Der erste Sud steht an....

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Der erste Sud steht an....

#1

Beitrag von HopfigerNorden » Dienstag 23. April 2019, 19:44

Moin Moin,

erstmal zu meiner Person. Ich bin 30 Jahre jung und wohne nördlich von Hamburg.

Angefixt von den Anfängen des "Altes Mädchen" in Hamburg, diversen anderen Lokalitäten und etlichen Craft Beer Events, steht nun endlich der erste Sud an.

Ich habe mir eine kleine Grundausrüstung sowie Zutaten bei Amihopfen bestellt. Am 01.05. soll dann der erste Sud gebraut werden. Folgendes Rezept habe ich mir bei MaischeMalzundMehr herausgesucht:

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... orha2=13.2

Nun würde ich einmal den Ablauf niederschreiben, so wie ihn verstanden habe, und wäre froh wenn mir der Ein oder Andere evtl. Tipps bzw. Verbesserungen nennen kann:

Los geht's!

- 18 Liter Wasser im Einkochautomat auf 70 Grad Celsisu bringen, danach den Einkochautomaten abschalten
- Die Malzschüttung hinein und fleißig dabei rühren.
- Die Temperatur sollte nach dem Einmaischen ca. 67 Grad betragen, diese sollte für 60 Min gehalten werden.
- Nach 60 Min die Temperatur auf 78 Grad erhöhen und danach den Einkocher ausschalten.
- Maische in den Läuterbottich mit einem gereinigten Messbecher
- Läuterruhe von ca. 20 Minuten einhalten, in der Zwischenzeit den Einkocher säubern
- Die ersten 3-5 Liter Würze auslassen und vorsichtig wieder raufkippen, bis die Würze klar ist
- Dann die Würze in den Einkocher umschlauchen, währenddessen ca. 8,25 Liter Nachguss auf den Treber gießen, sodass der Treber immer feucht/nass bleibt.
- Wenn die Würze im Einkocher ist 12g Citra Hopfen da rein und zum Kochen bringen. (ohne Deckel)
- Sobald die Würze kocht, Timer auf 70 Minuten stellen.
- Nach 45 Min 7g Citra Hopfen rein
- nach 65 Min 14g Citra Hopfen rein
- Die Würze in den Gäreimer umschlauchen und die Hopfen abseihen.
- Gäreimer über nach an einem kühlen Ort auf ca. 18-21 Grad herunterkühlen.
- Die Trockenhefe US-05 rehydrieren mit ca. 100ml lauwarmen Wasser ca. 30 Grad
- Nach der Hauptgärung noch für 3 Tage die Würze mit 49g Citra Hopfen stopfen.

Es ist zwar nur eine "kurze" Zusammenfassung, wie ich mir meinen ersten Brautag vorstelle. Das alle benötigten Utensilien im sauber sein müssen ist mir klar.

Ich hoffe, dass ich das Prinzip des Brauen so ungefähr verstanden habe.

Gerne höre ich von Euren Tipps und Verbesserungen.

Viele Grüße :thumbup

HopfigerNorden

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schlupf
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Re: Der erste Sud steht an....

#2

Beitrag von schlupf » Dienstag 23. April 2019, 19:51

Moin und herzlich willkommen beim lohnendsten Hobby der Welt von mir aus Lentföhrden.

Das klingt soweit ganz gut, wichtig wäre noch bei jedem Heizen des Einkochers zu rühren um Anbrennen zu verhindern; angebrannte Maische schmeckt scheußlich und lagert sich auch nicht aus.

Ansonsten viel Spaß und Erfolg!
Sebastian

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Re: Der erste Sud steht an....

