Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

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Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#1

Beitrag von Bilbobreu » Montag 25. Dezember 2017, 17:19

Moin und ein gesegnetes Fest Euch allen,

ich mach hier mal ein Thema auf für die Verkostungsbiere zur Wichtelaktion.

Und ich mach gleich mal den Anfang.
Ich wurde von Ringo mit drei Hobbybrauerbieren und zwei regionalen Kaufbieren bewichtelt.
Als erstes Hobbybrauerbier habe ich ein CIPA mit 15,1 °P, 6,6 Vol.% Alk. und 51 IBU, die aus Dr. Rudi Hopfen stammen, verkostet. Dazu war mir mitgeteilt, dass aufgrund fehlender konkreter Angabe zur Alphasäure die Berechnung auch fehlerhaft und die Bittere höher sein könnte.
WP_20171224_23_28_48_Pro[1].jpg
Es ergießt sich ein kräftig kupferfarbenes und für Hobbybrauerverhältnisse ausgezeichnet geklärtes Bier ins Glas. Der optische Eindruck wird durch leicht bräunlichen mittelporigen Schaum abgerundet. Der Geruch ist für ein IPA untypisch nicht fruchtig sondern eher grasig. Nach Aussehen und Geruch erwarte ich ein malziges Trinkerlebnis und werde überrascht. Ein eher schlanker Malzkörper wird durch deutliche Hopfenaromen in den Hintergrund gedrängt. Schön hopfig-grasig schmeckt es mit einem Hauch von Harz und Nadelwald. Die Karbonisierung ist stiltypisch passend. Eine für ein IPA sehr angenehme Abwechslung, die sich für mich wohltuend aus der Masse der zitrusfruchtbetonten IPA's abhebt. Nach dem Schlucken schlägt dann aber die Hopfenbittere erbarmungslos zu. Es würde mich sehr wundern, wenn das tatsächlich nur 51 IBU sind. Wenn ich raten sollte, würde ich auf 70+ tippen. Nachdem ich mich von dieser zweiten Überraschung des Bieres erholt und mich an die doch sehr große Geschmacksänderung nach dem Schlucken gewöhnt habe, empfinde ich die Bittere gar nicht mehr als unangenehm. Insgesamt ein überraschendes und facettenreiches IPA. Gut gemacht. Ich würde auch ein zweites trinken.

Gruß
Stefan

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#2

Beitrag von Bilbobreu » Dienstag 26. Dezember 2017, 01:21

Ich hol das noch mal hoch, damit es nicht untergeht.
Irgendjemand wird sein Wichtelbier ja wohl getrunken und dazu was zu sagen haben? :Drink
Oder bin ich schon wieder von vorgestern? :Grübel

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#3

Beitrag von Bilbobreu » Mittwoch 27. Dezember 2017, 22:40

Ähhhh...??????

Ich will Euch ja nicht nötigen, aber es würde mich (und vielleicht auch andere?) schon interessieren, mit welchen Bieren Ihr bewichtelt wurdet und wie es Euch geschmeckt hat.

Gruß
Stefan

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beercan
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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#4

Beitrag von beercan » Donnerstag 28. Dezember 2017, 10:28

Dann fange ich mal an....

hatte das Vienna Pale Ale von Hobrau
EF7F8789-6DE2-4552-A0B9-F9B3CF8A1A03.jpeg
Geruch: leichte Fruchtnoten in der Nase ich meine Litschi herauszuriechen - sehr schön

Geschmack: eine leichte Fruchtnote kommt anfangs durch in Richtung Grapefruit... im Abgang eine schöne Herbe.

Mein Fazit:
Ich finde das Pale Ale grundsätzlich gut bis sehr gut hätte mir persönlich etwas mehr Aroma vom Hopfen erwartet, hier lässt der Geruch etwas mehr erwarten. Evtl beim nächsten mal noch was in den Whirlpool werfen.

Gruss Robert
Durst wird durch Bier erst schön!

http://rb-homebrewery.jimdo.com/ noch in Arbeit.

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#5

Beitrag von hkpdererste » Freitag 29. Dezember 2017, 02:28

Na dann will ich auch mal mitmachen...

Im Glas das "Brombeer Weizen" vom kollegen sebas. Ein Gebräu aus Pilsner und Weizenmalz und, Spezialzutat1, Brombeeren. Gehopft mit, hier Spezialzutat 2, selbstangebautem Hallertauer Traditionvergoren mit der WB-06.

