Danke für die Doku :Drink
Ich :Drink du ... läuft.

jonnie_bb
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#20

Beitrag von jonnie_bb » Montag 28. Dezember 2020, 14:50

Hi,

also ich hab jetzt das 2. mal reingeschaut und gemessen. Das erste mal nach 5 Tagen dann wieder nach 3.

Hm ist das schon zu oft? So stehts in der Brauanleitung und im Buch vom Laude glaub auch. Deswegen hab ichs gemacht und nicht weil ichs nicht erwarten kann ;)

Das mit dem schauen ob die Gärung angekommen ist hab ich gelassen, die Idee hab ich mir aber auch nicht aus den Fingern gesogen sondern stand auch bei der Brauanleitung.

Dacht wenn dann die Werte gleich sind kann ichs theroretisch abfüllen.

Ich wart jetzt einfach noch ne Weile und füll dann ab. Nächstes mal schau ich dann halt erst noch später nach.

Gruß

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#21

Beitrag von Tommi123 » Montag 28. Dezember 2020, 18:18

Hi,

Naja, oft ist relativ, nach der ersten infektion ärgerst du dich.

Und den ganzen deckel abheben zum fotografieren ist auch too much!

Hängt glaube ich von er gegend ab, aber in meinem keller (mit fenster) geht das leider ruck zuck, und ich hab Essig.

Wenn es 3 Tage unverändert ist, kannste schon abfüllen. 78% evg passt ja auch ungefähr!

LG

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#22

Beitrag von Weisnix » Samstag 2. Januar 2021, 22:25

Schön.

Man könnte noch die PVC Schläuche gegen Lebensmittelechte tauschen.

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#23

Beitrag von Ladeberger » Samstag 2. Januar 2021, 22:38

Weisnix hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 22:25
Schön.

Man könnte noch die PVC Schläuche gegen Lebensmittelechte tauschen.
Hm, worauf beziehst du dich? Ich sehe in den Fotos höchstens einen PVC-Schlauch im Kontakt zu Kaltwürze. Für diesen Temperaturbereich gibt es durchaus lebensmittelechte PVC-Schläuche. Werden auch sehr gerne in Schankanlagen verbaut, z.B. Rauclair von Rehau.

Gruß
Andy

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#24

Beitrag von jonnie_bb » Sonntag 3. Januar 2021, 08:40

So, gestern wurde abgefüllt. Mit so einem Bierheber und Schlauch in die Flaschen in die ich vorher normalen Zucker rein hab.
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Hab die Flaschen jetzt wieder bei 20°C hingestellt wo sie 7-10 Tage bleiben und dann in den Kühlschrank wandern. Bin gespannt. Hat schonmal gut gerochen und nicht übertrieben bitter geschmeckt als ich probiert habe.

Das Bier ist komplett klar aus dem Gäreimer gelaufen sodass ich durch die abgefüllte Flasche schauen konnte :)

LG

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#25

Beitrag von Tommi123 » Sonntag 3. Januar 2021, 10:30

Hi,

Glückwunach, jetzt noch kurz durchhalten ;)

LG Thomas

Weisnix
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#26

Beitrag von Weisnix » Sonntag 3. Januar 2021, 11:36

Den: Abschlauchen in den Gäreimer. Sieht sehr nach PVC aus.

jonnie_bb
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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#27

Beitrag von jonnie_bb » Sonntag 3. Januar 2021, 11:43

Ist tatsächlich dieser Pvc schlauch

https://www.amihopfen.com/PVC-Schlauch ... -16-mm-1-2

Ob der irgendwie lebensmittelecht ist kann ich nicht sagen, denk eher nicht.

LG

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Re: Mein erster Brautag, SNPA Klon

#28

Beitrag von jonnie_bb » Sonntag 10. Januar 2021, 16:55

So heute wars soweit, ich hab die Biers in den Kühlschrank verlagert. Hab Gestern schonmal eins kaltgestellt damit ichs heute probieren kann.
Laut den ganzen Anleitungen brauchts jetzt noch 3 Wochen im Külschrank zum reifen. Aber ich dacht mir ich probier ab jetzt jede Woche eins um festzustellen wie es sich verändert.

Also es schmeckt auf jeden Fall nach Bier und ist nicht Sauer, darüber bin ich schonmal sehr glücklich. Schmeckt recht bitter aber nicht so dass es zu viel wär.
Ziemlich viel Kohlensäure find ich.

Was mich etwas verwundert ist, dass es doch recht trüb ist, nachdem es beim Abfüllen so klar durch den Schlauch lief. Stört mich aber eigentlich nicht. Bin nur gespannt ob es noch klarer wird.

In der Flasche ist am Boden ziemlich viel Hefe geblieben. Woran liegt das?
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