Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#1

Beitrag von Blackbird » Donnerstag 6. September 2018, 11:26

Hallo zusammen,

ich möchte mich als Neuling einmal vorstellen:
Steffen mein Name, aus der Nähe von Stuttgart.
Habe nach einem Braukurs mit einem Freund ein neues Hobby entdeckt - das Brauen von Bier.

Wir haben zwei mal schon gebraut nach dem Rezept welches uns aus dem Kurs empfohlen wurde. Equipment ist aktuell ein Wecktopf, Läuterhexe, Gärbottich und noch etwas mehr Equipment.


Nun möchte ich mich an dieses Rezept machen (Altdeutsches Helles - Pale Ale):
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... torha2=4.9

Dazu folgende Fragen:
- Sudhausausbeute ist mit 63% berechnet. Ist das zu wenig?
- Wie sollte nach dem Brauen gegärt werden? Meine Idee: 5-6 Tage im Gärbottich im Keller, dann in Flaschen für 4 Wochen im Kühlschrank nach Speisezugabe.
- Ich komme mit den Mengen des Wassers noch nicht so ganz klar. Ich hätte mit also wie angegeben 16 Liter Wasser eingemaischt, mit 11 Liter geläutert. Korrekt?


Danke schon mal vorab für die Anfängerhilfe. :Drink :thumbsup

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Bierstephan
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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#2

Beitrag von Bierstephan » Donnerstag 6. September 2018, 12:19

Hallo Blackbird,
herzlich willkommen.
Ich rechne bei mir mit 60 % Sudhausausbeute und komme damit auch gut klar. Stammwürze ist immer nahe am Punkt. Ich arbeite auch mit Einkocher und läutere mit der Hexe. Später kannst du dann deine speziellen Werte errechnen, die höher oder niedriger liegen können. Dafür brauchst du aber einige Sude.
Lass dir beim gären Zeit. Erst wenn sich die Werte bei der Messung, ich habe ein Refraktometer, drei Tage nicht verändern denke ich ans abfüllen. Das kann nach 7 Tagen soweit sein oder nach 18 Tagen, also immer messen.
Dann abfüllen und die Nachgärung in Flaschen bei gleicher Temoeratur wie die HG ablaufen lassen. Ich verwende an einer Flasche ein Manometer, wenn sich der Druck mehrere Tagen nicht mehr ändert, dann ab in die Kühlung.
Der Nachguss ist abhängig vom Rezept und der Menge, die du braust, daran würde ich mich als Anfänger erst mal halten. Bei den Rezepten bei MMuM kannst du ja prima die Parameter ändern und erhältst die richtigen Werte für das Rezept.

Hier im Board gibt es ein Wiki, ganz oben im Board, da kannst du alles in Ruhe ausführlich nachlesen.

Viel Erfolg! :Drink

Stephan
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Claude Tillier, 1801-1844

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#3

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 6. September 2018, 12:38

Hallo Blackbird,
auch von mir ein herzliches Willkommen. Wie Stefan schon ausgeführt hat, darfst du erst abfüllen, wenn du sicher bist, dass die Hauptgärung beendet ist. Dies bestimmst du über die Messung des Restextrakts (Spindel). Alles andere ist brandgefährlich aufgrund eines möglicherweise Auftretenden hohen Druckaufbaus durch zuviel Restextrakt während der Flaschengärung. Bzgl. der Nachgärung in Flaschen würde ich an deiner Stelle für den Anfang eine Dosierhilfe (<1€) und Zucker nehmen.
Gruss

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#4

Beitrag von Blackbird » Donnerstag 6. September 2018, 12:51

Danke für eurer Feedback.

Die Messung des Restextrakts:
Ich schütte solange Wasser nach dem Hopfenkochen nach, bis ich dann (bei diesem Rezept) bei 13°P bin. Wie ändert sich der Wert des Restextrakts während der Bottich-Gärung? Bzw. wie soll dieser sein bevor es in die Flaschen geht?

.Danke.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#5

Beitrag von coyote77 » Donnerstag 6. September 2018, 13:13

Hallo,
du füllst nicht nach einem bestimmten Wert ab, sondern wenn sich über mindestens drei Tage der Wert nicht verändert hat.
Bitte das hier lesen und beherzigen: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
Grüße, Andreas :Drink

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#6

Beitrag von omitz » Donnerstag 6. September 2018, 15:01

Für deine Premiere ist die Anleitung im Wiki sicher eine Hilfe. Ab Schritt 18 wird das ganze Thema von der Gärung bis zum fertigen Bier Schritt für Schritt erklärt.

Gut Sud!
Timo
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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#7

Beitrag von Blackbird » Mittwoch 21. November 2018, 09:37

Hey zusammen, nun ist es ja doch schon einige Zeit her dass ich hier vesucht habe das erste Pale Ale zu brauen. Ging leider vom Mischverhältniss etwas in die Hose.

