Besserbrauer Braubox

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Besserbrauer Braubox

#1

Beitrag von Snowcrash » Sonntag 25. Juni 2017, 17:49

Nach dem, was ich bisher so ergoogeln konnte, hat dieses Set hier auf mich immer noch den besten Eindruck gemacht. Plus den Kochtopf wäre man dann bei 160€. Ist schon 'ne Ansage, ist dieses Set empfehlenswert oder kann jemand ein Besseres empfehlen? Vielleicht ist es vom reinen PLV her auch sinnvoller, sich einfach das Basisset zu bestellen und die ganzen Gerätschaften (Topf, Trichter, Sieb, etc.) auf Amazon separat zu bestellen, da kriege ich 'nen 10l Topf ja zum Beispiel schon für 20€. EDIT: Und das Kronkorkengerät und Flaschenset braucht eigentlich auch kein Mensch... Da kauf ich mir lieber 'n paar schöne Bierchen in Bügelflaschen und nehm dann die her.

Wäre für alle Tipps dankbar, wie man sich am besten den Grundstock zum Brauen aneignet.


https://www.besserbrauer.de/shop/rundum-sorglos-paket/
https://www.besserbrauer.de/shop/topf/

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Re: Besserbrauer Braubox

#2

Beitrag von ggansde » Sonntag 25. Juni 2017, 18:17

Moin und herzlich willkommen,
Lies' bitte die Anleitung für Anfänger.
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Re: Besserbrauer Braubox

#3

Beitrag von Snowcrash » Sonntag 25. Juni 2017, 18:22

Da steht leider nix zu genau diesem Kit drin, ich wäre an Erfahrungsberichten interessiert und freue mich noch auf konstruktive Antworten :).

Selbst wenn es noch keiner selbst probiert hat, kann er sich das Zeug ja vielleicht mal anschauen und sehen, ob das was zu taugen scheint. Ich tendiere momentan sehr zum Basis- und Zubehörset (was ein gutes PLV zu haben scheint), plus 'nem Topf und Eimer von Amazon. Frage mich nur, ob die 20€ Töpfe von Amazon was taugen oder ich lieber noch die 20€ mehr für den Topf von derselben Seite ausgebe.
Zuletzt geändert von Snowcrash am Sonntag 25. Juni 2017, 18:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Besserbrauer Braubox

#4

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 25. Juni 2017, 18:30

Viele Einsteiger haben damit angefangen und sind schnell auf eine größere Anlagen umgestiegen.
Kann man sich eigentlich sparen und direkt richtig anfangen. Guck dir mal das hier an: https://brauanleitung.wordpress.com/
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Re: Besserbrauer Braubox

#5

Beitrag von Boludo » Sonntag 25. Juni 2017, 18:48

Preis/Leistung stimmt da meiner Meinung nach nicht so besonders.
Und hinterher steigt man eh um.

Stefan

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Re: Besserbrauer Braubox

#6

Beitrag von ggansde » Sonntag 25. Juni 2017, 18:52

Snowcrash hat geschrieben:
Sonntag 25. Juni 2017, 18:22
Da steht leider nix zu genau diesem Kit drin, ich wäre an Erfahrungsberichten interessiert und freue mich noch auf konstruktive Antworten :).

Selbst wenn es noch keiner selbst probiert hat, kann er sich das Zeug ja vielleicht mal anschauen und sehen, ob das was zu taugen scheint. Ich tendiere momentan sehr zum Basis- und Zubehörset (was ein gutes PLV zu haben scheint), plus 'nem Topf und Eimer von Amazon. Frage mich nur, ob die 20€ Töpfe von Amazon was taugen oder ich lieber noch die 20€ mehr für den Topf von derselben Seite ausgebe.
Sorry, aber so eine Antwort von Dir nervt ganz gehörig. Deine Frage ging in Richtung Brewkit aber auch in Richtung Ausrüstung.
Brewkit hier: hallo@besserbrauer.de
Ausrüstung wie bereits von mit gepostet: wiki/doku.php/doku?redirect=1
Gg, Markus
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Re: Besserbrauer Braubox

#7

Beitrag von hyper472 » Sonntag 25. Juni 2017, 20:35

Ich habe damit angefangen und sehe die Besserbrauer daher nostalgisch positiv. Man kann damit anfangen, allerdings benötigst Du dazu noch eine Bierspindel (suche in der Bucht nach "Minispindel") und idealerweise auch noch ein Flaschenmanometer (findest Du bei Braupartner.de).
Mit der Braubox hast Du einen sorgenfreien Einstieg, wenn Du die beiden o.g. Produkte dazu erwirbst. Hat mir geholfen, dieses wunderbare Hobby zu entdecken. Andererseits habe ich exakt einmal mit dem Equipment und in der Größenordnung gebraut. Was Alt-Phex und Boludo dazu schreiben, kann ich zu 100% bestätigen.
Wenn Du weniger Geld und mehr Hirnschmalz einsetzen willst, lies die www.brauanleitung.de durch, kaufe Dir die Ausrüstung und die Zutaten dazu und Du bist gleich bei einer vernünftigen und zukunftssichereren Ausstattung.
Den Hopfen für den ersten Sud schenke ich Dir!
Viele Grüße,
Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Besserbrauer Braubox

#8

Beitrag von Snowcrash » Sonntag 25. Juni 2017, 21:28

Na ja, was die Größenordnungen angeht, wüßte ich ehrlich gesagt gar nicht, wo ich mit 20 Litern Bier hin soll... Da müßte ich mir für die Nachreife ja noch 'nen zweiten Kühlschrank kaufen ;). So 'ne Spindel ist sicher sinnvoll, danke für den Tipp, Flaschenmanometer brauche ich für die ersten Gehversuche vielleicht nicht unbedingt. Ist bei diesem Set denn wirklich nur die reine Größenordnung das Problem oder stößt man damit auch schnell an irgendwelche anderen Grenzen was die Komplexität angeht? Ich würde nach den ersten paar Gehversuchen ja zum Beispiel auch sehr gerne mal ein Koriander- oder Chilibier zusammenbrauen :).

