Treberbrot - erster Versuch

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Thokar1
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Treberbrot - erster Versuch

#1

Beitrag von Thokar1 » Montag 1. Mai 2017, 09:01

Nach dem heutigen Brauen meines Bieres (Pale Ale) habe ich mal ein total leckeres Treberbrot aus dem heutigen Treber gebacken.

Man(n) nehme:
250g Bier-Treber (also erst Bier brauen)
250g Weizenmehl Typ 405
250g Weizenmehl Typ 1050
250ml Malzextrakt
1 Päckchen Trockenhefe

Alles gut verkneten und eine Stunde warm ruhen lassen. Der Teig geht dann schön auf.
Nach einer Stunde 2-3 TL Salz unterkneten.

Ofen auf 220°C vorheizen. Wenn im Ofen vorhanden, das Programm Klimagaren verwenden. Sonst Heißes Wasser in einer Schale mit in den Ofen stellen.
1 Stunde bei 220°C backen.

Total lecker!
20170430_161055.jpg
IMG-20170430-WA0021.jpg
Gruß

Thomas

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#2

Beitrag von KCSteevo » Montag 1. Mai 2017, 11:02

sieht lecker aus! Fehlt noch das Bier zum Brot...

Was ich mich immer wieder bei den Rezepten frage, wie feucht darf der Treber eigentlich noch sein? EInfach nur abtropfen und auskühlen lassen oder richtig auspressen? Das Wasser ist doch ein erheblicher Faktor..
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#3

Beitrag von Franz60 » Montag 1. Mai 2017, 11:14

Hallo,
das sieht lecker aus.
dazu ein Bier mmmm

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#4

Beitrag von Thokar1 » Montag 1. Mai 2017, 14:51

KCSteevo hat geschrieben:sieht lecker aus! Fehlt noch das Bier zum Brot...

Was ich mich immer wieder bei den Rezepten frage, wie feucht darf der Treber eigentlich noch sein? EInfach nur abtropfen und auskühlen lassen oder richtig auspressen? Das Wasser ist doch ein erheblicher Faktor..
Wenn ich abgemaischt habe, ist der Treber schon etwas trocken. Das Brot wird auch erst nach dem Hopfenkochen gebacken. Der Treber ist also kalt und gut abgetropft.
Im Prinzip ist es aber egal, wie feucht oder trocken der Treber im Teig ist, denn man gießt ja sowieso Flüssigkeit nach, um den Teig auf die richtige Konsistenz zu bringen. Ich schaue, dass sich der Teig von selbst in der Küchenmaschine vom Rand und Boden der Teigschüssel löst. Dann ist er ok.
Gruß

Thomas

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#5

Beitrag von tauroplu » Montag 1. Mai 2017, 15:22

Sieht in der Tat sehr lecker aus, was ich mich aber frage: Wo ist denn das Wasser, um den Teig zuzubereiten? Da ist doch nicht nur (feuchter) Treber drin (und der Malzextrakt) oder?
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#6

Beitrag von Thokar1 » Montag 1. Mai 2017, 16:56

Der Malzextrakt ist die Flüssigkeit.
Man kann auch Wasser oder Milch verwenden oder einfach Bier reinschütten. Ist der Teig nicht feucht genug, einfach etwas Wasser nachgießen.
Gruß

Thomas

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#7

Beitrag von Andy66 » Montag 26. Juni 2017, 22:36

lecker, ich backe auch regelmäßig mein Treberbrot, ich nehme aber nur 500g vom Mehl Typ 405, Malzextrakt nehme ich auch nicht sondern 1Flasche gutes Export oder Schwarzbier, versuch mal Kümmel, Schinkenwürfel oder Röstzwiebeln in den Teig zu mischen , das Brot ist schneller alle als du brauen kannst ;-)

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#8

Beitrag von haefner » Dienstag 27. Juni 2017, 10:35

Andy66 hat geschrieben:
Montag 26. Juni 2017, 22:36
lecker, ich backe auch regelmäßig mein Treberbrot, ich nehme aber nur 500g vom Mehl Typ 405, Malzextrakt nehme ich auch nicht sondern 1Flasche gutes Export oder Schwarzbier, versuch mal Kümmel, Schinkenwürfel oder Röstzwiebeln in den Teig zu mischen , das Brot ist schneller alle als du brauen kannst ;-)
So ähnlich macht es meine Frau auch. Das Brot kann man ohne irgendwas im Unverstand in sich reinstopfen :redhead

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#9

Beitrag von E.M. » Dienstag 27. Juni 2017, 11:38

Hallo,
meine Frau verwendet meinen Treber mit diesem einfachen Rezept.

