NEIPA, Schüttung

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Re: NEIPA, Schüttung

#101

Beitrag von Ladeberger » Montag 12. Juni 2017, 16:55

DerDallmann hat geschrieben:
Montag 12. Juni 2017, 16:20
Interessantes xbmt zum Thema Biotransformation in NEIPAs.
http://brulosophy.com/2017/06/12/dry-ho ... t-results/
Lass mich raten ohne draufzuklicken: Mal wieder kein Unterschied zwischen A und B?

Gruß
Andy

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Re: NEIPA, Schüttung

#102

Beitrag von DerDallmann » Montag 12. Juni 2017, 20:52

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Re: NEIPA, Schüttung

#103

Beitrag von Bori » Dienstag 13. Juni 2017, 08:04

Hochinteressant!
Und das steht ja in Gegensatz zu den wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die hier im Forum zu Biotransformation schon diskutiert wurden unter "Zusammenfassung Hopfenstopfen", da ward ihr ja auch mit im Diskussionsring.

Also entweder kann nicht jeder die subtilen Unterschiede schmecken, oder
Der Unterschied ist nur spürbar bei manchen Hopfensorten (geraniolreiche...)
Oder eine Biotransformation findet so oder so statt, egal,ob man in die Kräusen hopft oder später.

Auf jeden Fall ist Bierbrauen ein komplexer, an manchen Stellen chaotischer Prozess und es ist immer ein Stück eine Überraschung, was am Ende rauskommt. Das mag ich auch daran :Angel

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Re: NEIPA, Schüttung

#104

Beitrag von Fuji » Dienstag 13. Juni 2017, 18:09

So ziemlich alle hier im Forum besprochenen Ergebnisse von brulosophy.com widersprechen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Woran könnte dies wohl liegen?
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Re: NEIPA, Schüttung

#105

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 14. Juni 2017, 13:35

Eventuell daran, dass man die feinen Unterschiede als Ungeübter oftmals einfach nicht schmeckt.
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Re: NEIPA, Schüttung

#106

Beitrag von Fuji » Mittwoch 14. Juni 2017, 16:41

Klar, das kann schon sein.

Ich glaube die Zweifel liegen an der Art der Experimente. Und dann vor allem an der Interpretation der Ergebnisse.

Sind wir mal ehrlich, wenn die Kombirasttemperatur, die Schüttung, die Gärtemperatur (UG oder OG ist ja eh egal), der Zeitpunkt der Zugabe der Stopfhopfen, etc. etc. etc. eh egal sind, dann kann ich ja mit allem variieren und sollte am Schluss immer noch ein gleich schmeckbares Bier haben. Sollte immer gleich schmecken, da all diese Unterschiede von Ungeübten nicht erschmeckbar sind?

Eher unwarscheinlich...
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Re: NEIPA, Schüttung

#107

Beitrag von DerDallmann » Montag 3. Juli 2017, 08:55

DerDallmann hat geschrieben:
Donnerstag 16. März 2017, 06:57
Ich habe mal einen ersten Geschmackstest gemacht, das NEIPA ist seit Freitag in der Flasche.
Das Zeug ist trüb wie O-Saft. Geruch, Mundgefühl, Antrunk, Grundgeschmack... genau, wie ich es mir vorgestellt hatte, mega fruchtig, relativ mild, top.
Im Abgang leider eine etwas kratzige Bittere, die sich auch hartnäckig im Mundraum hält. Und ein Geschmack bildet sich im Abgang ganz plötzlich (sowas hab ich noch nicht gehabt, aus dem Nichts), der irgendwie stechend und unangenehm ist. Schwer zu beschreiben. Eventuell habe ich es übertrieben mit dem Hopfen, ich habe den Citra im Verdacht.

Klar, die NG ist noch nichtmal ganz durch, aber meine Erfahrung zeigt mir, dass sich leider nicht mehr SO viel tut während der Reifung, wie immer alle sagen. Ich hoffe trotzdem mal, dass sich das Kratzige noch etwas legt, dann kann ich durchaus damit leben. Ich lasse die NG jetzt komplett werden und dann kommt die Ladung für 2 Wochen in den Kühlschrank. Bis dahin fasse ich das nicht mehr an. Ich berichte dann nochmal.