#3

Beitrag von Bahnbrauer » Dienstag 23. April 2019, 19:57

Hallo HopfigerNorden,

Du hast Dir tatsächlich das beste Hobby der Welt ausgesucht, gratuliere! :Smile

Ich finde, Deine Vorbereitungen auf den ersten Sud klingen soweit vielversprechend und den Ablauf hast Du wunderbar zusammengefasst. Den Nachguss gebe ich immer in mehreren Gaben durch eine Lochkelle auf den Treber - aber wahrscheinlich hast Du ohnehin auch daran gedacht und es nur nicht explizit geschrieben. Das Umrühren wurde ja schon im vorigen Post erwähnt!

Das Rezept ist ebenfalls wunderbar für den Anfang geeignet. Viel Erfolg und lass uns wissen, wie Dein erstes Bier geworden ist!

Markus

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Re: Der erste Sud steht an....

#4

Beitrag von Cubase » Dienstag 23. April 2019, 19:59

Hallo, das sieht doch schon mal nach einem soliden Plan aus.

Du solltest auf jeden Fall dann eine Jodprobe machen und ggf. die Rast verlängern um keinen Blausud zu bekommen.

Besser nur bis 76 Grad hochheizen, da der Einkocher noch nachheizt und Du auch nicht weißt, wie genau Dein Thermometer misst.

So lange läutern bis Du die Stammwürze (13 plato) minus ca 10 Prozent (=11,5 plato) erreicht hast oder der Einkocher voll ist. Die 10 % entsprechen der ungefähren Verdunstungsrate, so dass deine Stammwürze nach dem Kochen dem Rezept also 13 Plato entspricht.

Da die Gärtemperatur 17 Grad ist, solltest Du auf 15-16 Grad runterkühlen, da sich die Temperatur durch die Gärung noch um 1-2 Grad erhöht.

Und selbst wenn Du das alles nicht beachtest, Bier wird es immer.

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Re: Der erste Sud steht an....

#5

Beitrag von Sura » Dienstag 23. April 2019, 20:03

- Den Vorderwürzehopfen kannst du schon einbringen, wenn das Läutern startet.

- Stopfen würde ich mir am Anfang sparen. (Wenn der Hopfen nicht ordentlich absinkt, dann hast du ein Problem beim abfüllen!)
- Stattdessen würde ich den einfach beim Whirlpool reinwerfen.

- Nach dem rehydrieren der Trockenhefe warten bis die Suspension der Hefe auf 20°C runter ist.

Ganz wichtig: Zwei Wochen lang den Gäreimer zulassen, auch wenn es schwerfällt.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Der erste Sud steht an....

#6

Beitrag von HopfigerNorden » Dienstag 23. April 2019, 20:22

Vielen Dank für die ganzen Antworten :thumbsup

@schlupf: Wenn ich eins "gelernt" bzw. gelesen habe, dann ist es - RÜHREN :Pulpfiction

@Bahnbrauer: Genauso würde ich es auch mit den Nachgüssen handhaben, immer über eine Kelle, Maischepaddel etc. nachgießen, damit der Treber nicht so doll aufgewirbelt wird.

@Cubase: Klar! Jodprobe bis jodnormal und diverse Spindelproben, sind natürlich im Ablauf mit drin. :Angel
Dass mit dem Einkocher, werde ich berücksichtigen. Habe es bereits hier auch schon gelesen, dass die Einkocher immer etwas nachheizen -> Vielen Dank nochmal für den Hinweis!
So lange läutern bis Du die Stammwürze (13 plato) minus ca 10 Prozent (=11,5 plato) erreicht hast oder der Einkocher voll ist. Die 10 % entsprechen der ungefähren Verdunstungsrate, so dass deine Stammwürze nach dem Kochen dem Rezept also 13 Plato entspricht.
Danke für den Tipp!

@Sura:
- Den Vorderwürzehopfen kannst du schon einbringen, wenn das Läutern startet.
Werde ich bedenken!
- Stopfen würde ich mir am Anfang sparen. (Wenn der Hopfen nicht ordentlich absinkt, dann hast du ein Problem beim abfüllen!)
- Stattdessen würde ich den einfach beim Whirlpool reinwerfen.
Verständnisfrage, ob ich damit richtig liege. Nach der Kochzeit die Würze kräftig rühren, sodass ein Whirlpool entsteht und dann die 49g Hopfen hinein.
Deckel zu?
Wie lange ziehen lassen bis zum Hopfenseihen?