Das Brot ohne Kneten - 24 Stunden-Bierbrot-
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten plus Geh- und Backzeit,
Zutaten
• 175 g Roggenmehl und 325 g Mehl Type 550
• 250 g. Biertreber
• 1/2 Tl (2 g) Trockenhefe
• 11 g Salz
• 250 ml Bier
• Brotgewürz (Korianader, Anis, Kümmel, Brotklee)
• Backmalz falls vorhanden
• 20 g Polenta
Zubereitung
Am Vortag 18 - 25 Stunden vor Verzehr alle Zutaten (außer Polenta) zu einem glatten Teig verrühren.
Luftdicht mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 16 - 23 Stunden (je länger, desto besser) vergessen.
Danach den Teig mit Polenta zu einem runden Laib oder zwei kleineren Laiben formen. Je nach größe des Topfes.
Einen Gärkorb (oder Schüssel mit Leintuch) mit ca. 20 g Polenta bestreuen und Brotlaib einsetzen und unter einem sauberen Küchenhandtuch zwei Stunden ruhen lassen.
Nach 1 Stunde den Backofen auf 235 Grad (Umluft ungeeignet) vorheizen und einen gusseisernen oder emaillierten dunklen Schmortopf mit Deckel darin mindestens 30 Minuten aufheizen.
Heißen Topf aus dem Ofen nehmen, Boden mit Polenta bestreuen und das Brot hineinlegen.
Mit Deckel 30 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen.

Viel Spaß beim Nachbacken.
Erwin

PS: Da neu hier: wie krieg ich ein pdf hier rein. Wollte das Rezept als pdf reinstellen und kriegs nicht gebacken wie?

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#10

Beitrag von London Rain » Dienstag 27. Juni 2017, 19:55

Das werd ich mal nachbauen. Danke! Roggenmehl mit welcher Type?

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#11

Beitrag von E.M. » Mittwoch 28. Juni 2017, 11:33

Roggenmehl Typ 1150 und wichtig ist der Eisentopf in dem es hinein gegeben wird.
Gruß Erwin

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#12

Beitrag von CastleBravo » Montag 8. Januar 2018, 19:52

Servus!
Ein kleiner Tipp für alle die nicht viel Arbeit haben wollen. Ich habe mir eine Bauernbrotbackmischung aus dem örtlichen Supermarkt gekauft, dann ca. 300 g Treber hinzu, die Wassermenge etwas reduziert (von 300ml auf 200ml) und dann gebacken. Geschmacklich sehr gut!
Gruss,
Sepp

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#13

Beitrag von Peter1860 » Donnerstag 18. März 2021, 19:27

Dann hole ich den Theard mal aus der Versenkung herauf.
Meine Frau hat aus dem Biertreber diverse Leckereien gezaubert. Auch 2 Sorten Brote. Trotz, aus unserer Sicht, normaler Lagerung ist das Brot sehr schnell ausgetrocknet. Es wurde in einer für Brot gefertigen Tonbox aufbewahrt. Nach etwa 3 Tagen war es hart. Hat da jemand vielleicht ein paar Tips?

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#14

Beitrag von Y-L » Donnerstag 18. März 2021, 20:58

Moin Thomas!

Das Brot sie prima aus! Die Nummer mit der Kuchenform werde ich gleich mal kopieren! :Bigsmile
Gleichmäßig geschnitten bestimmt auch ein Versuch im Toaster wert!!

Ich backe auch gern Treberbrot. Mein Rezept ist deinem sehr ähnlich.
Bei mir ist immer 50% Weizenmehl drin, der Rest frei wählbares Mehl; meist aber nur Dinkelmehl.
Hab zig andere Ideen aber die Mischung hat sich bewehrt.
Als Flüssigkeit benutze ich einfach nur.... BIER!

