Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

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schwarzwaldbrauer
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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#51

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 29. Dezember 2020, 17:06

Mit dem Brut IPA bin ich heute am Ende meines Wichtelpakets angekommen.
Schon beim Einschenken macht sich ein mächtiges Zitrusaroma breit. Das bestätigt sich in Mund und Gaumen, wobei im Abgang Grapefruit sehr nachhaltig und angenehm lange nachwirkt.
Gelungenes Bier, wie die anderen von Jörg sehr interessant und bestens trinkbar.
Danke nochmal an den Wichtel, diese Auswahl regt mich zu Experimenten an.
Grüßle Dieter
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IMG_20201229_162902.jpg
Brau, schau wem.

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schabse
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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#52

Beitrag von schabse » Dienstag 29. Dezember 2020, 18:53

Blondes Gift (Monroe Single Hop Lager) von Cristian, Mediterror
20201229_182926.jpg
Erstaunlich wie präsent der Monroe Hopfen mit 2% α-Säure in der Nase und im Gechmack ist,
obwohl laut MHD 01.02.21 das Bier schon vermutlich 1 Jahr alt ist.
Steht schön klar im Glas, optimal karbonisiert
Sehr gut gelungenes Bier, das Caramalz und der Hopfen in der intensität schmecken mir !
Christian versteht Sein Hobby (Handwerk) :thumbsup
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.
Konfuzius wahrscheinlich 551 - 479 v.Chr.

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#53

Beitrag von SvenLen » Mittwoch 30. Dezember 2020, 14:08

Hoppla, den Verkostungsberichte Thread habe ich gerade erst entdeckt.

Bevor das Jahr herum ist, starte ich erstmal mit einer kleinen Schuldbekundung:
Von den 4 Biersorten, die mariarita mir geschickt hatte, habe ich leider nur noch zwei in Bildform dokumentiert :Mad2
Nennen wir es technische Probleme... Georg, es tut mir sehr leid! Ich hoffe mein Gedächtnisprotokoll wird dem ganzen gerecht.
Zumindest die Flaschen finden sich noch auf Seite 4 im Wichtelthread...

Auch muss ich vorwegschicken: Ich bin weder mit der Sensorik eines Sommeliers ausgestattet, noch bin ich stilistisch ein großer Experte was hopfenbetontere Biere angeht.

Aber mal ein paar Worte eines Brauanfängers zu den Bieren, die ich von Georg bekam:

1.) Kveik ala Schorch
Meine erste Berührung mit Kveik bislang. Farblich leicht trüb, vielleicht durch die Kühlung, aber leuchtend göldlich gelb.
Eingeschenkt hat es einen mild-hopfigen Duft verbreitet, relativ feiner, stabiler Schaum.
Im Geschmack absolut frisch, wäre eigentlich super für den Sommer gewesen. Eine angenehme saure Note habe ich auch wahrgenommen, kann es aber leider garnicht zuordnen, ich weiß nur, dass ich es super fand!
Im Abgang kam dann auch angenehm der Hopfen durch, nicht aufdringlich.

2.) Sängersglück Polaris Pils
Zumindest kannte ich den (Aroma)Hopfen bereits aus einem IPA (Greenmonkey Polaris).
Das ganze in einem Pils? Spannend!
Und was soll ich sagen, wundervoll.
Erstmal war es optisch wie ein Pils eben sein soll, schön klar, prachtvoll in der Farbe - wie reifes Getreide aus dem Bilderbuch.
In der Nase dann etwas hopfenbetonter als ich es von Pils bislang kannte, aber das hat es erst recht interessant gemacht.
Geschmacklich - für mich - bombe. Vor allem kam der Polaris Hopfen hier wunderbar im Abgang hinterher.
Ich kann zwar wirklich nicht von Eisbonbon sprechen - was mir damals als Vergleich genannt wurde bei o.g. IPA, aber etwas mentholiges meine ich in jedem Fall geschmeckt zu haben, klasse!

3.) IPA US-NZL
Die Optik betreffend hänge ich hier ein Foto an - eine wunderschöne tiefe Farbe aber!
Vielleicht ist es eine Bildungslücke, aber eben deutlich leuchtender, rötlicher, dunkler als die IPAs die ich bisher kannte.
Da ich auf dunklere Biere stehe -> wunderbare Aussichten.
Wenig überrascht war die Nase, umströmt von Hopfenduft, ganz klar im Vordergrund, irgendwo zwischen harzig und floral, ein Kenner wüsste wohl mehr.
Im Geschmack auch wieder erster Eindruck "Klar, IPA", aber etwas anders schon, minimal malziger als was ich bisher kannte, gefällt mir.
Aber auch hier natürlich wieder Hopfenaromen im Vordergrund.
Ich bin jedenfalls angeregt, in der Richtung auch mal selber etwas zu machen - das haben die gekauften bisher nicht geschafft :Smile
georg_ipa.jpg
4.) Amber
Auch hier folgt ein Bild, aber der Name macht dem Bier alle Ehre! (Verzeiht mir nur das Glas :Bigsmile )
Ein wundervoll glänzendes bernsteinfarbenes Bier.
Der Hopfen tendiert - für mich - in der Nase eher in eine harzige Richtung, passt zum Namen.
Angenehm bitter und gleichzeitig leicht süß auf der Zunge, der Hopfen ist schön eingearbeitet und kommt im Abgang etwas mehr zur Geltung.
Wirklich eine Runde Sache, mein persönlicher Favorit.
georg_amber.jpg
Traurig bin ich allerdings, dass die Biere es nicht in den Sommer geschafft haben - ich glaube, da werde ich sie spätestens vermissen.

Ich hoffe einfach, dass das als Review so hier ok ist - erstes Wichteln, erstes Review und tatsächlich sogar die ersten Hobbybiere von anderen Brauern, die ich je probieren durfte.

Vielen Dank Georg! Du hast mir da wirklich feine Tropfen geschickt, über die ich mich sehr gefreut habe. Gleichzeitig juckt es nun, etwas hopfenbetonter zu werden.

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#54

Beitrag von Pivo » Donnerstag 31. Dezember 2020, 15:24

Sodele, meine Wichtelbiere von hkpdererste sind verkostet und nun möchte ich auch meine Beurteilung dazu abgeben:

1. mein Angstgegner, das Rauchbier:
Mein Glückwunsch, nach Deiner Interpretation verstehe ich endlich die Idee des Rauchbieres.
Es hat einen feinen Schaum, der lange erhalten bleibt. Schwarz, beim genauen Hinsehen klar. Schöner,
als ich es von manch gekauften Stouts kenne.
Der Geruch bietet eine angenehme Balance zwischen Röstaromen und ein wenig Rauch.
Genau das finde ich geschmacklich wieder, und das finde ich echt lecker! :thumbup

2. das Pale Loral
Vorweg: Super-Bier.
Ein lange stabiler Schaum, recht hell (bernsteinfarben), opak, sieht einladend aus.
Das Aroma des Loral finde ich sehr interessant, zwischen fruchtig und blumig, muss ich auch mal einsetzen!
Die angenehme Bittere sorgt für hohe Drinkability, das macht Freude.

Bei beiden Bieren finde ich die Karbonisierung prima. Ich mag (und mache) Biere gerne spritzig, auch wenn im Bierstil eigentlich weniger Kohlensäure enthalten ist.

Am WE habe ich das Pils-Loral und das Güzburger Weizen probiert:

3. das Pils Loral
Das Pils besticht mit herrlichem Schaum, einer kräftigen Hopfen-Nase und einer schönen goldgelben Farbe.
Die 55 IBU passen mal so richtig gut zum Aromaprofil des Loral. Daher habe ich es mit meinem derzeitigen Lieblingsbier, dem Schönramer Grünhopfenpils verglichen. Das Bier ist Dir toll gelungen, spielt eindeutig in der gleichen Liga!

4. Günzburger Weizen
Sehr gut geschmeckt hat mir auch das Günzburger Weizen. Die deutlich bananige Note ist in hier erhältlichen Weizenbieren meist weniger bis gar nicht zu finden, daher finde ich das Bier deutlich aus dem Einerlei herausragend.
Schön, dass es auch bei moderaten 5,1% Alkohol voll und nicht im Geringsten wäßrig daherkommt.
Es ist schlank genug, daß man gerne ein Zweites davon trinken würde... wenn vorhaden . :Bigsmile

5. Hop2It
Dieses Bier hat einen ausgeprägte Schaumbildung, auch halbvoll schäumte es noch langsam aber stetig aus der Flasche. Das hatte aber keinen negativen Effekt auf die Schaumstabilität oder den Kohlensäuregehalt des Bieres.
Da ich eine kräftige Hopfennote zu Schätzen weiß, bin ich vom Geruch sowie dazu passendem hopfigem Geschmack begeistert. Die Bittere ist eine deutliche Ansage, ohne jegliche Übertreibung des Themas. Das wirkt auf mich sehr ausgewogen, so mag ich es sehr gerne.