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Re: Besserbrauer Braubox

#9

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 25. Juni 2017, 21:34

Snowcrash hat geschrieben:
Sonntag 25. Juni 2017, 21:28
Na ja, was die Größenordnungen angeht, wüßte ich ehrlich gesagt gar nicht, wo ich mit 20 Litern Bier hin soll... Da müßte ich mir für die Nachreife ja noch 'nen zweiten Kühlschrank kaufen ;)
Wie jetzt, du hast Probleme 20L Bier los zu werden ? - Du wirst dich noch wundern wie schnell das weg ist. :Greets
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Re: Besserbrauer Braubox

#10

Beitrag von Snowcrash » Sonntag 25. Juni 2017, 21:42

Na ja, das Bier los zu werden ist sicherlich nicht das Problem, eher die Lagerung während der Reife ;).

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Re: Besserbrauer Braubox

#11

Beitrag von Michael Wendt » Sonntag 25. Juni 2017, 21:49

Das Problem bei der Besserbrauergröße sind die vier bis fünf Liter, die du rausbekommst. 20 Liter mögen zu viel sein, aber fünf sind definitiv zu wenig für die ganze Arbeit. Deshalb bin ich schnell in die Einkocherklasse aufgestiegen. Die Rezepte fand ich gut, keine Frage. Die Zutaten sind aber natürlich auch recht teuer bei Besserbrauer. Das relativiert die sofortige Anschaffung größeren Equipments.

Gruß
Michael
„Ah, das schmeckt wie ein richtiges Vierzehnzwanziger“

Meine Anlage: viewtopic.php?f=20&t=12052
Meine Vorstellung: viewtopic.php?f=50&t=11885
Haus, Auto und Frau zeig ich nicht.

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Re: Besserbrauer Braubox

#12

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 25. Juni 2017, 21:59

Snowcrash hat geschrieben:
Sonntag 25. Juni 2017, 21:42
Na ja, das Bier los zu werden ist sicherlich nicht das Problem, eher die Lagerung während der Reife ;).
Um einen zusätzlichen Bierkühlschrank kommt man halt nicht drum herum. Ich hab schon drei :Greets

Aber im Ernst, wenn du klein und einfach brauen willst, dann mach BIAB - Brew-in-a-Bag. Auf Deutsch = mit Malzsack brauen.
Da wirst du bei google jede Menge infos zu finden und auch brauchbare Videos wie das funktioniert. Ist wirklich einfach.

Auf jeden Fall empfehlenswerter als dieses Gematsche mit dem besserbrauer Set. Und von der Menge bist du auch flexibler.
Kleine Sude finde ich gut, man kann mehr experimentieren, daher mache ich sowas auch immer wieder.
Aber unter 10L lohnt sich das einfach nicht.

Nimm deinen größten Kochtopf und das Wäschenetz von DM für 1,99. Klappt Prima.

Sehr viele gute Rezepte findest du bei http://www.maischemalzundmehr.de/, dort kannst du die auch direkt umrechnen.
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Re: Besserbrauer Braubox

#13

Beitrag von Griller76 » Sonntag 25. Juni 2017, 22:44

Iss was gar ist, trink was klar ist und sag was wahr ist. (Luther)

Ich bin: Der Seelenbräu – Himmlisches Bier vereint Herz und Seele!

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Re: Besserbrauer Braubox

#14

Beitrag von Robsen » Sonntag 25. Juni 2017, 22:57

Snowcrash hat geschrieben:
Sonntag 25. Juni 2017, 21:28
Na ja, was die Größenordnungen angeht, wüßte ich ehrlich gesagt gar nicht, wo ich mit 20 Litern Bier hin soll... Da müßte ich mir für die Nachreife ja noch 'nen zweiten Kühlschrank kaufen ;).
20L sind schon optimal. Du glaubst gar nicht, wie schnell die weg sind. Spätestens wenn Deine Kumpels zu besuch kommen, bist Du frustriert und die Augen fangen an zu zucken, weil 8h Arbeit in 2h ausgesoffen sind.

Gruß
Robert
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Re: Besserbrauer Braubox

#15

Beitrag von monsti88 » Montag 26. Juni 2017, 01:24

Moin!
Ich bin nach drei Suden mit dem Besserbrauer auf 20l umgestiegen und habe damit gerade mein erstes Bier in dieser Klasse abgefüllt. Den Besserbrauer fand ich prima als Einstieg, aber ich wollte schnell mehr. Die 4l Bier die man damit machen kann, waren einfach immer zu schnell weg.
Wenn du die Ausgaben nicht scheust, dann ist das Kit gut um mal zu probieren wie brauen so ungefähr geht. Wenn du aber absehen kannst, dass du bei dem Hobby am Ball bleiben wirst, investiere das Geld lieber gleich in etwas größeres.
Was wirklich Katastrophal an dem Kit ist, ist das Läutern mit dem Sieb. Da hab ich mir für den zweiten Sud gleich was anderes gebaut.
Beste Grüße

Monsti88
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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Re: Besserbrauer Braubox

#16

Beitrag von Alt-Phex » Montag 26. Juni 2017, 02:00

monsti88 hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 01:24
Was wirklich Katastrophal an dem Kit ist, ist das Läutern mit dem Sieb. Da hab ich mir für den zweiten Sud gleich was anderes gebaut.
Das hat mit läutern auch nur noch entfernt was zu tun. Gut sind der Bierheber und das Zuckerdreieck, die kosten zusammen aber weniger als 20 EUIR.
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Re: Besserbrauer Braubox

#17

Beitrag von nrtn » Montag 26. Juni 2017, 12:19

Das einzige was ich aus dem Besserbrauer-Set mehr als einmal benutzt habe ist das "Kronkorkengerät" - das ist für den Preis sogar recht brauchbar.

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Re: Besserbrauer Braubox

#18

Beitrag von Pittermännchen » Montag 26. Juni 2017, 14:58

Ich habe auch erst vor kurzem angefangen, und war auch drauf und dran, die Braubox zum Ausprobieren zu bestellen. Habe ich nicht getan, und das ist auch gut so.

