Pliny the Elder

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Kurt
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Re: Pliny the Elder

#51

Beitrag von Kurt » Donnerstag 8. Februar 2018, 22:58

Mach auf jeden Fall einen großen Hefestarter und denk über Hefenahrung nach. Eine kurze Eiweißrast für ausreichend FAN wäre außerdem eine Überlegung wert. Die Flaschen kann man locker bis auf 2 cm füllen. Beim nächsten Double IPA experimentiere ich mit Ascorbinsäure oder Kaliumdisulfit. Das Bier oxidiert unfassbar schnell! Schönungsmittel sind auch angebracht. Das Bier ist sonst durch den vielen Hopfen untypisch trüb.

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karlm
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Re: Pliny the Elder

#52

Beitrag von karlm » Donnerstag 8. Februar 2018, 23:15

Ja, Starter und Hefenahrung sind fest eingeplant. Über eine Einweißrast habe ich noch nicht nachgedacht, guter Gedanke. Genau wie die Ascorbinsäure. Das Bier wird bestimmt mehrfach gebraut. :-)

Das gibt's doch gar nicht: 20 g zu wenig Simcoe bestellt, wie ist das jetzt passiert??
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Kurt
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Re: Pliny the Elder

#53

Beitrag von Kurt » Freitag 9. Februar 2018, 08:09

Ersetz eine frühe Gabe durch Columbus. Eine gute Lektion ein Rezept nicht auf die 3. Nachkommastelle zu planen ;)

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DevilsHole82
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Re: Pliny the Elder

#54

Beitrag von DevilsHole82 » Donnerstag 15. März 2018, 11:19

Was wurde denn aus dem Pliny? Hast Du es gebraut?
Gruß, Daniel

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Re: Pliny the Elder

#55

Beitrag von karlm » Donnerstag 15. März 2018, 12:13

DevilsHole82 hat geschrieben:
Donnerstag 15. März 2018, 11:19
Was wurde denn aus dem Pliny? Hast Du es gebraut?
Falls du mich meinst, noch nicht, die Zutaten sind aber komplett im Kühlschrank. Ostern hätte ich Zeit, es wartet aber noch ein alkoholfreies in der Liste. Ich werde von meinen Versuch auf jeden Fall hier berichten.

Inzwischen habe ich CC KEGs. Vielleicht sollte ich das Pliny in zwei 9er abfüllen, die ich vorher mit CO2 gespült habe... Mal schauen!
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Re: Pliny the Elder

#56

Beitrag von Kurt » Donnerstag 15. März 2018, 12:34

Das Bier in KEGs abzufüllen ist auf jeden Fall eine gute Idee! Ich hab mein letztes unter größten Vorsichtsmaßnahmen in Flaschen abgefüllt und doch wieder etwas Oxidation gehabt.

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Re: Pliny the Elder

#57

Beitrag von DevilsHole82 » Donnerstag 15. März 2018, 12:43

Das Problem kenn ich. Bei meinem letzten Pliny hatte ich zwei Liter mehr als ins KEG passen. Den Rest hab ich dann mit Zucker in der Flasche karbonisiert. In den Flaschen ist es der Farbe nach zu urteilen deutlich oxidiert. Im KEG ist gar nichts passiert.
Mittlerweile gehe ich dazu über sowohl bei der Kalthopfung, als auch beim Abfüllen ins KEG Ascorbinsäure hinzuzugeben. Jeweils 25 mg/L. Geschmacklich hab ich die Ascorbinsäure in dieser Konzentration noch nicht wahrgenommen.

Da gab es die Tage doch mal einen Link zu einem Brülosophy Vergleich zwischen Zwangskarbonisierung und Flaschengärung :Grübel
Gruß, Daniel

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Re: Pliny the Elder

#58

Beitrag von Felix83 » Donnerstag 15. März 2018, 12:47

Kurt hat geschrieben:
Donnerstag 15. März 2018, 12:34
Das Bier in KEGs abzufüllen ist auf jeden Fall eine gute Idee! Ich hab mein letztes unter größten Vorsichtsmaßnahmen in Flaschen abgefüllt und doch wieder etwas Oxidation gehabt.
Du musst den Kopfraum durch CO2 ersetzen. Das ist der Knackpunkt. Der Sauerstoff im Kopfraum wird nicht ausreichend von der Hefe verstoffwechselt und reicht locker aus, das Bier zu oxidieren.
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Re: Pliny the Elder

#59

Beitrag von karlm » Samstag 7. April 2018, 15:51

Moin,

kleines Update: Ich habe das Pliny gebraut, ging auch alles so ganz gut nach Plan, bei den Stopfhopfenmengen hatte ich einen kleinen Rechenfehler und Traubenzucker hatte ich auch keinen und hab's in Haushaltszucker umgerechnet.

Habe versucht alles sehr O2 Arm zu machen, nur zum Stopfen musste ich halt 2 Mal den Deckel öffnen. Habe übrigens ca. 25 mg / L Ascorbinsäure beim ersten Stopfen dazugetan. Jetzt crasht das Bier gerade bei 3 °C für 2-3 Tage und hoffentlich sinkt der Hopfen ab, beim letzten IPA hat er das aber getan.

