Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

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Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#1

Beitrag von gulp » Mittwoch 31. Januar 2018, 17:18

Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

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§11
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#2

Beitrag von §11 » Mittwoch 31. Januar 2018, 17:37

Jetzt hab ich Durst.... :Wink
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#3

Beitrag von docpsycho » Mittwoch 31. Januar 2018, 17:44

Gude,

dank deines Posts muss heute entweder ein Rodenbach oder eine Duchesse dran glauben.

Prost, Felix
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#4

Beitrag von Rumborak » Mittwoch 31. Januar 2018, 20:09

Hi,

ich war vor Kurzem in Luxembourg und habe mir in einem belgischen Supermarkt das Duchesse de Bourgogne gegönnt.

Ich muss sagen, dass ich ca. 2/3 der Flasche entsorgt habe. Also so etwas Saures und Unangenehmes habe ich selten getrunken.

Geschmack ist bekanntlich sehr individuell, aber das Duchesse ging absolut überhaupt nicht.
Und eigentlich bin ich neuen Geschmäckern sehr aufgeschlossen...

Just my 2 cents..

VG

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#5

Beitrag von nacron » Mittwoch 31. Januar 2018, 20:16

Wer ein bisschen entspanntere Oude bruin oder Flanders Red will sollte mal die Biere von t'Verzet probieren. Das sind auch die einzigen Exemplare die auch nicht pasteurisiert werden. Das "Oak leave" von ihnen finde ich besonders gut, die Tanine darin geben der Säure wunderbar kontra und ist einfach ein phänomenales Bier!

Cheers
Benedikt
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#6

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 31. Januar 2018, 20:34

Das sind schon beides "Love or Hate" Biere...
Für mich ist das aber auch zu einem gewissen Teil eine Frage der Gewöhnung.
Cantillon z.B. ist mir meistens tatsächlich viel zu sauer. Auch die "Oude Geuze" von Boon.
Rodenbach und Duchesse sind da beide eher noch harmlos, und wenn man mal an der Säure "vorbeischmeckt" tun sich schon gewaltig komplexe Aromen auf.
Vor ein paar Jahren hätte ich aber beide wohl noch im Gulli entsorgt. Inzwischen bin ich ganz verrückt danach.
Am Freitag ist es wieder so weit, ich hoffe, im Tap House gibt's immer noch das Rodenbach Grand Cru am Zapfhahn.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#7

Beitrag von Kobi » Mittwoch 31. Januar 2018, 20:52

Moin,
danke fürs Bewerten! Das sind zwei meiner Favoritenbiere, die ich allerdings noch vor drei oder vier Jahren als vermeintlich schlecht weggekippt hätte...
Viele Grüße
Andreas
Das Leben ist zu kurz, um schlechtes Bier zu trinken! :Drink

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#8

Beitrag von Kurt » Mittwoch 31. Januar 2018, 21:13

Ja ... Sauerbiere. An denen muss man wachsen! Meine erste Berliner Weisse ohne Sirup habe ich ebenfalls entsorgt. Dann war sehr lange Sendepause in Sachen Sauerbier. Ein Bekannter hat mir dann mal eine Flasche Boon Mariage Parfait geschenkt die ich bewusst getrunken (nicht wirklich genossen) habe. Wahnsinn: Trocken, holzig und ordentlich (essig-)sauer - aber komplex und interessant. Da war es um mich geschehen. Sauerbier, eine neue Welt! Heute braue ich regelmäßig Sauerbier. Ich liebe es aber Bekannte, denen ich die Biere vorsetze lehnen die Biere zu 90% ab.

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#9

Beitrag von Boludo » Mittwoch 31. Januar 2018, 21:20

Und ich war dabei, als bei Tozzi im Tap House der Knoten geplatzt ist :Pulpfiction

Stefan

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#10

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 31. Januar 2018, 22:08

Boludo hat geschrieben:
Mittwoch 31. Januar 2018, 21:20
Und ich war dabei, als bei Tozzi im Tap House der Knoten geplatzt ist :Pulpfiction
Ein historischer Moment. :Bigsmile
Aber gib's zu, Dir hat's auch geschmeckt, oder?
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#11

Beitrag von gulp » Mittwoch 31. Januar 2018, 22:55

Rumborak hat geschrieben:
Mittwoch 31. Januar 2018, 20:09
Hi,

ich war vor Kurzem in Luxembourg und habe mir in einem belgischen Supermarkt das Duchesse de Bourgogne gegönnt.

