Welches Bierkit ist empfehlenswert?

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Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#1

Beitrag von SpiritusSancti » Freitag 26. Oktober 2018, 00:52

Ich wollte nächsten Monat möglichst einfach und relativ kostengünstig mit dem selbstbrauen anfangen, schaun ob mir das den überhaupt gefällt.

Würde deshalb gerne für das erste Mal ein Bierkit nehmen - also vorerst mal ohne selbst zu maischen und ohne Einkochautomat.

Könnt ihr mir vielleicht ein spezielles Bierkit empfehlen bzw. habt mit einem gute Erfahrung gemacht?

Wäre super wenn alles zusammen unter 100€ bleibt.

LG

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#2

Beitrag von christianf » Freitag 26. Oktober 2018, 11:40

Es gibt von verschiedenen Anbietern Kits, die auf fertig gehopftem Malzkonzentrat beruhen. Gar nicht schlecht zum Einstieg, aber welches Kit du nimmst, ist weitgehend Geschmackssache. Was du auf jeden Fall dann doch brauchst, ist ein hinreichend großer Braueimer mit Deckel und Gärröhrchen, ein Braupaddel zum (An-)Rühren, ein Abfüllröhrchen, eine Dosierhilfe für Zucker beim Abfüllen, genügend Bügelflaschen und eine Bierspindel mit passendem Standzylinder, damit du auch feststellen kannst, wann du abfüllen kannst.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#3

Beitrag von christianf » Freitag 26. Oktober 2018, 11:50

Die Braupartner-Kits gibt es jetzt hier: https://www.brauerei-shop.eu/epages/HWB ... /1-220-010. Da dürfte alles dabei sein.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#4

Beitrag von Brauonkel » Freitag 26. Oktober 2018, 12:12

Moin!
Ich habe vor Jahren mit dem Besserbrauer-Set am heimischen Herd begonnen. https://www.besserbrauer.de
Liegt unter hundert Euro und sowohl die Brauanleitung als auch das Zubehör machen den Einstieg ins Hausbrauen denkbar einfach.
Du musst dir dabei aber bewusst sein, dass am Ende "nur" knapp 5 Liter fertiges Bier dabei herum kommen :Wink

Gruß vom Brauonkel!
"In vino veritas - im Bier ist auch sowas..."

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#5

Beitrag von Till » Freitag 26. Oktober 2018, 12:14

[Da war jemand schneller... aber zum unterstreichen des Vorschlags:]

Du könntest überlegen statt, Extraktkits sowas wie die Besserbrauer-Box zu nehmen. Geht wegen der Größe auch mit Gerät, dass in den meisten Haushalten vorhanden sein sollte. Außerdem - wenn Du "schaun willst, ob Dir das überhaupt gefällt" - wäre das der ganze Prozess in "klein", statt wesentliche Schritte durch das Extrakt komplett auszulassen. Damit bleibst Du auch deutlich unter den 100€, hast aber auch nur eine Probierportion.

Falls das keine Option ist: Bei Amihopfen gibt's eine Reihe Extraktkits von Magrove Jacks gerade als Sonderposten. Ob die was taugen, weiß ich nicht, die wären aus dem Bauch raus aber vermutlich meine erste Wahl.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#6

Beitrag von SpiritusSancti » Freitag 26. Oktober 2018, 12:16

Ich habe einen Bier & Brau-Shop bei mir in der Nähe gefunden :thumbsup .

Klar, ich kann auch einfach dort fragen, aber ich würde mich trotzdem gerne auch hier nochmal nachfragen.

Ich wollte mir dieses Set kaufen:
https://mashcamp.shop/shop/braukomplett ... lzextrakt/

Und dieses Bierkit:
https://mashcamp.shop/shop/rohstoffe/ma ... pa-bitter/

Soviel ich mitbekommen habe, kann man ja bei den meisten Bierkits Zucker gegen spezielle Malzextrake austauschen.
Habe in dem Shop mehrere Varianten gefunden, alle vom selben Hersteller wie das Bierkit.Das wären Muntons Malzextraktpulver Extrahell/Medium/Dunkel sowie Muntons Bierkit Enhancer.
Würdet ihr mir empfehlen eines dieser Produkte zu verwenden? Oder doch lieber Zucker? Oder bspw. 50/50, ...?

