Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

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Thomas Ale
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Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#1

Beitrag von Thomas Ale » Freitag 6. Oktober 2017, 10:53

Liebe Leute,
ich möchte einsteigen ins Maischebrauen - habe hier den Klarstein Biggie Digital (€ 140) im Auge als Einkocher.

Alternativ gefällt mir der Polsinelli Edelstahltopf 35 l mit Zapfhahn sehr gut (€ 100).
Die Frage ist: Ist dieser Topf mit Induktionskochplatte (2000 W, ca. € 40) eine bessere Lösung? Wie viel Watt machen Sinn? Ist der Topf unten eben um auf der Kochplatte eingesetzt zu werden?

Preislich kommt unterm Strich das Selbe raus; aber ohne Temperaturvoreinstellung - ist dies mittels Kochplatte & Topf & Thermostat gut machbar?

Danke danke im Vorraus!
Thomas Ale

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Sura
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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#2

Beitrag von Sura » Freitag 6. Oktober 2017, 11:16

Der Topf ist mit Induktionskochplatte eine sehr schlechte Lösung, weil der darauf nicht funktioniert. Tut mir leid, ich wollte den damals auch kaufen, aber so isses.

Stattdessen habe ich jetzt einen Contacto mit (nachträglich eingebauten) Edelstahlhahn. Ich würde übrigens gleich das richtige machen, und einen Hendi 3500 kaufen. Kostet deutlich mehr, aber damit kann man auch arbeiten und verbringt seine Zeit nicht mit warten. Davon abgesehen können die billigen Induktionskochplatten keine 40kg tragen.
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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#3

Beitrag von Brauwolf » Freitag 6. Oktober 2017, 11:18

1.) Die Polsinellitöpfe sind nicht induktionsgeeignet.

2.) Die 1800/2000 Watt der Einkocher langen gerade so für die 27/29 Liter der handelsüblichen Einkocher.
2000W für 35 Liter sind zuwenig.

3.) Die 2kW Induktionsplatten sind i.d.R. digital gesteuert. Hier eine Steuerung per Thermostat zu bauen ist machbar, aber eine Wissenschaft für sich und wird das Budget deutlich übersteigen.

Den Klarstein Biggie Digital gibt es baugleich auch um die 110€, link suche ich noch raus

Cheers, Ruthard
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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#4

Beitrag von Xacobator » Freitag 6. Oktober 2017, 11:33

Ich würde sagen, das du auf die Digitalanzeige beim Einkocher verzichten kannst. Mit einem vernünftigen Thermometer (oder gleich einer externen Steuerung) musst du eh messen. Nachteil der Einkocher: die steigen gerne mal für ein paar Momente aus beim Aufheizen oder Kochen. Bei meinem analogen Biggie passiert das hin und wieder. Aufheizrate stimmt dennoch (ca. 1Grad pro Minute). Kochen mit Isolierung passt auch. Ich kann also damit überleben. Manch einer überbrückt den Überhitzungsschutz und ist damit glücklich.
Viele Grüße
Daniel

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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#5

Beitrag von Brauwolf » Freitag 6. Oktober 2017, 11:57

Den Klarstein Biggie Digital gibt es baugleich auch um die 110€, link suche ich noch raus
Link gefunden, mit dem Code PLUS-WP6-051017 gibt es heute 5€ Rabatt, damit landet man bei 105,27€ inkl. Versand.

Zum Thema digitale Einkocher oder nicht ist oft auch eine Frage des Budgets, wieviel man ausgeben kann oder will - nach oben sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt.

Ich selbst habe zwei dieser Einkocher in Benutzung und bin hochgradig zufrieden. Die Temperaturhaltung ist einmalig genau, da kann mein fast doppelt so teurer Rommelsbacher nicht mithalten. Bezüglich wallendem Kochen habe ich auch keine Probleme, das hängt interessanterweise auch mit dem Standort zusammen. Mein Brauort liegt 110m über NN, das funktioniert. In Meereshöhe könnte es knapp werden, aber eine Isolierung sollte auch hier abhelfen. Bei einem Kumpel 390m über NN rennen die wie Sau.

Cheers, Ruthard
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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#6

Beitrag von saschabouchon » Freitag 6. Oktober 2017, 12:00

Ich benutze den Biggie auch. Durchgehendes, wallendes Kochen ist kein Problem. Ich wohne in Lübeck an der Ostsee (13m über NN) und alles funzt...
http://www.brauhardware.de
Rührwerk selber bauen, von der Einkocher- bis zur 70l Brauklasse! Läuterfreund, Edelstahlhähne etc...

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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#7

Beitrag von Michael Wendt » Freitag 6. Oktober 2017, 14:14

Ich würde es mit dem Einkocher versuchen, weil das deutlich billiger ist als ein Topf plus Hendi. Und wenn du später mehr willst, kannst du den Einkocher für das Nachgusswasser verwenden. Ich nutze auch den digitalen Proficook und bin vom Halten der Temperatur begeistert. Ich maische allerdings nur darin und koche auf der Hendi. :Bigsmile Geht schneller als im Einkocher - und hat seinen Preis.

Gruß
Michael
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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#8

Beitrag von Exedus » Freitag 6. Oktober 2017, 14:22

Die meisten Argumente sind ja bereits gefallen.

Von mir noch folgende Anmerkung: Das Reinigen eines Einkochers egal ob mit oder ohne Isolation macht keinen Spaß. Nen Topf kann man super in der Dusche o.ä. sauber bekommen. Beim Einkocher muss man immer auf die Elektrik aufpassen.

Besonders nervig ist es, wenn beim Hopfenkochen der Topf überkocht und die ganze Suppe den Einkocher / die Isolierung von außen ordentlich einsaut.

Denke das ist auch wohl den meisten am Anfang passiert (mich eingeschlossen :Ahh )
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

Thomas Ale
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Re: Einkocher 27 l oder Topf mit Platte

#9

Beitrag von Thomas Ale » Sonntag 8. Oktober 2017, 11:52

Danke für Eure Unterstützung!
LG, Thomas Ale :Bigsmile

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