Was als erstes auffällt ist natürlich die rötliche Farbe. Geschmacklich kommen meiner Meinung nach die Früchte schon durch, allerdings fehlt mir ein bisschen das weizentypische Aroma. Was zusätzlich noch ungewohnt ist, nicht negativ gemeint, ist die etwas höhere Bittere von 28IBU. Im Nachtrunk vermittelt die Säure die die Brombeeren hinterlassen dann ein erfrischendes Gefühl.

Fazit: durchaus gelungenes Exemplar seiner Art mit allerdings einer Einschränkung; falsche Jahreszeit. Ich stell mir das grad echt toll im Sommer bei 30°auf der Terrasse vor.

Weiter so :Drink

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#6

Beitrag von emjay2812 » Samstag 30. Dezember 2017, 20:05

Zamke hat mir drei Biere gesendet, ein Red Ale, ein Festbier und ein Blanche.

Das Festbier habe vor Weihnachten getrunken. Es wurde mit Pale Ale, Weizen- und Abbeymalz gebraut und mit der S-33 vergoren. Der Hopfen war Comet und Northern Brewer.

Hier der Bericht aus meinen Verkostungsberichten heraus. Das Bier zeigt sich mit einer schönen Schaumkrone dunkelbraun und trüb im Glas. Der Geruch ist sehr frisch, etwas malzig mit Aromen von Nuss und auch etwas Honig.

Im Antrunk ist das Bier sehr weich, sehr nussig, sehr ölig, karamellig und rund. Ich bin im Nachhinein erstaunt, dass es mit
der S-33 vergoren wurde. Spontan hätte ich auf untergärige Gärung getippt. Die S-33 tritt bei mir mit deutlich mehr Charakter in Erscheinung, vermutlich wurde das Bier recht kalt vergoren.

Im Nachtrunk ist der Hopfen nur ganz dezent zu bemerkten. Es dominieren wiederum Malz- und Karamellnoten. Insgesamt ist das Bier auch von schönen Haselnussaromen geprägt.

Ein bemerkenswert rundes und weiches Bier ohne Ecken und Kanten. Es läuft sehr geschmeidig, ist in sich stimmig und sehr gut.
Mir persönlich ist es für ein Hobbybrauerbier schon fast zu rund. Gelungenes Festbier, süffig, mit Karamell und Nuss.

Gut gemacht!

P.S Fotos von den wirklich tollen Etiketten werden nachgereicht!

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#7

Beitrag von emjay2812 » Samstag 30. Dezember 2017, 20:12

Hier nun das Red Ale.

Die Farbe ist tatsächlich etwas rötlich, bis die Hefe ins Spiel kommt, dann ist es rotbraun/trüb.

Der Schaum ist fein und stabil.

Im Geruch finden sich Aromen von würzigem Hopfen (auch hier wurde wieder Comet und Northern Brewer verbraut).
Dazu gesellen sich diesmal die vertrauten Esternoten der S-33.

Auch hier ist der Antrunk sehr weich, wird aber von einem würzigen, kräftigen Hopfenaroma begleitet.
Grüne und grasige Noten vermischen sich gekonnt mit den dezenten Estern der S-33. Der Malz tritt hier
absolut in den Hintergrund und bildet nur die Basis für den Hopfen. Malzige Komponenten sind hier kaum
herauszuschmecken.

Im Abgang bleibt das Bier seiner Würzigkeit treu, der Hopfen hängt lange nach. Insgesamt ist das Bier eher moderat gebittert.

Dieses Bier ist genau nach meinem Geschmack. Der Hopfen kommt würzig und kräuterig zur Geltung, das Bier ist weich,
hat aber dennoch eine solide Herbe und einen deutlich kantigeren Charakter als das Festbier. Die S-33 bindet sich dezent aber präsent in das Bier ein.

Schmeckt toll!

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#8

Beitrag von NiCoSt » Mittwoch 3. Januar 2018, 20:27

Jesse J hat mir unter den !12! Bieren ein Bier namens "Mulish" geschenkt. Ein Pils mit Grünhopfen.

Ich habe es ihm gerade schon geschrieben: So ein natürlich schmeckendes, aromatisches und leckeres frisches Bier habe ich fast noch nie getrunken. Es ist wirklich erstaunlich, was hier geschmacklich rausgeholt wurde. Überhaupt nicht pilsig-penetrant, sondern einfach frisch und nach Natur. Wie ein Mischwald bei Regen neben einer Frühlingswiese.