Mit der Einkocherlinie fährst du sicherlich am besten und hast überschaubare Investitionen. Wenn du aber mit kleinerem Geld anfangen und kleineren Mengen anfangen willst ... keep it simple!

Was brauchst du wirklich, um loszulegen?

1. Kochtopf 20 l
2. Digitales Fleischthermometer, zum Beispiel FANTAST
3. Gärbehälter (ein großer Eimer mit Abflusshahn und Deckel)
4. Siebeinsatz zum Läutern, zum Beispiel https://www.amazon.de/GR%C3%84WE-Einsat ... ied=507846, wichtig ist, dass er so hoch wie möglich ist, damit der Treber beim Läutern permanent mit Wasser bedeckt ist.
5. Filamentfilter zum Filtern des Hopfens. Dass auch ein Damenschlauch funktioniert, ist IMHO urban legend only

Du kochst dein Malz nach Anleitung im Kochtopf. Dann stellst den Siebeinsatz in den Gärbehälter. Der hat 3 mm Maschenweite. Was meinen die Experten? Reicht das? Falls nicht, musst du mit irgendwelchen hitzbeständigen Netzen nachhelfen. Dann füllst/schüttest du deine Maische in den Siebeinsatz im Gärbehälter. Du lässt es wieder ab in den Topf (und schüttest die ersten paar Liter Vorlauf wieder zurück), kochst alles 90 Minuten und filterst alles in den Gärbehälter. Für Details, liest du die Brauanleitung und improvisierst, bzw. wandelst ab.

Die restlichen Utensilien (Waage, Schaumlöffel, Kochlöffel, Reinigungsmittel, ...) hast du vermutlich in der Küche oder im Keller. Klar kannst du auch noch aufrüsten, wenn du Geld übrig hast, aber mit dem Setup wirst du schon Bier gebraut bekommen.

Zusätzlichen Kühlschrank? Nice to have, aber mein erstes Bier hat im Keller bei 15 Grad "gereift" und schmeckt auch.

Refraktometer? Spindel? Klar, ist hilfreich, aber es geht auch ohne.

Gaskocher? Das wäre eine sinnvolle und relativ kleine Investition. Kein Campingkocher, sondern die für große Gasflaschen. 4 kW kosten nicht viel, du kannst im Freien brauen, und du kannst auch gleich einen Topf von 30 Litern nehmen.

Es gibt noch unendliche viele weitere Möglichkeiten, Geld auszugeben, aber das ist alles optional.

Viel wichtiger ist ein RAum, wo du durchgehend gut 20 °C hast, denn sonst wird dein Bier nicht gären. Du solltest bei deinem Rezept die Hefe evtl. auch durch eine ersetzen, deren Wohlfühltemperatur mit deinen örtlichen Gegebenheiten kompatibel ist. Für untergäriges Bier haben wir die falsche Jahreszeit, aber die Anstelltemperatur für obergärige Hefen hat auch eine gewisse Bandbreite.

Hopfen, Malz und Hefe bekommst du auch in kleinen Gebindegrößen im Internet bestellt. Im Zweifelsfalle schnorrst du einen der Homebrewer-Cracks hier im Forum an. Egal, wo du es herbekommst, es wird billiger als die Zutaten in der Braubox sein.

Rezepte? Guckst du hier: http://maischemalzundmehr.de/

Installiere dir unbedingt(!) das Programm Kleiner Brauhelfer, gib dein Rezept dort ein und mach dich volls†ändig mit dem Programm vertraut. Das erspart dir viel Kopfkratzen während des ersten Sudes, und alles, was du in der Software nicht verstehst, wird dir auch am Brautag an Know-How fehlen. Unter dem Reiter "Spickzettel" im Brauhelfer findest du eine Checkliste bzw. Schritt-für-Schrittanleitung, und die kannst du einfach im Kopf durchgehen, bis du der Meinung bist, dass alle Utensilien und Handgriffe parat sind. Vor allem kannst du da auch die Menge genau an deine Gegebenheiten anpassen.

Die Braubox ist bestimmt ein gutes Produkt, und du wirst damit auch Bier herstellen können. Du musst dir nur klar sein, dass die Zutaten überteuert sind (die Besserbrauer müssen ja irgendwovon leben) und du das nicht mehr als zweimal benutzen wirst, weil die Relation Mühe : Ausschlagmenge einfach nicht passt. Mit meinem Ansatz wirst du mehr Spaß haben, viel mehr über Bier und Brauen lernen, und du kannst dein Rezept auch an deinen Geschmack und deine Gegebenheiten anpassen, statt dich auf die Handvoll Rezepte der Besserbrauer einzuschränken.

Viel Erfolg!
Guido

EDIT: Bier ! - Der Film - Mobile Edition . Sehr sehenswert, wenn man vorhat, ohne High-Tech Bier zu brauen.

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Re: Besserbrauer Braubox

#19

Beitrag von Alt-Phex » Montag 26. Juni 2017, 15:36

Uff, das war jetzt aber auch wieder viel halbgares Viertelwissen. :Greets

Das man kein Refraktometer oder Spindel braucht ist Unsinn. Klar gehts auch ohne, wie bei der Braubox.
Man weiß dann nur absolut nicht was man da fabriziert und kann später auch nicht den Abfüllzeitpunkt bestimmen.
Und die beliebte Frage "kann ich schon abfüllen" kann dann auch keiner beantworten.

Bestimmung der Stammwürze ist unverzichtbar !