Ich muss sagen, dass ich ca. 2/3 der Flasche entsorgt habe. Also so etwas Saures und Unangenehmes habe ich selten getrunken.

Geschmack ist bekanntlich sehr individuell, aber das Duchesse ging absolut überhaupt nicht.
Und eigentlich bin ich neuen Geschmäckern sehr aufgeschlossen...

Just my 2 cents..

VG
Kann ich absolut verstehen! Ist ja noch nicht soo lange her, da haben wir noch ein bisschen abgelästert übers Grand Cru: https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... &tid=21506

Heute bin ich froh, dass ich am Ball, äh Sauerbier geblieben bin. Das ist schon noch mal eine ganz eigene Bierwelt, die ich nicht mehr missen möchte.
Vielleicht probierst du ja mal ein Kriek oder ein Faro: http://www.lindemans.be/beer/faro

Von dem hier würde ich dann abraten: https://biergrantler.de/09/2017/reninge ... andewalle/ , ebenso von Oude Geuze Boon https://stixbraeu.de/biertest/belgien/oude-geuze-boon, das sind dann härtere Geschütze, die ich inzwischen aber auch sehr mag.

Gruß
Peter
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#12

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 31. Januar 2018, 23:14

Kurt hat geschrieben:
Mittwoch 31. Januar 2018, 21:13
... Ich liebe es aber Bekannte, denen ich die Biere vorsetze lehnen die Biere zu 90% ab.
Na das ist mal ein Argument für Sauerbier, dass jeder Hobbybrauer nachvollziehen kann. :P

Im Ernst, ganz komme ich da noch nicht ran, aber eine kalte Gose im Sommer finde ich sehr erfrischend. Auf einem Ausschank mit vielen Sorten Sauerbier konnte ich aber den Eindruck, Bier zu trinken, dass sich jemand schon mal durch den Kopf hat gehen lassen, oft nicht vermeiden. Dann schmeckt mir nix mehr.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#13

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 31. Januar 2018, 23:29

Für mich war der absolute Augenöffner das Framboise Boon.
Sauteuer, aber jeden Cent wert.
Das Framboise von Cantillon hingegen kann ich immer noch nicht trinken.
Da müsste ich direkt je eine Maaloxan vorher und nachher einwerfen.
Von Lindemans sind manche Sorten halt leider nachgesüßt, das empfinde ich als "geschummelt".
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#14

Beitrag von docpsycho » Donnerstag 1. Februar 2018, 08:01

Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 31. Januar 2018, 23:29
Von Lindemans sind manche Sorten halt leider nachgesüßt, das empfinde ich als "geschummelt".
Das ist wirklich widerlich dieses Zeug. Seit der ersten nachgesüßten Flasche Lindemanns kriek lambic bin ich sehr vorsichtig geworden, obwohl Lindemans auch sehr gute traditionelle lambics hat.

Mein erstes Sauerbier war gleichzeitig auch der Anfang einer hoffentlich noch sehr langen Liebe zum Sauerbier. Eine Gose, sauer und salzig. Man sagte mir, sei vorsichtig, daß ist nichts für Anfänger. Ich habe den Abend über nur noch Sauerbiere getrunken.

Grüße, Felix
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#15

Beitrag von Kobi » Donnerstag 1. Februar 2018, 08:17

Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 31. Januar 2018, 23:29
Von Lindemans sind manche Sorten halt leider nachgesüßt, das empfinde ich als "geschummelt".
Ja, unangenehmes Zeug. Ich finde auch das Mort Subite deutlich gesüßt, aber als Einstieg ist es trotzdem geeignet. Interessant ist auch deren Wit Lambic, das es aber wohl nur vor Ort gibt?!
Viele Grüße
Andreas
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#16

Beitrag von ggansde » Donnerstag 1. Februar 2018, 08:49

Moin,
reine Sauerbiere, z.B. Berliner Weisse, kann ich gar nicht trinken und finde sie einfach nur langweilig. Da fehlt völlig die Komplexität der Lambic-Kulturen oder der Faslagerung oder der Früchte, etc. Ich habe inzwischen viele kommerzielle Sauerbiere durch und es gibt wirklich gute. Letzlich bin ich aber bei meinen selbstgebrauten Krieks, Lambics, etc. hängen geblieben. Dezente Säure, hohe Konplexität.
VG, Markus
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#17

Beitrag von Kobi » Donnerstag 1. Februar 2018, 08:57

ggansde hat geschrieben:
Donnerstag 1. Februar 2018, 08:49
Moin,
reine Sauerbiere, z.B. Berliner Weisse, kann ich gar nicht trinken und finde sie einfach nur langweilig.
Die Berliner Weisse 2.0 von Stone, die ich letztes Jahr bei Stone in Berlin verkosten durfte, war ganz und gar nicht langweilig und sehr komplex. Aber über Geschmack lässt sich schwer streiten.
Viele Grüße
Andreas
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#18

Beitrag von Kurt » Donnerstag 1. Februar 2018, 09:53

Berliner Weisse wird auch nur gut, wenn da Brett und viel Zeit mit im Spiel ist. Unter nem Jahr geht da leider wenig. Ich finde es auch voll OK mit nem (selbst gemachten) Himbeersirup "nachzuwürzen".