Trotzdem würde ich mich freuen, wenn jemand mit besseren sensorischen Fähigkeiten als ich, das NEIPA mal probieren würde um mir feedback zu geben. Natürlich nach der Reifung, nicht jetzt schon.

Gruß, Johst
Das verkorkste NEIPA aus diesem Post sollte eigentlich ins Klo wandern, irgendwie habe ich es nicht übers Herz gebracht. Jetzt habe ich testweise mal eine Flasche (seitdem warm gelagert bei Zimmertemperatur) in paar Tage gekühlt und später getrunken. Ich hätte nie gedacht, dass sich da noch viel ändert, aber jetzt schmeckt es! Sogar echt passabel. Sogar die Stopfaromen sind noch gut, obwohl es bei Zimmertemperatur stand. Die kratzige Bittere ist fast vollständig weg, nur im Bodensatz kommt sie noch leicht durch. Einzig der Schaum fällt sofort und komplett in sich zusammen. Verrückt...
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Re: NEIPA, Schüttung

#108

Beitrag von universam » Montag 3. Juli 2017, 09:39

Sehr sehr interessant, genau das Gleiche hatte ich mit dem Matrosenschluck Klon! Ich wollte es wirklich schon wegwerfen, habs zum Glück nicht (gib ihm >3 Monate)

Wo ist der Zusammenhang ... :Grübel
Hafermalz?
Citra?
Hast du Kaliumdisulfit rein?
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Re: NEIPA, Schüttung

#109

Beitrag von DerDallmann » Montag 3. Juli 2017, 10:19

Kaliumdisulfit ist drin, wie gehabt 30 mg/l, Ascorbinsäure 25 mg/l.

Ich denke da gibt es keinen Zusammenhang. Es sei denn, du hat auch in die aktive Gärung gestopft.
Daran lag es nämlich bei mir. Zu viele Hopfenöle gebunden an die sich in Schwebe befindende Hefe gebunden. Das hat sich jetzt abgesetzt, meiner Meinung nach.
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Re: NEIPA, Schüttung

#110

Beitrag von universam » Montag 3. Juli 2017, 10:29

DerDallmann hat geschrieben:
Montag 3. Juli 2017, 10:19
Ich denke da gibt es keinen Zusammenhang. Es sei denn, du hat auch in die aktive Gärung gestopft.
Treffer, hab ich auch gemacht, nach der hochkräusen Phase. Aber ist das nicht gang und gäbe?
Ich vermute das hat auch was mit der Citra zu tun, bei Cascade zB. habe ich das nie so erlebt.
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Re: NEIPA, Schüttung

#111

Beitrag von DerDallmann » Montag 3. Juli 2017, 10:36

Ich habe direkt nach Ankommen der Hefe gestopft, direkt in die Hochkräusen.
Stichwort: Biotransformation.
Siehe zb hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=12602
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Re: NEIPA, Schüttung

#112

Beitrag von Ladeberger » Montag 3. Juli 2017, 10:37

Natürlich gibt es da einen Zusammenhang. Beim Einsatz von Antioxidationsmitteln werden eben auch wünschenswerte bzw. individuell notwendige Vorgänge rund um die geschmackliche Abrundung verzögert. Das Bier wird einfach bzgl. oxidativer Veränderungen im Status-quo konserviert. Stilbedingte Problemchen oder handwerkliche Fehler (ohne damit hier jemanden zu meinen) werden damit einfach später "herausgelagert".

Gruß
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Re: NEIPA, Schüttung

#113

Beitrag von DerDallmann » Montag 3. Juli 2017, 10:44

Da könnte natürlich was dran sein, daran habe ich noch nicht gedacht.
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Re: NEIPA, Schüttung

#114

Beitrag von universam » Montag 3. Juli 2017, 10:47

Ladeberger hat geschrieben:
Montag 3. Juli 2017, 10:37
Natürlich gibt es da einen Zusammenhang. Beim Einsatz von Antioxidationsmitteln werden eben auch wünschenswerte bzw. individuell notwendige Vorgänge rund um die geschmackliche Abrundung verzögert. Das Bier wird einfach bzgl. oxidativer Veränderungen im Status-quo konserviert.
:goodpost: Mir geht ein Licht auf...
Ergo, Antioxidationsmittel erst zum Abfüllen hinzugeben! :Grübel
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Re: NEIPA, Schüttung

