Westvleteren 12

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Westvleteren 12

#1

Beitrag von gulp » Freitag 1. Januar 2016, 14:46

westvleteren 12.jpg
Infos:

Brauerei Abtei St. Sixtus, Westvleteren 12, haltbar bis 20/8/2018, 10,2 % Alc. Vol.



Aussehen:

Dunkelbraun fast schwarz, trüb, feinporiger Schaum, ein Rest hält sich bis zum letzten Schluck.

Rezenz und Mundgefühl:


Wärmend, prickelnd.

Geruch:

Trockenfrüchte, Thymian und allerhand Kräuter, belgische Hefe.

Gesamteindruck:

Auf einen malzigen Antrunk folgen allerhand Trockenfrüchte, erste Bitternoten flackern auf, Traubenzucker und Sultaninen machen sich breit, Thymian und andere Kräuter sind zu erahnen, dann kommt eine sanfte Süße auf, gefolgt von etwas säuerlichem. Das Finale wird von Kräuteraromen eingeleitet, dann übernimmt der Hopfen das Regiment. Wenn man schon meint das war es jetzt, kommt ein Nachhall, der das komplexe Aromengeflecht noch mal im Schnelldurchgang erleben lässt. Das Ende ist wieder so malzig wie der Anfang.

Das erinnert mich an die Novelle „die folgende Geschichte“ von Cees Nooteboom wo das Ende auch gleich wieder der Anfang ist.

Schon erstaunlich, das ist das erste Bier, das mich an Literatur erinnert hat.

Was das 12er von anderen Bieren unterscheidet (wir haben natürlich mit den üblichen Kandidaten verglichen, Abt 12, Chimay Grande Reserve und Rochefort 10) ist eine unerreichte Komplexität ab der Mitte. Man nimmt mehr Hopfen in die Hand als die Konkurrenz, Das ist mir schon beim Blonde aufgefallen, aber hier beim 12er ist es, denke ich, der Entscheidende Unterschied zur Konkurrenz.

Bestes Bier der Welt? Keine Ahnung, dafür kenne ich zu wenige. Meine Top 5? Auf jeden Fall!

Nach der Verkostung wollte ich das Thema Westvleteren 12 eigentlich vergessen. Aber nach diesen Eindrücken muss ich nochmal versuchen das nachzubrauen und in die Nähe dieses Meisterwerks zu kommen.

Nürnberg, 31.12.2015
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Re: Westvleteren 12

#2

Beitrag von Morena von Nürnberg » Freitag 1. Januar 2016, 15:11

Hallo Peter,
Schöner Verkostungsbericht.
Das Bier macht echt Appetit, allein der cremige Schaum, einfach nur lecker.

Frohes neues Jahr
Ralf :Drink
Biercalculation Android Rezept und Braudatenverwaltung Android
Import von:
bsmx (beersmith)
beerxml (müggelland)
json (maischemalzundmehr)

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Re: Westvleteren 12

#3

Beitrag von gulp » Freitag 1. Januar 2016, 17:45

Servus Ralf,

---Das Bier macht echt Appetit, allein der cremige Schaum, einfach nur lecker.

Frohes neues Jahr----

So soll es sein!

Gutes neues Jahr, auch von mir. :Drink

Gruß
Peter
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Re: Westvleteren 12

#4

Beitrag von HrXXLight » Freitag 1. Januar 2016, 17:48

hast du da ein gutes Clonerezept
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Re: Westvleteren 12

#5

Beitrag von gulp » Freitag 1. Januar 2016, 17:50

HrXXLight hat geschrieben:hast du da ein gutes Clonerezept
Ich denke schon. :Bigsmile
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Re: Westvleteren 12

#6

Beitrag von HrXXLight » Freitag 1. Januar 2016, 17:54

wärest du gewillt dieses etwa vielleicht zu teilen
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Re: Westvleteren 12

#7

Beitrag von gulp » Freitag 1. Januar 2016, 18:07

Na ja, ich veröffentliche ja keine Rezepte mehr. Aber zur Orientierung kann man hier und da reinschauen.
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Re: Westvleteren 12

#8

Beitrag von tauroplu » Freitag 1. Januar 2016, 18:13

Warum nicht?
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Westvleteren 12