Was für Gerätschaften (neben Flaschen und Kronenkorken-Verschließer) wären noch empfehlenswert?

Danke.

Edit: Whoops als ich gestartet habe den Text zu verfassen war hier noch gar keine Antwort. Kamen innerhalb 40 Minuten gleich vier Antworten.
Okay diese Besserbrauer Kits sind auf jeden Fall auch eine Überlegung wert :Smile !

Edit2: Ich glaube ich werde ein Besserbrauer Kit nehmen schaut super aus. Vielleicht aber auch zusätzlich so ein Bierkit mit Extrakten, also beides vielleicht - demnach wäre es super wenn ihr mir noch die Fragen mit dem Zucker vs. Malzextrakt beantworten könnt.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#7

Beitrag von DevilsHole82 » Freitag 26. Oktober 2018, 12:33

SpiritusSancti hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 12:16
Ich wollte mir dieses Set kaufen:
https://mashcamp.shop/shop/braukomplett ... lzextrakt/
Soll nicht abwertend oder beleidigend klingen, aber ich kann nicht anders bei der Vorlage: Wollte in der nächsten Zeit mit dem Kochen anfangen und schauen, ob das was für mich ist. Jetzt hab ich im Supermarkt Maggi Fix für Bolognese Soße gefunden. Oder meint Ihr lieber ich soll das von Knorr nehmen?

:P

SpiritusSancti hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 12:16
Edit: Whoops als ich gestartet habe den Text zu verfassen war hier noch gar keine Antwort. Kamen innerhalb 40 Minuten gleich vier Antworten.
Okay diese Besserbrauer Kits sind auf jeden Fall auch eine Überlegung wert :Smile !
Bitte ja, nehm ein Brauset mit "richtigen" Malz. Malzextrakt egal, ob flüssig oder trocken haben ihre Daseinsberechtigung. Aber so eine Dose IPA Extrakt, die einfach nur mit Wasser gemischt, aufgekocht und mit Hefe in den Gäreimer gefüllt wird, hat bis auf die Gärung meiner Meinung nach nix mit Bierbrauen zu tun.

Beim Bierbrauen geht es, wie beim Kochen nicht nur darum etwas konsumierbares selbst zu machen, sondern auch den dahinter stehenden Prozess zu verstehen und zu erlernen. Und vor allem: Daran Spaß zu finden.

Eine Tüte Instant Kram aufschneiden und mit Wasser anrühren kann jeder :Wink
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#8

Beitrag von christianf » Freitag 26. Oktober 2018, 13:03

DevilsHole82 hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 12:33
Soll nicht abwertend oder beleidigend klingen, aber ich kann nicht anders bei der Vorlage: Wollte in der nächsten Zeit mit dem Kochen anfangen und schauen, ob das was für mich ist. Jetzt hab ich im Supermarkt Maggi Fix für Bolognese Soße gefunden. Oder meint Ihr lieber ich soll das von Knorr nehmen?
Ich finde das Beispiel gar nicht so schlecht. Aber vielleicht sollte man erst einmal den Umgang mit Herd und Töpfen lernen, bevor man sich an etwas richtiges wagt. Dosen und Tütensuppen sind für den Anfang doch ok, wenn man nicht dabei bleibt.
DevilsHole82 hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 12:33
Bitte ja, nehm ein Brauset mit "richtigen" Malz. Malzextrakt egal, ob flüssig oder trocken haben ihre Daseinsberechtigung. Aber so eine Dose IPA Extrakt, die einfach nur mit Wasser gemischt, aufgekocht und mit Hefe in den Gäreimer gefüllt wird, hat bis auf die Gärung meiner Meinung nach nix mit Bierbrauen zu tun.
Ich bin da nicht deiner Meinung. Es ist gar nicht schlecht, zuerstmal den Gärprozess und das ganze Drumherum zu üben, bevor man anfängt richtig zu maischen. Ich habe auch erst mal mit Extrakt probiert (und Stopfhopfen) und als das zwei oder dreimal ganz gut geklappt hat, habe ich mir Einkocher und Läuterbottich zugelegt und angefangen richtig zu brauen.

