1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#1

Beitrag von frbr11 » Mittwoch 16. März 2016, 09:42

Hallo Zusammen ;)

nach meinem schwerwiegenden Fehler beim ersten Sud (viewtopic.php?t=7782) habe ich nun ein paar Änderungen am Motor sowie an den Stromversorgung vorgenommen. Näheres dazu im genannten Thread.

Nun aber der "Neustart"! Da der Fokut hier auf den Bilder liegt möchte ich nicht lange drum rum reden.

Diese Braumischung wurde benutzt http://braumischung.de/shop/braumischun ... singlehop/

Einmaischtemperatur : 70°
Kombirast 60 min : 66°
Ziel-Stammwürze 13°P von wurde mit 13,3° ziemlich genau getroffen.

Hopfen: Mosaic
Hefe: Fermentis Safale US-05

Sonntag morgen wurde die Hefe hinzugefügt und die verrichtet seit Montag ihre Arbeit. (ca. ein "Blubb" pro Sekunde bei 19°C)

Gruß Günni
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Klarstein Biggie Einkochtopf mit Rührwerk
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Schaltzentrale ^^
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Läuterbottisch
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Läuterruhe (25min)
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Läutern (ca 2,5 Stunden)
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Wallendes Kochen (60min)
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Braumischung
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#2

Beitrag von Odin » Mittwoch 16. März 2016, 09:55

Glückwunsch :thumbup ,

sieht deutlich besser aus als dein Erstlingswerk.
Bierherstellung beginnt mit dem Ausschlagen der Würze

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#3

Beitrag von Freetoast » Mittwoch 16. März 2016, 10:03

Glückwunsch und weiterhin gut Sud!! :Drink

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#4

Beitrag von Ladeberger » Mittwoch 16. März 2016, 10:07

Soll das Malz auf dem letzten Foto geschrotet sein?

Gruß
Andy

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#5

Beitrag von frbr11 » Mittwoch 16. März 2016, 10:09

Ladeberger hat geschrieben:Soll das Malz auf dem letzten Foto geschrotet sein?

Gruß
Andy
Ja, so wie ich das gesehen habe waren auch alle Körner aufgebrochen.

Gruß Günni
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#6

Beitrag von saschabouchon » Mittwoch 16. März 2016, 10:12

na das sieht doch ganz ordentlich aus :thumbup! Besser als dein "veredelter" Erstversuch :P
http://www.brauhardware.de
Rührwerk selber bauen, von der Einkocher- bis zur 70l Brauklasse! Läuterfreund, Edelstahlhähne etc...

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#7

Beitrag von Ladeberger » Mittwoch 16. März 2016, 10:13

Okay, wirkt auf dem Foto ziemlich grob. Aber wenn deine Sudhausausbeute passt...

Gruß
Andy

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#8

Beitrag von frbr11 » Mittwoch 16. März 2016, 10:19

Ja danke :Wink .. Hoffe es klappt jetzt auch noch alles mit der Gärung.

Die Gärung ist ja momentan mit einem "Blubb" pro Sekunde schon recht gut unterwegs. (das blubbern ist ja normalerweise kein richtiger Anhaltspunkt).
Wann sollte ich nach eurer Meinung die erste Messung mit meinem Refraktometer vornehmen ?

Gruß Günni
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#9

Beitrag von cyme » Mittwoch 16. März 2016, 10:30

Persönlich messe ich frühestens nach einer Woche. Nachdem dein Set mit der US-05 kam, die sich beim sedimentieren eher etwas Zeit lässt, würde ich sogar zwei Wochen draus machen. Die Gärung ist wahrscheinlich schon vorher durch, aber bei frühem Abfüllen holst du dir nur zu viel Hefe in die Flaschen. Es sei denn, du arbeitest mit Fässern, dann ist die Sache natürlich anders...

