Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

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chaos-black
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Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#1

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 7. Dezember 2016, 11:39

Hallo zusammen,
als ich gerade Lust auf einen American Cookie ( http://www.usa-kulinarisch.de/rezept/ch ... adenkekse/ ) bekam, wunderte ich mich, dass ich noch nie von einem Bier gehört habe, das auf diesen Geschmack abzielt. Also süß, schokoladig, aber eben auch mit so typischem Keksgeschmack.Daher würde ich gern in diesem Thread mit euch ein Rezept für so ein American Cookie Bier zusammenbasteln.

Ich war bisher immer viel mehr im Bereich der hopfenbetonten Biere unterwegs und weiß daher leider nicht so richtig welche Malzkombination einem bei dem Geschmack helfen könnte. Jedenfalls würde ich, von dem Link oben inspiriert, sagen, dass man braunen Zucker, Vanillezucker und echte Schokolade verwenden sollte.
Damit es noch trinkbar bleibt, würde ich keine zu hohe Stammwürze anpeilen, aber auch ein Maischeprogramm fahren, das eher viel Süße über lässt. Eher verhalten hopfen.

Was habt ihr so für Ideen?
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#2

Beitrag von philipp » Mittwoch 7. Dezember 2016, 11:43

Schau dir mal Biscuit-Malz von Castle an, das könnte in deine Richtung gehen. Ich habe mal gute Erfahrungen mit Amarettinis und dem Biscuit Malz gemacht.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#3

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 7. Dezember 2016, 11:44

Da fällt mir spontan - nomen est omen - das Buscuit Malz ein. Das geht ziemlich gut in diese Richtung.
Beste Grüße
Michael michael.plum@arcor.de

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Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#4

Beitrag von Ursus007 » Mittwoch 7. Dezember 2016, 11:48

Ich denke, die Kekse haben viel Geschmack von der Butter, also vom Fett. Und das ist ja im Bier eher jetzt nicht so ...

Such mal nach Rezepten zu Chocolate Stout, das könnte in Deine Richtung gehen. Dein Maischprogramm (auf Süße getrimmt), passt aus meiner Sicht. Wenn Du wirklich echte Schokolade einbringen willst, dann nimm eine dunkle ohne viel Fett. Letzteres zerstört den Schaum. Chocolate Malt sollte auch möglich sein.

Ursus
Aus der Kehle dringt ein Schrei:
Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#5

Beitrag von OS-Schlingel » Mittwoch 7. Dezember 2016, 12:16

Hallo zusammen,

Dick´s Wheat Elixier Porter mit gerösteten Haferflocken!
Dann vielleicht noch mit biscuit malt?


Gruß

Stephen
Or kindly when his credit's out
Surprise him with a pint of Stout
:Smile

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#6

Beitrag von realholgi » Mittwoch 7. Dezember 2016, 12:18

Drew Beechum (https://www.experimentalbrew.com) hat sowas schon mal gemacht; steht in seinem Buch "Homebrew Allstars" auf Seite 176 "Cookie Celebration Ale" und auch unter https://www.maltosefalcons.com/recipes/ ... ration-ale
/realholgi -- https://holgi.beer

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#7

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 7. Dezember 2016, 13:12

Das ging ja schnell mit den Tips :)
Das von Drew Beechum spricht mich nicht so an mit den Rosinen und dem Ingwer. Das wären aber ja auch ganz andere Kekse :P
Biscuit Malt war wohl zu naheliegend um drauf zu kommen :D Hab ich zwar noch nie benutzt, aber wenns schon so heißt...
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#8

Beitrag von Griller76 » Mittwoch 7. Dezember 2016, 15:51

Emmermalz hat auch solch ein buttriges süßliches Bisquitaroma. Könnte man auch mal versuchen.
Iss was gar ist, trink was klar ist und sag was wahr ist. (Luther)

Ich bin: Der Seelenbräu – Himmlisches Bier vereint Herz und Seele!

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#9

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 7. Dezember 2016, 17:11

Hi, Biscuitmalz heißt nicht nur so, sondern schmeckt auch tatsächlich so (natürlich nicht so, als wenn man so einen Cookie isst, aber es geht eindeutig in diese Richtung).
Beste Grüße
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#10

Beitrag von Burkhart » Donnerstag 8. Dezember 2016, 14:43

Hi,

ich kann auf jeden Fall geröstete Haferflocken empfehlen. Das trägt schon ziemlich zum 'Keksgeschmack' bei.
Ich habe letztes Jahr ein Stout mit 23 % ( :Shocked ) gerösteten Haferflocken gemacht.
Das Ergebnis war schon erstaunlich, schmeckte ein bischen wie Keks & Kaffee.
(Die 23% waren allerdings extrem und haben natürlich auch beim Brauen nicht wirklich Spaß gemacht...)