#9

Beitrag von HrXXLight » Freitag 1. Januar 2016, 18:16

Danke. sofern noch eine Frage seien würde ich mich melden
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Re: Westvleteren 12

#10

Beitrag von bierhistoriker.org » Freitag 1. Januar 2016, 18:31

.
.
Frohes Neues Jahr!
.
.
Vergesst das Clonen, fahrt lieber hin und :Drink
20151025_124342.jpg
.... haben uns da zufällig Ende Oktober getroffen :thumbsup

Bronkhorst
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Re: Westvleteren 12

#11

Beitrag von Bronkhorst » Freitag 1. Januar 2016, 18:35

Ja Jürgen, dich erkenne ich, aber wer ist der andere Herr? :Grübel

Gruß
Jens

El Gordo

Re: Westvleteren 12

#12

Beitrag von El Gordo » Freitag 1. Januar 2016, 18:49

Das ist doch h.ertie, oder?
Der Meister des Sauerbiers.

Ich finde auch, am besten schmeckt das Westvleteren direkt vor Ort.
Daheim fehlt irgend was.

Bild

Zum Clonen braucht man den richtigen Zucker, das ist wohl neben der Hefe das A&O.

Stefan

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Re: Westvleteren 12

#13

Beitrag von bierhistoriker.org » Freitag 1. Januar 2016, 19:17

.
.
So ist es - der Mann lässt die Herzen der Fans von "Sauerbieren" höherschlagen .....

Echter Künstler :Bigsmile

das neueste Werk war ratzfatz in den Top 5 der deutschen Biere bei ratebeer:
20151025_181315.jpg
oder das / seit kurzem das bei ratebeer am höchsten bewertete deutsche Bier :thumbup
20151025_181315.jpg
20150809_173513.jpg
Für das smoked stoutfort hat nach meiner Erinnerung unser Board-Member Markus (der_Belgier/ Brauart Sausenheim) das Basisbier gebraut ...,
das Tripel 2013 gab es im gleichen Jahr beim Festival der Bierkulturen in Kölle :Drink

Kapern des Freds beendet :Angel

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Re: Westvleteren 12

#14

Beitrag von marsabba » Freitag 1. Januar 2016, 19:34

Wenns nur nicht so schrecklich weit wäre.... definitv kein Sonntagnachmittagsausflug.

Aber ich habe auch noch zwei Clonerezepte mit ami-typisch sehr länglichen Zutatenlisten.


Grüße
Martin

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Re: Westvleteren 12

#15

Beitrag von bierhistoriker.org » Freitag 1. Januar 2016, 19:36

.
.
.
Teil des Kölner HBST 2014 "vor Ort In de Vrede" :
sixtus.jpg
à propos Sauerbier:

Da waren wir dann danach :Bigsmile
buggenhout.jpg
die "Menükarte" ( ... und weiter geht das mobbing :P )
buggenhout1.jpg

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Re: Westvleteren 12

#16

Beitrag von ggansde » Freitag 1. Januar 2016, 19:46

Moin,
wow, da ist ja was los "In de Vrede". Ich war vor 3 Wochen fast alleine da. Am heftigsten finde ich die Rentner, die sich da um die Mittagszeit die Kante geben (TW 12 ist ja nicht gerade Dünnbier) und dann mit ihren Autos zurückfahren. Das Kaff ist absolut in der Pampa. Die Reifenspuren in den Matschäckern dort kommen bestimmt nicht von ungefähr. Die ortsansässigen Bauern verdienen sich bestimmt ein nettes Zubrot um die Autos mit ihren Treckern aus den Äckern zu ziehen. Der Kaffee ist übrigens auch klasse. Ich fahre bald wieder hin auch wenn die Preise im Kaffee verglichen mit dem Direktverkauf auch schon fast Wucher sind. Wieso habe ich dort eigentlich Mönche gesehen, die einen LKW mit ihrem Bier beladen haben? Ich dachte, dass ist nicht auswärts zu kaufen?
Ich wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr!!
VG. Markus
Hier noch mein clone Rezept, absolut authentisch:
Recipe Specifications
--------------------------
Batch Size: 5.50 gal
Boil Size: 8.27 gal
Estimated OG: 1.092 SG
Estimated Color: 33.8 SRM
Estimated IBU: 35.2 IBU
Brewhouse Efficiency: 70.00 %
Boil Time: 90 Minutes