Der Anfängerset, den ich oben verlinkt habe enthält übrigens für knapp 45 Euronen auch schon das Malzkonzentrat für 23 Liter und eine Zucker-Dosierhilfe für die Abfüllung in Flaschen mit 0,3, 0,5 und 0,7 Liter. Beim Malzextrakt hast die Auswahl unter den Braupartner-Easy-Kits: https://www.brauerei-shop.eu/epages/HWB ... g=Easy-Kit (Edit: Link geändert)
Zuletzt geändert von christianf am Freitag 26. Oktober 2018, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#9

Beitrag von SpiritusSancti » Freitag 26. Oktober 2018, 13:12

christianf hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 13:03
Der Anfängerset, den ich oben verlinkt habe enthält übrigens für knapp 45 Euronen auch schon das Malzkonzentrat für 23 Liter und eine Zucker-Dosierhilfe für die Abfüllung in Flaschen mit 0,3, 0,5 und 0,7 Liter.
Jo schaut super aus, ist preisgünstiger als dass das ich verlinkt habe, werde wohl das und extra noch ein Besserbrauer Kit bestellen :) .

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#10

Beitrag von Gandalf15 » Freitag 26. Oktober 2018, 15:45

DevilsHole82 hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 12:33
SpiritusSancti hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 12:16
Ich wollte mir dieses Set kaufen:
https://mashcamp.shop/shop/braukomplett ... lzextrakt/
Soll nicht abwertend oder beleidigend klingen, aber ich kann nicht anders bei der Vorlage: Wollte in der nächsten Zeit mit dem Kochen anfangen und schauen, ob das was für mich ist. Jetzt hab ich im Supermarkt Maggi Fix für Bolognese Soße gefunden. Oder meint Ihr lieber ich soll das von Knorr nehmen?

:P

SpiritusSancti hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 12:16
Edit: Whoops als ich gestartet habe den Text zu verfassen war hier noch gar keine Antwort. Kamen innerhalb 40 Minuten gleich vier Antworten.
Okay diese Besserbrauer Kits sind auf jeden Fall auch eine Überlegung wert :Smile !
Bitte ja, nehm ein Brauset mit "richtigen" Malz. Malzextrakt egal, ob flüssig oder trocken haben ihre Daseinsberechtigung. Aber so eine Dose IPA Extrakt, die einfach nur mit Wasser gemischt, aufgekocht und mit Hefe in den Gäreimer gefüllt wird, hat bis auf die Gärung meiner Meinung nach nix mit Bierbrauen zu tun.

Beim Bierbrauen geht es, wie beim Kochen nicht nur darum etwas konsumierbares selbst zu machen, sondern auch den dahinter stehenden Prozess zu verstehen und zu erlernen. Und vor allem: Daran Spaß zu finden.

Eine Tüte Instant Kram aufschneiden und mit Wasser anrühren kann jeder :Wink
Also ich habe mit einem Set begonnen, wo ich aufkochte, mischte, vergärte und abfüllte. Und nun maische ich selber. Finde, das ist der perfekte Einstieg. Man sieht, was es zu putzen gibt und kostet nicht die Welt. Da kann man nach 3 Extrakten sagen "ne, das ist es mir nicht Wert" und sitzt nicht auf paar hundert Euro Equipment...

Ich habe Mangrove Jack kits benutzt, kam super heraus und würde ich wieder machen, wenn ich alles vergessen würde. Man bekommt halt ein bisschen ein Gefühl für den (meiner Meinung nach) heiklen Teil des Brauens. Malz kochen und läutern ist nicht schwerer als vergären, braucht aber massiv mehr Zeug :)

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#11

Beitrag von SaltCityBrew » Freitag 26. Oktober 2018, 16:04

Ich selber habe ebenfalls mit so einem ähnlichem Bierkit gestartet.
Ganz einfch: 30L Gäreimer, Gärspund, Chemipro, Malzextrakt, Hefe und eine gedruckte Anleitung. Extra dazu habe ich dann Trockenmalzextrakt gekauft (um den Haushaltszucker zu Ersetzen) ein Abfüllröhrchen und Karbonisierungsdrops. Alles zusammen unter 50€.
Spindel hatte ich nicht, hielt ich nicht für nötig, war sie auch bei dem Experiment nicht.
Dann wurden die Zutaten im Gäreimer mit heissem Wasser vermischt, mit kaltem Wasser aufgefüllt, die unbekannte (kein Aufdruck) Hefe bei viel zu hohen Temperaturen angestellt und das ganze dann bei viel zu hohen Temperaturen vergoren. Dann das ganze nach der in der Anleitung vorgegebenen Zeit natürlich viel zu früh abgefüllt und nach viel zu kurzer Reifezeit dann verköstigt.