6. Holzbock
Das Holzbock ist der Hammer! Das erinnert mich ja schon an die dunklen Trappistenbiere, sehr kräftig, dabei rund.
Schaum und Karbonisierung treffen genau meinen Geschmack. Das beste Beispiel, daß ein hervorragendes Bier kein kompliziertes Rezept braucht. Vielen Dank für diese Erfahrung.

Zu den beiden letzten Kaufbieren kann ich auch etwas schreiben.

7. Exquisit von Schwarzbräu
Das Exquisit von Schwarzbräu gefiel mir sehr gut. Toll finde ich die Balance zwischen dem gut herauszuschmeckenden Malz und der deutlichen, aber nicht vordringlicher Bittere. Deutschlands meitprämierte Brauerei? Zu Recht!

8. Autenrieder Urtyp Hell
Dagegen fällt das Autenrieder Urtyp Hell deutlich ab. Schon der schnell zusammenfallende Schaum hat irritiert, obwohl genug Kohlensäure vorhanden war. Geschmacklich ohne Nebengeräusche, allerdings setzt es absolut keinen Akzent.
Ein ordentliches Bier zum Durstlöschen, leider nicht mehr.

Somit bin ich rundum zufrieden mit Deinen Bieren, vielen Dank dafür. Durch die Teilnahme ander Wichtelaktion habe ich viele Eindrücke gewonnen, die ich mit Sicherheit in meine zukünftigen Sude einfließen lasse.
Beste Grüße aus Herdecke.
Ralf

Ich hab´n Glaubensproblem. Ich glaub, Bier ist alle. :Shocked

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#55

Beitrag von Mediterror » Freitag 1. Januar 2021, 20:15

Mein Paket kam von Yorn , hierfür nochmal vielen Dank.

Das Paket enthielt je 2 Fl Neipa & Frischhopfenbier und 2 Biere von Kühn Kunz Rosen und 1 von Eulchen aus Mainz. 2 Schöne Brauereien die ich auch gut kenne.
Bild
Zum Frischhopfenbier.
Bild
Trübes Honiggelb im Glas. Ordentliche Schaumkrone die sich auch gut hält.
Bild
Im Geruch bilde ich mir fast Kaugummi artige Noten ein, die ich eigentlich nur vom Barbe Rouge Hopfen kenne ( ein richtig geiler Hopfen übrigens), find ich schonmal sehr spannend. Im Geschmack kommen leichte Hopfenaromen zur Geltung. Das Ganze geht jedoch eher in die malzige Richtung.
Gelungenes Bier das ich in die Richtung Export einordnen würde. Für mich als Hopfenjunkie dürfte es ruhig noch etwas Hopfiger sein :Bigsmile

Zum Neipa:
Bild
Hier gab es die Anmerkung das es gerne noch 2 Wochen im Kühlschrank lagern dürfte. Hm nach 1 Woche juckts mich aber, also aus damit und rein ins Glas.
Bild
Hier macht sich eine sehr schöne Schaumkrone breit die sich bis zum letzten Schluck hält. Die Farbe ist hell golden mit Neipa Typischer Trübung.

In der Nase kommen kräutrig, fruchtige Noten an. Cremiges Mundgefühl mit angenehmer Bittere. Die 6% merkt man absolut nicht. Hier ist auf alle fälle ein Brauer am Werk der was kann!

Alles in allem ein tolles Paket. Vielen dank an Yorn für das Bier!

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#56

Beitrag von Barney Gumble » Freitag 1. Januar 2021, 21:53

Red Venom (Letztes Bier von Dieter alias dadr), ein American Barley Wine, 10,2 vol%:
Feines Kupferrot (heller als erwartet), Schaum leicht cremig, Farbe zwischen Honig und beige, wird schnell dünn, aber ist ok so und wird bei leichtem Schwenken gut nachgebildet,
Aroma: Malznote erinnert an Trappistenbiere es gibt Assoziationen von feinem Caramel, Steinobstaromen, Dörrobst, Bratapfel, entfernt an reife Banane erinnernd.
Antrunk: fein-süßlich, keine Spur sprittig, was mir bei dieser Gattung sonst oft ganz schnell zu schaffen macht, voller Körper gut mit spitzer Bitterkeit ausgeglichen, im Abgang ganz smooth, Rezenz dezent, was für den Aromeneindruck sehr förderlich wirkt, im Abgang keine aufdringliche, nur gaaanz dezente Wärme und auch hier wunderbare Ausgewogenheit zwischen Malz-Süße und Bitterkeit
Scheint für mich ein sehr schwierig zu brauendes Bier zu sein, ist wirklich ein ganz besonderes Tröpfchen, daher echt an dieser Stelle Hut-ab und Schulnote 1a, ich wusste ja schon zu Beginn um das Können von Dieter wegen der Erfolge bei diversen Hobbybrauerwettbewerben (siehe auch www.) und die Realität hat mich nicht enttäuscht. Schade, dass es mit dem Pakerl schon vorbei ist, vielen herzlichen Dank nochmal.
VG
Salomon
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Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#57

Beitrag von emjay2812 » Samstag 2. Januar 2021, 19:27

Und es geht weiter, diesmal die Dunkle Weisse von Waukolino.

Die Optik ist leider nicht sehr ansprechend, der Schaum ist nur wenig vorhanden, und zerfällt rasch.
Die Farbe ist ein schönes dunkles Bernstein.

Im Geruch ist es sehr nelkig/phenolisch, und malzig.
Im Antrunk hat das Bier schöne Malzaromen, die auch etwas an Kakao erinnern. Etwas Haselnuss ist auch mit dabei.
Dazu kommen die typische Schneiderhefecharakteristik. Sehr ausgewogen und rund, sehr weich, unglaublich süffig.
Auch wenn ich lange keine Schneider Weiße mehr getrunken habe, so habe ich sie in Erinnerung.
Im Abgang klingen die typischen Nelkennoten lange im Mundraum nach.

So und nicht anders soll ein gutes Weißbier sein. Süffig, malzig rund. Dies hat weniger Banane dafür mehr Nelke.
Die Schneider Hefe drückt Ihren Stempel auf. Ich sitze gedanklich bei 30°C im Biergarten. Dann dieses Bier,
vielleicht noch eine Brezen und Leberkäse.

Es schmeckt mir wesentlich besser als deine Aroma-Weisse.

Schulnote: 1

Bisher waren alle deine Bier auf einem sehr guten und hohem Niveau. Keine wirklichen Fehlgeschmäcker dabei, bei
der Aromaweiße bin ich unsicher woher die ungewohnten Aromen kamen. Aber manchmal hat man ein gewisses Schema im Kopf und
wenn man dann etwas Anderes wiederfindet ist man irritiert. So gibt es z. B. auch Riesling mit irren Cassistönen. Erwartet man nicht in einem Weißwein und schon gar nicht in einem Riesling. Da routieren die Geschmacksnerven bis es "klick" macht.

Jetzt ist noch das Pale Ale im Kühlschrank, folgt wahrscheinlich die nächsten Tage.

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#58

Beitrag von JackFrost » Samstag 2. Januar 2021, 19:50

Ich hab heute das Bitter vom Schlafwagenschaffner getrunken.

Ein goldfarbenes Bier mit langer Schaumstabilität.
Der Geruch ist hopfenaromatisch.

Im Antrunk ist eine leichte süße erkennbar.
Die Bittere ist im Haupttrunk eher im Hintergrund und kommt dann im Nachtrunk.
Der Nachtrunk hat eine erfrischende Hopfenbittere. Die Bittere ist deutlich vorhanden, aber
sehr angenehm.

Auch das zweite Bier hat mir sehr gut geschmeckt.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#59

Beitrag von emjay2812 » Samstag 2. Januar 2021, 20:14

So jetzt gibt es doch noch das Pale Ale von waukolino.
Mit Hallertauer Cascade und der Danstar Nottingham verbraut.

Auch hier ist der Schaum fein, aber nicht sehr haltbar.
Die Farbe ist hellorange und naturtrüb.

Im Geruch tolle Hopfenaromen. Schöne exotische Fruchtaromen, wenn auch nicht so überbordend wie beim amerikanischen Original.
Ich bilde mir ein, neben den Cascade Aromen auch die klassischen Hopfennoten des Hallertauer zu riechen.