Ingredients:
------------
Amount Item Type % or IBU
8.00 lb Pale Malt (2 Row) Bel (3.0 SRM) Grain 42.11 %
8.00 lb Pilsner (2 Row) Bel (2.0 SRM) Grain 42.11 %
1.00 oz Northern Brewer [8.50 %] (90 min) Hops 25.7 IBU
1.00 oz Styrian Goldings [4.10 %] (20 min) Hops 7.0 IBU
0.50 oz Hallertauer Hersbrucker [2.80 %] (20 min)Hops 2.4 IBU
3.00 lb Dark 2 Belgian Candi Syrup (160.0 SRM) Sugar 15.79 %
1 Pkgs Abbey Ale (White Labs #WLP530) Yeast-Ale
1lbs sugar added to beginning of boil, 1lbs added to last 5, 1lbs added in secondary.

Mash Schedule: Decoction Mash, Double
Total Grain Weight: 16.00 lb
----------------------------
Decoction Mash, Double
Step Time Name Description Step Temp
10 min Protein Rest Add 32.00 qt of water at 137.5 F 132.0 F
30 min Saccharification Decoct 8.79 qt of mash and boil it 151.0 F
30 min Saccharification Decoct 4.85 qt of mash and boil it 159.0 F

Same yeast is used in both, and same fermentation schedule is used in both. Chill the wort down to 65f, pitch and let it self rise to about 82-83f and try to hold it there. The yeast will keep the temp there for about 5 days when fermentation is about 80% done (about 1.018) and start to chill down to 65f until you hit terminal gravity at 1.012 which should take 2 days. After this rack off into a secondary (I did kegs for both as I keg conditioned) and chill to 50f for 7 weeks, then carb however you want.
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Re: Westvleteren 12

#17

Beitrag von gulp » Freitag 1. Januar 2016, 20:29

Schöne Bildli. Ich hoffe ja heuer auch mal hinzukommen.

Gruß
Peter
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Re: Westvleteren 12

#18

Beitrag von Sandobar » Montag 11. April 2016, 20:33

ggansde hat geschrieben:Moin,
wow, da ist ja was los "In de Vrede". Ich war vor 3 Wochen fast alleine da. Am heftigsten finde ich die Rentner, die sich da um die Mittagszeit die Kante geben (TW 12 ist ja nicht gerade Dünnbier) und dann mit ihren Autos zurückfahren. Das Kaff ist absolut in der Pampa. Die Reifenspuren in den Matschäckern dort kommen bestimmt nicht von ungefähr. Die ortsansässigen Bauern verdienen sich bestimmt ein nettes Zubrot um die Autos mit ihren Treckern aus den Äckern zu ziehen. Der Kaffee ist übrigens auch klasse. Ich fahre bald wieder hin auch wenn die Preise im Kaffee verglichen mit dem Direktverkauf auch schon fast Wucher sind. Wieso habe ich dort eigentlich Mönche gesehen, die einen LKW mit ihrem Bier beladen haben? Ich dachte, dass ist nicht auswärts zu kaufen?
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--------------------------
Batch Size: 5.50 gal
Boil Size: 8.27 gal
Estimated OG: 1.092 SG
Estimated Color: 33.8 SRM
Estimated IBU: 35.2 IBU
Brewhouse Efficiency: 70.00 %
Boil Time: 90 Minutes

Ingredients:
------------
Amount Item Type % or IBU
8.00 lb Pale Malt (2 Row) Bel (3.0 SRM) Grain 42.11 %
8.00 lb Pilsner (2 Row) Bel (2.0 SRM) Grain 42.11 %
1.00 oz Northern Brewer [8.50 %] (90 min) Hops 25.7 IBU
1.00 oz Styrian Goldings [4.10 %] (20 min) Hops 7.0 IBU
0.50 oz Hallertauer Hersbrucker [2.80 %] (20 min)Hops 2.4 IBU
3.00 lb Dark 2 Belgian Candi Syrup (160.0 SRM) Sugar 15.79 %
1 Pkgs Abbey Ale (White Labs #WLP530) Yeast-Ale
1lbs sugar added to beginning of boil, 1lbs added to last 5, 1lbs added in secondary.