Vielen Dank nochmal für die hilfreichen Tipps und Tricks :Smile

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Sura
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Re: Der erste Sud steht an....

#7

Beitrag von Sura » Dienstag 23. April 2019, 21:02

HopfigerNorden hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 20:22
- Stopfen würde ich mir am Anfang sparen. (Wenn der Hopfen nicht ordentlich absinkt, dann hast du ein Problem beim abfüllen!)
- Stattdessen würde ich den einfach beim Whirlpool reinwerfen.
Verständnisfrage, ob ich damit richtig liege. Nach der Kochzeit die Würze kräftig rühren, sodass ein Whirlpool entsteht und dann die 49g Hopfen hinein.
Deckel zu?
Wie lange ziehen lassen bis zum Hopfenseihen?
Gute Frage, da kommen gleich ein paar mehr Fragen raus wenn ich da drüber nachdenke ;)
Normalerweise macht man das, wenn der Sud bei 80°C angelangt ist. Dazu kühlt man den normalerweise auch schnell herunter. Macht man das nicht, kann es mit DMS Probleme geben, was aber bei deiner Schüttung aber eigentlich nicht zu erwarten ist. Allerdings ist deine letzte Hopfengabe eh schon recht spät. Die wird noch recht ordentlich nachbittern wenn du nicht aktiv kühlst. Als Kompromiss würde ich an deiner Stelle den tatsächlich den 5-Minuten Hopfen und den Stopfhopfen bei gut 80°C in den Whirlpool werfen. Solange würde ich einfach abwarten.
Whirlpool dann nicht-plantschend vorsichtig andrehen, bis der Topfinhalt so bei 50bpm dreht, dann Löffel raus, Deckel drauf, 15min warten. Mit dem "Trick" wirst du auch gleich eine Menge Heisstrub los.

Gruß,
Kai
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Re: Der erste Sud steht an....

#8

Beitrag von emjay2812 » Mittwoch 24. April 2019, 07:01

Mich würde interessieren wie hier die Wassermengen berechnet wurden. Bei meinen Kleinsuden von 11 Litern habe ich 10 Liter Hauptguss und 9 Liter Nachguss. Von daher erscheint mir hier die Hauptgussmenge zu groß und die Nachgussmenge zu klein.

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Re: Der erste Sud steht an....

#9

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 24. April 2019, 08:04

Normalerweise betrachtet man ja erstmal das Verhältnis Hauptguss zu Schüttung und das liegt hier mit 3,6 gut. Wenn man bei einer etwas niedrigeren geplanten Ausbeute von 50% eine relativ dünne Maische macht, dann verschiebt sich das Verhältnis zwischen Hauptguss und Nachguss. Falls noch etwas mehr Platz im Kochtopf (Pfanne) bleibt würde ich etwas mehr Nachguss Wasser bereit halten, am Ende des Läuterns messen und falls noch genug Extrakt enthalten ist noch ein paar Liter zusätzlich abläutern. Sicherlich könnte man auch den Hauptguss reduzieren, aber das sollte eigentlich schon so gehen wie es im Rezept steht.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Der erste Sud steht an....

#10

Beitrag von seriously » Mittwoch 24. April 2019, 09:10

Zum Läutern vielleicht noch eine kleine Anmerkung, weil nicht explizit erwähnt:
* Den Hahn nicht voll aufdrehen, der entstehende Sog zieht den Treberkuchen zusammen, irgendwann macht deine Läutereinrichtung zu
* Den Schlauch nicht direkt am Hahn anbringen, sondern indirekt z.B. über einen Trichter abläutern, auch wegen der Sogwirkung

Eine sehr gute Zusammenfassung zum Thema Läutern findet sich hier: https://braumagazin.de/article/laeutertechnik/

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Re: Der erste Sud steht an....