Der Antrunk ist weich, sehr fruchtig, rein und klar. Enorm weich, schöne exotische Früchte nach Mango, Maracuja und Grapefruit.
Dabei überhaupt nicht bitter oder gar kratzig. Einfach ein feines Hopfenprofil, sehr mild. Das Malz tritt in den Hintergrund, die Hefe ist überhaupt nicht präsent. Der Hopfen darf sich voll entfalten.
Auch der Nachtrunk ist von dieser tollen Fruchtigkeit geprägt, die lange nachhällt.

Das Bier könnte etwas mehr Kohlensäure haben, die geringe Rezens sorgt für einen hohen Trinkfluss.
Auch das hier passt zu einer lauen Sommernacht.

Das ist einer der wenigen Biere die ich bisher mit der Nottigham getrunken habe. Ich habe persönlich gerne etwas Hefearoma im Bier,
diese Hefe ist extrem neutral. Passt zu diesem Bierstil, bei dem sich ausschließlich der Hopfen entfalten darf. Für andere Biere wäre es dann schon fast zu leer. Das Bier hat 13°P und 5,9% Alkohol. Das schmeckt man nicht, so leicht und süffig ist es.

Schulnote: 1

Fazit:
Waukolino, deine Bier waren alle von einer abnormen Süffigkeit und Weichheit geprägt. Alle sehr abgerundet, und sehr stilsicher umgesetzt. Die winzigen Kritikpunkte die ich finden konnte, sollen Ansporn sein. Das Grünhopfen Pils etwas mutiger bittern,
die Aromaweiße war mir etwas zu ungewohnt (rein persönlich), dem Weizen IPA gingen die Weißbieraromen verloren (aber trotzdem eines der besten IPAs die ich bisher getrunken habe). Das Helle besteht neben JEDEM der Großen. Das Pale Ale ist super, und die Dunkle Weiße macht Schneider mächtig Konkurrenz.

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#60

Beitrag von Schlafwagenschaffner » Sonntag 3. Januar 2021, 12:04

JackFrost hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 19:50
Ich hab heute das Bitter vom Schlafwagenschaffner getrunken.

Ein goldfarbenes Bier mit langer Schaumstabilität.
Der Geruch ist hopfenaromatisch.

Im Antrunk ist eine leichte süße erkennbar.
Die Bittere ist im Haupttrunk eher im Hintergrund und kommt dann im Nachtrunk.
Der Nachtrunk hat eine erfrischende Hopfenbittere. Die Bittere ist deutlich vorhanden, aber
sehr angenehm.

Auch das zweite Bier hat mir sehr gut geschmeckt.

Gruß JackFrost
Das liest man doch gern!
Fein, freut mich, dass es dir schmeckt. Ich bin gespannt, was du zum Frischhopfendoppelbock sagen wirst.
Jens
„Man kann ohne Liebe Holz hacken, Eisen schmieden und Ziegel formen,
Bier brauen ohne Liebe aber kann man nicht.“ Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#61

Beitrag von Bilbobreu » Sonntag 3. Januar 2021, 12:31

Moin,
ich hab gestern zu meinem ersten Brautag in neuen Jahr mein drittes Bier von murby81 verkostet. Leider habe ich kein Foto gemacht.
Es handelt sich um das "AL das Kerwabier" :Grübel. Nach dem Begleitschreiben soll Kerwa offenbar Kirchweih heißen, was sich einem Norddeutschen wie mir nur schwer erschließt, aber sei's drum.
Das Bier hat laut Etikett 5,2 Vol.% Alkohol, ist aus Pilsnermalz, Kara hell und Kara Pils gebraut, mit Hallertauer Tradition und Monroe gehopft und mit der Wyeast 2308 Munich Lager vergoren.

Das Bier ergießt sich golden und glasklar (wirklich wie gefiltert) ins Glas. Es bildet sich mäßig viel aber gut haltbarer feinporiger weißer Schaum. Optisch ist das auf jeden Fall die volle Punktzahl. Besser kann eine helles Hobbybrauerbier eigentlich nicht aussehen. Der Geruch ist nur ganz wenig malzig und ansonsten neutral und unauffällig, wie es sich für ein gutes Lagerbier gehört. Der Antrunk ist geprägt von einer malzigen Süße, die ein wenig an Karamell und Biskuit erinnert. Zugleich ist aber auch eine leichte Hopfenbittere spürbar. Erst im zweiten Eindruck erschließen sich mir die kräuterig-blumigen Hopfenaromen und vielleicht ganz am Rand auch noch etwas fruchtiges, dass ich nicht näher identifizieren kann. Insgesamt ist das alles wunderbar stimmig ausbalanciert. Die Karbonisierung ist perfekt passend.
Fazit: Auch wenn dieses Bier nicht ganz eindeutig in die heute so verbreitete Kategorisierung in Biertypen passt, weil es für ein Lager ein wenig zu restsüß und für ein Festbier etwas zu leicht ist, so ist es doch ein ganz hervorragendes und stimmiges Bier. Es war ein Genuss. Vielen Dank dafür.
Gruß
Stefan

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#62

Beitrag von waukolino » Sonntag 3. Januar 2021, 13:52

emjay2812 hat geschrieben:
Samstag 2. Januar 2021, 20:14
So jetzt gibt es doch noch das Pale Ale von waukolino.
Mit Hallertauer Cascade und der Danstar Nottingham verbraut.

Auch hier ist der Schaum fein, aber nicht sehr haltbar.
Die Farbe ist hellorange und naturtrüb.

Im Geruch tolle Hopfenaromen. Schöne exotische Fruchtaromen, wenn auch nicht so überbordend wie beim amerikanischen Original.
Ich bilde mir ein, neben den Cascade Aromen auch die klassischen Hopfennoten des Hallertauer zu riechen.

Der Antrunk ist weich, sehr fruchtig, rein und klar. Enorm weich, schöne exotische Früchte nach Mango, Maracuja und Grapefruit.
Dabei überhaupt nicht bitter oder gar kratzig. Einfach ein feines Hopfenprofil, sehr mild. Das Malz tritt in den Hintergrund, die Hefe ist überhaupt nicht präsent. Der Hopfen darf sich voll entfalten.
Auch der Nachtrunk ist von dieser tollen Fruchtigkeit geprägt, die lange nachhällt.

Das Bier könnte etwas mehr Kohlensäure haben, die geringe Rezens sorgt für einen hohen Trinkfluss.
Auch das hier passt zu einer lauen Sommernacht.

Das ist einer der wenigen Biere die ich bisher mit der Nottigham getrunken habe. Ich habe persönlich gerne etwas Hefearoma im Bier,
diese Hefe ist extrem neutral. Passt zu diesem Bierstil, bei dem sich ausschließlich der Hopfen entfalten darf. Für andere Biere wäre es dann schon fast zu leer. Das Bier hat 13°P und 5,9% Alkohol. Das schmeckt man nicht, so leicht und süffig ist es.

Schulnote: 1

Fazit:
Waukolino, deine Bier waren alle von einer abnormen Süffigkeit und Weichheit geprägt. Alle sehr abgerundet, und sehr stilsicher umgesetzt. Die winzigen Kritikpunkte die ich finden konnte, sollen Ansporn sein. Das Grünhopfen Pils etwas mutiger bittern,
die Aromaweiße war mir etwas zu ungewohnt (rein persönlich), dem Weizen IPA gingen die Weißbieraromen verloren (aber trotzdem eines der besten IPAs die ich bisher getrunken habe). Das Helle besteht neben JEDEM der Großen. Das Pale Ale ist super, und die Dunkle Weiße macht Schneider mächtig Konkurrenz.
Markus,
freut mich dass Dir meine Biere geschmeckt haben.
Deine Kritikpunkte sind natürlich ein Ansporn um mich zu verbessern.
Danke hierfür.
VG, Michael

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#63

Beitrag von afri » Sonntag 3. Januar 2021, 21:09

Und hier der nächste Verkostungsbericht eines weiteren Wiess' von Floohan, das anders als das erste vor ein paar Wochen zusätzlich mit Cascade gestopft ist. Und auch hier: sehr gutes Bier, selbst wenn ich vom Cascade nicht allzu viel riechen kann. Es schmeckt frisch und gut, wenn ich beim Eingießen besser aufgepasst hätte, wäre es vermutlich fast glanzfein gewesen, aber die leichte Trübung macht mir nichts aus.

Und nun freue ich mich noch aufs letzte, ein WEIPA, das ich noch geraume Zeit lagern soll. Mache ich gern, wenn das dann ebenso gut wird, wie die letzten Kandidaten meines aktiven Wichtels. Foto habe ich mir diesmal gespart, zum einen sieht es fast ebenso aus wie beim letzten Mal, zum anderen ist der Druck recht schlecht und man kann kaum etwas lesen. Einzig die 25 IBU sind zu entziffern, aber auch hier: kein Problem, das Bier spricht für sich und wenn's schmeckt, ist das Etikett wenig wichtig.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#64

Beitrag von monsti88 » Montag 4. Januar 2021, 15:00

Moin!

