Lindenblüten IPA

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Lindenblüten IPA

#1

Beitrag von rakader » Samstag 7. Juli 2018, 19:20

Es wird an der Zeit: Ich wohne in einem Tal, dass die Linde zum Namen hat, meine Biere haben das Tal im Namen und ich habe gestern von einer netten Bäuerin einige Tüten Lindenblüten geschenkt bekommen. Jetzt soll es endlich mal ein Lindenblüten IPA geben. (Die Lindenblüten würde ich mit hopfenstopfen, damit ich die leicht flüchtigen Aromen (Phenole?) nicht kaputtmache.)

Jetzt bin ich mir beim Hopfen nicht ganz sicher: Soll der Hopfen die Lindenblüten kontrastieren oder unterstützen. Ich nehme an, dass das Lindenblütenaroma so zart ist, dass es eher Unterstützung als einen Antagonisten braucht, der es überdecken würde.

Die Hopslist zeigt mir, dass einige NZ-Sorten wie Wai-ti, Wakatu und Hallertauer (New Zealand) Lindenblütenaromen mitbringen. Was würde man zur Bitterung einsetzen? Ich mag eigentlich die neuseeländische Waimea und Motueka sehr gerne, weiß aber nicht, ob die beiden mit ihrer tropischen Frucht das Lindenblütenaroma stören. Vielleicht ein eher neutraler Bitterhopfen?

Und welches Malz? Ich tendiere zum hellen Maris Otter, gegebenenfalls zum Pale Ale Malz mit etwas Karamellmalz. Es soll ein leichtes Sommer IPA mit fruchtigen Noten und ebensolcher Nase werden. Karamell und Linenblüten, gegebenenfalls noch (Gewürz-)Lavendel stelle ich mir als tolle Kombination vor. (Habe ich jetzt zu viel verraten?)

Ach ja - ich entwickle hiermit zum ersten Mal ein grundständig ein eigenes Rezept und sage schon mal Dank vorab für Anregungen und Kritik.

Viele Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#2

Beitrag von marsabba » Samstag 7. Juli 2018, 19:32

Hallo,
nach allen meinen Experimenten mit Kräutern, Blüten und Früchten kann ich dir nur folgendes Raten:
Um die Kräuter zur Geltung zu bringen sollten alle anderen Zutaten in den Hintergrund treten, also:
* Hopfen nur eine Bittergabe, keine oder nur minimale Aromagabe. Kein Ami, nur nobler Hopfen. Mit der Bittere nicht übertreiben, 25-30 IBU max.
* Auch mit dem Malz Zurückhaltung üben; 100 % Pima, nichts Dominantes. Marris Otter würd ich nicht nehmen.
* Aus irgendeinem Grund passen Saisonhefen prima zu solchen Experimenten
Viele Grüße
Martin

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Re: Lindenblüten IPA

#3

Beitrag von rakader » Sonntag 8. Juli 2018, 13:33

Hallo Martin,

vielen Dank für Deine wertvollen Hinweise! Dann ist mein Grundansatz als leichtes Summer IPA nicht so falsch. Mit "Pima" nehme ich an meinst Du Plsener? Die Einordnung "Nobel" fällt mir noch etwas schwer, insbesondere, wenn ich die New Zealands einordnen soll. Aber wenn ich Dich richtig verstehe, könnte die neue deutsche Nobelsorte "Huell Melon" ganz gut passen.

Weil Du gemahnst, mit dem Hopfen vorsichtig zu sein: Was hältst Du davon dann den Hopfen in die Vorderwürze zu geben?

Saisonhefen ist ein toller Tip - das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.

Viele Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#4

Beitrag von marsabba » Sonntag 8. Juli 2018, 18:14

Hallo,

Vorderwürzehopfung ist nie verkehrt und passt in deinem Fall auch ganz gut. Dann aber keine Aromagabe mehr.
Mit "nobel" hatt ich eher so was wie Mittelfrüh, Perle, Saazer im Sinn. Der Melon wär mir persönlich hier schon zu dominant und lenkt vom Thema "Lindenblüten" ab. Ich würde bewusst keinen fruchtigen Hopfen nehmen.
Aber mach wie du denkst, eine "objektive Wahrheit" gibt es bei unserem Hobby (zum Glück) nicht.