Mash Schedule: Decoction Mash, Double
Total Grain Weight: 16.00 lb
----------------------------
Decoction Mash, Double
Step Time Name Description Step Temp
10 min Protein Rest Add 32.00 qt of water at 137.5 F 132.0 F
30 min Saccharification Decoct 8.79 qt of mash and boil it 151.0 F
30 min Saccharification Decoct 4.85 qt of mash and boil it 159.0 F

Same yeast is used in both, and same fermentation schedule is used in both. Chill the wort down to 65f, pitch and let it self rise to about 82-83f and try to hold it there. The yeast will keep the temp there for about 5 days when fermentation is about 80% done (about 1.018) and start to chill down to 65f until you hit terminal gravity at 1.012 which should take 2 days. After this rack off into a secondary (I did kegs for both as I keg conditioned) and chill to 50f for 7 weeks, then carb however you want.
Hallo Markus,

sag mal, hast du evtl. mal eine Übersetzung des Rezepts ins metrische System und für Infusion erstellt? Mit den Angaben zur Dekoktion komme ich nicht so klar (welche Menge, wie lange???) :Grübel

Grüße und danke

Christian

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Re: Westvleteren 12

#19

Beitrag von ggansde » Montag 11. April 2016, 22:12

Hallo Christian,
das war mein letzter Clone. Er ist minimal abgewandelt (Hopfen). Ich mache auch nicht mit Dekoktion sondern immer als normale Bottichmaische:

Rezept "TW12 Clone" (Belgisches dunkles Starkbier)

Ausschlagmenge: 21l
Stammwürze: 22.7°P
Alkohol: 10,2%vol
Bittere: 35IBU
Farbe: 99EBC

Schüttung:
7400g Pilsner Malz (83%)
1500g Kandissirup Dunkel (17%)

Wasser:
Hauptguss: 23l
Nachguss: 7l

Maische:
Einmaischen in 23 Liter Wasser mit 51°C. 15 Minuten Rast.
Aufheizen auf 64°C. 60 Minuten Rast.
Aufheizen auf 77°C. 15 Minuten Rast.
Abläutern und Nachgüsse

Hopfen:
27g Northern Brewer Pellets 10.7%α 60min Kochen (25 IBU, 71%)
28g Hallertauer Mittelfrüher Pellets 4.2%α 30min Kochen (8 IBU, 23%)
15g Hersbrucker Spät Pellets 2.8%α 15min Kochen (2 IBU, 6%)

Der Sirup kommt zu einem Drittel zu Begin des Kochens, zu einem Drittel fünf min. vor Ende und das letzte Drittel in die Nachgärung

Hefe:
WYEAST Trappist High Gravity, Gärung bei 21°C ansteigend bis 27 °C

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Re: Westvleteren 12

#20

Beitrag von Sandobar » Montag 11. April 2016, 22:38

Ach Klasse! :thumbup

Dann kanns ja bald wieder losgehen. Zwei Fragen hätte ich aber noch:
  • War dein Pale Malz alle oder warum hast du nur Pilsener genommen?
  • Da die Trappisten mit sehr unterschiedlichem Wasser brauen (manche mit sehr softem, andere mit sehr mineralischen Wasser), die Frage, ob du was zum Wasserprofil sagen kannst?
Danke nochmal und Grüße

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Re: Westvleteren 12

#21

Beitrag von ggansde » Montag 11. April 2016, 22:44

Hallo Christian,

ich habe PM genommen, weil ich kein PAM hatte. Aktuell habe ich original PAM von Dingemanns aus Belgien und braue damit gerade meine ganzen belgischen Spezialbiere ein.
Z.B. hier http://finnhillbrewing.blogspot.de/2013 ... en-12.html gibt es die Wasserprofile. Ich glaube auch in "Brew like a Monk". Habe es aber gerade nicht zur Hand.