Nun, das Ergebnis war genauso wie man es erwarten würde.....

Empfehlen kann ich leider solche Anfänger Braukits aus heutiger Sicht nicht, aufgrund der damaligen Erfahrungen, allerdings hat sich die Investition für mich persönlich trotzdem vollauf gelohnt: Ich war absolut angefixt! Es hat Spaß gemacht den "Sud" zu panschen und war echt spannend, zu sehen, was da so läuft während der Gärung. Danach war mir klar: Jetzt muss "echtes" Bier gebraut werden!
Und einige der im Kit enthaltenen Komponenten nutze ich heute noch.

Damals kannte ich dieses Forum noch nicht und ich hatte von der ganzen Sache keine Ahnung. Ich bin mir jedoch ziehmlich sicher, dass ich durch das Wissen, welches ich durch dieses Forum erlangt habe, heute bestimmt auch ein recht gutes Bier mit Malzextrakt hinbekommen würde.

Vielleicht werde ich das im laufe des nächsten Jahres mal ausproBIERen.......
Meine Vorstellung:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p279718
Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#12

Beitrag von Simstex » Freitag 26. Oktober 2018, 16:19

SpiritusSancti hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 00:52
Ich wollte nächsten Monat möglichst einfach und relativ kostengünstig mit dem selbstbrauen anfangen, schaun ob mir das den überhaupt gefällt
Lass dich nicht abbringen, für diesen Zweck hast du das richtige Mittel gewählt. Wie beim kochen empfehle ich Anfängern immer mit so nem kit zu starten. Wie bei Maggi hat das zwar weniger mit dem echten Vorgang zu tun aber es läuft auch nicht so viel schief und wie du sagtest ist die Investitionssumme gering.

Leider machen das hier im Forum alle immer zur Glaubensfrage und schreiben allen immer sie müssten den kompliziertesten Weg gehen zum starten...

Zu dem Thema welches kit:
Ich glaube auch das ist geschmackssache. Das erste Bier wird eh nicht perfekt, aber die teureren Kits sind schon besser. Ich würde auch wie empfohlen statt zucker ungehopftes malzextrakt benutzen. Und das Geld für die Spindel würde ich dringend in die Hand nehmen, das reduziert die Wahrscheinlichkeit enorm, dass dir die Flaschen um die Ohren fliegen.
Ansonsten, gut sud!

Grüße,

Viktor
Unser Blog übers Biertrinken, Brauen und Genießen: bierspindel.net oder Instagram @bierspindel

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#13

Beitrag von SpiritusSancti » Freitag 26. Oktober 2018, 16:21

Bei dem Shop bei mir um die Ecke gibt es etwas ähnliches wie die Besserbrauer Kits - und zwar die Kits von Brooklyn Brewkits.
https://mashcamp.shop/produkt-kategorie ... -brewkits/

Wäre 5€ günstiger und auch komplett ohne Versandkosten für mich.

Ist das gleichwertig oder würde es einen guten Grund geben doch das Besserbrauer Kit zu kaufen?

Und @Viktor ich will auch zusätzlich noch ein Bierkit mit Extrakt bestellen, will beides machen.

Edit: Bei Amazon überhaupt eines von den Brooklyn Brewkits um 53€ und Gratisversand gefunden
https://www.amazon.de/Beer-Making-Kit-B ... 00USC4SUS/
Dort sind zu diesem speziellen Kit halt eher schlechte Bewertungen (auch auf .com), aber vielleicht ungerechtfertigt?

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#14

Beitrag von TheCK » Freitag 26. Oktober 2018, 17:03

Hallo!

Wenn du mit Extrakt brauen und die Ausrüstung nachher noch weiterverwenden willst würde ich dir das Einstiegs-Set und eine Dose flüssigen Malzextrakt empfehlen. Dann hast du für später, wenn du auf Maische umsteigen willst zumindest schon ein paar Teile, die du weiterverwenden kannst.