#11

Beitrag von Northern Brewer » Mittwoch 24. April 2019, 10:40

Moin und herzlich Willkommen HopfigerNorden!

Deine Fragen sind ja bereits weitgehend beantwortet. Da Du planst mein Rezept zu brauen, muss ich mich dann aber doch noch mal melden :Bigsmile

*Sura hat Recht bezüglich der späten Hopfengaben. Ich kühle aktiv runter und plane mit einer Nachisomerisierungszeit, also der Zeit die die Würze benötigt, um nach Kochende auf 80°C abzukühlen, von etwa fünf Minuten. Auf dieser Annahme beruht die Berechnung der Hopfenmenge. Da diese Zeit beim ersten Sud nicht bekannt ist und Du offenbar nicht aktiv runter kühlst, würde ich ebenfalls dazu raten, die Hopfengabe 5 Minuten vor Kochenende lieber in den Whirlpool zu geben. Anders als Sura sehe ich allerdings überhaupt kein Problem darin, beim ersten Sud zu stopfen. Fast schon eher im Gegenteil - Stopfhopfen verdeckt Fehler sehr gut, was gerade bei den ersten Suden kein Nachteil sein muss :Wink Außerdem schmecken gestopfte Biere frischer als solche, die nur im Whirlpool gehopft wurden - so zumindest mein sensorischer Eindruck.

*Das Verhältnis Hauptguss/Nachguss ist für den Braumeister, also für ein Malzrohrsystem, berechnet und muss je nach Anlage ggf. etwas angepasst werden. Ich meine aber dass die Hauptgussmenge auch für den Einkocher passend sein sollte.

*Achtung - jetzt wird es kontrovers - die aus meiner Sicht wichtigste Anschaffung für Dich wird eine Kühlspirale (oder ein anderes System zur Würzekühlung). Wenn es zeitlich noch passt, dann hol Dir so ein Ding noch vor dem ersten Sud, wenn nicht, dann für den zweiten. Das Bier wird einfach um Welten besser wenn die Würze aktiv auf Anstelltemperatur gekühlt wird. Aber da wirst Du hier sicher auch gegenteilige Auffassungen zu finden.

*Und zuletzt - die Hobbybrauer aus Hamburg und dem Hamburger Umfeld sind recht aktiv. Bei Interesse schau mal hier im Regionalteil vorbei, melde dich bei Facebook in der Gruppe HobbyBrau Hamburg an oder schau einfach beim monatlichen Stammtisch in der Bunthaus Brauerei vorbei.

Gruß,
Northern Brewer
Bei mir ist es auch schon mal kein Bier geworden.

domingo
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Re: Der erste Sud steht an....

#12

Beitrag von domingo » Mittwoch 24. April 2019, 12:18

Northern Brewer hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 10:40
*Achtung - jetzt wird es kontrovers - die aus meiner Sicht wichtigste Anschaffung für Dich wird eine Kühlspirale (oder ein anderes System zur Würzekühlung). Wenn es zeitlich noch passt, dann hol Dir so ein Ding noch vor dem ersten Sud, wenn nicht, dann für den zweiten. Das Bier wird einfach um Welten besser wenn die Würze aktiv auf Anstelltemperatur gekühlt wird. Aber da wirst Du hier sicher auch gegenteilige Auffassungen zu finden.
Da bin ich absolut gleicher Meinung. Mein allererster Sud (ein Kleinstsud, 1 Gallone, also 3.8 Liter) war gut, die 3 - 4 nachfolgenden Sude waren schlecht. Es waren alles ähnliche Malzmischungen (v.a. Pale Ale Malz, also helles Malz), aber der einzige nennenswerte Unterschied war, dass ich den ersten Sud in einem Eisbad aktiv runtergekühlt habe, währenddem ich die nächsten paar Sude einfach im Gärfass über Nacht abkühlen liess. Das Resultat war eine nicht trinkbare DMS-Suppe! :crying . Manche Kauf-Pale Ales schmecken auch so. Ich bin da wohl sehr empfindlich...
Also: Kühlspirale gekauft, und das Problem ist nun seit weiteren ca. 20 Suden nie mehr aufgetaucht, auch nicht bei einer reinen Pilsner Malz Schüttung, welche am anfälligsten für DMS sein soll.
Ein zweiter grosser Pluspunkt einer aktiven Kühlung sind die gezielten Aromagaben zu Ende der Kochzeit. Ich kriege meine 20l-Sude in ca. 3 Minuten auf unter 80°C gekühlt, da macht mir dann die Nachisomerisierung keinen Strich mehr durch die Aromagabenrechnung.