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Re: Westvleteren 12

#22

Beitrag von Sandobar » Montag 11. April 2016, 22:51

Genial! Wenn du im Rodgau wohnst, laufen wir uns bestimmt bald mal beim Maruhn über den Weg :Bigsmile

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Re: Westvleteren 12

#23

Beitrag von Eifelbauer » Mittwoch 13. April 2016, 07:44

ggansde hat geschrieben:Hallo Christian,
das war mein letzter Clone. Er ist minimal abgewandelt (Hopfen). Ich mache auch nicht mit Dekoktion sondern immer als normale Bottichmaische:

Rezept "TW12 Clone" (Belgisches dunkles Starkbier)

Ausschlagmenge: 21l
Stammwürze: 22.7°P
Alkohol: 10,2%vol
Bittere: 35IBU
Farbe: 99EBC

Schüttung:
7400g Pilsner Malz (83%)
1500g Kandissirup Dunkel (17%)

Wasser:
Hauptguss: 23l
Nachguss: 7l

Maische:
Einmaischen in 23 Liter Wasser mit 51°C. 15 Minuten Rast.
Aufheizen auf 64°C. 60 Minuten Rast.
Aufheizen auf 77°C. 15 Minuten Rast.
Abläutern und Nachgüsse

Hopfen:
27g Northern Brewer Pellets 10.7%α 60min Kochen (25 IBU, 71%)
28g Hallertauer Mittelfrüher Pellets 4.2%α 30min Kochen (8 IBU, 23%)
15g Hersbrucker Spät Pellets 2.8%α 15min Kochen (2 IBU, 6%)

Der Sirup kommt zu einem Drittel zu Begin des Kochens, zu einem Drittel fünf min. vor Ende und das letzte Drittel in die Nachgärung

Hefe:
WYEAST Trappist High Gravity, Gärung bei 21°C ansteigend bis 27 °C

VG, Markus
Moin Zusammen,

kann mir bitte einer erklären wann genau das letzte Drittel Sirup in die Nachgärung kommt? Nach dem Hochkräusen? :Waa Oder habe ich das falsch verstanden.

Vielen Dank

Arnd
Meinungen, Biere und Fürze haben gemeinsam, dass man nur die Eigenen als bekömmlich empfindet.
Gruß aus der Nordeifel, Arnd.

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Re: Westvleteren 12

#24

Beitrag von Sandobar » Mittwoch 13. April 2016, 08:11

Hi Arnd,

im Origialrezept stehts ja:
ggansde hat geschrieben: 1lbs sugar added to beginning of boil, 1lbs added to last 5, 1lbs added in secondary.
Die dritte Sirupgabe erfolgt also nachdem die Hauptgärung durch ist und der Sud umgeschlaucht wurde in ein neues Gärgefäß (=Secondary).

Grüße

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Re: Westvleteren 12

#25

Beitrag von Eifelbauer » Mittwoch 13. April 2016, 08:29

Danke Sandobar,
jetzt noch mal für die Langsamen:
Hauptgärung ist durch, dann Umschlauchen auf den Sirup. Dann wird gewartet bis die Hefe den Sirup verarbeitet hat und danach kann ich mit Zucker karbonisieren, gelle?

Danke Arnd
Meinungen, Biere und Fürze haben gemeinsam, dass man nur die Eigenen als bekömmlich empfindet.
Gruß aus der Nordeifel, Arnd.

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Re: Westvleteren 12

#26

Beitrag von Sandobar » Mittwoch 13. April 2016, 08:38

Jepp, und noch detaillierter stehts im Original:
Sandobar hat geschrieben:
ggansde hat geschrieben:Same yeast is used in both, and same fermentation schedule is used in both. Chill the wort down to 65f, pitch and let it self rise to about 82-83f and try to hold it there. The yeast will keep the temp there for about 5 days when fermentation is about 80% done (about 1.018) and start to chill down to 65f until you hit terminal gravity at 1.012 which should take 2 days. After this rack off into a secondary (I did kegs for both as I keg conditioned) and chill to 50f for 7 weeks, then carb however you want.
Die hier genannte Gärführung und vor allem Dauer von 7 Wochen im Secondary bei 10°C sind auch neu für mich. Ob die Hefe da mitspielt und ihre Aufgabe lediglich verlangsamt durchführt weiss ich nicht. :Grübel