#115

Beitrag von DerDallmann » Montag 3. Juli 2017, 10:51

Ich gebe immer erst direkt vor dem Abfüllen dazu, das hilft bei der Reifung dann aber nicht!
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Re: NEIPA, Schüttung

#116

Beitrag von FRAIBEIER » Mittwoch 5. Juli 2017, 12:30

Hallo Braugemeinde,
Ich habe gerade mein erstes NEIPA verkostet und bin total begeistert. Danke an ALLE Beteiligten. Ich hatte die Yeastbay Funktown-Hefe verwendet. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie noch nach 2 Wochen bei 22 Grad noch nicht ausgegärt war. In der Nachgärung ging der Druck noch auf über 3.5bar (2bar bei 20 Grad waren berechnet)...das waren weit über 80%.
Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht?

Ich will mein Bier jetzt bei einem befreundeten Brauer nachbrauen lassen, muss hier wegen der Hefe (teilweise wilder Stamm) etwas berücksichtigt werden, oder gibt's hier keine Bedenken? Will das laufende Geschäft nicht gefährden...
Wein nach Bier, das rat' ich dir. Bier nach Wein, das ist fein!

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Re: NEIPA, Schüttung

#117

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 6. Juli 2017, 14:27

Die Funktown habe ich noch nicht benutzt, das ist ein Blend aus WLP644 und der Conan.
Sind beides keine Brett (man dachte immer, die 644 sei Brett), also groß zu beachten ist da nichts, denke ich.
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Re: NEIPA, Schüttung

#118

Beitrag von Blancblue » Donnerstag 6. Juli 2017, 14:39

... genau - und da es ein Blend zweier Hefen ist, wird es enorm schwierig die Funkytown für einen größeren Sud (ich gehe jetzt mal von mehreren Hektoliter aus) hochzuziehen.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: NEIPA, Schüttung

#119

Beitrag von FRAIBEIER » Freitag 7. Juli 2017, 10:54

Vielen Dank für die Einschätzung, es ist in der Tat ein Sud mit 10hl geplant.
Wein nach Bier, das rat' ich dir. Bier nach Wein, das ist fein!

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Re: NEIPA, Schüttung

#120

Beitrag von nacron » Freitag 7. Juli 2017, 12:22

Dann würde ich vielleicht einfach auf die London Ale III gehen der Einfachheit halber. Oder die WLP4000 (Conan) kann man mittlerweile sicher auch in großer menge bestellen (Vielleicht mal über brouwland probieren)
Cheers
Bene
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Re: NEIPA, Schüttung

#121

Beitrag von Blancblue » Freitag 7. Juli 2017, 12:25

Die Vermont könnte ich für einen 10HL besorgen -> PN.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: NEIPA, Schüttung

#122

Beitrag von Leon Boon » Freitag 21. Juli 2017, 01:56

Plane grad auch mein erstes NEIPA.
Bin mir nur wegen der Schüttung noch nicht sicher

Auf 15liter 14,2°P

Halcyon Pale Ale Malz 2,091kg (Wie Maris Otter, nur nicht ganz so süß)
Sauermalz 0,38kg
Weizenmalz 0,57kg
Haferflocken 0,76kg

Was meint ihr. Zuviel Haferflocken?

Muss nur nochmal die Vermont bestellen
Meine Oma hat sie diese Woche als die Hefe mit der Post kam in den Tiefkühler, anstall in den Kühlschrank :/

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Re: NEIPA, Schüttung

#123

Beitrag von rayman » Freitag 21. Juli 2017, 08:33

Mein kürzlich gebrautes Neipa hatte folgende Schüttung:
Pale Ale 75 %
Haferflocken 17 %
Weizenflocken 9%
Trübung ist wirklich extrem geworden. Kaltgehopft in die Kräußen. Geschmacklich kann ich es erst in der nächsten Woche beurteilen.

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Re: NEIPA, Schüttung

#124

Beitrag von Leon Boon » Freitag 21. Juli 2017, 10:11

Also auch nicht zu viskos/verklebt zum Läutern?

Hab heut mal aus Interesse nen Starter aus der wahrscheinlich totgefrohrenen Hefe gemacht. Mal sehen...