Der zweite Brau-Versuch funktionierte wesentlich besser. Hatte nur leider sehr viele Reststoffe im Bier, sprich: Es war sehr trüb (ähnlich wie Hefeweizen), geschmacklich auch eher ein Weißbier/Hefeweizen und in den Flaschen hatte sich ein extremer Satz gebildet.
Wie kann ich das vermeiden? Wir haben sehr ordentlich geläutert und gefiltert...
11g Hefe auf 20 Liter fertiger Sud ist doch nicht zu viel für ein Obergäriges Bier, oder? Speisezugabe lag bei 4,5gr / halber Liter.

Danke.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#8

Beitrag von coyote77 » Mittwoch 21. November 2018, 14:18

So wie du das beschreibst kommt die Trübung von der Hefe. Zu viel war das aber nicht.
Manche Hefesorten setzen sich besser ab, andere weniger. Zeit hilft, also nicht zu früh abfüllen, Evtl Cold Crash wenn möglich, nach der NG bei ca. 3°C reifen lassen, dann setzt sich die Hefe in der Flasche ab. Vorsichtig eingießen, so dass der Satz in der Flasche bleibt!
Manche nehmen auch Hilfsmittel wie Irish Moss, Gelatine oder anderes, mit der SuFu kriegst du da ausreichend Infos.
Grüße, Andreas :Drink

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#9

Beitrag von Blackbird » Mittwoch 9. Januar 2019, 13:17

So, das erste "eigene" Rezept ging in die Hose.

Ich habe noch etwas Probleme mit der Wasserberechnung. Habe hier nachgelesen: https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... d_nachguss

Habe aus einem Rezeptbuch ein Rezept für ein Ale rausgelassen. Darin stand: Für 20l werden ca. 2,8kg Malz benötigt. Wie berechne ich dadurch Hauptguss, Nachguss und mit wie viel Wasser ich beim abläutern nachschwänzle? Letztes mal wurde mein Sud viel zu dünn.

Danke für Hilfe.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#10

Beitrag von schlupf » Mittwoch 9. Januar 2019, 13:23

Was war das denn für ein Buch?
Und was für ein Rezept genau?
Für ein Leichtbier mag das ja reichen...

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#11

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Mittwoch 9. Januar 2019, 13:45

Tip:
Geh einfach mal auf Maische Malz und mehr und nehme dort ein Pale Ale Rezept das erprobt ist (Kommentare) und vergleicbe die Mengen.
Brau, schau wem.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#12

Beitrag von coyote77 » Mittwoch 9. Januar 2019, 16:27

Oder du hältst dich an die für Anfänger sehr gute Anleitung aus Post #6
Grüße, Andreas :Drink

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#13

Beitrag von Blackbird » Donnerstag 10. Januar 2019, 13:53

Also, das Buch nennt sich "Die Biersorten der BRAUWELT" von Horst Dornbusch. Sollte ja bekannt sein, oder? ;)

Hier ein Bild von dem Rezept:
PART_1547060262630.jpg
Kann natürlich auch sein dass ich einfach zu doof bin und es falsch gelesen habe. Danke für Hilfe.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#14

Beitrag von schlupf » Donnerstag 10. Januar 2019, 14:03

:Shocked Der Dornbusch! :thumbdown

Der rechnet mit 80% SHA und wird von Weyermann gesponsert, daher sind die Rezepte sehr Spezialmalz-lastig.
Seine Recherche und der Faktengehalt seiner Texte werden teilweise auch äußerst kontrovers diskutiert...

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#15

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 10. Januar 2019, 14:09

Da hat es Horsti wieder mal gut gemeint. Aus 2,8kg einen 11,5%er zu basteln, ist schon sportlich. Für 20 Liter hätte ich eher so 4kg Malz angesetzt. Gibt die Zahlen mal in den kleinen Brauhelfer ein, dort gibt es auch Vorschläge zu HG/NG.

Cheers, Ruthard
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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#16

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 10. Januar 2019, 16:06

Die Rezepte von dem taugen nicht vel, zumindest nicht für Anfänger. Halte dich tatsächlich besser an Rezepte von https://www.maischemalzundmehr.de/

Die zugrunde liegende Sudhausausbeute von 80% ist utopisch und bestenfalls im Labor erreichbar. Was den Verdacht erhärtet das die Rezepte allesamt frei erfunden sind.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#17

Beitrag von Blackbird » Donnerstag 10. Januar 2019, 17:26

OK, danke für euer Feedback. Dann werde ich mich mal schlau machen und bin auf die nächsten Biere gespannt.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#18

Beitrag von Blackbird » Samstag 12. Januar 2019, 15:39

Aber bevor ich weiter mache...

Wenn im Rezept steht: Ergibt 23 Liter Bier.

Einmaischen mit 14 Liter
Nach dem abläutern schwänzel ich dann mit wie viel Wasser nach ohne dass es gleich zu dünn wird? Nicht gleich mit 9 Liter oder? Dann gäbe es ja keinen Nachguss mehr.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#19

Beitrag von Plöpp » Samstag 12. Januar 2019, 18:12

Ich versteh die Frage nicht, für mich sind "anschwänzen" und "Nachguß" Synonyme.
Und was bitte wird "zu dünn"?
"Hopfen ist als Hecke nicht gut geeignet."
"betrunken im Festzelt von der Bierbank fallen.....ist zwar Hingabe zum Bier aber keine Qualifikation."