Das rumgepansche mit irgendeinem Küchensieb kann man sich auch sparen. Läutern ist ein wichtiger Prozessschritt.
Eine Läuterspirale kostet nicht die Welt und lässt sich flexibel auch in anderen Behältern benutzen.
Soll es noch einfacher und günstiger sein bietet sich die BIAB-Methode an. (Brew-in-a-bag)

Und "Bier der Film" ist lustig aber alles andere als zum Nachahmen zu empfehlen.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Besserbrauer Braubox

#20

Beitrag von Pittermännchen » Montag 26. Juni 2017, 21:30

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 15:36
Uff, das war jetzt aber auch wieder viel halbgares Viertelwissen. :Greets
Dann ist der erste Satz meines Beitrages ja offensichtlich richtig 'rübergekommen. ;)
Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 15:36
Das man kein Refraktometer oder Spindel braucht ist Unsinn. Klar gehts auch ohne, wie bei der Braubox.
Man weiß dann nur absolut nicht was man da fabriziert und kann später auch nicht den Abfüllzeitpunkt bestimmen.
Und die beliebte Frage "kann ich schon abfüllen" kann dann auch keiner beantworten.

Bestimmung der Stammwürze ist unverzichtbar !
Was hat schon mehr Sude so richtig versaut? Ständige Probenentnahme oder zu spätes Abfüllen? Ich könnte das nicht beantworten.

Aber stimmt, ich hatte überlegt, ein Flaschenmanometer mit in die Minimalliste aufzunehmen, weil das für die Gesundheit wichtig ist, imho wichtiger als die Bestimmung der Stammwürze.

Nochmal: Refraktometer und Spindel sind natürlich sinnvoll. Aber genau wie bei der Braubox wird auch ohne Stammwürzebestimmung Bier herauskommen.
Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 15:36
Das rumgepansche mit irgendeinem Küchensieb kann man sich auch sparen. Läutern ist ein wichtiger Prozessschritt.
Eine Läuterspirale kostet nicht die Welt und lässt sich flexibel auch in anderen Behältern benutzen.
Soll es noch einfacher und günstiger sein bietet sich die BIAB-Methode an. (Brew-in-a-bag)
Ja, das sind auch Optionen. "Mein" Siebeinsatz lässt sich aber auch in anderen Behätern, zum Beispiel zum Gemüsedünsten oder Frittenkochen verwenden. Und auch mit Läuterspirale kannst du den Sud versauen, wenn alle deine Räume im Hochsommer viel zu warm für die Gärung sind.
Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 15:36
Und "Bier der Film" ist lustig aber alles andere als zum Nachahmen zu empfehlen.
Ich hatte beim Anschauen auch nicht den Eindruck, dass mich der Autor zum Nachmachen animieren wollte. Aber der Film zeigt ganz gut, dass man auch mit vergleichsweise primitiven Mitteln ein trinkbares Bier gebraut bekommt. Unser Altvorderen wussten das ebenfalls, und der Film will daran erinnern. Ich finde ihn lustig und gut.

Der OP wollte Einschätzungen zum Besserbrauer-Brau-Kit; inklusive Zutaten waren also 69 Euro zu schlagen. Das Kit bedient das Bedürfnis nach einer Wiederbelebung der jahrhundertealten Tradition des Heimbrauens, was ich als sehr positiv empfinde. Ich wollte nur zeigen, dass man mit minimalen Ansprüchen und minimaler Ausstattung auch ohne vorkonfektionierte Pakete zum Ziel kommen kann, und das vermutlich mit einer größeren Ausbeute an Bier, Spaß und Wissensgewinn.

Manche Frage kann man mit Viertel- oder Achtelwissen nach nur einem Sud vielleicht sogar besser als ein Profi beantworten. Meine Erkenntnis nach dem ersten Brautag war, dass ich mir zu viel Gedanken um Equipment gemacht hatte, und lieber den Brauvorgang noch zwei-, dreimal gedanklich hätte durchspielen sollen. Und ich hätte einen der etwas Erfahreneren hier bitten sollen, mir als Tutor via Whatsapp oder Ähnlichem zur Seite zu stehen, um die Fragen zu beantworten, die sich erst stellen, wenn Dampf aus den Töpfen kommt.

Viele Grüße,
Guido

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Re: Besserbrauer Braubox

#21

Beitrag von guenter » Montag 26. Juni 2017, 22:50

Wenn es schon um Anfänger geht, bin ich ja richtig hier :Bigsmile

Ich habe mittlerweile ein Refraktometer - eben weil ich hier viel gelesen habe und das Bier nicht zu früh abfüllen will. Flaschenbomben gehen gar nicht (ohne das Thema jetzt wieder aufwärmen zu wollen). Wenn ich 5 Tage ohne Änderung des Wertes habe, fülle ich ab.

Aber den Satz von Alt-Phex "Bestimmung der Stammwürze ist unverzichtbar !" hätte ich gerne erklärt bekommen. Ich bekomme immer mal die Frage gestellt, wieviel Alkohol mein BIer hat - um das zu beantworten, OK. Oder exakt dem Zoll Angaben zu machen, vielleicht (selbst die kommen mit einer pauschalen Aussage klar, wenn die Stammwürze halt nicht ermittelbar ist). Aber warum brauche ich die wirklich? Ich meine damit "zwingend"! Dass es gute Gründe gibt, ist bekannt.
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Besserbrauer Braubox

#22

Beitrag von Boludo » Montag 26. Juni 2017, 23:00

Damit Du weißt, ob Du abfüllen kannst.
Oder ob die Gärung stockt.
Oder zur Speiseberechnung.
Zum Beispiel.

Stefan

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Re: Besserbrauer Braubox

#23

Beitrag von Alt-Phex » Montag 26. Juni 2017, 23:02

Du willst doch wissen was du gebraut hast. Wenn man ein Bier mit 14°P STW plant dann will man doch auch wissen ob man die erreicht hat.
Es kann auch sein das man zuviel verdampft beim kochen und man auf Zielstammwürze verdünnen will.

Während des Läuterns misst der fortgeschrittene Brauer ebenfalls regelmäßig den Extraktgehalt um zu bestimmen wo er gerade ist.
Kommt noch reichlich Extrakt aus dem Läuterbottich werden auch weiter Nachgüsse gegeben, stimmen Menge und Extrakt vor dem kochen ?
Habe ich nach 60-90min genug verdampft um die Zielstammwürze zu erreichen oder muss ich noch etwas Zeit dran hängen ?