Grüße
Martin

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Re: Lindenblüten IPA

#5

Beitrag von rakader » Sonntag 8. Juli 2018, 18:59

Hallo Martin,

ja vielen Dank für Deinen Einwand. Ich hatte natürlich an eine Unterstützung der Lindenblüten gedacht. Aber mit dem Melon hast Du natürlich Recht. Saazer norde ich vor meinem inneren Auge jetzt mal ein, suche aber noch nach eine neuseeländischen Entsprechung. Aber ich denke, dass ich jetzt gut gepimpt bin. Hilfreich ist v.a. mich auf ein Gewürz/Aroma zu konzentrieren und fruchtige Hopfen zu meiden. Mach ich beim Kochen mit edlen Pfeffern auch so. Gegebenenfalls mache ich noch einen 2. kleinen Test-Sud, um das Aromenspiel Hopfen und Blüte aus Neugier zu testen; einige Hopfenanbieter haben da ja sehr gute Matrixes, die ich so auch aus der gehobenen Küche kenne. Vermutlich lande ich aber dann doch bei Deinem Erfahrungswert ;-)

Viele Grüße
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Re: Lindenblüten IPA

#6

Beitrag von rakader » Samstag 28. Juli 2018, 13:55

So, das Rezept entwickelt sich. Jetzt geht es um die Herausarbeitung der Lindenblüten. Trocken, weich und fruchtig, duftend stelle ich es mir vor mit einem mittelhellen Rotton. Im Abgang dann aber eine leichte Schärfe. Als Hefe soll die Wyeast French Saison zum Einsatz kommen.

Wenn ich hier fachlich etwas falsch diskutiert/erläutert habe, darf man mir eins auf die Finger geben. Ich bin hier, um zu lernen. :Greets

Aber zuerst mal, was ich mir beim Malz auf 23,5 ltr. bei 15°P Stw. gedacht habe:
65% Pilsener oder Bohemian Pilsener
20% Weizenmalz hell
10% Hafeflocken Feinblatt (vorverkleistert/gedämpft -> Alnatura)
5% Cara Red

Diskussion: Die Haferflocken geben im Ggs. zu Oat Malt eine weiche, leicht nussige Note hinzu. Das Cara Red dient der Farbe. Sollte der Malzeintrag zu stark sein, kann ich mich auch mit Meladoninmalz (weniger bitter) anfreunden. Nach Durchsicht vieler Rezepte bei Brewtoad ist Cara Red eine geläufige Zugabe für Saisons. Bei Temperaturführung bin ich mir noch nicht sicher. Wenn es trocken sein soll, dann wohl eher mit niedrigerer Temperatur. (Wie gesagt, es sind meine ersten Gehversuche mit einem grundständig selbst entwickelten Rezept.) Rasten habe ich jetzt so vorgesehen - ich möchte auf eine Kombi verzichten:
Weizenrast 45°C 15 min
Eiweißrast 57°C 10 min
Maltoserast 62°C 50 min
Verzuckerung 72°C 20 min
Abmaischen 78°C 10 min
Ist daran was falsch? Wie der Restextrakt/Alcohol aussehen wird, verschließt sich mir bisher.

Nun zur Hopfengabe. Wie von marsabba (Martin) empfohlen, soll ich ja den Gewürz- und Kräutercharakter herausarbeiten. Somit lasse ich den Hüll Melon weg und fahre den Hopfencharakter, der bei Saisons sonst die zweite Geige ist, zurück. Ein wenig Aroma vom Nelson Sauvin als Universalhopfen kann ich aber nicht lassen - ich mag den Neuseelandstil. Das sieht dann mit 29 IBU bei 100 min Kochzeit so aus:

15g Pacific Gem VWH 100 min
13 g Nelson Sauvin 10 min
Nachisomerisierungszeit: 5 min (auf 80°C, meist in 3 min wg. guter Kühlspirale)

Einen Teil der Kräuter und Gewürze würde ich kurz vor Kochenende mitkochen, einen Teil kalt zugeben (gerade bei Lindenblüten sollte das passen - ist dann fruchtiger. Sorge habe ich wegen der kleinen Tierchen in den Blüten). Die Frage ist nun, was zu Lindenblüten passt und ob ich Sirup vor Kochende hinzugeben soll. Derzeit würde ich es so machen:
1,5g/l Lindenblüten 10 min vor Kochende
1 g/l Zitronengras frisch 10 min vor Kochende
0,1 g/l Tonkabohne gerieben 10 min vor Kochende

Ich habe weiters auch an Orangen- und Zitronenzesten gedacht sowie Rosenblüten. Auch getrocknete Holunderbeeren und Holundersirup steht auf dem Zettel. Große Frage aber jetzt ist die Schärfe. Koriander, Szechuanpfeffer - was könnte zu Lindenblüten passen?