Für Grill-Abende, mische ich immer 1-3 EL (selbstgemischtes) Currypulver mit in den Teig und
forme einen schönen Zopf. Dieser lässt sich prima mit der Hand zerreißen.
IMG_20190809_205403.jpg
ca. 1.5 kg Treber-Curry-Zopf-Monster
Zuletzt habe ich Treber-Curry-Laugenbrötchen gemacht.
1 l Wasser mit 2 TL Kaisernatron zum Kochen bringen, und die Teiglinge nacheinander 30-60 Sekunden kochen.
Mit der Schöpfkelle ausholen, ab aufs Blech, einkerben und ab in der Reaktor!
IMG_20191009_220628.jpg
Treber-Curry-Laugen-Brötchen
Treber mit Rauchmalz ist auch super! Veganes Schinkenaroma inklusive! :thumbsup

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#15

Beitrag von schweizer-franke » Samstag 20. März 2021, 17:47

Peter1860 hat geschrieben:
Donnerstag 18. März 2021, 19:27
Meine Frau hat aus dem Biertreber diverse Leckereien gezaubert. Auch 2 Sorten Brote. Trotz, aus unserer Sicht, normaler Lagerung ist das Brot sehr schnell ausgetrocknet. Es wurde in einer für Brot gefertigen Tonbox aufbewahrt. Nach etwa 3 Tagen war es hart. Hat da jemand vielleicht ein paar Tips?
Hallo Peter,

Welches Rezept habt ihr denn für das Brot verwendet?

Ich backe seit mehreren Jahren Brot und mMn kranken viele Treberbrot-Rezepte, die man im Internet findet, daran, dass viel Hefe und wenig Zeit verwendet wird. Ich backe mein Treber-Brot meistens mit etwa 3g Frischhefe und lasse es dann z.B. über Nacht gehen.

Aus meiner Erfahrung haben die folgenden Faktoren einen Effekt aufs schnelle Austrocknen:
  • zu kurze Teigruhe und dadurch nicht vollständig ausgebildetes Teiggerüst, wird v.a. besser bei Gare über Nacht
  • nicht genügend Wasser im Teig gebunden - das kann man z.B. durch einen Vorteig oder ein Mehlkochstück verbessern // EDIT: oder durch ein Quellstück, z.B. mit Leinsamen
Ansonsten ist es auch noch eine Möglichkeit, zwei kleine statt ein grosses Brot zu backen: Wenn das Brot nicht angeschnitten ist, trocknet es auch nicht so schnell aus.

Ich hoffe, diese Anregungen sind hilfreich für dich/euch. Wenn du uns verrätst, welches Rezept ihr verwendet habt, können die anderen Treberbrot-Bäcker vielleicht auch noch mit konkreteren Tipps beitragen.

Viele Grüsse,
Max

EDIT: noch eine Variante zur besseren Bindung von Wasser eingefügt
Zuletzt geändert von schweizer-franke am Samstag 20. März 2021, 19:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#16

Beitrag von BrauSachse » Samstag 20. März 2021, 18:28

Y-L hat geschrieben:
Donnerstag 18. März 2021, 20:58
Zuletzt habe ich Treber-Curry-Laugenbrötchen gemacht.
1 l Wasser mit 2 TL Kaisernatron zum Kochen bringen, und die Teiglinge nacheinander 30-60 Sekunden kochen.
Mit der Schöpfkelle ausholen, ab aufs Blech, einkerben und ab in der Reaktor!
Die sehen aber auch toll aus. Könntest du bitte das Rezept verraten?

Viele Grüße :Greets
Tilo

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#17

Beitrag von Y-L » Samstag 20. März 2021, 19:57

BrauSachse hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 18:28

Die sehen aber auch toll aus. Könntest du bitte das Rezept verraten?

Viele Grüße :Greets
Tilo
Gerne doch!

300g Treber (frisch mit Restfeuchte, oder aufgetaut aus dem eigenen TK-Fach)
300g Weizenmehl 405
300g Dinkelmehl >= 630 (Diese Menge kann auch gegen andere Mehlsorten oder Mischungen ausgetauscht werden)
300ml Bier (Vom Treber, alternativ Pils, Helles, Dunkles, Pale, Bock für etwas mehr Süße) bitte kein Weizenbier oder IPA!
3-4 TL Salz
1 Würfel Hefe
2 TL Curry-Pulver (Mischung/Sorte nach eigenem Ermessen/Geschmack)

Aus allen Zutaten einen trockenen, geschmeidigen Teig kneten.
Solange der Teig noch klebt, immer wieder eine Hand voll Weizenmehl unterrühren.
Den Teig eine Stunde abgedeckt warm stellen und gehen lassen.
Anschließend nochmals Durchkneten und in gewünschte Form bringen.
Falls keine Laugenbrötchen draus werden sollen, nochmals 20-30min ruhen lassen.