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Re: Westvleteren 12

#27

Beitrag von aegir » Mittwoch 13. April 2016, 09:04

Sandobar hat geschrieben:Jepp, und noch detaillierter stehts im Original:
Sandobar hat geschrieben:
ggansde hat geschrieben:Same yeast is used in both, and same fermentation schedule is used in both. Chill the wort down to 65f, pitch and let it self rise to about 82-83f and try to hold it there. The yeast will keep the temp there for about 5 days when fermentation is about 80% done (about 1.018) and start to chill down to 65f until you hit terminal gravity at 1.012 which should take 2 days. After this rack off into a secondary (I did kegs for both as I keg conditioned) and chill to 50f for 7 weeks, then carb however you want.
Die hier genannte Gärführung und vor allem Dauer von 7 Wochen im Secondary bei 10°C sind auch neu für mich. Ob die Hefe da mitspielt und ihre Aufgabe lediglich verlangsamt durchführt weiss ich nicht. :Grübel
Das kühlen auf 10°C erfolgt erst nach Gärende. Bei den Amis ist es nicht unüblich erst nach einer längeren Lagerzeit (secondary) abzufüllen. Dann muss man aber schauen, dass man noch etwas Hefe mitnimmt oder neue zugibt.
Warum der Sirup zu unterschiedlichen Zeitpunkten zugegeben wird, ist mir schleierhaft. Ich hau den immer komplett nach Ankommen der Hauptgärung rein.

Gruß Hotte

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Re: Westvleteren 12

#28

Beitrag von ggansde » Mittwoch 13. April 2016, 09:07

Moin,
ich mache es auch anders. Würde ich umschlauchen und neuen Sirup zugeben entsteht wieder viel Sediment. Ich füge die dritte Sirupgabe hinzu, wenn ich feststelle, dass die Hauptgärung zu Ende geht (Schaum, CO2-Entwicklung). Dann geht die Gärung erneut ab und ist diese Zu Ende schlauche in in KEG's und lasse darin vor dem Abfüllen in Flaschen per GDA lange stehen. Warum das Ganze? Selbst eine Hefe wie die Trappist High Gravity kann durch zu viel Zucker von Beginn an irritiert sein. Weiterhin können durch den extrem heftigen Gärverlauf Aromastoffe des Sirups ausgetreiben werden. Das versuche ich durch die dritte Gabe zu vermindern.
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Re: Westvleteren 12

#29

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 13. April 2016, 09:22

Wenn ich Belgische Biere braue, gebe ich den Zucker immer nähe Ende der Hauptgärung, und zwar 100% an dem Zeitpunkt (nichts vorher). Ich will nicht, dass die Hefe sich zu früh an Zucker gewohnt, bearbeitet sondern eher erst die Maltose ab. Laut Jamil Zainescheff führt das zu einer gesunderer Gärführung.

Cheers,

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Re: Westvleteren 12

#30

Beitrag von GregorSud » Dienstag 6. September 2016, 20:57

Hallo zusammen,
auf was für ein Restextrakt kommt ihr denn nach Markus' Rezept? Mein nach seinem Rezept gebrauter Sud steht schon länger bei 6°P, was mir trotz der zickigen Trappist High Gravity etwas viel vorkommt. Ich denke ich werde Brett-B von der Leine lassen, um das Bier etwas trockener zu bekommen. Ist dann zwar kein Westvleteren Clone mehr, aber was solls...

Beste Grüße

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Re: Westvleteren 12

#31

Beitrag von §11 » Dienstag 6. September 2016, 21:54

Neubierig hat geschrieben:Wenn ich Belgische Biere braue, gebe ich den Zucker immer nähe Ende der Hauptgärung, und zwar 100% an dem Zeitpunkt (nichts vorher). Ich will nicht, dass die Hefe sich zu früh an Zucker gewohnt, bearbeitet sondern eher erst die Maltose ab. Laut Jamil Zainescheff führt das zu einer gesunderer Gärführung.