Ich würde 5% geröstete Haferflocken auf jeden Fall mit einplanen. Gibt auch mehr Körper und dem Schaum mehr Stand.
Cheers
Burkhart
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#11

Beitrag von flying » Donnerstag 8. Dezember 2016, 17:01

Für schokoladigen Geschmack auf jeden Fall Othello Kekse von Wikana.
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#12

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 8. Dezember 2016, 20:02

flying hat geschrieben:Für schokoladigen Geschmack auf jeden Fall Othello Kekse von Wikana.
Das kenn ich noch nicht, wieviel nimmst du da so?
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#13

Beitrag von freeflyer201 » Donnerstag 8. Dezember 2016, 20:25

Ich würde bei einem solchen Bier eher eine hohe Stammwürze anpeilen. Vom Stil her würde ich ein Imperial Chocolate Milk stout anpeilen, mit Biscuitmalz, gerösteten Haferflocken und Gewürzen (Vanilleschoten, Cocoa Nibs...) auf Keks getrimmt. Ein Cookie Bier sollte meiner Meinung nach nicht süffig sein sondern eher eine volle und etwas süße geschmacksexplosion für die besonderen Momente sein.
Spontan fiel mir das Xocoveza von Stone ein. Das ist extrem Schokoladig und voller Gewürzaromen wie ein Chocolate Brownie oder Milkshake. Ziemlich abgefahren aber sehr besonders und gut trinkbar.
LG
Yannick
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#14

Beitrag von flying » Freitag 9. Dezember 2016, 05:56

chaos-black hat geschrieben:
flying hat geschrieben:Für schokoladigen Geschmack auf jeden Fall Othello Kekse von Wikana.
Das kenn ich noch nicht, wieviel nimmst du da so?
Ich hab selber noch nicht mit Keksen gebraut aber die sind halt besonders lecker. Ist ein traditionelles Ostprodukt. Jeder kennt die und liebt die. Die Firma hat früher auch die berüchtigten Panzerkekse für die NVA hergestellt.
Die Othellos schmecken halt besonders "keksig" und schokoladig, haben den Kakao im Teig und nicht als Fettglasur irgendwo. Fettgehalt ist 17% (Palmfett). Ansonsten sind die ziemlich frei von E-Nummer- Zusatzstoffen. Ich denke 200 g der Kekse auf 20 L Bier sollte passen. Da dürfte die Hefe das Fett problemlos verspachteln, ohne das es Schaumproblem gibt.

Getrunken habe ich schon mal ein Stout wo Amarettini mit verbraut waren (von Philipp rattenfurz). Das fand ich wirklich sehr lecker.

m.f.g
René
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#15

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 12. Juli 2017, 13:44

So, nach einem halben Jahr gehts dann mal langsam an die Realisierung des Keksbieres. Nach einigem Austausch mit Tozzi per PM sieht mein Rezept jetzt folgendermaßen aus:

17°P
35IBU
Reifezeit ~6Monate

Schüttung
Pale Ale Malz 60%
Biscuit Chateau 20%
Haferflocken, zart (geröstet) 8%
Caraamber 7%
Caraaroma 3%
Carafa II 2%

Einmaischen bei 55°C
Eiweißrast 55°C 10min
Maltoserast 64°C 60min
Verzuckerung 72°C 20min
Abmaischen 78°C

Kochen 90min, Prozent des Hopfens sind Prozent der IBU
50% Fuggles Vorderwürzehopfung
12,5% Wakatu 10min
12,5% East Kent Golding 10min
12,5% Wakatu 5min
12,5% East Kent Golding 5min

Vergären mit Wyeast #1728 Scottish Ale

Nach Ende der Gärung:
1,5g/L Eichenchips Vanille (https://www.schnapsbrenner.eu/OAK-Chips-Vanilla-100g) für 3 Wochen beigeben.
22g/L Kakaobruch (https://www.naturix24.de/pflanzliche-ei ... -geroestet) für 3 Wochen beigeben.

Zum Entfernen von Keimen würde ich die Eichenchips und den Kakaobruch vorher in Burbon einlegen. Ich weiß aber nicht so recht wie lange, wären 3 Tage zu viel? Und den Burbon selbst verwendet man dann aber nicht im Bier oder?

Wäre jedenfalls interessiert an dem was ihr dazu zu sagen habt :)

Beste Grüße,
Alex
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#16

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 13. Juli 2017, 00:19

...und mir kam gerade noch die Idee, dass sich hier etwas Honig vielleicht anbieten könnte. Insbesondere weil das Bier ja viel Zeit bekommt, wäre es auch nicht schlimm, wenn die Hauptgärung lange dauert. Ich glaub ich les mich mal da ein :)
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#17

Beitrag von Tozzi » Donnerstag 13. Juli 2017, 00:58

Servus Alex,

ich hatte Dir ja schon per PN geschrieben.
Mit den Röstmalzen wäre ich in dem Fall sehr zurückhaltend, eventuell nur 1% Carafa oder sogar ganz weglassen.
Die Idee mit den Eichenchips finde ich sehr gut. Aber warum den Bourbon wegschütten? Den würde ich dazugeben, da ist ja 'ne Menge Aroma mit drin nachher. Eventuell sogar alles zusammen pasteurisieren (dazu muss es nicht kochen).

Erwarte Dir nicht zu viel vom Wakatu. Laut Hopfen der Welt schmeckt der nach Vanille, ich konnte sowas nicht feststellen in meinen Versuchen.
Lieber vielleicht echte Vanille Schoten mit verwenden?

Das mit dem Kakao ist auch so eine Sache, ich würd's lassen.

An diesem Rezept wirst Du so oder so noch lange rumfeilen.
Aber ein gutes Bier wird das schon mal werden.