Jetzt rätsel ich ein bisschen an der weiteren Vorgehensweise.

Ich könnte zB zwangskarbonisieren, aber ich hatte bei der Zuckermenge diejenige Menge weggelassen, die ich später zum aufkarbonisieren dazugeben würde. D.h., beim Zwangskarbonisieren würde mir etwas vergorener Zucker im Bier fehlen.

Ich habe jetzt hier diverse gereinigte CC KEGs stehen, 18 und 9 L. Bier ist inkl. Schmodder ca. 22 Liter. Desweiteren hätte ich Star San da. Ich bin allerdings CC KEG Anfänger.

Frage wäre folgende zB:
Ich möchte eigentlich das Star San nachspülen. Ich traue dem nicht so.
Wie kriege ich den Zucker ins KEG ohne CO2 Eintrag?

Plan könnte also folgender sein: Ich könnte mir 18 Liter Star San anrühren in einem Reinigungskeg. Dann drücke ich ca. 1 Liter Star San in des Bierkeg und schüttel fleissig. Dann drücke ich den Liter wieder zurück. Dann nehme ich das Bier KEG und mache es voll Wasser und drücke das Wasser mit CO2 wieder raus. So weit so gut.

Dann was tun? Deckel einen Spalt weit öffnen und abgewogene Zuckermenge schnell rein? Oder Zucker umständlich auflösen und irgendwie über den Getränkeanschluss einfüllen?

Wenn der Zucker dann drin ist, würde ich mal ein erstes Pliny in eine Flasche abfüllen und gucken wie viel Schmodder mit kommt. Dann über eine Waage 18 Liter Pliny ins Fass füllen über den Getränkeanschluss und dicht machen.

Oder ist das alles viel zu kompliziert gedacht? Könnte auch einfach das Fass desinfizieren, dann spülen, Zucker rein, Bier mit Schlauch bis zum Boden und Monofilamentfilter einfüllen, dann Kopfraum mit CO2 fluten (zB ein paar Mal CO2 drauf und wieder ablassen) und das wars? Dann hab ich weniger Risiko Schmodder ins Fass zu bekommen. Und entspannter scheint es mir auch.

Bei meinem letzten stark gestopften IPA war das so: Ich hatte es in Flaschen und 5 Liter Fässer abgefüllt. Während die Flaschen schon recht schnell dunkel wurden und irgendwann komisch schmeckten, war das IPA aus dem 5 Liter Fass zur gleichen Zeit noch köstlich und hell. Irgendwelche besonderen Tricks wie CO2 fluten oder Ascorbinsäure hatte ich nicht angewendet. Alles einfach mit Abfüllröhrchen abgefüllt. Und vorher sogar nochmal umgeschlaucht mit Bierheber. Vielleicht war im 5 Liter Fass weniger Kopfraum im Verhältnis zum Bier?

Gruß
Ph
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Re: Pliny the Elder

#60

Beitrag von Bronkhorst » Samstag 7. April 2018, 21:21

Ich würde den Zucker ganz weglassen. Ich glaube die 0,2-0,3% weniger Alk. fallen nicht negativ ins Gewicht unnötiger O2 dagegen schon.
Deswegen schlage ich Zwangskarbonisierung vor, bei der du vorher das Wasser aus dem Keg mit CO2 herausdrückst und anschließend vom Gärbottich direkt über den Getränkeanschluss befüllst.

Jens

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Re: Pliny the Elder

#61

Beitrag von karlm » Dienstag 10. April 2018, 21:46

Wollte nur berichten: Ich hab das ganz traditionell gemacht: KEG keimarm gemacht, dann über Schlauch bis zum Boden und Monofilamentfilter vorsichtig das Pliny ins Fass gelassen. Das war auch gut so, es kam noch ein wenig Hopfen mit. Dann Deckel zu und den Kopfraum 5 Mal mit ca. 0,6 Bar CO2 gespült. Jetzt bin ich gespannt. Das CO2 Spülen und die Ascorbinsäure müssen es richten. Jetzt steht das KEG erst mal zur Karbonisierung. Derweil muss ich mir irgendeinen Kühlschrank besorgen... Unser normaler Kühlschrank ist nämlich randvoll mit lagerndem Heimbräu (und ein paar Lebensmitteln) da geht kein KEG mehr rein, ohne, dass ich sämtliche Flaschen rausräume...

Gruß
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Re: Pliny the Elder

#62

Beitrag von karlm » Mittwoch 2. Mai 2018, 00:53

Das Pliny ist wirklich gigantisch geworden. Super lecker. Und schleckt laut meiner Frau auch wie das Original, welches wir letztes Jahr in Sonoma probiert haben. Ich selbst erinnere mich nicht so genau, aber es ist super lecker. Bis jetzt ist alles im 19 Liter Fass, vielleicht fülle ich noch ein paar Flaschen ab per GDA.
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