Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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schlupf
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Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#1

Beitrag von schlupf » Montag 1. März 2021, 09:14

Moin,
Nach einer langen Untätigkeit wegen Leben™, bin ich im schönsten Februar-Frühlingwetter endlich mal wieder zum Brauen gekommen und habe ausnahmsweise auch mal nebenbei ein paar Fotos gemacht, die ich hier gerne teilen möchte.
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So, freier Tag, das Kind ist in der Schule, Rezept und Wasser sind berechnet, Malz geschrottet, das Braugeraffel rausgeschafft (mit dem Begriff Anlage tue ich mich schwer bei meinem zusammengewürfelten Kram). Kann losgehen!
Eingemaischt wurden 7,7kg Pilsner Malz (100%) mit knapp 18 Litern Hauptguss bei 60°C zur 10 minütigen Eiweißrast bei 55°C. Danach Infusion mit gut 6 Litern kochendem Wasser zur 45 minütigen Malteserast bei 64°C. Davon habe ich leider keine Fotos...
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Zeit für andere Aufgaben: Der letzte Sud, ein Münchner Dunkel, muss etikettiert werden. Ich nutze dafür gerne Mehlkleister: 10g Mehl mit 100ml Wasser kurz aufgekocht hat für mich die richtige Konsistenz. Ist zwar etwas zu viel, aber noch weniger kocht sich schlecht...
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Den Kleister trage ich mit dem Pinsel auf meine "Transferplatte" auf
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Das Etikett wird darauf gedrückt, so bekommt es eine schön gleichmäßige und dünne Schicht Kleister. Einmal auftragen reicht bei meiner Platte für 4 Etiketten. Das nächste immer neben der Stelle vom letzten.
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Etikett kommt auf die Flasche und lässt sich noch schön ausrichten. Das Schöne beim Mehlkleister ist, dass er tatsächlich beim Trocknen anzieht und leichte Unebenheiten ausbügelt. Außerdem gibt es keine Probleme mit Tintenstrahl-gedruckten Etiketten und kühlschrankfest ist er auch, Milch-geklebte Etiketten sind mir da früher gerne mal abgefallen.
Arbeitszeit für eine 20er Kiste in diesem Fall 4 Minuten, hatte mal auf die Uhr geguckt...
Mittlerweile braucht auch die Maische wieder etwas Aufmerksamkeit. Per Sieb ca. 8 Liter Dickmaische gezogen, aufgeheizt auf 70°C, 10min Rast, danach 10min gekocht und in zwei Stufen zur Rastmaische zuruckgebrüht. Erst ein Teil bis 67°C erreicht ist, dann nochmals 10 Minuten Narzißrast, während die Kochmaische weiter siedet. Dann den Rest zuruckgebrüht auf 72°C zur Verzuckerungsrast für 25 Minuten. Ich habe von der kochenden Dickmaische leider nur ein kurzes Video, aber das geht hier ja nicht.
Es war der erste Einsatz meiner neuen Metro GIC3500 Induktionsplatte und sie schlägt sich ganz wacker...
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Zweite Dekoktion mit 8 Litern Dünnmaische (über die Läuterspirale gezogen) kocht zum Aufheizen auf die Abmaischtemperatur.
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Zieltemperatur von 76°C knapp verfehlt, ich hatte zwischendurch etwas zu lange vergessen, den Deckel der Kühlbox zu schließen...
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Läutern läuft. Hier mal mein improvisiertes Setup... Klassischer Fall von "works for me" und nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen...
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Bitterung per Vorderwürzehopfen mit Polaris auf ca. 20IBU.
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Konzentration der Vorderwürze... Hat schon viel Schönes...
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Der Pegel steigt, also Feuer frei
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Pfannevoll gut 35L. Also nicht ganz voll, aber der Pott ist absichtlich deutlich überdimensioniert zwecks Überkochen.
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Für die Statistik. Bin nicht unzufrieden.
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Es kocht.
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Zeit für die zweite Nebenbaustelle: Den WAF durch leckeres Treberbrot steigern.
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So, Teig fertig, kann gehen.
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Ich benutze diesmal zum ersten Mal Erntehefe aus dem Münchner Dunkel Sud. Gozdawa VLB RH. Zur Sicherheit ein schneller Katalasetest, ob die Hefe denn noch lebt.
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Vorletzte Hopfengabe 20g Diamant für 10 Minuten und Kühlspirale abkochen.
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Abkochen von Schlauch und Hopfenfilter für später
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Letzte Hopfengabe 35g Diamant zum Flame-Out.
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Feuer aus, Wasser marsch!
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Während der Sud kühlt ist wieder Zeit für die Nebenbaustelle. Der Teig ist ordentlich aufgegangen.
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Nochmal durchkneten und Laiber Formen. Die warten jetzt noch, bis der Ofen auf 250°C ist.
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Ausschlagen per Schwerkraft läuft. Zeit für die traditionelle Ausschlag-Halbe.
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Es sind jetzt gut 28L mit knapp 18P geworden. Ziel war eigentlich 17P aber ich lasse das jetzt so.
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Alles in den frisch geputzten Gärschrank verfrachtet. Nicht so leicht das Ding...
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Ein bisschen dauert es noch bis zur Anstelltemperatur...
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Dafür sind die Brote fertig. Sieht gut aus und riecht auch lecker.
Abends wurde dann mit ca. 300ml der dickbreiige Erntehefe angestellt und belüftet. Ich hatte auch noch einen Teil der Erntehefe beim Hopfenkochen als Nahrung mitgekocht. Mittlerweile gärt es bei 10°C vor sich hin und ich harre der Dinge.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und allzeit Gut Sud!