Sonst:
2 TL Kaisernatron
1 Liter Wasser

Natron ins Wasser geben und aufkochen. Teiglinge mit einem Schöpflöffel ins kochende Wasser geben und ca. 30-60 Sekunden kochen.
Achtung: Die Teiglinge wachsen dabei etwa um 10-20%!
Die Teiglinge mit genügend Abstand auf einem Gitterrost mit Backpapier legen und einschneiden.
Auf mittlerer Schiene für ca. 50 Minuten (+/- 10) mittig in den 220°C vorgeheizten Backofen geben (Ober- / Unterhitze).
Bei Brötchen evtl. nur 200°C.

Ihr kennt euren Backofen besser als ich, also ggf. nach Erfahrung bei euch anpassen... :Wink

Optional, für eine bessere Kruste:
10 Minuten vor Backende kurz die Ofentür öffnen, damit die Feuchtigkeit entweicht; und auf 180°C Umluft wechseln.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Kay

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#18

Beitrag von Spittyman » Samstag 20. März 2021, 21:07

Hat jeman dem Treber schon mal zu Sauerteig dazugetan?
Menschen, die bestimmte Biere aufgrund ihrer Herkunft, Brauart oder Farbe als "Hundepisse" bezeichnen, tun mir leid. :thumbdown Es lebe der Geschmack und die Vielfalt in jederlei Hinsicht! :Bigsmile

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#19

Beitrag von renzbräu » Samstag 20. März 2021, 21:07

Y-L hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 19:57
300ml Bier (Vom Treber, alternativ Pils, Helles, Dunkles, Pale, Bock für etwas mehr Süße) bitte kein Weizenbier oder IPA!
Kein IPA verstehe ich ja, da wird der Hopfen durchschlagen. Aber es spricht gegen Weißbier? :Grübel
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Re: Treberbrot - erster Versuch

#20

Beitrag von renzbräu » Samstag 20. März 2021, 21:09

Spittyman hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 21:07
Hat jeman dem Treber schon mal zu Sauerteig dazugetan?
Ja, war ein Treberbrot mit Alnatura Sauerteig. War nicht so toll, lag wohl eher an diesem Sauerteig als am Treber. Bisher noch keine Gelegenheit gehabt bei zu probieren.

Edith meint: Krumenröllchen beim Schneiden und geschmacklich eher suboptimal.
Gott gebe Glück und Segen drein!
Johannes

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#21

Beitrag von BrauSachse » Samstag 20. März 2021, 21:15

Spittyman hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 21:07
Hat jeman dem Treber schon mal zu Sauerteig dazugetan?
Ich backe normalerweise reines Sauerteigbrot, also völlig ohne Hefe. Beim Treberbrot habe ich mich das noch nicht getraut, weil ich bislang 500g Treber, 250g Weizenmehl, +/-120g Wasser genommen habe. Bei dem hohen Treberanteil hat eine Tüte Trockenhefe schon sehr zu tun gehabt, das Brot aufgehen zu lassen. Beim Sauerteig befürchte ich, dass die Gehzeit zu lange ist, also > 6 Stunden. Das wollte ich nicht, aber vielleicht versucht das mal jemand. :Wink

Viele Grüße
Tilo
Zuletzt geändert von BrauSachse am Samstag 20. März 2021, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#22

Beitrag von BrauSachse » Samstag 20. März 2021, 21:20

Y-L hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 19:57
Anschließend nochmals Durchkneten und in gewünschte Form bringen.
Viel Spaß beim Nachbacken!
Kay
Hallo Kay,

vielen Dank für das Rezept! :thumbup Das backe ich auf jeden Falle nach. Hast du die Teiglinge geschliffen, also unter Spannung gebracht, bevor sie in die Lauge kamen, oder einfach als Teigklumpen in die Schöpfkelle gegeben?

Viele Grüße
Tilo

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#23

Beitrag von Y-L » Samstag 20. März 2021, 21:37

renzbräu hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 21:07
Kein IPA verstehe ich ja, da wird der Hopfen durchschlagen. Aber es spricht gegen Weißbier? :Grübel
Das ist eine sehr schlaue und gute Frage!
Geht generell natürlich auch, macht aber einen seltsamen Geruch im Gebäck. Find ich zumindest!
Deshalb kann ich es fürs Rezept nicht empfehlen.