Die Brooklyn-Kits sind ganz passabel, haben aber den Nachteil, dass in die 5-Liter-Flasche zur Gärung effektiv vielleicht 3 Liter passen. Den Rest sollte man als Steigraum lassen. Und ob für 3 Liter der Aufwand gerechtfertigt ist musst du dann selber beurteilen.
Und es handelt sich dabei eben auch um Maische-Kits. D.h. du benötigst auf jeden Fall noch einen passenden Kochtopf dazu.

Vorschlag: Schau einfach mal im Beerstore (ich denk das ist der "Shop um die Ecke") vorbei und lass dir dort eine Minimalausrüstung zusammenstellen. Der Weg über den Extrakt ist zum Ausprobieren meiner Meinung nach die kostengünstigste Möglichkeit, um mal reinzuschnuppern. Danach einfach in einen großen Kochtopf (25 Liter, etwa 60 Euro, reicht völlig aus) investieren und du bist auch für die Maische gut aufgestellt.
LG Chris

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#15

Beitrag von Malzwein » Freitag 26. Oktober 2018, 17:44

Ich habe vor 20 Jahren mit Malzextrakt angefangen. Da ist nicht's verkehrt dran. Relativ schnell habe ich den Zucker zur Hauptgärung in den Kits durch Malzextrakt ersetzt. Das ist ein deutlicher Qualitätssprung. Im Anschluss habe ich Malzextrakte selber gemischt und mit Hopfenpellets gehopft. Wieder ein Stück besser. Die Amis machen auch etwas wie "Steeping", damit kommt man dem Ergebnis vom Maischen schon recht nahe.

Die Kits von Muntons habe ich als ganz interessant in Erinnerung. Zu Anfang würde ich aus heutiger Sicht etwas dunkles z. B. ein Stout nehmen. Das ist insgesamt unktitischer, was Wasser und Fehler angeht (vielleicht fehlt uns auch nur der Vergleich, hellen Sorten sind uns meist geläufiger). Aber auf jeden Fall etwas obergäriges! Die pseudountergärigen sind grauenhaft.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#16

Beitrag von DevilsHole82 » Freitag 26. Oktober 2018, 18:29

Ich hab generell nichts gegen Malzextrakt. Wie schon erwähnt machen die Amis das häufig. Dann aber meißt mit verschiedenen Sorten und Hopfenkochen. Also schon was näher am Maischen, als ne Dose Fertig-IPA, Stout oder sonst was.

Noch einfacher geht es dann mit nem Soda-Stream und Bierkonzentrat :P

Btw, ich hab mit Timos Brauanleitung angefangen. Die kennst Du?
Bis auf nen Einkocher und ne Läuterhilfe braucht man auch kein teures Equipment. Nen Gärbehälter und Spindel braucht man eh.

Egal wie, lass Dich nicht davon abhalten. Die meisten hat es danach sowieso gepackt und alles weitere ergibt sich dann.
Gruß, Daniel

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#17

Beitrag von guzzi-matz » Dienstag 12. März 2019, 11:46

Ich hab meine ersten Brau - Erfahrungen mit der Braubox
https://www.besserbrauer.de/shop/braubox-helles/
gemacht . Und man macht nix verkehrt.
Es ist alles gut erklärt und gut nachvollziehbar,
auch das einmaischen und läutern ist gut nachvollziehbar.

Nur die kleine Menge (5 Liter Bier) ist halt nicht die Welt.
Aber um den Brauprozess erst mal bisschen zu begreifen und zu üben war es ideal.

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#18

Beitrag von Shoegazer » Freitag 19. April 2019, 08:55

Ich schließe mich hier an. Angefangen habe ich auch mit dem Set der Besserbrauer. Das Bier war wenig, aber echt lecker.

Die Schritte sind 1:1 die gleichen wie beim Brauen mit größeren Mengen. Macht es Spaß und will man mehr, ist die Box schnell verkauft. 🙂

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Re: Welches Bierkit ist empfehlenswert?

#19

Beitrag von Sepp-Wurzel » Freitag 19. April 2019, 09:36

Ich hab auch erst zweimal mit dem gebraut. Geht von den Mengen gut in der Küche mit normalen Töpfen.

Ich habe mir allerdings die Nachfüllpakete gekauft, da ich den Gärballon und das andere nicht wollte/brauchte...und mir vor allem auch klar war, das ich, wenn es mir Spaß macht, nicht bei den 4-5 liter bleiben werde

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