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Re: NEIPA, Schüttung

#125

Beitrag von DerDallmann » Freitag 21. Juli 2017, 20:13

rayman hat geschrieben:
Freitag 21. Juli 2017, 08:33
Mein kürzlich gebrautes Neipa hatte folgende Schüttung:
Pale Ale 75 %
Haferflocken 17 %
Weizenflocken 9%
Trübung ist wirklich extrem geworden. Kaltgehopft in die Kräußen. Geschmacklich kann ich es erst in der nächsten Woche beurteilen.
Hast du ausschließlich in die aktive Gärung gestoppt? Das ist ist gefährlich, Stichwort hopburn.
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Re: NEIPA, Schüttung

#126

Beitrag von rayman » Samstag 22. Juli 2017, 12:58

Ne, habe ich nicht.
2g/l in die Kräußen, 2g/l nach einer Woche im Gärfass.

Was is'n hopburn?

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Re: NEIPA, Schüttung

#127

Beitrag von nacron » Samstag 22. Juli 2017, 13:51

Ein kratziges, brennendes, beisendes Gefühl im Rachen/Halsraum. Das kommt von zuviel Hopfenbestandteilen in der Schwebe.
Man versucht beim NEIPA oft ganz knapp am Hopburn vorbeizuschrammen um quasi viele Hopfenöle/harze in der schwebe zu halten zwecks geschmack aber eben keinen Hopburn zu haben.
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Re: NEIPA, Schüttung

#128

Beitrag von DerDallmann » Samstag 22. Juli 2017, 15:39

2 gr/l waren bei mir mal zu viel.
Dir Hopburn hat sich erst mal nach dem Monaten gelegt.
Berichte mag bitte.
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Re: NEIPA, Schüttung

#129

Beitrag von rayman » Donnerstag 27. Juli 2017, 09:47

Ich habe mein mit 2g/l und 2g/l gestopftes Neipa nach der Nachgärung, nach einem Tag Kühlschrank probiert. Ist definitiv kratzig. Die nächste Flasche werde ich dann nach 2 Wochen Nachgärung probieren. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Das nächste Mal würde ich auch eher 0,5 g/l und 3,5 g/l ausprobieren.

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Re: NEIPA, Schüttung

#130

Beitrag von DerDallmann » Montag 31. Juli 2017, 19:44

OK.
0,5 gr/l ist zu wenig, meinen Meinung nach.
Ich habe gerade wieder ein NEIPA im Eimer. 1 gr/l, 7 gr/l.
Die 7 in 2 Etappen, 4 nach den Kräusen, 3 einen Tag vorm cold crash. Ich berichte.
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Re: NEIPA, Schüttung

#131

Beitrag von cerveceriasultana » Mittwoch 20. September 2017, 20:41

Lallemand hat wohl was Spannendes vor :Bigsmile
Hab kein Twitter, aber man die wohl bei Anfrage schon testen.
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: NEIPA, Schüttung

#132

Beitrag von cerveceriasultana » Freitag 20. Oktober 2017, 22:59

Noch ein Teaser.... :puzz gepostet von Verdant Brewing


Bild
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: NEIPA, Schüttung

#133

Beitrag von cerveceriasultana » Freitag 8. Dezember 2017, 15:29

Ist nun auch zu kaufen :)
http://www.lallemandbrewing.com/product ... w-england/

Klingt jedenfalls sehr gut finde ich. Eine getrocknete Conan?
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: NEIPA, Schüttung

#134

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 25. April 2018, 00:02

Ich hol das mal wieder raus, denn ich wollte auf den brandneuen Beersmith Podcast hinweisen.
Gast: Randy Mosher
Thema: Hop Biotransformation and NE IPA

Sehr sehens- bzw. hörenswert finde ich.
30 g/L Stopfhopfen ist ja auch mal 'ne Ansage... :P

https://youtu.be/A8s5E8V_1gs
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: NEIPA, Schüttung

#135

Beitrag von hopfenschluerfer » Dienstag 1. Mai 2018, 21:04

Interessanter Thread
Nachdem ich neulich mit dem "Liquid Sex Robot" von der Lervig Aktiebryggeri aus Stavanger mein erstes NEIPA probiert habe sind ziemlich schnell die Zutaten für ein NEIPA in meinem Warenkorb gelandet.
Dabei hatte ich an folgende Schüttung gedacht:

78% Pale Ale Malz
11% Weizenmalz
11% Haferflocken

Eigentlich wollte ich auch einen Anteil Maris Otter verwenden, hab ich aber vergessen zu bestellen :Angry

Nun bin ich noch am überlegen die Menge an Malz zugunsten von Zucker zu reduzieren. Das wird nämlich für die Vermont Ale Hefe angegeben, die ich mir rausgesucht hatte und die hier im Thread ja auch häufig genannt wird.
Auf der Webseite von The Yeast Bay steht:
We also recommend mashing at 148-149 ºF and adding a small percentage of the fermentables (~ 5-10%) as sugar.
Was hat das für Auswirkungen auf den Geschmack? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass durch Zuckerzugabe weinähnliche Aromen entstehen können, stimmt das? Stell ich mir ganz interessant vor, möchte ich in dem Bier aber nicht haben.

Als Hopfen werde ich Citra, Mosaic und Galaxy verwenden.
Die Bittere soll dabei durch kurzes Kochen (10 Minuten) von viel Hopfen und die bei meinem Setup nicht zu unterschätzende Nachisomerisierung bei knapp 40-50 IBU landen. Dann noch ordentlich was in den Whirlpool und der Rest wird gestopft.

Mit dem Stopfen war ich mir noch etwas unsicher, werde aber mit den Infos (Bio-Transformation, Hopburn bei zu viel Hopfen während der Gärung) wohl nochmal drüber nachdenken. :Grübel
Ursprünglich wollte ich die eine Hälfte des Stopfhopfens zu Beginn der Gärung geben, die andere am Ende.
Das werde ich jetzt wohl anpassen und die erste Gabe auf max. 1g/L reduzieren.
Ist es im Bezug auf die Bio-Transformation sinnvoll zu Beginn eher die Sorten mit viel Geraniol (also Mosaic und Citra) zu verwenden, und (in meinem Fall) Galaxy erst beim zweiten Stopfen vor dem Coldcrash zu berücksichtigen?

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Re: NEIPA, Schüttung

#136

Beitrag von chaos-black » Dienstag 1. Mai 2018, 21:31

Hallo Hopfenschluerfer,
hast du schon meine Zusammenfassung einiger Quellen zu NEIPAs gesehen? https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ead#unread
Stopfen ist bei diesem Stil Pflicht und mit 1g/L bist du weit von stiltypisch entfernt (insgesamt wird eher ~23g/l(!) gestopft).
Mit dem Zucker machst du das Bier trockener, da der komplett vergoren wird.

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: NEIPA, Schüttung

#137

Beitrag von Blancblue » Dienstag 1. Mai 2018, 21:38

Mhm, er schreibt von 1g/l während der Gärung - - nach der HG dann wohl mehr. Das ist der übliche Weg, es sei denn man steht auf extremen Hopburn.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: NEIPA, Schüttung

#138

Beitrag von chaos-black » Dienstag 1. Mai 2018, 21:43

Also was ich gefunden habe spricht von 1/3 der ~23g/L während der Hauptgärung. Das empfiehlt zumindest Randy Mosher im hier bereits verlinkten Beersmith Podcast.
Der Hopburn wird dabei in Kauf genommen - aber nur wenn man es gleich nach der Gärung trinken will. Er lässt seins auch 2-3 Wochen warten damit der Hopburn verschwindet.
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Re: NEIPA, Schüttung

#139

Beitrag von Blancblue » Dienstag 1. Mai 2018, 22:19

Das halte ich im Hobbybrauerbereich für deutlich zu hoch. Viele bekannte NEIPA Brauer zentrifugieren ihr Bier, um Hopburn zu vermeiden bzw. zu verringern, die Möglichkeit haben zuhause die wenigsten. Ich wäre in dieser Hinsicht sehr vorsichtig, 8g/l gibt massiven Hopburn, der imho deutlich länger braucht als 3 Wochen, um sich abzubauen.
Auch darf man das Stopfen während der HG nicht überbewerten, der Löwenanteil des Aromas kommt durch das massive dryhoppen (oft zweifach) nach der HG.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: NEIPA, Schüttung

#140

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 2. Mai 2018, 06:52

Da wäre ich auch etwas zurückhaltender.
Mein erstes NEIPA hatte einen sehr unangenehmen hopburn. Untrinkbar! Da lagert sich auch so schnell nichts aus.