Hier nun auch meine Verkostungsberichte der Biere von Peer (P.B.):
IMG_4475.jpeg
Karo La Irish Red

Schmeckt prima! Beim Eingießen schöner Schaum, der zwar recht schnell zusammenfällt, aber als dünner Film auf der Oberfläche und "Brüsseler Spitzen" am Glasrand verbleibt. So muss das! Angenehme Hopfennase ohne zu viel Frucht. Im Antrunk kommt der leicht röstige Malzkörper schön zum Tragen ohne zu Mastig zu sein, der Hopfen steht dem gut entgegen. Genau richtig gebittert, der Hopfen hängt aber für meinen Geschmack etwas zu sehr nach. Irgendwas schmeckt überraschend (im positiven Sinn), ich kann aber nicht genau sagen, was es ist. Auf dem Etikett steht etwas von Minze, das kann ich zwar nicht erkennen, aber das kühle Mundgefühl geht in die Richtung. Die Farbe ist für ein Irish Red sehr gut getroffen.

Big Wave Golden Ale

Sehr schöner Schaum, die Farbe sieht lecker aus und eine Naturtrübe die mir gefällt! Die Hopfennase ist echt bombig — Zitrusfrüchte, hopfig, lecker! Im Antrunk auch ein schönes Aroma nach Zitrusfrüchten mit leicht grasigen Noten und angenehmer Bittere. Der Körper ist recht schlank, im Abgang etwas leer — hier könnte etwas mehr Malzkörper den Hopfen noch besser ausbalancieren. Alles in allem aber ein solides Pale Ale mit hoher drinkability. Davon könnte ich mir gleich noch eins aufmachen!
IMG_4621.jpeg
Bock auf Honig - Bockbier mit Honig

Der Schaum ist recht grobporig und fällt schnell zusammen. Geruch ist unauffällig, eher malzig mit einer süßlichen Note. Im Mund platzt dann die Bombe — ich schmecke Trockenobst und Backpflaumen, die Hopfenbittere ist angenehm eingebunden. Für einen Bock finde ich es nicht zu süß, vielleicht etwas zu stark karbonisiert, aber so mag ich das! Das Bier ist schön vollmundig und komplex. Den Honig schmecke ich nicht heraus, aber vielleicht kommt daher das angenehme Mundgefühl. Der Alkohol schmeckt auch nicht hervor, ein rundes Bier, gefällt mir von den dreien am besten und das, obwohl ich eigentlich kein Bockbier-Fan bin!
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20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#65

Beitrag von Kaso » Montag 4. Januar 2021, 18:01

Meine Wichtel Paket kam dieses Jahr wieder von Jack Frost an mich genauso wie letztes Jahr. (auch hier der Zufall wie bei anderen auch)
Zwei Kaufbiere und drei Selbstgebraute waren dabei und ein leckerer Tabasco

„Bayrisch- Mandarin Hell“ ein Helles

Ich näherte mich ihm mit einer gewissen Skepsis, da nur 16 IBU angegeben sind und ich eigentlich sehr herbe Biere, hopfenlastige Biere mag. Aber mich reizet auch die Beschreibung Bayrisches IPA, zumal bei mir IPA’s wieder so bei 50 IBU’s beginnen. Soweit zum Vorwort. Ach ja meine Sensorik ist nicht allzu Toll ausgeprägt, erwartet also nicht zuviel.

Der Geruch: leicht säuerlich, frisch nach viel frischem Obst.
Der Erste Schluck, weich, saftig; wenig Kohlensäure aber das fehlt nicht. Mein erster Eindruck war, das Schmeckt wie ein gestopftes Weizen. Auf der Suche nach der Zutatenliste ob Weizen oder gar Weizenrohfrucht verwendet wurde konnte ich dieses nicht klären. Die verwendete Hefe W66/40 kenne ich gar nicht und konnte auch nichts darüber finden. Bei einem Hellen würde ich eine UG Hefe erwarten, vom Geschmack und den Ester Noten würde ich aber OG vermuten.
Der Geschmack nachhaltig saftig wie Mandarinen Saft. Auch im Abgang bleibt der fruchtige Geschmack ohne jegliche Bitterkeit. Toll.
Ich kann mir nicht erklären ob der präsente Mandarinengeschmack von der Hefe kommt oder wirklich vom Mandarin Bavaria. Ich habe den Mandarin Bavaria schön öfters verwendet und nehme ihn gerne im Weizenbier, habe auch schon ein Pale Ale damit gemacht, aber so fruchtig, frisch Mandarine wie dieses Helle war das nie.
Der Alkohol von 6,5 % war nicht zu schmecken, er verbarg sich vollkommen hinter der Frucht, wobei ich 6,5% für ein Helles wieder recht hoch finde.
Ich würde dieses Helles nicht als Bayrisches IPA klassifizieren, aber als Bayrisches NEIPA passt es hervorragend. (zumindest nach meiner Persönlichen Klassifizierung, welche sich nicht mit der Klassifizierung anderer decken muss).

Ja ich hätte sofort ein zweites getrunken. Ganz anders als Erwartet, aber sehr lecker.
Und ich überdenke meine IBU Lastigkeit. Vielleicht sollte ich auch mal mit weniger IBU’s brauen.
b1.jpg
b2.jpg
Als zweites war das „Eichenstark“ dran, ein Belgisches Tripel mit 9% Alkohol.

Ich musste mehre Anläufe nehmen um dieses Bier zu testen, da mit 9% Alkohol wohl nur ein Bier an einem Abend geht.
Das Bier präsentiert sich nach dem einschenken mit feinporigem, hellem Schaum, welcher leider bald zusammenfällt.
Der Geruch ist komplex und fruchtig, beerig mit phenolischen Anteilen.
Auf der Zunge ist der Geschmack eine Belgischen Bieres, nach Rosinen, süßlich und Komplex, etwas erinnert an reife Banane und man könnte die Eiche erahnen, wenn man wollte. Mehr so der Geschmack der Gerbsäure von frischem Eichenholz, welchen man vom Holzschlagen im Wald kennt. Es kann aber auch sein, dass da meine Phantasie mit mir durchgeht, da ich weiß, dass es mit Eichenchips vergoren wurde.
Irgendwo ist da auch noch eine Geschmackskomponente, welche ich nicht so zu ordnen kann, Geht schwach in die Richtung Pferdedecke aber …, auch ein leichter Oxidationsgeschmack ist wahr zu nehmen, was aber gut zum Stil passt.
Im Abgang ist keine bittere, sondern das süßliche bleibt im Gaumen mit einem leichten säuerlichem Nachgeschmack. Sehr mäßiges bis fast kein Hopfenaroma ist auszumachen.
Das Bier ist wenig Karbonisiert aber für ein Belgisches Tripel ok, aber für mich zu gering, da bin ich aber kein Maßstab, da ich hoch karbonisierte Biere mag. Der Alkohol ist wahrnehmbar aber nicht aufdringlich.
Alles in allem ein gutes Tripel mit belgischen Aromen, welches man gut trinken kann, aber es ist kein Alltagsbier, aber lecker.


t1.jpg
t2.jpg


Das dritte Bier eine Stout „Braunbär“ steht noch zum Verkosten aus, aber das Jahr ist ja noch jung

Gruss Thilo
don't follow me I'm lost too

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#66

Beitrag von Grandes » Montag 4. Januar 2021, 20:26

Nochmals schönen guten Abend,
hier kommt der 2.te Teil der Verköstigung, meines Wichtelpartners „BrauWastlKoeln“.
Diese Mal wurden 4 Biere verköstigt > heute auch mit Bild.