40 g Lindenblüten würde ich dann nach der Hauptgärung hinzugeben, ggf. noch etwas Nelson Sauvin hopfenstopfen.

Diskussion: Lindenblüten und Tonkabohnen harmonieren. Tonkabohnen enthalten Cumarin, da nicht hitzebeständig, wird dies beim Kochen zerstört. Tonkabohnen haben einen speziellen Vanillegeschmack. Zitronengras sollte die feine florale Note der Lindenblüten herausarbeiten ohne zu säuern. Meine Frage ist bei Orangenschale etc. ob die gegenüber den Lindenblüten zu dominant wäre. Holunder kann ich mir gut wegen seiner herben Fruchtnote vorstellen, weiß aber auch nicht, ob der die Lindenblüten erschlägt.

Das ist jetzt etwas viel Text geworden, aber vielleicht fällt dem ein oder anderen von Euch etwas auf. Da wäre ich sehr dankbar.

Cheers
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Re: Lindenblüten IPA

#7

Beitrag von Fle4 » Samstag 28. Juli 2018, 21:44

Was ich nicht verstehe: du möchtest ein Lindenblüten Ale mache. Damit deren Geschmack heraussticht würde dir empfohlen möglichst auf alles zu verzichten was davon ablenkt. Du möchtest aber Tonkabohnen, Zitronengras und Aromahopfen hinzugeben. Ich werde daraus jetzt nicht schlau. ich meine das nicht böse, würde an deiner Stelle aber auf die Empfehlungen eines so erfahrenen Brauers wie Mrasabba vertrauen.

Also 100% PiMa, VWH und Lindenblüten(Kochen und Stopfen)

Ggf. hast du ja die Möglichkeit den Sud zu Splitten und beides zu Probieren?

Grüße Flo

Edit//
Du könntest auch mal einen Klatauzug von den Lindenblüten machen und diesen mit einem relativ "geschmacksneutral" Bier misch um zu testen. Dann + Titatonkabohne, dann + Zitonengras..

Gutes Gelingen. :Greets
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Re: Lindenblüten Saison

#8

Beitrag von rakader » Sonntag 29. Juli 2018, 03:26

Hallo Flo,

erst einmal Dank für Deine Antwort. Nein, Deine Einwände kann ich schon nachvollziehen. Jetzt kommt aber das Aber: Ein Saison mit 100% PiMa habe ich jetzt bei über 100 durchgesehenen Rezepten noch nie gesehen. Es ist immer WeiMa wegen der Spritzigkeit gefordert. Im Zuge meiner Recherchen bin ich da durch die Profilbeschreibungen der Maltose Falcons in Kalifornien und von der American Homebrewers Association bestätigt worden, die recht genau ausführen, wie man bestimmte Aromaeindrücke realisiert.
Lively – Nothing worse than a “dead” Saison. The beer needs to be alive in the glass with plenty of carbonation. A touch of sourness can boost the heart rate as well.

Sehr beliebt sind eben auch Haferflocken oder Oat Malt. Gegen letzteres habe ich mich wg. seines Geschmacks entschieden. Cara Red wird allein der Farbe wegen verwendet: Die Lindenblüten färben rot, Cara Red unterstützt das. Ich habe mich beim Lindenblüten Saison (falscher Titel im Thread -> geändert) davon leiten lassen, mittlere Ausschläge der Zutaten zu fahren. Dies bestätigten mir dann die Malcons:
Earthy – A dry beer with nothing interesting is just a boring moisture suck. The best Saisons have a middle character of malt and earthy tones that set up the finish.
Die Forderung nach Trockenheit ist mit dem Malz ja erfüllt:
Dry – Thou shall not make a Saison that is not dry. These beers require an amazing level of attenuation. Any sweet characters should be perceptual - e.g. a sugar top note, an herbal sweetness.
Wie ich es verstehe, darf man bei einem modernen Saison schon etwas an den Hopfen herangehen, aber halt nicht wie beim IPA. Der Nelson Sauvin ist ja auch ein Universalhopfen. Der Pacific Gem wird als sehr zurückhaltend beschrieben. Ich habe hier halt noch ein paar Päckchen herumliegen, die weg müssen.

