Schwechater Zwickl Rezept

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Re: Schwechater Zwickl Rezept

#51

Beitrag von Hopfenfürst » Dienstag 9. Juli 2019, 22:03

Mein Zwickl schmeckt leider nicht ganz authentisch aber trotzdem sehr lecker. Etwas Zeit im Kühlschrank gebe ich dem Bier aber noch...
Die Trübung und Farbe habe ich sehr gut hinbekommen
Habe leider kein Foto im Glas parat, dafür aber ein paar Flaschen mit den bescheidenen Etiketten - 5 Minuten paint.net job
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bobeye
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Re: Schwechater Zwickl Rezept

#52

Beitrag von bobeye » Dienstag 9. Juli 2019, 22:14

Haha, herrlich das Etikett!

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Re: Schwechater Zwickl Rezept

#53

Beitrag von Bahnbrauer » Mittwoch 10. Juli 2019, 10:53

Ach, egal wie authentisch es ist - da es schmeckt, ist es doch wunderbar! Und Dein Etikett ist sehr gelungen! :thumbsup

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Re: Schwechater Zwickl Rezept

#54

Beitrag von Bahnbrauer » Dienstag 2. Februar 2021, 13:01

Kleines Update von meiner Seite nach mehreren Brauversuchen. Dem Bier tut ein wenig mehr Carapils als in meinem ursprünglichen Rezept vorgesehen gut, gebe jetzt 5 % der Schüttung davon rein, dafür weniger Pilsner Malz. Ich finde, damit wird der Schaum wirklich noch etwas cremiger als vorher, auch wenn das Weizenmalz sicher das seine dazu beiträgt. Auch wirkt das Bier auf mich dadurch etwas vollmundiger und malziger, aber das kann auch daran liegen, dass ich seit ein paar Suden das LOB-Set von Speidel verwende. Außerdem habe ich mittlerweile die WP-Hopfung auf etwa 1.5 Gramm/Liter Spalter Select erhöht, da trifft man das Hopfenaroma des Original Schwechater Zwickl noch deutlich besser.

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Re: Schwechater Zwickl Rezept

#55

Beitrag von Bojtar » Sonntag 4. April 2021, 18:25

Bahnbrauer hat geschrieben:
Dienstag 2. Februar 2021, 13:01
Kleines Update von meiner Seite nach mehreren Brauversuchen. Dem Bier tut ein wenig mehr Carapils als in meinem ursprünglichen Rezept vorgesehen gut, gebe jetzt 5 % der Schüttung davon rein, dafür weniger Pilsner Malz. Ich finde, damit wird der Schaum wirklich noch etwas cremiger als vorher, auch wenn das Weizenmalz sicher das seine dazu beiträgt. Auch wirkt das Bier auf mich dadurch etwas vollmundiger und malziger, aber das kann auch daran liegen, dass ich seit ein paar Suden das LOB-Set von Speidel verwende. Außerdem habe ich mittlerweile die WP-Hopfung auf etwa 1.5 Gramm/Liter Spalter Select erhöht, da trifft man das Hopfenaroma des Original Schwechater Zwickl noch deutlich besser.
Hallo!

Sag, nimmst Du noch immer die Hefe aus der Brauerei oder schon eine Kaufhefe? Bzw. hast Du einen Tipp welche hier zu empfehlen ist?
Lg, Christian

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Re: Schwechater Zwickl Rezept

#56

Beitrag von Bahnbrauer » Samstag 10. April 2021, 16:01

Hallo Christian!

Ja, bevorzugt nehme ich noch immer die Hefe aus der Brauerei selbst. Lockdownbedingt habe ich aber letztes Jahr das Bier auch mal mit der W 34/70-Trockenhefe gebraut und das hat auch funktioniert; ich schätze mal, dass die Schwechater Brauereihefe nichts anderes ist als eine W 34/70. Trotzdem: So gut wie mit der Brauereihefe ist das Bier nicht geworden. Das kann viele Gründe haben, aber wohl auch den, dass mit frischer Brauereihefe einfach das Anstellen bei niedriger Temperatur (8 Grad) deutlich problemloser ist, die Gärung schneller vorangeht und ich auch ohne viel Nachzudenken einen höheren EVG erreiche. Das ist alles bei der Trockenhefe (vor allem in erster Führung) nicht so.

Aber trotzdem: Nimm alternativ die W 34/70-Trockenhefe, am besten für 20-23 Liter mindestens 4 Packungen, und schaue, dass du bei zumindest 9 Grad Celsius anstellst, besser noch bei 8 Grad. Dann wird das sicher ein feines Bier.

Grüße
Markus

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