Pandemic Dubbel
Schöner stabiler Schaum. Man riecht sofort ein Malzbetonntes Aroma. Meine Frau sagt sie würde Honig und Pinie im Geschmack erkennen. Des weiteren sagt sie, das es typisches Männer Bier ist, kann dies ebenfalls bestätigen. Ich finde es sehr süffig und könnte mehr davon Trinken.
Pandemic Dubbel 2.jpg
Statt Plätzchen > Weihnachtsbier
Ich muß sagen das der Name Programm ist > brauche in der nächsten Weihnachtszeit keine Plätzchen mehr, werde wohl dieses Bier nachbrauen müssen ( Rezept erwünscht ). Feinporiger schöner Schaum!!! Wir erkennen spontan Spekulatius und Honig im Geschmack, meine Frau ist der Meinung Marzipan zu erkennen. Super süffig, man könnte viel mehr davon Trinken.
Statt Plätzchen.jpg
Red Nose > Weihnachtsbier
Nach dem öffnen kommt viel Schaum aus der Flasche. Im Glas ist dieser auch sehr dominant und stabil. Unter dem Schaum kommt ein sehr sehr gutes Weihnachtsbier zur Geltung. Wir meinen Wiese/Löwenzahn und Nelke zu erkennen. Ein Hauch von Zimtstangen ( könnte auch Sternmais sein ). Ein prickelndes Weihnacht/Winter Bier was super trinkbar ist.
Red Nose.jpg
Schwarzes Gold CA > Russian Imperial Stout
Beim ausschenken ins Glas fällt sofort der fehlende Schaum auf, nur leichte Perlen entstehen die aber schnell verschwinden. Denke das dies am Alter des Bieres liegt. Der Geruch kommt jemanden von der Mosel, wie Wein vor. Schwarzes Gold beschreibt die Farbe treffend. Es ist fast keine Kohlensäure vorhanden. Der Geschmack wird dominiert von Kaffee/Cappuccino und Kakao. Im muss leider sagen, das dies überhaupt nicht mein Geschmack ist, aber Froh bin einmal eines trinken zu dürfen.
Schwarzes Gold CA.jpg
Also noch einmal vielen Dank für Deine leckeren Biere, ich habe nicht erwartet, 6 grundverschiedene Biere von Dir zu erhalten. Habe sehr viele Anregungen für mich mitgenommen > bin Total begeistert…..
Bin sicher man sieht sich irgend wann einmal auf einer Veranstaltung.

Mit schönen Grüßen aus Schweich an der Mosel

Grandes
Schöne Grüße von der Mosel

Ralf
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An der Mosel wird nicht nur guter Wein gemacht sondern auch lecker Biiiieeerrr :Drink

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#67

Beitrag von silversurfer784 » Donnerstag 7. Januar 2021, 09:24

Moin Gemeinde,

ich habe am Wochenende auch die ersten zwei Biere verkosten dürfen. Weichnachten und Silvester war einfach zu dicht mit Essen und Wein bepackt, da wollte kein Bier genussvoll vernichtet werden...

Ich habe ja von Jens (jbrand) ein tolles Paket mit drei Bieren bekommen (3x2).

Angefangen habe ich mit dem Pils:
https://hobbybrauer.de/forum/download/f ... w&id=68361

Schöne goldgelbe Farbe im Glas, leicht trüb, stabiler Schaum. Soweit also gut! Der Geruch: ein typischer Pilsgeruch, also keine negative Überraschungen zu erwarten!
Der Geschmack ist ganz wie man sich ein Pils vorstellt! Vollmundig, schön herb und auch im Abgang eine angenehme Bitterkeit.
Kurz gesagt:
Ein Pils fürs Volk! :thumbsup
Ein BIer, welches man sicherlich den ganzen Abend durch prima trinken mag ohne, dass es einem zu aufdringlich wird!
Mir persönlich schmeckt es sehr gut! Ein kleines Manko habe ich für meinen Geschmack jedoch festgestellt: Für ein Pils ist es äußerst spritzig, fast ein wenig zu viel. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau ;-)

Als zweites BIer habe ich mir das Braunbier vorgenommen:
https://hobbybrauer.de/forum/download/f ... w&id=68362

Beim Ausschenken fiel mir gleich auf, dass es sehr klar ist und eine tolle Farbe hat. Der Schaum hätte können etwas mehr und stabiler sein.
Beim Antrunk merkt man direkt einen leicht süßlichen Malzgeschmack, sehr gut! Den Alkoholgehalt (5,8%) merkt man so gut wie gar nicht, was es sicherlich gefährlich macht! :-D
Ich als Fan bernsteinfarbener Biere finde es große Klasse! Bis zum letzten Schluck ein klasse Bierchen mit angenehmer Bitterkeit.
Die Karbonisierung fand ich hier perfekt.
Ich habe nix daran zu meckern und freue mich schon auf die letzte Sorte und dann auch die jeweils zweiten Flaschen jeden Bieres. :-D
Dateianhänge
IMG_2155.jpg
IMG_2161.jpg
Grüße aus dem Saarland
Sebastian
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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#68

Beitrag von SaltCityBrew » Donnerstag 7. Januar 2021, 21:23

Hier jetzt noch schnell ein knapper Verkostungsbericht von zwei weitern Bieren von Tilo, meinem Wichtel.

Als Erstes das "Dashers Hoof" ein Chocolate Stout:
Nach dem Öffnen kam mir leider der Inhalt langsam aber stetig entgegen. Halb so wild, ging gleich ins bereitgestellte Glas.
Leider entwickelte das Bier so viel Schaum, dass ich nur die hälfte der 0,5L Flasche in ein 0,5L Glas bekam. Dafür entfaltete sich ein supergeiler Geruch!
Es riecht mega gut nach Malz, frisch, hopfig, zitrus und süßlich. Der Schaum ist sehr voluminös und leicht braun.
Der Geschmach ist stark, mächtig und mega lecker!!! Es schmecht nach Schokolade, Kakao und etwas Kaffee dazu etwas süß und etwas bitter. Passt!
Gehaltvoll und super! Könnte für mich etwas weniger bitter sein. Leider ist die karbonisierung extrem hoch! Das trübt leider massiv den Genuss. hrlichgesagt habe ich noch nie ein so hoch karbonisiertes Bier getrunken.
IMG_20210102_194450~2.jpg

Als zweites dann das ?? Ja wie heisst es denn?? saucscza? Susz Acca?? oder wahrscheinlich Sus Zacca. Ein Saison.
Das Bier ist sehr hell und glasklar. Viel grobporiger Schaum der superstabil im Glas steht.
Geruch ist super, Stark nach Hopfen mit Zitrusaromen, sehr frisch. Und nach Hefe.
Geschmack so wie es riecht, Super Hopfen, schön trocken nicht bitter. Recht hoch karbonisiert.
Im Antrunk kommt wunderbar der ausgeprägte Hopfen zur Geltung. Malz ist kaum wahrnehmbar. Danach macht sich leider ein starker Hefegeschmack breit, der den guten ersten Eindruck völlig überdeckt.
Ich muss leider sagen, dieses Bier ist nix für mich. Für mich schmeckte es nach einigen Schlücken nur noch nach Hefe.
Interessanterweise mochte meine Frau das gerne und hat den Rest übernommen. Und das obwohl sie kein Bier mag, echt seltsam.
Also schlecht ist das Bier sicherlich nicht, aber nicht mein Geschmack.
IMG_20210102_192902~2.jpg

Ein weiteres Bier steht noch im Kühlschrank. Es muss noch einige Wochen Reifen.
Freue mich schon auf die Verkostung. Allerdings werde ich das wohl nicht mehr hier reinschreiben.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Tilo bedanken, der mir wirklich ein super Wichtelpaket geschickt hat.
Es hat mir wieder einmal sehr viel Spaß gemacht an dieser Aktion teilzunehmen und freu mich schon auf die diesjährige.
"Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken"
(Martin Luther)

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#69

Beitrag von VolT Bräu » Donnerstag 7. Januar 2021, 23:14

Hier kommen die Verkostungsnotizen für Spittyman.

Ich habe ein sehr schönes Paket mit Rezepten und einem Brief bekommen. Vielen Dank dafür. :thumbup

Zuerst haben wir das Bitter verkostet:
DSC_0048.JPG
Es ist trüb wie ein NEIPA, trotz längerer Kaltlagerung. Respekt, das muss man erstmal hinbekommen - auch wenn's hier vermutlich nicht so sein sollte. :Grübel
Der Schaum war etwas grobporig, nicht sehr haltbar, aber in Ordnung.
Bitter war es im wahrsten Sinne des Wortes. 8°P - da sind auch 27 IBU schon viel.
Meine Frau mochte es nicht. Ich fand es ok, aber mein Lieblingsbier wird das auch nicht. Mit Bitter kenne ich mich aber auch überhaupt nicht aus und denke, dass das allgemein nicht so mein Ding ist.

Schwarze Weihnacht - Russian Imperial Stout
DSC_0050.JPG
Klar (konnte man schön beim eingießen sehen), tief-schwarz, schöner brauner Schaum
Ölige Konsistenz, passende niedrige Karbonisierung
Schöne Kaffeenoten
Trotz der hohen Stammwürze usw. eine sehr hohe Drinkability. Ich finde es toll gelungen! Es ist gut ausgewogen und es hat mir sehr gut geschmeckt. :Drink
Ein Bier in der Richtung steht auch noch auf meiner ToBrew Liste und da werde ich auf jeden Fall das Rezept als Grundlage verwenden.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#70

Beitrag von Silbereule » Freitag 8. Januar 2021, 10:30

Ich habe gestern ein Woodpacker von meinem Wichtel Martin (marsaba) getrunken. So wie ich es verstanden habe ein Verschnitt aus 4 Bieren, abgefüllt im Dezember 2018 und die Biere waren aus dem 2 Jahren davor, also 4 Jahre alt teilweise! Gelagert im Holzfass, verschiedene Hefen, u.a. auch verschiedene Brett Hefen. Das Bier war astrein und ohne merkliche Alterungserscheinungen!