Passt der Vergärungsgrad um abzufüllen oder ist etwas schief gelaufen. Die Wert muss plausibel sein, sonst stimmt was nicht.

Und nicht zuletzt ist es ein Parameter der zur Berechnung der Sudhausausbeute und vieler anderer Werte wichtig ist. Es geht nicht ohne.
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Re: Besserbrauer Braubox

#24

Beitrag von tommes » Montag 26. Juni 2017, 23:04

guenter hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 22:50
Aber warum brauche ich die wirklich? Ich meine damit "zwingend"! Dass es gute Gründe gibt, ist bekannt.
Wenn auf deiner "Löffelliste" (bitte googeln falls unbekannt) steht: 1x ein Bier "brauen", dann reicht das Besserbrauerset ohne Messmöglichkeit aus (dann tut es aber auch das Braufässchen). Wenn da allerdings steht: Brauen lernen, dann geht es einfach nicht ohne.

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Re: Besserbrauer Braubox

#25

Beitrag von Snowcrash » Montag 26. Juni 2017, 23:46

Na ja, als Anfänger möchte man vielleicht gerade nicht unbedingt ein Bier genau nach 14°P STW (ich weiß nicht mal was das heißen soll) brauen, sondern einfach frei nach Schnauze drauf los brauen und schauen, was dabei raus kommt. Das man sich an bestimmte Grundregeln halten muss ist klar, aber aus dem Brauprozess so eine Wissenschaft zu machen ist eher für Profis sinnvoll, die eine größere Herausforderung wollen, da sie schon genau wissen was sie tun und ein ganz bestimmtes Ergebnis anzielen. Auf Anfänger wirkt es eher abschreckend und macht den Spaß an der Sache kaputt. Das ist glaube ich etwas, wo man sich eher langsam rantasten sollte. Außerdem lernt man gerade durch ersteren Ansatz vielleicht mehr über das Brauen als alles penibelst auszurechnen und nachzukontrollieren, denn aus Fehlern wird man schließlich klug :).

Deshalb halte ich die Braubox auch für sinnvoll, denn sie baut einfach massiv die Hemmschwelle ab, überhaupt erst mal mit dem Brauen anzufangen. Obwohl ich den BIAB Ansatz auch recht interessant finde. Ich habe mich mal ein bisschen in den "richtigen" Brauprozess eingelesen und das wirkt auch mich alles so kompliziert, teuer und aufwändig, dass ich ehrlich gesagt schon gleich keinen Bock mehr drauf habe... Wird schon seine Gründe haben, dass die meisten Leute erst mal mit so einem Kit anfangen. Ist denke ich auch eine guter Ansatz, um den ganzen Brauprozess erst mal relativ simpel hineinzufinden. Die komplexeren Schritte kann man sich dann mit der Zeit aneignen.

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Re: Besserbrauer Braubox

#26

Beitrag von Alt-Phex » Montag 26. Juni 2017, 23:53

STW = Stammwürze, sorry das hat sich halt so eingebürgert.

Macht was ihr wollt. Aber die Stammwürze oder der Extraktgehalt mittels Spindel oder Refraktometer zu überprüfen ist nichts für Profis.
Das gehört zum brauen einfach dazu und sind wichtige Messwerte. Alles andere hat mit brauen wenig zu tun.

Aber macht ihr mal, nach zwei mal mit der Box wollt ihr sowieso mehr. Fragen zum Thema "Kann ich schon abfüllen", werde ich nicht mehr beantworten. Denn das ist ohne Messwerte nicht sicher zu sagen.
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Re: Besserbrauer Braubox

#27

Beitrag von allesbesserwissen » Dienstag 27. Juni 2017, 00:36

Hi Alt-Phex, ich verstehe was du hier den Brauanfängern sagen willst, auf der anderen Seite glaube ich:
Du kannst auch ein Bier brauen ohne Spindel oder Refraktometer. Ich wage sogar eins noch drauf zu setzen. Ich glaube, du braust mir ein sehr schmackhaftes Hobbybrauerbier sogar ohne Thermometer. Du hast die Erfahrung für die Gärung, du nutzt für die Nachgärung ein kleines solides Hilfsmittel, dies ist so genial.
Wer also ohne Hilfsmittel Bier brauen möchte, den lass es doch machen, wer alles Messen will, bitte, der kann dan auch an Oli.. Knobelaufgabe teilnehmen.
Ich sehe mich als reiner Hobbybrauer, ich nutze bestimmte Sachen, gehe auf Nummer sicher, aber übertreibe es auch nicht mit der Rechnerei und fülle auch mal sehr spontan mit dem uns bekannten Dreieck ab.

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Re: Besserbrauer Braubox

#28

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 27. Juni 2017, 00:41

Sorry, aber ohne Thermometer und Stammwürze messen kann ich nicht brauen, egal wie viel Erfahrung ich habe.
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Re: Besserbrauer Braubox

#29

Beitrag von kochmann » Dienstag 27. Juni 2017, 00:42

Wie ich das hir so sehe fliegen bald die nächsten Flaschen in die Luft .
Aber dann muss es so sein .
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Re: Besserbrauer Braubox

#30

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 27. Juni 2017, 00:50

kochmann hat geschrieben:
Dienstag 27. Juni 2017, 00:42
Wie ich das hir so sehe fliegen bald die nächsten Flaschen in die Luft .
Aber dann muss es so sein .
So siehts aus, auch wenn sowas eher selten der Fall ist, die Gefahr besteht.
Und dann kann es im schlimmsten Fall zu ernsthaften Verletzungen kommen.

Aber auch ein überkarbonisiertes Bier das von alleine aus der Flasche kommt kann schon frustrierend sein.

Aber man kann sich ja den Mund fusselig reden. Jodprobe, Stammwürze ? - Messungen und Proben werden völlig überbewertet.
Schwuppdiewupp nach 3-4 Tagen in die Flaschen abfüllen und pauschal 10% Speise dazu. Juhuu ich bin Braumeister!!!