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Max_L
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Re: NEIPA, Schüttung

#141

Beitrag von Max_L » Donnerstag 3. Mai 2018, 13:57

Ein Eiertanz. Mit dem Abbau des Hopburn baut sich leider auch das Stopfaroma ab.
Das in die HG Stopfen soll wohl auch nur bei einigen wenigen Hopfen (Mosaic) was bringen. Den genauen Verweis dazu meine ich bei einem Von Alex' Links gefunden zu haben.
Mir hat das beim letzten mal keinen wahrnehmbaren Geschmacksboost gebracht, eher eine längere Gärdauer.
Das nächste NEIPA ohne HG Stopfung, dafür nach dem Motto "Add more Hops" in die Nachgärung.

Max

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Re: NEIPA, Schüttung

#142

Beitrag von Blancblue » Donnerstag 3. Mai 2018, 14:32

Max_L hat geschrieben:
Donnerstag 3. Mai 2018, 13:57
Ein Eiertanz. Mit dem Abbau des Hopburn baut sich leider auch das Stopfaroma ab.
Ja, deswegen bei den Profis die Zentrifuge. Cloudwater, die immer sehr transparent über ihre Erfahrungen berichten, haben im Februar geschrieben:
Very early this year we took delivery of our GEA centrifuge, and I’m happy to say that just yesterday we spun our first beer through it, and today we are spinning our second beer. Why centrifuge our beer? Well, in short, I’ve been consistently impressed by the hazy IPAs and DIPAs turned out by our friends at Trillium, Other Half, as well as damn tasty beers from Lervig, and Modern Times too (who all centrifuge their beers), and have been doubly impressed by the increased control they have over yield (we lost 37% of our beer last year to the very hoppy, slightly yeasty sludge that was left in each FV after intense dry hopping), haziness (and not so much of the intense murkiness that can make beers look muddy), flavour clarity, and tank occupation (rather than waiting for just time, and temperature to coerce poorly flocculating yeast to drop out of the beer, we can use our new centrifuge to dial in just how we want our beer to hit packaging tank – freshly dry hopped, with just the right amount of zesty rasp from hops). We’ve every confidence that once we get operation of our centrifuge to GEA’s specification and our satisfaction, that the quality of our hoppy beer will improve.

Our goal is to pepper each hoppy beer with just enough suspended hop particulate to have them present as zesty, fresh, bold, and bright, and to give ourselves the ability to tune our specification for each hoppy beer style we produce as we see fit. Both extremes of hop presentation (mellow, rounded, matured on one side, and very spicy, hot, and with aggressive burn on the other side) miss a balance that brings life to hazy IPAs and murky DIPAs. After the shortest dialling in period possible we very much hope our hoppy beers will bring you all new heights of juicy, zesty satisfaction.
Wie gesagt, Zuhause wird das schwierig - aber man sollte sich auch nicht zu sehr deswegen stressen lassen. Wenn man auf wenig Sauerstoffeintrag achtet und kühl lagert, ist der Abbau noch im Rahmen, im Zweifel etwas mehr stopfen.

Noch mal zur Biotransformation. Das ist ein großes Feld und man weiss eigentlich noch gar nicht 100% was da genau passiert und vor allem, wie man es steuert. Fakt ist: Die Hefe spielt eine große Rolle, die Zusammensetzung der Hopfenöle, der Zeitpunkt des Zugabe und und und... Man bekommt definitiv einen etwas anderen Geschmack, wenn man während der Gärung stopft. Ob der aber gewünscht ist, ist Geschmacksache. Cloudwater hat das bei Ihren 4 und 5 DIPA Sud mal getestet:
That trial involved testing the concept of biotransformation using the next two batches of the brewery’s beloved DIPA. The two versions were brewed using the same wort, same yeast, same fermentation and same conditioning profile. The only difference: when the hops were added. In DIPA v4, the blend of Citra, Amarillo, Simcoe and Mosaic hops was added during fermentation to enable biotransformation to occur; in v5, the hops were added after fermentation to illustrate standard dry-hop aroma.