Die Scotch Ale (1728) macht auf jeden Fall bei Temperaturen um die 16˚C von sich aus schon mal nette Aromen, die an Rauch und Whiskey erinnern.
Dazu ist sie ein temperamentloses Arbeitspferd, welches nach meiner Erfahrung fast linear zuende gärt und kaum Ester hinterlässt.
Blow Off macht sie bei niedrigen Temperaturen auch nicht.

Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Dein Ergebnis! :Greets
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#18

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 13. Juli 2017, 01:12

Und ich dachte schon ihr wollt da Kekse reinschmeissen. :Ahh

Ja, Schokolade im Bier ist so eine Sache. Allein der Fettgehalt ist tödlich für den Schaum. Und man schmeckt nur wenig davon.
Guter Kompromiss aus leichter Röstigkeit und dunkler Farbe ist 50% Carafa mitmaischen, denn Rest kurz vorm abmaischen dazu geben.
ich denke aber auch das 1 - 1,5% ausreichen sollten. Da ist ja noch Caraaroma drin, das färbt schon genug.
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#19

Beitrag von t3k » Donnerstag 13. Juli 2017, 08:21

Moin Moin,

Bezüglich der Schokolade kann ich empfehlen. So hier vorbei zu schauen. ... Achtung "Platdeutsch" ;)

http://www.homebrewtalk.com/brewing-with-chocolate.html

Cheers
T3K

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#20

Beitrag von KCSteevo » Donnerstag 13. Juli 2017, 08:30

Wie ist es mit Schokosirup? hab ja hier auch schon von Bieren mit Sirup gelesen. Wäre vielleicht auch noch ne alternative...
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#21

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 13. Juli 2017, 12:22

Tozzi hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 00:58
Mit den Röstmalzen wäre ich in dem Fall sehr zurückhaltend, eventuell nur 1% Carafa oder sogar ganz weglassen.
Die Idee mit den Eichenchips finde ich sehr gut. Aber warum den Bourbon wegschütten? Den würde ich dazugeben, da ist ja 'ne Menge Aroma mit drin nachher.
Alt-Phex hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 01:12
Ja, Schokolade im Bier ist so eine Sache. Allein der Fettgehalt ist tödlich für den Schaum. Und man schmeckt nur wenig davon.
Guter Kompromiss aus leichter Röstigkeit und dunkler Farbe ist 50% Carafa mitmaischen, denn Rest kurz vorm abmaischen dazu geben.
ich denke aber auch das 1 - 1,5% ausreichen sollten. Da ist ja noch Caraaroma drin, das färbt schon genug.
Ich denke dann werd ich mal auf euch hören und Carafa auf 1% reduzieren. Und mit dem Bourbon hast du sicher auch Recht, auf 22L gemischt wird der vlt auch nicht zu dominant. Aus Kostengründen würde ich da aber jetzt nicht den teuersten nehmen, sondern mir maximal irgendwas bei 10-15€ die Flasche besorgen, steht ja nicht alleine sondern mit den anderen Aromen und Geschmäckern.
Tozzi hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 00:58
Erwarte Dir nicht zu viel vom Wakatu. Laut Hopfen der Welt schmeckt der nach Vanille, ich konnte sowas nicht feststellen in meinen Versuchen.
Lieber vielleicht echte Vanille Schoten mit verwenden?
Hmh... vlt mach ich das wirklich. ICh dachte, dass diese speziellen Eichenchips vlt schon genug eintragen. Aber vlt mach ich dann noch sowas wie 10g Vanilleschoten auf die 22L und schmeisse sie mit den Eichenchips und der Schokolade mit in den Bourbon und dann für 3 Wochen in den Sud.
Tozzi hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 00:58
Das mit dem Kakao ist auch so eine Sache, ich würd's lassen.
Alt-Phex hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 01:12
Ja, Schokolade im Bier ist so eine Sache. Allein der Fettgehalt ist tödlich für den Schaum. Und man schmeckt nur wenig davon.
t3k hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 08:21
Bezüglich der Schokolade kann ich empfehlen. So hier vorbei zu schauen. ... Achtung "Platdeutsch" ;)

http://www.homebrewtalk.com/brewing-with-chocolate.html
KCSteevo hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 08:30
Wie ist es mit Schokosirup? hab ja hier auch schon von Bieren mit Sirup gelesen. Wäre vielleicht auch noch ne alternative...
Ja genau den Artikel vom Homebrewtalk hab ich mir dazu zu Gemüte geführt und tatsächlich zwischen Syrup und dem Kakaobruch (chocolate nibs) geschwankt. Der Artikel bietet ja eine gute Pro/Contra Darstellung zu den verschiedenen Kakaoprodukten. Ich hab mich dann für den Kakaobruch entschieden, weil die Contras mich nicht wirklich stören (braucht längere Kontaktzeit und hat prinzipiell Infektionspotenzial aber es bekommt ja ein Bourbon-Bad) und es die am wenigsten verarbeitete Form von Kakao ist mit der ich etwas anfangen kann. Ist vielleicht ein bisschen romantisiert ;).
Das Problem mit dem Fett am Schaum befürchte ich auch ein wenig, aber immerhin wird bei diesem Kakaoprodukt der negative Einfluss auf den Schaum nicht extra hervorgehoben wie es bei einigen weiterverarbeitete Produkten der Fall ist. Daher hoffe ich dass es sich in Grenzen hält. Ich bin aber auch einfach neugierig mal wirklich Kakao zu verarbeiten :thumbup
Eine Möglichkeit wäre aber ja sonst auch noch den Kakaobruch schon ein paar Tage nach Hauptgärungsbeginn, möglichst ohne Bourbon, dazu zu geben, damit die Hefe vlt noch was vom Fett uumwandeln kann...