Er hat mir die genaue Zutatenliste geschickt, aber da ich nicht weiß ob er es öffentlich machen möchte, verrate ich nicht mehr. Ich denke, dass hätte auch Kommerziell potential.
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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#9

Beitrag von SingleUser » Montag 8. Januar 2018, 18:10

So, das erste Bier von 2bas2 wurde verkostet und zwar ein "Wit gestopft".
Auf Anhieb fällt auf, wie unglaublich klar, farblich geradezu brillant das Bier im Glas ausschaut. Wirklich keine Spur von Hefeschleier ... Der Schaum ist auch schön und stabil, eher mittelfeinporig (das Bier war allerdings nicht gekühlt). Der Geruch ist angenehm frisch, das Stopfen des Hopfens ist gut wahrzunehmen. Also optisch und vom Geruch her schon einmal wirklich "großes Kino".

Wie schon die Optik vermuten lässt sind geschmacklich sind keine Braufehler zu finden. Insgesamt ist es eher als hopfenbetont zu bezeichnen, lässt sich gut trinken. Die Bitterkeit wird gut in den schönen Malzkörper eingebunden, der Abgang ist recht lang. Der Stopfhopfen ist vorhanden, dominiert bzw. "erschlägt" das Bier aber nicht.

Offen gesagt kenne ich den Braustil "Wit" im Detail nicht im Detail, aber wie auch immer von dem Bier hätte ich auch gerne mehr gehabt. Wirklich einfach lecker.

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#10

Beitrag von NiCoSt » Dienstag 9. Januar 2018, 20:54

Hm, für fast 30 Teilnehmer ist hier relativ wenig los.
Ich habe auch generell das Gefühl, dass das Forum in den letzten Monaten etwas eingeschlafen ist...oder täuscht das?
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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#11

Beitrag von monsti88 » Mittwoch 10. Januar 2018, 17:02

Ich habe meinen Verkostungsbericht direkt an den Absender meines Wichtelpakets geschickt. Aber die PN sitzt immer noch in meinem Postausgang. Heißt das, dass die noch nicht gelesen wurde?

Leider fehlt mir von meinem Wichtelpartner auch noch eine Rückmeldung zu meinem Bier. Ein "hat geschmeckt" oder "ich hab's weggekippt, weil..." würde mir ja schon reichen...
Anfänger in der 20l-Klasse

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#12

Beitrag von emjay2812 » Freitag 12. Januar 2018, 19:04

Ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, welches Bier ich oben beschrieben habe.

Es war eine Flasche ohne Etikett dabei. Nun habe ich noch zwei Flaschen Red Ale, ein Blanche (gerade im Glas) und ein Festbier.

Hier der Bericht zu dem Blanche:

Der Schaum ist hier nicht vorhanden, das kann aber auch an meinem Glas liegen.
Die Farbe für ein Blanche recht dunkel, bernsteinfarben, dafür ist das Bier sehr klar.

Es ist eindeutig ein Blanche, also NICHT, das oben beschriebene Bier. Falls doch, sollte ich dringend zur Senosrikschulung.
Im Geruch recht neutral, sehr frisch. etwas weinartig. Im Geschmack dann sehr leicht, sehr prickelnd, mit einer schönen frischen Säure. Die S-33 steuert dezente Esternoten bei, typisch belgisch. Etwas Nelke, etwas Pfeffer. Der verwendete Weizen kommt deutlich zur Geltung, ich kenne diese Biergattung nur als Whit, sprich mit Gewürzen. Ein erfrischendes Bierchen für einen warmen Sommerabend. Leicht, erfrischend, wenig gehopft.
Leider ist das Bier auch schnell weg - es hängt kaum nach.

Das Bier ist nicht schlecht, für meinen Geschmack aber etwas zu seicht. Ich könnte es mir als Basis für ein Whit vorstellen,
oder als Grundgerüst um einen exotischen Hopfen in den Vordergrund zu bringen. Vielleicht ist aber auch gerade nicht die richtige Jahreszeit für dieses Bier. Dunkle Biere schmecken mir im Sommer auch grundsätzlich weniger als im Winter.

Kein Bierfehler, alles im Lot, nur nicht mein persönlicher Geschmack.