Deine Empfehlung mit dem Kaltauszug habe ich verschiedentlich gelesen. Der Lambic-Gott Raf von Bokkereyder empfiehlt dieses Verfahren, damit der Geschmack der Stiele (Hartteile) nicht reinkommt. Wie machst Du den genau? Da ich keine Rezepte mit Lindenblüten gefunden habe, verglich ich mit Holunder. In der Tat ist es wohl so, dass der Geschmack der Blüten am besten kalt eingetragen wird. Und ein Kaltauszug mindert die Infektionsgefahr.

Warum ich mit zusätzlichen Gewürzen operiere ist dem Grund geschuldet, dass ein reines Lindenblüten Saison wohl sehr eindimensional wäre. Wie der Tee eben auch. Die Tonkabohnen sind ein tolles Topping dazu; sie werden einfach kurz mitgekocht, bzw. mit kalt eingelegt.
Spicy – You need tones on the palette that grab and wake you up. A cinnamon thing, a pepper bite, herbal, hot. This spice breaks the earthy middle and leads right to the CO2 sting of the finish
Deine anderen Bedenken aber teile ich unterdessen. Ich werde also vorab einen Kaltauszug machen und vorab mit einem Bier testen. Auch den Sud zu teilen ist eine Option. Bei letzter Option überlege ich, ob ich eine Brett als zweite Hefe in einem Teil einsetzen soll.

Und noch eine Frage: Die eingesetzte Hefe hat's gerne warm. Mit einem Aquarienstab möchte ich aber nicht hantieren. Wie sieht es mit einer Heizmatte unter dem Gärbottich aus, den man kontrolliert fährt. Ist das eine gute Option? (Raumgreifendere Varianten scheiden aus.)

Das Stöffchen soll schon was werden… :Drink

Viele Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#9

Beitrag von Fle4 » Sonntag 29. Juli 2018, 10:26

Huhu Radulph,

Hier hat Chaos Black einmal sehr schöne beschrieben wie er sein Rezept für ein Kräuterbier entwickelt hat.
Vielleicht hilft dir das ja beim Entwickeln.

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ut#p277715

Den Klatauszug würde ich lediglich zum vorab testen nutzen, um denen einen Eindruck der Kombination aus Lindenblüten, Tonkabohne und Zitronengras zu erahnen.

Ich arbeite in meinem Gährkühlschrank auch mit einer Heizmatte, diese liegt unten auf dem Boden. Der Eimer steht in der ersten Etage darüber. Hier und da wir empfohlen einen kleine Ventilator einzusetzen, um über alt die gleiche Temperatur zu haben. Meine Heizmatte hat nur 30 Watt. Bein Temperaturen über 25 Grad, schafft sie es nicht die Temperatur zu halten.

Danke für dein Ausführliche Erläuterung.

Viele Grüße und gutes Gelingen
Flo
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Re: Lindenblüten IPA

#10

Beitrag von rakader » Sonntag 29. Juli 2018, 15:32

Hali und hallo Flo,
Fle4 hat geschrieben:
Sonntag 29. Juli 2018, 10:26
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ut#p277715
Den Klatauszug würde ich lediglich zum vorab testen nutzen, um denen einen Eindruck der Kombination aus Lindenblüten, Tonkabohne und Zitronengras zu erahnen.
Danke dafür. Ist ein gutes Beispiel für die Entwicklung und eines wie man's dann doch nicht macht. Bei dem verlinkten Grut wird mit der vierfachen Menge gearbeitet und auf Kaltzugabe verzichtet. Aber es ist dokumentiert.
Fle4 hat geschrieben:
Sonntag 29. Juli 2018, 10:26
Ich arbeite in meinem Gährkühlschrank auch mit einer Heizmatte, diese liegt unten auf dem Boden. Der Eimer steht in der ersten Etage darüber. Hier und da wir empfohlen einen kleine Ventilator einzusetzen, um über alt die gleiche Temperatur zu haben. Meine Heizmatte hat nur 30 Watt. Bein Temperaturen über 25 Grad, schafft sie es nicht die Temperatur zu halten.
Einen zusätzlichen Kühlschrank nenne ich nicht mein eigen. Ich hatte daran gedacht die Heizmatte direkt unters Fass zu legen. Da müsste halt ein Fühler in den Sud. Ist das praktikabel? Bei einem Heizstab habe ich Bedenken, dass in seiner Umgebung zu stark aufgeheizt wird, die Hefe kaputt geht. Kurzum, die Temperatur kontrolliert ohne Gärschrank zu fahren, scheint mir noch ein echtes Problem zu sein.