Tozzi hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juli 2017, 00:58
An diesem Rezept wirst Du so oder so noch lange rumfeilen.
Aber ein gutes Bier wird das schon mal werden.

Die Scotch Ale (1728) macht auf jeden Fall bei Temperaturen um die 16˚C von sich aus schon mal nette Aromen, die an Rauch und Whiskey erinnern.
Dazu ist sie ein temperamentloses Arbeitspferd, welches nach meiner Erfahrung fast linear zuende gärt und kaum Ester hinterlässt.
Blow Off macht sie bei niedrigen Temperaturen auch nicht.
Ich denke auch das braucht prinzipiell sehr viel Zeit.... vorallem mit der langen Reifezeit :D
Ich fürchte in dem Temperaturbereich kann ich die Gärung nicht so gut kontrollieren. Im Keller sinds gerade konstant 20-21°C Raumtemperatur die ich für OG gern nutze. Alternativ wäre meine Bierkühltruhe, die aber gerade bei 5°C recht voll mit Bier in der Reifung ist. Wenn ich das jetzt auf 16°C erhöhe hab ich ein schlechtes Gewissen, da ist ja auch mein Bock für Störtebeker Meisterschaft drin ;) Hoffe die Scotch Ale verzeiht es mir und liefert auch bei 20-21°C

Was haltet ihr denn von dem Gedanken Honig mit einzubeziehen? Ich hab gerade ein bisschen im kleinen Brauhelfer herumprobiert und festgestellt, dass man ziemlich schnell die Stammwürze in den Himmel schießen kann. Ich dachte an sowas wie 30g Honig pro Liter und dann evtl auf 19,5°P hoch zu gehen und entsprechend die IBU auf 40. Um den Honig beizugeben würde ich dann im Grainfather auf 50°C kühlenn und dann den Honig einrühren, sodass das gute nicht zu sehr herausgekocht wird, aber vielleicht doch noch ein paar Störenfriede abgetötet werden.

Hatte dabei übrigens noch die Idee, dass ich 19L in ein Keg fülle zur Reifung und die verbleibenden 3 Liter mittels PET Einfriertechnik die hier mal irgendwo besprochen wurde in eine Art Eisbockversion verwandel bevor ichs reifen lasse. Was haltet ihr vom dem Gedanken?

Beste Grüße und Sorry für die Wall of Text,
Alex
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19mergelaflorin77
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#22

Beitrag von 19mergelaflorin77 » Sonntag 16. Juli 2017, 18:53

Klingt richtig super.

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#23

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 17. August 2017, 12:06

So, das gute Bier ist gebraut und ausgegoren. Das Rezept hab ich noch ein bisschen weiter verändert, da ich die Malze für 19,5°P bestellt hatte aber den Honig noch nicht eingetragen hatte. Ich hab dann im Brauhelfer so eingestellt, dass 1kg Honig reinpasst und ich am Ende nicht auf den kleinen Malzresten sitzen bleibe, was zu eine Stammwürze von 20,7°P laut Rezept geführt hat. Da die Sudhausausbeute noch ein bisschen besser als sonst war, ist das ganze dann auf 21,6°P gestiegen.
Ich habe eben den Restextrakt von 3,4°P gemessen, was einem scheinbaren EVG von fast 81% mit entspricht und rechnerisch 10,4% Alkohol ergibt. Die Pipettenprobe schmeckte schon sehr gut und überraschend unalkoholisch. Ich habe dann auch gleich die Eichenchips, de Kakaobruch und die Vanille in den Bourbon eingelegt. In etwa 4 Wochen wirds dann ins Keg gehen, dann kann ich nochmal eine Probe beim Umfüllen nehmen und was schreiben :)

Beste Grüße,
Alex
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#24

Beitrag von Paule » Donnerstag 17. August 2017, 12:15

chaos-black hat geschrieben:
Donnerstag 17. August 2017, 12:06
So, das gute Bier ist gebraut und ausgegoren. Das Rezept hab ich noch ein bisschen weiter verändert, da ich die Malze für 19,5°P bestellt hatte aber den Honig noch nicht eingetragen hatte. Ich hab dann im Brauhelfer so eingestellt, dass 1kg Honig reinpasst und ich am Ende nicht auf den kleinen Malzresten sitzen bleibe, was zu eine Stammwürze von 20,7°P laut Rezept geführt hat. Da die Sudhausausbeute noch ein bisschen besser als sonst war, ist das ganze dann auf 21,6°P gestiegen.
Ich habe eben den Restextrakt von 3,4°P gemessen, was einem scheinbaren EVG von fast 81% mit entspricht und rechnerisch 10,4% Alkohol ergibt. Die Pipettenprobe schmeckte schon sehr gut und überraschend unalkoholisch. Ich habe dann auch gleich die Eichenchips, de Kakaobruch und die Vanille in den Bourbon eingelegt. In etwa 4 Wochen wirds dann ins Keg gehen, dann kann ich nochmal eine Probe beim Umfüllen nehmen und was schreiben :)