Cheers,

Keith :-)
Ja, genau hier liegt das Problem der Hefe (nicht bei jedem Stamm gelich ausgepraegt). Hefe verarbeitet zuerst die Monosaccharide Glucose und Fructose, dann die Saccharose, die die Hefe extrazellulaer in Glucose und Fructose abbaut, die sie nun wiederum aufnimmt und dann verarbeitet. Maltose wird, wie die Monosaccharide, zuerst aufgenommen und dann verarbeitet. Es gibt nun einige Hefestaemme, die bei hohen Konznetrationen an Glucose, nur noch Glucose aufnehmen und diese verstoffwechseln. Sie verlieren dabei dauerhaft die Moeglichkeit Maltose aufzunehmen. D.h. wenn man einer solchen Hefe eine Wuerze vorsetzt, die neben der Maltose, aus dem Malz, gleich eine hohe Menge an Saccharose enthaelt, dann baut sie die Saccharose in Glucose und Fructose um, verstoffwechselt sie und bleibt dann "haengen".

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Re: Westvleteren 12

#32

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 7. September 2016, 00:41

GregorSud hat geschrieben:auf was für ein Restextrakt kommt ihr denn nach Markus' Rezept?
Ich bin auf gut 3˚P runtergekommen, ca. 3,5 denke ich.
Glaubt mir zwar niemand, ist aber so. :Angel
Ich habe die letzte Zuckerzugabe (1/3) bei 27˚C gemacht, ca. 6 Tage in die HG, und nochmal einen frischen Starter 3787 mit dazugegeben.
Die Temperatur blieb noch einige Tage zwischen 27 und 29 Grad.
Zu Beginn hatte ich auch geerntete Kräusen aus einem TW Blonde mit drin.
Verkostet habe ich es aber noch nicht... Kann auch infiziert sein, sah aber nicht so aus und roch auch nicht so... :redhead

//EDIT: Da fällt mir noch eine nicht ganz unwichtige Frage ein:
Wie stark würdet Ihr dieses Bier karbonisieren?
Ich habe das Original leider noch nicht probieren können, meine teuer erworbene Flasche war verdorben...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Westvleteren 12

#33

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 7. September 2016, 11:58

Mit 6 g/l liegst du nicht verkehrt.
Beste Grüße
Michael

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Re: Westvleteren 12

#34

Beitrag von §11 » Mittwoch 7. September 2016, 15:48

Ich bin auf gut 3˚P runtergekommen, ca. 3,5 denke ich.
Glaubt mir zwar niemand, ist aber so. :Angel
Doch, das sollte moeglich sein. Wenn du beim Malz die Maltoserast betonst und reine Kandiszucker gibst, also nix mit hohen Melasseanteilen. Kandiszucker ist Saccharose und vergaert zu 100%.

Ich glaub's dir :thumbup

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Re: Westvleteren 12

#35

Beitrag von aegir » Mittwoch 7. September 2016, 16:21

GregorSud hat geschrieben:Hallo zusammen,
auf was für ein Restextrakt kommt ihr denn nach Markus' Rezept? Mein nach seinem Rezept gebrauter Sud steht schon länger bei 6°P, was mir trotz der zickigen Trappist High Gravity etwas viel vorkommt. Ich denke ich werde Brett-B von der Leine lassen, um das Bier etwas trockener zu bekommen. Ist dann zwar kein Westvleteren Clone mehr, aber was solls...

Beste Grüße
Nimm die WLP 545 Belgian Strong Ale, die frisst wie ein Rudel hungriger Wölfe.

Gruß Hotte

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Re: Westvleteren 12

#36

Beitrag von GregorSud » Mittwoch 7. September 2016, 17:17

Hhmmm ok, dann ist mir die Hefe wohl eingeschlafen. Na den Rest werden die Miezen schon besorgen... (Zucker habe ich ebenfalls immer zu jeweils 1/3 gegeben)

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Re: Westvleteren 12

#37

Beitrag von GregorSud » Sonntag 2. Oktober 2016, 23:38

Nach weitern vier Wochen bin ich bei einem Restextrakt von 2,7°P angekommen, ohne Bretts :) Da war die Hefe also doch noch aktiv! Vor Freude habe ich abgefüllt. Leider mit ein bisschen zu viel Zucker. Werden jetzt fast 7g CO2/L. Ich hoffe, dass das Bier in der Flasche bleibt...

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