Wem der ganze theoretische Kram zu viel ist, der sollte sich halt ein anderes Hobby suchen das weniger gefährlich ist.
Es gibt schon einen Grund warum das ein Lehr- und Studienberuf ist.
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Re: Besserbrauer Braubox

#31

Beitrag von allesbesserwissen » Dienstag 27. Juni 2017, 00:54

Im alten Forum gabs mal einen Thread, wie man ohne Thermometer so brauen könnte. ich habs ausprobiert, genau so wie man auch das Jungbier kostet, kann man auch die Temperaturen während des Brauvorgangs erlernen.
Teste mal die Temperturen per Finger bei verschiedenen Rasten. Das geht schon, mit Erfahrung, solche Jungs gibt es hier.
Schließlich ging dies auch rund 5500 Jahre gut, die Menschheit hat dadurch überlebt und wahrscheinlich ist durch diese primitive Bierbraumethode der Mensch erst sesshaft geworden und hat Ackerbau betrieben.
Dies ist aber ein anderer Aspekt welcher kontrovers diskutiert wird

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Re: Besserbrauer Braubox

#32

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 27. Juni 2017, 01:02

Ich versuche den Leuten hier klar zu machen das eine Messung der Stammwürze wichtig ist.
Jetzt du kommst damit um die Ecke das man kein Thermometer braucht. Ich fasse es nicht.

Und wie immer schaffst du es dabei schön vom Thema abzuweichen.
Wie die vor 5000 Jahren gebraut haben ist mir wurscht, das möchte ich auch nicht trinken müssen.

Back to Topic.
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Re: Besserbrauer Braubox

#33

Beitrag von allesbesserwissen » Dienstag 27. Juni 2017, 01:10

Ich weiß was du mir als Hobbybrauer sagen willst und was du selber könntest.
Grüße, wir brauen mal nen richtiges Hobbybier miteinander.

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Re: Besserbrauer Braubox

#34

Beitrag von kochmann » Dienstag 27. Juni 2017, 02:02

Das ist nur Bier und soll drönen im Kopf.
Würde es ums Auto gehen , wird nicht Benzin mit Diesel getauscht.
Manche wollen sich nix sagen lassen
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!

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Re: Besserbrauer Braubox

#35

Beitrag von allesbesserwissen » Dienstag 27. Juni 2017, 02:08

Das ist nur Bier und soll drönen im Kopf.
Würde es ums Auto gehen , wird nicht Benzin mit Diesel getauscht.
Manche wollen sich nix sagen lassen
:thumbdown
Schön, wie jemand einen einschätzt, welcher etwa 500 verschieden Biere verkostet hat, etwa 150 hier im Forum per Bild dokumentiert hat, so etwas ist einfach gehässig.

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Re: Besserbrauer Braubox

#36

Beitrag von kochmann » Dienstag 27. Juni 2017, 02:54

allesbesserwissen hat geschrieben:
Dienstag 27. Juni 2017, 02:08
Das ist nur Bier und soll drönen im Kopf.
Würde es ums Auto gehen , wird nicht Benzin mit Diesel getauscht.
Manche wollen sich nix sagen lassen
:thumbdown
Schön, wie jemand einen einschätzt, welcher etwa 500 verschieden Biere verkostet hat, etwa 150 hier im Forum per Bild dokumentiert hat, so etwas ist einfach gehässig.
Es geht hir um das Thema ich schätze kein persönlich ein
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!

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Re: Besserbrauer Braubox

#37

Beitrag von allesbesserwissen » Dienstag 27. Juni 2017, 03:02

:thumbdown Hast du aber sehr deutich hier gemacht, danke, ich sehe dies hier als Beleidigung an.

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Re: Besserbrauer Braubox

#38

Beitrag von Malzknecht » Dienstag 27. Juni 2017, 09:12

Ich sehe das nicht als Beleidigung, auch wenn ich mich mit der Aussage nicht anfreunden kann.

Sicher kannst du Bier brauen, ohne jegliche Messung. Aber darum geht es doch gar nicht. Du willst dein Bier doch reproduzierbar machen, damit deinen Freunden/Bekannten imponieren, der Familie zeigen, dass die Investitionen sich gelohnt hat und ein besseres Bier brauen, als du es industriell kaufen kannst. :Greets Dafür muss es rund sein und gut schmecken und dafür sind einfach gewisse Messungen nötig.

Wenn du einfach den Brauprozess lernen willst ohne Messungen zu machen, dann kannst du das machen. Dann lässt du die Hauptgärung nen Monat stehen, berechne die Zucker Menge für die Karbonosierung und warte ab. Am Ende schüttest du das Bier weg wenn es nicht schmeckt. Dann hast du sicher schon einiges gelernt und Bier gebraut, aber kein "gutes" Bier erzeugt. Günstiger wäre wahrscheinlich die Anschaffung eines ordentlichen Buchs. :P
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Besserbrauer Braubox

#39

Beitrag von monsti88 » Mittwoch 12. Juli 2017, 14:00

Snowcrash hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 23:46
Deshalb halte ich die Braubox auch für sinnvoll, denn sie baut einfach massiv die Hemmschwelle ab, überhaupt erst mal mit dem Brauen anzufangen.
...
Ist denke ich auch eine guter Ansatz, um den ganzen Brauprozess erst mal relativ simpel hineinzufinden. Die komplexeren Schritte kann man sich dann mit der Zeit aneignen.
Das kann ich zu 100% unterschreiben. Die 70€ sind meiner Meinung nach ein überschaubares investment. Ich habe das Kit zwar in einem Preisausschreiben gewonnen, hätte mir es für den Einstieg aber wahrscheinlich auch gekauft. Allerdings hatte ich nach dem ersten Sud keinen Bock mehr auf das Läutern mit Sieb, nach dem zweiten keine Lust mehr auf Blindflug ohne vernünftige Messinstrumente (Thermometer zeigte zu wenig an, Mini-Spindel zu viel) und nach dem dritten Sud war mir die Mühe für den Ausschlag zu viel.