Beste Grüße,
Alex
Wow das klingt wirklich klasse! Bin gespannt auf deine weiteren Berichte dazu :Smile
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#25

Beitrag von chaos-black » Sonntag 10. September 2017, 15:50

Morgen sind die drei Wochen Kontaktzeit mit Holz, Vanille und Kakao vorbei und es geht ab ins Keg, bzw für den Teil der ausgefroren wird in Wasserflaschen :)
Mit dem Whiskey drin hat es aktuell 11,9% Alkohol.
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#26

Beitrag von chaos-black » Montag 11. September 2017, 13:14

So, gerade beim Abfüllen natürlich auch ein Geruchs- und Geschmackstest gemacht. Direkt beim Öffnen riecht es schon richtig gut. Kein Eindruck von Sprittigkeit in der Nase, aber der Geruch wird von Schokolade und Holz dominiert. Ähnlich ist der Eindruck im Mund auch, hier kommen aber die anderen Zutaten auch sehr gut zutage. Selbst ohne Karbonisierung und Reifung ist es schon jetzt echt lecker. Ich denke aber, dass insbesondere durch die Reifung dann die Eiche wieder ein bisschen in den Hintergrund rückt und die Malze etwas mehr herausstechen (nicht dass sie untergegangen wären, es ist nur im Vergleich etwas viel Holz). Und wieder schmeckt es für seine fast 12% nur wenig alkoholisch. Da hab ich aber schon 8% Tripels getrunken, die da erheblich sprittiger waren.

Ich bin beeindruckt, dass bereits so geringe Mengen Kakaobruch und Eichenholzchips so intensiv bemerkbar sind.
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#27

Beitrag von Eowyn » Montag 11. September 2017, 16:07

das hört sich super lecker an, was du da gemacht hast.
Falls du das rezept irgendwo aufschreibst, wo man es anschauen/nachbrauen kann, sag mal wo, bitte :)

ich hab für mein white tiramisu stout cocoa nibs in Brandy eingelegt und war ebenfalls beeindruckt, wie viel Schokolade da schlussendlich im Brandy ist.
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#28

Beitrag von chaos-black » Montag 11. September 2017, 16:10

Oh klar, hab hier Details dazu in meinem Blog gepostet: http://brauerei-flaschenpost.de/2017/08 ... okie-dude/. Wenn ichs in nem halben Jahr getestet hab kommts auch auf Maische Malz und Mehr.
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#29

Beitrag von Eowyn » Montag 11. September 2017, 16:10

chaos-black hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 16:10
Oh klar, hab hier Details dazu in meinem Blog gepostet: http://brauerei-flaschenpost.de/2017/08 ... okie-dude/. Wenn ichs in nem halben Jahr getestet hab kommts auch auf Maische Malz und Mehr.

Mille grazie :)
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#30

Beitrag von Neubierig » Montag 11. September 2017, 17:21

Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 16:07
das hört sich super lecker an, was du da gemacht hast.
Falls du das rezept irgendwo aufschreibst, wo man es anschauen/nachbrauen kann, sag mal wo, bitte :)

ich hab für mein white tiramisu stout cocoa nibs in Brandy eingelegt und war ebenfalls beeindruckt, wie viel Schokolade da schlussendlich im Brandy ist.
Wie viele Nibs pro Liter hattest Du genommen? Im Rezept hier steht 22g/l, wobei in die Amiforenssieht man eher 4oz - 6oz pro 5 Gallonen = 6g/l bis 9g/l ...

Cheers,

Keith :-)
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#31

Beitrag von chaos-black » Montag 11. September 2017, 18:55

Ich hab den ganzen 500g Beutel in die 23L Bier, bzw. mit dem Liter Whiskey drin dann 24L, versenkt. Auf die 23L gerechnet sinds also gerundet 22g/L (also etwa 17,5oz auf 6gal). Ich wollte auch viel Schokoladengeschmack und -Aroma erzielen.

Edit: Oh, jetzt erst gemerkt, dass du garnicht mich gefrag hast... tüdelü :redhead
Zuletzt geändert von chaos-black am Mittwoch 13. September 2017, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#32

Beitrag von Eowyn » Montag 11. September 2017, 20:49

Neubierig hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 17:21
Eowyn hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 16:07
das hört sich super lecker an, was du da gemacht hast.
Falls du das rezept irgendwo aufschreibst, wo man es anschauen/nachbrauen kann, sag mal wo, bitte :)

ich hab für mein white tiramisu stout cocoa nibs in Brandy eingelegt und war ebenfalls beeindruckt, wie viel Schokolade da schlussendlich im Brandy ist.
Wie viele Nibs pro Liter hattest Du genommen? Im Rezept hier steht 22g/l, wobei in die Amiforenssieht man eher 4oz - 6oz pro 5 Gallonen = 6g/l bis 9g/l ...

Cheers,

Keith :-)
amiversion ich hatte 5 oz in 170 ml Brandy für 5 Galonen.
chaos-black hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 18:55
Ich hab den ganzen 500g Beutel in die 23L Bier, bzw. mit dem Liter Whiskey drin dann 24L, versenkt. Auf die 23L gerechnet sinds also gerundet 22g/L (also etwa 17,5oz auf 6gal). Ich wollte auch viel Schokoladengeschmack und -Aroma erzielen.

bei mir tuts ein hauch weil auf Tiramisu haste ja nur oben den kakao drauf.