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#10

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 16. März 2016, 11:20

Wow, nachdem ich deinen ersten Thread zu dem Metall im Sud erschrocken gelesen hab, freut es mich um so mehr, dass du dich nicht hast abbringen lassen und dein neuster Sud nicht mehr verchromt aussieht :) Hoffe er wird dir gut schmecken!
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#11

Beitrag von Brian » Mittwoch 16. März 2016, 11:41

Ladeberger hat geschrieben:Okay, wirkt auf dem Foto ziemlich grob. Aber wenn deine Sudhausausbeute passt...
Ersichtlich gibt's schon mal keine Probleme beim Läutern, auch wenn der Läuterschlauch direkt in die Würze tunkt. :Pulpfiction

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#12

Beitrag von frbr11 » Montag 21. März 2016, 07:38

cyme hat geschrieben:Persönlich messe ich frühestens nach einer Woche. Nachdem dein Set mit der US-05 kam, die sich beim sedimentieren eher etwas Zeit lässt, würde ich sogar zwei Wochen draus machen. Die Gärung ist wahrscheinlich schon vorher durch, aber bei frühem Abfüllen holst du dir nur zu viel Hefe in die Flaschen. Es sei denn, du arbeitest mit Fässern, dann ist die Sache natürlich anders...

Ich habe nun gestern Abend (Sonntag, 19:00 Uhr) eine Messung durchgeführt. Das Refraktometer zeigt mir nach 7 Tagen Gärung noch einen Wert von 8,7° an.
Ich war ein wenig erschrocken das dieser noch so hoch ist :Shocked

Aber ok, Faß wieder zu gemacht und weiter gären lassen :Drink

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#13

Beitrag von tauroplu » Montag 21. März 2016, 07:55

Standardfrage: Hast Du den Alkoholfehler herausgerechnet?
Beste Grüße
Michael

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#14

Beitrag von philipp » Montag 21. März 2016, 08:26

frbr11 hat geschrieben: Das Refraktometer zeigt mir nach 7 Tagen Gärung noch einen Wert von 8,7° an.
Für's Refraktometer brauchst du andere Formeln als für die Spindel, da das Messverfahren ein anderes ist:

Gib deine Werte mal hier ein.
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... ktorechner

Das ist aber eventuell trotzdem noch nicht durch ;-)
Ziel-Stammwürze 13°P von wurde mit 13,3° ziemlich genau getroffen.
Eine kleine Bitte noch: °P ist immer der mit der Spindel gemessene oder auf Spindel gerechnete Wert. Im Refraktometer kannst du nur %Brix ablesen. Bitte beachte das, gerade hier im Forum. Dann kommst du auch nicht durcheinander mit dem im Refraktometer abgelesenen Wert und dem daraus errechneten scheinbaren Restextrakt.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#15

Beitrag von frbr11 » Montag 21. März 2016, 08:27

tauroplu hat geschrieben:Standardfrage: Hast Du den Alkoholfehler herausgerechnet?
Natürlich nicht :Mad2

Habe direkt im Internet gesucht und bin auf diesen Link gestoßen : https://brauerei.mueggelland.de/refracto.html

Bin ich also bei einem Restextrakt von 6,4°P ?

Wo denkt ihr stellt sich der Restextrakt bei Vergärungsende ein ?
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#16

Beitrag von philipp » Montag 21. März 2016, 08:29

Da hast du den Fehler schon gesehen: Hier musst du °P eintragen, also 13. (Bei 13,3%Brix gemessen).
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#17

Beitrag von frbr11 » Montag 21. März 2016, 08:33

philipp hat geschrieben:
frbr11 hat geschrieben: Das Refraktometer zeigt mir nach 7 Tagen Gärung noch einen Wert von 8,7° an.
Für's Refraktometer brauchst du andere Formeln als für die Spindel, da das Messverfahren ein anderes ist:

Gib deine Werte mal hier ein.
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... ktorechner

Das ist aber eventuell trotzdem noch nicht durch ;-)
Ziel-Stammwürze 13°P von wurde mit 13,3° ziemlich genau getroffen.
Eine kleine Bitte noch: °P ist immer der mit der Spindel gemessene oder auf Spindel gerechnete Wert. Im Refraktometer kannst du nur %Brix ablesen. Bitte beachte das, gerade hier im Forum. Dann kommst du auch nicht durcheinander mit dem im Refraktometer abgelesenen Wert und dem daraus errechneten scheinbaren Restextrakt.

Die Angabe 13°P wurde ja in der Anleitung so vergegeben. Meinen gemessenen Wert habe ich mit dieser Formel :

Brix-Wert / 1,03 = Grad Plato

umgerechnet.

Gruß Günni
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#18

Beitrag von philipp » Montag 21. März 2016, 08:36

Ja, du schreibst aber oben bei den mit dem Refraktometer bestimmten Werten immer ° - daher der Hinweis.