Jetzt bin ich mit dem 4. Sud in der 20l-Klasse angekommen. Ohne das Kit hätte ich den Einstieg aber wahrscheinlich nie gewagt.
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Re: Besserbrauer Braubox

#40

Beitrag von nrtn » Mittwoch 12. Juli 2017, 14:33

Malzknecht hat geschrieben:
Dienstag 27. Juni 2017, 09:12
Wenn du einfach den Brauprozess lernen willst ohne Messungen zu machen, dann kannst du das machen. Dann lässt du die Hauptgärung nen Monat stehen, berechne die Zucker Menge für die Karbonosierung und warte ab.
Entgegen meiner obigen Behauptung ist der Zuckerportionierer im Besserbrauer-Set das 2. Teil was ich heute noch benutze - also zumindest bei der Karbonisierung kann man "schütten statt messen" ;)

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Re: Besserbrauer Braubox

#41

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 12. Juli 2017, 15:47

Die Besserbrauer Braubox macht nur Sinn wenn man beim öffnen des Paketes die Beschreibung noch vor dem ersten durchlesen ignoriert und für die Nachwelt verbrennt..
das ist eine 1a Bombenanleitung !

Ob jetzt die 70€ für 2-3 Kleinteile die man später noch verwendet in Ordnung sind muss jeder selber wissen.

Zum Anfang finde ich Braumischung für die abgepackten Rohstoffe auch in Ordnung aber das muss ja jeder selber wissen.
Ich denke beim Einstieg gibt es kaum Regeln jeder fängt nach seinen gegebenen Möglichkeiten an.

LG Chris

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Re: Besserbrauer Braubox

#42

Beitrag von Gryps » Mittwoch 12. Juli 2017, 17:20

Mag alles sein, wenn ich das selbst kaufe.
Ich hab sie zum Geburtstag bekommen und wusste bis dahin gar nicht, dass man Bier selbst machen kann.
Ohne das Set wäre ich nie hier gelandet. Habe aber auch nach dem 3. Sud aufgerüstet und es nicht bereut.
Gruß Lutz
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Re: Besserbrauer Braubox

#43

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 12. Juli 2017, 17:50

Ich habe selber damit einmal angefangen mit einer Besserbrauer Box.
Fand es unglaublich interessant und toll beschrieben, zu Anfang ist es einfach so vertraut man der Anleitung.
Lese ich diese Anleitung jetzt noch einmal stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Und ich habe mich damals gewundert das mir alles aus den Flaschen entgegen kahm und ein unheimlicher Druck darauf war.

Zum Glück ist nichts passiert.
Deshalb sag ich ja diese Braubox ist ok aber nur wenn man die Anleitung ignoriert.

LG Chris

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Re: Besserbrauer Braubox

#44

Beitrag von Gryps » Mittwoch 12. Juli 2017, 18:18

Bei mir war das so schnell leer, da war keine Zeit für den Druckaufbau. :-)
Gruß Lutz
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Re: Besserbrauer Braubox

#45

Beitrag von Marc1982 » Montag 14. August 2017, 18:32

Mein erster Sud war auch von Besserbrauer, das Pale Ale. Allerdings muss ich gestehen ich habe es noch modifiziert was ich hätte lassen sollen... wie auch immer aktuell stehe ich kurz vor dem Abfüllen des 2ten Sudes. Und einige kleine Erfahrungen später kann ich folgendes sagen - die Investition in 2 Große 30l Gäreimer und anderes Zeug hat sich ausgezahlt. Das Handling ist besser. Es fehlt mir noch was gescheites um besser Abläutern zu können, doch durch das Sieb hat es auch wunderbar geklappt. War nur ein Elends langer Prozess. Der Aktuelle Sud besteht aus dem Nachfüllkit Pale Ale. Dieses wurde Sud für Sud nacheinander auf gebraut und zusammengemischt. (Pale Ale, IPA, Black IPA)

Das Ergebnis - interessant.. sehr interessant.. gestartet hat dann die Gärung bei 14P (gespindelt) / 10l. Die Hefe ist bei allen 3 Sorten die Trockenhefe Safale US 05 gewesen. Habe das ganze Päckchen genommen (da bei 4l = 1/3 angegeben wurde). Die Gärung startete dann im Keller bei etwa 12 Grad wie eine Rakete durch ohne dabei aber viel Kräusen als Schaumkrone zu bilden - weshalb ich beim ersten Sud davon ausging es sei eine untergärige Hefe. Da der zweite Sud das gleiche Verhalten an Tag legte - gehe ich davon aus das dies für die Hefe normal ist.

Etwas stellte sich als extrem Positiv heraus - wir haben VOR der Hefe Gabe den abgekochten Sud bei ca. 30 Grad durch ein Sterilisiertes Küchentuch durch filtriert. Es wirkte Wunder bei der Klärung des Sudes! Infektion ist keine rein gekommen. Schmeckt schon echt lecker..

Zur Gärung selbst - war ich erstaunt das nur ein sehr geringer Hefesatz am Boden ausflockte. Kann natürlich an der Großen Fläche des 30l Eimers liegen. (Menge war aber deutlich angewachsen). Nach 1 Woche lag der Spindelwert bei 6,2P. Habe es dann Vorsichtig in einen kleineren Speidel 12l Eimer umgeschlaucht (von der Hefe genommen) und weiter Gären lassen. 3 Tage später lag der Spindelwert bei 5,5P und nach 12Tagen bei 5,2P. Seid Sonntag Abend steht der Eimer nu im Kühlschrank da ich wissen will ob der Crush überhaupt noch was bringt da es noch immer SEHR klar ist. Und es ist geplant Morgen ab zu füllen. Riechen tut es mega lecker auch weil ich mit Mandarina Bavaria gestopft habe ^^ Somit hat es 1 Citra, 2 Cascade und den Bavaria. Die Farbe ist dunkel aber kein Schwarz. Werde das Ergebnis posten :) Ich habe aber leider eines vergessen - die Schnell Gärprobe :Angel aber ich bin guter Dinge das da nix knallen wird.. werde aufpassen wie ein Fuchs.