Aber ich nähere mich an…

Viele Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#11

Beitrag von Fle4 » Sonntag 29. Juli 2018, 19:18

Huhu Radulph,

Ich hatte den kaltauszug auch nur zum vorherigen testen gedacht. Den Chaos-Black und die Grut kenne ich persönlich. Bzw. den Alex kenne ich die Grut habe ich getrunken.

Einen Kühlschrank mit einem inkbrird für die Kontrolierte Gärung halte ich für eine der wichtigsten Investitionen. Es hat bei meine Bieren einen Qualitätssprung mit sich gebracht! Die Matte unter dem Fass, hmm weiß nicht wie das klappt. Ich würde das lassen. Mann kann beim maischen und kochen viel richtig machen was man sich dann ohne kontrolierte Gärung wieder kaputt macht. Ich finde dein Projekt spannend aber ohne die Gärung aktiv beeinflussen zu können würde ich davon erstmal die Finger lassen.

Das sind jetzt aber auch nur meine bescheiden Erfahrungen aus ca. 30 Suden. Expert bin ich mit Verlaub nicht. Begeisterter Einsteiger mit Lust auf mehr: Ja!

Weiterhin Gutes Gelingen
Flo
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Re: Lindenblüten IPA

#12

Beitrag von rakader » Sonntag 29. Juli 2018, 19:54

Huhu Flo,

gleiche Liga, auch so um die 30 Sude. Verdammte Axt, wo stelle ich den Kühlschrank hin…
Wegen der Gärgeschichte mache ich bisher nur obergärige Biere. Aber dennoch…

LG
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#13

Beitrag von Fle4 » Sonntag 29. Juli 2018, 21:38

Platz habe ich eigentlich auch nicht. Habe mir im Keller 1 Regal erkämpft +Platz für Kisten und eine Kühlschrank. Supotiamlerweise muss ich den zum gären und reifen nutzen.

Auch OG bringt eine kontrolierte Gärung viel. Bei einem Saison ist es ja auch gut am Ende die Temperatur nochmal anheben zu können. Hoffentlich findest du Platz!

Grüße Flo
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Re: Lindenblüten IPA

#14

Beitrag von rakader » Sonntag 29. Juli 2018, 22:19

Ich habe keinen Keller und eine Abstellkammer ohne Strom und ohne Türe sowie einen Carport ohne Strom. Bis ich da eine Lösung mit Truhe habe, wäre ich froh, wenn mir jemand eine Notlösung offerieren könnte. Bis jetzt habe ich gefunden:

1: Aquarienheizstab
2. Heizmatte
3. Fassmanschette von Polsinelli

Ich würde halt gerne wissen, was von diesen Notlösungen die besten Ergebnisse produziert.

Und dann bräuchte ich eine Truhe für 6-8 Fässer. Empfohlen wurden mir da alte Langnese-Truhen. Nur woher soll ich die bekommen, wenn man die Transportmöglichkeiten nicht hat? Stellt sich für einen Nicht-Handwerker sehr schwierig dar.

Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#15

Beitrag von Fle4 » Montag 30. Juli 2018, 09:13

Also dann würde ich die Heizmatte auf der Außenseite anbringen. Einen Temperaturfühler z.b. vom Inkbird kann auch gut an der Außenseite aufgeklebt werden. Er sollte dann aber mit Styropor isoliert werden.

Viele Grüße :Drink
Flo
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Re: Lindenblüten IPA

#16

Beitrag von rakader » Donnerstag 9. August 2018, 12:12

So, das Rezept ist fertig. Ich habe einen Sirupauszug gemacht, der 10 min vor Kochende hinzugegeben wird, ferner eine Mazeration mit Prima Sprit, die der Nachgärung zugefügt wird.

Gewählt wurde eine mehrstufige Infusion, um einen höheren Vergärungsgrad zu erreichen. Dazu wurde die Maltoserast für die β-Amylasen schonend bei 62°C angesetzt und eine Zwischenrast bei 67°C. Spricht Eurer Meinung etwas dagegen? Ich hatte mir noch eine Weizenrast bei 45°C überlegt, doch erstens ist die Weizenmenge gering, zweitens sieht der KBH nicht mehr als fünf Rasten vor.

