Leffe - Brune Klonrezept

Fragen und Diskussion rund um Rezepturen.
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Leffe - Brune Klonrezept

#1

Beitrag von Biervirtuose » Dienstag 12. März 2019, 21:26

Moin ich würde gerne einen Leffe - Brune clone brauen. Hat sich jemand daran schon mal versucht und geschafft? Für Rezepte sowie Anregungen wäre ich sehr dankbar. Ich hatte bisher nur dieses Rezept gefunden, muss aber leider gestehen das ich mir darunter kein Leffe - Brune vorstellen kann. https://www.brewersfriend.com/homebrew/ ... ffe-brune-

Braumichel
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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#2

Beitrag von Braumichel » Mittwoch 13. März 2019, 09:45

Da ich das Leffe Brune sehr mag hab ich dieses Rezept vor einiger Zeit mal nachgebraut... lass es! Bei dieser Rezeptur bekommst Du ein Rauchbier, aber kein Leffe Brune. Für einen zweiten Versuch - bei dem ich den Großteil des Rauchmalzes durch Wiener Malz ersetzen würde - hatte ich bislang noch keine rechte Lust und Energie... Aus dem Bauch raus denke ich 5..10% Rauchmalz sind genug, aber da gibt es hier im Forum sicher Mitglieder, die davon mehr Ahnung haben!

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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#3

Beitrag von Biervirtuose » Mittwoch 13. März 2019, 10:56

OK vielen Dank

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ggansde
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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#4

Beitrag von ggansde » Mittwoch 13. März 2019, 11:07

Moin,
ich habe ein Bruin noch nicht gebraut aber schon probiert und Leffe ist ja auch nur ein (wenn auch nicht so toller) Vertreter. Spontan würde ich in diese Richtung gehen: Schüttung mit Pilsner Malz, Farbe über braunen Kandissirup (z.B. D-90) in üblicher Menge von ca. 5 - 10 % der Gesamtschüttung (evtl. nur 5 % wegen Zufärbung durch das Röstmalz), die leichten Röstnoten über Röstmalzgabe kurz vor dem Abmaischen, klassische Hopfen (z.B. Saatz, Hallertauer MF, Golding), belgische Hefe.
Um diese Parameter herum würde ich mir ein Rezept zusammenbauen.
VG, Markus
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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#5

Beitrag von Biervirtuose » Mittwoch 13. März 2019, 11:11

Vielen Dank

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DerDallmann
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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#6

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 13. März 2019, 11:45

Ich habe mal gelesen, dass InBev eine "dt. Weizenhefe" für die Leffe Biere benutzt.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#7

Beitrag von tbln » Mittwoch 13. März 2019, 12:07

In "Brew like a Monk" von Stan Hieronymus ist ein Rezeptansatz für das Achel Extra Bruin. Zum Leffe Bruin finden sich in dem Buch leider keine Angaben. Auf tapintoyourbeer.com findest du noch Folgendes:
Leffe Brune is an authentic abbey beer. Both its deep, dark brown colour and its smooth, rich and bittersweet flavour can be ascribed to the use of darkly roasted malt.
Water, Barley malt, Maize, Barley, Sugar, Hops

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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#8

Beitrag von domingo » Mittwoch 13. März 2019, 12:34

Ich hänge mich hier mal an diesen Faden an, da ich gerade gestern die bestellten Zutaten für ein Leffe Brune Klon erhalten habe. Dabei habe ich mich an das Rezept unter folgendem Link gehalten:
https://www.brewersfriend.com/homebrew/ ... effe-brune

Von der Schüttung her mache ich es ein klein wenig anders:
- Pilsner Malz: 72%
- Münchner Malz: 20%
- Caramünch II: 3%
- Caraaroma: 3% (Zugabe erst 15 Minuten vor Abmaischen)
- Carafa II: 2% (Zugabe erst 15 Minuten vor Abmaischen)
TOTAL: 100%
- Flüssiger Kandiszuckersirup kommt dann während dem Kochen noch dazu, Menge 5% von den 100% oben.

Hopfen und Hefe wie im verlinkten Rezept.

Noch nicht sicher bin ich mir mit der Maischeführung. Im Rezept steht Kombirast bei 66° für 90 Minuten. Gäbe es hier passendere Führungen?

VG,
Dominik

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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#9

Beitrag von Biervirtuose » Mittwoch 13. März 2019, 12:50

Das klingt ja schon mal sehr gut vielen Dank

Cubase
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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#10

Beitrag von Cubase » Mittwoch 13. März 2019, 15:56

Ich könnte eine leckere Alternative von Leffe anbieten: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept

domingo
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Re: Leffe - Brune Klonrezept

#11

Beitrag von domingo » Dienstag 7. Mai 2019, 09:53

Ich habe vor einer Woche das oben von mir erwähnte Leffe Brune Klon-Rezept gebraut. In den nächsten Tagen wird abgefüllt. Die Spindelprobe schmeckte schon mal vielversprechend, obwohl ich etwas die Bananenester vermisse. Ich werde hier berichten, wie es wird!

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