Aber dein rezept muss ich unbedingt nachbrauen, das hört sich nach lecker "Winterbier" an zumal wir hier gerne mal einschneien. :)
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#33

Beitrag von Georges » Dienstag 12. September 2017, 23:39

super Rezeptidee!!

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#34

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 5. Oktober 2017, 12:37

Der Teil des Keksbieres, der nicht den Weg ins 18L Keg finden konnte, wurde eingefroren und anschließend nach der Ursus-Methode (viewtopic.php?f=24&t=11528&p=234993&hil ... ck#p176670) aufgetaut: Über Kopf über einer Karaffe.
Eisbock.jpg
Rechnerisch dürfte das Konzentrat nun bei etwa 25% Alkohol liegen. Am vergangenen Wochenende wurde eine Flasche getestet, die ohnehin nur halbvoll geworden ist. Sie hatte ca 17-18°C und das Getränk wurde in Whiskey-Gläschen serviert. Und es war der Hammer! So intensiv in Geruch und Geschmack! Aromatisch den größten Anteil hat nun ohne Zweifel der Kakaobruch. aber auch das Holz hat sich nicht wirklich versteckt. Es ist eher so, als wäre der Kakao vor alle anderen gestiegen und hätte dort eine neue erste Reihe aufgemacht. Dies führt auch zu einem gesteigerten Eindruck von Bittere, wie man sie eben von purem Kakao kennt. Man merkt vom Alkohol her, dass es sich hierbei um etwas stärkeres handelt. Wie beim Ausgangsbier entspricht der Alkoholeindruck aber nicht dem tatsächlichen Prozentgehalt, sondern liegt deutlich darunter. Ein Tester schätzte es auf 12% (was aber ja schon beim Ausgangsbier vorlag, bevor wir etwas mehr als 50% des Wassers entfernten). Von der Vanille konnten wir in diesem Getränk allerdings maximal eine Spur erahnen. Vielleicht ändert sich das ja noch mit der Lagerung, der Kakao ist ja gerade sehr dominant. Das ist auf jeden Fall jetzt schon ein lecker Tröpfchen und ich freue mich darauf, zu sehen, wie es mit der Lagerung an Balance gewinnt.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#35

Beitrag von Nuts'n'Nutter » Dienstag 19. Juni 2018, 15:31

Hallo Alex,
dein "Keksbier" klingt echt super. Leider ist deine Homepage gerade nicht erreichbar. Vielleicht könntest du das finale Rezept nach der Honig-Anpassung hier nochmal einstellen? Würde mich sehr darüber freuen!

Beste Grüße
Dominik

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#36

Beitrag von chaos-black » Dienstag 19. Juni 2018, 18:45

Ja sorry, die Homepage muss ich zu nem anderen Anbieter umziehen da der alte die Verwendung von SSL Verschlüsselung mit einer ganz schön heftigen Gebühr behaftet.
Ich hab das Rezept noch nicht weiter angepasst für den Honig, aber hier wenigstens das Rezept mit dem gebraut wurde. Ausschnitt vom Blog:
Rezept
Stammwürze: 20,7°P
Bitterkeit: 40 IBU
CO2-Gehalt: 5,0g/L

61% Pale Ale Malz
20% Châteu Biscuit Malz
8% selbstgeröstete Haferflocken, zart
7% Caraamber
3% Caraaroma
1% Carafa II


Einmaischen bei 55°C
Eiweißrast bei 55°C für 10min
Maltoserast bei 64°C für 60min
Verzuckerungsrast bei 72°C für 20min
Abmaischen bei 78°C

Hopfenkochen 90min
Fuggles 50% als Vorderwürzehopfung
Wakatu 12,5% 10min
East Kent Golding 12,5% 10min
Wakatu 12,5% 5min
East Kent Golding 12,5% 5min

Außerdem wurde noch 0,1g/L Irish Moss 10 Minuten vor Kochende beigegeben. Aufgrund der hohen Stammwürze gab es diesmal auch 5g/L Hefenahrung 10min vor Kochende. Die arme Hefe hat es so ja schon schwer genug in diesem Bier.

Bei erreichen von 65°C nach dem Kochen wird 43,5g/L Honig beigegeben und für ca 15min stehen gelassen. Dies soll den Spagat erreichen, wilde Hefen im Honig zu töten ohne das Aroma des Honigs zu entfernen. Der Rezeptrechner Kleiner Brauhelfer bezieht den Honig übrigens in die Stammwürze/Malz-Rechnung mit ein.

Wyeast #1728 Scottish Ale (bei der starken Stammwürze, wurde empfohlen bei 16°C zu vergären, der Keller hatte 20°C

Nach der Gärung, der man genug Zeit geben sollte, wird folgendes für 3 Tage zur Desinfektion in Maker's Mark Bourbon Whiskey eingelegt und anschließend - mitsamt dem Whiskey - dem Sud für 3 Wochen zugegeben:
Eichenchips Vanille, medium toasted 1,5g/L
Kakaobruch 21,7g/L
Vanilleschoten 0,4g/L
Mittlerweile würde ich den Honig einfach im Gärfass auf Anstelltemperatur zugeben. Und dunklen Honig nehmen, der kräftig im Geschmack ist. Und die Dreifache Menge würde sicher auch nicht schaden.