Gruß vom Niederrhein! :Drink

Christian

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#20

Beitrag von Frudel » Samstag 12. Januar 2019, 18:46

Blackbird hat geschrieben:
Samstag 12. Januar 2019, 15:39
Aber bevor ich weiter mache...

Wenn im Rezept steht: Ergibt 23 Liter Bier.

Einmaischen mit 14 Liter
Nach dem abläutern schwänzel ich dann mit wie viel Wasser nach ohne dass es gleich zu dünn wird? Nicht gleich mit 9 Liter oder? Dann gäbe es ja keinen Nachguss mehr.
Damit kann man wenig anfangen , was für ein Rezept ,welche Schüttung , was soll wann wie rauskommen ?
Anschwänzen ist der Nachguss .
Man schwänzelt ( wenn es das Wort gibt -weiss der Teufel , wer sich diese Namen einfallen lässt müsste eigentlich schwanzt heissen - ist aber auch nicht besser !! ) bis man den gewünschten Extraktgehalt vor dem Kochen hat.

Anschwänzen, in der Brautechnik das Auswaschen der Treber mit Wasser.

Ich bin gerade mit 2l Bock durch ..... was soll ich sagen , die Welt ist rund!
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#21

Beitrag von Blackbird » Sonntag 13. Januar 2019, 12:33

OK, mein Fehler mit dem Wort. Lag wohl doch an zu viel des Gerstensafts gestern.

Ich möchte vermeiden dass ich durch zu viel anschwänzen den Sud zu sehr verdünne, da ich (als Anfänger) noch keine Erfahrungswerte habe.

Daher das Beispiel:
Ich möchte am Ende 23 Liter fertiges Bier bekommen. Ich habe eine Schüttung von Malzen über ca. 3,8kg. Geplante Stammwürze über 12°P.


Somit kalkuliere ich (https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... d_nachguss)
3,8kg Schüttung x 4,5 Liter Wasser = 17,1Liter Hauptguss.
3,8kg Schüttung x 3 Liter Wasser = 11,4 Liter Nachguss (genutzt zum anschwänzen, lt. Beitrag #20)

Durch Wasserverlust beim Kochen und Restwasser im Treber, etc. soll dadurch also 23 Liter Bier entstehen ohne dass es zu dünn wird? (Ja, es kommt noch auf die Sudhausausbeute an.)

Danke fürs Helfen. ;)

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#22

Beitrag von Plöpp » Sonntag 13. Januar 2019, 14:15

Warum suchst Du Dir hier:

https://www.maischemalzundmehr.de

nicht einfach ein als Anfängertauglich bezeichnetes Rezept, trägst Deine Eckdaten ein und machst genau das, was im Rezept steht?
"Hopfen ist als Hecke nicht gut geeignet."
"betrunken im Festzelt von der Bierbank fallen.....ist zwar Hingabe zum Bier aber keine Qualifikation."

Gruß vom Niederrhein! :Drink

Christian

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#23

Beitrag von haefner » Sonntag 13. Januar 2019, 16:25

Blackbird hat geschrieben:
Sonntag 13. Januar 2019, 12:33
OK, mein Fehler mit dem Wort. Lag wohl doch an zu viel des Gerstensafts gestern.

Ich möchte vermeiden dass ich durch zu viel anschwänzen den Sud zu sehr verdünne, da ich (als Anfänger) noch keine Erfahrungswerte habe.

Danke fürs Helfen. ;)

Servus,

damit Du nicht zuviel verdünnst, musst Du während dem Läutern ab und zu Proben ziehen und messen. Dann siehst Du bei welchem Stammwürzegehalt Du ungefähr stehst. Dann kommt es auf die Anlage an, wie weit Du Deinen Sollwert (wegen Verdampfungsziffer) unterschreiten kannst um nach dem Würzekochen auf Zielwert rauszukommen. Halte Dich jetzt einfach mal an ein erprobtes Rezept (am besten von maischemalzundmehr.de) und nehme dort als Basis die Werte von Haupt und Nachguss, und dann beobachtest Du beim Läutern wie weit Du mit dem Nachguss gehen kannst. An Deiner Stelle würde ich dann beim Läutern die Stammwürze um 1°P unterschreiten und dann kochen. Da wirst Du wohl dann über der gewollten Stammwürze rauskommen, aber verdünnen kann man hinterher immer noch.

Gruß Micha

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Re: Erstes eigenes Bier (Pale Ale)

#24

Beitrag von Blackbird » Montag 14. Januar 2019, 12:51

Hallo Micha,
danke. Das hilft mir.

Hatte nur schon einen Sud der nach dem Hopfenkochen unter der gewünschten Stammwürze lag. Das möchte ich vermeiden. Werde probieren und berichten.

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