Ziemlich klar, schöne goldene Farbe und stabiler Schaum (ohne lange Krone, aber Schaum hielt bis zum Ende). Im Antrunk spritzig, ziemlich trocken, schöne Rezenz. Im Mund eine leichte und überhaupt nicht unangenehme Säure. Im Nachgang überwiegen die Holzaromen ganz stark. Mit geschlossenen Augen könnte man meinen einen weißen Perlwein aus dem Holzfass zu trinken.

Dieses Bier war für mich besonders spannend, habe noch wenig Erfahrung sowohl mit Sauerbieren als auch Holzfasslagerung. Habe auch gerade Eichenholzchips bestellt und möchte testweise paar Liter meines Doppelbock damit stopfen. Fand jetzt nach dem Bier die Holzaromen schon recht krass, hoffe aber dass sie bei einem dunkleren Bier mit stärkeren Körper besser kommen. Ist natürlich Geschmackssache alles! Freue mich über dieses Erlebnis und die neue Erfahrung, vielen Dank dafür! Freue mich noch auf die weitern Sauerbiere :Smile

Herzliche Grüße,
Steffen
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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#71

Beitrag von BrauervomRotenBerg » Freitag 8. Januar 2021, 20:49

Hallo,

ich möchte auch von meinen Wichtelbieren berichten.

Von "Grandes" habe ich 3 eigene und zwei lokale Biere bekommen. Dazu eine Dose "Weißbierplätzchen", die waren schon mal sehr lecker, mit dominierender Hefenote, wie es sich für Weißbier gehört!
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Ein "Kellerbier", viel Hopfen und viel Alkohol, dazu ein bissle Oxidation:
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Ein Weizenbier, eher ein Weizenbock und gut gespundet:
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und ein Festbier nach dem Rezept von Tauroplu, sehr gut gelungen!!!
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IMG_6234.jpg (21.21 KiB) 2103 mal betrachtet
Grandes hatte erst 7 Sude hinter sich, und dafür sind die Biere wirklich gut! Es hat mich so sehr an meine eigenen Anfänge erinnert: Viel Hopfen, viel Alkohol, viel CO2 und ein bisschen Oxidation: Höher, schneller, weiter! Aber der Beginn einer schönen Leidenschaft!!!

Es braucht "junge Wilde". (unabhängig vom tatsächlichen Alter)

Danke an Grandes und an die Wichtelaktion, aktiv wie passiv sehr positiv für mich!


Darauf das Motto meines Weihnachtspullis:
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IMG_6262.jpg (15.69 KiB) 2103 mal betrachtet
Allzeit gut Sud 2021


Steini
Schönes Leben hier!!! (Sehr gut auch zu mir passendes Motto der Riegele-Brauerei)
Bier ist gut, sagt der Arzt!! (Mein Motto)
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=50&t=17997

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#72

Beitrag von Silbereule » Sonntag 10. Januar 2021, 12:43

IMG-20210108-WA0008.jpg
Habe die Tage das Stout Light von marsabba getrunken, ein White Stout. "Light" ist dabei etwas irreführend mit ca. 16°P und Alk. 6,7%vol. :Bigsmile Da das White Stout auf MMuM auch schon auf meiner To-Brew-Liste stand, war ich besonders gespannt.

Hell bernsteinfarben, kaum Schaum, kaum Kohlensäure. Im Bier schwammen ein par Partikel, sah nicht nach Hefe aus, vielleicht vom Kaffee? Vielleicht noch aufgeschüttelt vom Transport? Störte mich aber nicht.
In der Nase ganz klar: Kaffe. Im Mund auch. Mundgefühl sehr weich und rund und dazu dieser Geschmack den ich sonst in einem eher hellen Bier nicht erwarte: Kaffee!
Ich bin mir nicht sicher ob ich es nachbrauen werde, wenn dann mit weniger intensiven Kaffeearomen, schmecken tut das an sich schon. Das macht für mich auch den Reiz dieser Tauschaktionen, ich kann Biere ausprobieren, ohne davon gleich 20l selbst brauen zu müssen :Wink
Hiervon habe ich noch eine zweite Flasche und freue mich darauf sie meinen Schwager zu zeigen.
Danke Martin!

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#73

Beitrag von waukolino » Montag 11. Januar 2021, 17:24

Am Wochenende wurden zwei weitere Biere von Volker (VolT Bräu) verkostet.

Ein weiteres (bzw. identisches) Pale Ale "Braulabor" Cascade-Hopfen (13°P, 30 IBU, 10EBC und 6,2% Vol.)
War wie auch das erste Pale Ale "Braulabor" sehr sehr lecker.
IMG_20210105_183050.jpg
Als nächstes wurde das "GIGGIN' CLONE" West Coast IPA verkostet.
14,8°P, 60 IBU, 13 EBC, 7.1% Vol.

Wunderschöne karamellen Farbe und sehr fester Schaum, der bis zum Ende stabil war. Leider etwas stark karbonisiert, so dass ich das Glas leider nicht voll machen konnte.
Fruchtige Hopfennoten (Pfirsich-/Citrusnote) sind vom Duft sehr gut zu erkennen.
Die 60IBU werden gut von den Hopfenaromen unterdrückt, was das Bier gar nicht herb erscheinen lässt.

Für seine 1 1/2 Jahre Alter, schmeckt das Bier einwandfrei. Auch die Hopfenaromen waren noch gut erkennbar.

Sehr leckeres Bier. Hut ab. Schmeckt mir sehr.
IMG_20210108_163859.jpg

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#74

Beitrag von afri » Freitag 15. Januar 2021, 20:49

Heute schließlich mein letztes Wichtelbier von Florian, ein Weizen-IPA mit Mandarina Bavariae. Leider zu viel Schaum, um in einem Zug einzuschenken, dafür ein herrliches Aroma. Hier riecht sowohl die Banane, als auch der Hopfen. Das zumindest gefällt mir ausgesprochen gut, während es mir eine Spur zu bitter ist. Der Bittere steht eine relativ geringe Stammwürze von 10,5°P gegenüber, für mich nicht ausgewogen genug.
Dennoch sicher ein gelungenes Bier, nur für mich ist das nichts. Ich danke meinem aktiven Wichtelpartner für die Auswahl, hat Spaß gemacht, Flohaan.
Achim
Dsc_2232.jpg
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#75

Beitrag von schweizer-franke » Samstag 16. Januar 2021, 22:49

Weil ich vermute, dass die Wichtelberichte sich langsam dem Ende zuneigen: Vielen Dank für die tollen Fotos und Berichte, ich fand es sehr interessant obwohl ich bei der Aktion nicht dabei war. Da waren auf jeden Fall für mich ein paar Ideen für zukünftige Sude dabei! :thumbsup

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#76

Beitrag von P.B. » Mittwoch 20. Januar 2021, 19:30

Hallo,
heute möchte ich auch meine gewichtelten Biere von Stefan ( Coint ) bewerten.
Erst einmal möchte ich mich bei Stefan bedanken, es waren sehr schöne Biere und auch der nette Austausch per E-Mail, hat mir gut gefallen.
Ich habe von Stefan insgesamt 5 Biere erhalten, von denen ich bisher 4 verköstigen durfte. (leider nicht von allen Fotos gemacht)

Das erste Bier war das "Oktoberfest Märzen", es hatte eine schöne goldene Farbe, stabilen weißen Schaum und der Geruch war malzig mit einem Hauch von Honig. Ein süffiges, leckeres Bier.
Das zweite Bier war ein "Sommer Weizen" das lecker nach Banane und Nelke roch. Das Bier war wie der Name schon sagt aus dem Sommer, dadurch haben sich leider die Aromen des Mandarina Bavaria verflüchtigt, trotzdem ein gutes Bier.
Das dritte Bier war auch ein Weizen das "TNT Explosive Wheat", hier waren die Aromen dezenter als beim vorherigem Weizen.
TNT Explosive Wheat.JPG
TnT Explosive Wheat
Bei diesem Bier fand ich, dass etwas mehr die Banane durchkam und weniger Nelke, die Hopfenmischung TnT wurde auch als Stopfhopfen verwendet. Auch ein gutes Weizenbier, ich persönlich fand das "Sommer Weizen" besser.
Als viertes Bier hatte ich die "Schwarze Hexe" im Glas, ein Dry Stout.
Schwarze Hexe.JPG
Schwarze Hexe
Ein trockenes sehr komplexes Bier, was lecker nach Lakritze und Espresso riecht. Im Abgang fand ich etwas zu bitter, für meinen Geschmack, dass lag bestimmt am Röstmalz. Eventuell lag es auch daran das dieses Bier gut 10 Monate alt war. Als Vergleich habe ich mir anschließend ein ähnliches Kaufbier geöffnet und Stefan's Bier war viel besser. Das unterstreicht wieder den Spruch " gutes Bier ist selbstgemacht". Auch hier hat Stefan ein gutes Bier gebraut.
Besonders erwähnen möchte ich noch die schönen Etiketten, mit netten Sprüchen die Stefan auf die Flaschen klebt, ich fand diese Mega toll.
Super Aktion mit dem Wichteln, da kommt man auch mal an andere Hobbybrauer Biere zum Vergleich. Ich mache dieses Jahr wieder mit, falls diese tolle Aktion wieder statt findet. Ich hoffe es wird weitergeführt, danke auch an die Organisatoren für die Mühe und Arbeit, macht weiter so.
Danke, Peer ( P.B.)

