1. Rezept untergärig oder obergärig?

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Majestix
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1. Rezept untergärig oder obergärig?

#1

Beitrag von Majestix » Freitag 15. September 2017, 11:24

Hallo zusammen,
ich habe mit dem KBH mein erstes Rezept "entwickelt".
Ich möchte ein fruchtiges, süffiges Bier das vielen schmeckt.
Eine leichte Restsüsse kann es auch haben.
Nicht zu viel Alkohol.
5 vol.% inkl. Karbonisierung sollten reichen.
Die Hopfen sind an das Simco³ von Riegele angelehnt.
Nach der Hauptgärung möchte ich nur mit Simcoe stopfen.
Oder noch ein anderer Hofen dazu?

Bei der Hefe habe ich gar keinen Plan.
Ober-oder untergärig? Und welche?
Vielleicht habt Ihr ja eine Idee.
Ich weiß nicht wie sich das geschmacklich auswirken würde.
Ich könnte den Sud auch teilen und unterschiedlich vergären.
Rezept.JPG

Ich hoffe ich habe nichts vergessen.
Besten Dank
Grüße
Carsten

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schlupf
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Re: 1. Rezept untergärig oder obergärig?

#2

Beitrag von schlupf » Freitag 15. September 2017, 11:31

Fruchtig, süffige, leichte Restsüße... Das klingt schon eher nach was englischem. Also mein Votum wäre obergärig. Vielleicht die London ESB?

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Boludo
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Re: 1. Rezept untergärig oder obergärig?

#3

Beitrag von Boludo » Freitag 15. September 2017, 11:40

Kannst Du überhaupt richtig untergärig vergären? Also Anstellen bei max. 10°C und bei max. 12°C Innentemperatur vergären?
Untergärig kommen die Hopfenaromen deutlich anders raus als obergärig. Wenn du das Simcoe3 als Vorbild hast, dann mach es obergärig. Das ist dann auch deutlich schneller ausgereift.
Untergärig gestopfte Biere haben aber durchaus auch ihren Reiz, ist halt was anderes.

Stefan

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karlm
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Re: 1. Rezept untergärig oder obergärig?

#4

Beitrag von karlm » Freitag 15. September 2017, 11:42

OG der UG, das ergibt sich oft nach den Möglichkeiten. Aktive Kühlung, oder einfach in einen mehr oder weniger warmen Raum stellen.
Gruß, Philipp
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Re: 1. Rezept untergärig oder obergärig?

#5

Beitrag von Boludo » Freitag 15. September 2017, 12:40

Auch ein obergäriges Bier profitiert sehr davon, wenn man es nicht einfach in einen mehr oder weniger warmen Raum stellt.

Stefan

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karlm
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Re: 1. Rezept untergärig oder obergärig?

#6

Beitrag von karlm » Freitag 15. September 2017, 12:46

So ist es. Die Temperatur im Gäreimer können um einige Grad höher sein als die Raumtemperatur. Um bei 20 Grad zu vergären sollte man schon fast einen 16 Grad Raum haben.
Gruß, Philipp
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grüner Drache
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Re: 1. Rezept untergärig oder obergärig?

#7

Beitrag von grüner Drache » Freitag 15. September 2017, 14:34

Hallo!

Ich denke bei ne Rast von 60 min für 64 Grad dürfte es eher nich so restsüss, sondern trocken werden.

Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao, Alex!
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

Majestix
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Re: 1. Rezept untergärig oder obergärig?

#8

Beitrag von Majestix » Freitag 15. September 2017, 16:08

Hallo,
besten Dank für die schnelle Rückmeldung;
ja, untergärig wäre kein Problem.
Ich kann die Gärtemperatur steuern.
Aber welche Gärführung würde wohl besser passen?
Kann man so allgemein sagen wie sich der Geschmack dadurch verändert?
Werde den Sud wohl teilen müssen, Macht es dann noch spannender :Bigsmile
Für mehr Restsüsse müsst ich mit der Zeit dann runter bei der Maltoserast?
Gibt es noch einen Vorschlag zur Hefe?
Grüße
Carsten

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