Viel Erfolg!
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#37

Beitrag von Nuts'n'Nutter » Mittwoch 20. Juni 2018, 16:40

Super! Danke für die Infos.
Ich werde das direkt mal angehen, sobald ich meine nächsten 2 Projekte (Hochzeitsbier für - surprise - eine Hochzeit und Nelsons Summer Ale) durch hab.
Bin schon sehr gespannt und werde berichten!

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#38

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 18. Juli 2018, 16:02

Statt dem Bourbon Whiskey könnte ich mir auch sehr gut vorstellen, den Kakaobruch und die Vanilleschoten in einem guten Rum einzulegen :Smile

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#39

Beitrag von Mystic-G » Donnerstag 19. Juli 2018, 12:52

Moin allerseits.

Über den Braufehler-Thread bin ich auf das Cookie-Dude Rezept gestossen, und mag mich noch leicht dran erinnern, wie ich vor einem Jahr etwas am Kopf gekratzt hab, als ich den Cookie-Rezept Thread kurz überflogen habe.
Meine ersten Gedanken waren: wer trinkt denn sowas...

Da ich nun aber langsam etwas die Nase voll von Coffee-Stout und Konsorten habe, wächst so richtig die Lust auf dieses Rezept.
Jenachdem bin ich für diesen Winter wohl schon etwas spät dran, aber das kann man ja auch im Frühling, Herbst, oder an Weihnachten 19 noch als Dessert-Trunk kredenzen. Alle zwei Monate mal ein Fläschchen und dann schauen wie es sich entwickelt.

Bin also gerade am zusammensuchen wo ich die mehr oder weniger exotischen Zutaten denn so herbekomme... die grösste Knacknuss liegt also bei den Kakao-Nibs. Da gibt's zwar schon den einen oder anderen Schweizer-Onlineshop, welcher diese im Angebot haben, jedoch scheue ich immer davon, Waren im Wert von 20.- für zusätzliche 5.- in der Gegend rumschicken zu lassen...

Item, jedenfalls werde ich alles Rezeptgetreu nachfolgen, bis auf ein Detail: da ich viel lieber Rhum als Whisky habe, werde ich wie es schon HubertBräu erwähnt hat, das ganze mit Rhum angehen. Welchen würde sich da besonders eignen? Es soll ja kein Supermarkt-Fusel sein, aber auch nicht gerade die hälfte der Ressourcen-Kosten ausmachen...

Weiterer Unterschied wird sein, dass ich nicht wie der Rezeptersteller in KEGs abfüllen und Zwangskarbonisieren, sondern wie üblich die Nachgärung in Flaschen durchführen werde. Dabei stellt sich natürlich wiederum die Frage, ob die Scotch-Ale Hefe bei einem Alkoholgehalt von 10-12% und einer Flasche Rhum im Jungbier noch zu werke gehen mag, oder ob man noch was hungriges Nachwerfen sollte? Und was genau würde sich hierzu empfehlen?

Das mit dem Einfrieren von Restlichem Jungbier ist natürlich auch noch eine geile Idee, und werde ich sicher mit einem Fläschchen auch noch versuchen.
Danke schon mal an alle für die coolen Tipps und Ideen zu diesem Rezept.

Gruss.
Mystic-G
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2018, 08:15, insgesamt 3.14-mal geändert.

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#40

Beitrag von t3k » Freitag 10. August 2018, 17:23

Moin Moin,

Bezüglich der Nips schau mal hier:
https://www.alnatura-shop.de/backzutate ... 2000029701

Cheers
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#41

Beitrag von Hermez » Freitag 17. August 2018, 19:47

Hm, die Idee mit dem Keksbier klingt spannend.

Da ich auch kein großer Whiskeyfreund bin, würde ich auch zu Rum tendieren.
Vielleicht sogar Stroh Rum oder Captain Morgan, beide sind aromatisiert, Captain Morgan irgendwie in Richtung Vanille. Stroh Rum, gerade der 80iger, ist auch mehr Backaroma als Getränk.
Beide könnten den "Cookie-Effekt" verstärken.

Wenns normaler Rum sein soll mag ich von den günstigeren den (blauen?) Hansen Rum noch ganz gern, das ist imho ein Jamaica Rum Verschnitt. Wenn es etwas feiner sein darf würde ich zum "Legendario" greifen, von der schönen Insel Kuba.

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#42

Beitrag von toaster » Freitag 17. August 2018, 21:57

Sorry wenn ich „reingrätsche“ aber Captain Morgan ist billigster Scheissrum. Nimm doch was besseres. Wenns nicht gerade ein teurer sein soll (wird ja gemischt und nicht pur getrunken) dann z.B. ein Appleton Estate (aus Jamaika).

Gruss von einem Whisky und Rum Liebhaber.

PS: Sollte ich mich ans Rezept ranwagen, würde ich wohl einen guten Speyside Whisky nehmen.

PPS: Ist nicht böse gemeint!