Im Anhang noch ein Bild mit den tollen Etiketten. Es sind sogar spezielle Flaschen, mit Prägung "gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot". Wirklich schön gestaltet!
Dateianhänge
bier.JPG

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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#13

Beitrag von beercan » Sonntag 14. Januar 2018, 16:10

Zur Verkostung kam das Zehlendorfer Export wiederum von Hobrau

Malz: Pilsener, Wiener
Hopfen: Hallertauer Tradition, Smaragd
Hefe: Brewferm Lager

Im Glas hatte ich ein Bier ohne Schnörkel und einer leichten Fruchtnote, welche evtl. vom etwas zu warmen Anstellen herrühren könnte (hatte ich bei mir auch schon). Meiner Meinung nach hätte es etwa mehr IBU vertragen können, aber im Großen und Ganzen ein süffiges Bier von dem man auch mal eines mehr trinken kann.



Als nächstes kam das Heller's Weizen

Malz: Weizenmalz Münchner Pilsener und Wiener
Hopfen: Hallertauer Saphir
Hefe: Schneider Original

Ein sehr schönes Weizenbier mit anfangs leichten Zitrusnoten und etwas Banane im Hintergrund, je länger man trinkt bzw. je wärmer das Bier wurde um so mehr kaMen die Bananenaromen durch. Das Bier hatte einen extrem festen und langanhaltenden Schaum und eine super Karbonisierung.
Für mich persönlich ein sehr gutes leckeres Weizen von dem ich auch gern noch eines mehr getrunken hätte.
Von den drei Bieren die mir zugesandt wurden War für mich das Weizen das beste gefolgt vom Pale Ale und dem Export.
Dateianhänge
A188A8DC-EFDB-42E2-ADC3-E4D2CA66BAC2.jpeg
BC9125DC-DEAF-4344-8B54-C4E76AD70D62.jpeg
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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#14

Beitrag von SingleUser » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:31

Ich werde schon alle im Laufe der Zeit Testen....ABER: Zugeschickte Testbiere saufe ich nicht so eben weg, weil ich in der Regel nur eine Flasche habe und ich zudem einen möglichst "reines" Eindruck gewinnen möchte Das geht halt nicht mehr nach dem 4. Bier...

Heute steht vor mir
Cometen Pale Ale.jpg
Farbe: wie unter der (Tages-) Lichtlampe zu sehen präsentiert sich der Bewerber in klarem Antlitz und geschmückt mit einer adretten Schaumhaube. Der Geruch ist frisch, fruchtig. Wirklich anbeißend *lekker* .... Na dann mal los...ich schreib mal meine Gedanken hernieder.... Zuerst ein fällt mir ein recht gut ausgebildeter Malzkörper auf, Hopfenaroma ist deutlich und angenehm vorhanden. Dann kommt eine ordentliche Portion Bitterkeit, durchaus kräftig, aber durchaus angenehm .... harmoniert gut mit dem Comet, dem gestopften Hopfen. Schöner Abgang.

Also: Zu aller erst dachte ich*, der Malzkörper wäre etwas zu stark ausgeprägt, aber als dann die Hopfenaromen durchkamen, war es ein klasse und runder Genuß. Ich mach es mal kurz: fruchtig-herb und rund-harmonisch nimmt es seinen Weg .... Ich finde das Bier wirklich RICHTIG lecker, dass geht einfach runter wie sonst was.

Leider habe *hatte* ich nur eine Pulle ... das Leben kann so grausam sein ..




* der nicht genannte 1. Gedanke: "Wie kann ich das Rezept kommen?"

hkpdererste
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Re: Weihnachtswichteln 2017 - Verkostungsberichte

#15

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 6. Februar 2018, 21:36

Soo, statt Tabletten mal wieder Hobbybräu aus Hamburg.

Im Glas das Brombeer Saison aus Pilsmalz und Weizenmalz mit Gartenhopfen und Billerbecker Brombeeren, vergoren mit der WB - 06 (wirklich die ? hätte ich nicht vermutet).
Die Farbe, na klar, leicht ins rötliche von den Beeren das Bier an sich total klar. Geschmacklich eine deutliche Säure die die Brombeeren nach der Vergärung hinterlassen haben, insgesamt ein sehr trockenes hochvergorenes Gebräu.
Fazit: ein meiner Meinung nach fehlerfreies Bier das sogar recht erfrischend wirkt, wären da nicht die 6,8% Alkohol. Mich persönlich stört bei solchen Bieren mit Früchten allerdings immer die zurückbleibende Säure, ist halt Geschmackssache.
Achja und die WB - 06 nehm ich dir nicht ab bei rechnerisch 100% EVG.

Grüße Klaus

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