Wirkt kleinlich, aber es gibt eine Menge Leute hier im Forum, die statt %Brix auch immer °P schreiben. Wenn man sich an die Einheiten hält ist das ganze aber plötzlich ziemlich übersichtlich und solche Fehler fallen sofort auf ;-)

Nichts für ungut, mich freut es, dass die Anlage gut läuft. Bei dem durchgehenden Silikonschlauch solltest du vorsichtig sein, wenn er sich mal durchgehend mit Würze füllt, gibt das einen Sog und es zieht den Treber im Läuterbottich steinhart zusammen. Dagegen könnte ein kleines Loch unterhalb des Hahnes helfen, welches in einem solchen Moment sofort Luft ziehen würde.
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#19

Beitrag von frbr11 » Montag 21. März 2016, 08:44

philipp hat geschrieben:Ja, du schreibst aber oben bei den mit dem Refraktometer bestimmten Werten immer ° - daher der Hinweis.

Wirkt kleinlich, aber es gibt eine Menge Leute hier im Forum, die statt %Brix auch immer °P schreiben. Wenn man sich an die Einheiten hält ist das ganze aber plötzlich ziemlich übersichtlich und solche Fehler fallen sofort auf ;-)

Nichts für ungut, mich freut es, dass die Anlage gut läuft. Bei dem durchgehenden Silikonschlauch solltest du vorsichtig sein, wenn er sich mal durchgehend mit Würze füllt, gibt das einen Sog und es zieht den Treber im Läuterbottich steinhart zusammen. Dagegen könnte ein kleines Loch unterhalb des Hahnes helfen, welches in einem solchen Moment sofort Luft ziehen würde.

Ich werden mehr darauf achten um das mit dem Silikon Schlauch beachten ;)

Nocheinmal zur ursprünglichen Frage: Bei welchem Wert werde ich am Gärungsende vorraussichtlich landen ?
Sollte ich nun im 2 Tages-Rhythmus messen ?
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#20

Beitrag von tauroplu » Montag 21. März 2016, 08:46

Das lässt sich nicht vorhersagen. Lass einfach noch mal 5-6 Tage stehen und miss dann nochmal.
Beste Grüße
Michael

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#21

Beitrag von frbr11 » Dienstag 29. März 2016, 11:50

Hallo Zusammen ! Habe nun Nochmals 2 Messungen durchgeführt und würde euch diese gerne zeigen.

26.03 (12 Tage nach Sud) :

Tatsächlicher Restextrakt : 5,9%
Scheinbarer Restextrakt : 4,4 Plato

29.03 (15 Tage nach Sud) :

Tatsächlicher Restextrakt : 5,3%
Scheinbarer Restextrakt : 3,7 Plato

Blubbern tut es immer noch ca alle 3-5 Sekunden.

Werde in drei Tagen das nächste mal messen.

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#22

Beitrag von TheCK » Dienstag 29. März 2016, 12:23

Solange es noch blubbert brauchst du eigentlich gar nicht messen, da entsteht wahrscheinlich noch CO2 -> Gärung ist noch aktiv.
Ich messe grundsätzlich erst, wenn sich 24 Stunden absolut nichts mehr im Röhrchen tut und sich der Wasserstand in beiden Röhrchenhälften angeglichen hat.
Wenn der Messwert dann 48 Stunden gleich bleibt wird abgefüllt.
LG Chris

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#23

Beitrag von frbr11 » Dienstag 5. April 2016, 17:39

TheCK hat geschrieben:Solange es noch blubbert brauchst du eigentlich gar nicht messen, da entsteht wahrscheinlich noch CO2 -> Gärung ist noch aktiv.
Ich messe grundsätzlich erst, wenn sich 24 Stunden absolut nichts mehr im Röhrchen tut und sich der Wasserstand in beiden Röhrchenhälften angeglichen hat.
Wenn der Messwert dann 48 Stunden gleich bleibt wird abgefüllt.

Entgegen deinem Tipp habe trotz des Blubbern (alle 2-5 Minuten) die letzten 4 Tage gemessen und kam stets auf folgende Werte:

Tatsächlicher Restextrakt : 5,3%
Scheinbarer Restextrakt : 3,7 Plato

Bin verwirrt. es blubbert noch aber der Wert ändert sich die letzten Tage nicht mehr. Das ganze steht jetzt seit dem 14.03 bei konstanten 18°C.