@Tilo
Die Teiglinge werden einfach mit der Hand in Formt gedrückt, und über die Kelle dann ab ins Wasser. :Pulpfiction

EDIT:
Sauerteig habe ich noch nichts mit gemacht, hab aber schon mal überlegt, Sauerbier (Gose) zu verwenden.
Denke aber, dass das weit am Ziel vorbei geht.
Aber falls das jemand probieren sollte, bitte berichten!!! :Smile
Zuletzt geändert von Y-L am Samstag 20. März 2021, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#24

Beitrag von BrauSachse » Samstag 20. März 2021, 21:45

Y-L hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 21:37
@Tilo
Die Teiglinge werden einfach mit der Hand in Formt gedrückt, und über die Kelle dann ab ins Wasser. :Pulpfiction
Danke dir! Ich werde berichten.

Schönes Wochenende noch
Tilo

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#25

Beitrag von Spittyman » Sonntag 21. März 2021, 11:44

BrauSachse hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 21:15
Spittyman hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 21:07
Hat jeman dem Treber schon mal zu Sauerteig dazugetan?
Ich backe normalerweise reines Sauerteigbrot, also völlig ohne Hefe. Beim Treberbrot habe ich mich das noch nicht getraut, weil ich bislang 500g Treber, 250g Weizenmehl, +/-120g Wasser genommen habe. Bei dem hohen Treberanteil hat eine Tüte Trockenhefe schon sehr zu tun gehabt, das Brot aufgehen zu lassen. Beim Sauerteig befürchte ich, dass die Gehzeit zu lange ist, also > 6 Stunden. Das wollte ich nicht, aber vielleicht versucht das mal jemand. :Wink

Viele Grüße
Tilo
Ich stehe auf richtig deftiges Brot, ordentlich Treber mit Sauerteig fänd ich extrem geil, um es mal vorsichtig auszudrücken!
Menschen, die bestimmte Biere aufgrund ihrer Herkunft, Brauart oder Farbe als "Hundepisse" bezeichnen, tun mir leid. :thumbdown Es lebe der Geschmack und die Vielfalt in jederlei Hinsicht! :Bigsmile

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Re: Treberbrot - erster Versuch

#26

Beitrag von gerhard63 » Sonntag 21. März 2021, 16:46

Na da pack ich doch mal mein Rezept auch mit rein.

Man braucht:
- 250 Gramm gut abgetropfter Treber
- 500 Gramm Mehl (Roggen u. Weizen)
- 250 ml Bier
- Backhefe für 500 Gramm Mehl
- 3 gehäuften Teelöffel Salz

Backen 60min. bei 200°C Ober- / Unterhitze

Zubereitung:
Alle Zutaten gut und lange vermischen. An einer warmen Stelle 60 Minuten gehen lassen, z.B. im Backofen bei etwa 30°C.
Dann den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsplatte nochmal 10 Minuten per Hand kräftig durchkneten.
Nochmal 20 Minuten abgedeckt gehen lassen. Dann eine Brotform draus kneten und den Teig oben leicht einritzen. Anschließend für 50-60 Minuten in den vorgeheizten Backofen (200°C, Ober- und Unterhitze).

Ich gebe gern auch geróstete Zwiebeln und Speckwúrfel dazu.
Dateianhänge
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Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
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Re: Treberbrot - erster Versuch

#27

Beitrag von schweizer-franke » Sonntag 28. März 2021, 18:16

Spittyman hat geschrieben:
Samstag 20. März 2021, 21:07
Hat jeman dem Treber schon mal zu Sauerteig dazugetan?
Ja, ich habe im Winter ein paar Mal dieses Treber-Brot von Plötzblog gebacken. Geschmacklich auf jeden Fall gut, aber halt etwas Aufwand mit den beiden Vorteigen + Autolyse-Teig. (Ich hab etwas abgekürzt und nehme einen Dinkelsauerteigstarter für beide Sauerteige statt getrennte Roggen-/Weizen-Starter.)

Kann das Brot empfehlen, aber man muss etwa 1.5-2 Tage vorher anfangen - erfordert etwas Planung und zerstört Spontaneität. (Ich habe meinen Treber in 250g-Päcken im Tiefkühl-Fach.)

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