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#77

Beitrag von Coint » Freitag 22. Januar 2021, 11:27

Auch ich möchte natürlich, leider etwas verspätet, die mir zugesandten Biere bewerten.
Ich entschuldige schon mal den langen Post. Es gab aber eben viel zu verkosten ;-)

Mein Wichtelpartner war jesse j (Jens) und hat mir die stattliche Anzahl von 13 Bieren zukommen lassen.
Ich versuche nun mein Bestes, die Verkostungsnotizen hier nieder zu schreiben.

Scavangers:
Scavengers 1.jpg
Ein obergäriges Bier mit Fuggles und Golding als Hopfen. Extrem schaumstabil. Die Krone steht im Glas wie angenagelt. Die Farbe ist dunkelgolden bis Bernstein mit einer guten Trübung. Der Geruch war würzig und zugleich leicht fruchtig. Etwas Hefe schwingt mit. Im Antrunk zeigt sich eine schöne Rezenz. Angenehm prickelnd und erfrischend. Der Geschmack ist hefig und leicht malzbetont mit einer angenehmen Bittere im Angang. Schönes Mundgefühl und ein guter Körper. Es klingen erdige Töne und eine leichte Säure nach. Die Frucht des Geruchs zeigt sich im Geschmack nicht. Das ist aber nicht schlimm, da das Bier so extrem süffig ist und eine wahnsinnige drinkability aufweist.

Rumpus Throw:
Rumpus Throw 1.jpg
Ein untergäriges Bier mit Mittelfrüh und Perle. Das satte Plopp beim Öffnen der Pümpelflasche zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht. Genau so muss sich das anhören. Im Glas setzt sich eine feinporige und stabile Schaumkrone auf das goldene und sehr klare Bier. Das Ganze sieht im Glas sehr einladend aus und braucht sich hinter Kaufbieren keinesfalls verstecken. Der Geruch ist fein malzig mit leicht floralen Noten im Hintergrund. Der Antrunk offenbart eine feine Perlage und einen schön dezent fruchtigen Geschmack hinter einem stabilen Körper. Eine kaum wahrnehmbare Bittere zeigt sich im Abgang. Dies rundet das extrem süffige Bier gut ab. Ein schönes Helles, ohne erkennbare Fehlgeschmäcker. Top Bier.

Dalliance:
Dalliance 1.jpg
Ein untergäriges Bier mit Magnum und Select. Beim Einschenken zeigt sich eine gute Karbonisierung und relativ grobporiger Schaum, der leider nicht allzu stabil steht. Die Farbe gleicht einem dunklen Kupfer mit leichtem Rotstich. Sieht sehr ansprechend aus. Bereits beim Eingießen steigen mir brotige und malzige Aromen in die Nase. Ich fürchte eine hohe Mastigkeit, doch werde im Geschmack überrascht. Das Malz und Brot spiegeln sich durchaus wider und auch eine leichte Restsüße kommt hinzu, doch wird alles durch eine gute Bittere, welche leider etwas nachhängt, ausgeglichen. Im Nachgang tönt noch ein leicht florales, fruchtiges Aroma nach. Nach dem Genuss zeigt sich auch eine nicht zu unterschätzende Stärke, welche beim Trinken nicht durch ausgeprägte Alkoholnoten auffiel. Schöner und süffiger Bock, der mit Vorsicht genossen werden sollte 😉

Certain Fall:
Certain Fall 1.jpg
Ein obergäriges Bier mit Minstrel als Hopfen. Es zeigt sich ein schöner, stabiler Schaum, der sich nach einiger Zeit fast schon cremig aufs Bier setzt. Dieses erscheint leicht trüb in einem satten Gelbton und ist angenehm prickeln karbonisiert. Riechen tut es schön würzig und frisch. Auch bilde ich mir ein, etwas Weizen und Hefe zu erschnuppern. Sowohl im Antrunk als auch im Abgang zeigt sich eine leichte, angenehme Bittere gepaart mit Kräutern und einer leicht fruchtigen (Orange?) Note. Das Bier besitzt einen leichten Körper, lässt sich angenehm trinken und erschient mir nicht zu stark. Das wäre ein super Sommerbier.

Chivalry:
Chivalry 1.jpg
Ein obergäriges Bier mit Pilgrim. Beim Öffnen der Flasche lupft es mir bereits den Kronkorken entgegen. Hier ist ordentlich Druck auf dem Kessel. Auch beim Eingießen entbindet sich die Kohlensäure sehr schnell und zaubert eine riesige Krone aufs strohgoldene Bier. Diese ist schön feinporig und relativ stabil. Das Gas treibt sofort Aromen von süßen Früchten und Blumen in die Nase. Ich erschnuppere fast kein Malz. Der Antrunk gleicht dem Geruch. Angenehm blumig mit leichter Frucht. Das Würzige des Pilgrims kommt dann im Abgang mit leicht grasigen und holzigen Noten durch. Es bleibt eine leicht kratzige Bittere im Hals hängen, welche sich aber schnell wieder verflüchtigt. Trotz des sehr trockenen und hochvergorenen Charakters bleibt das Mundgefühl immer sehr samtig und angenehm. Wow. Das Bier ist wirklich extrem süffig und erfrischend.

Eton Rifles:
Eton Rifles 1.jpg
Ein obergäriges Bier mit Comet aus dem eigenen Garten. Nach dem Guss ins Glas zeigt sich ein dunkles Gelb mit einer feinporigen Schaumkrone, welche stabil im Glas steht. Das Aroma ist, Comet typisch, schön fruchtig und leicht zitruslastig. Beim Antrunk legt sich etwas beeriges samtig auf die Zunge. Dann kommen die schönen Zitrusnoten zur Geltung. Die gute Karbonisierung unterstreicht den frischen Character des Bieres. Im Nachgang hallt eine leichte und angenehme Bittere und ein volles Zitrusaroma nach. Auch hier wieder ein Volltreffer. Sehr lecker.

With a Kiss:
With a Kiss 1.jpg
Erneut ein obergäriges Bier mit Comet aus dem eigenen Garten. Beim Einschenken zeigt sich ein mittelporiger Schaum, der Anfangs schön dicht ist, allerdings schnell zerfällt. Es steigen feine Bläschen im Glas auf. Das Bier ist sehr klar (wenn man nicht versehentlich etwas Hefe aufschüttelt) und leuchtet in hellem Gelb. Im Geruch ist es leicht malzig mit schönen Zitrusaromen. Ich habe ein weiches Mundgefühl und der Körper erweist sich als weniger malzig als im Geruch vermutet. Es handelt sich hier um ein eher herbes Bier mit einer angenehmen Spritzigkeit und einer, für meinen Geschmack, etwas harschen Bittere. Im Nachgang bleiben schöne Aromen von Zitrusfrüchten am Gaumen hängen. Dieses Bier hätte ich nicht als obergärig erkannt.

Big Saturday
Big Saturday 1.jpg
Ein untergäriges Bier mit Opal aus dem eigenen Garten. Es zeigt sich ein feinporiger, relativ stabiler Schaum. Das Bier ist glasklar (bis einem, mal wieder etwas Hefe ins Glas rutscht) und im Geruch grasig-würzig. Ich bilde mir ein, etwas Lackritze zu erahnen. Diese kommt im Geschmack dann allerdings nicht durch. Es bleiben leichte Malzaromen und eine schöne Würzigkeit auf der Zunge, welches dann von einer angenehmen Bittere abgelöst werden. Das Bier kommt sonst recht clean daher und lässt sich super trinken. Ich empfinde es als etwas stärker eingebraut, was allerdings beim Trinken selbst nicht durchkommt. Der Alkohol hat sich gut eingebunden und tritt nie in den Vordergrund.

