Stout aus Chile nachbrauen

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Matt
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Stout aus Chile nachbrauen

#1

Beitrag von Matt » Samstag 11. Februar 2017, 21:04

Hallo zusammen,

ich habe während meines letzten Urlaubs in Chile eher zufällig ein extrem gutes Stout getrunken.

http://www.cervezaguayacan.cl/

Nachdem ich bisher nur Weissbier gebraut habe wird es ohnehin Zeit mal was anderes auszuprobieren. Laut Homepage der Brauerei hat das Bier 6,0 Alc und IBU 25. Was würdet ihr als Rezept empfehlen um sich an einem Stout mit ähnlichen Eckdaten zu versuchen?

Beste Grüße,
Matt
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Stout in Santioga de Chile.JPG
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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#2

Beitrag von Matt » Sonntag 12. Februar 2017, 17:38

Na? Gibt es hier keinen Stout Spezialisten der mir ein paar Ratschläge geben könnte?

Matt
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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#3

Beitrag von Cubase » Sonntag 12. Februar 2017, 17:44

die Eckdaten sind etwas dürftig um daraus etwas ableiten zu können.

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Ladeberger
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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#4

Beitrag von Ladeberger » Sonntag 12. Februar 2017, 17:45

Glaube kaum, dass das hier jemand kennt. Ein bisschen mehr als "extrem gut" wirst du daher schon verraten müssen, wie es sich z.B. von anderen Stouts geschmacklich abhebt. Stout heißt schließlich im internationalen Kontext erstmal nicht mehr als "schwarz und röstig".

Gruß
Andy

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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#5

Beitrag von Matt » Sonntag 12. Februar 2017, 18:00

Naja - ich habe bislang nur sehr wenige Stouts getrunken insofern fällt mir ein Vergleich sehr schwer. Die spanische Homepage der Brauerei nennt (von Google übersetzt, kann kein Spanisch):

"Bier tiefschwarze Farbe mit einer feinen und gleichbleibende Schaum hellbraun . Die Nase wird durch Aromen von Kaffee, Kakao und einem leichten Rauchigkeit dominiert. Im Mund gute Volumen und ausgewogene Bitterkeit zu sehen, in den Nachgeschmack weichen Röstnoten erscheinen."

Ob das reicht um "schwarz und röstig" zu differenzieren?

Ansonsten wäre ich einfach für ein gutes Stout Rezept dankbar.

Matt
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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#6

Beitrag von Cubase » Sonntag 12. Februar 2017, 18:20

Könnte es sein, das in der großen deutschen Bierrezeptedatenbank ganz vielleicht ein Stout-Rezept zu finden ist? Vielleicht sogar eins mit mehreren Empfehlungen?

Fuldabraeu
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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#7

Beitrag von Fuldabraeu » Sonntag 12. Februar 2017, 18:28

"Kaffee, Kakao und leichte Rauchigkeit" hört sich nach standard Black Patent (d.h. in etwa Carafa III) an. Das "Volumen" aus der Übersetzung spielt ggf. auf die Konsistenz von Bieren mit Haferflocken an - Vielleicht aber auch einfach eine hohe Maischtemperatur oder Caramalze. Aber die beiden Eckpunkte sind seeehr ins Blaue geraten.

Ansonsten fällt mir auf, dass man mit 6% alc in Bereichen von Stouts in Exportstärke ist, die 25IBU sind dabei aber sehr mild im Vergleich zu anderen Stouts (bei dieser Stärke geht es meist eher in Richtung 40-50 IBU).

Gute Erfahrungen gibt es mit dem Export Stout II von Klaus Kling sowie mit dem Black Bull von Hubert Hanghofer. - Gute Rezepte, die haben aber mit den Eckdaten der Chilenen nur wenig zu tun.
Zuletzt geändert von Fuldabraeu am Sonntag 12. Februar 2017, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß, Marc

Matt
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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#8

Beitrag von Matt » Sonntag 12. Februar 2017, 18:34

@ Cubase: geht es vielleicht etwas weniger kryptisch? Falls Du dieses Rezept meinst: ja, das kenne ich bereits (und "wunderbar" ist ähnlich vielsagend wie mein "extrem gut") :-)

http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... g%C3%A4rig

@ Fuldabraeu: danke für Deine Einschätzungen - hilft mir schon ein wenig weiter. Ich habe jetzt doch mal die Brauerei auf Englisch angeschrieben - vielleicht rücken die was raus.

Besten Dank !

Matt
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Re: Stout aus Chile nachbrauen

#9

Beitrag von Fuldabraeu » Sonntag 12. Februar 2017, 20:13

Das Rezept sollte mit deinem Bier nicht viel zu tun haben. Dein Bier ist wesentlich weniger bitter und smoother. So etwas sollte näher am Ziel sein: https://www.brewtoad.com/recipes/black-porter-4-e2aecb
Das Ganze sieht für mich etwas nach einem Mix aus Porter und Stout aus.
Gruß, Marc

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