The differences between the two ales are apparent immediately. While v4 pours a pale tangerine hue—not perfectly clear, but you can certainly see through it—v5 is almost completely opaque and seems to have more retention in its sand-colored cap. It’s as stark a visual contrast as you’d get putting a bright West Coast-style IPA up against a turbid Northeast variety. The nose of v4 is catty, funky and herbal, but with nice tropical notes. Chives, mango, tangerine and a little wet grass swirl in a heady, perfumed blend atop juicy, pulpy orange and papaya. The aroma of v5 takes an alternate route: It’s lemonade-citrusy and so full of additional orange peel, orange blossom, honey and lime notes, it should probably be planted in a verdant California orchard. Smooth earthiness and a slight green pepper character accent the mix.
Letztendlich muss man wissen, welchen Geschmack man erzielen will. Ich stopfe meine NEIPAs für mehr Komplexität zwar auch während der Gärung, aber eher dezent - ich hasse Hopburn. Dafür dann aber 2x nach der HG.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: NEIPA, Schüttung

#143

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 3. Mai 2018, 16:00

So mache ich es auch.
Maximal 1 gr/l (eher 0,75) in der HG, dann 2x jeweils 4 gr/l nach der HG.
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Re: NEIPA, Schüttung

#144

Beitrag von hopfenschluerfer » Mittwoch 9. Mai 2018, 10:14

chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 1. Mai 2018, 21:31
Hallo Hopfenschluerfer,
hast du schon meine Zusammenfassung einiger Quellen zu NEIPAs gesehen? https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ead#unread
Stopfen ist bei diesem Stil Pflicht und mit 1g/L bist du weit von stiltypisch entfernt (insgesamt wird eher ~23g/l(!) gestopft).
Mit dem Zucker machst du das Bier trockener, da der komplett vergoren wird.

Beste Grüße,
Alex

Moin ALex,

danke für das Zusammentragen der Informationen. :thumbup Den Thread kannte ich noch nicht. Hab aber auch noch nicht nach gesucht. :redhead
Werd weitere Fragen wohl da stellen. Hier geht's ja eigentlich um die Schüttung.

Insgesamt werden es natürlich mehr als 1g/L. Wie die anderen schon angemerkt haben ging es mir dabei um die Gabe zur Hauptgärung um einige interessantere Aromen durch die Biotransformation zu erhalten.
Der Rest kommt dann später dazu. Ich werde mich den hohen Konzentrationen aber langsam von unten nähern um ein Gefühl dafür zu bekommen. Vor so viel Hopfenmengen schrecke ich noch etwas zurück. Insgesamt werdens dann wohl erstmal so um die 10g/L.

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Re: NEIPA, Schüttung

#145

Beitrag von dhein » Mittwoch 16. Mai 2018, 20:22

Nehmt ihr eigentlich ganz normale Haferflocken aus dem Supermarkt, oder muss man da irgendwelche speziellen Haferflocken nehmen?

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Re: NEIPA, Schüttung

#146

Beitrag von Kurt » Mittwoch 16. Mai 2018, 20:28

Normale Flocken - ich nehme für sowas die zarten FLocken vom Discounter.

Konstantin88
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Re: NEIPA, Schüttung

#147

Beitrag von Konstantin88 » Samstag 19. Mai 2018, 18:58

hier mal mein Rezept, welches ich nun am nächsten Brautag umsetzen werde.

Schüttung:

Pilsener Malz 40 %
Pale Ale Malz 40 %
Weizenmalz hell 10 %
Hafer Flocken 5 %
Weizen Flocken 5 %

ca. 40 IBU

Hopfenstopfen:
1,5g/L zur HG, 4g/L zur NG
Dateianhänge
NEIPA.pdf
(91.7 KiB) 17-mal heruntergeladen

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Re: NEIPA, Schüttung

#148

Beitrag von Blancblue » Samstag 19. Mai 2018, 19:03

Mit 4g/l wird das kein NEIPA, da musst du schon zweistellig ran.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: NEIPA, Schüttung

#149

Beitrag von Konstantin88 » Samstag 19. Mai 2018, 19:56

Insgesamt Whirlpool+HG+NG oder nur HG+NG?

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Re: NEIPA, Schüttung

#150

Beitrag von Blancblue » Sonntag 20. Mai 2018, 04:21

Meine Empfehlung:

Whirlpool 3g/l
Hauptgärung 1-2g/l
Nach Hauptgärung: >2x 8g/l
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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