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#43

Beitrag von Mystic-G » Freitag 17. August 2018, 22:08

Dasselbe dachte ich auch über den ollen Käptn.
Der taugt doch gerade noch dazu, in eine Cola zu kippen.
Aber pur und ohne Eis bringt man den kaum runter, im Gegensatz zu einem edlen Wässerchen.
Für mein Bier hab ich mir also den Plantation Barbados Rum gegönnt, da mir spiced und aromatisiert von vornherein nicht geheuer ist.
Vanilleschoten hab ich mittlerweile aus meinem Rezept gekickt und werde noch ne Handvoll Weinbeeren im Rum einlegen.
Die Frage ist nur noch wieveil nehmen...
....und ob denn schlussendlich das alles noch von 7dl Rum überdeckt wird: 30g Eichenchips im Hopfensäckchen, 400g Kakaonibs und ??g Rosinen... das könnte Eng werden in der Schüssel...
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2018, 08:15, insgesamt 3.14-mal geändert.

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#44

Beitrag von Tozzi » Freitag 17. August 2018, 22:09

Nun ja, die Frage ist ob man für ein Bier Rezept einen Rum nehmen will, der beinahe dreistellig kostet...
So eine Bolognese schmeckt zwar sicher auch sehr gut, wenn man sie mit einem Romanée-Conti ablöscht, aber würde man das machen?
Ich glaub, ich nicht. Aber wer ko' der ko'...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#45

Beitrag von Mystic-G » Freitag 17. August 2018, 22:25

Ne, dreistellig muss nicht sein.
Aber mit 9.99-Fusel möcht ich ein Bier, bei dem die restlichen Zutaten beinahe dreistellig kosten auch nicht verschneiden.
Der Plantation Grande Reserve hab ich in der Schweiz für 30.-Fr erstanden, vorhin gegoogelt in D kostet er 17.90€

Den hatte ich schon mal zum Geburtstag erhalten und hat mir gut geschmeckt, drum wars für mich ein guter Preis/Leistungs kompromiss, denn der andere leckere Geburtstags Rum war um die 50€ und das wär dann schon etwas schade drum
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2018, 08:15, insgesamt 3.14-mal geändert.

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#46

Beitrag von Tozzi » Freitag 17. August 2018, 22:28

Ja, OK, bis zu dem Betrag würde ich auch gehen. Ist vorgemerkt, danke für den Tipp!
Ich dachte jetzt an die Schätze die bei meinem Bruder so lagern, aus Martinique und so weiter...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#47

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 6. September 2018, 15:13

Ich hab übrigens mein mittlerweie etwas über ein Jahr altes Cookie Dude den beiden Sommeliers die hier in Göttingen den Craft Bier Laden führen zum probieren gegeben. Eben habe ich Feedback bekommen. Und es ist so positiv dass ich danach nur noch grinsend durch die Stadt gelaufen bin.
Es hat sie auf ganzer Linie überzeugt. Im Geruch fühlte einer sich (positiv) an den vanilligen Duft einer Zigarrenschachtel erinnert, aber es roch auch schön schokoladig (und er hat noch ein paar mehr appetitliche Vergleiche erwähnt). Der Geschmack war so vielseitig, dass man gar nicht weiß "wo man zuerst hinschmecken soll". Dabei gab es Geschmackseindrücke von Creme Brulé, Baileys, beinahe ein sahnig-cremiger Eindruck (bei dem ich vermute dass er auf die Haferflocken zurückgeht), Bourbon Whiskey, deutliche Alkoholnote, aber alles gut auf einander abgestimmt und durch die Bank auf höchstem Niveau. Er beschrieb auch, dass es zu keinem Zeitpunkt des Schmeckens nachgelassen hat (Anfang, Mitte, Ende). Obwohl das Bier schon ein schweres ist, fand er es erstaunlich, dass es gleichzeitig so leicht im Mund war, so dass man über dieses leichte Mundgefühl eine sehr hohe Drinkability hatte. Nach dem Absetzen war er immer wieder geneigt das Glas gleich wieder zu heben.
Es hat ihm so gut gescheckt, dass er meinte dieses Bier hätte das Zeug mit den ganz großen beim World Beer Cup anzutreten, ich sollte es auf jeden Fall mal irgendwo einreichen.
Sowas will man doch hören :)

Beste Grüße,
Alex
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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#48

Beitrag von beercan » Donnerstag 6. September 2018, 15:18

:thumbup Da wäre ich bestimmt auch grinsend durch die Stadt gelaufen.
Ich muss meines auch mal langsam probieren ... ist nun etwas über 5 Monate in der Flasche.
:Drink
Durst wird durch Bier erst schön!

http://rb-homebrewery.jimdo.com/ noch in Arbeit.

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Re: Wie wär's denn mal mit... einem Keksbier?

#49

Beitrag von Mystic-G » Donnerstag 6. September 2018, 15:26

Meins ist gestern gerade in die Flasche gekommen.
Inkl. 5g/15L Safbrew F2, heut hab ich schon 0.5Bar d.h. es geht los.
In ca. 5-6 Wochen werde ich eine erste Flasche zwangsverköstigen müssen (Manometerfreigabe)
Und dann kommt die "Satzflasche" an Weihnachten und an Ostern dann das erste Probiererli nach der mindestlagerdauer von etwa 6 Monaten...
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2018, 08:15, insgesamt 3.14-mal geändert.

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