Ansonsten: Gut Sud!! :Drink

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Re: Der erste Sud steht an....

#13

Beitrag von HopfigerNorden » Donnerstag 25. April 2019, 14:43

Moin :Greets

nochmal vielen Dank für die ganzen Anregungen. Ich werde vieles davon bei meinem ersten Sud beachten.

Ich werde wohl erstmal aktiv mit Eis herunterkühlen und beim zweiten Sud mir dann eine Kühlspirale besorgen.

@seriously: Werde ich beachten beim Läutern!

@Northern Brewer: Vielleicht bekomme ich es hin und kann eine bebilderte Braudoku hin. Melden werde ich mich auf jeden Fall, ob alles geklappt hat und wie das Ergebnis ist.

Bis denne

Christoph

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Re: Der erste Sud steht an....

#14

Beitrag von HopfigerNorden » Mittwoch 1. Mai 2019, 13:27

Moin,

Ich bin jetzt gerade beim Würzekochen und soweit lief alles ganz ordentlich ab.
Anstatt der 11.5 Plato sind es nun 11 Plato vor Würzekochen. Denke, dass es nicht so schlimm ist, oder?

Muss ich die Trockenhefe rehydrieren oder reicht es auch wenn ich sie oben raufgebe und dann den Gäreimer schüttel?

Viele Grüße

Christoph

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Re: Der erste Sud steht an....

#15

Beitrag von coyote77 » Mittwoch 1. Mai 2019, 15:35

HopfigerNorden hat geschrieben:
Mittwoch 1. Mai 2019, 13:27
Moin,

Ich bin jetzt gerade beim Würzekochen und soweit lief alles ganz ordentlich ab.
Anstatt der 11.5 Plato sind es nun 11 Plato vor Würzekochen. Denke, dass es nicht so schlimm ist, oder?

Muss ich die Trockenhefe rehydrieren oder reicht es auch wenn ich sie oben raufgebe und dann den Gäreimer schüttel?

Viele Grüße

Christoph
Nein, das ist nicht schlimm. Wenns nicht schon zu spät ist, könntest du einfach ein bisschen länger kochen. 0,5 P würde ich aber unter Messtoleranz nehmen und behaupten, dass du den Unterschied nicht schmeckst. :Wink
Rehydrieren nach Anleitung ist immer besser! Achte vor allem auf die richtigen Temperaturen (Rehydrierungs-Temp., Anstelltemp.).
Alternativ kannst du die Würze ordentlich belüften, z.B. mit einem Quirl, und die trockene Hefe auf den Schaum streuen. Habe ich die letzten Male gemacht und funktioniert auch!
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)

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Re: Der erste Sud steht an....

#16

Beitrag von afri » Mittwoch 1. Mai 2019, 21:39

HopfigerNorden hat geschrieben:
Mittwoch 1. Mai 2019, 13:27
Anstatt der 11.5 Plato sind es nun 11 Plato vor Würzekochen. Denke, dass es nicht so schlimm ist, oder?
Die Frage ist doch, wieviel du hinterher haben möchtest. Bei mir verdampfen ca. 1,5°, also hättest du in meinem Fall 12,5°P nach dem Kochen. Kein schlechter Wert, wie ich finde, also nein, das ist nicht schlimm.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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