Viele Grüße
Sebastian
Zuletzt geändert von schlupf am Montag 1. März 2021, 10:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Rumborak
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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#2

Beitrag von Rumborak » Montag 1. März 2021, 09:26

Hi Sebastian,

wunderschöne Doku. Da scheint alles stimmig zu sein..
Sieht nach einem sehr entspannten Brautag aus :Bigsmile

VG
Genießt im edlen Gerstensaft
Des Weines Geist, des Brotes Kraft.

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schlupf
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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#3

Beitrag von schlupf » Montag 1. März 2021, 09:36

Rumborak hat geschrieben:
Montag 1. März 2021, 09:26
Hi Sebastian,

wunderschöne Doku. Da scheint alles stimmig zu sein..
Sieht nach einem sehr entspannten Brautag aus :Bigsmile

VG
Dankeschön! :Drink

War jetzt so mittel entspannt. Dekoktion ist ja immer etwas aufwändiger als Kombirast aber es gab keinerlei Katastrophen und die 3500 Watt Kochplatte für die Kochmaischen hat das ganze gegenüber meiner alten billigen 2000 Watt Platte schon einen Ticken beschleunigt.
Ich hoffe jetzt nur, dass die Hefe auch tut, was sie soll, ist ja mein erster Versuch mit Erntehefe; da kann ja tendenziell mehr schief gehen als mit frischer Trockenhefe...

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renzbräu
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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#4

Beitrag von renzbräu » Montag 1. März 2021, 10:02

Hallo Sebastian!
das Beaugeraffel rausgeschafft (mit dem Begriff Anlage tue ich mich schwer bei meinem zusammengewürfelten Kram).
Ja, ne - ich finds Klasse! Gerade mit zusammengewürfeltem Kram :thumbsup
Gott gebe Glück und Segen drein!
Johannes

Bottichmaischer und Spaß dabei!

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#5

Beitrag von rsr03 » Montag 1. März 2021, 11:48

Sehr schöne Doku und sehr unterhaltsam geschrieben (Leben™ und WAF :Bigsmile ). Das sieht auch sehr pragmatisch und trotzdem durchdacht aus. Ich bin hier immer gerne am Stöbern und finde auch immer wieder tolle Lösungen, die man nie in Büchern finden würde.
I like! :thumbsup
Wir sind zu zweit und und brauen meistens parallel.
Setup 1: Einkocher 28 L mit Inkbird 310b
Setup 2: BIAB mit Thermoport 38,5 L und 2000 W Tauchsieder
Noch obergärig, aber untergärig soll bald dazu kommen

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schlupf
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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#6

Beitrag von schlupf » Montag 1. März 2021, 12:07

rsr03 hat geschrieben:
Montag 1. März 2021, 11:48
Sehr schöne Doku und sehr unterhaltsam geschrieben (Leben™ und WAF :Bigsmile ). Das sieht auch sehr pragmatisch und trotzdem durchdacht aus. Ich bin hier immer gerne am Stöbern und finde auch immer wieder tolle Lösungen, die man nie in Büchern finden würde.
I like! :thumbsup
Danke für das Lob.

Ja, der WAF...
Meine Holde trinkt schon immer (leider) überhaupt nichts Alkoholisches, da musste ich mir einen anderen Weg suchen, mir Toleranz für mein Hobby zu erkaufen; immerhin belagere ich den Großteil des HWR mit meinem Equipment. Zusammen mit dem Angel-Zeug fürs 2. Hobby fast den ganzen Raum und einen Keller haben wir leider nicht...
Allerdings tut ihr mein großer Topf im Herbst auch immer gute Dienste, wenn für den ganzen weiteren Familienkreis Rotkohl nach Omas Rezept gekocht wird.

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#7

Beitrag von Coint » Montag 1. März 2021, 12:27

Schöne Doku. :thumbsup
Da hoff ich doch, dass sich der Diamant harmonisch einfügt.
Und danke für den Tip mit dem Mehlkleister.
Das werde ich unverzüglich ausprobieren.