Wie soll ich weiter vorgehen ?

Ich bin ab Sonntag für 2 Monate nicht daheim und würde das abfüllen gerne noch selber erledigen...

Helft mir bitte :thumbsup

Gruß Günni
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#24

Beitrag von tauroplu » Dienstag 5. April 2016, 17:47

Füll ab.
Beste Grüße
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#25

Beitrag von Sura » Dienstag 5. April 2016, 18:31

Blubbern heisst nichts. Je nach Füllung des Gäreimers blubbert das schon wenn du die Tür aufmachst, das Fenster öffnest, die Heizung anstellst, etc. Das Röhrchen sorgt dafür das nichts reinkommt. Das blubbern kannst du als Dekoration betrachten, das heisst garnichts.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#26

Beitrag von tauroplu » Dienstag 5. April 2016, 18:33

Deswegen hat er ja nun auch den Restextrakt gemessen, der ändert sich nicht mehr über 5 Tage, also ist das Bier abfüllbereit.
Beste Grüße
Michael

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#27

Beitrag von frbr11 » Montag 2. Mai 2016, 14:11

Habe lange nichts mehr von mir hören lassen daher hier ein kurzes Update :

Das Bier hat die Nachgärung mehr oder weniger erfolgreich bei 18° überstanden und "nur" 1,5 bar aufgebaut. Ausgerechnet hatte ich am Anfang 2,0 bar aber ok, mak schauen wies wird.

Seit einiger Zeit befindet es sich nun in der Kühlung bei ca. 5°C.

Übernächstes Wochenende werde ich dann die erste Flasche verkosten.


Gruß Günni
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#28

Beitrag von Alt-Phex » Montag 2. Mai 2016, 14:18

Wenn es nur 1,5 Bar Druck aufgebaut hat, dann ist die Nachgärung vieleicht noch gar nicht durch ?
Woran machst du denn das "mehr oder weniger erfolgreich" fest ? - Pauschale Angabe von X Tagen ?
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#29

Beitrag von frbr11 » Montag 2. Mai 2016, 15:48

Alt-Phex hat geschrieben:Wenn es nur 1,5 Bar Druck aufgebaut hat, dann ist die Nachgärung vieleicht noch gar nicht durch ?
Woran machst du denn das "mehr oder weniger erfolgreich" fest ? - Pauschale Angabe von X Tagen ?
Es stand 17 Tage bei dieser Temperatur. Und der Druck hat sich die letzten 4 Tage nicht mehr geändert. Daher bin ich davon ausgegangen das es vorbei ist.
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#30

Beitrag von frbr11 » Freitag 3. Juni 2016, 13:44

So Jungs, ich schulde euch noch das Ergebnis. Habe vor 2 Wochen probiert und was soll ich sagen ? Sehr geil !

Durch diesen Versuch bin ich definitiv zum Hobbybrauer geworden. Neue Gäreimer und Malzmischungen wurden schon bestellt.

Ich möchte euch vielmals danken für die Hilfestellung !

Freue mich jetzt schon auf die folgenden Projekte und werde euch daran teilhaben lassen.
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So siehts aus ;) sehr gute Schaumbildung !
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#31

Beitrag von grüner Drache » Freitag 3. Juni 2016, 16:56

Hi Günni!

Na, sieht doch super aus!
Mein Glückwunsch !
Zuletzt warst Du Dir ja noch unsicher bezgl. Drückaufbau, da die angestrebten 2 bar nicht erreicht wurden, hat das Bier denn genug Kohlensäure?
Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao, Alex!
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#32

Beitrag von frbr11 » Freitag 3. Juni 2016, 18:42

grüner Drache hat geschrieben: Zuletzt warst Du Dir ja noch unsicher bezgl. Drückaufbau, da die angestrebten 2 bar nicht erreicht wurden, hat das Bier denn genug Kohlensäure?
Das Bier ist sehr spritzig, genau wie ich es mag ! Einfach ein voller Erfolg ;) Danke
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Re: 1. Sud nach Elektrolyse-Fehler

#33

Beitrag von lebowski » Samstag 4. Juni 2016, 08:09

Na schau einer an. Sieht doch lecker aus ;)
Ich frag mal meine Nachbarin, ob sie noch Hefe im Haus hat. Vielen Dank.

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