Was die Karbonisierung angeht - nun, da werde ich diesmal nicht mit Haushaltszucker Arbeiten. Sondern habe mir Dextrose Drops besorgt. 1 Drop auf 0,33 so stehts da. Mal schauen sorge macht mir nur das ich nicht weis ob das Bier überhaupt noch in der Flasche nachgärt, so klar und Arbeitsfaul wie die Hefe geworden ist..

Hat es sich gelohnt in das Zubehör zu investieren? ABSOLUT! Allerdings waren es sage und Schreibe 9 1/2 Stunden Brauzeit. Der Geschmack ist noch unreif, es hat eine gute Bitternote nicht zu krass. Wird sich noch verändern schätze ich. Aber die Richtung ist sehr lecker. Schätze es wird irgendwo bei 40-45 IBU raus kommen (schätzwert anhand von Ales dieser Stärke). Das Aroma - absolut lecker, würde am liebsten jetzt scho eins süffeln aber fehlt echt die Kohlensäure :crying

Ich habe aber festgestellt das mir das Spindeln so auf den Sack geht - das ich mir wenn auch sehr teuer, das Tilt Hydrometer bestellt habe. Will sehen was das taugt ich fühle mich so blind was die Gärzeit und Dauer angeht, damit kann ich einfach mit dem Handy den Wert abfragen und weis was los ist und bekomme einen Einblick wo sich der Sud grade befindet. Bin da schon auf den nächsten Sud gespannt :D Inzwischen überlege ich ob ich mir zu Weihnachten nicht einen Braumeister rauslassen soll.. weil der doch viel Zeitersparnis mit bringt und ich nicht die Küche in ein Schlachtfeld verwandle.

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Re: Besserbrauer Braubox

#46

Beitrag von Julibuh » Sonntag 10. September 2017, 13:05

Marc1982 hat geschrieben:
Montag 14. August 2017, 18:32

Ich habe aber festgestellt das mir das Spindeln so auf den Sack geht - das ich mir wenn auch sehr teuer, das Tilt Hydrometer bestellt habe. Will sehen was das taugt ich fühle mich so blind was die Gärzeit und Dauer angeht, damit kann ich einfach mit dem Handy den Wert abfragen und weis was los ist und bekomme einen Einblick wo sich der Sud grade befindet. Bin da schon auf den nächsten Sud gespannt :D Inzwischen überlege ich ob ich mir zu Weihnachten nicht einen Braumeister rauslassen soll.. weil der doch viel Zeitersparnis mit bringt und ich nicht die Küche in ein Schlachtfeld verwandle.
Konntest du bereits Erfahrungen mit dem Tilt Hydrometer machen? Klingt sehr interessant das Teil!

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Re: Besserbrauer Braubox

#47

Beitrag von Jorgl » Sonntag 24. September 2017, 16:35

Julibuh hat geschrieben:
Sonntag 10. September 2017, 13:05
Marc1982 hat geschrieben:
Montag 14. August 2017, 18:32

Ich habe aber festgestellt das mir das Spindeln so auf den Sack geht - das ich mir wenn auch sehr teuer, das Tilt Hydrometer bestellt habe. Will sehen was das taugt ich fühle mich so blind was die Gärzeit und Dauer angeht, damit kann ich einfach mit dem Handy den Wert abfragen und weis was los ist und bekomme einen Einblick wo sich der Sud grade befindet. Bin da schon auf den nächsten Sud gespannt :D Inzwischen überlege ich ob ich mir zu Weihnachten nicht einen Braumeister rauslassen soll.. weil der doch viel Zeitersparnis mit bringt und ich nicht die Küche in ein Schlachtfeld verwandle.
Konntest du bereits Erfahrungen mit dem Tilt Hydrometer machen? Klingt sehr interessant das Teil!
Ich hab mir auch eins bestellt. Bin schon darauf gespannt, soll im Oktober geliefert werden.
Grüße

Jürgen


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Re: Besserbrauer Braubox

#48

Beitrag von Jorgl » Montag 30. Oktober 2017, 18:03

Heute ist mein Tilt Hydrometer angekommen. Durfte es beim Zoll abholen und nochmal ~ 26€ abdrücken.

Der erste Versuch war ganz ok. Bin gespannt wie es beim nächsten Sud die gesamte Vergärung aufzeichnet.


Gruß

Jürgen
Grüße

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Re: Besserbrauer Braubox

#49

Beitrag von cma410 » Mittwoch 17. Januar 2018, 14:54

Jorgl hat geschrieben:
Montag 30. Oktober 2017, 18:03
Heute ist mein Tilt Hydrometer angekommen. Durfte es beim Zoll abholen und nochmal ~ 26€ abdrücken.

Der erste Versuch war ganz ok. Bin gespannt wie es beim nächsten Sud die gesamte Vergärung aufzeichnet.


Gruß

Jürgen
Hallo Jürgen,

Ich bin gerade im Web über das Tilt gestolpert und bin SEHR interessiert. Das "basteln" einer iSpindel kommt für mich nicht in Frage, dafür fehlen mir Fachwissen und Geduld. Und da ich eine Versandadresse in den USA hätte, wäre das Tilt für mich auch gar nicht so teuer - umgerechnet 115,- Euro.

Was hast Du denn seit Oktober für Erfahrungen damit gemacht? Lohnt sich der Kauf?

Gruß aus Wien
Christoph

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Re: Besserbrauer Braubox

#50

Beitrag von Jorgl » Samstag 17. März 2018, 16:05

Hi Chistoph,
Für den Anfang war er für mich OK. So konnte ich sehen, wann die Gärung vorbei ist. Die Verbindung funktioniert aber leider nur mit Bluetooth . Jetzt liegt der Tilt im Schrank, da mir die Ispindel besser gefällt, da ins WLAN eingebunden und die Daten schön geloggt werden können.

Ich denke schon, dass es sich lohnt, weil das ständige messen weg fällt. Was die infektionsgefahr erhöht und so durch das messen mit Spindel keine Verluste hab.

LG

Jürgen
Grüße

Jürgen


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