Freundliche Grüße
Stefan

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#8

Beitrag von schlupf » Montag 1. März 2021, 12:34

Coint hat geschrieben:
Montag 1. März 2021, 12:27
Schöne Doku. :thumbsup
Da hoff ich doch, dass sich der Diamant harmonisch einfügt.
Und danke für den Tip mit dem Mehlkleister.
Das werde ich unverzüglich ausprobieren.


Freundliche Grüße
Stefan
Dankeschön.

Von dem Mehlkleister bin ich echt begeistert. Ein weiterer positiver Nebeneffekt davon ist, dass das Bier als ganzes damit auch vegan ist.
Mit Milch als Etikettenkleber wäre das nach der reinen Lehre ja nicht der Fall.

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#9

Beitrag von BrauSachse » Montag 1. März 2021, 20:54

:thumbsup Schöne Doku, und nett geschrieben! Genau so braue ich auch, nur in einer kleineren Box und ohne Gas. Ob Dekoktion oder Kombirast, ich finde es völlig entspannt.

Weiter gut Sud und viele Grüße :Drink
Tilo

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#10

Beitrag von Stubbi_33 » Dienstag 2. März 2021, 14:17

Sehr schöne Doku...

ein bissel OT- aber verrätst du noch das Rezept fürs Brot

Gruß
Mario

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#11

Beitrag von schlupf » Dienstag 2. März 2021, 15:21

Stubbi_33 hat geschrieben:
Dienstag 2. März 2021, 14:17
Sehr schöne Doku...

ein bissel OT- aber verrätst du noch das Rezept fürs Brot

Gruß
Mario
Klar, gerne. Mein Rezept ist allerdings nur eine quick-and-dirty Version. Die echten Brotnerds würden das vermutlich wesentlich anders machen...
Wie auch immer... Hier ist es
Screenshot_20210302-151215.png

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#12

Beitrag von Stubbi_33 » Dienstag 2. März 2021, 18:31

Danke..ähnelt dem meinen nur nehme ich LivietoMadre anstelle von TH.

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#13

Beitrag von schlupf » Donnerstag 25. März 2021, 22:21

Moin,

Endlich steht die erste Zwickelprobe an. Nachdem ich weiterhin damit zu kämpfen habe, dass der Fermzilla den Druck nicht hält (trotz der Plastik-NC-Nupsies direkt aus China vom "official" Kegland Store bei Ali), hat der Maibock endlich genug CO2 aufgenommen, dass man Mal einen Schluck riskieren kann.

Angestellt wurde mit Gozdawa VLB RH Erntehefe in zweiter Führung bei 9°C und dann bei 10° ca. 2 Wochen vergoren. Dann die Temperatur über ein paar Tage auf 14° angehoben, dort stehen gelassen bis zur Endvergärung und jetzt steht er seit ein letzen Freitag im Cold Crash bei 2°C Lagertemperatur und ich versuche, etwas Blubber reinzubekommen.
Insgesamt bin ich jetzt bei 7,5%vol und 4%w/w Restextrakt; das wäre eher an der oberen Grenze des Stils.
IMG_20210325_212806032-01-01.jpeg
Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Durch die unerwartet hohe Ausbeute ist es im Abgang ein wenig süß, aber durch die knapp 30 IBU ist das gut ausgeglichen. Es hat auch definitiv diesen unverkennbaren Dekoktionsgeschmack, den ich angestrebt habe, aber nur dezent.
Der Diamant-Hopfen aus dem Whirlpool drängt sich nicht unbedingt in den Vordergrund. Wenn man reinriecht, schreit es zwar nicht "hopfig" aber definitiv "Helles" und genau dafür wird der Diamant Hopfen ja auch beworben.
Mit ein paar IBU und wesentlich weniger Stammwürze, wäre das ein ideales Rezept für Helles. Wird definitiv in der Helles Version später nochmal gebraut... Oder mit nicht ganz so viel weniger Plato als Festbier...
Die Farbe ist sehr schön (ich mag einfach helle Biere), muss sich aber mit etwas mehr Zeit noch etwas klären.
Das kommt auf jeden Fall in der nächste Zeit ins Keg und in ein paar zusätzliche Flaschen.

Wenn der Maibock demnächst bei einer Post-Corona-Party mit Freunden und Verwandtschaft (alle eher nicht Craftbier-affin) an den Hahn kommt, was würdet ihr mir vorschlagen für den zweiten Tap?

Viele Grüße
Sebastian

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Re: Endlich mal wieder Brauen- verspäteter Diamant Maibock

#14

Beitrag von schlupf » Donnerstag 25. März 2021, 23:27


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