Das Bier soll ausgewogen trocken mit einem Nachklang an Vollmundigkeit sein (Schmelz). Die höhere Stammwürze orientiert sich an modernen Saison-Rezepten aus den USA, sozusagen New Saisons.

@Flo: Ich arbeite bei diesem Sud erst Mal mit der Heizmatte von Polsinelli, im Frühherbst kommt dann ein Unitank von SSBrewtech ins Haus. Danke für all das Feedback

Viele Grüße
Radulph
no_8_wire_-_linden_valley_kiwi_saison_seite_1.jpg
Edit: Der Nelson Sauvin ist entgegen der Empfehlung von marsabba (Martin) ganz dezent gewählt, um eine Ahnung von Hopfen zu geben. Hintergedanke war, den Lindenblüten mit Tonkabohnen und Nelson etwas Aromenspiel zu geben. Pacific Gem trägt eine harzige Note ein (neben der Bittere). Dies entspricht dem Bierstil und der gewünschten Trockenheit. Der Schmelz (Nachtrunk) wird durch die Vollmundigkeit von CaraRed erreicht. Oder nicht? Den Haupteindruck leistet eh die French Saison. Ist das erste Mal, dass ich mit dieser Hefe arbeite. Bin gespannt.

Edit 2: Es gibt dafür noch kein Feld im KBH: Das Malz wird 8-12 Std. vorher konditioniert.
Zuletzt geändert von rakader am Donnerstag 9. August 2018, 13:45, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Lindenblüten IPA

#17

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 9. August 2018, 12:59

Sieht interessant aus, ich würde aber sicherheitshalber die 62grad Rast auf 64grad erhöhen, da es in einigen Malzchargen des vergangenen Jahres entsprechende Variationen gab, die dazu führen dass eine erhöhte Temperatur für die Zugänglichkeit der Stärke notwendig ist.
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Lindenblüten IPA

#18

Beitrag von rakader » Donnerstag 9. August 2018, 13:20

chaos-black hat geschrieben:
Donnerstag 9. August 2018, 12:59
Sieht interessant aus, ich würde aber sicherheitshalber die 62grad Rast auf 64grad erhöhen, da es in einigen Malzchargen des vergangenen Jahres entsprechende Variationen gab, die dazu führen dass eine erhöhte Temperatur für die Zugänglichkeit der Stärke notwendig ist.
Wow, black - danke für diesen wirklich amazing hint!
…schon gemacht.

Weitere Anmerkungen im Edit den Eingangposts…

Cheers Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#19

Beitrag von rakader » Donnerstag 30. August 2018, 10:18

So, kleiner Zwischenstand: der Sud ist im Fass mit einem Starter der French Saison, den ich mit einem Kleinsud in 1,2 Ltr angesetzt hatte, samt einer definierten Menge Hopfen (Jan Brückelmeier hatte mal diesen Tipp gegeben). Geht schon nach 8 Stunden durch die Decke. Hervorragende Kräusen. Alle berechneten Werte wurden bisher auf den Punkt getroffen. Das Wetter ist gerade auch optimal, sodass ich den ganzen Temperaturbereich der French Saison von 18°C bis 25°C fahren kann. Dazu nutze ich eine Gärmanschette von Polsinelli, die ich mir extra angeschafft habe. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen eine Option, wenn eine kleine Lösung für eine Gärführung bei wärmeliebenden Hefen gefragt ist.

Das Rezept werde ich in Kürze noch mehmals brauen und sicher 1-2 Mal anpassen, mit mehr Pilsener und einen Ersatz für Cara Red, vermutlich Cara Belge. Der Schüttungsanteil des Sirups ist relativ hoch und wird vermutlich bei künftigen Suden reduziert. Da werde ich mich einfach sensorisch rantasten, insofern ich nicht weiß, wie ich die Ausbeute des Sirups berechnen kann (hängt vermutlich mit dem Wasseranteil und der Zuckerart zusammen).

Allenthalben möchte ich an dieser Stelle noch einmal allen, insbesondere Martin, Florian und chaos-black, herzlichen Dank für die Hilfe und Unterstützung sagen.