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#19

Beitrag von flying » Donnerstag 1. Februar 2018, 10:22

Ich hab einmal eine 11 Jahre alte Berliner Weisse gekostet und kann auf diesen "Genuss" gerne verzichten. Da bekam der Begriff "Babykotze" eine völlig neue Dimension...Die historische Berliner Weiße war auch eher ein Frischeprodukt.

Zu den genannten Edelsauerbieren kann man sagen, dass es außer der Fanboys nicht wirklich eine Konsumentenschicht gibt. Es sind irgendwie aus der Zeit gefallene Relikte die durch eine kleine Liebhaberschar und natürlich durch den Status "Weltkulturerbe" am Leben gehalten werden. Hoffentlich noch lange!
Held im Schaumgelock

"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#20

Beitrag von wolverine » Donnerstag 1. Februar 2018, 21:53

Das Duschesse kann so gut sein, wenn man Flaschen ohne den penetranten Pattex-Geschmack erwischt - das habe ich leider erst zweimal geschafft. Beim Grand Cru und seinen Vintage-Varianten wie auch dem Charactere Rouge greife ich jederzeit gerne zu. Das sind Spitzenbiere.

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#21

Beitrag von gulp » Donnerstag 1. Februar 2018, 23:02

Zu den genannten Edelsauerbieren kann man sagen, dass es außer der Fanboys nicht wirklich eine Konsumentenschicht gibt. Es sind irgendwie aus der Zeit gefallene Relikte die durch eine kleine Liebhaberschar und natürlich durch den Status "Weltkulturerbe" am Leben gehalten werden. Hoffentlich noch lange!
Mehr muss das auch nicht sein, denn wenn man dergleichen jeden Tag trinken würde, weil es nichts anderes gibt, wäre das schon tragisch. Für den täglichen Einsatz, oder wenn es mal ein Seidlein mehr wird, geht halt nichts über untergäriges Lagerbier. Sauerbiere sind halt Nieschenbiere für ein paar Spinner und das ist auch gut so. :Smile

Gruß
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#22

Beitrag von aegir » Donnerstag 1. Februar 2018, 23:12

Als ich das Duchesse das erste Mal probiert hab, war es fast gar nicht sauer und wahrscheinlich sehr frisch. Das fand ich richtig lecker. Die nachgekauften Flaschen waren mir dann aber viel zu sauer und ich hab sie verschenkt. Ich probier zwar ab und zu, aber ich kann mich für "umgekipptes" Bier einfach nicht erwärmen.

Gruß Hotte

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#23

Beitrag von Bierwisch » Freitag 2. Februar 2018, 08:45

Dann muss ich mal eine Lanze für alte Berliner Weiße brechen...
Früher hat man die Flaschen im Sand vergraben, um sie zu lagern. Natürlich kann man sie auch jung trinken, dann darf man aber auch nicht viel an Komplexität erwarten.
Eine BW hat nur sehr wenig Stammwürze (meine hat 7P) und der Restextrakt liegt am Ende nahe Null - wo soll hier die Aromenvielfalt herkommen? Und trotzdem schmeckt eine BW nicht leer oder wässrig und die Säure verleiht dem Ganzen ein angenehmes Mundgefühl.
Im Gegensatz zu Vielen von euch mag ich keine Starkbiere, der übermäßige Restextrakt verleidet mir den Genuß und überdeckt alle interessanten Aromen - da ist mir so ein Dünnbier tausend mal lieber.
Gruß,
Bierwisch
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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#24

Beitrag von Boludo » Freitag 2. Februar 2018, 09:05

Deine Berliner Weisse ist auch eine ganz eigene Liga für sich und ist eines der besten Sauerbiere, das ich kenne.

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Re: Duchesse de Borgogne und Rodenbach Grand Cru

#25

Beitrag von Bierwisch » Freitag 2. Februar 2018, 17:25

Vielen Dank für die Blumen!
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