Immortal Rich:
Immortal Rich 1.jpg
Ein obergäriges Bier mit Celeia Hopfen. Hier wurde ein mir gänzlich unbekannter Hopfen verwendet. Im Glas zeigt sich ein schöner, feinporiger und sehr dichter Schaum, welcher lange steht und gut am Glas haftet. Das Bier selbst würde ich als karamellfarben mit leichter Trübung beschreiben. Es sieht wie ein naturtrüber Doppelbock aus. Der Geruch ist schön malzig mit leicht fruchtigen Tönen. Die erwartete Mastigkeit bleibt dankenswerter Weise aus. Es schmeckt eher brotig und eher trocken im Antrunk. Sehr schön. Der Hopfen bleibt eher im Hintergrund. Ich erschmecke etwas Holz und eine ganz leichte Bittere. Im Abgang kommt eine leichte Säure durch, die dem Ganzen einen frischen Charakter gibt. Ein schweres Bier für Abend, nach einem anstrengenden Tag.

All the Saints:
All the Saints 1.jpg
Ein obergäriges Bier mit Smaragd und Opal aus dem eigenen Garten. Auch hier hebt es mir wieder fast den Kronkorken von der Flasche. Das Bier leuchtet gold-gelb und glasklar aus dem Glas. Ein sehr schöner, stabiler und feinporiger Schaum setzte sich darauf. Das sieht schon mal gut aus. Im Geruch erkenne ich etwas florales und eine leichte Grasnote. Im Antrunk dann aber nichts grasiges sondern schöne blumige und würzige Noten. Eine fast unmerkliche Bittere kommt gepaart mit etwas Kräutern im Nachgang zutage. Durch die geringe Restsüße und den cleanen Charakter ist das Bier sehr süffig und ich hätte es, mal wieder, eher als untergärig einsortiert. Sehr schön und erfrischend.


Ich habe noch ein Porter, ein Stout (welches noch etwas reifen sollte) und ein Dark Impact.
Das Porter und Stout verkoste ich wohl Anfang Februar und reiche es dann hier noch nach. Vor dem Dark Impact hab ich ja schon Respekt. Eigentlich wollte ich das am hl. Abend köpfen. Doch da floss bereits genug Anderes und es wäre schade drum gewesen. Ich warte noch auf den richtigen Moment 😉
Jens, ich danke dir für dieses mehr als reichliche Auswahl und kann nur sagen: Chapeau vor deiner Braukunst. Kein einziges Bier hat mir nicht geschmeckt. Alle befanden sich auf sehr hohem Niveau. Du hast wirklich Ahnung, wie du deine Rohstoffe kombinieren musst. Vielen, herzlichen Dank für diese schöne Erfahrung. Nächstes Jahr bin ich garantiert wieder mit am Start.


Edit:
Die Bilder besser eingebunden ;-)

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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#78

Beitrag von silversurfer784 » Montag 25. Januar 2021, 11:45

Moin Gemeinde,

hier auch mein letzter Verkostungsbericht. :-D Der Atlantic Ale Clone von jbrand.
IMG_2266.jpg
Schon beim Öffnen ein leicht fruchtiger Hopfengeruch, eigentlich wie beim Original auch.
Der Schaum war grandios kompakt!!! Hat zwar nicht sooo lange gehalten, aber das spielt keine Rolle mehr.
Karbonisierung hat für meinen Geschmack absolut top gepasst.
Geschmacklich sehr Nahe am Original, daher kann ich hier absolut keine Kritikpunkte finden... einfach lecker und super zu trinken!
Mehr kann ich dazu nicht sagen, mit der Beschreibung "sehr nahe am Original" ist eigentlich alles erklärt.

Das hat mich übrigens dazu veranlasst mich auch mal an den Atlantic-Clone zu trauen.

Also dann, es hat mir viel Spass bereitet, gerne bin ich im nächsten Jahr auch wieder dabei.

Bis dahin alle eine gute Zeit.

P.S.: Inzwischen ist die Weihnachtskrippe aber wieder auf dem Dachboden.....
Grüße aus dem Saarland
Sebastian
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jbrand
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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#79

Beitrag von jbrand » Montag 25. Januar 2021, 14:12

Viel zu spät möchte auch ich noch meine Verkostungsberichte zu Protokoll geben :Bigsmile

Ich hatte von Manfred (User jkmanfred) drei selbstgebraute Biere und eine Flasche Kaufbier (Willinger Hell) geschickt bekommen. Dafür auf jeden Fall schon mal einen herzlichen Dank an Manfred.

Das erste Bier, das ich verkostet habe, war das "Pils zum 31.10." Manfred beschreibt das Bier als ein süffiges, nicht zu bitteres Pils für Jedermann. Und das trifft es genau. Eine schöne gelbe Farbe und ein feinpooriger Schaum erwarten einen nach dem Einschenken und der Geruch ist ganz angenehm. Die Karbonisierung ist für ein Pils genau richtig und der Geschmack ist schlank und trocken. Leider hatte ich im Nachtrunk einen leicht metallischen Nachgeschmack auf der Zunge, den ich nicht richtig einordnen konnte.
Trotzdem ein schönes, gut trinkbares Pils für alle Gelegenheiten.

Das zweite Bier war ein dunkles Weizen, was mir als Weizenbierliebhaber sehr recht war. Und was soll ich sagen, Hut ab, das war richtig gut. Schöne dunkle Farbe, angenehme Rezenz und der typische, phenolische Weizenbiergeschmack überzeugen. Ein gut trinkbares, leckeres Weizenbier.

Das letzte Bier war das "Campus Pale Ale". Manfred hat das so genannt, weil das Rezept von einem Online-Braukurs der Campus-Brauerei der Uni Hannover stammt. Dieses Bier war mein absoluter Favorit. Vom Rezept her total einfach, Single-Malt (nur Pale-Ale-Malz), Single-Hop (Hallertauer Cascade) und Kombirast.

Schon direkt nach dem Öffnen hat man den aromatischen Geruch des Cascade-Hopfens in der Nase, der einen die gesamte Zeit auch begleitet. Beim Einschenken dann goldgelbe Farbe, leicht trüb und ein schöner, feinpooriger Schaum, der auch nicht sofort zusammenfällt. Im Antrunk angenehm rezent, vom Geschmack her vollmundig und im Nachtrunk leicht herb und ausgewogen. Kurzum, alles so, wie man es erwartet. Und wenn man dann noch, so wie ich, Cascade-Hopfen mag, dann möchte man von diesem Bier einfach nur mehr :-)

Campus Pale Ale.jpg

So, das waren die drei Biere. Ich habe zum ersten mal beim Wichteln teilgenommen, es hat mir großen Spaß bereitet. Vielen Dank an Manfred für die drei durchweg guten Biere, ich hoffe, du hast mit deinem Wichtelpartner ebenso großes Glück gehabt, wie ich mit dir. Ich sag's mal wie bei der Ebay-Bewertung: Gerne wieder :-)

:Drink
Viele Grüße

Jens

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Silbereule
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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#80

Beitrag von Silbereule » Montag 25. Januar 2021, 22:27

Heute gabs bei mir das Saison Douce von Martin (marsabba). Wieder ein Bierstil, den ich bisher nur vom Lesen aus dem Forum kannte, daher war ich wieder sehr neugierig!
WhatsApp Image 2021-01-25 at 22.12.28.jpeg
Der starke Schaum beim Einschenken lies schon auf eine hohe Karbonisierung schließen. Geruch war angenehm fruchtig, eher Trockenfrüchte, sodass ich eher die Hefe als den Hopfen vermutete. Dies wurde beim Trinken auch bestätigt, sehr angenehme dezente Fruchtigkeit. Gepaart mit einem sehr trockenen Abgang. Insgesamt sehr spritzig, aber dennoch ausgewogen, so dass es Lust auf ein weiteres gemacht hätte :Smile Einzig die sehr starke Karbonisierung hat mich leicht gestört. Aber ich glaube dass soll beim Saison so sein. Habe etwas Kohlensäure ausgeschwenkt, dann war es (für mich!) etwas angenehmer zu trinken. Vielen Dank Martin!

Schönen Abend,
Steffen

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schabse
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Re: Verkostungsberichte Weihnachtswichteln

#81

Beitrag von schabse » Montag 1. Februar 2021, 21:13

vorletztes Wichtelbier von von Cristian, Mediterror

Dunkles mit prof. Aufmachung
klassisches süddeutsches Dunkles, optimal mit deftigem Vesper.

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In diesem Moment vermisse ich in einer Gaststätte zu sitzen ! :crying
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Dunkel.jpg
Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet.
Konfuzius wahrscheinlich 551 - 479 v.Chr.

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