Beste Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#20

Beitrag von rakader » Freitag 18. Januar 2019, 05:12

Was lange währt, wird gut: Ich habe gestern die erste Verkostung des Lindenblüten Saison gemacht. Ungemein frisch, herb bis sehr herb im Antrunk, perfekter feinporiger Schaum, mit einem seeehr langen Abgang von Steinfrüchten, Mirabelle und eben Lindenblüten und den Vanillenoten der Tonkabohne, die perfekt harmonieren. Anfangs sehr trocken (served 4°C), bei 9°C wird es dann runder und ergibt ein perfektes Mundgefühl, eine Balance zwischen Trockenheit und eben beigefügtem Lindenblütensirup, der aber alles andere als aufdringlich ist; beim Wein würde man es elegant nennen. Wirklich – der Abgang ist der Hammer.
Die Farbe ist perfekt goldgelben, allein die leichte Eintrübung könnte man noch eliminieren, um die Optik zu perfektionieren. Ich werde es noch auf ein drittes Fass umdrücken. Mit 8,7% Vol. Alc. und 5,5g CO2/l ist es bei seiner Frische ein Fiesling und – kann man so sagen – haut im Nachgang ganz schön rein. (Es ist das erste Bier, bei dem ich nicht mit Zwangkarbonisierung nacharbeiten musste.) Die Weizenmenge ist optimal zurückhaltend, könnte sogar noch leicht erhöht werden, will man die Frische noch stärker betonen.

Ich kann das Rezept nur zum Nachbrauen empfehlen. Viel Vorarbeit, das Ergebnis entschädigt. Absolut.

Die leichten, weißen Pfeffernoten der French Saison würde ich mir noch etwas ausgeprägter wünschen. Hinweise und Tipps sind hier herzlich willkommen.

Beste Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#21

Beitrag von marsabba » Freitag 18. Januar 2019, 07:37

Moin,
wenn du mehr "Pfeffer" willst, solltest du beim nächsten mal zur Belle Saison wechseln, die genau dafür bekannt ist. Oder beide Hefen mischen.
Falls du nach Romrod kommst, dann bring das Bier unbedingt mit. Ich denke, du hast viele Leute neugierig gemacht, inklusive mich selbst.

Viele Größe
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Re: Lindenblüten IPA

#22

Beitrag von Birnsojjel » Freitag 18. Januar 2019, 11:56

Hört sich wirklich klasse an, sehr blumig dargestellt :-)
Hast du denn nun - wie oben angedeutet - deine Schüttung nochmal angepasst oder kommt das erst noch beim nächsten Versuch?

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Re: Lindenblüten IPA

#23

Beitrag von rakader » Freitag 18. Januar 2019, 12:11

@Birnsojjel: Blumig? Du weißt nicht, was blumig ist :Bigsmile Witzle! Hauptsache, man kann es ein wenig nachvollziehen.
In der Tat habe ich das Rezept noch ein wenig angepasst. Ich hänge es nochmal an. Die Änderungen sind in den Kommentaren vermerkt. Da sind vor allem die Anregungen von Martin, @marsabba, eingeflossen. Die Schüttung wurde nicht großartig angepasst, wohl aber der Maischeplan entschlackt.

Beim nächsten Mal werde ich mit CaraRed auf 5% runtergehen und mit Weizen und Haferflocken 1:1 = 15% arbeiten. Den Honig hatte ich ganz am Schluss reduziert, da ich keinen aufdringlichen Honggeschmack wollte. Sirup reicht völlig aus. Es gibt da einige gute Beiträge von @marsabba über Honig. Das Lindenblütenaroma wird eindeutig durch die Mazeration eingetragen. Es ist Geschmackssache, ob man es bei der Gabe belässt oder sie etwas mindert.
Edit: Sehr wichtig war letztlich auch die Gärführung, die ich mit einer Heizschlange von Polsinelli umsetzte -> 18°C –> 25°C.

@marsabba: Danke fürs Feedback. Dass es mein vermutlich bisher bestes Bier geworden ist, verdanke ich zuletzt auch Dir! Wenn sich Romrod ausgeht, fülle ich ein paar Flaschen ab; ich habe es vor, beruflich kann aber etwas dazwischenkommen. Wenn nicht, finde ich einen Weg –> PM.

Viele Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#24

Beitrag von chaos-black » Freitag 18. Januar 2019, 12:39

Das klingt echt extrem gut. Wenn du magst kannst du das Rezept ja auch noch auf Maische Malz und Mehr eintragen :)

Das kommt jedenfalls auch auf meine To Brew Liste.

Cheers!
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Lindenblüten IPA

#25

Beitrag von rakader » Freitag 18. Januar 2019, 13:18

Hi Alex, an einen Eintrag bei MMuM habe ich in der Tat auch schon gedacht. Mal schauen, ob man das Rezept dort so textlastig darstellen kann. Es freut mich jedenfalls, wenn es nachgebraut wird; hier soll es Hausmarke werden.
Wenn man die Lindenblütenprodukte nicht fertig beziehen kann, ist es ein wenig mehr Aufwand. Die Lindenblüten habe ich von einer Bäuerin hier im Rottal, und weil es so wenige waren dann mit Lindenblüten von Sonnentor aus dem Bioladen aufgefüllt. PrimaSprit muss man sich wohl meistens online bestellen. Tonkabohnen gibt es unterdessen in jedem besseren Edeka ansonsten bei Gewürz Meyer online.

Zum Wohlsein
Radulph :Drink
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Re: Lindenblüten IPA

#26

Beitrag von MANKE » Freitag 18. Januar 2019, 17:41

rakader hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 13:18
Mal schauen, ob man das Rezept dort so textlastig darstellen kann.
Musst du doch gar nicht, verlink doch einfach diesen Thread. :Greets
Viele Grüße,
Martin

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Re: Lindenblüten IPA

#27

Beitrag von Fle4 » Freitag 18. Januar 2019, 19:29

Hey das hört sich in der Tat spannend an. Auf Ramrod werde ich auch anwesend sein und würde mich ebenfalls über ein Kostprobe freuen.

Viele Grüße
Flo
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Re: Lindenblüten IPA

#28

Beitrag von rakader » Montag 21. Januar 2019, 15:12

Fle4 hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 19:29
Hey das hört sich in der Tat spannend an. Auf Ramrod werde ich auch anwesend sein und würde mich ebenfalls über ein Kostprobe freuen.

Viele Grüße
Flo
Moin Flo,
wenn Romrod bei mir klappt, machen wir das auf jeden Fall!

LG
Radulph

Edit: Sehe gerade, dass eine Anmeldung nicht mehr möglich ist. Muss schauen, ob noch was geht.
Zuletzt geändert von rakader am Montag 21. Januar 2019, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lindenblüten IPA

#29

Beitrag von rakader » Montag 21. Januar 2019, 15:18

marsabba hat geschrieben:
Freitag 18. Januar 2019, 07:37
wenn du mehr "Pfeffer" willst, solltest du beim nächsten mal zur Belle Saison wechseln, die genau dafür bekannt ist. Oder beide Hefen mischen.
Meinst Du die Danstar Belle Trockenhefe oder die Wyeast 3724 Belgian Saison? Letztere habe ich hier… dann würde ich nämlich einen zweiten Sud gleich zu WE ansetzen. Mischen ist natürlich auch eine gute Idee. Habe ich gerade mit einem SNPA gemacht - American Ale I und Mangroves US West Coast.

Grüße
Radulph
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Re: Lindenblüten IPA

#30

Beitrag von marsabba » Montag 21. Januar 2019, 19:38

Ich hatte die Danstar Belle Saison im Sinn. Zu der 3724 konnte ich mir noch keine Meinung bilden... es gibt noch so viel auszuprobieren...

Grüße
Martin

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Re: Lindenblüten IPA

#31

Beitrag von rakader » Samstag 16. Februar 2019, 03:15

Hallo Martin, damit mache ich jetzt mein zweites Saison; man liest ja sehr viel über diese Hefe. Das Lindenblüten Saison habe ich umbenannt. War mir zu spießig. Es heißt jetzt WOF N°1 Kiwi Saison. WOF steht für "Warranty Of Fitness", ist der neuseeländische TÜV. Einige meiner Verkoster bekamen nach dem ersten Glas eine ganz schöne Schwankungsbreite, da dachte ich, das passt. Nach Romrod komme ich leider nicht - ich habe es verschusselt rechtzeitig Karten zu bekommen, nach ein paar Anläufen habe ich auch keine Lust/Zeit mehr, Karten hinterherzurennen. Ich gehe davon aus, dass Romrod so erfolgreich wird, dass es einen Nachfolger geben wird. Ende kommender Woche fülle ich Flaschen ab und schicke Dir (und den anderen) eine zu.
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